März 7th, 2010 |
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Einrichtungen, Radio, Podcast & TV
Radijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
5.3.2010, 20:00 & 6.3., 20:30 & 8.3., 11:30 orenge (on demand/mp3)
O farajn „Im Ausland“ pomoschinel Romenge ando socijali taj tschatschipengere phutschajiptscha. I Gilda Horvath le farajn kherodija, save imar schov berscha, akan ando nevo farajniskero kher ando 15. betschitiko gemajndakero becirk (Selzergasse 34, 1150 Betsch), del. O farajn „Im Ausland“, ledschim la socijalakera butschaschkijatar Elisabeth Ettmann taj le diplomakere psychologenistar Đjurica Nikolić, savo o pomoschago ando socijali phutschajiptscha bulhe aunpaschlarel. O aun bitiniptscha, berotinipeskere vakeriptscha uso temi sastipe, habe, familijakere problemtscha pedar psycholgischi pomoschago ande phare dschivipeskere situaciji dschi uso pomoschago mindenfelitike formularendar, hi.
„Migratengere dschenenge, saven buti nan vaj vasch avre koji upri rik le khetanipestar dschin, uschtiden informacija pedar o austritiko socijal- taj sastipeskero sistem. Amen lenge pomoschinas, kaj o cile use dschajiptscha te laken“, phenel o schero le farajnistar Đjurica Nikolić. I politischi rik le farajnistar „Im Ausland“ hi sar i buti le Paulo Freiesistar. Vaschoda te khetan butschalinipe le Paulo Freies centrumiha del. Read the rest of this entry »
März 7th, 2010 |
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Jugend & Bildung, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte
Für einen umfangreichen Artikel für die Tageszeitung „Die Presse“ hat sich Wieland Schneider im rumänischen Cluj-Napoca, im Roma-Viertel von Ardud und im ostslowakischen Ort Lomnička umgesehen, um mehr über die schwierige Lage vieler Roma in Osteuropa zu erfahren. Und er ist auf seiner Recherchefahrt viel Armut, aber auch einigen hoffnungsvollen Ansätzen begegnet, die beweisen, „dass Roma nicht einfach ein Synonym für ‚Sozialfälle‘ ist – wie sehr das ihre Umgebung verwundern, ja schockieren mag“:
Melindas Antwort schockierte. Minutenlanges Schweigen, dann fanden ihre Mitstudenten die Fassung wieder: „Also, du bist wirklich eine Romni?“ (…) „Ja, und ich bin stolz darauf.“ Nur kurz zuvor hatte Melindas Universitätsdozentin gefragt, warum sich die 22-Jährige denn so sehr für Roma-Themen interessiere. Und die Begründung erhalten: „Weil ich selbst eine bin.“ Über Melinda Kardos‘ Gesicht huscht ein Schmunzeln, als sie erzählt, wie ihr Outing ihre Kollegen und ihre Dozentin gleichermaßen verwunderte wie verstörte. Denn davon, was Roma sind, haben viele in Rumänien ein klares Bild: Roma sitzen in zerlumpter Kleidung am Straßenrand und strecken Passanten die ungewaschenen Hände entgegen, um Almosen zu erbetteln. Roma sind die, die nicht arbeiten wollen, sich besaufen und sich mit Gaunereien durchs Leben schlagen. Eine strebsame, intelligente Psychologiestudentin in einem Hörsaal an der Uni in Cluj-Napoca (Klausenburg) – das passt so gar nicht ins Stereotyp Roma.
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