Jugend & Bildung
Mai 29th, 2025 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Kommission zur Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz (ECRI): Segregation von Roma-Schülern gehört zu den wichtigsten Herausforderungen
In ihrem Jahresbericht 2024 nennt das Europaratsorgan für die Bekämpfung von Rassismus, die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI), vier zentrale politische Herausforderungen für die europäischen Staaten: die Bekämpfung des Einsatzes von rassistischer Profilerstellung durch die Strafverfolgungsbehörden, die Bekämpfung der Segregation von Roma-Kindern in der Schule, die Gewährleistung gleicher Rechte und Würde für Transgender-Personen und Intersexuelle und die Stärkung der nationalen Gleichbehandlungsstellen. Positive politische Entwicklungen werden in dem Bericht ebenfalls hervorgehoben. [...]
In mehreren Mitgliedstaaten des Europarats wurde weiterhin ein hohes Maß an schulischer Segregation von Roma-Kindern beobachtet, was zu einer geringeren Qualität der Bildung führt. ECRI stellt fest, dass die hohe Konzentration von Roma-Kindern in bestimmten Schulen offenbar das Ergebnis der Wohnsegregation ist, aber auch der anhaltenden Praxis der Schulbehörden, Roma-Kinder in getrennten Klassen oder Gebäuden zu unterrichten. Trotz der von vielen Mitgliedstaaten ergriffenen Maßnahmen – einschließlich der Anerkennung der schulischen Segregation als ernsthafte Form der Diskriminierung, ihres ausdrücklichen Verbots und der Unterstützung von Roma-Kindern durch spezielle Schulassistenten – wurden nur langsame Fortschritte bei der Aufhebung der faktischen Segregation erzielt. Read the rest of this entry »
Mai 20th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 19.5.2025 | 8:01 min
Ein Zeitzeugen-Filmprojekt für den Unterricht: zum Film und zur didaktischen Aufbereitung
Jek cajtceugniskero projekto le sikadipeske: jek film uso didaktischi uprebutschalinipe – 2025 i Republik Austrija o 80 berschengero ar le dujti themeskere haburistar gondolinel, o pheripe le NS-reschimistar taj o uprebauninipe le demokratischi strukturendar. 22 burgenlanditike dschene andar o cile thaneskere falati le Burgenlandistar, sar le flogoskere grupnendar le horvackendar taj ungrikendar o keriptscha andar o bersch 1945 ando Burgenland upre sikade te on. Ande persenlichi palgondoliptscha o agune terne pumare terdschiviptscha phukan. Sar o Südostwallbau, haburiskere dschene save astarde ule, ungrike dschidovtscha mujsinipeskere butjaschtscha, murdaripeskere phiriptscha, haburiskere terdschiviptscha, ande lipe la Roten armejatar, befrejer – besecinipe, virtschoftlichi strukturtscha taj politischi papal upre bauninipe. Didaktischi ciliskero bescharipe: Duach o digitali cajtceugn interviews siklon o ischkolaschtscha o kveliskero vert adale interviewjendar te pe urtajlinel. On jerinen ande dikipe, save pedar o faktengero dschanipe ari dschan. Afka aktivi, kritischi refleksivi siklipe ando historijakero sikadipe pomoschipe dim ol taj i historija ande but mindenfelitiko proceso upre lim te ol.
2025 gedenkt die Republik Österreich der 80-jährigen Wiederkehr des Endes des Zweiten Weltkrieges, dem Sturz des NS-Regimes und dem Wiederaufbau von demokratischen Strukturen. Mittels einer thematisch sortierten Collage – ohne Text in Overvoice – von kurzen Statements von 22 Burgenländer:innen aus allen Landesteilen und den Volksgruppen der Kroat:innen und Ungar:innen sollen die Ereignisse des Jahres 1945 im Burgenland aufgezeigt werden. In persönlichen Erinnerungen schildern die damals Jugendlichen ihre individuellen Erfahrungen in den Themenbereichen: Südostwallbau, Kriegsgefangene, ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter, Todesmärsche, Kriegserlebnisse, Einmarsch der Roten Armee, Befreier – Besatzer, wirtschaftliche Strukturen und politischer Wiederaufbau. Read the rest of this entry »
Mai 14th, 2025 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Deutschland: Gemeinsame Empfehlung zum Umgang mit Antiziganismus in der Schule – Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und Bildungsministerkonferenz einig: unverzichtbarer Teil der Lehrpläne!
Die Bildungsministerkonferenz und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma haben im März 2025 erstmals gemeinsame Empfehlungen zur Prävention und gezielten Bekämpfung von Antiziganismus in Schulen beschlossen und vorgestellt.
„Schulen müssen antiziganismuskritische und antiziganismusfreie Lernräume sein und dadurch auch Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen gewähren“, heißt es in den Empfehlungen. Kinder und Jugendliche sollten ein Bewusstsein entwickeln und dafür eintreten, Sinti und Roma in der Gesellschaft vor Diskriminierung zu schützen.
Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Ministerin Simone Oldenburg, betont: „Die Bekämpfung von Antiziganismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die im Elternhaus beginnt und sich in unseren Schulen fortsetzt. Wir müssen feststellen: Antiziganismus kommt in allen Lebensbereichen vor. Leider begegnet uns in Schulen gesellschaftlich tradierter Antiziganismus bis heute in unterschiedlichsten Formen. Unsere Schulen sollen hingegen Orte der Vielfalt und des Respekts sein, in denen jede und jeder Einzelne frei von Vorurteilen lernen und sich entwickeln kann. Read the rest of this entry »
April 21st, 2025 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
In einem Bericht verurteilen Amnesty International Slowakei und ERRC die „weit verbreitete und zunehmende rassistische Spaltung im Bildungswesen“ und fordern die slowakische Regierung auf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Segregation in ihren Schulen zu beenden.
Der Bericht mit dem Titel „Separate and Unequal: School Segregation Persists for Roma in Slovakia“ analysiert die gesetzgeberischen und politischen Reaktionen auf die Verweisung der Slowakei an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) im April 2023. Die Ergebnisse zeigen, dass beschlossene Maßnahmen nicht ausreichen, um die tief verankerten Praktiken der Segregation von Rom*nja wirksam zu bekämpfen. Gesetzesreformen – darunter Änderungen am Schulgesetz – mangelt es an Klarheit und Durchsetzbarkeit, um verfestigte Ungleichheiten zu beseitigen.
Zehn Jahre nach dem Beginn des EU-Verfahrens zeigt der neue Bericht, dass das slowakische Bildungssystem Rom*nja weiterhin den Zugang zu integrativer, hochwertiger Bildung verweigert. Ursache dafür sind unzureichende Kontrollen, strukturelle und infrastrukturelle Ungleichheiten sowie diskriminierende Praktiken. Amnesty International und das ERRC fordern die Europäische Kommission auf, die Umsetzung der Gleichbehandlungsrichttlinie durch die Slowakei weiterhin genau zu überwachen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen.
„Unsere Untersuchung zeigt klar, dass es sich hier nicht um zufällige Ungleichheiten handelt. Was wir Jahr für Jahr beobachten, ist der schleichende Versuch, ein Zwei-Klassen-Bildungssystem zu legitimieren – eines für Kinder mit uneingeschränktem Zugang zum Recht auf Bildung, und eines für jene, denen von Anfang an segregierte und minderwertige Schulbildung zugemutet wird“, so Rado Sloboda, Direktor von Amnesty International Slowakei. Read the rest of this entry »
April 12th, 2025 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 11.4.2025 | 11:06 min
„Innovative Sprachvermittlung“ des Forum4Burgenland: Jahrestagung und Präsentation eines Kinderliederbuches in Eisenstadt
Amen vodschikan use amaro berschengero talalinipe „Nevo tschibtschakero prikdipe“ le Forum4Burgenlandistar akaras tumen. O mulatintschago, tschetertekon, ando 10to april 2025, ando kulturakero kongresakero centrum Tikni Martona tel likerdo ol. Loschanen tumen upre jek mindenfelitiko programo, savo neve koji uso prikdipe le flogoskere grupnengere tschibtschendar le Burgenlandistar ando maschkarutno punkto terdscharel taj tumenge jek dikipe ando tschibtschakero siklipe la muschikaha, la naturaha taj le micinipeha del. Uso berschengero talalinipe jek but tschibtschakeri dschilakeri kenva le flogoskere ischkolakere tschavenge ando religijonakero siklipe angle terdschardi ol. I anavengeri patrin ando keripe jeke feschtinipeskere beverbistar le tschavendar taj tschajendar kerdi uli. Tumen schaj tumenge o mindenfelitiko le and bitschade kipendar uso mulatintschago aun diken, o jerinaschtscha taj jerinaschkiji uso mulatintschago patijarde on. Jek but tschibtschakero chor o programo dschilenca andar i dschilakeri kenva vodinla. O Forum4Burgenland jek sikadipeskero forum la Privati Pedagogischi Utschi Ischkolatar Burgenland, la sikadipeskera direkcijonatar Burgenland taj le burgenlanditike flogoskere grupnengere bajrotschendar hi. Ando bersch 2019 le ciliha kerdo, o flogoskere grupnengere tschibtscha, o burgenlanditiko horvacko, o ungriko taj o Burgenland-Romani ando pradipeskero esbe lipe te sikal taj ando sikadipeskero than te soraljarel.
Das Forum4Burgenland ist ein Bildungsforum der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland, der Bildungsdirektion Burgenland und der burgenländischen Volksgruppenbeiräte. Es wurde im Jahr 2019 mit dem Ziel gegründet, die Volksgruppensprachen Burgenlandkroatisch, Ungarisch und Burgenland-Romani in der öffentlichen Wahrnehmung sichtbarer zu machen und sie im Bildungsbereich zu stärken. Die Veranstaltung fand am Donnerstag, den 10. April 2025 im „Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt“ statt und bot ein vielfältiges Programm, das innovative Ansätze zur Vermittlung der Volksgruppensprachen des Burgenlandes in den Mittelpunkt rückt und Einblicke in das Sprachenlernen mit Musik, Natur und Bewegung ermöglicht. Bei der Jahrestagung wurde ein mehrsprachiges Liederbuch für Volksschulkinder im Religionsunterricht präsentiert. Read the rest of this entry »
Februar 28th, 2025 |
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Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Sinti und Roma in der Schule – Diskriminierung überwinden
SWR Kultur/Das Wissen, 17.1.2025
Von Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster
Rund 63 Prozent aller Sinti und Roma in Deutschland berichten laut einer Studie von Diskriminierungserfahrungen im Bildungsbereich – Vorurteile und Unwissen führen zum sogenannten Antiziganismus. Deshalb gehen viele Kinder und Jugendliche weniger gern zur Schule oder brechen sogar ab. Dagegen hilft nur: mehr Wissen. Das kann eine dezidierte Unterrichtseinheit sein, wie sie die „Hildegard Lagrenne Stiftung“ für fünfte und sechste Klassen entwickelt hat. Oder das Hamburger Modell: Seit 15 Jahren gibt es dort die „Bildungsberater“, die selbst aus der Minderheit stammen. Sie fungieren als Brückenbauer zwischen Schule, Kindern und Eltern.
(Text und Sendung: SWR Kultur)
Februar 23rd, 2025 |
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Hochschulschriften, Jugend & Bildung, Recht & Gericht, Wissenschaft
Lena Baalhorn (2024): Minderheitenschutz der Sinti und Roma in ausgewählten Bereichen des deutschen Bildungssystems: Die Umsetzung des Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten in Bezug auf ihre Geschichte und Kultur
Diplomarbeit, Karl-Franzens-Universität Graz (Rechtswissenschaftliche Fakultät), 116 S.
→Download der UB Graz (pdf)
Abstract (Link):
Der Schutz von Minderheiten hat nach dem Zweiten Weltkrieg eine hohe Relevanz erlangt und sich in dieser Zeit stetig fortentwickelt. Einen Teil dieses Minderheitenschutzes stellt das Rahmenübereinkommen des Europarats zum Schutz nationaler Minderheiten aus dem Jahr 1995 dar, das in Deutschland im Jahr 1998 in Kraft getreten ist und seitdem Sinti und Roma als eine von vier nationalen Minderheiten in Deutschland unter seinen Schutz stellt. Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist der Schutz der Kultur und Geschichte von Sinti und Roma in einigen Bereichen des deutschen Bildungssystems unter dem Schutz des Rahmenübereinkommens. Im Fokus steht dabei der Art 12 FCNM, wobei die Umsetzung Art 3,4 und 6 FCNM maßgeblich für eine erfolgreiche Anwendung des Rahmenübereinkommens sind. Es stellt sich zudem die Frage, wie sich die Situation von Sinti und Roma im Verlauf der Monitoring-Zyklen verbessert hat bzw. was sich geändert hat. Zu Beginn wird das Rahmenübereinkommen in Hinblick auf verschiedene Aspekte erläutert. Im weiteren Verlauf werden die genannten Artikel dogmatisch analysiert und es wird auf die Anwendung durch den Beratenden Ausschuss eingegangen. Im dritten Schritt wird auf die Umsetzung durch Deutschland in den verschiedenen Monitoring-Zyklen eingegangen. Außerdem werden die Schwächen des Rahmenübereinkommens bearbeitet und wie die Umsetzung eines völkerrechtlichen Instruments in einem föderalen Staat erfolgt, in dem Bildung in den Hoheitsbereich der Länder fällt. Read the rest of this entry »
Januar 26th, 2025 |
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Facts & Figures, Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung
In Frankreich geben 46 % der 18- bis 29-Jährigen an, noch nie vom Holocaust gehört zu haben. In Österreich sind es 14 %.
(Quelle)
Januar 18th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Hochschulschriften, Jugend & Bildung, Wissenschaft
Lisa Schenkermayer (2024): Die Burgenlandrom*nja im Geschichteunterricht
Masterarbeit, Universität Wien (Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät), 146 S.
→Zum Download der UB Wien (pdf)
Abstract: Das Ziel dieser Masterarbeit ist es zu zeigen, wie sich eine Unterrichtsplanung für den Geschichteunterricht der Sekundarstufe II zum Thema „Geschichte der Burgenlandrom*nja“ gestaltet. Diese hat zum Ziel, jenes Wissen und jene Kompetenzen zu generieren, die es den Schüler*innen ermöglichen, mögliche Vorurteile gegenüber der Minderheit der Rom*nija abzubauen und dementsprechend in ihrem persönlichen Umfeld zu wirken. Um diese Fragestellung zu beantworten, wurde eine Literaturrecherche zur Geschichte der Rom*nja – mit dem Fokus auf das Gebiet des heutigen Burgenlandes – und eine Umfrage an burgenländischen Jugendlichen durchgeführt. Es zeigte sich, dass die Geschichte der Burgenlandrom*nja sehr umfangreich ist und die Jugendlichen beinahe nichts über diese Geschichte wissen. Diese Erkenntnisse wurden verwendet, um sechs Unterrichtsmodule für die Sekundarstufe II zu erstellen. Die Schüler*innen werden durch diese animiert, ihre eigenen und die Handlungen ihrer Mitmenschen in ihrem Alltag zu reflektieren und zu verändern. Studien haben gezeigt, dass die Bildung der Mehrheitsgesellschaft dazu beitragen kann, Vorurteile aufzubrechen, die interkulturelle Verständigung zu fördern und damit dem wachsenden Antiziganismus entgegenzuwirken.
Hochschulschrift (Masterarbeit); Betreuer: Johannes Brzobohaty
u:theses ist das Hochschulschriften-Repositorium der Universität Wien.
UB Wien: utheses.univie.ac.at/detail/73384
Januar 8th, 2025 |
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Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 7.1.2025 | 8:55 min
Roma taj Sinti ando Austritiko sikadipeskero sistemo
Ande ada ardipe Tschibtscha/TV Erba terdscharas amen duj filmtscha andar o trin divesengero mulatintschago DERLA/Erinnern.at andi koperacija le farajnistar Roma-Service taj PH Burgenland angle.
In dieser Ausgabe von Tschibtscha/TV Erba stellen wir Ihnen zwei Beiträge aus der dreiteiligen Veranstaltung von DERLA/Erinnern.at in Kooperation mit dem Verein Roma-Service und der PH Burgenland vor.
(Beitrag: TV Erba)
Dezember 17th, 2024 |
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Einrichtungen, Interview, Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Romani, dROMa (Magazin)
IM GESPRÄCH | ANDO VAKERIPE
Ekspertkija: Romani-ischkoli nan nisaj putripe
Dajakere tschibtschakere sikajipeha le Romengere-tschavenge andi Slovakija akan bara andar o drom bejg ispidim te on. O ministerijum dikel ada ojs „keripe uso bekejmpfinipe la segregacijonatar“. Ham so ada butschol? Amen usi sikadipeskeri ekspertkija Tina Gažovičová ando foro Bratislava palal phutschlam.
dROMa: Andi Slovakija akan bojd jek ischkola la sikajipeskera tschibtschaha Romani dela. (→Sikadipe: O eksperimento andar Rakúsy) Hi ada jek barikano drom?
Tina Gažovičová: O phutschajipe andi Slovakija igen brigaschno hi. Te le politischi taj interkultureli fatretertschen le Romengere-tschulipestar andi Slovakija mindenfelitike muaniniptscha use aja tema hi. Upri jek rik latscho hi, hot but Romengere-tschaven andi Slovakija Romani ojs dajakeri tschib hi taj hatek ada schaj pomoschinlahi, Romani te andi ischkola te siklol. Ande amaro ischkolakero tschatschipe o tschatschipe le tschuliptschendar ande hi, ande lengeri dajakeri tschib sikade te on, taj amen andi Slovakija jek dugi tradicija ischkolendar le ungrike tschulipeske hi. Ando peripe le Romengere-tschulipestar ada ham schoha prik beschardo na ulo, kaj tschak igen tschule Romani-meschtertscha del taj kaj o mindenfelitike dijalektscha le tel pisime Romanijistar avrijal hi. Vaschoda tschak tschule ischkoli del, ande save Romani ojs foch sikado ol, ham dschijakana nisaj ischkola, Romnijiha ojs sikajipeskeri tschib.
So gejng vakerel?
O argumento gejng ischkoli Romanijiha ojs sikajipeskeri tschib hi, hot on i segregacijona (ischkolakero artschapinipe) taj o socijali artschapinipe le Romengere-tschulipestar meg horeder keren. Ando lejcti deschberschengere i segregacijona le Romengere-tschavendar ando ischkolakero koja andi Slovakija bibastaleder uli. But gava del, ande save agun jek „keverimi“ ischkola delahi, savi Romengere- taj te slovakitike, poavar te ungrike tschibtschakere tschavendar, kher rodim ule. O gendo le slovakitikendar ande odola gava ham tel lel, taj o Roma mindig buteder on, so uso cajchn le „parne naschikeripestar“ vodintscha, kaj adi odola ischkoli tschak buter le Romengere-tschavendar kher rodim on. Read the rest of this entry »
Dezember 17th, 2024 |
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Einrichtungen, Interview, Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Romani, dROMa (Magazin)
IM GESPRÄCH | ANDO VAKERIPE
Expertin: Romani-Schulen sind keine Lösung
Mit muttersprachlichem Unterricht sollen den Roma-Kindern in der Slowakei endlich Steine aus dem Weg geräumt werden. Das Ministerium sieht dies auch als „Beitrag zur Bekämpfung der Segregation“. Aber was bedeutet das? Wir haben bei der Bildungsexpertin Tina Gažovičová in Bratislava nachgefragt.
dROMa: In der Slowakei wird es bald eine Schule mit der Unterrichtssprache Romani geben (→mehr hier). Ist das ein sinnvoller Weg?
Tina Gažovičová: Die Frage ist in der Slowakei sehr umstritten. Auch die politischen und intellektuellen Vertreter der Roma-Minderheit in der Slowakei haben unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema. Einerseits stimmt es, dass viele Roma-Kinder in der Slowakei Romani als Muttersprache haben und es daher für sie hilfreich sein könnte, Romani auch in der Schule zu lernen. Unser Schulgesetz beinhaltet das Recht der Minderheiten, in ihrer Muttersprache unterrichtet zu werden, und wir haben in der Slowakei eine lange Tradition von Schulen für die ungarische Minderheit. Im Falle der Roma-Minderheit wurde dies jedoch nie umgesetzt, da es nur sehr wenige Romani-Lehrer gibt und außerdem die verschiedenen Dialekte vom kodifizierten Romani abweichen. Daher gibt es nur wenige Schulen, in denen Romani als Fach unterrichtet wird, aber bisher keine mit Romani als Unterrichtssprache.
Was spricht inhaltlich dagegen?
Das Argument gegen Schulen mit Romani als Unterrichtssprache ist, dass sie Segregation (Anm.: schulische Absonderung) und sozialen Ausschluss der Roma-Minderheit weiter vertiefen. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Segregation von Roma-Kindern im Schulwesen in der Slowakei verschärft. Es gibt viele Dörfer, in denen es früher eine „gemischte“ Schule gab, die sowohl von Roma- als auch von slowakischen, manchmal auch ungarischsprachigen Kindern besucht wurde. Die Zahl der Slowaken in diesen Dörfern nimmt jedoch ab, während die Roma-Bevölkerung zunimmt, was zum Phänomen der „weißen Flucht“ geführt hat, so dass diese Schulen heute nur noch von Roma-Kindern besucht werden. Read the rest of this entry »
Dezember 16th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Wissenschaft
Verena Meier: Sinti und Roma in Sachsen-Anhalt. Zwischen Antiziganismus und Selbstbehauptung (= QuellenNAH, Heft 9), Magdeburg 2024
→Download (pdf)
Seit 2021 veröffentlicht das Landesarchiv Sachsen-Anhalt in seiner archivpädagogischen Reihe QuellenNAH sowohl gedruckt als auch digital historische Quellen, welche die vielfältige Geschichte Sachsen-Anhalts dokumentieren. Das nun vorliegende neunte Heft widmet sich der Geschichte der Sinti und Roma in Sachsen-Anhalt und präsentiert Quellen vom 17. Jahrhundert über die DDR-Zeit bis in die Gegenwart. Diese dokumentieren die Geschichte der Sinti und Roma als Teil der deutschen Geschichte. Das Landesarchiv und seine Kooperationspartner wollen damit einen dringend notwendigen Beitrag zur historischen Aufklärung und gegen Antiziganismus leisten.
Die Materialien und Quellentexte bieten vielschichtige didaktisch-methodische Zugänge zu Geschichte und Lebenswelten der Sinti und Roma und sensibilisieren für antiziganistische Vorurteilskonstrukte in Vergangenheit und Gegenwart. Zahlreiche Bezüge zu Fachlehrplänen sowie Informationen zu außerschulischen Lern- und Gedenkorten ermöglichen den Lehrkräften, dieses breite Themenspektrum in den Unterricht einzubinden.
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Dezember 12th, 2024 |
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Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Romani, dROMa (Magazin)
I Slovakija lakeri erschti Romani-ischkola uschtidel
Ando juni ando sikadipeskero ministerijum ande Bratislava, o droma kerde ule: Andi ostslovakitiki gemajnde Rakúsy bojd i erschti ischkola le thanestar dela, ande savi o tschave – pasche i slovakitiki tschib – te ande lengeri dajakeri tschib Romani sikade on.
Le prikbescharipeske o ministerijum jek koperacijona la gemajndejaha, la universitetaha Prešov taj le „khetanipeha le ischkolendar, save i Roma-tschib sikan“, kertscha. O anglutne butja akan valami jek bersch te dauerinen. „Ada barikano hi, jek than le sikadipeske le tschavenge andar etnischi tschuliptscha ande lengeri dajakeri tschib te schofinel, inklusivi o Romengere-tschave“, phenel o sikadipeskero ministeri Tomáš Drucker. „Vaschoda phentscham, hot le keripeske jeka pilotiskera ischkolatar le Romengere-tschavenge ando gav Rakúsy pomoschinas. Amen pilotiskere koji ande ada than ar te probalinel kamaha, save o dajakero tschibtschakero sikadipe te le Romengere-tschavenge bulharen taj feder keren.“ Rakúsyske vaschoda o schtatus jeka „nacijonalitetengeri-ischkola“ aun rodim ulo.
Akan andi Slovakija tschak poar ischkoli del, kaj Romani – trin ori ando kurko – ojs ischkolakero foch sikado lo (taj ada, kekaj palo „Atlas le Romengere-Khetaniptschendar“ andi Slovakija 450.000 Roma dschin, savendar 60 procenti khere Romani vakeren). Efta ischkoli hi le, sa privati ischkoli, bojd o cile ando ost le thanestar. Afka Romani ande schtar ischkoli (ande Kružlová, Stropkov, Kremnica taj Košice), ando Zefyrin-Jiménez-Malla-gimnasijum (ande Kremnica) taj ande duj butjakere sikadipeskere ischkoli (ande Košice taj Kežmarok) ojs sikajipeskero foch tel pisim hi – ham na ojs sikajipeskeri tschib sar akan akor ande Rakúsy. I ischkola tschatschikan jek nevipe hi: i erschti ischkola andi Slovakija, kaj Romani te uso famitlinipe avre siklojipeskere koji lim ol.
Ulado gav
Rakúsy jek tikni gemajnde uso kesdipe la Tatratar hi, o becirkiskero scheroskero foro tschak poar kilometertscha pasche hi. 3.300 dschene hi le gav, 70 procenti upri flogoskeri grupn le Romendar peren, savendar but ande jek tel paschlimi sidlung eknaj avral o gav, dschin. I Romengeri-sidlung andar Rakúsy, jek le lek barederendar andi Slovakija hi. Read the rest of this entry »
Dezember 11th, 2024 |
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Facts & Figures, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
Die Fünf-Jahres-Kindersterblichkeit bei Roma in Bosnien-Herzegowina liegt bei 27 pro 1000 Lebendgeburten. (Zum Vergleich Österreich: 3,6.)
(Quelle)
November 28th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Veranstaltungen & Ausstellungen
Österreichs größte Lehrkräftefortbildung zur Holocaust Education behandelt den Genozid an den Roma und Sinti: Vermittlungsarbeit und Forschungsstand zur Verfolgungspolitik. In Kooperation mit dem Verein Roma-Service.
Wien (OTS) – Rund 500.000 europäische Roma, Romnja, Sinti und Sintizze wurden zwischen 1938 und 1945 Opfer einer rassistischen Verfolgungspolitik der Nationalsozialisten und ihrer Verbündeten. Roma und Sinti wurden diffamiert und ausgegrenzt, zur Arbeit auf Bauernhöfen, Baustellen und in der Industrie gezwungen, sie starben in Zwangsarbeits- und Konzentrationslagern und wurden in Vernichtungslagern getötet. Im Rahmen einer dreitägigen Fortbildung auf Einladung der Bildungsagentur OeAD befassten sich Lehrpersonen aus ganz Österreich mit der Geschichte und der schulischen Vermittlung des Genozids an Roma/Romnja und Sinti/Sintizze. Der OeAD setzt das Programm ERINNERN:AT im Auftrag des Bildungsministeriums um.
„Die Bildungsarbeit über den Genozid an den Roma und Sinti während der NS-Zeit ist ein wichtiger Teil der Vermittlung der österreichischen Geschichte. Mit dem OeAD-Programm ERINNERN:AT setzen wir einen wichtigen Schritt, um das Bewusstsein für die oft vergessenen Geschichten der einstigen Verfolgten zu schärfen und zugleich gegen aktuelle Diskriminierungen anzukämpfen. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, die Vergangenheit aufzuarbeiten und für eine gerechte Zukunft frei von Diskriminierung, Gewalt und Extremismus zu sorgen,“ so Martin Polaschek, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung.
„Über den Völkermord an den Roma und Sinti ist heute noch immer sehr wenig bekannt, zu selten wird dieser in Bildungskontexten thematisiert. Wir begegnen dieser Lücke im Bildungssystem und wollen ein Bewusstsein für die Geschichte des Genozids schaffen – dabei geht es auch darum, heutiger Diskriminierung von Roma und Sinti entgegenzutreten“, betont der Geschäftsführer von Österreichs Bildungsagentur OeAD, Jakob Calice.
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November 24th, 2024 |
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Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Romani, dROMa (Magazin)
Die Slowakei bekommt ihre erste Romani-Schule
Im Juni wurden im Bildungsministerium in Bratislava die Weichen gestellt: In der ostslowakischen Gemeinde Rakúsy wird es bald die erste Schule des Landes geben, in der die Kinder – neben Slowakisch – auch in ihrer Muttersprache Romani unterrichtet werden.
Für die Umsetzung unterzeichnete das Ministerium eine Kooperationsvereinbarung mit der Gemeinde, der Universität Prešov und dem „Verband der Schulen, die die Roma-Sprache unterrichten“. Die Vorbereitungen sollen nun etwa ein Jahr dauern. „Ich halte es für außerordentlich wichtig, einen Raum für die Bildung von Kindern aus ethnischen Minderheiten in ihrer Muttersprache zu schaffen, einschließlich der Roma-Kinder“, erklärt Bildungsminister Tomáš Drucker. „Deshalb haben wir beschlossen, die Einrichtung einer Pilotschule für Roma-Kinder im Dorf Rakúsy zu unterstützen. Wir wollen Pilotmaßnahmen in diesem Bereich ausprobieren, die darauf abzielen, muttersprachliche Bildung auch für Roma-Kinder auszuweiten und zu verbessern.“ Für Rakúsy habe man daher den Status einer „Nationalitäten-Schule“ beantragt.
Derzeit existieren in der Slowakei nur eine Handvoll Schulen, an denen Romani – im Umfang von drei Wochenstunden – als Schulfach angeboten wird (und das, obwohl laut dem „Atlas der Roma-Gemeinschaften“ in der Slowakei 450.000 Roma leben, von denen 60 Prozent zu Hause Romani sprechen). Sieben Schulen sind es, allesamt Privatschulen, fast alle im Osten des Landes. So ist Romani an vier Grundschulen (in Kružlová, Stropkov, Kremnica und Košice), am Zefyrin-Jiménez-Malla-Gymnasium (in Kremnica) und an zwei berufsbildenden Schulen (in Košice und Kežmarok) als Unterrichtsfach verankert – nicht jedoch als Unterrichtssprache wie künftig in Rakúsy. Die Schule ist tatsächlich ein Novum: die erste Schule der Slowakei, in der Romani auch regulär zur Vermittlung anderer Lehrinhalte verwendet wird. Read the rest of this entry »
Oktober 5th, 2024 |
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Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
Sonderklassen für Roma-Kinder an tschechischen Schulen: Bildungsminister will vor Ort intervenieren
Zum wiederholten Mal steht Tschechien bei der Europäischen Kommission in der Kritik wegen der Ungleichbehandlung von Kindern der Roma-Minderheit in Schulen. Am Donnerstag hat Brüssel erneut dazu aufgerufen, diese Praxis zu beenden. Roma-Kinder sind in zahlreichen tschechischen Schulen weiterhin in Klassen untergebracht, die sie von der Mehrheit trennen. Und sie gehen auch unverhältnismäßig häufig in Spezialschulen für Kinder mit geistigen oder körperlichen Behinderungen. [...] Damit verstößt Tschechien gegen die EU-Richtlinie zur „Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ohne Unterschied der Rasse oder der ethnischen Herkunft“ aus dem Jahr 2000. Mehrfach ist die Regierung in Prag seit Mitte der Nuller Jahre bereits von Brüssel deswegen gerügt worden.
Das tschechische Bildungsministerium hat im März dieses Jahres eine Studie dazu erstellen lassen. [...] Demnach sind Roma-Kinder mit 22 Prozent in Spezialklassen gängiger Schulen vertreten und mit 15 Prozent in Spezialschulen. Dabei machen sie nur rund drei Prozent der Kinder hierzulande aus. [...]
Lesen Sie den hier nur in kleinen Auszügen wiedergegebenen Artikel in voller Länge auf radio.cz.
(Text: Radio.cz, 4.10.2024)
August 18th, 2024 |
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Facts & Figures, Jugend & Bildung, Romani
Derzeit wird an sieben Privatschulen in der Slowakei Romani als eigenes Schulfach unterrichtet.
(Quelle/pdf)
Juni 21st, 2024 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 20.6.2024 | 5:32 min
Nachmittagslernbetreuung des Vereins Roma-Service – Paloplaneskero siklipe ando farajn Roma-Service
Imar poar berscha kerel o farajn Roma-Service le Romane tschavenge jek paloplaneskero siklipe. Angloplane vakeriptscha le meschterenca, dajenca taj dadenca taj la ischkolaha kerde on, kaj le tschavenge schaj feder pomoschim ol. Angloplane siklipeskere koji, sar butjakere patra, probalinipeskere testscha taj probalinipeskere ischkolakere butja kisetim on. Ande ada ischkolakero bersch 29 tschavenge pomoschim ulo. Telende sina 15 tschave andar i flogoskeri ischkola, 12 tschave andar i nevi maschkarutni ischkola taj duj terne andar utschi ischkola. Duach i buti le meschterendar andar o farajn Roma-Service schaj ando lejcti bersch latsche siklipeskere barikaniptscha jerinde ule taj niko le ischkolaschtschendar beschte atschino. Poar lendar meg feder ule.
Seit einigen Jahren bittet der Verein Roma-Service für die Roma-Kinder eine Nachmittagslernbetreuung an. Am Vormittag werden Gespräche mit Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern und Schulen, um noch besser auf die jeweiligen Kinder eingehen zu können und um jedem Kind dort Unterstützung zu bieten, wo es am meisten benötigt wird, geführt. Unter anderem nutzen die Lernbetreuer den Vormittag, um Vorbereitungen für den Nachmittag zu erarbeiten. Dazu gehören Arbeitsblätter zur Förderung von gewissen Fächern, individuell an die Kinder und deren Lernschwächen angepasst sowie das Erarbeiten von Probe-Tests, Probe-Schularbeiten und Lernzielkontrollen. Im laufenden Schuljahr wurden 29 Kinder betreut. Davon sind 15 Kinder in der Volkschule, 12 Kinder in der Neuen Mittelschule und zwei Jugendliche in Höheren Schulen. Read the rest of this entry »