Facts & Figures (444)
September 24th, 2022 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
September 24th, 2022 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
September 23rd, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 23.9.2022 (mp3)
Die heutige Sendung mit dem Tagesthema „Rechnitz (der Würgeengel)“, einem Theaterstück von Elfriede Jelinek im Offenen Haus Oberwart. In der Rubrik „Mri historija“ stellen wir Erich Hackls dokumentarische Erzählung „Abschied von Sidonie“ vor; in „Mindenfelitiko“ erwarten Sie unsere Veranstaltungshinweise für das Wochenende; und in der Jugendschiene „Young wild and free“ berichten wir über die Medienwerkstatt der HBLA Oberwart. Moderiert von Tina Nardai.
September 22nd, 2022 | Published in Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte
Ein Spielfilm von Michal Blaško
Drehbuch: Jakub Medvecký
2022, SK/CZ/DE, 91 min | →Website
Der Film wird am 3.10. um 18.45 beim Filmfest Hamburg gezeigt.
Rassismus, Fake News und den Aufstieg der neuen Rechten. Irina ist eine alleinerziehende Mutter aus der Ukraine, die in einer tschechischen Kleinstadt lebt. Eines Nachts wird ihr 13-jähriger Sohn Igor überfallen und schwer verletzt. Als er aus der Narkose erwacht, beschuldigt er die Roma-Nachbarn. Während die Polizei ermittelt, solidarisiert sich die ganze Stadt mit Mutter und Sohn und kämpft an der Seite von Irina für Gerechtigkeit. Doch als eine große Kampagne anrollt, bei der verschiedene Akteure aus Medien, Politik und Zivilgesellschaft den Vorfall für ihre eigenen Zwecke nutzen wollen, wird Irina unsicher.
MICHAL BLAŠKO (*1989 in Bratislava) studierte Regie und Drehbuch an der Filmakademie Miroslav Ondříček im tschechischen Písek und danach Regie an der Hochschule für Musische Künste Bratislava (VSMU).
September 21st, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 21.9.2022 (mp3)
Die Romani Ora, moderiert von Tina Nardai, mit dem heutigen Tagesthema: Romic – Roma-Radio aus Slowenien. In „Mindenfelitiko“ haben wir einen Buchtipp für Sie vorbereitet: „Eierkratz-Komplott“ von Thomas Stipsits. In der Rubrik „Mri historija“ erfahren Sie mehr über den österreichischen Rom Karl Stojka (1931–2003). Und in „Young, wild and free – le ternenge“ von Adi Gussak gibt es einen Bericht über Tupac Shakur.
September 21st, 2022 | Published in Interview, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 21.9.2022 | 10:08 min
Dem Krieg entkommen: Ildika Pap im Gespräch (Romani)
Ildiko Pap, eine Romni aus der Ukraine, ist vor fünf Monaten aus ihrer Heimat geflohen. Ihren Fluchtweg über Ungarn, Deutschland und Österreich schildert sie im Gespräch mit Emmerich Gärtner-Horvath für TV Erba. Ildiko Pap hat sieben Kinder. Es konnten fast alle fliehen, eine ihrer Töchter befindet sich jedoch noch immer im Kriegsgebiet. Im Gespräch schildert sie ihre Eindrücke von München, wo sie eine Zeitlang in einem Lager untergebracht war, und wie sie danach zu ihrer Tochter nach Oberwart gelangen konnte. Da Frau Pap kein Deutsch spricht, wurde das Gespräch in Romani geführt.
Ildiko Pap, jek Romni andar i Ukrajine, angle 5 masek andar pri hajmat naschi iste geli. Lakero naschajipeskero drom pedar o Ungriko, Nimtschko taj Austrija phukal oj ando vakeripe le Emmerich Gärtner-Horvathiha TV Erbake. La Ildika Pap 7 tschave hi. O cile schaj bojd naschi gele, jek tschaj ham meg mindig andi haburiskero than beschti hi. Ando vakeripe phukal oj pre tertschaviptscha andar München, kaj oj ande jek logeri sina taj sar oj use pri tschaj Erbate peli. Kaj i rani Pap i nimtschki tschib na dschanel, o vakeripe andi Romani tschib kerdo ulo.
(Beitrag und Text: TV Erba)
September 20th, 2022 | Published in Ehrungen & Nachrufe
Deutschland: Verleihung des Kultur- und Ehrenpreises der Sinti und Roma an Andreas Freudenberg, Christian Rosenberg und Iulius Rostas
Seit 2014 vergibt der „Verband Deutscher Sinti und Roma/Baden-Württemberg“ (VDSR-BW) den Kultur- und Ehrenpreis der Sinti und Roma. Die Preisverleihung findet am Jahrestag der ersten urkundlichen Erwähnung von Sinti und Roma auf dem Territorium des heutigen Deutschlands (20. September 1407 in Hildesheim) statt. Die diesjährigen Preisträger haben Herausragendes für die Minderheit geleistet. Sie werden in den folgenden Bereichen geehrt:
Gesellschaftliches Engagement
Andreas Freudenberg ist seit den 1970er Jahren in der politischen Bildung tätig. Während der Gründungsphase des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in den 1980er Jahren engagierte er sich maßgeblich als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektmanager. In den 1990er Jahren übernahm er die Leitung der neu gegründeten Werkstatt der Kulturen der Welt in Berlin. Heute ist er Mitglied der Gründungsinitiative und Managing Direktor der Trägergesellschaft der Global Music Academy und der Global Music School sowie Kuratoriumsmitglied der Freudenberg Stiftung.
Engagement für Bildung und Bürgerrechte
Christian Rosenberg ist seit 2001 Geschäftsführer des Sinti-Vereins zur Förderung von Kindern und Jugendlichen e. V. in Hamburg. Die Gründung des Vereins war eine Reaktion auf die starke Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen mit romanessprachigem Hintergrund, die zuletzt erneut die RomnoKher-Studie 2021 nachwies. Read the rest of this entry »
September 19th, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 19.9.2022 (mp3)
Die Romani Ora mit dem Tagesthema über „King Royce“. In der Rubrik „Mindenfelitiko“ haben wir einen Serientipp für sie „Die Ringe der Macht“ und in „Mri historija“ beleuchten wir den Ort Markt Allhau. Mit Roma-Musik im Mix mit den Hits aus aller Welt. Moderiert von Tina Nardai.
September 17th, 2022 | Published in Interview, Literatur & Bücher
„Das Exil hat mich auf jeden Fall geprägt“ – Das Roma Antidiscrimination Network (RAN) sprach mit dem Autor Jovan Nikolić
Jovan Nikolić ist ein in Köln lebender Roma-Schriftsteller. Er stammt aus einer Musiker:innen-Familie und hat eine Ausbildung zum Maschinenbautechniker absolviert. Jedoch ist es die Literatur, die ihn ein Leben lang begleitet. Schon in seiner Jugend begann er, Gedichte und Prosa zu verfassen. Seither hat er sein Repertoire um Kolumnen, Kabarett und Theater sowie um Musiktexte erweitert. Bereits in seiner Heimat Jugoslawien wurde er mehrfach für seine Literatur ausgezeichnet, was sich auch nach seiner Niederlassung in Deutschland fortsetzte. Ende 2021 erschien der Sammelband „Der Gast nirgendwoher“ im Drava-Verlag.
Lieber Herr Nikolić, erst einmal vielen Dank für das Interview. Sie sind 1955 in Jugoslawien geboren. Als Rom und Serbe haben Sie gemischte Wurzeln – wie erleben Sie das?
Ich betrachte mich selbst als „Hybrid-Rom“, also das, was gemeinhin als „Meles“ bezeichnet wird. Meine Mutter war Serbin aus Belgrad, mein Vater war Rom und Direktor der alten Post in Belgrad. Meine Mutter hat als Amateurin in Musikclubs gesungen, wo sie auch meinen Vater getroffen hat. Ihre Heirat war ein Skandal auf beiden Seiten der Familie, doch sie bekamen Unterstützung von den beiden Schwestern und der Mutter, die sie in Schutz nahmen. Ich selbst bin dann auch in Belgrad geboren. Bis zu meinem 11. Lebensjahr haben meine Schwester und ich mit unseren Eltern in Hotels gewohnt, weil wir mit der Musik in ganz Jugoslawien umhergezogen sind. Erst als ich elf Jahre alt war, ist meine Familie in eine Roma-Siedlung umgezogen, in einem Ort namens Čačak, 160 km von Belgrad entfernt. In der Schule war es deshalb sehr schwierig, sozial anzukommen, auch mit anderen Kindern aus Roma-Familien gab es Probleme. Zwischen den Stühlen aufzuwachsen, sozusagen „ohne Flagge“, hat sich angefühlt wie keine richtige Identität zu haben. Ich hatte nicht wirklich die Möglichkeit, Freundschaften zu formen, und Privatsphäre hatte ich auch lange keine, weil wir nur ein Zimmer für die ganze Familie hatten.
Manchmal sind wir aber zusammen mit anderen Familien aus dem gleichen großen Orchester in dasselbe Hotel gezogen, die waren dann für mich die guten Freunde. In Deutschland habe ich keine solchen Probleme erfahren. Ich fühlte mich aufgehoben zwischen den anderen Künstler:innen. Es war ein multikulturelles Umfeld, in dem ich keinen Antiziganismus am eigenen Leib erfahren habe. Damit will ich nicht sagen, dass es diesen als gesellschaftliches Problem in Deutschland nicht gäbe, sondern lediglich, dass ich davon verschont geblieben bin. Read the rest of this entry »
September 16th, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 16.9.2022 (mp3)
Die aktuelle Sendung, moderiert von Tina Nardai, bietet Ihnen heute einen Beitrag über die Messe Inform Oberwart. In der Rubrik „Mri historija“ beleuchten wir das Leben der hundertjährigen Sintizza Philomena Franz aus Deutschland. In der Jugendsendung „Young, wild and free“ informiert Sie Adi Gussak über das Duo „Celo & Abdi“. Und rechtzeitig zum Wochenvende gibt es unsere Veranstaltungshinweise und viel bunte Musik.
September 15th, 2022 | Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV
LORA München 92,4 | Auf Kante genäht
Gestaltung: Mike Grosse-Hering | 4.9.2022 | 50:48 min
→Anhören (mp3, 61 MB)
Stell dir vor du, überlebst Auschwitz und keinen interessiert es
Gäste im Studio sind Radoslav Ganev und Rainer Burger. Mt ihnen spricht Radio LORA über:
(Text: freie-radios.net)
Siehe auch:
„Ich habe meine Herkunft verschwiegen“, 24.5.2021
Positive Bilder schaffen: RomAnity.de, 5.8.2020
Radio LORA: Sinti und Roma in München, 13.1.2017
September 14th, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 14.9.2022 (mp3)
Moderiert von Tina Nardai. Mit dem Tagesthema von Martin Horvath anlässlich der 30-Jahr-Feier des Zweisprachigen Gymnasiums Oberwart. In „Mri historija“ erkunden wir die Ortschaft Schandorf im Bezirk Oberwart und gleichzeitig den Familiennamen Nardai. Ein leckeres Kürbisrezept stellen wir Ihnen in der Rubrik „Mindenfelitiko“ vor. Die Jugendsendung von Adi Gussak porträtiert den „Internetstar“ Andrew Tate. Und dazu die beste Romamusik.
September 13th, 2022 | Published in Facts & Figures, Medien & Presse
(Quelle)
September 12th, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 12.9.2022 (mp3)
Moderatorin Tina Nardai präsentiert Roma-Musik aus aller Welt und die Hits von heute. Adolf Gussak berichtet über das neue Volksgruppenjournal „Wir“, das auf ORF III ausgestrahlt wird (wir berichteten). In „Mri historija“ hören Sie vom Theaterstück „Die schwarze Kaiserin“ und in der Rubrik „Mindenfelitiko“ haben wir das Leben und Wirken der verstorbenen Queen Elizabeth II. zusammengefasst.
September 10th, 2022 | Published in Radio, Podcast & TV, Romani
Erstmals sieben Sprachen in einer Sendung vereint – Eine Produktion des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit dem ORF Kärnten – Start Sonntag, 11. September 2022, 8:45 Uhr auf ORF III
Der ORF startet am Sonntag, dem 11. September 2022, ein neues, österreichweites TV-Magazin für die Volksgruppen. Die Sendung WIR | ČEŠI, HRVATI, MAGYAROK, ROMA, SLOVÁCI, SLOVENCI zeigt Beiträge in den Sprachen der sechs autochthonen Volksgruppen in Österreich und wird jeden zweiten Sonntag um 8.45 Uhr in ORF III ausgestrahlt. Die durchgehende deutsche Untertitelung sorgt dafür, dass alle Österreicherinnen und Österreicher der Sendung barrierefrei folgen können. Produziert wird die Sendung von der Volksgruppenredaktion des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit der slowenischen Redaktion von ORF Kärnten. Moderiert wird die Sendung abwechselnd von der Romni Katharina Graf-Janoska und der Burgenlandkroatin Julia Hamedinger.
Die neue Sendung wurde am Dienstag, dem 6. September 2022, im Landesstudio Burgenland im Rahmen eines Pressergesprächs von ORF-Landesdirektor Werner Herics vorgestellt. Read the rest of this entry »
September 9th, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 9.9.2022 (mp3)
Die heutige Sendung wird moderiert von Tina Nardai. Mit dabei: das Jugendformat „Young, wild and free“ mit Adi Gussak; er berichtet über die erste Schulwoche. In der Rubrik „Mri historija“ erzählt uns Adolf Gussak von der Ortschaft Zuberbach (bei Rechnitz im Burgenland). Und in „Mindenfelitiko“ hören Sie rechtzeitig zum Wochenende unseren Veranstaltungskalender. Für den Tagesbeitrag hat sich Tina Nardai am Flohmarkt in Kemeten umgesehen. Mit erlesener Roma-Musik und den Hits von heute.
September 7th, 2022 | Published in Ehrungen & Nachrufe, Literatur & Bücher
Mariella Mehr ist tot. Sie gilt als die Stimme der Fahrenden und der Sprachlosen. Nun ist die Schweizer Autorin Mariella Mehr mit 74 Jahren gestorben. Hier ein →Nachruf auf ref.ch.
RomArchive über Mariella Mehr:
In ihrem Selbstverständnis sah sich Mariella Mehr klar als Roma-Schriftstellerin, obwohl sie der Volksgruppe der Jenischen angehörte. Auf ihre maßgebliche Initiative hin wurde 2002 die International Romani Writers Association in Helsinki gegründet, der sie zeitweise als Vizepräsidentin vorstand und die bis 2008 existierte. [...]
Mariella Mehr wurde am 27. Dezember 1947 in Zürich (Schweiz) geboren. Als Angehörige der Jenischen war sie seit ihrer frühesten Kindheit von der Aktion »Kinder der Landstrasse« betroffen. Dieses von der Schweizerischen Eidgenossenschaft mitfinanzierte und von der Stiftung Pro Juventute geleitete »Hilfswerk« nahm zwischen 1926 und 1973 rund 600 jenische Kinder ihren Eltern systematisch weg, stellte sie unter Vormundschaft und platzierte sie in Pflegefamilien, Heimen und Anstalten. Das Ziel der Aktion war es, die »Kinder der Landstrasse« zu »brauchbaren Gliedern der Gesellschaft« zu erziehen, wie es Pro Juventute formulierte, und so die nicht-sesshafte Lebensweise zu beseitigen. Nach Einstellung des Projektes 1973 setzte ein zäher Kampf um die Rehabilitierung ein.
Mariella Mehr wurde früh von ihrer Mutter getrennt und unter Vormundschaft gestellt. Sie wuchs als Zögling der Pro Juventute in verschiedenen Heimen, bei Pflegeeltern und in psychiatrischen Anstalten auf. Als sie im Alter von 18 Jahren schwanger wurde, wurde sie für 19 Monate im Frauengefängnis Hindelbank sogenannt »administrativ versorgt«. Sie gehört zur mittleren von drei Generationen ihrer Familie, die Opfer des »Hilfswerks« wurden. Bereits ihre Mutter sowie ihr 1967 geborener Sohn wurden zwangsweise fremdplatziert.
Nach einigen Jahren Fabrikarbeit begann die Autodidaktin Mariella Mehr 1975 ihre journalistische, gesellschaftspolitische und schriftstellerische Tätigkeit. Read the rest of this entry »
September 7th, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 7.9.2022 (mp3)
Die heutige Sendung wird von Adolf Gussak moderiert. Er war für Romani Ora auch im Ungarischen Medien- und Informationszentrum (UMIZ) in Unterwart und sprach mit dem Institutsleiter Ladislaus Kelemen über die Organisation. In unserem „Mri Historija“-Block stellt euch Tina Nardai ein altes Roma-Lied vor. Weiters hat Adolf Gussak in unserer „Mindenfelitiko“-Reihe einen Serientipp für euch, und Adi Gussak stellt in seiner Jugendsendung einen sehr bekannten deutschen Rapper mit Sinti-Wurzeln vor.
September 7th, 2022 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
September 6th, 2022 | Published in Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte
Factsheet des OSCE Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR)
→Deutsch: Antiromaische Hassverbrechen (pdf)
→Englisch: Anti-Roma Hate Crime (pdf)
→Romani: Xolinatar Kontra-Roma Krima (pdf)
weitere Sprachen →hier
Intoleranz und Diskriminierung begleiten die Gemeinschaften von Rom*nja und Sinti*ze seit Jahrhunderten und stellen in der OSZE-Region nach wie vor ein Problem dar, einschließlich schädlicher Diskurse und Stereotypisierungen. Viel zu häufig verwandelt sich diese Intoleranz in antiromaische Hassverbrechen, wobei die Bandbreite von Graffiti bis hin zu rassistisch motivierter Gewalt reicht. Hassverbrechen haben erhebliche und lang anhaltende Auswirkungen auf die Opfer, halten Ungleichheit aufrecht und untergraben die Sicherheit und den sozialen Zusammenhalt. Antiromaische Hassverbrechen senden eine Botschaft der Ausgrenzung an die Opfer und die Gemeinschaften der Rom*nja und Sinti*ze sowie an die Gesellschaft als Ganzes. Alle können dabei mitwirken, gegen antiromaische Hassverbrechen und alle anderen Formen der Intoleranz und Diskriminierung vorzugehen. Read the rest of this entry »
September 5th, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 5.9.2022 (mp3)
Die Romani Ora, moderiert von Tina Nardai, heute mit einem Beitrag über die Bio-Imkerei „Alltagswonnen Gabriel“. In der Geschichtsrubrik „Mri historija“ eine Ortsreportage über Kemeten und in „Mindenfelitiko“ das Neueste vom Sport, gestaltet von Adolf Gussak. Und dazu viel abwechslungsreiche Romamusik, gemischt mit den neuesten Hits aus aller Welt.