Mai 31st, 2025 |
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Einrichtungen, Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen
Sa./Sub., 7. Juni 2025
Beginn/kesdipe: 19:00 Uhr/orenge
Kulturhaus, Marienplatz 5 in Unterwart/Kulturakero kher, Mariakero than 5, Tenu Erba
Der Roma-Butschu (Roma-Kirtag) ist ein Fest der Kulturen und Volksgruppen im Burgenland. Seit 1991 feiern Roma und Nicht-Roma gemeinsam ein Fest der Vielfalt und Diversitäten. Im Mittelpunkt steht dabei jedes Jahr die Musik. Neben den Oberwarter Roma-Bands „Romano Rath“ und „Leon Berger Band“ präsentieren heuer auch die „Post Meridiem Band“ und „Romantic Death“ ihr Können. Weiters stehen musikalische Darbietungen der ungarischen „Volksmusikgruppe Csörge“ und der „Tamburica Vlahija“ auf dem Programm. Der Eintritt ist frei!
O Roma-Butschu jek mulatintschago le kulturendar taj flogoskere grupnendar ando Burgenland hi. Sajt o bersch 1991, o Roma taj o gadsche, khetan jek mulatintschago le mindenfelitikostar mulatinen. Ando maschkarutno punkto sako bersch i muschika terdschol. Pasche o erbakere Romengere-bandi „Romano Rath“ taj „Leon Berger banda“ sikan ada bersch te i „Post Meridiem banda“ taj „Romantic Death“ lengero dschanipe. Taj akor meg te muschikakere kheliptscha la ungrikakera flogoskera muschikakera grupnatar „Csörge“ taj la tamburicatar „Vlahija“ upro programo terdschon. O andedschajipe naphandlo hi!
Mai 31st, 2025 |
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Facts & Figures
Im österreichischen „Verfassungsschutzbericht 2024“ wird der Themenkomplex „Antiziganismus“ kein einziges Mal erwähnt.
(Quelle/pdf)
Mai 30th, 2025 |
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Einrichtungen, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Neue deutsche Bundesregierung verzichtet auf Antiziganismus-Beauftragten
Vor drei Jahren schuf die deutsche Bundesregierung das Amt des „Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland“. Die im Mai 2022 neu geschaffene Stelle wurde mit dem Rechtsanwalt und Publizisten Mehmet Daimagüler betraut. Zugeordnet war die Stelle dem Familienministerium. Die Bundesregierung konnte somit auf die Expertise eines Antisemitismus-, eines Antirassismus- und eines Antiziganismusbeauftragten zurückgreifen.
Nun soll die Stelle jedoch wieder abgeschafft werden. Daimagüler hatte erst kürzlich seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen bekannt gegeben. Wie am Mittwoch publik wurde, will die Bundesregierung die vakante Stelle nicht mehr nachbesetzen. „Eine Abschaffung des Amts wäre ein Schlag ins Gesicht für die Sinti und Roma in Deutschland“, zitiert die „taz“ den bisherigen Amtsinhaber.
Auch der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma reagiert brüskiert auf Presseberichte zur Abschaffung des Beauftragten: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bundesregierung einen solchen Schritt gehen würde, ohne dies mit dem Zentralrat abzusprechen. Und das ist nicht geschehen“, zitiert die Agentur KNA den Vorsitzenden des Zentralrats Romani Rose. Er habe die Bundesregierung in einem Schreiben aufgefordert, die Stelle des Beauftragten beizubehalten und für Klarheit zu sorgen. „Und nach den nun aufgetauchten Berichten über eine vermeintliche Streichung werde ich mich nochmals an die Bundesregierung wenden.“
„Unsichtbarmachung“
Kelly Laubinger, Leiterin der Sinti-Union Schleswig-Holstein, spricht von „Unsichtbarmachung“ und „politischem Skandal“: „Gemeinsam mit der Nicht-Erwähnung der historischen Verantwortung der Sinti und Roma und der Unsichtbarmachung der strukturellen Gewalt an Sinti und Roma im aktuellen Koalitionsvertrag reiht sich dieser politische Skandal in den politischen Offenbarungseid der aktuellen Bundesregierung ein: Sinti und Roma werden bewusst politisch marginalisiert. Read the rest of this entry »
Mai 29th, 2025 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Kommission zur Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz (ECRI): Segregation von Roma-Schülern gehört zu den wichtigsten Herausforderungen
In ihrem Jahresbericht 2024 nennt das Europaratsorgan für die Bekämpfung von Rassismus, die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI), vier zentrale politische Herausforderungen für die europäischen Staaten: die Bekämpfung des Einsatzes von rassistischer Profilerstellung durch die Strafverfolgungsbehörden, die Bekämpfung der Segregation von Roma-Kindern in der Schule, die Gewährleistung gleicher Rechte und Würde für Transgender-Personen und Intersexuelle und die Stärkung der nationalen Gleichbehandlungsstellen. Positive politische Entwicklungen werden in dem Bericht ebenfalls hervorgehoben. [...]
In mehreren Mitgliedstaaten des Europarats wurde weiterhin ein hohes Maß an schulischer Segregation von Roma-Kindern beobachtet, was zu einer geringeren Qualität der Bildung führt. ECRI stellt fest, dass die hohe Konzentration von Roma-Kindern in bestimmten Schulen offenbar das Ergebnis der Wohnsegregation ist, aber auch der anhaltenden Praxis der Schulbehörden, Roma-Kinder in getrennten Klassen oder Gebäuden zu unterrichten. Trotz der von vielen Mitgliedstaaten ergriffenen Maßnahmen – einschließlich der Anerkennung der schulischen Segregation als ernsthafte Form der Diskriminierung, ihres ausdrücklichen Verbots und der Unterstützung von Roma-Kindern durch spezielle Schulassistenten – wurden nur langsame Fortschritte bei der Aufhebung der faktischen Segregation erzielt. Read the rest of this entry »
Mai 27th, 2025 |
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Facts & Figures
Die früheste Verwendung des Begriffs Antiziganismus (antițigănism) in Rumänien findet sich in einem Dokument der Rumänischen Kommunistischen Partei von 1949.
(Quelle)
Mai 26th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Laura Soréna Tittel: Politische Theorie des Antiziganismus. Genese und Kritik eines modernen Herrschaftsverhältnisses (=Beiträge zur kritischen Antiziganismusforschung, Bd. 2), transcript Verlag: Bielefeld 2025 [Erscheinungsdatum: 20.12.2024], 258 Seiten.
→Open Access: Download (pdf)
Antiziganismus ist bis heute weit verbreitet und betrifft Sinti*ze und Rom*nja als Angehörige der größten Minderheit Europas in besonderem Maße. Dennoch wird das Thema in Wissenschaft und Gesellschaft gleichermaßen verdrängt. Im Anschluss an die kritische Gesellschaftstheorie verbindet Laura Soréna Tittel Überlegungen zur Funktion der »Zigeuner«-Figur in der politischen Theorie von Kant, Marx und Adorno mit umfangreichem Quellenmaterial, das von frühneuzeitlichen Gesetzestexten bis zu polizeilich eingesetzten Bildern reicht. Sie zeigt die Genese des modernen Antiziganismus in der Aufklärung, im Kapitalismus und in der Staatenbildung auf und ermöglicht so kritische Perspektiven auf ein gesellschaftliches Herrschaftsverhältnis.
(Text: transcript Verlag)
Mai 25th, 2025 |
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Politik
Roma-Wählerinnen und -Wähler waren mit entscheidend bei der rumänischen Präsidentschaftswahl 2025. Ein befürchteter Sieg des rechtsextremen Kandidaten George Simion wurde abgewendet – nicht zuletzt auch dank einer beispiellosen Mobilisierung in den Roma-Gemeinden.
Bei der Präsidentschaftwahl in Rumänien am 18. Mai 2025 konnte sich, nach einer turbulenten Vorgeschichte, der pro-europäische liberale Kandidat Nicușor Dan (parteilos), bisher Bürgermeister von Bukarest, durchsetzen. Der von vielen befürchtete Wahlsieg seines rechtsextremen, pro-russischen Konkurrenten George Simion (AUR) blieb aus. Dieser hatte die erste Runde am 4. Mai – bei niedriger Wahlbeteiligung – fulminant für sich entschieden; damit schien eine „Machtergreifung von Rechtsextremisten in greifbare Nähe“ (Deutsche Welle) gerückt. Für Rumänien und Europa wäre ein Wahlsieg Simions in der Stichwahl „ein tiefer Einschnitt und eine politische Katastrophe“ gewesen – „im wichtigsten EU- und NATO-Land Südosteuropas“. Noch nie sei eine Wahl „so entscheidend gewesen, mit so offensichtlichen geopolitischen Auswirkungen“, betonte etwa der rumänische Politologe Sergiu Miscoiu.
Dem parteilosen Kandidaten Dan gelang es, seinen Rückstand von 20 Prozentpunkten auf den Nationalisten Simion in nur zwei Wochen wettzumachen: Er siegte mit 54,6 Prozent, sein Konkurrent kam auf 46,4 Prozent. (Im ersten Wahlgang lag Simion noch mit 41 zu 21 Prozent voran.)
Historische Wahlbeteiligung
Zu verdanken ist dies insbesondere auch den Stimmen aus der Roma-Minderheit. Diese spielte, dank einer stark gestiegenen Wahlbeteiligung von Roma-Wählerinnen und -Wählern, eine entscheidende Rolle bei der Stichwahl. Dies ergab eine Analyse der Stiftung Roma for Democracy (RFD). Read the rest of this entry »
Mai 24th, 2025 |
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Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
In Rumänien erinnert ein einziges öffentliches Gedenkzeichen – eine Gedenktafel im Kloster Tismana – an die jahrhundertelange Versklavung der Roma.
(Quelle)
Mai 23rd, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 15.5.2025 (mp3)
In dieser „Romani Ora“ aus Oberwart hören Sie den Abschluss der Reihe unserer Beiträge anlässlich der 80. Jahrestags der Befreiung der Konzentrationslager Mauthausen und Gusen. Die Gedenk- und Befreiungsfeier in Mauthausen, an der rund 20.000 Menschen teilnahmen, ist diesmal unser Tagesthema.
Anhören: →Sendung vom 16.5.2025 (mp3)
„Brainrot“ – ein aktuelles Phänomen aus dem Internet, das überwiegend junge Menschen interessiert – wird von Adi Gussak in der Jugendrubrik „Young, wild and free – le ternenge” behandelt. Neben den Veranstaltungshinweisen/ Mulatinitschage hören Sie die unverkennbare „Romani Ora“-Playlist.
Anhören: →Sendung vom 19.5.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA: Gönnen Sie sich eine Pause vom Alltag, lassen Sie Ihre Gehörnerven verwöhnen und tauchen Sie ein in die Klangwelt von „Romani Ora“, Ohrwürmer garantiert – Mitschwingen ausdrücklich erlaubt!
Anhören: →Sendung vom 20.5.2025 (mp3)
Im Tagesbeitrag hören Sie ein Gespräch mit Angelika Bayer-Miertl. Sie hat ein Buch über ihren Großvater, Stefan Miertl, geschrieben. Eine persönliche Spurensuche in Zeiten des Krieges, der Flucht und der Heimkehr. „Liebster Herrgott, lass mein Fleh’n nicht vergeblich sein“ ist der 15. Band der „Burgenländischen Lebensgeschichten“.
Anhören: →Sendung vom 21.5.2025 (mp3)
Das Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsprojekt „O drom andi cukunft – der Weg in die Zukunft“ nahm an einem Workshop der Schuldenberatung des Land Burgenlands teil. Mehr dazu hören Sie im heutigen Tagesbeitrag. Außerdem erhalten Sie in dieser Ausgabe auch wieder die zweisprachigen Volksgruppennachrichten.
Mai 20th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 19.5.2025 | 8:01 min
Ein Zeitzeugen-Filmprojekt für den Unterricht: zum Film und zur didaktischen Aufbereitung
Jek cajtceugniskero projekto le sikadipeske: jek film uso didaktischi uprebutschalinipe – 2025 i Republik Austrija o 80 berschengero ar le dujti themeskere haburistar gondolinel, o pheripe le NS-reschimistar taj o uprebauninipe le demokratischi strukturendar. 22 burgenlanditike dschene andar o cile thaneskere falati le Burgenlandistar, sar le flogoskere grupnendar le horvackendar taj ungrikendar o keriptscha andar o bersch 1945 ando Burgenland upre sikade te on. Ande persenlichi palgondoliptscha o agune terne pumare terdschiviptscha phukan. Sar o Südostwallbau, haburiskere dschene save astarde ule, ungrike dschidovtscha mujsinipeskere butjaschtscha, murdaripeskere phiriptscha, haburiskere terdschiviptscha, ande lipe la Roten armejatar, befrejer – besecinipe, virtschoftlichi strukturtscha taj politischi papal upre bauninipe. Didaktischi ciliskero bescharipe: Duach o digitali cajtceugn interviews siklon o ischkolaschtscha o kveliskero vert adale interviewjendar te pe urtajlinel. On jerinen ande dikipe, save pedar o faktengero dschanipe ari dschan. Afka aktivi, kritischi refleksivi siklipe ando historijakero sikadipe pomoschipe dim ol taj i historija ande but mindenfelitiko proceso upre lim te ol.
2025 gedenkt die Republik Österreich der 80-jährigen Wiederkehr des Endes des Zweiten Weltkrieges, dem Sturz des NS-Regimes und dem Wiederaufbau von demokratischen Strukturen. Mittels einer thematisch sortierten Collage – ohne Text in Overvoice – von kurzen Statements von 22 Burgenländer:innen aus allen Landesteilen und den Volksgruppen der Kroat:innen und Ungar:innen sollen die Ereignisse des Jahres 1945 im Burgenland aufgezeigt werden. In persönlichen Erinnerungen schildern die damals Jugendlichen ihre individuellen Erfahrungen in den Themenbereichen: Südostwallbau, Kriegsgefangene, ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter, Todesmärsche, Kriegserlebnisse, Einmarsch der Roten Armee, Befreier – Besatzer, wirtschaftliche Strukturen und politischer Wiederaufbau. Read the rest of this entry »
Mai 18th, 2025 |
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Brauchtum & Tradition, Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)
Über den Mulo | Pedar o mulo
→Download (PDF)
Bei allen Romagruppen wird den Verstorbenen größter Respekt entgegengebracht. Damit Hand in Hand geht aber auch die Angst, dass diese zurückkehren könnten: Mule, das sind die Totengeister, die in der traditionellen Vorstellungswelt der Roma einen besonderen Stellenwert einnehmen. Dazu präsentieren wir Ihnen zwei kenntnisreiche Artikel, die vor fast 25 Jahren für die Roma-Kulturdatenbank Rombase entstanden. Im ersten skizziert Milena Hübschmannová den Mulo-Glauben und die daran geknüpften Bräuche. Wie präsent Mulo-Geschichten im Leben vieler Roma sind, illustrieren zwei moderne Erzählungen aus dem Burgenland, vorgetragen von Trude Horvath (verst. 2010) und Julius „Gyula“ Horvath (verst. 2008) aus Unterwart. Im zweiten Beitrag aus Rombase schildern Michael Teichmann und Mozes F. Heinschink die vielfältigen Trauerrituale diverser Roma-Gruppen. Der Roma-Verlag KHER in Prag wiederum hat den Mulo-Geschichten ein ganzes Buch gewidmet: Die Herausgeberin Karolína Ryvolová sprach mit Alexandra Pavelkováund Ivan Kučera über die Anthologie „O mulo!“ und das Schreiben der Roma. Eine Kostprobe, eine Kurzgeschichte von Ilona Ferková, finden Sie auf Seite 14. Und zu guter Letzt informieren wir noch über eine verstörende Serie von Grabschändungen in Wien.
Uso cile Romengere grupn le mulenge igen baro respekto del. Adaleha ham te i dar del, hot odola papal pal schaj an: Mule, odola hi o mulengere gajstertscha, save ando tradicijoneli angle terdscharipe le Romendar jek barikano terdschojipeskero than ande len. Use, duj barikane pisiniptscha tumenge angle terdscharas, save angle bojd 25 berscha la Romengera-kulturakera bankake Rombase kerde ule. Ando erschti, pisinel i Milena Hübschmannová pedar o Mulo-patschajipe taj pedar o aun gombosime tradiciji. Saj barikane o Mulo-historiji ando dschivipe but Romendar hi, sikan duj moderni phukajiptscha andar o Burgenland, phukade la Trude Horvathatar (oj 2010 muli) taj le Julius „Gyula“ Horvathistar (ov 2008 mulo) andar i Tenu Erba. Ando dujto pisinipe andar Rombase phukan o Michael Teichmann taj o Mozes F. Heinschink pedar o mindenfelitike brigakere ritujaltscha mindenfelitike Romengere-grupnendar. O Romengero-falog KHER ande Prag, hatek le Mulo-historijenge jek cili kenva vidmintscha: I ardijaschkija Karolína Ryvolová la Alexandra Pavelkováha taj le Ivan Kučerajiha pedar i antologija „O mulo!“ taj o pisinipe le Romendar, vakertscha. Jek probalintschago, jek harni historija la Ilona Ferkovátar, laken tumen upri rik 14. Taj akor meg informacija pedar jek bibastali serija groboskere tschoriptschendar Betschiste, uschtiden.
Anregende Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Team von dROMa
But voja uso genipe kivaninen tumenge
tumare dschene andar dROMa
(dROMa)
Mai 16th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 12.5.2025 (mp3)
Der Start in die neue Woche beginnt auf Radio MORA mit dem unverkennbaren „Romani Ora“-Musikmontag: 60 Minuten lang die schönsten und abwechslungsreichsten Klänge und Rhythmen für einen entspannten Wochenbeginn.
Anhören: →Sendung vom 13.5.2025 (mp3)
Paul Kosiak ist der Sohn des ehemaligen Sergeant Alfred Kosiak, der am 5. Mai 1945 mit seinem US-Armee-Spähtrupp die Konzentrationslager Mauthausen und Gusen befreite. Im Interview mit Radio MORA erzählt uns Paul Kosiak vom Vermächtnis seines Vaters, dem Befreier zigtausender Menschen.
Anhören: →Sendung vom 14.5.2025 (mp3)
In der heutigen „Romani Ora“ berichten wir über die Gedenkfeier anlässlich des 80. Befreiungstages des Nebenlagers Gusen. Und in den zweisprachigen Volksgruppennews erfahren Sie mehr über die Situation von Roma und Sinti auf internationaler Ebene. Durch die Sendung begleitet Sie Tina Nardai.
Mai 14th, 2025 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Deutschland: Gemeinsame Empfehlung zum Umgang mit Antiziganismus in der Schule – Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und Bildungsministerkonferenz einig: unverzichtbarer Teil der Lehrpläne!
Die Bildungsministerkonferenz und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma haben im März 2025 erstmals gemeinsame Empfehlungen zur Prävention und gezielten Bekämpfung von Antiziganismus in Schulen beschlossen und vorgestellt.
„Schulen müssen antiziganismuskritische und antiziganismusfreie Lernräume sein und dadurch auch Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen gewähren“, heißt es in den Empfehlungen. Kinder und Jugendliche sollten ein Bewusstsein entwickeln und dafür eintreten, Sinti und Roma in der Gesellschaft vor Diskriminierung zu schützen.
Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Ministerin Simone Oldenburg, betont: „Die Bekämpfung von Antiziganismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die im Elternhaus beginnt und sich in unseren Schulen fortsetzt. Wir müssen feststellen: Antiziganismus kommt in allen Lebensbereichen vor. Leider begegnet uns in Schulen gesellschaftlich tradierter Antiziganismus bis heute in unterschiedlichsten Formen. Unsere Schulen sollen hingegen Orte der Vielfalt und des Respekts sein, in denen jede und jeder Einzelne frei von Vorurteilen lernen und sich entwickeln kann. Read the rest of this entry »
Mai 12th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 5.5.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA verwöhnt seine Hörerinnen und Hörer mit der abwechslungsreichsten und erlesensten Roma-Musik. Und in den zweisprachigen Volksgruppennachrichten erfahren Sie mehr über die Situation der Romnja und Roma in anderen europäischen Ländern.
Anhören: →Sendung vom 6.5.2025 (mp3)
Der Oberwarter Flohmarkt ist zurück! Auf dem Gebiet der Messe Oberwart kann wieder jeden ersten Samstag im Monat nach Herzenslust gestöbert, gekauft und verkauft werden. Radio MORA hat sich unter die Trödler gemischt.
Anhören: →Sendung vom 8.5.2025 (mp3)
Der bevorstehende Muttertag / Dajakero di ist das Thema dieser „Romani Ora“. Und mit einer weiteren Ausgabe de Rubrik „Mri historija“ und der vielfältigsten Roma-Musik im Mix mit individuellen Wunschnummern runden wir unser zweisprachiges Volksgruppenmagazin ab.
Anhören: →Sendung vom 9.5.2025 (mp3)
Wie jeden Freitag hören Sie in der „Romani Ora“ die Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge”. In dieser Ausgabe widmet sich Adi Gussak dem europäischen „Tag des Fernsehens“. Außerdem erfahren Sie in unserem Veranstaltungskalender die besten Ausgehtipps. Moderiert von Tina Nardai.
Mai 10th, 2025 |
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Facts & Figures, Romani
Shakespeare war möglicherweise mit Romani-Wörtern vertraut. So kommt der Name Caliban im Stück „Der Sturm“ laut einigen Experten von kaliban (Schwärze, von kalo: schwarz).
(Quelle)
Mai 9th, 2025 |
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Dokumente & Berichte, Geschichte & Gedenken
Informationsbroschüre zur Bund-Länder-Vereinbarung betreffend den Erhalt der Gräber von NS-verfolgten Sinti und Roma
Das ehrende Gedenken an die während des Holocaust ermordeten und verfolgten Sinti und Roma ist ein zentraler Bestandteil der kulturellen Identität unserer Minderheit. Mit der Bund-Länder-Vereinbarung vom 5. Dezember 2018 betreffend den Erhalt der Gräber der unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgten Sinti und Roma (BLV) haben Bund und Länder gemeinsam beschlossen, dieses Gedenken zu würdigen und den dauerhaften sowie würdevollen Erhalt dieser Grabstätten zu gewährleisten. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, Initiator dieser Vereinbarung, möchte mit der vorliegenden Informationsbroschüre zur BLV sowohl der Minderheit als auch der Öffentlichkeit mehr Klarheit und Transparenz in Bezug auf die Umsetzung der Vereinbarung bieten. Die Broschüre richtet sich zudem an Friedhofsverwaltungen sowie an alle, die Verantwortung für den Erhalt dieser Grabstätten tragen. Sie bietet einen umfassenden Einblick in die Thematik, beantwortet zentrale Fragen und plädiert für einen sensiblen und respektvollen Umgang – insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung dieser Gräber für die Angehörigen der Verstorbenen.
→Informationsbeschüre (PDF)
(Text: Zentralrat)
Mai 6th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Politik
Offener Brief: Romani Rose kritisiert Auslassung der Sinti und Roma in Gedenkrede
Zentralrat deutscher Sinti und Roma: In einem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz hat Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats, seine tiefe Empörung darüber zum Ausvdruck gebracht, dass in der Gedenkansprache zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konvzentrationslagers Neuengamme (mehr hier) zwar der sechs Millionen jüdischen Opfer der Shoah gedacht wurde, die 500.000 ermordeten Sinti und Roma jedoch unerwähnt blieben. Der Brief im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Scholz,
ich möchte Ihnen meine Empörung und Fassungslosigkeit zum Ausdruck bringen, dass Sie, Herr Bundeskanzler, zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Neuengamme in Ihrer Ansprache zu Recht an die „sechs Millionen Frauen, Männer und Kinder jüdischen Glaubens“ erinnerten und gedachten, „die der Shoah zum Opfer fielen“, das Leid und die Ermordung der 500.000 Sinti und Roma, die im NS-besetzten Europa ermordet wurden, aber ignorierten. Es gibt in Deutschland keine Familie unserer Minderheit, die nicht von diesem schrecklichen Verbrechen betroffen war. Orte wie Auschwitz, Majdanek, Treblinka, Bergen-Belsen oder Neuengamme sind für unsere Minderheit zu den größten Friedhöfen geworden. Bundeskanzler Helmut Schmidt hat 1982 dieses Verbrechen an unserer Minderheit völkerrechtlich anerkannt.
Ich schäme mich vor den Nachkommen der Opfer des Holocausts unserer Minderheit und den wenigen Überlebenden, dass ich es trotz einer fast fünfzigjährigen politischen Arbeit in diesem Land nicht erreicht habe, dass auch dieser Völkermord an unserer Minderheit zum Bestandteil des nationalen Erinnerns und des Gedenkens wurde.
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Mai 3rd, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 28.4.2025 (mp3)
Eine Stunde lang Roma-Musik aus allen Genres und Ecken der Welt. Der „Romani Ora“-Musikmontag bereitet Ihnen mit der abwechslungsreichsten Roma-Musik eine entspannten und musikalischen Start in die neue Woche.
Anhören: →Sendung vom 29.4.2025 (mp3)
Die 33. Dialogplattform des Bundeskanzleramts beschäftigte sich mit dem Thema „Die Rolle der Medien“ und präsentierte dabei die „ORF Burgenland“-Volksgruppenredaktion und das Leitmedium der Roma „Radio MORA“. Genaueres darüber hören Sie im aktuellen Tagesbeitrag dieser „Romani Ora“.
Anhören: →Sendung vom 30.4.2025 (mp3)
„Miteinander Reden – vom Leben lernen“ ist ein neues Projekt des Vereins „Frauen für Frauen im Burgenland“ (Website) und richtet sich speziell an Frauen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist. Radio MORA war bei einem Treffen in der Pannonischen Tafel Oberwart dabei.
Anhören: →Sendung vom 2.5.2025 (mp3)
Neben den Veranstaltungshinweisen und der meisten Roma-Musik erhalten wir auch einen Einblick in die aktuellen Maturavorbereitungen. Adi Gussak berichtet darüber in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ in der „Romani Ora“.