Geschichte & Gedenken

2. August bald offizieller Gedenktag?

August 2nd, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik

Lukas Mandl 2017 in Göttweig (Foto: Karl Gruber / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0)EU-Abg. Lukas Mandl (ÖVP) schlägt 2. August als offi­ziel­len öster­rei­chi­schen Gedenk­tag für Roma und Sinti vor. 2019 wird sich der Tief­punkt der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­fol­gung der Ro­ma und Sin­ti zum 75. Mal jäh­ren.

Wien (OTS) – „Neben mehr als sechs Mil­lio­nen Jüdin­nen und Juden wur­den auch die An­gehö­ri­gen anderer Be­völke­rungs­grup­pen im National­sozia­lis­mus sys­tematisch ver­folgt und ermordet. Zu den Ver­folg­ten zählten auch Roma und Sinti. Von 2. auf 3. August 1944 wur­den in nur einer Nacht 2.897 Roma und Sinti im Kon­zentra­tions­lager Auschwitz er­mor­det. Nächs­tes Jahr wird das genau ein Drei­viertel­jahr­hun­dert zurück­lie­gen“, er­innert der österrei­chi­sche Europa-Ab­geordne­te Lukas Mandl. „Es ist eine Frage des gesellschaftlichen Zusammen­halts für Mensch­lich­keit und Men­schen­würde, eine Frage des An­stands und der Mah­nung, um der­artige Ent­wick­lun­gen für alle Zukunft aus­zu­schlie­ßen, dass wir den Opfern ein ehren­des Andenken be­wah­ren. Unter Roma und Sinti wa­ren es insgesamt etwa eine halbe Mil­lion Kinder, Frauen und Männer, die im natio­nal­sozialis­ti­schen Ver­brecher­staat er­mor­det wurden“, so Mandl. Mandl macht folgenden Vorschlag: „Meine Anregung ist, im kom­men­den Jahr 2019 an­läss­lich des 75. Jahres­tages des Tief­punkts in der Ver­folgung der Roma und Sinti auch in Österreich den 2. Au­gust offi­ziell zum Gedenktag zu er­klären. Der Tag ist be­reits seitens des Euro­pa-Par­la­ments und eini­ger Staaten zum Gedenk­tag er­klärt wor­den.“

(OTS)

Gedenken am Wiener Ceija-Stojka-Platz

August 1st, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen

Gedenken am Ceija-Stojka-Platz 2015 (Foto: Romano Centro)„Dikh He Na Bister! Schau und vergiss nicht!“ – un­ter diesem Motto wird am 2. August, dem Gedenk­tag an den Völ­ker­mord an Roma und Sinti, der Men­schen ge­dacht, die vom Nazi-Re­gime als „Zigeuner“ ver­folgt und er­mor­det wurden.

Do., 2. August 2018, 18:00 Uhr
Ceija-Stojka-Platz, 1070 Wien

OTS/Romano Centro: In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurden 2.897 Roma – Männer, Frauen und Kin­der – in den Gas­kam­mern von Auschwitz-Bir­kenau er­mor­det. Erst 70 Jahre nach dem Ende des Zwei­ten Weltkriegs wur­de der Genozid an einer hal­ben Mil­lion Roma und Sinti vom Euro­päi­schen Par­la­ment an­er­kannt. In der Reso­lu­tion vom April 2015 wurde dazu auf­ge­rufen, der Dis­krimi­nie­rung von Roma ein Ende zu setzen. Das Euro­päi­sche Parla­ment for­dert dazu auf, der Opfer des Völker­mor­des am 2. August – dem inter­natio­na­len Roma Genocide Memorial Day – zu ge­denken. Das EU-Par­la­ment sei „sehr be­sorgt um den stei­gen­den Anti­ziganis­mus, der sich in Anti-Roma-Rhe­torik sowie in Über­griffen und At­tacken gegen Roma in Europa mani­fes­tiert. Anti­ziganis­mus ist un­ver­einbar mit den Normen und Werten der Euro­päi­schen Union und soll­te in allen Mit­glieds­staaten be­kämpft wer­den.“ Maß­gebend für die An­erken­nung waren die Bemü­hun­gen der Roma Ge­no­cide Re­memb­rance Ini­tiative und zahl­loser Roma-Or­ganisa­tio­nen in ganz Europa. Vor allem ju­gend­liche Ak­tivis­tin­nen und Akti­visten er­hoben dafür ih­re Stimmen.

In Österreich ermordeten die Nationalsozialisten 90 % der Roma und Sinti. Bis heute ist das Trau­ma bei den Über­le­ben­den und den Nach­fahren der Opfer vor­han­den und wirk­sam. Ein Genozid, der lan­ge ver­schwie­gen und ver­gessen wurde und heute aktuel­ler ist denn je.

Romano Centro organisiert in Kooperation mit der Roma Genocide Remembrance Initiative und „zentrum exil“ zum vier­ten Mal die Gedenk­ver­anstal­tung zum 2. Au­gust in Österreich. Die Ver­anstal­tung wird von der Stadt Wien, dem 7. Bezirk und der Pfarre Alt­lerchen­feld un­ter­stützt. Eine Gedenk­veranstaltung, bei der An­gehö­rige von Opfern und jun­ge Akti­vistIn­nen zu Wort kom­men. Da es in Wien für diese Opfer­gruppe noch keinen eige­nen Gedenk­ort, kein Denkmal gibt, wurde der nach der Holocaust-Über­le­ben­den Romni Ceija Stojka be­nannte Platz im 7. Bezirk dafür aus­ge­wählt. Read the rest of this entry »

2. August: Gedenktag in Göttingen

August 1st, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Gedenken in Deutschland: Roma-Holocaust-Gedenktag in Göttingen (Foto: Roma Center)Gedenkveranstaltung zum Roma Genocide Remembrance Day in Göttingen

2.8.2018, 17 Uhr, Foyer des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4 – Göttingen

Am 2. August 2018 findet die Gedenkveranstaltung des Roma Centers zum Roma Genocide Remembrance Day statt. Dr. Dietmar Sedlaczek, Leiter der KZ-Gedenk­stätte Moringen, hält einen Vortrag über die im Jugend­konzentra­tions­lager Moringen in­haf­tier­ten Sinti-Jun­gen, die nach Auschwitz de­por­tiert wor­den sind. Im An­schluss wer­den wir die Aus­stel­lung des Roma-Anti­discrimi­na­tion-Net­works „Kampf ums Bleiberecht“ er­öff­nen. Mit der Gedenk­ver­an­stal­tung er­in­nern wir nicht nur der Er­mor­de­ten – die Aus­stellung be­fasst sich mit den Über­lebenden und der heu­ti­gen poli­ti­schen Situa­tion für Roma, die im­mer noch kein siche­res Bleiberecht ha­ben. Un­sere Wan­der­aus­stel­lung wird für zwei Wo­chen im Neuen Rathaus Göt­tin­gen zu se­hen sein. An­schlie­ßend zieht sie nach Hamburg wei­ter.

(Text: Roma-Center)

„Stille“ – Gedenkfeier in Berlin

Juli 31st, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen

Sinti-und-Roma-Denkmal in Berlin (Foto: Marko Priske)„Stille“ – Erinnern an die Ermordung der letzten Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau 1944

2. August 2018, 20 Uhr: Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas, Simsonweg, 10557 Berlin

Am 2. August 2018 jährt sich die »Liquidation des Zigeuner­familien­lagers« in Auschwitz-Bir­kenau zum 74. Mal. SS-Ange­hörige er­mor­deten in der Nacht auf den 3. August 1944 die fast 3.000 ver­bliebe­nen Sinti und Roma in Gas­kammern – zu­meist als arbeits­unfähig ein­ge­stufte Frauen, Kinder und ältere Men­schen. Im An­schluss an die Ver­anstaltung besteht die Mög­lich­keit, am Brunnen des Denk­mals Blumen niederzulegen. Bitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank.

Programm:

Begrüßung: Dr. Ulrich Baumann, stellv. Direktor der Stiftung Denkmal für die er­mor­de­ten Juden Europas

Reden: Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staats­sekre­tärin für
 Bürger­schaft­liches Engage­ment und Inter­nationales
Ilona Lagrene, Bürgerrechtlerin und frühere Vorsitzende des Landes­verbandes Deut­scher Sinti und Roma Baden-Württemberg
Zilli Schmidt, Auschwitzüberlebende

Rezitation: Gedicht »Auschwitz« auf Deutsch und Romanes: Petra Michalski und Hamze Bytyçi | Musikalische Umrahmung: Daniel Weltlinger (Violine)

(Text: Roma Trial)

2. August: Roma-Gedenken in Auschwitz

Juli 31st, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen

Gedenkfeier in Auschwitz, 2. August 2015 (Foto: Dikh he na bistar)Museum Auschwitz-Birkenau: Internatio­na­le Gedenk­feier am 2. Au­gust 2018

2.8.2018, 11:45 bis 13:30 Uhr
Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau
Więźniów Oświęcimia 20 – Oswiecim

Der Zentralrat und das Dokumentations- und Kultur­zentrum Deutscher Sinti und Roma werden auch in die­sem Jahr unter der Leitung von Romani Rose mit einer De­lega­tion von 50 Per­so­nen, darun­ter Holocaust­über­leben­de und deren Be­gleit­per­sonen, an dem Inter­natio­na­len Roma-Ge­denk­tag am 2. August in Auschwitz teil­neh­men. Der Gedenk­tag am 2. August wird vom Doku­menta­tions- und Kultur­zentrum Deut­scher Sinti und Roma in Ko­opera­tion mit dem Verband der Roma in Polen vor­be­rei­tet. Neben den Über­leben­den neh­men zahl­reiche Vor­stände der Landes- und Mit­glieds­ver­bände des Zentral­rats Deut­scher Sinti und Roma an dem Gedenk­akt teil. Für die Über­lebenden spricht die Holo­caust­über­leben­de Rita Prigmore.

Redner:
Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma
Roman Kwiatkowski, Vorsitzender des Verbandes der Roma in Polen
Rita Prigmore für die Überlebenden
Dunja Mijatović, Menschenrechtskommissarin des Europarates
Beate Klarsfeld, UNESCO-Sonderbotschaftern für Bildung über den Holocaust und die Ver­hin­de­rung von Völ­ker­morden

Hintergrund:
Die Nationalsozialisten verschleppten von März 1943 bis Juli 1944 23.000 Roma und Sinti aus elf Län­dern Europas nach Auschwitz. Nahe­zu alle fan­den dort den Tod. Am 2. August 1944 wur­den die im Lager­ab­schnitt B II e des Kon­zentra­tions­lagers Auschwitz-Bir­kenau ver­blie­benen 2.900 Sinti und Roma auf Befehl des Reichs­sicher­heits­haupt­amtes er­mordet. Read the rest of this entry »

„Und eisig weht der kalte Wind“

Juli 10th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher

Eine Neuerscheinung aus Deutschland: "Und eisig weht der kalte Wind"Ricardo Lenzi Laubinger: Und eisig weht der kalte Wind. Die ergreifende Geschichte einer Sintifamilie, Verlag Books on Demand: Norderstedt 2018, Paperback, 280 S., ISBN-13: 9783743189959

Dieses Buch, „Und eisig weht der kalte Wind“, er­zählt die wahre Lebens- und Lei­dens­ge­schichte mei­ner Familie, be­son­ders die mei­ner Mutter Bertha „Sichla“ Weiss, einer deutschen Sintiza, die im Alter von 14 Jah­ren von den Natio­nal­sozia­lis­ten, zu­sam­men mit all ihren An­ge­höri­gen von Hamburg aus nach Polen in die Kon­zentra­tions­lager ver­schleppt wurde. Es war eine der un­zäh­li­gen Sinti­familien, die im III. Reich den Groß­teil ihrer An­gehö­ri­gen durch die ge­plan­te Volks­ver­nich­tung der Nazis an den Juden sowie an den Sinti und Roma ver­lo­ren hatte.

Lesen Sie hier die Geschichte eines 14-jäh­ri­gen Mädchens, das ihre Eltern, ihre sie­ben Ge­schwis­ter, ihre Groß­eltern, Tanten und Onkel so­wie die meis­ten deren Kinder ver­lo­ren hat, weil sie alle von den Nazis in den Kon­zentra­tions­lagern er­mordet wur­den. Sie war fast 20 Jahre alt, als sie end­lich von den Alliier­ten befreit wur­de, und hat­te 59 fürch­ter­liche und grauen­volle Monate Haft in ver­schie­de­nen Kon­zentra­tions­la­gern überlebt. Aber sie hat­te ihre gesam­te Fa­milie und mehr als 60 weite­re An­gehö­rige ver­loren. Sie war die einzige Überlebende ihrer gesam­ten Ver­wandt­schaft. Doch war der Leidensweg nach ihrer Befreiung noch lan­ge nicht vorbei. Denn auch nach dem Krieg und in der Bundes­republik wur­den die Sinti weiter­hin benach­tei­ligt und dis­krimi­niert.

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Ausstellung in Berlin-Lichtenberg

Juni 21st, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft

ausgegrenztausgegrenzt – verfolgt – ermordet
Sinti und Roma in Lichtenberg 1933-1945

Eröffnung am 22. Juni 2018, 19 Uhr

Dem Völkermord der Nationalsozialisten fielen viele der in Lich­ten­berg le­ben­de Sinti und Roma zum Opfer. Das Zwangs­lager in Marzahn – da­mals Orts­teil von Lichten­berg – war der In­ter­nie­rungs­ort hun­der­ter in Berlin ver­haf­te­ter Men­schen. Un­zäh­lige von ihnen wur­den in Kon­zentra­tions- und Ver­nich­tungs­lager de­por­tiert. Einige wenige über­lebten. Stell­ver­tre­tend für viele Un­genann­te wer­den eini­ge Schick­sale vor­ge­stellt, die mit den his­tori­schen Vor­gängen im ehe­mali­gen Be­zirk Lichtenberg ver­bun­den sind.

Zur Eröffnung sprechen:
Begrüßung: Michael Grunst, Bezirksbürgermeister
Grußwort: Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.
Einführung: Barbara Danckwortt, Kuratorin
Musik: Martin Weiss, Janko Lauenberger

Diese Ausstellung stellt die Ergebnisse einer mehr­jähri­gen Re­cher­che nach Zeug­nis­sen des Um­gangs mit der Minder­heit der Sinti und Roma in Lichten­berg vor, die seit Jahr­hun­der­ten in Deutschland le­ben. Hier­zu hat­ten die Ver­ordne­ten des Be­zirkes dem Museum 2014 den Auf­trag er­teilt.

Neue Erkenntnisse zu Schick­salen internier­ter und polizei­li­chen Maß­nahmen aus­gesetz­ter Men­schen in Ver­folgungs­einrich­tungen auf dem ehe­mali­gen Lichten­berger Bezirks­gebiet, wie dem Arbeits­haus Rummelsburg und dem Zwangs­lager Marzahn, konn­ten in his­tori­schen Quel­len er­schlos­sen wer­den. Mit diesen Orten ver­bunden sind die vor­ge­stell­ten Bio­gra­fien von Sinti und Roma, die Opfer ras­sis­tisch be­grün­de­ter Ver­fol­gung wurden. Sie waren von Zwangs­arbeit, Ein­griffen in die per­sönli­che und körper­liche Un­ver­sehrt­heit durch rassen­biolo­gische Unter­suchun­gen und Sterili­sation sowie von der Depor­ta­tion in Kon­zentra­tions- und Ver­nichtungs­lager der National­sozia­listen be­trof­fen. In den er­schlos­senen Dokumen­ten fin­den sich auch Hin­weise auf das aktive Handeln von Ver­antwort­li­chen der Lichten­ber­ger Verwaltung. Sie waren Er­fül­lungs­gehil­fen von zentra­len Institu­tio­nen, wie der Ber­liner Polizei und der „Ras­sen­hy­gie­ni­schen For­schungs­stelle“, von de­nen die syste­ma­tische Aus­gren­zung und Ver­fol­gung aus­ging.

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Festival „E Bistarde | Vergiss mein nicht“

Juni 10th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen

Romafestival "E Bistarde" 2018 (Foto: Volkstheater)Roma-Festival in Wien: 14. bis 17. Juni 2018

Anlässlich des 80. Jahrestages des Anschlusses Österreichs an Nazi-Deutschland 1938 und zum Geden­ken an die Opfer ver­anstal­tet Romano Svato ein Festival in Wien. Orte, an denen das Festival statt­fin­det: Roma-Wiese, 1210 Wien | Ringel­see­platz, 1210 Wien | Volks­theater, Wien | Öffent­li­cher Raum

Programm:

Donnerstag, 14. Juni 2018
Ort: Romawiese | Romaplatz

14.00 | Eröffnung mit Reden von Simonida und Sandra Selimovic | Gerhard Jordan (Die Grünen Floridsdorf) | Georg Papai (Bezirksvorsteher) | Willi Horvath (Nachfahre von KZ-Überlebenden) | Samuel Mago (Romano Centro)
15:30 | Ausstellungseröffnung von Delaine Le Bas und Alfred Ullrich | Ort: Romawiese
16.00 | Konzert Pilerovi
17.30 | Diskussion | Panel mit Isidora Randjelovic | Anna Mirga | Ethel Brooks | Miriam Karoly
19.00 | Lesung | „E Baxt Romani“ von Samuel Mago mit musikalischer Begleitung
20.30 | Konzert | Diknu Schneeberger

Freitag, 15. Juni 2018
Ort: Romawiese | 1210 Wien

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Facts & Figures (192)

Juni 8th, 2018  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

1498 betrat Ko­lum­bus auf sei­ner 3. Rei­se erst­mals Ame­ri­kas Fest­land. In sei­ner Be­glei­tung: 4 Ro­ma – Ma­cí­as u. An­tón de Egip­to mit ih­ren Frau­en Ma­ría u. Ca­ta­li­na.

(Quelle (pdf))

KZ-Gedenkstätte Lety geschändet

Juni 8th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte

O logeri Lety (Foto: Museum für Roma-Kultur via volksgruppen.orf.at)Tschechien: Polizei ermittelt we­gen ras­sis­ti­scher Auf­schrif­ten in Ge­denk­stätte Lety

Radio Praha, 7.6.2018: Unbekannte Täter hatten rund um die Gedenk­stätte des Roma-KZ im süd­böh­mi­schen Lety Ta­feln mit Hetz­bot­schaften auf­ge­stellt. Darauf wird die Regie­rung für den Kauf des Ge­län­des (wir berich­te­ten) kriti­siert und die Volks­gruppe der Roma rassis­tisch be­schimpft. Die Polizei er­mittelt des­halb wegen Er­re­gung öf­fent­li­chen Ärger­nis­ses. In Lety be­stand zu­nächst ein Arbeits­lager. Die deut­schen Besatzer mach­ten daraus dann ein KZ. Zwi­schen 1940 und 1943 star­ben dort 327 tsche­chi­sche Roma, über 500 wei­tere wur­den nach Auschwitz ver­schleppt. Read the rest of this entry »