April 8th, 2021 |
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Musik, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Der Internationale Tag der Roma wird jährlich am 8. April begangen – ein weltweiter Aktionstag, mit dem auf die Situation der Roma aufmerksam gemacht werden soll. Zum einen wird an diesem Tag die Diskriminierung der Volksgruppe in den Blickpunkt gerückt, zum anderen wird die Roma-Kultur gefeiert. Voice of Diversity organisiert bereits zum dritten Mal aus diesem Anlass eine international besetzte Podiumsdiskussion mit anschließendem Konzert im Porgy & Bess in Wien.
Podiumsdiskussion, 18.00–19.30 Uhr: →Livestream
2020 endete die EU-Roma-Strategie, die zum Ziel hatte, die Ungleichheit zwischen Roma und Nicht-Roma zu beenden. Das Versprechen wurde nicht eingelöst. Die COVID-19-Pandemie und Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie haben die bestehende Kluft zur Mehrheitsbevölkerung und die Diskriminierung von Roma noch weiter verschärft. Am 7. Oktober 2020 präsentierte die EU-Kommission einen reformierten strategischen Rahmen zur Gleichstellung, Inklusion und Teilhabe der Roma auf Ebene der Europäischen Union für den Zeitraum 2020–2030.
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April 8th, 2021 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Zeichen der Anerkennung zum Internationalen Tag der Roma. Österreichs Ministerrat nimmt IHRA-Arbeitsdefinition von Antiziganismus an.
Nationalfonds: Der 8. April ist der Internationale Tag der Roma – ein bedeutender Tag, wenn es um die Sensibilisierung für die Wahrnehmung von Menschen geht, für die der oft negativ konnotierte Begriff „Zigeuner“ in der Alltagssprache noch immer allzu geläufig ist. Vor 50 Jahren, am 8. April 1971, wurde in London der erste Welt-Roma-Kongress abgehalten, ein erster großer Schritt für die Rechte dieser Bevölkerungsgruppe.
Einen Tag vor dem internationalen Tag der Roma 2021 hat nun in Österreich der Ministerrat [Anm.: nach Deutschland] die Arbeitsdefinition von Antiziganismus der Internationalen Allianz für Holocaust-Gedenken (International Holocaust Remembrance Alliance – IHRA) angenommen und damit ein wichtiges Signal gesetzt.
Hannah Lessing, Generalsekretärin des Nationalfonds, dessen zentrale Aufgabe seit 1995 die Anerkennung aller Opfergruppen ist, betont: „Die Diskriminierung von Menschen und Bevölkerungsgruppen ist ein Warnsignal im Hinblick auf den Zustand einer Gesellschaft. Die möglichen Folgen wurden im Nationalsozialismus nur allzu deutlich sichtbar. Darum ist es so dringlich, nicht nur gegen Antisemitismus, sondern gegen Ausgrenzung jeder Art entschieden vorzugehen.“
Bis heute ist Antiziganismus ein zu wenig beachtetes Phänomen auch in Österreich. Die durch die IHRA unter maßgeblicher Mitwirkung Österreichs erarbeitete Arbeitsdefinition ist ein Mittel, ihn zu erkennen und zu benennen. Read the rest of this entry »