40 Jahre Zentralrat in Deutschland

Februar 15th, 2022  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek

Am 17. März 1982 empfing der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt eine Delegation des Zentralrats unter Leitung des Vorsitzenden Romani Rose und erkannte den Völkermord an den Sinti und Roma aus Gründen der sogenannten "Rasse" an (Foto: © Zentralrat Deutscher Sinti und Roma)Am 5. und 6. Februar 1982 schlossen sich in Darmstadt neun Ver­eini­gun­gen der deutschen Sinti und Roma zum Zentralrat Deutscher Sinti und Roma zu­sam­men. An der Gründungs­ver­samm­lung nahmen über 70 Dele­gierte aus dem gesam­ten Bundes­gebiet teil. Damit be­gann eine neue Phase der Bürgerrechts­arbeit, die mit der An­erken­nung des NS-Völkermords und der An­er­ken­nung als natio­nale Minder­heit die bis heute ent­scheiden­den Grund­lagen für die gleich­berech­tigte Teilhabe bildet. Von Beginn an stand die Aus­einan­der­setzung mit Anti­ziganismus im Zentrum der Bür­­ger­rechts­arbeit.

In diesem Jahr begeht der Zentralrat das 40. Jubiläum seiner Gründung auf ganz unter­schied­lichen Kanälen. Neben einer eigens kre­ierten Jubiläums­brief­marke wird es eine Social-Me­dia-Kam­pagne geben, mit der der Zentralrat vom 6.2. bis zum Roma Day am 8.4. auf Twitter , Instagram und Facebook auf die Erfolge der ver­gange­nen 40 Jahre und auf die Heraus­forderun­gen von Gegen­wart und Zukunft der Bürgerrechts­arbeit blicken wird. Außer­dem wird es am 7. April einen Festakt geben, der corona­konform auf einer eigenen Website und über die Sozia­len Medien live aus Heidelberg ge­streamt werden wird.

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(Text: Zentralrat)

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