Juni 16th, 2020 |
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Religion, dROMa (Magazin)
Frühling | Terno linaj 2020
25 Jahre Roma-Pastoral | 25 berscha Romengeri-pastoral
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Seit 25 Jahren steht die Roma-Pastoral wie ein Leuchtturm in der bunten Landschaft der Einrichtungen und Organisationen, die sich im Burgenland für die Anliegen der Roma einsetzen. 1995/96 wurde mit dem „Referat für ethnische Gruppen“ in der Diözese Eisenstadt erstmals eine eigene Roma-Seelsorge installiert – ein Jubiläum, das wir mit einem ausführlichen Schwerpunkt würdigen möchten. Wir haben daher die langjährige Referentin Monika Scheweck eingeladen, die Anfangsjahre der Roma-Seelsorge Revue passieren zu lassen. Die Oberwarter Romni Manuela Horvath, die der Roma-Pastoral seit 2016 vorsteht, schildert Aufgabenbereiche und Perspektiven ihrer Arbeit. Und wir haben uns mit dem Roma-Seelsorger Matthias Platzer über seine Zusammenarbeit mit der Volksgruppe unterhalten. Der Ausnahmezustand der letzten Monate hat dabei auch dieser Ausgabe seinen Stempel aufgedrückt: Das Interview mussten wir wegen der Coronakrise wohl oder übel übers Internet führen; und wir haben uns kurzfristig entschlossen, den außergewöhnlichen Zeiten Rechnung zu tragen, indem wir der Frage nachgehen, was die Pandemie für Europas Roma bedeutet.
Sajt 25 berscha i Romengeri-pastoral sar jek ududiskero turm ando feschtimo than le birovtschagendar taj organisacijendar, save pumen ando Burgenland le aunpaschlojipenge le Romendar ande bescharen, terdschol. 1995/96 le „referatiha le etnischi grupnenge“ andi diöcesa Tikni Martona erschtivar jek ajgeni Romengero-selsorgeri kerdo ulo – jek jubilejum, savo amen jeke barikane pharipeskere gendoha te patijarel kamaha. Amen vaschoda la duge berschengera referentkijatar Monika Scheweck manglam, hot o kesdipeskere berscha la Romengera-selsorgejatar papal te dschangarel. Read the rest of this entry »
Juni 2nd, 2020 |
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Rassismus & Menschenrechte, Religion
„Es ist ein großes Geschenk, das Ihr besitzt“
Heute vor einem Jahr, am 2. Juni 2019 besuchte Papst Franziskus, am letzten Tag seiner Rumänienreise, die Roma des Städtchens Blaj (deutsch: Blasendorf) in Siebenbürgen. In seiner historischen Rede, die wir für dROMa übersetzt haben, bittet er die Roma um Verzeihung für das Unrecht, das ihnen im Lauf der Geschichte auch von Christen – und auch von der katholischen Kirche – zugefügt wurde. Im Folgenden geben wir die Rede in einigen Auszügen auf Deutsch sowie auf Romani wieder:
Ich trage im Herzen eine Last. Es ist die Last der vielen Erfahrungen von Diskriminierung, Ausgrenzung und Misshandlung, die Eure Gemeinschaften erlitten haben. Die Geschichte zeigt uns, dass auch Christen, Katholiken solch Böses nicht fremd ist. Dafür möchte ich Euch um Vergebung bitten. Ich bitte um Vergebung im Namen der Kirche und des Herrn, und ich erbitte Vergebung von Euch. Für all jene Zeiten in der Geschichte, in denen wir Euch benachteiligt, misshandelt oder schief angesehen haben, mit dem Blick Kains und nicht Abels, und in denen wir unfähig waren, Euch anzuerkennen, zu schätzen und in Eurer Einzigartigkeit zu verteidigen.
Wie oft urteilen wir vorschnell, mit verletzenden Worten, mit Haltungen, die Hass und Spaltung säen! Wann immer jemand zurückgelassen wird, kann die Familie der Menschheit nicht vorwärtskommen. Tief im Inneren sind wir keine Christen, ja nicht einmal gute Menschen, wenn wir nicht fähig sind, die Person vor ihren Taten, vor unseren eigenen Urteilen und Vorurteilen zu sehen.
Liebe Brüder und Schwestern, Ihr als Volk habt eine große Rolle auszufüllen. Scheut Euch nicht, die besonderen Gaben, die Ihr besitzt und die Eure Geschichte geprägt haben, zu teilen und anzubieten. Wir brauchen diese Gaben: Read the rest of this entry »
April 30th, 2020 |
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Einrichtungen, Religion
Slowakei: Katholische Kirche beschließt neues Strategiepapier zur Roma-Pastoral und plant Seelsorgezentren in allen Diözesen
Die katholische Kirche in der Slowakei hat eine neue Strategie für die Roma-Seelsorge im Land erarbeitet. Das berichtet die katholische Nachrichtenagentur Kathpress. Die slowakischen Bischöfe haben das Papier, das von Klerus und Laien gemeinsam erstellt wurde, formell nun beschlossen. Die Ausarbeitung des Dokuments erfolgte in Kooperation mit Renovabis, dem deutschen Osteuropa-Hilfswerk der katholischen Kirche, das zahlreiche Projekte in Ost- und Ostmitteleuropa unterstützt. Das Strategiepapier plant für die einzelnen Diözesen der Slowakei eigene Zentren für Seelsorge. Dafür sollen Priester als „Tutoren“ bereitgestellt werden, um die involvierten Personen zu unterstützen. Hinsichtlich der Finanzierung sieht die neue Strategie eine stufenweise Verselbständigung der Roma-Pastoral in den kommenden drei Jahren vor. Für die Ausgestaltung des Strategiepapiers habe man insgesamt fünfzig Ziele definiert und gewichtet, zitiert Kathpress Renáta Ocilková vom Romapastoral-Rat der Slowakischen Bischofskonferenz. Hinter allem stehe das Bemühen, dass alle erreichbaren Volksgruppenangehörigen „Jesus Christus kennenlernen, ihr Leben und damit auch ihr Leben nach außen ändern“.
Schulung von Priestern und Laien
Als Aufgaben der Romaseelsorge nannte Ocilková laut Kathpress weiters den „Aufbau menschlicher Ressourcen, die Erhöhung der Sensibilität“ für die besonderen Anforderungen der Roma-Seelsorge sowie die „Schulung von Priestern, Theologen, Laien und Führungspersonen der Roma“. Die romapastorale Schulung des Klerus sei „zunächst als lebenslange informelle Bildung“ gedacht. Für die theologische Ausbildung werde die Schulung „auch in Form von speziellen Kursen“ erfolgen.
Drei Viertel der Slowaken bekennen sich laut Zensusdaten von 2011 zu einer Religion. Die Roma-Volksgruppe ist in der Slowakei innerhalb der römisch-katholischen Kirche besonders stark vertreten. Read the rest of this entry »
November 20th, 2019 |
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Facts & Figures, Medien & Presse, Religion, Romani
1927 gründete ein Roma-Pastor in Bulgarien die Zeitung Svetilnik, die mit einer Romani-Beilage, Romano alav (Roma-Wort), erschien. Es gab nur eine Ausgabe.
(Quelle)
September 21st, 2019 |
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Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, Religion
ORF-Religionsmagazin „Orientierung“
So., 22.9.2019, um 10.30 Uhr in ORF 2
Urteil gegen Obdachlose: Salzburger Pfarrer fordert Hilfe statt Strafe
Aufregung gab es vergangene Woche in der Festspielstadt Salzburg: Das dortige Landesverwaltungsgericht hat in einem vielbeachteten Entscheid die Verurteilung einer Gruppe obdachloser Roma bestätigt. Ihr Vergehen: Sie hatten sich in einer kalten Regennacht im November aus Zweigen und Plastikfolien notdürftig einen Regenschutz gebaut – ein Verstoß gegen das gesetzlich verankerte Campierverbot, so das erstinstanzliche Urteil. Doch die „Plattform für Menschenrechte“ in Salzburg beeinspruchte gemeinsam mit den Obdachlosen das Vorgehen des Magistrats. So wurde jetzt in zweiter Instanz zumindest eine Reduzierung der Geldstrafen von 200 auf 100 Euro erreicht. Selbst diese Summe ist für die Obdachlosen, die zumeist vom Betteln rund um die Altstadt leben, existenzbedrohend. Was bedeutet nun das Urteil für das soziale Klima in der Stadt? Ein „Orientierung“-Team hat sich bei den Roma, bei Menschenrechtlern, bei Sozialarbeitern, in der Notschlafstelle der Caritas, und bei Bürgerinnen und Bürgern auf der Straße umgehört. Die Lage, so geht aus den Beobachtungen hervor, ist seit Jahren viel weniger dramatisch, als dies bei oberflächlicher Betrachtung scheint. Und die verurteilten zahlungsunfähigen Roma werden nicht ins Gefängnis müssen: Auf Initiative von Pfarrer Alois Dürlinger, Koordinator für die kirchlichen Armutsprojekte für die Stadt, wurde eine Spendenaktion gestartet. Die Strafen wurden inzwischen bezahlt. Bericht: Peter Beringer.
(ORF-Programmaussendung)
September 5th, 2019 |
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Facts & Figures, Religion
1992 wurde in der Österr. Bischofskonferenz erstmals ein Vertreter mit der Roma-Pastoral betraut, eine offizielle Roma-Seelsorge wurde im Burgenland 1995 etabliert.
(Quelle/pdf)
Juni 21st, 2019 |
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Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Religion
„Als Nicht-Sinti hätte die Freiburger Missionsgruppe in Ingolstadt bleiben dürfen“
Radio Dreyeckland, 21.6.2019 (8:01 min)
Sendereihe: Fokus Südwest, Morgenradio
→Anhören (mp3)
Jedes Jahr gehen einige Freiburger Sinti mit ihrer evangelischen Freikirche auf Missionsfahrt. Dieses Mal machten sie u.a. in Ingolstadt halt. Dort mietete die Missionsgruppe für ihr Zelt und Wohnwägen eine städtische Grünfläche. Am Dienstag widerrief die Stadt Ingolstadt allerdings den Mietvertrag. Die Polizei wies die Gruppe an, das Gelände zu verlassen. Nach Angaben des Veranstalters der Mission Daniel Kobi erfolgte dieses Vorgehen, nachdem bekannt wurde, dass sie zur Gruppe der Sinti gehören. Laut Kopi sei die Gruppe rassistisch behandelt worden mit der Absicht, sie vom Platz zu verjagen. Die Stadt Ingolstadt widerspricht der Darstellung und erklärt hingegen, dass es sich um ein Missverständnis handele. Man habe nicht mit der tatsächlichen Zahl an Wohnwägen gerechnet. Über die Bedeutung des Falls haben wir mit dem Vorsitzenden des baden-württembergischen Landesverbandes der Sinti und Roma Daniel Strauß gesprochen. (Text und Sendung: rdl.de)
Pressemitteilungen des Verbands Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg:
Vorfall in Ingolstadt, 19.6.2019
Stellungnahme zu den Äußerungen der Stadt Ingolstadt, 20.6.2019
Siehe auch:
Donaukurier: Alles nur ein Missverständnis?
Badische Zeitung: Verband beschwert sich über Umgang mit Freiburger Sinti in Bayern
Februar 4th, 2019 |
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Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Anlässlich des 24. Jahrestags des Rohrbombenattentats vom 4. Februar 1995, bei dem vier Volksgruppenangehörige der Roma ermordet wurden, lud die Roma-Pastoral am Sonntag, 3. Februar 2019, um 14.30 Uhr in Oberwart bei der Gedenkstätte „Am Anger“ zum jährlichen Gedenken ein. Erstmals nahm auch der Diözesanbischof von Szombathely teil.
Am 4. Februar 1995 wurde eines der schlimmsten rassistischen Verbrechen in der Zweiten Republik begangen: Vier Angehörige der Roma, Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath, wurden in Oberwart durch eine Rohrbombe getötet. Auf der Bombe war ein Schild mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien“ angebracht. Bei dem Versuch, dieses Schild zu entfernen, explodierte die Sprengfalle, die Teil einer rassistisch und völkisch motivierten Anschlagserie des Attentäters Franz Fuchs war. János Székely, Diözesanbischof der Diözese Szombathely und Roma-Pastoral-Beauftragter der Ungarischen Bischofskonferenz, hat die Gedenkfeier mitzelebriert. Kinder und Jugendliche aus der Volksgruppe sowie die Musikgruppe Romano Rath haben die Gedenkfeier mitgestaltet.
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Januar 23rd, 2019 |
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Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Religion
Spendenprojekt 2019 für Roma in Griechenland
Der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) führt jedes Jahr ein besonderes Spendenprojekt durch: 2019 will der ÖRKÖ Roma-Kinder und -Jugendliche in Griechenland unterstützen. Vor allem geht es darum, den Kindern und Jugendlichen einen Schulabschluss und damit bessere Berufs- und Lebenschancen zu ermöglichen.
In Griechenland leben derzeit ca. 50.000 Roma. Innerhalb einer Studie der European Union Agency for Fundamental Rights (2014) gaben ca. 50 Prozent der befragten Roma über 16 Jahren in Griechenland an, Analphabeten zu sein. Fast 43 Prozent der Kinder im Schulalter gehen nicht zur Schule, womit Griechenland europaweit einen der höchsten Werte erreicht. Grund dafür ist insbesondere das frühe Verlassen der Schule, um zum Familieneinkommen beizutragen. Auch andere Faktoren wie Umzüge, Wohnverhältnisse, Gesundheit und Diskriminierung erschweren die regelmäßige Teilnahme am Unterricht. Zwar steigt die Anzahl der Schulbesuche von Kindern in den letzten Jahren stetig an, dennoch ist die Teilnahme am Bildungssystem vielfach noch nicht ausreichend, um qualifizierte Jobs auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen. Viele Haushalte hängen von den Einnahmen aus Saisonarbeit oder staatlichen Sozialleistungen ab, was für viele Familien ein Leben unterhalb der Armutsgrenze bedeutet. Vielfach führt dies zu einer Verschiebung auf den informellen Arbeitsmarkt ohne soziale Sicherung und finanzielle Stabilität.
„Demetrias“, ein Träger der griechisch-orthodoxen Kirche, bietet in Aliveri Nachhilfeunterricht für Roma an, damit die Kinder und Jugendlichen ihre verpassten Unterrichtsinhalte aufarbeiten können.
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Januar 14th, 2018 |
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Brauchtum & Tradition, Religion
In der Nacht zum 14. Jänner feiern Roma am Balkan das nach dem heiligen Vasili benannte Fest Vasilica. 2014 berichtete Antje Stiebitz für Deutschlandfunk Kultur über das religionsübergreifende Neujahrsfest der Balkan-Roma und seine Hintergründe:
(…) Warum Vasilica gerade mit dem Neujahrstag der orthodoxen Christen zusammenfällt, erklärt Bosiljka Schedlich vom Südost-Europa-Kultur e.V.: „Roma haben überall, wo sie gelebt haben, die Religion der Mehrheitsbevölkerung angenommen. Um nicht besonders aufzufallen und nicht verfolgt zu werden, um akzeptiert zu werden. So war das auch in Serbien, und bis zum 15. Jahrhundert, bis zur Ankunft der Osmanen, waren sie orthodox. Viele Roma sind dann wie die Serben zum Islam übergetreten. Aber dieses Fest feierten sie weiter.“
Ob christlich-orthodox oder muslimisch – alle Balkan-Roma feiern Vasilica. Denn der Mythos um Vasilica reicht bis in die Zeit zurück, in der die Roma aus Indien nach Europa wanderten. Damals räumten die Roma dem heiligen Vasili und der Gans einen wichtigen Platz ein. Die Erzählung beschreibt, wie böse Krieger die Roma vertrieben. Auf der Flucht kamen sie zu einem großen Wasser. Vermutet man ihre Wanderroute von Nordindien, über Pakistan, in den Iran, könnte es sich bei dem „großen“ Wasser um den Arabischen Golf handeln. Da sie das Wasser nicht überwinden konnten, baten sie Gott um Hilfe, erzählt Bosiljka Schedlich: „Der Gott (…) öffnete einen Weg im Wasser und sie liefen los. Und sie kamen bis in die Mitte des Wassers. Da fragte der Gott den Anführer der Roma, den König Phiraon, der inzwischen etwas überheblich geworden war, und auf die Frage Gottes, wer ihnen nun hilft, sagte der Phiraon: Ich, das ist meine Macht! Der Gott bestrafte dann alle Roma und ließ das Wasser wieder zurückkehren.“
Der heilige Vasili sah die Not der Roma (…). Da legte er bei Gott ein gutes Wort für sie ein. Erfolgreich, denn Gott schickte den Roma Gänse, die sie auf ihre Flügel nahmen und über das Wasser flogen. Auf diese Weise wurden der heilige Vasili zum Vermittler zwischen der alten und der neuen Religion der Roma. Read the rest of this entry »
November 29th, 2017 |
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Interview, Literatur & Bücher, Religion, Romani
Anlässlich des Ad-limina-Besuchs der ungarischen Bischöfe bei Papst Franziskus sprach Kardinal Peter Erdö, Erzbischof von Ezstergom-Budapest, mit der katholischen Agentur CNA. Nicht nur das Kreuz des Internationalen Eucharistischen Kongresses, der 2020 in Budapest stattfinden wird, hat Papst Franziskus von den ungarischen Bischöfen erhalten, sondern auch ein Exemplar der Bibel auf Lovari-Romani, der laut Erdö von den Roma in der Region am meisten genutzten Sprache. Diese Übersetzung der Bibel geht einer Übersetzung liturgischer Texte ins Romani voraus.
Worüber haben Sie – die Bischöfe – beim Teffen gesprochen?
Über viele Dinge. Wir haben auch über die Roma gesprochen, die acht Prozent der Bevölkerung darstellen. Wir haben über ihre Kultur und ihre Sprache gesprochen und daraus ergab sich dann auch ein Gespräch über die Bedeutsamkeit der kleinen und großen Völker in Europa. Der Heilige Vater hat uns geantwortet, dass die Kulturen der Länder echte Werte sind. Europa ist, in christlicher Sicht, nicht ein graues oder gleichförmiges Europa, sondern ein Europa, das aus vielen Kulturen, Erfahrungen und Nationen zusammengesetzt ist, die untereinander versöhnt sind und gemeinsame Wurzeln haben – die zu einem sehr beträchtlichen Teil christliche Wurzeln sind.
Sie haben auch über die Möglichkeit einer Messe in der Sprache der Roma gesprochen?
Der Papst hat uns ermutigt, so eine Messe vorzubereiten. Die Roma in Ungarn sprechen verschiedene Sprachen. Obwohl die überwiegende Mehrheit Ungarisch versteht, haben doch viele mit unserer Sprache auch Schwierigkeiten. Im Allgemeinen ist die Sprache Lovari-Romani die in Zentraleuropa am meisten verbreitete Roma-Sprache. Sie hat viel mit Sanskrit zu tun. Wir haben die Herausforderung angenommen, die Übersetzung der gesamten Bibel in diese Sprache vorzubereiten – die katholische Kirche zusammen mit Intellektuellen der Roma. Diese Übersetzung wurde nach einer über zehnjährigen Arbeit fertiggestellt und dann von der Bischofskonferenz genehmigt. Ich habe diese Übersetzung der Bibel dem Heiligen Vater überreicht, der sie mit großer Freude entgegengenommen hat.
Die Erstellung eines Messbuchs ist also der nächste Schritt?
Da es nun ja schon eine Terminologie für die gesamte Bibel gibt, ist die Übersetzung des Messbuches kein Ding der Unmöglichkeit mehr. Wir haben eine Kommission eingerichtet und wir arbeiten daran. Wir sind dem Heiligen Vater dankbar für seine Ermutigung, diese Arbeit weiterzuführen.
(Quelle: CNA)
September 27th, 2017 |
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Dokumente & Berichte, Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Religion, Wissenschaft
Verena Meier: Gutachten zum Forschungsstand zum Thema „Protestantismus und Antiziganismus“. Gutachten im Auftrag des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg 2017.
>>Download (pdf)
Die Rolle von Kirchen – insbesondere der evangelischen Kirchen und ihrer Vertreter und Vertreterinnen – stellt ein großes Desiderat in der Antiziganismusforschung und den Romani Studies dar. Dieses wissenschaftliche Gutachten gibt einen Überblick über bereits vorliegende Zugänge und Studien. Ergebnisse und weitere Forschungslücken werden dabei in Bezug auf „Protestantismus und Antiziganismus“ in Deutschland aufgezeigt. Der Überblick erfolgt in chronologischer Abfolge, beginnend mit der Reformation bis hin zur Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und dem erinnerungskulturellen Umgang mit der Vergangenheit. Derzeit fehlt es an übergreifenden und systematischen Studien. Dennoch geben die bereits vorliegenden Untersuchungen zu bestimmten geografischen und zeitlichen Kontexten bereits einen Eindruck von den übergreifenden Verflechtungen zwischen Vertretern der evangelischen Kirche und antiziganistischen Tendenzen.
Abstract: Research Report on the State of Research on the Topic of “Protestantism and Antigypsyism”
The role of churches – Protestant churches and their representatives in particular – in antigypsyist tendencies is a major desideratum in research on antigypsyism and Romani studies. The following research report gives an overview of existing research approaches and studies. Their findings and further research gaps are highlighted in relation to “Protestantism and Antigypsyism” in Germany. Read the rest of this entry »
August 11th, 2017 |
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Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen
Die traditionelle Roma-Wallfahrt nach Mariazell findet heuer zum 22. Mal statt. Weihbischof Franz Scharl leitet die heilige Messe. Unter anderem ist er auch Referatsbischof der Österreichischen Bischofskonferenz für Roma und Sinti. Roma-Seelsorger Matthias Platzer und Helmut Schüller sind die Mitzelebranten. Musikalisch wird die heilige Messe vom „David Samer Trio“ begleitet. Das Trio wird am Nachmittag bei einer kleinen Agape einen Einblick in die musikalische Kultur der Roma geben.
Eine Veranstaltung der Roma-Pastoral in Kooperation mit dem Verein Roma-Service und dem Kulturverein Österreichischer Roma.
Busabfahrtszeiten Burgenland:
6.00 Uhr: Oberwart (Roma-Siedlung)
Weitere Einstiegsmöglichkeiten:
Hauptplatz Oberwart
Gasthaus Neubauer Oberwart
(Bei Bedarf wird ein Bus von Wien organisiert.)
Infos und Anmeldung:
Manuela Horvath
Roma-Pastoral
Wiener Straße 6/1
7400 Oberwart
Tel.: 0676 / 880 701 721
August 10th, 2017 |
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Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen
O tradicijoneli „Ladipe le Romendar Cejiste“ ada bersch, imar o 22to-var kerdo ol. O sentelimo baro raschaj Franz Scharl i dschelni mischa likerel. Ov te o referatiskero baro raschaj la austritika bara raschajengera konferencatar le Romenge taj Sintijenge hi. O Romengero selsorgeri Matthias Platzer taj o Helmut Schüller leha i mischa vodinen. I muschika usi dschelni mischa kerel o „David Samer Trijo“. I banda, paloplane use jek tikno habe, and dikipe andi muschikakeri kultura le Romendar dela.
Jek mulatintschago la Romengera pastoralatar andi khetani buti le farajniha Roma-Service taj le Kulturakere Farajniha le Austritike Romendar.
Bejg ladipeskere cajtscha andar o Burgenland:
6.00 orenge: Erbatar (Romengeri sidlung)
Avre and uschtajipeskere schajiptscha:
Scheroskero than Erba
Mojakero Neubauer Erba
(Te ulo, te Betschistar jek bus organisirim schaj ol.)
Informacija taj aunmejdinipe:
Manuela Horvath
Romengeri pastoral
Wiener Straße 6/1, 7400 Erba
Har.: 0676 / 880 701 721
Juni 30th, 2017 |
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Radio, Podcast & TV, Religion
Lakis Jordanopoulos präsentiert im ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 2. Juli 2017, um 13.30 Uhr in ORF 2 u.a. den Beitrag „Zipflo Weinrichs Sinti-Messe“:
„Wenn wir aufhören, unsere Sprache zu pflegen, wird unser Volk bald aussterben“, befürchtet der Sinto und Musiker Zipflo Weinrich. Gemeinsam mit seiner Frau Natalie, einer deutschen Sintiza, hat er österreichweit die erste Sinti-Messe ins Leben gerufen, für die er eigens Lieder auf Sintitikes, der Sprache der Sinti, geschrieben hat. Der musikalische Gottesdienst in der Wallfahrtskirche im niederösterreichischen Karnabrunn soll der Sinti-Community aus dem In- und Ausland ermöglichen, einander zu treffen und ihren katholischen Glauben in der Muttersprache zelebrieren zu können. Cedomira Schlapper war bei den Vorbereitungen dabei.
In der Sendung weiters zu sehen: „Aktiv gegen Rassismus“ und „Weitblicke mit Jean Ziegler“. „Heimat Fremde Heimat“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek angeboten.
(Text: ORF)
Siehe auch:
Sintiwallfahrt im Weinviertel, 30.5.2016
Amari Roas: Jazz-Geiger Zipflo Weinrich, 14.12.2014
Juni 22nd, 2017 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Religion
Die Roma-Pastoral leistet das ganze Jahr über beachtliche Arbeit, im Seelsorglichen, im Sozialen, im Mitmenschlichen, im Erinnern an die Opfer der Vergangenheit und im Hochhalten ihrer unveräußerlichen Würde, im Gestalten einer positiven, selbstbestimmten und mitbestimmten Zukunft. – Einen wesentlichen Anteil an all dem hat Manuela Horvath, die seit nunmehr rund einem Jahr die Roma-Pastoral leitet.
Martinus, 21.6.2017: Eisenstadt – Inklusion heißt, miteinander reden und handeln, nicht bloß einer über den anderen. Manuela Horvath weiß das. Und sie lebt genau das. Denn die Romni Manuela Horvath leitet seit März 2016 die Roma-Pastoral der Diözese Eisenstadt – mit viel Engagement, Begeisterung und einer Fülle an Ideen. Der Erfolg kann sich sehen lassen und ist mehr als sichtbar an der Vielzahl und Vielfalt der Projekte der Roma-Pastoral. Was ihnen allen gemeinsam ist? „So unterschiedlich unsere Tätigkeitsfelder sind, sie sind alle gleichermaßen wichtig. Immer geht es darum, Personen aus der Volksgruppe einzubinden, gemeinsam und miteinander zu gestalten und Vorhaben mit und von der Volksgruppe selbst umzusetzen“, betont Manuela Horvath.
Immer präsent, aktiv und mittendrin
Und es ist viel zu tun für die Leiterin der Roma-Pastoral. Sie ist im ganzen Burgenland präsent und für die Volksgruppe aktiv, leistet seelsorgliche Dienste, hilft bei Bewerbungsschreiben, begleitet bei Amtswegen, ist da, wenn Hilfe in schwierigen Lebenslagen gefragt ist. An Schulen organisiert und hält sie Workshops über die Geschichte der Roma, im Bundeskanzleramt ist sie innerhalb der Roma-Dialogplattform in der Arbeitsgruppe zur Gedenk- und Erinnerungsarbeit engagiert. Manuela Horvath hält Vorträge zur Gedenk- und Erinnerungskultur und engagiert sich für das seit 2006 bestehende Gedenkprojekt „Wohin mit meinen Kerzen“, das den von den Nazis ermordeten Roma einen Namen, einen Präsenzraum des Gedenkens gibt. Rund eine halbe Million Roma und Sinti fielen dem NS-Massenmord zum Opfer. Im burgenländischen Lackenbach wurden mehr als 4.000 Roma und Sinti in einem Zwangsarbeiterlager interniert, versklavt und auf das Unmenschlichste misshandelt. Die Roma-Siedlungen in rund 124 burgenländischen Orten wurden dem Erdboden gleichgemacht, die Menschen in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert.
Den Opfern ihre Würde geben
Manuela Horvath: „Die Gedächtnispastoral ist mir ein besonderes Anliegen. Ich bin überzeugt, dass die Errichtung von Gedenktafeln in Ortschaften mit ehemaligen Roma-Siedlungen ein wichtiger Schritt ist, um auf das tragische Schicksal unserer Volksgruppe während des Holocaust aufmerksam zu machen. Durch Gedenkstätten bekommen die ermordeten Roma, die keine Grabstätte haben, zumindest einen Ort des Gedenkens.“ In Zusammenarbeit mit dem Verein Roma-Service initiiert die Roma-Pastoral deshalb die Errichtung von Gedenktafeln für Roma-Opfer des Holocaust. Read the rest of this entry »
Mai 15th, 2017 |
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Ehrungen & Nachrufe, Religion

Österreichs erster Roma-Seelsorger Ehrenkons.Rat Mag. Werner Klawatsch ist am 10. Mai nach längerer Krankheit in Wiesen verstorben.
Werner Klawatsch wurde am 14. April 1939 in Wiener Neustadt geboren und wuchs in seiner Heimtatpfarre Wiesen auf. 1962 wurde er im Eisenstädter Dom zum Priester geweiht. Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2009 betreute Werner Klawatsch die drei Pfarrgemeinden Neutal, Markt St. Martin, wo er auch seinen Wohnsitz fand, und Landsee. Von 1998 bis 2008 leitete er als Dechand das Dekanat Oberpullendorf, dazu kam seine Mitarbeit in verschiedenen wichtigen diözesanen Gremien.
Einen großen Dienst erwies er der Diözese Eisenstadt und vor allem der Volksgruppe der Roma durch die Wahrnehmung der Leitung des Referates für die Pastoral an Angehörigen ethnischer Gruppen – und damit als erster Seelsorger für die Angehörigen der Roma in der Diözese Eisenstadt – von 1995 bis 2002. Mit den Aufgaben des Seelsorgers für die Roma und Sinti in Österreich betraute ihn während dieser Zeit auch die Österreichische Bischofskonferenz. Er nahm auch diese seelsorgerische Aufgabe mit großem Einsatz und Einfühlungsvermögen wahr.
Die Begräbnisfeier für den verstorbenen Priester beginnt am Dienstag, dem 16. Mai 2017, um 15 Uhr mit der hl. Messe in der Pfarrkirche zum Heiligen Geist in Wiesen, anschließend erfolgt die Beisetzung im Priestergrab der Pfarre Wiesen.
‾‾‾‾
Mai 6th, 2017 |
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Brauchtum & Tradition, Religion
Das Georgsfest gehört zu den großen Feiertagen der Roma und wird nach dem julianischen Kalender berechnet. Es ist ein Frühlingsfest, das Glück und Wohlstand bringen soll. Der heilige Georg wird als Schutzheiliger insbesondere der serbisch-orthodoxen Roma und als Beschützer der Ostkirche verehrt. Im Vorfeld des Georgsfestes reinigen die Roma ihre Häuser und schmücken sie mit Kerzen und Zweigen. Wasser bestimmter Quellen dient zur rituellen Reinigung und soll zugleich vor bösen Einflüssen schützen. Insgesamt feiern die Roma sieben Tage lang. Der Georgstag wird auch in den westlichen Kirchen begangen. Da diese dem gregorianischen Kalender folgen, ist der Georgstag hier am 23. April.
(Text: mdr.de)
Anm. der dROMa-Red.:
Der Georgstag wird unter dem Namen Djurdjevdan oder Herdelezi (Erdelezi) gefeiert. Er ist nicht nur ein Fest der christlichen Roma, sondern wird von moslemischen und christlich-orthodoxen Roma gleichermaßen begangen. So gilt Herdelezi beispielsweise in der Türkei als der wichtigste Festtag der Roma. „Es dürfte bereits frühzeitig zu einer Vermischung der jüdisch-christlichen Verehrung des alttestamentarischen hl. Elias mit dem christlichen Georgskult und der muslimischen Verehrung von El Khadr gekommen sein. Herdelezi und Djurdjevdan sind somit Ausdruck der Volksfrömmigkeit, die – weniger dogmatisch als die Theologie – eine gegenseitige Beeinflussung zuließ und die Feierlichkeiten trotz unterschiedlicher religiöser Wurzeln zu einem überreligiösen Frühlingsfest verschmelzen ließ.“ (Mehr auf Rombase.)
Januar 6th, 2017 |
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Radio, Podcast & TV, Religion
Roma sam
Radijo Burgenland: 19.12.2016 | (on demand)
O nevo seelsorgeri la flogoskera grupnatar le Romendar ando Burgenland butschol Matthias A. Platzer. O aguno Romengero seelsorgeri Fabian Mmagu Betschiste gelo, taj o raschaj andar Wolfau o Matthias Platzer leskeri buti akan prik lija.
O Matthias A. Platzer ando decemberi 2011 le burgenlanditike bare raschajistar Ägidius J. Zsifkovics ando Tikne Martonakero dom uso raschaj sentelim ulo. O Platzer andar Neunkirchen Telutna Austrijatar al. Ov jek meschteriskero schtudijum la theologijake taj historjake kertscha. Pal but berschengeri buti ojs religijonakero meschteri kesdintscha ov 2008 le arsiklipeha ando raschajengero seminar. O erschti „Ober-Roma-Seelsorgeri“ o Werner Klawatsch 1995 sina taj ando glajchi bersch o referat le ethnische grupnenge la diöcesejatar Tikni Martona kerdo ulo. 1992 andi bare raschajengeri konferenca jek fartreteri le upre dipeha Roma-Pastoral upre dim ulo. Le Romengeri seelsorgeriskeri buti hi, i identiteta le ethnischi tschulipestar te soralel taj te motivirinel, o alav te asdel, kaj on schaj peske pumenge söber te vakeren. O Matthias A. Platzer aguneder o Kaplan Simehate, Batschibate taj Neumarkt ande Tauchental sina, taj i seelsorgeriskeri kordinacija andi schpita Erbate kerel.
Adventiskero gondo Tenu Erbate
O tradicijoneli burgenlanditiko Romengero adventiskero mulatintschago ada bersch Tenu Erbate sina. Organisirim ulo o adventiskero mulatintschago la Roma-Pastoralatar taj le frajn Roma-Servicejistar, pomoschim ulo la gemajndi Tenu Erbatar. Ojs erschti dschilado ulo i Romengeri hymne „Gelem Gelem“ la Indira Gussakatar. Read the rest of this entry »
Januar 5th, 2017 |
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Radio, Podcast & TV, Religion
Roma sam
Radio Burgenland: 19.12.2016 | (on demand)
Der neue Seelsorger der Volksgruppe der Roma im Burgenland heißt Matthias A. Platzer. Nachdem Pfarrer Fabian Mmagu nach Wien wechselte, übernahm der Pfarrer in Wolfau, Matthias Platzer, dessen Aufgabe als Roma-Seelsorger.
Matthias A. Platzer wurde im Dezember 2011 vom burgenländischen Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics im Eisenstädter Martinsdom zum Priester geweiht. Platzer stammt aus Neunkirchen in Niederösterreich. Er hat ein Lehramtsstudium für Theologie und Geschichte absolviert. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Religionslehrer begann er 2008 mit der Ausbildung im Priesterseminar. Erstmals wurde Werner Klawatsch 1995 zum „Ober-Roma-Seelsorger“ ernannt und errichtete im selben Jahr das Referat für ethnische Gruppen in der Diözese Eisenstadt. 1992 wurde in der Bischofskonferenz ein Vertreter mit der Aufgabe der Roma-Pastoral beauftragt. Die Roma-Seelsorge zielt darauf ab, das Selbstbewusstsein der ethnischen Minderheit zu stärken und sie dazu zu motivieren, die Stimme zu erheben, um für sich zu sprechen. Matthias A. Platzer ist ferner Kaplan in Großpetersdorf, Jabing und Neumarkt im Tauchental und koordiniert die Seelsorge am Landeskrankenhaus Oberwart.
Roma-Adventfeier in Unterwart
Die traditionelle burgenländische Roma-Adventfeier fand heuer in Unterwart statt. Organisiert wurde die Adventfeier von Roma-Pastoral und Verein Roma-Service, unterstützt von der Gemeinde. Read the rest of this entry »