„Vodschikanipe mange sina“
April 2nd, 2013 | Published in Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 25.3.2013 (on demand)
„Es war mir ein Anliegen“
I Miriam Wiegele ando vakeripe | im Gespräch
Vodschikanipe mange sina, pe le bibastalipeha le Romendar andi Austrija donde te bescharel, phenel i burgenlanditiki horvatica, Miriam Wiegele. Usar o kesdipe odola diskriminaciji upre te sikal, save me Romengere familijenca ando Burgenland taj Betschiste terdschivtschom, afka i Wiegele bajder. Tschak loke gelo, le Romen te micinel, hot on pedar pumaro terdschavipe te vakeren, mint on dschi akor afka dschivnahi, sar le i Ceija Stojka ande pri erschti kenva “Wir leben im Verborgenen” pisintscha, phenel i Miriam Wiegele. Uso keripe le Roma farajnistar andi Erba ando bersch 1989, oj o patschajipe uschtidija taj uso dujto schero völim li uli. So oj terdschivtscha taj sar oj adi use terdschol, schunen tumen andi adivesakeri sendung Roma sam upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)
„Es war mir ein Anliegen, mich mit dem Schicksal der Roma in Österreich auseinander zu setzen“, sagt die Burgenland-Kroatin Miriam Wiegele (übrigens eine unserer Interviewpartnerinnen bei unserer Zeitzeugen-Edition Amari Historija.) „Von Beginn auf jene Diskriminierungen aufmerksam zu machen, die ich mit Roma-Familien im Burgenland und in Wien miterlebt habe“, so Wiegele weiter. Es gelang nur langsam, die Roma dazu zu bewegen, selber über ihr Schicsal zu sprechen, denn die Roma lebten bis dahin so, wie es Ceija Stojka in ihrem ersten Buch „Wir leben im Verborgenen“ beschrieb, sagt Miriam Wiegele. Bei der Gründung des Vereines Roma in Oberwart im Jahre 1989 erhielt sie das Vertrauen und wurde zur Vize-Obfrau gewählt. Was sie erlebt hat und wie sie heute dazu steht, hören Sie in der heutigen Sendung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.