Archive for April, 2025

ORF: Roma-Redaktion sucht Verstärkung

April 30th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV

ORF-Landesstudio in Eisenstadt (Foto: Deneb/Wikimedia, Public Domain)Amen soraljaripe redakcijonake rodas

La Romengera redak­cijo­nake la ORF flogos­kera grup­na­kera redak­cijo­natar, redak­cijo­neli soral­jaripe rodas. Tumen igen latsche nimtschke dscha­nip­tscha iste on, taj o dscha­nipe le Burgenland Ro­mani­jistar vaj jeka Ro­ma­nes-va­ri­jaci­jo­natar latscho ovlahi. Rodim on dsche­ne, saven voja upri repor­teren­geri buti ando radijo, andi televisa, ando inter­net taj ando soci­jali mediji hi. Tumen iste igen latsche nimtsch­ke dschaniptscha on, afka sar te interesi upri flogoskeri grupnakeri politik, upro dschi­vi­pes­kere koji taj upri kultura le Romen­dar taj Rom­njendar, Sinti taj Sin­tiz­zendar taj upro avre autoch­toni flogos­kere grupn andi Austrija. Tumaro bever­bi­nipe adaj orde schaj bitschan: roma@orf.at

Für die Roma-Redaktion der ORF-Volks­gruppen­redak­tion suchen wir redak­tionelle Ver­stärkung. Sehr gute Deutsch­kennt­nisse sind Voraus­setzung, die Kenntnis von Burgen­land­romani oder einer Romanes-Va­rian­te ist von Vorteil. Gesucht sind Interes­sen­ten, die Freude an der jour­nalis­ti­schen Arbeit in Radio, Fernsehen und Internet und in den sozialen Medien haben. Sehr gute Deutsch­kennt­nisse sind un­erläss­lich, ebenso wie das Interesse an der Volks­gruppen­politik, der Lebens­weise und der Kultur der Roma und Romnja, Sinti und Sintizze und der anderen autoch­thonen Volks­gruppen in Österreich. Ihre Be­wer­bung schicken Sie bitte an: roma@orf.at

(Text: volksgruppen.orf.at)

Facts & Figures (554)

April 29th, 2025  |  Published in Facts & Figures

1756 beschrieb Voltaire die Ro­ma als Nach­kom­men der Pries­ter und Pries­terin­nen des alt­ägyp­ti­schen Isis-Kul­tes, die sich einst wie Bet­tel­mön­che auf Wan­der­schaft be­ge­ben hät­ten.

(Quelle)

Romani Ora (22., 23., 24. & 25.4.2025)

April 26th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 22.4.2025 (mp3)

Der Verein „Rote Spuren“ besuchte im Zuge seiner Studien­tage auch ge­schichts­träch­tige Orte im Burgenland, die an die Ge­schichte und die Ver­folgung der Roma erinnern. In Oberwart war die Dele­gation zu Besuch im „Radio MORA“-Stu­dio. Mehr darüber können Sie im Tages­beitrag hören.


Anhören: →Sendung vom 23.4.2025 (mp3)

Auf die Räder, fertig, los! Auch auf Radio MORA wird passend zu den Tempera­turen die Fahrrad­saison ein­ge­läutet. Mehr Infos zur In­stand­haltung und Termine zum „An­radeln“ im Burgen­land erfahren Sie in dieser Ausgabe der „Romani Ora“ mit Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 24.4.2025 (mp3)

Das „Forum4Burgenland“ hat gemeinsam mit der Bildungs­direk­tion Burgenland und der Privaten Päda­go­gischen Hochschule ein „mehr­sprachi­ges Liederbuch für Volksschul­kinder im Religions­unterricht“ heraus­ge­geben. Die Lieder in Romanes wurden bei der Prä­sentation von den Kindern der außer­schuli­schen Lern­betreuung des Vereins Roma-Service vor­gestellt. Mehr darüber hören Sie im Tages­beitrag.


Anhören: →Sendung vom 25.4.2025 (mp3)

Wie jeden Freitag erwartet Sie auch diesmal eine neue Ausgabe unserer Jugend­sendung. Der Fußball­verein SV Gipsy Kings steht im Mittel­punkt unserer Sendung. Außer­dem gibt es in der „Romani Ora“ neben Roma-Musik natürlich auch die Ver­anstal­tungs­hin­weise/ Mula­tin­tschage.

Facts & Figures (553)

April 25th, 2025  |  Published in Facts & Figures, Religion

Obwohl die Ro­ma-Hei­li­ge Sara la Kali im süd­franz. Saintes-Ma­ries-de-la-Mer von der Kir­che nicht an­er­kannt ist, lei­tet der Erz­bi­schof von Aix seit 1964 die Wall­fahrts­pro­zes­si­on.

(Quelle)

Rosa Mettbach, die Kämpferin

April 23rd, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV

Arolsen Archives: Videopodcast „Verbrechen Vergessen“, 17.2.2025 (41.09 min)

Als die Sintezza Rosa Mettbach 20 Jahre alt ist, deportieren die Natio­nal­sozia­listen sie in das Kon­zentra­tions­lager Auschwitz. Rosa überlebt als einzige ihrer großen Familie, die Nazis er­morden ihre sieben Geschwister und ihre Mutter. Nach dem Krieg versucht Rosa, Ent­schädi­gung für ihr er­littenes Leid zu beantragen, doch ihr Antrag wird abgelehnt. Aus­ge­rechnet von genau den Nazis, die vor 1945 an der Depor­tation der Sinti und Roma beteiligt waren. In dieser Folge „Ver­brechen Ver­gessen“ sprechen Susi und Lilith über Rosa Mettbach, die ihr Leben lang für die An­erkennung und Ent­schädigung des Leids, welches Sinti und Roma durch die NS-Ver­folgung erlitten, kämpfte. Dafür hat Lilith mit einem Men­schen ge­sprochen, der Rosa beson­ders gut kannte – mit ihrem Enkel Johann Mettbach. Wir be­danken uns an dieser Stelle von Herzen, dass er Rosas Geschichte mit uns teilt!

Bei „Ver­brechen Vergessen – Was nach 1945 geschah“ sprechen wir über wahre Verbrechen, die zwar größten­teils nach dem Krieg statt­fanden, aber un­mittelbar mit den Verbrechen der Nazis zu­sam­men­hängen. Read the rest of this entry »

Schulische Segregation in der Slowakei

April 21st, 2025  |  Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

"Separate and unequal": Titelseite des Berichts von Amnesty International und European Roma Rights CentreIn einem Bericht verurteilen Amnesty International Slo­wakei und ERRC die „weit verbreitete und zunehmende rassistische Spaltung im Bildungswesen“ und fordern die slowakische Regierung auf, dringend Maßnahmen zu er­greifen, um die Segregation in ihren Schulen zu beenden.

Der Bericht mit dem Titel „Separate and Unequal: School Segregation Persists for Roma in Slovakia“ analysiert die gesetz­gebe­rischen und poli­tischen Reaktionen auf die Ver­weisung der Slowakei an den Europäi­schen Gerichts­hof (EuGH) im April 2023. Die Ergeb­nisse zeigen, dass be­schlos­sene Maß­nahmen nicht au­sreichen, um die tief ver­ankerten Prak­tiken der Segre­gation von Rom*nja wirksam zu be­kämpfen. Gesetzes­reformen – darunter Änderun­gen am Schul­gesetz – mangelt es an Klarheit und Durch­setz­bar­keit, um ver­festigte Un­gleich­heiten zu be­seitigen.

Zehn Jahre nach dem Beginn des EU-Verfahrens zeigt der neue Bericht, dass das slowa­kische Bildungs­system Rom*nja weiter­hin den Zugang zu integra­tiver, hoch­wertiger Bildung verweigert. Ursache dafür sind un­zu­reichende Kontrollen, struk­turelle und infra­struk­turelle Un­gleich­heiten sowie dis­krimini­erende Praktiken. Amnesty Inter­national und das ERRC fordern die Europäi­sche Kom­mission auf, die Umsetzung der Gleich­be­hand­lungs­richt­tlinie durch die Slowakei weiter­hin genau zu überwachen und ge­gebe­nen­falls weitere Maß­nahmen zu ergreifen.

„Unsere Untersuchung zeigt klar, dass es sich hier nicht um zufällige Un­gleich­heiten handelt. Was wir Jahr für Jahr be­obach­ten, ist der schlei­chende Versuch, ein Zwei-Klas­sen-Bil­dungs­system zu legiti­mieren – eines für Kinder mit un­ein­ge­schränk­tem Zugang zum Recht auf Bildung, und eines für jene, denen von Anfang an segre­gierte und minder­wertige Schul­bildung zu­gemutet wird“, so Rado Sloboda, Direktor von Amnesty In­ter­national Slowakei. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (552)

April 19th, 2025  |  Published in Facts & Figures

Eine Reihe von Texten britischer Autoren des 19. Jh. ver­knüpft ihre Dar­stel­lung von „Gypsies“ mo­ti­visch mit der Ma­don­na mit dem Kind.

(Quelle)

Romani Ora (14., 15., 16., 17. & 18.4.2025)

April 18th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 14.4.2025 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag mit der schönsten Roma-Musik für einen ge­lunge­nen Start in die Ferien-, Urlaubs- oder doch Arbeits­woche. Informativ ab­ge­rundet mit den aktu­ellen Volks­gruppen­nach­rich­ten.


Anhören: →Sendung vom 15.4.2025 (mp3)

Die Fritz-Mühle in Rudersdorf (Südburgenland) ist Schauplatz unseres neuen Tages­bei­trages. In einer Mach­bar­keits­studie wurden Szenarien er­arbeitet, wie man der alten Mühle neues Leben ein­hauchen kann. Unter den Gästen der Prä­sentation war auch Landes­haupt­mann-Stell­ver­trete­rin Anja Haider-Wallner.


Anhören: →Sendung vom 16.4.2025 (mp3)

Ein „politisches Nachtgebet“, organisiert von der Privaten Päda­gogi­schen Hoch­schule Burgenland, wurde in Lackenbach ab­ge­halten. Im Mittel­punkt stand die Familien­geschichte von Harri Stojka. Der re­nom­mierte Jazz-Musiker gab auch ein Freiluft­konzert. Mehr darüber im „Romani Ora“-Ta­ges­thema.


Anhören: →Sendung vom 17.4.2025 (mp3)

Der mittlerweile alljährlich stattfindende „Familienkreuzweg“ der Roma-Pas­toral wurde dieses Jahr wieder am Kal­varien­berg in Pinkafeld ab­ge­halten. Radio MORA war bei der Kreuzweg­wan­de­rung dabei.


Anhören: →Sendung vom 18.4.2025 (mp3)

Die „Romani Ora“ am Karfreitag liefert Ihnen einen umfas­senden Ver­anstaltungs­kalender, für ein ab­wechs­lungs­reiches Oster­wochen­ende. Und passend zum Thema ge­staltet auch Adi Gussak die Jugend­sendung. In „Young, wild and free – le ternenge“ be­schäftigt er sich mit dem Thema Ostern. Durch die Sendung führt Tina Nardai.

Aktuelle Interviews: Radoslav Ganev

April 16th, 2025  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte


Welttag der Sinti und Roma: Gespräch mit Radoslav Ganev
Bayern 2/Aktuelle Interviews, Sendung vom 8.4.2025 (8:12 min)

Zum internationalen Tag der Sinti und Roma: Verena Fiebiger spricht mit dem Poli­tik­wissen­tschaftler Radoslav Ganev, Gründer des Vereins RomAnity e.V. (Website), über Antiziganismus und Diskriminierung.

(Text und Sendung: Bayern 2/BR/Mediathek)

Siehe auch:
Podcast: Im Gespräch mit Radoslav Ganev, 25.3.2023
Sinti und Roma in München und Oberbayern, 15.9.2022
„Ich habe meine Herkunft verschwiegen“, 21.5.2021
Positive Bilder schaffen: RomAnity.de
, 5.8.2020

Romani Ora (9.4., 10.4. & 11.4.2025)

April 15th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 9.4.2025 (mp3)

Radio MORA veranstaltete im Hauptstudio in Oberpullendorf einen „Tag der offenen Tür“. Zahl­reiche Be­su­cher:in­nen und auch viele Schü­ler:in­nen kamen vorbei, um zu sehen, wie Radio ge­macht wird. Im Tages­beitrag haben wir die besten Momente für Sie fest­ge­halten. Außer­dem hören Sie auch die zwei­sprachigen inter­nationalen Volks­grup­pen­nach­richten.


Anhören: →Sendung vom 10.4.2025 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ nehmen wir Sie im Tages­beitrag mit in unser Haupt­studio nach Oberpullendorf. Dort fand der all­jährliche „Tag der offenen Studio­tür“ statt. Eindrücke vom regen Kommen­ und Gehen hat Adi Gussak für Sie ge­sammelt. Außer­dem haben wir auch in dieser Ausgabe ein „Mri historija“ mit dabei.


Anhören: →Sendung vom 11.4.2025 (mp3)

Rechtzeitig zum Start in die Osterferien haben wir für Sie im „Romani Ora“-Ver­an­stal­tungs­kalender die besten Aus­gehtipps in der Region Oberwart zu­sammen­gefasst. Und in der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge” stimmt uns Adi Gussak jetzt schon auf die Fußball-WM 2026 ein. Durch die Sen­dung führt Sie Tina Nardai.

„Nevo tschibtschakero prikdipe“

April 12th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 11.4.2025 | 11:06 min

„Innovative Sprachvermittlung“ des Forum4Burgenland: Jahres­tagung und Prä­sen­ta­tion eines Kinder­lieder­bu­ches in Eisen­stadt

Amen vodschikan use amaro berschen­gero talali­nipe „Nevo tschib­tschakero prik­dipe“ le Forum­4Bur­gen­landis­tar akaras tumen. O mulatin­tschago, tscheter­tekon, ando 10to april 2025, ando kultu­rakero kongresa­kero centrum Tikni Martona tel likerdo ol. Loschanen tumen upre jek minden­felitiko pro­gramo, savo neve koji uso prikdipe le flogos­kere grupnen­gere tschib­tschendar le Burgen­lan­distar ando masch­karutno punkto ter­dscharel taj tumenge jek dikipe ando tschib­tschakero siklipe la muschi­kaha, la naturaha taj le mici­nipeha del. Uso berschengero talalinipe jek but tschib­tschakeri dschi­lakeri kenva le flogoskere ischko­lakere tschavenge ando reli­gijo­nakero siklipe angle terdschardi ol. I anaven­geri patrin ando keripe jeke fesch­tini­peskere bever­bistar le tscha­vendar taj tschajendar kerdi uli. Tumen schaj tumenge o minden­felitiko le and bitschade kipendar uso mulatin­tschago aun diken, o jerinasch­tscha taj jerina­schkiji uso mulatin­tschago pati­jarde on. Jek but tschib­tschakero chor o programo dschi­lenca andar i dschi­lakeri kenva vodinla. O Forum4Burgenland jek sikadipeskero forum la Privati Pedago­gischi Utschi Ischko­latar Burgen­land, la sikadi­peskera direk­ci­jo­natar Burgenland taj le bur­genlan­ditike flogo­skere grupnen­gere bajro­tschendar hi. Ando bersch 2019 le ciliha kerdo, o flogoskere grup­nengere tschibtscha, o burgen­landitiko horvacko, o ungriko taj o Bur­gen­land-Romani ando pradi­peskero esbe lipe te sikal taj ando sikadi­peskero than te soraljarel.

Das Forum4Burgenland ist ein Bildungsforum der Privaten Päda­go­gischen Hochschule Burgenland, der Bildungs­direktion Burgen­land und der burgen­län­dischen Volks­gruppen­beiräte. Es wurde im Jahr 2019 mit dem Ziel geg­ründet, die Volks­gruppen­sprachen Burgen­land­kroatisch, Ungarisch und Burgen­land-Romani in der öffent­lichen Wahr­nehmung sichtbarer zu machen und sie im Bildungs­bereich zu stärken. Die Veranstaltung fand am Donnerstag, den 10. April 2025 im „Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt“ statt und bot ein viel­fältiges Pro­gramm, das inno­vative Ansätze zur Ver­mittlung der Volks­gruppen­sprachen des Burgen­landes in den Mittel­punkt rückt und Einblicke in das Sprachen­lernen mit Musik, Natur und Bewegung er­möglicht. Bei der Jahres­tagung wurde ein mehr­sprachiges Liederbuch für Volks­schulkinder im Religions­unterricht prä­sentiert. Read the rest of this entry »

Romani Ora (3.4., 4.4., 7.4. & 8.4.2025)

April 10th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 3.4.2025 (mp3)

Der Gedenkmarsch anlässlich der Opfer rechter Gewalt nach 1945, der in Erin­ne­rung an Ernst Kirchweger in Wien ver­anstal­tet wurde, ist Tages­thema in dieser Ausgabe der „Ro­mani Ora“. Die Sen­dung mode­riert Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 4.4.2025 (mp3)

Die „Romani Ora“ am Freitag, diesmal live ge­sendet aus Oberpullendorf. An­läss­lich des Tages der offenen Tür moderiert die Roma-Re­dak­tion das Volks­gruppen­magazin im Haupt­studio. Live­gäste und die Jugend­sendung runden diese Sendung ab.


Anhören: →Sendung vom 7.4.2025 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag mit der abwechslungs­reichs­ten Roma-Musik aus aller Welt sorgt auch diesmal wieder für einen an­ge­nehmen Start in die neue Woche.


Anhören: →Sendung vom 8.4.2025 (mp3)

Passend zum internationalen Roma-Tag am 8. April widmet sich auch die „Romani Ora“ diesem wich­tigen Thema. Im Tages­beitrag erfahren Sie mehr über die Fach­tagung zum inter­nationa­len Roma-Tag, der von der „Roma Volks­hoch­schule Burgenland“ (Website) in Oberwart ab­ge­halten wurde. Durch die Sendung führt Tina Nardai.

Videopodcast: Als Sinto ausgegrenzt

April 9th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Antiziganismus: Interview mit Shimano Petermann
Arolsen Archives: Podcast „Keine Geschichte“ vom 3.2.2025 (12.57 min)

Wusstest du, dass die Nationalsozialisten schätzungs­weise 220.000 bis 500.000 Sinti und Roma ver­folgten und ermor­deten? Shimano er­zählt in dieser Folge „Keine Geschichte“ von seinem Opa, der als Kind das Kon­zentra­tions­lager Auschwitz überlebte. Doch auch nach Ende des Zweiten Welt­kriegs hörte die Dis­krimi­nierung gegen Sinti und Roma in Deutschland nicht auf. Anti­ziganismus gehört für viele Betrof­fene zum Alltag. Timm Giesbers und Shimano Petermann spre­chen über Vorurteile gegen Sinti und Roma heute und über die Geschichte des Box-Profis Johann Trollmann, einen Sinto, den die Nazis im KZ töteten. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (551)

April 5th, 2025  |  Published in Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte

Ende 2014 verhinderte der Bürgermeister von Champlan in Frankreich die Be­stat­tung eines Roma-Babys. Die Nach­bar­ge­mein­de Wissous stellte darauf­hin ih­ren Fried­hof zur Ver­fü­gung.

(Quelle)

„Die Konstruktion von Kriminellen“

April 4th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 3.4.2025 | 11:08 min

Buchpräsentation mit Andreas Kranebitter, dem wis­sen­schaft­li­chen Leiter des Doku­men­ta­tions­archivs des öster­rei­chi­schen Wi­der­standes (DÖW)

Kenvakeri presentacija le Andreas Kranebitteriha, visen­schof­lichi vodaschi le doku­menta­cija­kere archi­vistar le austri­tike vider­schtaun­distar (DÖW) — O NS-schtot dschenen ledschija mindenfelitike argumentenca ando loger­tscha. O krimina­lengere haren­gere i sor dim uli, dsche­nen ande o loger­tscha te bitschal, kekaj meg nisaj pha­geripe on kerde. O haren­gere taj i SS etiki­rinde len vasch lengere anglutne schtrauf­tscha ojs „be­rufiskere fabrejcher­tscha“. Palo bersch 1945 on na ojs opfertscha aun dikle ule. Pal lende tschak garudnon vakerdo, taj nisaj forschi­nipe kerdo ulo. Ham ko sina o „kriminele ande tscha­pime dschene“ andar o logertscha? Upre saj tscha­tschi­peskero argeji­peskero punkto on deportirim ule? Saj angle peri­peskere deliktscha le sina? Sar o harengere oda arbu­tscha­linde o becaj­chinipe „berufis­kere fabrej­chertscha“? I kenva vidminel pe na tschak la NS-cajtake, ham te la historijake la krimi­nal­politi­kake andi Austrija.

Der NS-Staat deportierte Personen mit unterschiedlichen Begrün­dungen in Kon­zentra­tions­lager. Die Krimina­lpolizei wurde er­mächtigt, Personen in „Vorbeugung­shaft“ zu nehmen und in KZ ein­zu­weisen. Polizei und SS etiket­tierten sie wegen ihrer Vor­strafen als „Berufsverbrecher“. Nach 1945 galten sie nicht als Opfer. Über sie wurde nur hinter vor­ge­haltener Hand gespro­chen, aber nicht geforscht. Wer waren aber die „kriminellen“ Häftlinge der Kon­zentra­tions­lager? Read the rest of this entry »

Romani Ora (31.3., 1.4. & 2.4.2025)

April 3rd, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 31.3.2025 (mp3)

Neben den zweisprachigen Volksgruppen­nach­rich­ten hören Sie im „Romani Ora“-Musik­mon­tag auf Radio MORA die schöns­ten und ab­wechslungs­reichs­ten Roma-Songs. Durch die Sen­dung führt Sie wie gewohnt Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 1.4.2025 (mp3)

In der Dienstagsausgabe der „Romani Ora“ erwartet Sie wieder eine „Atem­pause mit Regina“. Und im Tages­beitrag hören Sie mehr über die Gedenk­ver­anstal­tung beim Kreuzstadl in Rechnitz. Dort wird jähr­lich der Opfer des Südost­wall­baus gedacht.


Anhören: →Sendung vom 2.4.2025 (mp3)

Den Abschluss der Roma-Aktionswochen „30 Jahre Attentat Ober­wart“ bildete eine Dis­kussions­runde im OHO in Oberwart, bei der noch­mals über das Atten­tat von Oberwart und auch Stinatz ge­spro­chen werde. Mehr dazu im Tages­beitrag dieser „Romani Ora“.

Facts & Figures (550)

April 3rd, 2025  |  Published in Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte

2010 verweigerte ein Dorf bei Škocjan in Slo­we­ni­en einer Romni die Be­stat­tung. Als sie darauf­hin im Nach­bar­ort be­er­digt wer­den soll­te, ver­such­te ein Mob dies zu ver­hin­dern.

(Quelle)

„Opre Roma!“: Roma-Monat des Europarats

April 2nd, 2025  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Opre Roma! - Veranstaltungsreihe des Europarats im April 2025Vom 1. bis zum 30. April veranstaltet der Europa­rat den Monat Opre Roma!, um den Bei­trag der Ge­schichte, Sprache und Kultur der Roma zum ge­mein­sa­men Erbe und zur kul­tu­rel­len Viel­falt Europas zu wür­digen.

Der Aufruf „Opre Roma!“, der so viel wie „Steht auf, Roma!“ bedeutet, wurde 1971 auf dem 1. Inter­natio­nalen Ro­ma-Kon­gress viel­fach auf­ge­griffen. Diese Losung trägt auch heute noch in den Roma-Ge­mein­schaf­ten zu Einheit und Wider­stands­fähig­keit bei.

Den ganzen April über werden mehr als 30 Mitgliedsstaaten auf nationaler Ebene Sen­sibili­sierungs­ver­anstal­tun­gen orga­nisieren, um die Geschichte, Sprache und kultu­relle Identität der Roma hervor­zu­heben. Viele dieser Ver­anstal­tungen werden auch die Förderung und den Schutz der Rechte der Roma-Ge­mein­schaf­ten zum Gegen­stand haben. Ein Beispiel ist das Treffen des „Dialogs des Europa­rates mit der Zivil­gesell­schaft der Roma und Fahrenden“ (2. und 3. April), das die wichtige Rolle der Zivil­gesell­schaft betonen wird, ins­beson­dere in einer Zeit, in der viele zivil­gesell­schaft­liche Organi­sa­tionen Schwierig­keiten haben, ihr Fort­bestehen zu sichern.

Vom 5. bis zum 11. April findet im Europarat das diesjährige Seminar „Roma Youth Together“ statt, bei dem 35 Teil­nehmende aus 21 Ländern zu­sammen­kommen, um Erfah­rungen aus­zu­tauschen. Das Seminar soll junge Roma befähi­gen, als Akteure des Wandels und Kataly­sa­toren in ihren Gemein­schaften zu agieren.

Read the rest of this entry »

„Gelem, gelem“ (Leon Berger Band)

April 1st, 2025  |  Published in Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 31.3.2025 | 4:57 min

Leon Berger Band pumare pajtaschiha Bobi i dschili Gelem, gelem ando Prado Kher Erba cidine

I dschili „Gelem, gelem“ ando bersch 1971 uso erschti inter­nacijo­nali themes­kero Roma kogreso ojs nacijo­nali – vaj inter­nacijo­nali – himna le Romen­dar taj Sinti­jendar insti­tucijo­nali­sirim uli. Dschi 1971 i dschili jek baro gendo Romendar tschak upro Baklan prin­dschardi sina. Palo kon­greso kesdim ulo, i dschili ojs inter­nacijo­nali politischi gondo ojs „oficijeli“ himna te kerel. I triti taj i schtari schtro upro kongreso la inter­nacijo­nali Roma unijonatar khtan la Romen­gera asata­vaha kon­ciprim ulo.

Das Lied mit dem Titel „Gelem, gelem“ wurde 1971 auf dem ersten Roma-Welt­kongress als National- oder inter­natio­nale Hymne der Sinti und Roma insti­tutio­na­lisiert. Bis 1971 war das Lied einer großen Zahl von Roma und Romnja, vor­nehm­lich auf dem Balkan, bereits als Volkslied bekannt. Nach dem Kon­gress begann man schließ­lich, das Lied als inter­natio­nale, zuweilen im politi­schen Sinn „offi­zielle“ Hymne zu ver­breiten. Die dritte und vierte Strophe wurde auf dem Kongress der „Inter­natio­nal Romani Union“ mehr oder weniger neu kon­zipiert – zu­sammen mit der Flagge, die die Hymne üblicher­weise in poli­tischen Zu­sammen­hängen be­gleitet.

(Beitrag: TV Erba)