Brauchtum & Tradition

Robert Schweizer ando vakeripe

März 11th, 2021  |  Published in Brauchtum & Tradition, Film & Theater, Interview, Radijo/TV Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Robert Schweizer im Gespräch

Heute macht sich das „TV Erba“-Team wieder einmal auf den Weg, um einen Beitrag über das Leben von Volks­gruppen­an­ge­hö­ri­gen zu ge­stalten. Halt war dies­mal in Oberwart beim „Nostalgiekasperl“. Das Puppen­spiel ist eine Kunst­form, die von den Schau­stellern in der Fa­milie von Ge­nera­tion zu Ge­ne­ration weiter­ge­geben wurde. Unser Redak­teur Adolf Gussak sprach mit der Person hin­ter den Puppen. Wir hoffen auf bal­dige Bes­serung der ak­tuel­len Situation, so­dass Herr Schweizer sein fahren­des Puppen­theater bald wieder be­treiben kann und sich noch viele Kinder an dieser tra­ditio­nel­len Unter­hal­tungs­form be­geis­tern können.

Adi o dschene andar TV Erba papal upro drom pumen keren, jek film pedar o dschivipe flo­goskere grupna­ke­re dsche­nendar te kerel. Khero­dim ulo o “nostal­gi­ja­kero pojaceri” Erbate. O babu­ka­kero khelipe jek kunsta­keri forma hi, savi le famili­jakere dsche­nendar, usar jek generacija usi kija genera­cija, prik dim ol. Amaro re­porteri Adolf Gussak le dsche­noha palo babuki, va­kertscha. Read the rest of this entry »

Burgenland: Hango lädt zum Roma-Ball

Januar 30th, 2020  |  Published in Brauchtum & Tradition, Veranstaltungen & Ausstellungen

Plakat Romaball 2020Traditioneller Roma-Ball 2o2o
Romano Mulantintschago

Sa., 15. Feber 2020 um 20.00 Uhr

Gasthaus Knarr, Mischendorf, Getreideg. 40

Wir, der Verein HANGO Roma, haben die ehren­volle Auf­gabe, in Zu­kunft den tra­ditio­nel­len Roma-Ball zu ver­anstal­ten und so unse­re Kultur in der Öffent­lich­keit zu prä­sen­tieren und sicht­bar zu machen. Wei­ters soll der tra­ditio­nelle Roma-Ball Roma und Nicht-Roma die Ge­legen­heit geben, sich aus­zu­tauschen und mehr über die Kultur der Volks­gruppe der Roma zu er­fahren. Ziel ist es, Vor­urteile ab­zu­bauen und ein Mit­einander zu för­dern. Musi­ka­lisch um­rahmt wird der Roma-Ball 2020 von der Roma-Band Romano Rath so­wie von der Samer Banda und der Ungari­schen Volks­tanz­gruppe Jabing. Ein be­son­deres High­light und jahre­lange Tra­dition ist die Wahl und die Krö­nung der Roma-Königin 2020.

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Tenu Erba (Unterwart): Roma-Ball 2018

März 14th, 2018  |  Published in Brauchtum & Tradition, Radijo/TV Erba, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak (Redaktion), Kamera: Julius Horvath, Ton: Katharina Karaman, Schnitt: Marcel Horvath, Inter­view­füh­rung: Eva Horvath

Suboton, ando 13ti jeneri 2018, papal asaj dur sina: O Roma-Ball ando kul­tu­ra­kero kher „Unga­ri­scher Hof“ Tenu Er­bate tel liker­do ulo. O bari­ka­nipe le kira­tistar o völi­nipe usi Romen­ge­ri-kiral­kija 2018 sina. I koro­na la Indira Gussakatar, sa­vi ando lejcti bersch jerin­tscha, la 19 ber­schen­ge­ra Jennifer Papai­jake prik dim uli. I Jenny jek bersch i re­presen­tant­ki­ja la flogos­kera grup­natar le Romen­dar hi. Le sako ber­sches­kere Ro­ma-Bal­liha, te jek tra­di­cija upre liker­di ol taj jek scha­jipe le tala­li­ni­peske masch­kar o Roma taj o gadsche del.

Am Samstag, den 13. Jänner 2018, war es wieder so­weit: Der Roma-Ball im Kul­tur­haus „Ungari­scher Hof“ in Unterwart fand statt. High­light des Abends war die Wahl zur Roma-Königin 2018. Die Krone wur­de von der Vor­jahres­siege­rin Indira Gussak an die 19-jäh­ri­ge Oberwarte­rin Jennifer Papai über­ge­ben. Jenny ist ein Jahr lang die Re­präsen­tan­tin der Volks­gruppe der Roma. Mit dem all­jähr­li­chen Roma-Ball wird auch eine Tra­di­tion auf­recht­erhal­ten und eine wei­tere Mög­lich­keit der Begeg­nung zwi­schen Roma und Nicht-Roma ge­boten.

(Redakcijona: Adolf Gussak, kamera: Julius Horvath, hango: Katharina Karaman, tschi­na­schi: Marcel Horvath, va­ke­ri­pe: Eva Horvath )

Vasilica: Neujahr der Roma

Januar 14th, 2018  |  Published in Brauchtum & Tradition, Religion

Vasilica-KuchenIn der Nacht zum 14. Jänner feiern Roma am Balkan das nach dem heili­gen Vasili be­nann­te Fest Vasilica. 2014 be­rich­tete Antje Stiebitz für Deutschlandfunk Kultur über das religions­über­grei­fende Neujahrsfest der Balkan-Roma und seine Hin­ter­gründe:

(…) Warum Vasilica gerade mit dem Neujahrs­tag der ortho­do­xen Christen zusam­men­fällt, er­klärt Bosiljka Schedlich vom Südost-Europa-Kultur e.V.: „Roma haben über­all, wo sie gelebt ha­ben, die Religion der Mehr­heits­bevöl­ke­rung an­ge­nom­men. Um nicht beson­ders auf­zu­fallen und nicht ver­folgt zu werden, um ak­zep­tiert zu werden. So war das auch in Serbien, und bis zum 15. Jahr­hun­dert, bis zur An­kunft der Osmanen, waren sie orthodox. Viele Roma sind dann wie die Serben zum Islam über­getre­ten. Aber dieses Fest feier­ten sie weiter.“

Ob christlich-orthodox oder muslimisch – alle Balkan-Roma feiern Vasilica. Denn der Mythos um Vasilica reicht bis in die Zeit zu­rück, in der die Roma aus Indien nach Europa wan­der­ten. Damals räum­ten die Roma dem heiligen Vasili und der Gans einen wich­ti­gen Platz ein. Die Erzählung be­schreibt, wie böse Krieger die Roma ver­trie­ben. Auf der Flucht kamen sie zu einem großen Was­ser. Ver­mutet man ihre Wander­route von Nord­indien, über Pakistan, in den Iran, könnte es sich bei dem „großen“ Wasser um den Ara­bi­schen Golf han­deln. Da sie das Wasser nicht über­win­den konn­ten, baten sie Gott um Hilfe, er­zählt Bosiljka Sched­lich: „Der Gott (…) öffnete einen Weg im Wasser und sie liefen los. Und sie kamen bis in die Mitte des Wassers. Da fragte der Gott den An­führer der Roma, den König Phiraon, der inzwi­schen etwas über­heblich gewor­den war, und auf die Frage Gottes, wer ihnen nun hilft, sagte der Phiraon: Ich, das ist meine Macht! Der Gott be­strafte dann alle Roma und ließ das Wasser wieder zurück­kehren.“

Der heilige Vasili sah die Not der Roma (…). Da legte er bei Gott ein gutes Wort für sie ein. Erfolg­reich, denn Gott schickte den Roma Gänse, die sie auf ihre Flügel nahmen und über das Wasser flogen. Auf diese Weise wurden der heilige Vasili zum Ver­mittler zwischen der alten und der neuen Reli­gion der Roma. Read the rest of this entry »

Loke perel o dschiv

Dezember 26th, 2017  |  Published in Brauchtum & Tradition, Musik, Radijo/TV Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Martin Horvath

Leise rieselt der Schnee

„Leise rieselt der Schnee“ ist eines der bekanntesten Winter­lie­der in deut­scher Sprache. Es wurde vom evan­ge­lischen Pfarrer Eduard Ebel (1839–1905) 1895 in Graudenz (West­preußen, heu­te Polen) ge­schrie­ben und unter dem Titel „Weihnachts­gruß“ in des­sen Band „Gesam­melte Gedichte“ ver­öffent­licht. Im Zuge des Pro­jektes „Dschila le Romen­dar an­dar o Burgenland – Lieder der bur­gen­ländi­schen Roma“ wurde das Lied in einer Romanes-Ver­sion ver­fasst.

„Loke perel o dschiv“ jek le lek feder prindscharde dsche­ven­des­kere dschilen­dar andi nimtschki tschib hi. I dschili le masune rascha­jistar Eduard Ebel (1839–1905) 1895 ande Graudenz pisim uli taj telal o anav „Weihnachts­gruß“ ande les­keri kenva „Gesam­melte Ge­dich­te“ ar dim. Ando keripe le pro­jek­tostar „Dschila le Ro­men­dar andar o Bur­genland – Lieder der bur­gen­län­di­schen Roma“, i dschili ande jek Ro­ma­nes-ver­sijo­na ar dim uli.

(Jek keripe le Martin Horvathistar)

Boschitscha | Weihnachten

Dezember 25th, 2017  |  Published in Brauchtum & Tradition, Radio, Podcast & TV

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Kerstin Horvath; Interview: Marcel Horvath; Cutter: Josef Horvath


Boschitschon sa vasch i harmonija, o mirnipe taj butvar vasch o pali­ke­ripe pe te irinel. Pali­keripe le bari­kane manu­schenge, save amaro dschi­vipe asaj schukar keren. Boschi­tscha jek mula­tin­tschago hi, jek pali­keripe ar te vake­rel. Taj te le na bare ala­venca schaj kertscham, tikne ko­jenca amare kamle dsche­nen­ge schaj famit­linas, hot bas­tale sam, kaj len ande amaro dschi­vipe del.

Zu Weihnachten soll sich alles um Harmonie, Ruhe und vor al­lem Dank­bar­keit dre­hen. Dank­bar­keit für die einzig­arti­gen Men­schen, die unser Leben so lebens­wert machen. Weih­nachten ist ein Fest, ein An­lass, einfach mal Danke zu sagen. Auch wenn man es nicht groß mit Wor­ten hat, kann man mit kleinen Auf­merk­sam­keiten seinen Liebs­ten ver­mitteln, dass man glück­lich ist, sie in seinem Leben zu haben.

(Redakcijona: Kerstin Horvath; vakeripe: Marcel Horvath; tschinaschi: Josef Horvath)

Khetanperipe ando Advent 2017

Dezember 21st, 2017  |  Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Radijo/TV Erba, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Jennifer Papai; Kamera: Josef Horvath; Cutter: Adolf Gussak

Roma-Advent 2017

O farajn KARIKA, suboton, ando 2to decem­beri 2017, o sako berschen­gero Ro­men­ge­ro-ad­vent ando kon­taktos­kero centrum Erbate telal o anav „khe­tan sorale sam taj khe­tan vala­so te mici­nel kamaha“ tel liker­tscha. O mula­tin­tschago le or­gani­sato­ren­dar taj le birostar la foros­kera ge­majn­datar Erba, Georg Rosner, pra­dim ulo. O barikanipe adale mula­­tintscha­gostar o arpa­ruji­pe masch­kar o Roma taj o gadsche hi. Le ga­dschen o schaj­ipe sina, bute­der pedar i kultura le Romen­dar te schunel. Tradi­cijo­neli habe andar i Romen­geri-kojn­ha taj tra­dicijo­neli Romen­geri-mu­schika la Stefan „Pisti“ Horvath ban­datar taj la bur­genlandi­tika banda­tar „Romano Rath“ dija.

Der Verein Karika veranstaltete am Samstag, 2. Dezem­ber 2017, den all­jähr­li­chen Roma-Advent im Kon­takt­zentrum in Oberwart unter dem Motto „Ge­mein­sam sind wir stark und gemein­sam wollen wir was be­we­gen“. Er­öffnet wurde die Ver­anstal­tung von den Or­gani­sa­toren und vom Bürger­meister der Stadt­gemein­de Oberwart, Herrn LAbg. Georg Rosner. Das Be­son­dere die­ser Ver­anstal­tung ist der Aus­tausch zwi­schen Roma und Nicht-Roma. Read the rest of this entry »

6. Mai: St. Georgsfest der Roma

Mai 6th, 2017  |  Published in Brauchtum & Tradition, Religion

Ikone des heiligen Georg, 1621 (Foto: Wikimedia)Das Georgsfest gehört zu den großen Feiertagen der Roma und wird nach dem julia­ni­schen Kalender be­rech­net. Es ist ein Frühlings­fest, das Glück und Wohl­stand brin­gen soll. Der heilige Georg wird als Schutz­heiliger ins­beson­dere der serbisch-orthodoxen Roma und als Be­schützer der Ost­kirche ver­ehrt. Im Vor­feld des Georgsfestes reini­gen die Roma ihre Häuser und schmücken sie mit Kerzen und Zweigen. Wasser be­stimm­ter Quellen dient zur rituel­len Reinigung und soll zu­gleich vor bösen Ein­flüs­sen schützen. Ins­gesamt feiern die Roma sieben Tage lang. Der Georgs­tag wird auch in den west­li­chen Kirchen be­gan­gen. Da diese dem gre­go­ria­ni­schen Kalen­der fol­gen, ist der Georgstag hier am 23. April.

(Text: mdr.de)

Anm. der dROMa-Red.:
Der Georgstag wird unter dem Namen Djurdjevdan oder Herdelezi (Erdelezi) ge­feiert. Er ist nicht nur ein Fest der christ­li­chen Roma, son­dern wird von moslemischen und christ­lich-ortho­do­xen Roma glei­cher­maßen be­gan­gen. So gilt Herde­lezi bei­spiels­weise in der Türkei als der wich­tigste Fest­tag der Roma. „Es dürfte bereits früh­zeitig zu einer Ver­mischung der jüdisch-christ­li­chen Ver­ehrung des alt­testamen­ta­ri­schen hl. Elias mit dem christ­lichen Georgskult und der mus­li­mi­schen Ver­ehrung von El Khadr ge­kom­men sein. Her­de­lezi und Djurdjev­dan sind somit Aus­druck der Volks­frömmig­keit, die – we­niger dog­ma­tisch als die Theo­logie – eine gegen­seitige Be­ein­flus­sung zu­ließ und die Feier­lich­keiten trotz unter­schied­licher religiöser Wur­zeln zu einem über­religiösen Frühlingsfest ver­schmel­zen ließ.“ (Mehr auf Rombase.)

Bastali boschitscha!

Dezember 24th, 2016  |  Published in Brauchtum & Tradition, Musik

Bastali boschitscha taj schukar nevo bersch 2017!
Fröhliche Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2017!
Merry Christmas and a Happy New Year 2017!
¡Feliz Navidad y Próspero Año Nuevo 2017!

O Fonogramiskero Archivo

Oktober 25th, 2015  |  Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Musik, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
12.10.2015 | (on demand)

Phonogrammarchiv der ÖAW (Foto: uzh.ch)O Fonogramiskero Archivo la Austritika Akade­mi­jatar la Visen­schof­ta­tar jek insti­tuto la austri­tika akade­mi­jatar la visen­schoftatar le be­schi­peha ande Betschi hi. 1899 ojs visen­schoft­­lichi hangoskero archi­vo kerdo lo ulo taj o lek phu­rane­der audijo­vi­sujlei archivo le themstar hi lo. O Fono­gramis­kero Archivo sajt pro keri­pe taj pal o angle dipe la aka­de­mi­jatar, vakeri­pes­kere upre liptscha taj te muschi­ka­kere falati khetan kedija. Barika­nipe upre jek bulhi doku­men­ta­cija tschito ol. Pedar sako upre lipe te jek pisi­nipe kerdo ol, savo infor­ma­ciji pedar o upre limo dscheno, o vodi­nipes­kere koji le upre li­pestar taj o tech­ni­schi koji sikal. 1999 o histori­schi falati le Fono­gramis­kere Archi­vistar (1899-1950) ando themes­kero regis­teri la UNESCO-ja­tar „Memory of the World“ upre lim ule.

I dujti direkterkija la etnomusikologija­tar taj romanisti­katar, Christiane Fennesz-Juhasz, and dikipe ando bari­kano khe­tan kedipe le Mozes Hein­schinkistar taj la Milena Hübsch­mannovátar, del.

Buteder pedar, schunen tumen andi sendung „Roma sam“ upro Radijo Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)