April 30th, 2025 |
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Einrichtungen, Internet & Blogothek, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV
Amen soraljaripe redakcijonake rodas
La Romengera redakcijonake la ORF flogoskera grupnakera redakcijonatar, redakcijoneli soraljaripe rodas. Tumen igen latsche nimtschke dschaniptscha iste on, taj o dschanipe le Burgenland Romanijistar vaj jeka Romanes-varijacijonatar latscho ovlahi. Rodim on dschene, saven voja upri reporterengeri buti ando radijo, andi televisa, ando internet taj ando socijali mediji hi. Tumen iste igen latsche nimtschke dschaniptscha on, afka sar te interesi upri flogoskeri grupnakeri politik, upro dschivipeskere koji taj upri kultura le Romendar taj Romnjendar, Sinti taj Sintizzendar taj upro avre autochtoni flogoskere grupn andi Austrija. Tumaro beverbinipe adaj orde schaj bitschan: roma@orf.at
Für die Roma-Redaktion der ORF-Volksgruppenredaktion suchen wir redaktionelle Verstärkung. Sehr gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung, die Kenntnis von Burgenlandromani oder einer Romanes-Variante ist von Vorteil. Gesucht sind Interessenten, die Freude an der journalistischen Arbeit in Radio, Fernsehen und Internet und in den sozialen Medien haben. Sehr gute Deutschkenntnisse sind unerlässlich, ebenso wie das Interesse an der Volksgruppenpolitik, der Lebensweise und der Kultur der Roma und Romnja, Sinti und Sintizze und der anderen autochthonen Volksgruppen in Österreich. Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an: roma@orf.at
(Text: volksgruppen.orf.at)
April 29th, 2025 |
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Facts & Figures
1756 beschrieb Voltaire die Roma als Nachkommen der Priester und Priesterinnen des altägyptischen Isis-Kultes, die sich einst wie Bettelmönche auf Wanderschaft begeben hätten.
(Quelle)
April 26th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 22.4.2025 (mp3)
Der Verein „Rote Spuren“ besuchte im Zuge seiner Studientage auch geschichtsträchtige Orte im Burgenland, die an die Geschichte und die Verfolgung der Roma erinnern. In Oberwart war die Delegation zu Besuch im „Radio MORA“-Studio. Mehr darüber können Sie im Tagesbeitrag hören.
Anhören: →Sendung vom 23.4.2025 (mp3)
Auf die Räder, fertig, los! Auch auf Radio MORA wird passend zu den Temperaturen die Fahrradsaison eingeläutet. Mehr Infos zur Instandhaltung und Termine zum „Anradeln“ im Burgenland erfahren Sie in dieser Ausgabe der „Romani Ora“ mit Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 24.4.2025 (mp3)
Das „Forum4Burgenland“ hat gemeinsam mit der Bildungsdirektion Burgenland und der Privaten Pädagogischen Hochschule ein „mehrsprachiges Liederbuch für Volksschulkinder im Religionsunterricht“ herausgegeben. Die Lieder in Romanes wurden bei der Präsentation von den Kindern der außerschulischen Lernbetreuung des Vereins Roma-Service vorgestellt. Mehr darüber hören Sie im Tagesbeitrag.
Anhören: →Sendung vom 25.4.2025 (mp3)
Wie jeden Freitag erwartet Sie auch diesmal eine neue Ausgabe unserer Jugendsendung. Der Fußballverein SV Gipsy Kings steht im Mittelpunkt unserer Sendung. Außerdem gibt es in der „Romani Ora“ neben Roma-Musik natürlich auch die Veranstaltungshinweise/ Mulatintschage.
April 25th, 2025 |
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Facts & Figures, Religion
Obwohl die Roma-Heilige Sara la Kali im südfranz. Saintes-Maries-de-la-Mer von der Kirche nicht anerkannt ist, leitet der Erzbischof von Aix seit 1964 die Wallfahrtsprozession.
(Quelle)
April 23rd, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV
Arolsen Archives: Videopodcast „Verbrechen Vergessen“, 17.2.2025 (41.09 min)
Als die Sintezza Rosa Mettbach 20 Jahre alt ist, deportieren die Nationalsozialisten sie in das Konzentrationslager Auschwitz. Rosa überlebt als einzige ihrer großen Familie, die Nazis ermorden ihre sieben Geschwister und ihre Mutter. Nach dem Krieg versucht Rosa, Entschädigung für ihr erlittenes Leid zu beantragen, doch ihr Antrag wird abgelehnt. Ausgerechnet von genau den Nazis, die vor 1945 an der Deportation der Sinti und Roma beteiligt waren. In dieser Folge „Verbrechen Vergessen“ sprechen Susi und Lilith über Rosa Mettbach, die ihr Leben lang für die Anerkennung und Entschädigung des Leids, welches Sinti und Roma durch die NS-Verfolgung erlitten, kämpfte. Dafür hat Lilith mit einem Menschen gesprochen, der Rosa besonders gut kannte – mit ihrem Enkel Johann Mettbach. Wir bedanken uns an dieser Stelle von Herzen, dass er Rosas Geschichte mit uns teilt!
Bei „Verbrechen Vergessen – Was nach 1945 geschah“ sprechen wir über wahre Verbrechen, die zwar größtenteils nach dem Krieg stattfanden, aber unmittelbar mit den Verbrechen der Nazis zusammenhängen. Read the rest of this entry »
April 21st, 2025 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
In einem Bericht verurteilen Amnesty International Slowakei und ERRC die „weit verbreitete und zunehmende rassistische Spaltung im Bildungswesen“ und fordern die slowakische Regierung auf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Segregation in ihren Schulen zu beenden.
Der Bericht mit dem Titel „Separate and Unequal: School Segregation Persists for Roma in Slovakia“ analysiert die gesetzgeberischen und politischen Reaktionen auf die Verweisung der Slowakei an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) im April 2023. Die Ergebnisse zeigen, dass beschlossene Maßnahmen nicht ausreichen, um die tief verankerten Praktiken der Segregation von Rom*nja wirksam zu bekämpfen. Gesetzesreformen – darunter Änderungen am Schulgesetz – mangelt es an Klarheit und Durchsetzbarkeit, um verfestigte Ungleichheiten zu beseitigen.
Zehn Jahre nach dem Beginn des EU-Verfahrens zeigt der neue Bericht, dass das slowakische Bildungssystem Rom*nja weiterhin den Zugang zu integrativer, hochwertiger Bildung verweigert. Ursache dafür sind unzureichende Kontrollen, strukturelle und infrastrukturelle Ungleichheiten sowie diskriminierende Praktiken. Amnesty International und das ERRC fordern die Europäische Kommission auf, die Umsetzung der Gleichbehandlungsrichttlinie durch die Slowakei weiterhin genau zu überwachen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen.
„Unsere Untersuchung zeigt klar, dass es sich hier nicht um zufällige Ungleichheiten handelt. Was wir Jahr für Jahr beobachten, ist der schleichende Versuch, ein Zwei-Klassen-Bildungssystem zu legitimieren – eines für Kinder mit uneingeschränktem Zugang zum Recht auf Bildung, und eines für jene, denen von Anfang an segregierte und minderwertige Schulbildung zugemutet wird“, so Rado Sloboda, Direktor von Amnesty International Slowakei. Read the rest of this entry »
April 19th, 2025 |
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Facts & Figures
Eine Reihe von Texten britischer Autoren des 19. Jh. verknüpft ihre Darstellung von „Gypsies“ motivisch mit der Madonna mit dem Kind.
(Quelle)
April 18th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 14.4.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag mit der schönsten Roma-Musik für einen gelungenen Start in die Ferien-, Urlaubs- oder doch Arbeitswoche. Informativ abgerundet mit den aktuellen Volksgruppennachrichten.
Anhören: →Sendung vom 15.4.2025 (mp3)
Die Fritz-Mühle in Rudersdorf (Südburgenland) ist Schauplatz unseres neuen Tagesbeitrages. In einer Machbarkeitsstudie wurden Szenarien erarbeitet, wie man der alten Mühle neues Leben einhauchen kann. Unter den Gästen der Präsentation war auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner.
Anhören: →Sendung vom 16.4.2025 (mp3)
Ein „politisches Nachtgebet“, organisiert von der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland, wurde in Lackenbach abgehalten. Im Mittelpunkt stand die Familiengeschichte von Harri Stojka. Der renommierte Jazz-Musiker gab auch ein Freiluftkonzert. Mehr darüber im „Romani Ora“-Tagesthema.
Anhören: →Sendung vom 17.4.2025 (mp3)
Der mittlerweile alljährlich stattfindende „Familienkreuzweg“ der Roma-Pastoral wurde dieses Jahr wieder am Kalvarienberg in Pinkafeld abgehalten. Radio MORA war bei der Kreuzwegwanderung dabei.
Anhören: →Sendung vom 18.4.2025 (mp3)
Die „Romani Ora“ am Karfreitag liefert Ihnen einen umfassenden Veranstaltungskalender, für ein abwechslungsreiches Osterwochenende. Und passend zum Thema gestaltet auch Adi Gussak die Jugendsendung. In „Young, wild and free – le ternenge“ beschäftigt er sich mit dem Thema Ostern. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
April 16th, 2025 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Welttag der Sinti und Roma: Gespräch mit Radoslav Ganev
Bayern 2/Aktuelle Interviews, Sendung vom 8.4.2025 (8:12 min)
Zum internationalen Tag der Sinti und Roma: Verena Fiebiger spricht mit dem Politikwissentschaftler Radoslav Ganev, Gründer des Vereins RomAnity e.V. (Website), über Antiziganismus und Diskriminierung.
(Text und Sendung: Bayern 2/BR/Mediathek)
Siehe auch:
Podcast: Im Gespräch mit Radoslav Ganev, 25.3.2023
Sinti und Roma in München und Oberbayern, 15.9.2022
„Ich habe meine Herkunft verschwiegen“, 21.5.2021
Positive Bilder schaffen: RomAnity.de, 5.8.2020
April 15th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 9.4.2025 (mp3)
Radio MORA veranstaltete im Hauptstudio in Oberpullendorf einen „Tag der offenen Tür“. Zahlreiche Besucher:innen und auch viele Schüler:innen kamen vorbei, um zu sehen, wie Radio gemacht wird. Im Tagesbeitrag haben wir die besten Momente für Sie festgehalten. Außerdem hören Sie auch die zweisprachigen internationalen Volksgruppennachrichten.
Anhören: →Sendung vom 10.4.2025 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ nehmen wir Sie im Tagesbeitrag mit in unser Hauptstudio nach Oberpullendorf. Dort fand der alljährliche „Tag der offenen Studiotür“ statt. Eindrücke vom regen Kommen und Gehen hat Adi Gussak für Sie gesammelt. Außerdem haben wir auch in dieser Ausgabe ein „Mri historija“ mit dabei.
Anhören: →Sendung vom 11.4.2025 (mp3)
Rechtzeitig zum Start in die Osterferien haben wir für Sie im „Romani Ora“-Veranstaltungskalender die besten Ausgehtipps in der Region Oberwart zusammengefasst. Und in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge” stimmt uns Adi Gussak jetzt schon auf die Fußball-WM 2026 ein. Durch die Sendung führt Sie Tina Nardai.
April 12th, 2025 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 11.4.2025 | 11:06 min
„Innovative Sprachvermittlung“ des Forum4Burgenland: Jahrestagung und Präsentation eines Kinderliederbuches in Eisenstadt
Amen vodschikan use amaro berschengero talalinipe „Nevo tschibtschakero prikdipe“ le Forum4Burgenlandistar akaras tumen. O mulatintschago, tschetertekon, ando 10to april 2025, ando kulturakero kongresakero centrum Tikni Martona tel likerdo ol. Loschanen tumen upre jek mindenfelitiko programo, savo neve koji uso prikdipe le flogoskere grupnengere tschibtschendar le Burgenlandistar ando maschkarutno punkto terdscharel taj tumenge jek dikipe ando tschibtschakero siklipe la muschikaha, la naturaha taj le micinipeha del. Uso berschengero talalinipe jek but tschibtschakeri dschilakeri kenva le flogoskere ischkolakere tschavenge ando religijonakero siklipe angle terdschardi ol. I anavengeri patrin ando keripe jeke feschtinipeskere beverbistar le tschavendar taj tschajendar kerdi uli. Tumen schaj tumenge o mindenfelitiko le and bitschade kipendar uso mulatintschago aun diken, o jerinaschtscha taj jerinaschkiji uso mulatintschago patijarde on. Jek but tschibtschakero chor o programo dschilenca andar i dschilakeri kenva vodinla. O Forum4Burgenland jek sikadipeskero forum la Privati Pedagogischi Utschi Ischkolatar Burgenland, la sikadipeskera direkcijonatar Burgenland taj le burgenlanditike flogoskere grupnengere bajrotschendar hi. Ando bersch 2019 le ciliha kerdo, o flogoskere grupnengere tschibtscha, o burgenlanditiko horvacko, o ungriko taj o Burgenland-Romani ando pradipeskero esbe lipe te sikal taj ando sikadipeskero than te soraljarel.
Das Forum4Burgenland ist ein Bildungsforum der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland, der Bildungsdirektion Burgenland und der burgenländischen Volksgruppenbeiräte. Es wurde im Jahr 2019 mit dem Ziel gegründet, die Volksgruppensprachen Burgenlandkroatisch, Ungarisch und Burgenland-Romani in der öffentlichen Wahrnehmung sichtbarer zu machen und sie im Bildungsbereich zu stärken. Die Veranstaltung fand am Donnerstag, den 10. April 2025 im „Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt“ statt und bot ein vielfältiges Programm, das innovative Ansätze zur Vermittlung der Volksgruppensprachen des Burgenlandes in den Mittelpunkt rückt und Einblicke in das Sprachenlernen mit Musik, Natur und Bewegung ermöglicht. Bei der Jahrestagung wurde ein mehrsprachiges Liederbuch für Volksschulkinder im Religionsunterricht präsentiert. Read the rest of this entry »
April 10th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 3.4.2025 (mp3)
Der Gedenkmarsch anlässlich der Opfer rechter Gewalt nach 1945, der in Erinnerung an Ernst Kirchweger in Wien veranstaltet wurde, ist Tagesthema in dieser Ausgabe der „Romani Ora“. Die Sendung moderiert Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 4.4.2025 (mp3)
Die „Romani Ora“ am Freitag, diesmal live gesendet aus Oberpullendorf. Anlässlich des Tages der offenen Tür moderiert die Roma-Redaktion das Volksgruppenmagazin im Hauptstudio. Livegäste und die Jugendsendung runden diese Sendung ab.
Anhören: →Sendung vom 7.4.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag mit der abwechslungsreichsten Roma-Musik aus aller Welt sorgt auch diesmal wieder für einen angenehmen Start in die neue Woche.
Anhören: →Sendung vom 8.4.2025 (mp3)
Passend zum internationalen Roma-Tag am 8. April widmet sich auch die „Romani Ora“ diesem wichtigen Thema. Im Tagesbeitrag erfahren Sie mehr über die Fachtagung zum internationalen Roma-Tag, der von der „Roma Volkshochschule Burgenland“ (Website) in Oberwart abgehalten wurde. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
April 9th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Antiziganismus: Interview mit Shimano Petermann
Arolsen Archives: Podcast „Keine Geschichte“ vom 3.2.2025 (12.57 min)
Wusstest du, dass die Nationalsozialisten schätzungsweise 220.000 bis 500.000 Sinti und Roma verfolgten und ermordeten? Shimano erzählt in dieser Folge „Keine Geschichte“ von seinem Opa, der als Kind das Konzentrationslager Auschwitz überlebte. Doch auch nach Ende des Zweiten Weltkriegs hörte die Diskriminierung gegen Sinti und Roma in Deutschland nicht auf. Antiziganismus gehört für viele Betroffene zum Alltag. Timm Giesbers und Shimano Petermann sprechen über Vorurteile gegen Sinti und Roma heute und über die Geschichte des Box-Profis Johann Trollmann, einen Sinto, den die Nazis im KZ töteten. Read the rest of this entry »
April 5th, 2025 |
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Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte
Ende 2014 verhinderte der Bürgermeister von Champlan in Frankreich die Bestattung eines Roma-Babys. Die Nachbargemeinde Wissous stellte daraufhin ihren Friedhof zur Verfügung.
(Quelle)
April 4th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 3.4.2025 | 11:08 min
Buchpräsentation mit Andreas Kranebitter, dem wissenschaftlichen Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW)
Kenvakeri presentacija le Andreas Kranebitteriha, visenschoflichi vodaschi le dokumentacijakere archivistar le austritike viderschtaundistar (DÖW) — O NS-schtot dschenen ledschija mindenfelitike argumentenca ando logertscha. O kriminalengere harengere i sor dim uli, dschenen ande o logertscha te bitschal, kekaj meg nisaj phageripe on kerde. O harengere taj i SS etikirinde len vasch lengere anglutne schtrauftscha ojs „berufiskere fabrejchertscha“. Palo bersch 1945 on na ojs opfertscha aun dikle ule. Pal lende tschak garudnon vakerdo, taj nisaj forschinipe kerdo ulo. Ham ko sina o „kriminele ande tschapime dschene“ andar o logertscha? Upre saj tschatschipeskero argejipeskero punkto on deportirim ule? Saj angle peripeskere deliktscha le sina? Sar o harengere oda arbutschalinde o becajchinipe „berufiskere fabrejchertscha“? I kenva vidminel pe na tschak la NS-cajtake, ham te la historijake la kriminalpolitikake andi Austrija.
Der NS-Staat deportierte Personen mit unterschiedlichen Begründungen in Konzentrationslager. Die Kriminalpolizei wurde ermächtigt, Personen in „Vorbeugungshaft“ zu nehmen und in KZ einzuweisen. Polizei und SS etikettierten sie wegen ihrer Vorstrafen als „Berufsverbrecher“. Nach 1945 galten sie nicht als Opfer. Über sie wurde nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen, aber nicht geforscht. Wer waren aber die „kriminellen“ Häftlinge der Konzentrationslager? Read the rest of this entry »
April 3rd, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 31.3.2025 (mp3)
Neben den zweisprachigen Volksgruppennachrichten hören Sie im „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA die schönsten und abwechslungsreichsten Roma-Songs. Durch die Sendung führt Sie wie gewohnt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 1.4.2025 (mp3)
In der Dienstagsausgabe der „Romani Ora“ erwartet Sie wieder eine „Atempause mit Regina“. Und im Tagesbeitrag hören Sie mehr über die Gedenkveranstaltung beim Kreuzstadl in Rechnitz. Dort wird jährlich der Opfer des Südostwallbaus gedacht.
Anhören: →Sendung vom 2.4.2025 (mp3)
Den Abschluss der Roma-Aktionswochen „30 Jahre Attentat Oberwart“ bildete eine Diskussionsrunde im OHO in Oberwart, bei der nochmals über das Attentat von Oberwart und auch Stinatz gesprochen werde. Mehr dazu im Tagesbeitrag dieser „Romani Ora“.
April 3rd, 2025 |
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Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte
2010 verweigerte ein Dorf bei Škocjan in Slowenien einer Romni die Bestattung. Als sie daraufhin im Nachbarort beerdigt werden sollte, versuchte ein Mob dies zu verhindern.
(Quelle)
April 2nd, 2025 |
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Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Vom 1. bis zum 30. April veranstaltet der Europarat den Monat Opre Roma!, um den Beitrag der Geschichte, Sprache und Kultur der Roma zum gemeinsamen Erbe und zur kulturellen Vielfalt Europas zu würdigen.
Der Aufruf „Opre Roma!“, der so viel wie „Steht auf, Roma!“ bedeutet, wurde 1971 auf dem 1. Internationalen Roma-Kongress vielfach aufgegriffen. Diese Losung trägt auch heute noch in den Roma-Gemeinschaften zu Einheit und Widerstandsfähigkeit bei.
Den ganzen April über werden mehr als 30 Mitgliedsstaaten auf nationaler Ebene Sensibilisierungsveranstaltungen organisieren, um die Geschichte, Sprache und kulturelle Identität der Roma hervorzuheben. Viele dieser Veranstaltungen werden auch die Förderung und den Schutz der Rechte der Roma-Gemeinschaften zum Gegenstand haben. Ein Beispiel ist das Treffen des „Dialogs des Europarates mit der Zivilgesellschaft der Roma und Fahrenden“ (2. und 3. April), das die wichtige Rolle der Zivilgesellschaft betonen wird, insbesondere in einer Zeit, in der viele zivilgesellschaftliche Organisationen Schwierigkeiten haben, ihr Fortbestehen zu sichern.
Vom 5. bis zum 11. April findet im Europarat das diesjährige Seminar „Roma Youth Together“ statt, bei dem 35 Teilnehmende aus 21 Ländern zusammenkommen, um Erfahrungen auszutauschen. Das Seminar soll junge Roma befähigen, als Akteure des Wandels und Katalysatoren in ihren Gemeinschaften zu agieren.
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April 1st, 2025 |
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Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 31.3.2025 | 4:57 min
Leon Berger Band pumare pajtaschiha Bobi i dschili Gelem, gelem ando Prado Kher Erba cidine
I dschili „Gelem, gelem“ ando bersch 1971 uso erschti internacijonali themeskero Roma kogreso ojs nacijonali – vaj internacijonali – himna le Romendar taj Sintijendar institucijonalisirim uli. Dschi 1971 i dschili jek baro gendo Romendar tschak upro Baklan prindschardi sina. Palo kongreso kesdim ulo, i dschili ojs internacijonali politischi gondo ojs „oficijeli“ himna te kerel. I triti taj i schtari schtro upro kongreso la internacijonali Roma unijonatar khtan la Romengera asatavaha konciprim ulo.
Das Lied mit dem Titel „Gelem, gelem“ wurde 1971 auf dem ersten Roma-Weltkongress als National- oder internationale Hymne der Sinti und Roma institutionalisiert. Bis 1971 war das Lied einer großen Zahl von Roma und Romnja, vornehmlich auf dem Balkan, bereits als Volkslied bekannt. Nach dem Kongress begann man schließlich, das Lied als internationale, zuweilen im politischen Sinn „offizielle“ Hymne zu verbreiten. Die dritte und vierte Strophe wurde auf dem Kongress der „International Romani Union“ mehr oder weniger neu konzipiert – zusammen mit der Flagge, die die Hymne üblicherweise in politischen Zusammenhängen begleitet.
(Beitrag: TV Erba)