Politik
März 4th, 2016 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Bettellobby OÖ fordert umfassendes sozialpolitisches Maßnahmenpaket
Pressetext der Bettellobby OÖ:
Nach dem nunmehr dritten Brandanschlag fordert die Bettellobby OÖ einen umfassenden Neuanfang im Umgang mit bettelnden und notreisenden Menschen in Oberösterreich. Es braucht Sofortmaßnahmen, um die akute Not zu lindern, einen ernsthaften Dialog unter Einbeziehung von ExpertInnen und Betroffenen, eine ersatzlose Streichung der Bettelverbote und mittel- und langfristige Perspektiven für die Notreisenden aus unserer Partnerstadt Brașov.
Vorgestern, am Nachmittag des 2. März, wurde wieder ein Brandanschlag auf ein Romazeltlager in Linz verübt. Vier Zelte wurden komplett, zwei Zelte teilweise zerstört. Betroffen sind zum Teil dieselben Familien, die schon bei den ersten beiden Brandanschlägen ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben.
Ständige Hetze und Diffamierungen führen letztlich zu Gewalt
Der neuerliche Brandanschlag ist ein trauriger Höhepunkt in der langen Geschichte der Diffamierungen und der Hetze gegen notreisende und bettelnde Menschen in Oberösterreich. Durch die Verunglimpfung des Bettelns als „organisiert“, „gewerblich“ und die Gleichsetzung mit kriminellen Strukturen wird den BettlerInnen jegliche Legitimität abgesprochen. Die einzigen Antworten der Politik auf diese sozialpolitische Herausforderung waren bislang die verschiedenen Bettelverbote, die den Betroffenen das Leben durch Geldstrafen, Ersatzfreiheitsstrafen und ständige Vertreibungen noch schwerer machen, als es ohnehin schon ist. Diese Politik der Verdrängung und des Ausblendens sozialer Realitäten muss ein Ende haben.
Politik muss unbequemen Wahrheiten ins Gesicht schauen
Tatsache ist, dass sich seit Jahren zwischen 100 und 150 Notreisende aus EU-Mitgliedsstaaten, darunter etwa ein Drittel Kinder, immer wieder in Linz aufhalten. Sie kommen, weil sie in ihrer Heimat diskriminiert werden, im Elend leben und keine Perspektive für sich und ihre Familien sehen. Sie werden weiter kommen und als EU-Bürger haben sie auch das Recht dazu. Tatsache ist auch, dass diese Menschen hier in Linz keinerlei Zugang zu Notschlafstellen, Wärmestuben und anderen sozialen Einrichtungen haben und deshalb unter unzureichenden hygienischen Bedingungen in Abbruchhäusern, Autos und Zelten schlafen müssen. Read the rest of this entry »
Februar 26th, 2016 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Salzburg: Bettel-Verbotszonen lösen das Armutsproblem nicht
Stellungnahme der Plattform für Menschenrechte: Mit der geplanten Ausweitung der Verbotszonen wird ein in der Praxis erfolgloses Modell forciert, das die wirklichen Probleme nicht löst.
Die Einführung der Verbotszonen im vorigen Jahr wurde damit begründet, dass dadurch die zu erwartende Anzahl der Bettelnden gesenkt werden könne. Dieser Effekt ist offenbar nicht eingetreten und soll nun mit einer Ausweitung der Verbotszonen erreicht werden. Tatsächlich dürfte es durch die Verbotszonen nur zu einer Verlagerung der Standorte in andere Stadtteile gekommen sein.
Mit der Ausweitung wird also ein Modell forciert, das in der Praxis keinen Erfolg zeitigt, weil es an der falschen Stelle ansetzt: Die eigentlichen Konfliktfelder rund um die Armutsmigration in Salzburg liegen nicht so sehr im „Betteln“ selber, sondern im Bereich der fehlenden legalen Übernachtungsorte sowie der fehlenden sanitären Infrastruktur für die Notreisenden. Sie haben keine Lagerorte für ihren Besitz. Es gibt weder Mülltonen noch mobile Toiletten für sie, was zu nachvollziehbaren Problemen führt.
Die Forderungen, welche die Plattform für Menschenrechte bei der Einführung der Verbotszonen im vorigen Jahr formuliert hatte, sind deshalb nach wie vor aktuell:
Januar 17th, 2016 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Nachdem die Balkan-Länder zu »sicheren Herkunftsstaaten« erklärt worden sind, werden nun massenhaft Roma dorthin abgeschoben. Viele Jüngere kennen die Länder nicht einmal, weil sie in Deutschland geboren wurden. Auf dem Balkan droht ihnen Diskriminierung.
Peter Nowak/Jungle-World: Bis Mitte Dezember führten Gzim und Ramiz Berisha (Aufruf von Amaro Drom) das Leben ganz normaler Teenager in Hannover. Sie gingen zur Schule und engagierten sich in der Freizeit in der Roma-Selbstorganisation »Amaro Drom«. Doch der 16. Dezember sollte ihr Leben grundlegend ändern. In den frühen Morgenstunden wurden die 13- und 15jährigen Schüler mit ihren Familien abgeschoben. Es waren zwei von insgesamt 125 Menschen, die allein an diesem Tag aus Niedersachsen zwangsweise in die Balkanländer deportiert wurden. Darunter waren viele Kinder und Jugendliche, die in Deutschland geboren wurden. Sie haben von Anfang an die deutsche Sprache gelernt und erfüllten damit die Voraussetzung, die hierzulande von Politik und Öffentlichkeit an eine gelungene Integration gestellt wird. (…)
Dass die Berishas jetzt in ein ihnen völlig fremdes Land deportiert wurden, ist die Folge einer Regelung, die vor einigen Monaten für eine kurze Zeit für Debatten sorgte. Damals wurden die Balkan-Länder Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Serbien, Kosovo, Albanien und Mazedonien zu »sicheren Herkunftsländern« erklärt. Bei den Grünen gab es deswegen einige innerparteiliche Auseinandersetzungen. Die Parteibasis war wohl mehrheitlich dagegen, weil bekannt ist, dass in diesen Ländern Roma noch immer auf verschiedenen Ebenen diskriminiert werden. Doch im Bundesrat stimmte der grüne Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann, für diese Regelung. Bei ihrer Klausur im neuen Jahr haben sich die Grünen dafür nachträglich selbst gerühmt. (…) Allein in drei fränkischen Regierungsbezirken Bayerns erhielten nach Angaben des Bayerischen Flüchtlingsrates Ende November 800 Geflüchtete vom Balkan die Aufforderung, sich in einer Kaserne in Bamberg einzufinden, von wo sie abgeschoben wurden. Auch ein junger Mann, der als Epileptiker auf ärztliche Versorgung angewiesen ist, war davon betroffen. In Nordrhein-Westfalen sitzt der Rapper Hikmet Prizreni alias Prince-H seit Oktober in Abschiebehaft. (…)
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Januar 4th, 2016 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Kurz vor Weihnachten wurden 125 Flüchtlinge ohne Ankündigung aus Niedersachsen abgeschoben – darunter zahlreiche Kinder und langjährig geduldete Flüchtlinge. Eine Stellungnahme des Flüchtlingsrats Niedersachsen:
125 Flüchtlinge wurden eine Woche vor Weihnachten ohne vorherige Ankündigung in Niedersachsen festgenommen und in den Kosovo abgeschoben. Eine solche Massenabschiebung ist von der Landesregierung mehrfach angekündigt worden. Für Überraschung und Empörung sorgt allerdings die Tatsache, dass sich unter den Betroffenen viele langjährig geduldete Flüchtlinge befanden – also solche Flüchtlinge, denen der Innenminister Pistorius mehrfach und ausdrücklich eine vorsichtige und menschliche Praxis versprochen hat.
Der hier verlinkte Bericht der Hannoverschen Zeitung spricht für sich: Betroffen waren auch Kinder und Jugendliche, die bereits jahrzehntelang in Niedersachsen lebten oder zur Schule gingen, und die den Kosovo nur aus den Berichten ihrer Eltern kennen. Der Flüchtlingsrat hat diese Massenabschiebung scharf kritisiert: Eine Landesregierung, die vor einem Jahr noch öffentlich erklärt hat, mehr Menschlichkeit in der Ausländer- und Flüchtlingspolitik an den Tag zu legen, hat mit Flüchtlingen anders umzugehen. Auch wenn eine Ankündigung des Abschiebungstermins inzwischen gesetzlich untersagt ist, hätte die Möglichkeit bestanden, in entsprechenden Fällen zumindest eine Einzelfallprüfung vorzunehmen, und den Flüchtlingen (wenn überhaupt) vorher und ohne Terminansage anzukündigen, dass eine Abschiebung demnächst eingeleitet wird, um ihnen so die Möglichkeit einzuräumen, sich vorzubereiten oder ggfs. rechtliche Schritte zur Überprüfung der Abschiebungen einzuleiten. Nach Auffassung des Flüchtlingsrats Niedersachsen verbietet es sich grundsätzlich, Flüchtlingskinder abzuschieben, die hier bei uns aufgewachsen sind und den Kosovo nur vom Hörensagen kennen.
Viele der betroffenen Kinder und Jugendlichen sind in unserer Gesellschaft groß geworden. Sie sind deutsch sozialisiert und sprechen kein Albanisch. Es erscheint überaus fragwürdig, ihnen ein Aufenthaltsrecht mit der Begründung zu verweigern, sie hätten einige Tage unentschuldigt in der Schule gefehlt, wie dies kürzlich das Verwaltungsgericht Göttingen entschieden hat. Read the rest of this entry »
Dezember 21st, 2015 |
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Politik, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 30.11.2015 | (on demand)
Martin Horvath: Roma-Aktivist seit seiner Jugend
volksgruppen.orf.at: Ande pri ternengeri cajt o Martin Horvath uso Romengero-ternengero talalinipe, andi Romengeri-khelipeskeri grupn „Somnakune Tscherhenji – Goldene Sterne“, andi Romengeri-banda „Romane Tschave“, taj use mindenfelitike projekti le Romengere-farajnendar, use sina. O but berschengero Romengero-aktivisto, 2013 khetan pre pajtaschiha Paul Horvath, o farajn KARIKA Erbate kertscha, kaj ov o dujto schero hi. Pre erschti politischi jomi, kesdintscha o Martin Horvath uso Selene, kaj ov ojs erschti Rom ando Burgenland le thaneskere völinipeske 2015, kandidirintscha. Na dur pal, mulatintscha o farajn KARIKA le Romenge taj Sintijenge (*08.11.2013) pro 2-berschengero jubilejum. So dschijakana kerdo ulo taj saj projekti vaj mulatintschage meg planim vaj kerde on, phukal o dujto schero, Martin Horvath. Buteder pedar, schunen tumen andi sendung „Roma sam“.
volksgruppen.orf.at: In seiner Jugendzeit engagierte sich Martin Horvath beim Roma-Jugendtreff, in der Roma-Tanzgruppe „Somnakune Tscherhenji – Goldene Sterne“, in der Roma-Band „Romane Tschave“ sowie bei diversen Projekten der Roma-Vereine. Der langjährige Roma-Aktivist gründete 2013 gemeinsam mit seinem Freund Paul Horvath den Verein KARIKA in Oberwart, in dem er als Obmann-Stellvertreter fungiert. Seine ersten politischen Gehversuche startete Martin Horvath bei den Grünen, wo er als erster Rom im Burgenland für die Landtagswahl 2015 kandidierte. Read the rest of this entry »
Dezember 13th, 2015 |
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Dokumente & Berichte, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Stellungnahme zur Stellungnahme: Das Romano Centro bekräftigt seine Kritik am romafeindlichen Rassismus der Vorarlberger Städteerklärung.
Anfang November haben die Bürgermeister der fünf Vorarlberger Städte Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Hohenems und Bludenz eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie eine Politik der Härte gegenüber Notreisenden ankündigen. „Die Bürgermeister der Vorarlberger Städte werden keine weiteren Zeltlager der Roma-Familien mehr dulden“, heißt es darin wörtlich. Diese Erklärung wurde bereits mehrfach kritisiert, zuletzt auch im neuen Antiziganismus-Bericht, den das Romano Centro vor rund zwei Wochen vorgestellt hat. Die Vorarlberger Stadt- und Landespolitiker haben die darin vorgebrachte Kritik am Umgang mit Bettlern und dem diskriminierenden Sprachgebrauch zurückgewiesen. Jetzt hat sich die in Wien ansässige Roma-Organisation die Vorarlberger Städterklärung noch einmal im Detail vorgeknöpft. Die programmatischen Aussagen der Vorarlberger Bürgermeister werden darin nach Strich und Faden zerpflückt: klare Worte gegen eine ethnisierende und rassistisch durchwirkte Argumentation, die längst auch den Boden für Gewaltakte bereitet hat. Im Folgenden ein Auszug aus der Stellungnahme des Romano Centro – die Aussendung im vollen Wortlaut finden Sie hier (pdf):
Vorarlberg wird im Antiziganismusbericht an einer Stelle erwähnt: Es geht dabei um antiziganistische Aussagen und diskriminierende Maßnahmen gegen armutsbetroffene Familien aus Rumänien. Der Bericht kritisiert diese Aussagen und nennt dazu die Drohung mit dem Entzug der Kinder, ausgesprochen vom Landeshauptmann, die ständige Bezeichnung der Familien als „Clans“, die sich nicht rechtmäßig in Vorarlberg aufhalten würden sowie die anlassbezogene Verschärfung von Gesetzen und Verordnungen. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass es in zeitlicher Nähe zu solchen Debatten leider immer wieder zu tätlichen Übergriffen kommt und es wird in diesem Zusammenhang ein entsprechender Vorfall in Dornbirn am 11.11.2015 genannt.
Bei unserer Pressekonferenz zur Präsentation des Antiziganismus‐Berichts am 26. November ging es unter anderem um die Aussendung der fünf Vorarlberger Städte vom 4. November 2015. Wir haben den Text ausgewählt, um das Phänomen des Antiziganismus zu erklären, weil er in exemplarischer Form alle wesentlichen antiziganistischen Stereotype (das sind Nomadismus, Arbeitsunwilligkeit und Integrationsunfähigkeit) enthält. Ein Hauptproblem der „Erklärung“ – und der Diskussion des Themas in Vorarlberg überhaupt – stellt die permanente Betonung der Ethnizität dar, für die es keinen objektiven Grund gibt. Die Familien leben so, weil sie sehr arm und ausgegrenzt sind und keine besseren Möglichkeiten sehen, nicht weil es Teil ihrer kulturellen Tradition wäre, in Slums oder in Zeltlagern zu leben. Read the rest of this entry »
Dezember 7th, 2015 |
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Dokumente & Berichte, Hochschulschriften, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Birgit Fuchs: Bettelverbote in Österreich, Eine Betrachtung von geschichtlichen, juristischen und sozialen Aspekten am Beispiel von Oberösterreich, Bachelorarbeit, FH Oberösterreich, Linz 2015.
Die Linzerin Birgit Fuchs, Studentin an der FH Oberösterreich, Fakultät für Gesundheit und Soziales Linz, hat ihre Bachelorarbeit zum Thema der Bettelverbote verfasst. Ihre Arbeit ist in voller Länge auf der Website der Bettellobby OÖ verfügbar (hier geht es zum Download). Das Fazit der Arbeit ist eindeutig: Das Bettelverbot löst keine Probleme. Im Abstract der Arbeit heißt es:
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den Bettelverboten in Österreich auseinander. Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit Begrifflichkeiten, Statistiken und dem geschichtlichen und juristischen Aspekt der Bettelei. Dabei stehen die Entwicklung im Laufe der Geschichte sowie die heutige gesetzliche Situation im Vordergrund. Nach der theoretischen Auseinandersetzung folgt der empirische Teil mit der Auswertung der Interviews mit den ExpertInnen aus dem sozialen Bereich und des Ordnungsdienstes Linz. Das Augenmerk liegt dabei auf der Bedeutung der Bettelverbote für die Betroffenen, die soziale Arbeit und die Kontrollorgane. Von Relevanz sind auch die Sinnhaftigkeit des Verbotes und die Alternativvorschläge der Befragten. Im Anschluss kommt es zur Interpretation und Gegenüberstellung der Ergebnisse der Interviews und der behandelten Fachliteratur. Das Ergebnis zeigt, dass das Bettelverbot keine Lösung für die Bettelproblematik ist.
Oktober 21st, 2015 |
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Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Es gibt ein einziges, ausschlaggebendes Kriterium für Kindeswegnahmen durch den Staat: das Kindeswohl, sofern es durch keine anderen Maßnahmen mehr geschützt werden kann. Was aber, wenn die nackte Not Eltern und Kinder zwingt, in der Obdachlosigkeit zu leben? Welche Antwort verlangt das Kindeswohl? Die Kinder gegen ihren Willen von ihren Eltern zu trennen, sie mit Zwang und Gewalt aus dem Familienverband zu reißen und in ein fremdes Umfeld (mit fremder Sprache) zu verfrachten? Oder bedeutet Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse und Rechte von Minderjährigen, dafür zu sorgen, dass Eltern und Kinder eine dem Kindeswohl angemessene Übernachtungsmöglichkeit bekommen: mit Dach, Bett und sanitären Anlagen?
Die richtige Antwort sollte eigentlich für jeden, der sich auf das Kriterium des Kindeswohls beruft, feststehen. Nicht so in Vorarlberg, wo Landeshauptmann Wallner obdachlosen Roma-Familien aus Rumänien, die er aus dem Land haben will, mit der Wegnahme ihrer Kinder droht: „Wenn Kindeswohl im Lande gefährdet ist, dann ist einzugreifen, unter Umständen sogar behördlich einzugreifen. Möglicherweise auch sagen (zu) müssen: Wenn das Kindeswohl gefährdet ist, (beim) Kleinkind, dann müssen wir das Kind auch entziehen.“
Plätze in Notschlafstellen gibt es für Frauen mit Kindern in Vorarlberg übrigens keine.
Mehr dazu hier.
(RU/dROMa)
Oktober 17th, 2015 |
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Internet & Blogothek, Politik, Radio, Podcast & TV, Recht & Gericht
Na latsche neviptscha le Markus Gudenusiske tschule divesa anglo gemajndakere rotengere völiniptscha: Gejng o modro becirkiskero rot upro Wieden – ov o phral hi le FPÖ-Klubmannistar Johann Gudenus – vasch jek tradipeskero keripe uso schtotiskero fischgaroschinipe ande ando ulo. O Selene le Markus Gudenusiske angle tschiden, hot ov gejng o Roma tradipe kerel. O aguno Seleno nacijonaliskero rot taj keraschi le blogsistar terdscharen le „Rechten“, Karl Öllinger, o aun sesinipe kertscha. Ando papruschi, savo la Austrijake angle paschlol, o Öllinger le Gudenusiske angle tschidel, gejng i cili flogoskeri grupn le Romendar tradipe te kerel. Oda keripe upre jek Facebook-pisintschago le Gudenusistar palal te genel hi. Ande oda pisintschago fantasirinel ov le „flogoskere schpurtistar“ le Romendar, tschaven „te tschorel, kaj buteder tschavengere loj te uschtiden“. Read the rest of this entry »
Oktober 9th, 2015 |
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Internet & Blogothek, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Dieses Posting, veröffentlicht am 23.10.2013 auf der Facebook-Seite des FPÖ-Politikers Markus Gudenus, hat nun – zwei Jahre später – möglicherweise ein schwerwiegendes gerichtliches Nachspiel: Der ehemalige grüne Nationalratsabgeordnete Karl Öllinger hat bei der Staatsanwaltschaft Wien Anzeige nach § 283 StGB (Verhetzung) eingebracht.
Markus Gudenus (41) ist freiheitlicher Bezirksrat in Wien-Wieden. Sein prominenterer Bruder, der Wiener FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus, hat den Kommentar mit einem „Gefällt mir“ markiert. Der Vater, John Gudenus, war Bundesrat der FPÖ. John Gudenus wurde vor neun Jahren nach dem NS-Verbotsgesetz wegen Verharmlosung bzw. Leugnung des Holocaust nach dem NS-Verbotsgesetz zu einem Jahr Haft bedingt verurteilt.
Markus Gudenus bezieht sich in seinem Facebook-Kommentar auf einen Artikel in „Österreich“. Darin berichtete die Zeitung von einer unbekannten Frau, die einen Mann betäubt und ausgeraubt haben soll. Die Website stopptdierechten.at schreibt dazu: Read the rest of this entry »
September 26th, 2015 |
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Frauenrechte, Politik
Duj Romane dschuvla ando gemajndakero rot völim
Barijertscha pal te tschalal vascho dschuvlano taj etnischi use kerinipe, duj etnischi Romane dschuvla o eschtivar naschla ande lengero lokali biro – taj jerinde – pal jek kampanjakero arsiklipe le „UN Women“ingero pomschinipeha. O erschtivar andi historja le thanestar sina – pasche ofto murscha andar i flogoskeri grupn – te efta Romane dschuvla, save auntretinde. I erschti nevi völimi Romani gemajndakeri rotkija i Varvara Duminica (54) hi, jek dugeberscheskeri medijatorkija andi Roma-community ande Chetrosu, jek than ando distrikt Drochia. I dujti i Laura Bosnea hi. I 28 berschengeri ando tikno foro Rascani dschil ando norditiko le forostar Chișinău. O latschipeskero arajipe so duj dschuvlendar upro resultato le pomoschagostar le internacijonali trejningiskero programistar pal dschal, savo le Romane dschuvlenge aktivi politischi use gejipe te del. Anglo völinipe so duj kanidatkiji uso seminartscha le „Romani Women and Girls Network“ (RWGN) taj le UN-programistar „Women in Politics“ (WIP) use sina.
September 22nd, 2015 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
O UN-Komisaro le manuschengere tschatschipenge la Francija vascho bibastalo keripe le Romenca sorale kritirintscha. „Ada sorale te dikel hi, hot i nacijonali politik sistematisch angle dschal, kaj o Roma iste pumaro than muken, phenel o Said Raad al-Hussein paraschtun ande Genf. Ov la Francijatar mangel, kaj aja bibastali politik jeka tschatschikana politikatar, inklusijonatar“ pe te parul. O francitiko birovtschgago ando ar le augustistar jek sidlung 80 Romane familijendar ando anglutno than Parisistar La Courneuve putertscha. O angle gejipe le pomoschagoskere organisacijendar, katholischi khangeri taj le francitike ombudsmannistar sorale kritisirim ulo. Pisiniptscha phukan, hot but lendar pasche o rotiskero kher ande cerhi dschivnahi, phenel o al-Hussein.
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September 22nd, 2015 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte hat Frankreichs Vertreibungspolitik gegenüber Roma scharf kritisiert: Es werde immer offensichtlicher, dass es „eine systematische nationale Politik der Zwangsräumung von Roma“ gebe, erklärte Said Raad al-Hussein in Genf. Er rief Frankreich auf, diese „bestrafende und schädliche Politik“ zu beenden und durch „eine Politik echter Inklusion“ zu ersetzen. Erst Ende August hatte die Zwangsräumung einer Barackensiedlung in La Courneuve bei Paris Kritik von Hilfsorganisationen, der katholischen Kirche und dem französischen Ombudsmann hervorgerufen. Für die vertriebenen 80 Roma-Familien war demnach keine dauerhafte Alternativlösung gesucht wurden.
(dROMa-Red.)
September 21st, 2015 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Zentralrat Deutscher Sinti und Roma kritisiert rassistische Äußerung des Duisburger Oberbürgermeisters
Pressemeldung, 18.9.2015: Auf der kommunalpolitischen Konferenz zur Flüchtlingspolitik der SPD am 15. September 2015 hatte der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg Sören Link den Satz „Ich hätte gerne das Doppelte an Syrern, wenn ich dafür ein paar Osteuropäer abgeben könnte“, geäußert. In einem Brief kritisiert der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, dass diese Äußerung „nicht nur rassistisch, sondern auch dazu geeignet“ sei, „pauschalen Hass gegen Flüchtlinge aus den Westbalkanstaaten zu schüren“.
In seinem Brief schreibt Rose: „Sie teilen die Menschen so in Flüchtlinge erster und zweiter Klasse ein. Auf der Grundlage der geltenden Gesetze und internationalen Verpflichtungen müssen alle Menschen, die Opfer von massiver Diskriminierung und von Rassismus sind, in Deutschland Schutz erhalten. Die Prüfung, ob ein asylrechtlich relevanter Fall vorliegt, obliegt hierbei den Behörden und Gerichten und entscheidet sich nicht nach Ihrem subjektiv-populistischen Maßstab.“ Eine derartige Stigmatisierungen und verbale Hetze hätten bereits in der Vergangenheit die fremdenfeindliche Proteststimmung gefördert und zu rassistisch motivierten Ausschreitungen, wie zum Beispiel in Hoyerswerda und Lichtenhagen, geführt, so Rose weiter. Rose appellierte an den Oberbürgermeister, dass es unser aller Pflicht als Demokratinnen und Demokraten – insbesondere Ihre als das Oberhaupt einer Großstadt – sei, gegen Diskriminierung zu kämpfen und für eine rassismusfreie Gesellschaft einzutreten.
September 11th, 2015 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Appell der Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) an die Europäische Kommission:
Die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) ruft die Europäische Kommission dazu auf, den Kosovo, Albanien und Montenegro nicht zu „sicheren Herkunftsländern“ zu erklären, da diese Generalisierung für Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter nicht zutrifft. Viele Angehörige dieser Minderheiten mussten ihre Heimat verlassen, da sie aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit so stark diskriminiert werden, dass sie keinen oder nur begrenzten Zugang zu Wohnraum und Arbeitsplätzen haben, Kinder die Schule nicht besuchen können und es ihnen unmöglich gemacht wird, ein Leben in Würde zu führen.
Angesichts der unerträglichen Situation der Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter im Kosovo wie in anderen Ländern des westlichen Balkans und eingedenk der Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma durch das NS-Regime in mehreren europäischen Staaten sollte die Europäische Kommission in enger Zusammenarbeit mit den EU-Mitgliedsstaaten:
- anerkennen, dass die Diskriminierung der Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter dort solche Ausmaße annehmen kann, dass ihnen ein Leben in der Heimat unmöglich gemacht wird und sie gezwungen sind, ihr Land zu verlassen;
- darauf bestehen, dass asylsuchenden Roma, Aschkali und Balkan-Ägyptern ein individuelles Asylverfahren zugestanden wird, denn es kann nicht sein, dass die EU einer gesamten ethnischen Gruppe abspricht, dass einzelne ihrer Mitglieder Recht auf Asyl haben könnten;
- die Schutzbedürftigkeit der Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter anerkennen, die sich bereits in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aufhalten, und dafür Sorge tragen, dass ihnen – als Opfer rassistischer Diskriminierung, Krieg und Verfolgung – dort Bleiberecht gewährt wird; Read the rest of this entry »
September 7th, 2015 |
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Frauenrechte, Politik
Lokalwahlen in Moldawien: Erstmals zwei Roma-Frauen in Gemeinderäte gewählt
Bei den landesweit durchgeführten Lokalwahlen in Moldawien wurden Mitte Juni auch zwei Romnija in die Gemeinderäte ihrer Kommunen gewählt. Erstmals in der Geschichte des Landes waren – neben acht Männern aus der Volksgruppe – auch sieben Roma-Frauen angetreten. Die erste frisch gewählte Roma-Gemeinderätin ist Varvara Duminica (54), eine langjährige Mediatorin der Roma-Community in Chetrosu, einem Ort im Distrikt Drochia. Die zweite ist Laura Bosnea. Die 28-Jährige lebt in der Kleinstadt Rascani im Norden der Hauptstadt Chișinău.
Der Erfolg beider Frauen ist nicht zuletzt das Resultat der Unterstützung durch internationale Trainingsprogramme, die Roma-Frauen die aktive politische Teilhabe ermöglichen sollen. Vor den Wahlen hatten beide Kandidatinnen an Seminaren des Romani Women and Girls Network (RWGN) bzw. des UN-Programms „Women in Politics“ (WIP) teilgenommen. „Ich hatte geglaubt, dass es schwierig sei, bei den Gemeinderatswahlen anzutreten, aber dank der Unterstützung der Community, für die ich als Mediatorin gearbeitete habe, und dank der Ermutigung durch das UN-Programm Women in Politics war es viel leichter, als ich erwartet hatte“, so Laura Bosnea. WIP ist ein gemeinsames Projekt von UN Women und UNDP, finanziert mit Geldern der schwedischen Regierung. Auch das Trainingsprogramm von RWGN wird von UN Women finanziell unterstützt.
(dROMa-Red., Quelle: http://eca.unwomen.org)
September 2nd, 2015 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Deutschland: Bei einem Drittel der Flüchtlinge aus den Westbalkan-Staaten handelt es sich um Roma.

Laut Angaben der deutschen Bundesregierung waren im ersten Quartal des Jahres 34 Prozent der 42.000 Balkan-Flüchtlinge Roma. Dies geht laut FAZ aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Linken-Fraktion hervor. Am höchsten ist der Roma-Anteil demnach bei den aus Serbien kommenden Flüchtlingen (91 Prozent), gefolgt von Mazedonien (72 Prozent), Bosnien und Herzegowina (60 Prozent) und Montenegro (42 Prozent). Deutlich geringer ist die Quote von Roma unter den Flüchtlingen aus dem Kosovo und aus Albanien (9 Prozent). Serbien, Mazedonien und Bosnien und Herzegowina waren von der deutschen Bundesregierung 2014 als „sichere Herkunftsstaaten“ eingestuft worden, eine Ausweitung auf weitere Länder der Region wird diskutiert. Experten und Menschenrechtsorganisationen betonen hingegen, dass insbesondere die Lage für die vielfach diskriminierte Minderheit der Roma am Balkan nach wie vor prekär ist.
(dROMa-Red.)
August 9th, 2015 |
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Geschichte & Gedenken, Kunst & Fotografie, Politik
Das dunkle Kapitel der Ortsgeschichte: Futschikato – Die verschwundenen Roma und Sinti aus Kirchstetten und der „Fall Weinheber“
Die österreichische Künstlerin Marika Schmiedt befasst sich – nicht zuletzt aufgrund ihrer eigenen Familiengeschichte – immer wieder mit der Verfolgung der Roma. »Futschikato – Die verschwundenen Roma und Sinti aus Kirchstetten und der „Fall Weinheber“« heißt ihr jüngstes Gedenkprojekt, das den Umgang mit der Vergangenheit in der niederösterreichischen Marktgemeinde Kirchstetten unter die Lupe nimmt. Angekündigt war die Präsentation bereits für September. Doch der Bürgermeister der kleinen Gemeinde legt sich nun quer: „Es wird leider nicht möglich sein, diese Kunstinstallation so zu verwirklichen“, teilte Paul Horsak (ÖVP) der Künstlerin am 5. August mit; er werde die Genehmigung für die Installation nicht erteilen. Seine Begründung, die die Künstlerin auf ihrer Website veröffentlicht hat, liest sich wie ein Echo aus längst überwunden geglaubten Jahrzehnten:
Es sind nun aber doch schon 70 Jahre seit diesen grauenvollen Jahren vergangen und in Kirchstetten besteht die hier lebende Bevölkerung zu mehr als 95% aus Folgegenerationen. Man soll zwar nie vergessen und schon gar nicht völlig verdrängen, aber die heutigen Generationen sind sehr wohl der Ansicht, dass die Vergangenheit ruhen soll, da sie ja auch keinerlei Schuld an diesen unwürdigen Geschehnissen haben. Allgemeiner Tenor: Erinnerung ja, aber es muss auch einmal Schluss sein mit Aufarbeitung und Auseinandersetzung.
Wenn es nach Bürgermeister Horsak geht, sollen die Deportation und Ermordung der 80 bis 100 Roma der Gemeinde, deren Schicksal Marika Schmiedt recherchiert hat, also nicht öffentlich thematisiert werden. Er will nicht wahrhaben, dass auch der verschwiegene Völkermord an den Roma zur Vergangenheit seines Heimatortes gehört. Jedenfalls verwahrt sich der Bürgermeister gegenüber der Künstlerin, die Deportationen als „dunkles Kapitel der Ortsgeschichte“ zu titulieren. Dabei war Kirchstetten nicht nur ein zufälliger Schauplatz der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik, sondern hatte, wie viele andere Gemeinden auch, durchaus selbst seinen Anteil am schrecklichen Geschehen. Marika Schmiedt schreibt dazu:
In Kirchstetten begann die Erfassungsaktion von Roma und Sinti schon früh, Zeugnis der Verstrickung und Komplizenschaft ist ein vorliegender Akt. Read the rest of this entry »
Juli 24th, 2015 |
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Politik, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Deutsche Sonderlager für (Roma-)Flüchtlinge vom Balkan – Bayern macht vor, was schon Bundes-Konsens ist. Radio Dreyeckland sprach mit Alexander Thal vom Bayrischen Flüchtlingsrat.
>>Anhören/Download (mp3), 14:41 min
Morgenradio, 24. Juli 2015
Die Bayerische Landesregierung will Flüchtlinge aus den Westbalkanstaaten in gesonderten Erstaufnahmezentren in Grenznähe unterbringen. Mit unverhohlener Botschaft: Sie werden aussortiert, weil sie unerwünscht sind. Diese Meldung hat doch ein wenig Medienecho und auch Kritik aus der SPD ausgelöst. Doch die Aussortierung unerwünschter Flüchtlinge, die zu wesentlichen Teilen geflüchtete Roma trifft, ist eine Tendenz, die durch die Parteien hindurch und von praktisch allen Landesregierungen getragen wird. Wir sprachen mit Alexander Thal vom Bayerischen Flüchtlingsrat über diesen um sich greifenden Antiziganismus in der deutschen Asylpolitik, über Seehofers Pläne und über die historische Verantwortung der BRD gegenüber den Roma.
(Text und Interview: www.rdl.de)
Juli 24th, 2015 |
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Politik, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Deutschland: Neue „sichere Herkunftsländer“ haben wenig Auswirkung auf Flüchtlingszahlen.
Bayern plant getrennte Abschiebezentren für Flüchtlinge aus Balkanländern – de facto: Sonderlager für Roma.
>>Anhören/Download (mp3), ab 03:50
Focus Europa/News, 23. Juli 2015
Nach der Einstufung Serbiens, Bosniens und Mazedoniens als „sichere Herkunftsländer“ im vergangenen November hat sich die Zahl der Flüchtlinge aus diesen Ländern nicht signifikant gesenkt, wie das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mitteilte. In den Monaten seit November hat sich, im Gegenteil, die Zahl der Asylbewerber aus Mazedonien deutlich erhöht, während aus Serbien und Bosnien nur ein leichter Rückgang der Zahlen zu beobachten ist. Die erhoffte Signalwirkung der Aufnahme der drei Länder in die Liste der „sicheren Herkunftsstaaten“ ist damit ausgeblieben, räumte ein Sprecher des Innenressorts ein. Als weiteres Ziel der Einstufung galt die Beschleunigung der Verfahren für Menschen aus diesen Ländern. Nach wie vor liegt die Dauer für die drei Länder im Durchschnitt bei 4,2 Monaten und damit nur geringfügig unter der bundesweiten Marke von 5,3 Monaten. Momentan wird daher auch diskutiert, weitere Staaten zu sicheren Herkunftsländern zu ernennen, darunter den Kosovo.
Bayerns Ministerpräsident Seehofer hat am Montag noch einmal einen schärferen Kurs gegen Flüchtlinge vom Balkan und die Errichtung zweier speziell für sie vorgesehener Abschiebezentren in Grenznähe angekündigt. Read the rest of this entry »