Geschichte & Gedenken

Gemajndakero kher Erba

März 13th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Kerstin Horvath & Eva Horvath, Schnitt: Marcel Horvath

Rathaus Oberwart

O Erbakero gemajndakero kher, savo sajt 1905 upro sche­ros­kero than ter­dschol, jek kher jeka histori­jaha hi. Kekaj inten­sivi re­schersch­tscha kerde ule, tschak tschu­le infor­ma­ciji pedar o aguno kher del. Jek koja va­schodo hi, hot telal o nacijo­nal­socija­listscha, sa­ve ando 12to merc 1938 o rajipe prik line, o cile his­to­rischi datscha, thar­de ule. And dikipe pe­dar i buteder sar schel­ber­schen­geri histo­rija le gemajn­da­kere khe­restar, i but­schasch­kija la pradi­pes­kera but­ja­tar, Zsifkovits-Taferner, del. Sajt o 4to no­vem­be­ri 2012, o Georg Rosner, biro la fo­ros­kera ge­majn­datar Erba hi. I foros­keri ge­majn­de Erba ojs ang­le siki­pes­keri ge­majn­de le Burgenlandis­tar hi, mint o khe­tan dschi­vipe le cile flogos­kere grup­nen­dar taj kon­fesi­jonen­dar igen latscho hi. Pa­sche les­kere but butja, o foros­kero schero, te dsche­no le flogos­kere grup­na­kere baj­rotistar le Ro­men­dar hi.

Das Oberwarter Rathaus, das seit 1905 am Haupt­platz steht, ist ein Ge­bäude mit Geschichte. Trotz in­ten­si­ver Recher­chen fin­det man zum ur­sprüng­li­chen Gebäude nur spär­li­che In­for­ma­tio­nen. Ein Grund dafür ist, dass unter den Natio­nal­sozia­lis­ten, die am 12. März 1938 die Macht über­nom­men haben, alle histo­ri­schen Doku­mente ver­nich­tet wur­den. Ein­blick in die über hundert­jäh­rige Ge­schichte des Ober­war­ter Rathauses gibt die zu­stän­dige Mit­arbei­te­rin für Öf­fent­lich­keits­arbeit, Frau Mag. Zsifkovits-Taferner. Seit 4. November 2012 ist Georg Rosner Bür­ger­meis­ter der Stadt­gemeinde Ober­wart. Die Stadt­ge­mein­de Oberwart gilt als Vor­zeige­gemeinde des Burgenlandes, denn das Zu­sam­men­leben al­ler Volks­grup­pen und Kon­fes­sio­nen funk­tio­niert tadel­los. Neben seinen zahl­reichen Tätig­keiten ist der Stadt­chef auch Mit­glied des Volks­grup­pen­beirates der Roma.

(Jek keripe la Kerstin Horvathatar taj la Kerstin Horvathatar, tschinaschi: Marcel Horvath)

Filminstallation »Roma Helden 1956«

März 6th, 2018  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen

Roma im Ungarn-Aufstand 1956Kurzfilmabend in Heidelberg
Dienstag, 13.03.2018 18:00 Uhr
Dokumentations- und Kul­tur­zentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2, Heidelberg

Ankündigung des Dokumentations- und Kulturzentrums:

Binnen weniger Stunden entwickelte sich am 23. Okto­ber 1956 aus einer De­monstra­tion von Stu­die­ren­den in Budapest der Ungarische Volksaufstand. Das Auf­be­geh­ren der Men­schen wur­de in den fol­gen­den Ta­gen und Wo­chen mit be­son­de­rer Härte nieder­ge­schla­gen. Zahl­rei­che Men­schen wur­den hin­ge­rich­tet, zehn­tau­sende wur­den in Inter­nie­rungs­lager oder Ge­fäng­nis­se ver­schleppt, 200.000 Men­schen ver­lie­ßen ihre Heimat. Auch für zahl­rei­che Roma war es selbst­ver­ständ­lich, sich dem Frei­heits­kampf an­zu­schlie­ßen, als sie den legen­dä­ren Aufruf der Revolution hör­ten: „Wer Ungar ist, hält mit!

Beim Kurzfilmabend führen wir im Ge­spräch mit den Be­su­cher/in­nen durch die Film­installa­tion „Roma Helden 1956“. Sie weist auf die Betei­li­gung dieser Men­schen hin und gibt ihnen ein Ge­sicht: In kur­zen Filmen wer­den die Geschich­ten von Gyula Dandos, Gabor Dilinko, Istvan Fatyol, Csanyi Sandor und Ilonka Szabo er­zählt.

(www.sintiundroma.de)

Die unheilvolle Narbe

März 2nd, 2018  |  Published in Frauenrechte, Geschichte & Gedenken, Radio & TV

Die unheilvolle Narbe (Bild: BR/Constanze Hegetusch)Lebenslinien: Sinteza Rita Prigmore über­lebt medi­zi­ni­sche Ver­suche der Nazis

Ein Film von Constanze Hegetusch
Bayerischer Rundfunk,  44 Min.

ARD-Mediathek: verfügbar bis 15.01.2019

Rita ist Zwilling. Doch ihre Zwillingsschwester stirbt bei me­di­zi­ni­schen Experi­men­ten durch die Natio­nal­sozia­lis­ten. Rita über­lebt schwer ver­letzt und wird ihrer Mutter zurück­gege­ben. Seite an Seite kämpfen sie für die An­erken­nung der Sinti und Roma als Opfer des Natio­nal­sozia­lis­mus und um Wie­der­gut­ma­chung.

Weil Ritas Mutter Sinteza ist, soll sie 1942 zwangs­sterili­siert wer­den. Als sich heraus­stellt, dass sie mit Zwillingen schwan­ger ist, wird sie ver­schont. So­fort nach der Geburt nimmt man ihr die bei­den Mäd­chen und miss­braucht sie für medizini­sche Versuche. Das eine Mäd­chen stirbt, Rita wird der Mut­ter nach einem Jahr zu­rück­ge­ge­ben – mit einer schwe­ren Ver­letzung am Kopf. Mutter und Toch­ter leben fortan ein symbio­ti­sches Leben. Als Rita 14 Jahre alt ist, grün­det ihre Mutter einen Verein, der für die An­erken­nung der Sinti und Roma als Opfer des Natio­nal­sozia­lis­mus kämpft und sich für Wieder­gut­ma­chung stark macht.

Auch Rita wird zur Aktivistin. Mit Anfang 20 ver­liebt sie sich in einen ameri­ka­ni­schen Solda­ten, der in Würzburg statio­niert ist. Sie heira­ten und be­kom­men zwei Kinder. Als er wieder zu­rück in die USA muss, geht Rita mit. Sie leidet jedoch sehr unter der Tren­nung von der Mutter. Die Ehe zer­bricht und Rita muss immer häu­fi­ger nach Deutschland, um für ihre ei­ge­ne Wieder­gut­ma­chung zu kämpfen. So ent­schei­det sie sich schwe­ren Herzens, die USA und ihre bei­den jugend­li­chen Kinder zu ver­las­sen und zur Mutter zurück­zu­zie­hen. Als diese 2004 stirbt, führt Rita die po­li­ti­sche Arbeit wei­ter. Sie tritt als Zeit­zeugin bei Ver­anstal­tun­gen in der gan­zen Welt auf. Read the rest of this entry »

Ö1 Radiokolleg: Karl Ratzer

Februar 14th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Musik, Radio & TV

"The Slaves", li.: Karl Ratzer (Foto: karlratzer.com)Ö1 Radiokolleg, 12.2.2018
Lexikon der österreichischen Popmusik
Karl Ratzer

➔Anhören (7 Tage Ö1)

2017 hat das Radiokolleg eine Lang­zeit-Se­rie zur Geschichte der öster­rei­chi­schen Popmusikk ge­star­tet. Von „Ambros bis Qualtinger“ von „Danzer bis Wanda“ wird das Le­ben und Werk ein­zel­ner Musi­ker/innen und Bands doku­men­tiert, ihre Be­deu­tung für die österrei­chi­sche Musik­land­schaft reflek­tiert und ihr Bei­trag zu einer kri­ti­schen Gegen­kultur ge­würdigt.

Der Wiener Blues- und Jazzmusiker Karl Ratzer kommt aus ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen mit Roma-Hin­ter­grund und musste sich seine mu­si­ka­li­sche Kar­riere hart er­arbei­ten. Schon im Alter von 14 Jah­ren legte er als Lead-Gitarrist der Rhythm-’n‘-Blues-Combo The Slaves eine erste Talent­probe ab. Wenig spä­ter wurde er unter dem Büh­nen­namen Charles Ryder zur Licht­gestalt des hei­mi­schen Psyche­de­lic Under­ground. C-Department und Gipsy Love wa­ren wei­tere Band­pro­jekte, die pro­gres­si­ven Zeit­geist ins ver­schla­fe­ne Wien brach­ten und in jenen Jahren ge­rade­zu Syno­ny­me für pop­musi­ka­li­sche In­no­va­tion waren.

Im Alter von 22 Jahren verschlug es ihn in die USA, wo er in einer inter­natio­nal ver­netz­ten Jazz-Szene all­mäh­lich Fuß fas­sen konnte und mit et­lichen Welt­stars des Genres ar­bei­tete. Read the rest of this entry »

Roma-Holocaust in Ukraine und Moldau

Februar 12th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft

Vortrag und Ausstellung über den NS-Genozid an den Roma in der Ukraine und Moldau15. Februar 2018, Berlin:

Ausstellung und Vortrag: NS-Genozid an den Roma in der Ukraine und Moldau

Zu Gast beim Janusz-Korczak-Haus Berlin sind Iryna Radchenko and Maryna Strilchuk, zwei Wissen­schaft­lerin­nen aus dem Ukraini­schen Institut für Holo­caust-Stu­dien „Tkuma“ (Dnipro, Ukraine), die an die­sem Abend ihre Aus­stel­lung „Die Tragödie der Roma: Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart“ prä­sen­tie­ren. Die Aus­stel­lung ist ein Er­geb­nis des wis­sen­schaft­li­chen Pro­jek­tes zur Er­for­schung des NS-Ge­no­zids an den Roma auf dem Ter­ri­to­rium der Ukraine und der Re­publik Moldau. Das Pro­jekt wurde von „Tkuma“ mit Un­ter­stüt­zung der „Inter­na­tio­nal Holo­caust Re­membrance Alliance“ durch­ge­führt.

Programm: Read the rest of this entry »

Tschechien: Verharmlosung von Roma-Genozid

Februar 10th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik

Tschechien: Parlamentsvizepräsident Tomio Okamura relativiert den Roma-Holocaust (Foto: Romez.cz)Okamura unter Druck wegen Äußerungen zu KZ Lety

Der Chef der Partei „Freiheit und direkte Demokratie“ hat die men­schen­ver­ach­ten­den Zu­stände im Roma-Kon­zentra­tions­lager Lety wäh­rend des Kriegs herun­ter­ge­spielt. Nun drän­gen Ab­ge­ord­nete da­rauf, Tomio Okamura als stell­ver­tre­ten­den Par­la­ments­vor­sitzen­den ab­zu­wählen.

➔Anhören (mp3)

Radio Praha, Till Janker: Äußerungen von Politikern der Partei „Freiheit und direk­te Demo­kra­tie“ (SPD) haben zu einem Auf­schrei ge­führt. Al­len voran geht es um Aus­sagen des Vor­sit­zen­den Tomio Okamura. Dieser be­haup­tete, dass das Roma-KZ im süd­böh­mi­schen Lety nicht mit Stachel­draht um­geben ge­wesen wäre und sich die In­sassen dort frei hät­ten be­we­gen können. Doch damit wider­sprach er ein­deutig den Fakten.

In Lety be­stand ab 1939 zu­nächst ein so­genann­tes Arbeitslager, das die Re­gierung im Pro­tek­torat vor allem für Roma ein­ge­rich­tet hatte. Dann über­nah­men die Deutschen die Aufsicht und spra­chen von einem „Zigeunerlager“. Mehr als 300 Men­schen star­ben dort an den Fol­gen von Unter­er­näh­rung, kör­per­li­cher Schwerst­arbeit und Seuchen. Die an­de­ren wur­den in die Ver­nichtungs­lager de­por­tiert und dort um­ge­bracht. Die tsche­chi­sche Re­gie­rung möch­te in Lety nun eine Gedenk­stätte ein­richten und hat des­wegen eine Schweine­farm am Ort des Lagers auf­ge­kauft.

Ähnliche Aussagen wie Okamura hatte im vergangenen Jahr schon sein Partei­kol­lege Miloslav Rozner ge­trof­fen. Er nann­te Lety ein „nicht exis­ten­tes Pseudo-Kon­zentra­tions­lager“. Die Roma-Organisation Konexe hält all diese Thesen für eine Leug­nung des Völker­mords. Read the rest of this entry »

„Vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig“

Februar 7th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft

Unku (Erna Lauenburger) wurde in Auschwitz ermordet. Ein biografischer Kinderroman aus dem Jahr 1931, der in der DDR neu aufgelegt wurde, machte sie berühmt. Hanns Weltzel hat sie als Jugendliche porträtiert. (Bild: University of Liverpool Library)Bremen: Ausstellung über die Verfolgung von Sinti und Roma im Natio­nal­sozia­lis­mus am Bei­spiel foto­grafisch do­ku­men­tier­ter Fa­mi­lien­ge­schich­ten aus Mit­tel­deutschland

Zentralbibliothek Bremen, Wall-Saal
15.02.2018 – 14.03.2018 (Eintritt frei)

Im Archiv der Universität Liverpool fand die dort leh­ren­de His­to­ri­ke­rin Eve Rosenhaft ca. 200 Fotografien, die das Leben der Sinti und Roma in den 1930er Jah­ren in Dessau-Roßlau do­ku­men­tie­ren. Sie gehen auf den damals in Roßlau le­ben­den Foto­jour­nalis­ten Hanns Weltzel zu­rück. Weltzel hatte ab 1931 inten­sive Kon­takte zu den Fa­mi­lien, die auf ihren Handels­wegen nach Des­sau-Roß­lau ka­men. Die Fotos und er­hal­ten ge­blie­be­nen Briefe zeu­gen von einer freund­schaft­li­chen und von gegen­seiti­gem Ver­trauen und Respekt ge­präg­ten Atmos­phäre. Darin liegt die Be­sonder­heit dieses Foto­bestan­des, ins­beson­dere wenn man sie mit Pro­pa­ganda­fotos im National­sozialismus ver­gleicht.

Die Beschriftungen der Fotos geben nur bedingt Aus­künfte, um wen es sich auf den ein­zel­nen Fotos han­delt. Die nament­liche Iden­ti­fi­zie­rung ist je­doch die Grund­voraus­setzung, um die Ver­fol­gungs­wege der Men­schen und ihrer Fami­lien zu er­for­schen. Dieser Auf­gabe wid­met sich Profes­sor Eve Rosenhaft ge­mein­sam mit Jana Müller vom Alter­nativen Jugend­zentrum e.V. Dessau in en­ger Ko­opera­tion. Nach von­einander un­ab­hän­gi­gen Forschungen und Durch­führung von Jugend­pro­jekten führ­ten sie vor drei Jahren ihre Forschungs­ergeb­nisse zu­sam­men und be­gannen ziel­gerichtet für eine Aus­stel­lung zur Erin­ne­rung an die mittel­deutschen Sinti und Roma Fotografien in Au­gen­schein zu nehmen und in Archiven nach wei­ter­füh­ren­den Hin­weisen zu suchen. Read the rest of this entry »

Auf Spurensuche in Marzahn

Januar 30th, 2018  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung

Die Theaterperformance »Rastplatz Marzahn«, eine auf Zeit­zeugen­erin­ne­run­gen basie­rende Re­konstruk­tion des Zwangslagers für Sinti und Roma in Mar­zahn-Hel­lers­dorf, feierte im Ok­tober Pre­miere. Am Mitt­woch wird das Stück im Rahmen des Jugend­forums „denk!mal“ im Berliner Ab­ge­ord­ne­ten­haus erst­mals einem breite­ren Publi­kum vor­ge­stellt.


„Es hat furchtbar gestunken. Normaler­weise hätten wir uns an einem sol­chen Ort nie auf­ge­halten, schon allein wegen un­se­rer Gesetze nicht, die das ver­bieten. Wir wur­den aber zwangs­weise dort ab­ge­stellt.“ (Otto Rosenberg)

Heute ein unscheinbarer Ort zwischen Hoch­häu­sern und S-Bahn­geleisen in Mar­zahn-Hel­lers­dorf. Von 1936 bis 1945 be­fand sich an dieser Stelle ein Sammel­lager für Sinti und Roma. Die Ver­schleppung und Fest­setzung der Volks­gruppe auf die­sem Platz war der erste Schritt zu ihrer syste­ma­ti­schen Ver­fol­gung und Ver­nichtung. Für die mediale Theater­performance hat sich das Ensemble aus jun­gen Men­schen und Schau­spie­ler*innen hier auf die Spuren­suche nach der Geschichte des „Rast­platz Marzahn“ be­ge­ben. Read the rest of this entry »

Ö1: Der vergessene Genozid

Januar 28th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio & TV

Ö1Journal-Panorama vom 23.1.2018
Gestaltung: Maria Harmer

Online abrufbar bis Di, 30.1.2018

Der NS-Vernichtungsmaschinerie sind eine hal­be Mil­lion Roma zum Opfer ge­fallen. Doch der Genozid an ih­nen wur­de lange Zeit nicht wahr­ge­nom­men und wird auch heute noch oft ver­drängt. In Österreich le­ben die meis­ten der ver­blie­be­nen Roma heu­te im Burgenland. Nur ver­einzelt finden sich Gedenktafeln oder an­dere Mahn­male, die an die Er­mor­dung der hei­mi­schen „Zigeuner“, wie Roma, Sinti, Lovara und an­de­re frü­her ge­nannt wur­den, er­in­nern.

Eine Bestandsaufnahme anlässlich des Holocaust-Gedenk­tages am 27. Jän­ner.

(Text: Ö1 Programminfo)

Django – Ein Leben für die Musik (Trailer)

Januar 28th, 2018  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Musik

Django – Ein Leben für die Musik
Spielfilm von Étienne Comar, Frankreich 2017, 115 Min.

Frankreich, 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel sei­nes Er­fol­ges. Abend für Abend spielt er in aus­ver­kauf­ten Sälen und be­geis­tert das Publikum mit sei­nem Gypsy-Swing, einer Musik voller Lebens­lust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht ent­ziehen kön­nen. Wäh­rend andere Sinti in ganz Europa ver­folgt werden, kann sich Django auf­grund seiner Popularität in Si­cher­heit wiegen – bis ihn die National­sozia­lis­ten auf Tournee nach Deutschland schicken wol­len. Django wei­gert sich. Seine Pariser Ge­liebte hilft ihm, mit seiner schwan­ge­ren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unter­zu­tauchen. Read the rest of this entry »