Facts & Figures (456)
Januar 9th, 2023 | Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
(Quelle)
Januar 9th, 2023 | Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
(Quelle)
Januar 5th, 2023 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 4.1.2023 (mp3)
Im Tagesthema sprechen wir mit Rudolf Siderits; der Stegersbacher Fleischhauer kennt die Roma bereits seit frühen Kindertagen und pflegte stets guten Kontakt zu ihnen. Weiters in der Sendung: die Volksgruppennachrichten in Romanes von Emmerich Gärtner-Horvath und der Jugendbeitrag „Young, wild and free“ über „Ake Dikhea?“, das Roma-Filmfestival in Berlin.
Im Tagesthema beschäftigt sich Marcel Horvath mit der Frage nach den Neujahrsvorsätzen. Alex Gussak nimmt sie in „Mri historija“ mit nach Schreibersdorf; ein kleines Dorf im Bezirk Oberwart, in dem vor dem Zweiten Weltkrieg eine Roma-Siedlung war. Und fürs Wochenende gibt es den „Romani Ora“-Veranstaltungskalender.
Januar 4th, 2023 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
Januar 3rd, 2023 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 3.1.2023 (mp3)
Die heutige „Romani Ora“ mit dem Tagesthema: Josef Redl – die Hitlerzeit im Südburgenland. Der Neohistoriker und Schriftsteller leistet mit diesem Buch einen Beitrag gegen das Vergessen. In der Rubrik „Mri historija“ erinnern wir an Miriam Wiegele (1946–2022), die vor wenigen Tagen verstorbene Mitstreiterin der Roma-Bewegung im Burgenland (wir berichteten). Durch das zweisprachige Volksgruppenmagazin führt Sie Tina Nardai.
Januar 2nd, 2023 | Published in Ehrungen & Nachrufe
Miriam Wiegele, selbst Burgenland-Kroatin, war eine der Pionierinnen der Roma-Bürgerrechtsbewegung in Österreich. Am Donnerstag ist sie mit 76 Jahren in Weiden bei Rechnitz (Südburgenland) verstorben.
Miriam Wiegele engagierte sich schon früh für die Rechte der Volksgruppe und gestaltete die Gründung des organisierten Widerstandes der Roma mit. Die Ethnologin beschäftigte sich zuerst mit indigenen Bevölkerungsgruppen in den USA und machte auch auf die Missstände aufmerksam. Später stieß sie auf die Volksgruppe der Roma.
Wiegele war Mitgründerin und Obmann-Stellvertreterin im Verein Roma Oberwart, der ersten Organisation der Volksgruppe, die 1989 in Oberwart gegründet wurde. Sie war eine der treibenden Kräfte in der damaligen Aufbruchsstimmung der Roma. „Es war mir ein Anliegen, mich mit dem Schicksal der Roma in Österreich auseinanderzusetzen – von Beginn auf jene Diskriminierungen aufmerksam zu machen, die ich mit Roma-Familien im Burgenland und in Wien miterlebt habe“, erzählte Wiegele 2013 in einem Interview mit der Volksgruppensendung „Roma Sam“.
Miriam Wiegele, eine der Interviewpartnerinnen unserer Zeitzeugen-Edition Amari Historija, mobilisierte viele Menschen aus der Mehrheitsbevölkerung, um die Roma bei der Gründung des ersten Roma-Vereines und beim Streben nach Anerkennung als Volksgruppe in Österreich zu unterstützen. Read the rest of this entry »
Januar 2nd, 2023 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 2.1.2023 (mp3)
Die „Romani Ora“ beginnt das neue Jahr mit dem Musikmontag mit „Kultura hetvinate“/„Kultur am Montag“ und einem Beitrag über die Lyrikerin Bronisława Wajs (bekannt unter dem Namen Papusza) sowie den Volksgruppennachrichten in Romanes. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Januar 1st, 2023 | Published in Ehrungen & Nachrufe
Philomena Franz ist am 28. Dezember 2022 im Alter von 100 Jahren in ihrer Wohnung in Rösrath (Deutschland) verstorben. Als deutsche Sinteza wurde sie unter den Nationalsozialisten verfolgt, überlebte das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und verlor viele Angehörige im Holocaust an den Sinti und Roma im NS-besetzten Europa. Nach 1945 engagierte sie sich als Zeitzeugin, verarbeitete ihre Erfahrungen als Autorin und setzte sich für Versöhnung ein.
Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, würdigte sie mit folgenden Worten: „Philomena Franz hat sich Zeit ihres Lebens für die gleichberechtigte Teilhabe unserer Menschen in diesem Land stark gemacht. Durch ihr unermüdliches Wirken als Zeitzeugin und Bürgerrechtlerin hat sie im Hinblick auf unsere Minderheit die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte maßgeblich mit beeinflusst. Sie war eine der Ersten, die über ihre Erlebnisse in den Konzentrations- und Vernichtungslagern geschrieben und damit auch vielen anderen eine Stimme gegeben hat. Sie hat sich nie mit der fehlenden Anerkennung des Unrechts an Sinti und Roma abgefunden. Ihrem Wirken um Versöhnung und Verständigung gehört unser aller Respekt.“
Philomena Franz wurde am 21. Juli 1922 in Biberach an der Riß in eine Musikerfamilie geboren. Das Streichquartett, in dem ihr Großvater Johannes Haag Cello spielte, hatte 1906 als Sieger eines internationalen Wettbewerbs die „Goldene Rose“ aus der Hand des württembergischen Königs Wilhelm II. erhalten. Bereits nach Himmlers Festschreibungserlass von 1939 wurde die Familie von Philomena Franz erkennungsdienstlich erfasst und durfte ihren Wohnort nicht mehr verlassen. 1943 wurde Philomena Franz nach Auschwitz deportiert, im Mai/Juni 1944 kam sie auf einen Transport ins KZ Ravensbrück. Damit entging sie der Vernichtungsaktion vom 2. August 1944 in Auschwitz-Birkenau, bei der die letzten 4.300 Häftlinge des sogenannten „Zigeunerfamilienlagers“ ermordet wurden. Nach einem zunächst gescheiterten Fluchtversuch aus Ravensbrück floh sie 1945 erfolgreich aus einem Lager bei Wittenberge und rettete ihr Leben mithilfe eines deutschen Bauern, der sie versteckte. Ein Großteil ihrer Familie, darunter ihre nächsten Angehörigen, wurde im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, sowie in anderen Konzentrationslagern ermordet.
In den 1970er Jahren begann Philomena Franz ihr Engagement als Zeitzeugin auf Grund der anhaltenden Diskriminierungserfahrungen und vor dem Hintergrund der verweigerten Anerkennung der Völkermordverbrechen an den Sinti und Roma. Read the rest of this entry »
Dezember 31st, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 30.12.2022 (mp3)
Hören Sie unsere letzte Sendung im Jahr mit dem Veranstaltungskalender, den Volksgruppennachrichten in Romanes von Emmerich Gärtner-Horvath, und einem Beitrag in der Jugendrubrik „Young, wild and free“: in der aktuellen Ausgabe mit einem Porträt der aus Ungarn stammenden Roma-Sängerin Mary Nótár. Moderiert von Tina Nardai.
Dezember 30th, 2022 | Published in Internet & Blogothek, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, dROMa (Magazin)
Roma-Freiwillige packen jetzt selber an
Sie wollen den Hass, der das Internet überwuchert, nicht mehr länger hinnehmen: Rund zwanzig junge Romnja und Roma haben sich in Tschechien zusammengefunden, um den Kampf gegen Hasskommentare selbst in die Hand zu nehmen. Nicht-Roma helfen mit.
Die Freiwilligen, meist Studierende, haben es sich zur Aufgabe gemacht, diskriminierende Äußerungen über ihre Minderheit zu dokumentievren und zu melden. Und so scrollen und klicken sie sich nun durch Internet-Plattformen und Soziale Medien, beobachten Facebook-Gruppen und überwachen Online-Foren.
Den ursprünglichen Plan, zugleich auch eine neue Monitoring-Gruppe in der Ukraine zu installieren, machte der Krieg zunichte. In Rumänien und Bulgarien hingegen ist im Frühjahr erfolgreich ein weiteres Projekt angelaufen. Auch dort werden Aktivisten aus den Roma-Gemeinschaften zwei Jahre lang, online und offline, Datenmaterial über Hate Speech zusammentragen.
Parallelaktion
Beide Initiativen entstanden unter dem gemeinsamen Dach von European Roma Rights Centre (ERRC) und Forum for Human Rights. Ähnliches hat man sich nun auch in der Slowakei vorgenommen. Für die Umsetzung holte man erfahrene Partnerorganisationen vor Ort (Romea in Tschechien bzw. RomaJust und EOA in Rumänien und Bulgarien) mit an Bord. Finanzielle Unterstützung kommt von der Stiftung EVZ in Deutschland.
Hier wie dort geht es um Monitoring und die Sicherung von Beweismaterial – und nicht zuletzt darum, die Kräfte von Freiwilligen und Juristen zu bündeln, um die Opfer von Hass und Hetze zu verteidigen. Die Rechtsexperten der Trägerorganisationen haben juristische Strategien zur Bekämpfung von Hassreden im Internet ausgearbeitet, die nun an konkreten Fällen getestet werden sollen. Die freiwilligen Roma arbeiten den Anwälten hierbei in die Hände, dokumentieren die Verstöße und schaffen so die Beweisgrundlage für rechtliche Schritte. Read the rest of this entry »
Dezember 29th, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 28.12.2022 (mp3)
Für das Tagesthema haben wir mit dem Familienforscher Herbert Rehling aus Bad Tatzmannsdorf gesprochen; dem Ahnenforscher sind im Laufe seiner Tätigkeit etliche Roma-Stammbäume untergekommen. Außerdem in der Sendung: die Volksgruppennachrichten in Romanes von und mit Emmerich Gärtner-Horvath und die Jugendsendung „Young, wild and free“ von Adi Gussak mit einem Beitrag über den Machiavelli-Podcast des WDR.
Die Sendung stellt den 14-jährigen Marc Tury aus Oberwart vor. Marc fährt bereits seit Jahren beim Autocrash mit. Zuletzt konnte er auf den dritten Platz der österreichischen Staatsmeisterschaft düsen. Und in „Mri historija“ hören Sie heute ein Märchen, das Paula Nardai oft und gerne erzählte: das Märchen vom Jäger und der Hexe.
Dezember 27th, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 27.12.2022 (mp3)
Die „Romani Ora“ meldet sich nach den Feiertagen zurück – mit einem Tagesthema-Bericht über den Carla-Shop (Caritas-Laden) in Oberwart und einem musikalischen Beitrag in der Rubrik „Mri historija“: Heute stellen wir Ihnen das Roma-Lied „Schaj man tschinen“ vor. Am Mikrofon wie immer Tina Nardai.
Dezember 27th, 2022 | Published in Facts & Figures
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Dezember 23rd, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 23.12.2022 (mp3)
Die „Romani Ora“ am Freitag mit dem Veranstaltungskalender sowie den Volksgruppennachrichten in Romanes von Emmerich Gärtner-Horvath. Und in der Jugendrubrik „Young, wild and free“ hat Adi Gussak einen Beitrag über Neo-Weltmeister Lionel Messi für Sie vorbereitet. Moderiert von Tina Nardai.
Dezember 23rd, 2022 | Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen
Gedenkveranstaltung für die Opfer des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in der Gedenkstätte Sachsenhausen
Vor 80 Jahren, am 16. Dezember 1942, unterzeichnete Heinrich Himmler den sogenannten „Auschwitz-Erlass“, der die Deportation von Sinti und Roma aus ganz Europa in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau anordnete. Darunter waren auch 10.000 deutsche Sinti und Roma aus dem damaligen Reichsgebiet. Insgesamt wurden im besetzten Europa mehrere Hunderttausend Sinti und Roma in Konzentrationslagern oder durch Einsatzgruppen der SS ermordet. Im Konzentrationslager Sachsenhausen waren mehr als 1.000 Sinti und Roma inhaftiert.
Anlässlich des 80. Jahrestages der Unterzeichnung des sogenannten Auschwitz-Erlasses durch Heinrich Himmler gedachten in der Gedenkstätte Sachsenhausen Kulturstaatsministerin Claudia Roth, der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, der brandenburgische Kultur- und Wissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow und Stiftungsdirektor Axel Drecoll der Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma, dem mehrere Hunderttausend Angehörige der Minderheit aus ganz Europa zum Opfer fielen.
An der Veranstaltung nahmen rund 80 Personen teil, unter ihnen Alma Klasing, Dieter Flack und Albert Wolf, die den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma überlebt haben, sowie Vorstände der Landes- und Mitgliedsverbände des Zentralrats. Staatsministerin Claudia Roth, Romani Rose, Staatssekretär Tobias Dünow, Landtagsvizepräsidentin Barbara Richstein sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft legten am zentralen Gedenkort „Station Z“ Kränze nieder.
In ihrer Ansprache sagte Kulturstaatsministerin Claudia Roth: „Wir brauchen mehr Miteinander, mehr kulturelle und politische Bildung und mehr Sichtbarkeit des so großen kulturellen Reichtums von Sinti und Roma. Vor allem aber brauchen wir Anerkennung und Gleichberechtigung. Read the rest of this entry »
Dezember 22nd, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 21.12.2022 (mp3)
Hören Sie in dieser Ausgabe der Romani Ora einen Beitrag über die Volksgruppenanerkennung der Roma und Sinti in Österreich, die am 16. Dezember 1993 stattfand. Dazu gibt es die Nachrichten in Romanes von Emmerich Gärtner-Horvath und die Jugendrubrik „Young, wild and free“ von Adi Gussak mit einem Bericht über die junge Sängerin aus der burgenländischen Roma-Community Jessie Horvath.
Die Sendung blickt im Tagesthema heute nach Fernost: Martin Kaneko hat Roma-Märchen ins Japanische übersetzt. Und in der Rubrik „Mri historija“ erinnern wir anhand eines Zusammenschnitts an die legendäre Theaterproduktion „Die schwarze Kaiserin“ (I kali tschasarkija) von 1998.
Dezember 21st, 2022 | Published in Geschichte & Gedenken
Radio.cz: Abriss von Schweinemast in Lety auf Gelände von ehemaligem Roma-KZ abgeschlossen
Im südböhmischen Lety wurde am Dienstag der Abriss der ehemaligen Schweinemast abgeschlossen, die sich auf dem Gelände eines ehemaligen Konzentrationslagers für Roma befunden hat. Derzeit würden Teile der Anlage sichergestellt werden, die Teil der zukünftigen Ausstellung werden sollen, sagte die Sprecherin des Museums der Roma-Kultur der Presseagentur ČTK. Mit dem Abriss der Ställe war im Juli dieses Jahres begonnen worden. Während des Zweiten Weltkrieges befand sich am Standort der Schweinemast ein Konzentrationslager, in dem Roma interniert wurden. Das Gelände wurde 2018 vom tschechischen Staat aufgekauft. Die geplante Gedenkstätte soll in der zweiten Jahreshälfte 2023 oder zu Beginn des Jahres 2024 eröffnet werden.
(Text: Radio.cz, 20.12.2022)
Aus unserem Archiv:
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Dezember 20th, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 19.12.2022 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag mit Kultur am Montag/kultura hetvinate: Wir stellen Ihnen die spanische Flamenco-Sängerin Noelia Heredia, bekannt als La Negri, vor. Dazu die Volksgruppennachrichten in Romanes. Moderiert von Tina Nardai.
Im heutigen Tagesthema hören Sie einen Beitrag über die Proteste gegen Polizeigewalt in Griechenland. [Anm. der dROMa-Red.: Ein 16-jähriger Rom war vor zwei Wochen von einem Polizisten angeschossen worden, vor wenigen Tagen ist er verstorben. Ein weiterer Fall in der langen Liste von Gewalt gegen Roma in Griechenland.] Und die Rubrik „Mri historija“ erinnert an die Romasiedlung in Bernstein im Bezirk Oberwart.
Dezember 19th, 2022 | Published in dROMa (Magazin)
Themenheft „Lebenswege“ | Temakeri heftlina „Dschivipeskere droma“
Die gesellschaftlichen Umstände bestimmen unsere Biografien. Zugleich aber sind Lebensgeschichten, und besonders auch jene von Roma, sehr oft bewegende Geschichten der Selbstbehauptung. Einige solcher Lebenswege haben wir in dieser Ausgabe versammelt. Den Anfang machen die Kindheitserinnerungen des bekannten Tenors Mirano Cavaljeti, der den Weltkrieg als deutscher Sinto am Balkan überlebte. Roman Urbaner stellt Ihnen das Buch vor, begleitet von einem Textauszug. Wie schwer es ehemaligen (Roma-)Heimkindern fällt, auf eigenen Beinen zu stehen, zeigt die tschechische Langzeitdoku „Leaving Beginnings Behind“, die im Herbst beim Roma-Filmfestival Ake Dikhea? in Berlin zu Gast war. Wir haben uns das Thema genauer angesehen. Jochen Harberg hat sich mit Andrei Schwartz über dessen Film „Europa Passage“ (zu sehen beim Dok.Fest München 2022) unterhalten, in dem er rumänische Notreisende bei ihrem Ringen um ein besseres Leben in Hamburg begleitet. Emmerich Gärtner-Horvath hat in Oberwart mit der ukrainischen Romni Ildiko Pap über ihre Flucht vor dem Krieg gesprochen. Und Vera Tönsfeldt hat Gianni Jovanovics Autobiografie „Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit“ für Sie gelesen – die Geschichte einer geglückten Emanzipation als deutscher Rom und schwuler Mann.
O khetanipeskere situaciji, amare bijografiji ar keren. Andi glajchi cajt ham dschivipeskere historiji, taj barikane te odola le Romendar, butvar micinde historiji le ajgeni dschivipestar hi. Poar, adale dschivipeskere dromendar ande ada ardipe khetan kedijam. O kesdipe keren o tschavoripeskere palgondoliptscha le prindscharde tenoristar Mirano Cavaljeti, savo o themeskero haburi ojs nimtschko Sinto upro Balkan terdschivtscha. O Roman Urbaner, i kenva tumenge angle terdscharel, vodim tekstoskere falatenca. Read the rest of this entry »
Dezember 17th, 2022 | Published in Einrichtungen, Film & Theater, Veranstaltungen & Ausstellungen
Ake Dikhea? jek internacijonali festivalo filmenca Romendar taj Sintijendar taj Romenca taj Sintijenca hi. O festivalo sajt 2017, sako bersch ande Berlin tel likerdo ol. Ov sikal o them andar o dikipe le Romendar taj o phutschajipe terdscharel, sar on pumen diken taj sar on dikle te ol kamna. O aktujeli falinipe la representacijatar le Romendar ando filmiskero dschivipe ham te butschol, hot ando europitiko kino tschak tschule hangi del, save i dschivdi rejaliteta taj o sako diveseskere terdschijiptscha le Romendar, latsche sikan. Ake Dikhea? Festival of Romani Film le dikipeske adale perspektivendar pomoschinel taj gejng o dime rasistischi medijengere kurstscha pe berscharel. Kerdo ol o festivalo telal o kinstlerischi schero Hamze Bytyçi andar i Romengeri-organisacija RomaTrial e. V. andar Berlin. O lek terneder ardipe usar o 24to dschi uso 30kero oktoberi ande Berlin sina. Andi ada berschengeri jury te i betschitiki Romni, Simonida Selimović, sina. Upro programo le festivalostar, 25 filmiskere produkcijontscha terdschonahi, le Romendar, Romenca taj pedar Roma, tel lendar te „Leaving Beginnings Behind“ (dROMa 68). Pasche o filmiskere sikajiptscha, o festivalo te use disvkusijonakere mulatintschage taj use jek necverkiskero talalinipe Romengere-filmiskere keraschendar, akartscha.
Ake Dikhea? (Romanes für: „Na, siehst du?“) ist ein internationales Festival mit Filmen von und mit Roma und Sinti. Das Festival findet seit 2017 alljährlich in Berlin statt. Es zeigt die Welt aus dem Blickwinkel von Roma und stellt die Frage, wie sie sich selbst sehen und wie sie gesehen werden wollen. Der akute Mangel an Repräsentation von Roma in der Filmbranche bedeutet auch, dass es im europäischen Kino nur wenige Stimmen gibt, die die gelebte Realität und die Alltagserfahrungen von Roma angemessen zeigen. Read the rest of this entry »
Dezember 16th, 2022 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 16.12.2022 (mp3)
Die Romani Ora am Freitag mit dem Veranstaltungskalender mit regionalen Tipps für Ihr Wochenende. Außerdem mit dabei: die Volksgruppennachrichten in Romanes von Emmerich Gärtner-Horvath und der Jugendbeitrag in der Rubrik „Young, wild and free“ mit einem Bericht über den gerade erst mit dem „Belvedere Art Award“ ausgezeichneten Künstler Robert Gabris.