März 31st, 2025 |
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Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Volksverhetzungsurteil in Deutschland aufgehoben – Zentralrat ist „fassungslos“
Eine prominente deutsche Bloggerin, laut Focus „eine der wichtigsten Figuren der neurechten Szene“, hatte 2022 die Minderheit der Roma und Sinti auf Twitter pauschal verunglimpft. Mitte 2024 wurde sie dafür wegen Volksverhetzung verurteilt. Nun hat das Berufungsgericht das Urteil allerdings wieder aufgehoben – zum Entsetzen des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma. Wir geben im Folgenden die Aussendung des Zentralrats wieder:
Die Bloggerin und Influencerin aus der rechtspopulistischen Szene, Anabel Schunke, wurde im August 2024 vom Amtsgericht Goslar wegen Volksverhetzung verurteilt. Im April 2022 hatte sie ihren rund 200.000 Followern auf der Plattform X geschrieben:
Ein großer Teil der Sinti und Roma in Deutschland und anderen Ländern schließt sich selbst aus der zivilisierten Gesellschaft aus, indem sie den Sozialstaat und damit den Steuerzahler betrügen, der Schulpflicht für ihre Kinder nicht nachkommen, nur unter sich bleiben, klauen, Müll einfach auf die Straße werfen und als Mietnomaden von Wohnung zu Wohnung ziehen.
Das Amtsgericht Goslar hatte sie aufgrund dieser Veröffentlichung auf der Plattform X wegen Volksverhetzung verurteilt. Das Landgericht Braunschweig hat dieses Urteil am 17.3.2025 aufgehoben. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma ist fassungslos über die Entscheidung des Vorsitzenden Richters, der dieses Urteil in der Berufung vom 17.3.2025 kassiert hat.
Die ekelhafte Hetze von Frau Schunke erinnert an den Beginn der Machtergreifung der Nazis, wo Sinti und Roma genauso wie Juden, trotz ihrer jahrhundertelangen deutschen Geschichte ihrer Staatsbürgerschaft beraubt und als „Zigeuner“ genauso wie Juden kriminalisiert und ausgegrenzt wurden. Read the rest of this entry »
März 30th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 26.3.2025 (mp3)
In dieser „Romani Ora“ erfahren Sie mehr über den Tischtennisverein Pinkafeld, der seit 35 Jahren de Lust am Pingpong weckt. Und in den Volksgruppennachrichten werfen wir einen Blick über die Grenzen und berichten, wie die Situation der Roma und Sinti in anderen europäischen Ländern ist.
Anhören: →Sendung vom 27.3.2025 (mp3)
Die alljährliche Fachtagung vom Verein RE.F.U.G.I.U.S. (Website) fand heuer zum Thema „Rechtsruck in Europa“ statt. Mehr Infos dazu hören Sie im Tagesbeitrag der Romani Ora. Moderiert wird die Sendung von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 28.3.2025 (mp3)
Neben einer Stunde lang Roma-Musik aus aller Welt hören Sie in der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auch die Veranstaltungshinweise/ Mulatintschage und die Jugendsendung. In „Young, wild and free – le ternenge“ berichtet Adi Gussak von der Verfilmung des Videospiels „Minecraft“.
März 27th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 26.3.2025 | 11:46 min
80 Jahre Kriegsende: Gedenkfeier für alle Opfer des Südostwallbaus
Gondolipe: Sako bersch le opferenge Rohoncate uso gondolipeskero than Kreuzstadl gondolim ol. Mindenfelitike fatretertscha vakeren taj upre o valami 180 dschidovtschengere opfertscha, save odoj murdarde ule gondolim ol. O ar le multischgaostar sina o tel paschlaripe le keresujendar.
Gedenken beim Kreuzstadl in Rechnitz: Die Gedenkfeier für alle Opfer des Südostwallbaus fand am 23. März 2025 statt. Mit Redebeiträgen von Paul Gulda (RE.F.U.G.I.U.S.), Oberkantor Shmuel Barzilai, Israelitische Kultusgemeinde in Wien, und Vertretern der Israelitischen Kultusgemeinden Zalaegerszeg und Szombathely. Klaus Maria Brandauer las Gedichte von Miklós Radnóti u. a. Musikalische Umrahmung: Bogdan Laketic. Read the rest of this entry »
März 26th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 20.3.2025 (mp3)
Der Tagesbeitrag der „Romani Ora“ widmet sich den Schulführungen der Ausstellung „Man will uns ans Leben“ im Offenen Haus Oberwart. Radio MORA war bei einer kommentierten Ausstellungsführung dabei und hat sowohl mit dem Lehrpersonal als auch den Schülerinnen und Schülern gesprochen.
Anhören: →Sendung vom 21.3.2025 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA wird moderiert von Tina Nardai. In der Jugendsendung erzählt uns Adi Gussak mehr über die digitale Medienplattform „MyNews“ (Website), außerdem erfahren Sie im Veranstaltungskalender die besten Ausgehtipps für die Region Oberwart.
Anhören: →Sendung vom 24.3.2025 (mp3)
Im „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA widmen wir uns eine Stunde lang der vielfältigsten und schönsten Roma-Musik. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 25.3.2025 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ erfahren Sie mehr über das Arbeitsmarktprojekt „O drom andi cukunft – der Weg in die Zukunft“, das für Roma und Romnja in Oberwart ins Leben gerufen wurde.
März 25th, 2025 |
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Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Stellungnahme der deutschen Melde- und Informationsstelle Antiziganismus zu Markus Lanz:
Die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) (MIA) verurteilt die antiziganistische Rhetorik des Moderators Markus Lanz in der gleichnamigen Sendung vom 25. Februar 2025, die live im ZDF ausgestrahlt wurde. Die Meldestelle kritisiert auch, dass seitens des TV-Senders keinerlei Kommentar dazu geliefert wurde.
Was vorgefallen ist
In der ZDF-Polit-Talkshow „Markus Lanz“ vom 25. Februar wurde u. a. darüber gesprochen, wie es der AfD bei der letzten Bundestagswahl gelungen ist, so viel Zustimmung zu erhalten, insbesondere in Gelsenkirchen die meisten Zweitstimmen zu bekommen. Moderator Lanz fand schnell eine Antwort: Sinti und Roma seien dafür verantwortlich. Er sprach darüber, wie viele Probleme diese Bevölkerungsgruppe vor Ort verursachen würde. Sie seien kriminell, würden die Schule abbrechen, viele von ihnen seien arbeitslos.
Wieso es höchstproblematisch ist
Lanz reproduziert jahrhundertealte antiziganistische Vorurteile sowie Täter-Opfer-Umkehr vom Feinsten, indem er die in Gelsenkirchen lebenden Sinti und Roma sowohl für die sozialen Probleme in der Stadt als auch für die hohen Zustimmungswerte der AfD verantwortlich macht. Sogar die Senkung der Lebenserwartung in Gelsenkirchen wird in diesem Zusammenhang angesprochen.
Sündenbockfunktion
Sinti und Roma werden als Sündenböcke für soziale Unzufriedenheit und gesellschaftliche Krisen herangezogen. Dieser Mechanismus ist nicht neu, doch die derzeit verbreitete Diskursverschiebung, Migration für die meisten Probleme verantwortlich zu machen, verstärkt diese negative Einstellung. In diesem Zusammenhang präsentiert Herr Lanz alarmierende „Daten“ aus Gelsenkirchen zu Sozialbetrugsfällen, Arbeitslosenquoten, Schulabbrüchen und Absentismus bei Sinti und Roma. Diese von Antiziganismus geprägten Aussagen sollen laut ihm die schwierige wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage vor Ort erklären. Zudem werden die Erfolge der AfD als eine selbstverständliche Folge des angeblichen Fehlverhaltens der Minderheit dargestellt. Diese Argumentation ist grundlegend falsch, irreführend und überheblich. Read the rest of this entry »
März 23rd, 2025 |
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Musik, Rassismus & Menschenrechte
„Keine Geschichte, die man heute so erzählen will“
Das Lied vom Rand der Welt oder Der „Zigeunerbaron“ – ein neuer Blick auf ein umstrittenes Werk: Mit einem Libretto von Roland Schimmelpfennig und einer Rekomposition von der Musicbanda Franui (Markus Kraler/ Andreas Schett) entsteht eine Neufassung von Johann Strauss‘ Der Zigeunerbaron mit prominenter Besetzung, unter anderem mit Tobias Moretti.
Uraufführung am 25. März 2025 im Wiener MuseumsQuartier (Halle E), Infos und Tickets unter:
→www.johannstrauss2025.at
Strauss’ 1885 uraufgeführte Erfolgsoperette „Der Zigeunerbaron“ ist eines seiner musikalisch ambitioniertesten, zugleich aber sein heute inhaltlich kontroversiellstes Werk. Das so brisante Stück erfährt anlässlich des Jubiläumsjahres seines Komponisten eine musikalische wie literarische Überschreibung, die die darin enthaltenen Spannungsverhältnisse sichtbar macht und in einen heutigen Kontext stellt. Die Bearbeitung ist also kein Bruch mit Strauss, sondern eine Weiterführung seiner Ideen. In der Neufassung von Roland Schimmelpfennig, einem der meistgespielten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker, wird die Geschichte rund um Besitz, Liebe, Krieg, gesellschaftliche Verhältnisse wie auch Selbstermächtigung gleichzeitig märchenhaft und desparat umgedeutet. Das für seinen unverwechselbaren Klang bekannte Tiroler Kammerensemble Musicbanda Franui wird den beliebten Melodien von Strauss eine neue Dimension verleihen. [Johann Strauss 2025]
Roland Schimmelpfennig:
Die berühmte Originaloperette von Johann Strauss ist musikalisch ebenso reizvoll wie inhaltlich problematisch, angefangen beim Titel und einer verklärenden, historisierten Scheinfolklore in Bezug auf gleich mehrere Volksgruppen bis hin zur Kriegsverherrlichung. [Quelle: Rathauskorrespondenz]
Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, sie steht für sich, und mit ihr ihre Sprache, dem müssen wir uns stellen. Aber alte Verletzungen, alter Rassismus, alter Imperialismus, alte Ausgrenzungen, alte sprachliche Gewalt bleiben trotzdem Verletzungen, Rassismus, Gewalt, und ich sehe keinen Sinn darin, diese in einer Musiktheateraufführung zu wiederholen, auch nicht zum, sagen wir mal, Lerneffekt. Ignaz Schnitzers Libretto ist – auch bei größter, wohlwollender Anstrengung – in seiner alten Form keine Geschichte, die man heute so erzählen will. Bei der Originalversion des ,Zigeunervbaron‘ kann einem an verschiedenen Stellen unwohl werden, nicht nur wegen der klischeehaften Fake-Folklore. Read the rest of this entry »
März 20th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 14.3.2025 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA erfahren Sie in der Jugendsendung mehr zum Thema Fast Food. Außerdem bekommen Sie den Veranstaltungskalender für die Region Oberwart zu hören.
Anhören: →Sendung vom 17.3.2025 (mp3)
Auch im neuen „Romani Ora“-Musikmontag verwöhnt Sie Radio MORA mit hinreißender Roma-Musik aus aller Welt. Und nebenbei erfahren Sie auch Neuigkeiten in den Volksgruppennachrichten.
Anhören: →Sendung vom 18.3.2025 (mp3)
„Die Retter – drei Menschen aus dem Mittelburgenland“, das Theaterstück, dass sich um Rohonczy, Nizky und Kaucz dreht, ist diesmal das Tagesthema der „Romani Ora“. Moderiert wird die Sendung wie gewohnt von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 19.3.2025 (mp3)
Das neue Lokal „Bratort“ hat in Oberwart seine Pforten geöffnet. Welche Schmankerl Sie dort erwarten, berichtet uns Adi Gussak im Tagesthema dieser Sendung.
März 19th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 10.2.2025 | 9:24 min
Ausstellung in Oberwart: Bomben gegen Minderheiten 1993–1996
Maschkar o berscha 1993 dschi 1996 uschtidine andi Austrija 25 dschene taj organisaciji bombakere lila. Andi glajchi cajt ande Kärnten taj Burgenland trin bombi eksplodirinde. Schtar dschene mule, schtar dschene sorale dukade taj enja dschene loke dukade ule. O teror gelo le tschulipengere dschenenge taj politisch humanistischi pomoschagoschengere niposke. O lek phareder murdaripe sina Erbate, kaj o Josef Simon, Karl Horvath, Erwin Horvath taj o Peter Sarközi duach jek bomba murdarde ule. On kamnahi i tablina kaj upre pisim sina „Roma zurück nach Indien“ beig te lel taj i bomba eksplodirintscha. Jek artschijipe la Initiative Minderheiten andi koperacija le Volkskunde musejumiha Betschi, le kärnten.musejumiha taj le Prado Kher Erbaha. O artschijipe andar o 11.2. dschi 23.3.2025 te dikel hi: Keden dschi paruschtun 9:00 dschi 14:00 orenge, Prado Kher Erba, Lisztg. 1.
Zwischen den Jahren 1993 und 1996 erhielten in ganz Österreich insgesamt 25 Personen und Organisationen explosive Post. Im gleichen Zeitraum detonierten in Kärnten und im Burgenland drei Spreng- bzw. Rohrbomben. Die Anschläge hatten vier Tote, vier lebensgefährlich Verletzte und neun Verletzte zur Folge. Read the rest of this entry »
März 19th, 2025 |
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Facts & Figures
Im Mai 1942 beschloss das faschistische Kroatien, die gesamte Roma-Minderheit im Land zu vernichten. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Tausende ermordet worden.
(Quelle/pdf)
März 18th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 10.3.2025 | 10:23 min
Das Roma-Attentat von Oberwart: Lesung und Gesprächsrunde
Gondolipe upro Romengero atentato Erbate: Andi rat usar o 4to upro 5to feberi 1995, schtar manuscha opfertscha jeke rasistischi motivirime atentatostar ule. O schtar flogoskere grupnakere dschene le Romendar, jeka bombaha murdarde ule. Telal o anav „Schoha te pobisterel“ adabersch, tranda berscha palo atentato, Erbate jek gondolipeskero mulatintschago tel likerdo ulo.
Vor 30 Jahren hat das Bombenattentat von Oberwart die Republik erschüttert: Vier Männer aus der Volksgruppe der Roma starben bei der Detonation einer Sprengfalle. Gesprächsrunde mit: Emmerich Gärtner-Horvath (ehem. Geschäftsführer Verein Roma), Klaus Gartner (ehem. Vizebgm.), Terezija Stoisits (ehm. Nationalratsabgeordnete), Annemarie Klinger (edition lex liszt 12), Peter Wagner (Autor), Horst Horvath (ehem. GF OHO). Read the rest of this entry »
März 17th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 11.3.2025 (mp3)
Im Tagesthema der Romani ORA dreht sich alles um den internationalen Frauentag. Und in „Mindenfelitiko“ erhalten Sie aktuelle Kinotipps. Dazu erwartet Sie in dieser Sendung wie gewohnt die meiste und abwechslungsreichste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 12.3.2025 (mp3)
Adi Gussak berichtet im Tagesthema über das Kabarettfestival in Bad Tatzmannsdorf. Er hat den Star-Kabarettisten Christoph Fälbl interviewt. Und neben den internationalen Volksgruppennachrichten hören Sie die beste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 13.3.2025 (mp3)
Das Buch „Das Attentat von Oberwart“ diente als Leitfaden für die Diskussionsrunde im OHO in Oberwart. Die TeilnehmerInnen berichten 30 Jahre nach dem Attentat von 1995, wie sie diese Zeit in Erinnerung haben. Mehr dazu hören Sie im neuen Tagesbeitrag der „Romani Ora“. Moderiert von Tina Nardai.
März 16th, 2025 |
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Facts & Figures
Durch die Arbeitsmigration aus Finnland lebten um 1970 in Schweden bereits mehr finnische als schwedische Roma.
(Quelle)
März 13th, 2025 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Unter dem Radar – Antiziganismus, der „salonfähige“ Rassismus (Teil 1 & 2)
Grenzfrei – der Podcast des Münchner Flüchtlingsrats
Doppelfolge vom 17./18.9.2024
„Antiziganismus? Nie gehört!“ Dennoch gibt es ihn – bis heute. Diese leider noch immer salonfähige Form des Rassismus beruht auf einem Konstrukt aus Klischees und Zuschreibungen, das sich über Jahrhunderte herausgebildet und verfestigt hat. Es führt zu Diskriminierung und Ausgrenzung von Sinti* und Rom:nja sowie entsprechend gelesener Personen. Die Minderheit ist mit Ablehnung und Vorurteilen konfrontiert – oder mit einem erstaunlichen Maß an Unwissen. Mit dieser Doppelfolge möchten wir einige Informationslücken schließen und die eine oder andere Tür aufstoßen.
Gesprächspartnerinnen:
Dr. Andra Draghiciu – Historikerin und Mitarbeiterin beim Landesverband Sinti und Roma Rheinland-Pfalz, stammt aus Rumänien
Larisa Leitz – Romni und Mitarbeiterin beim Landesverband Sinti und Roma Rheinland-Pfalz, stammt aus Rumänien
Esther Reinhardt-Bendel – Sintezza und Aktivistin, Mitgründerin von Sinti-Roma-Pride
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März 10th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 5.3.2025 (mp3)
Alles rund um Aschermittwoch und der damit beginnenden Fastenzeit erfahren Sie im Tagesbeitrag dieser „Romani Ora“. Durch die Sendung begleitet Sie Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 6.3.2025 (mp3)
Das Buch „Katzenstreu“ von Stefan Horvath wurde mit Hilfe von Willi Spuler zu einem Hörspiel verfasst. Im Offenen Haus Oberwart wurde die gemeinsame Arbeit inklusive anschließender Gesprächsrunde präsentiert. Radio MORA war für Sie dabei; mehr darüber hören Sie im Beitrag der „Romani Ora“.
Anhören: →Sendung vom 7.3.2025 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ beinhaltet den Veranstaltungshinweise und die Jugendsendung zum Thema Fasching. Außerdem werden Sie mit der meisten Roma-Musik in einer Stunde verwöhnt.
Anhören: →Sendung vom 10.3.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen präsentiert von Tina Nardai. Neben der vielfältigsten Musik hören Sie auch die Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani.
März 9th, 2025 |
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Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
In Kroatien ist nur ein einziges Mahnmal für die im Zweiten Weltkrieg ermordeten Roma bekannt. Es entstand 1971 im Dorf Uštica bei Jasenovac.
(Quelle)
März 8th, 2025 |
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Frauenrechte
Internacijonali Dschuvlengero Di 2025

März 4th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 27.2.2025 (mp3)
Das Lokal „Gozo“ hat vor kurzem in Oberwart eröffnet. Es bringt Lebenslust und Kulinarik aus Malta ins Burgenland. Radio MORA hat dem Lokal einen Besuch abgestattet. Mehr darüber hören Sie im neuen Tagesthema von Adi Gussak.
Anhören: →Sendung vom 28.2.2025 (mp3)
Rechtzeitig vorm Wochenende hören Sie in der „Romani Ora“ auf Radio MORA die Veranstaltungshinweise und Volksgruppennachrichten. Zum Thema „Jugend und steigende Inflation“ erzählt uns Adi Gussak mehr in der Jugendsendung. Moderiert wird die Sendung von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 3.3.2025 (mp3)
In den nächsten 60 Minuten erhalten Sie im „Romani Ora“-Musikmontag die meiste und vielfältigste Roma-Musik. Außervdem werden Sie in den Volksgruppennachrichten über die Situation der Roma am Laufenden gehalten.
Anhören: →Sendung vom 4.3.2025 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ dreht sich alles um den Fasching. Und wie jeden ersten Dienstag im Monat hören Sie auch die „Atempause mit Regina“. Sie erzählt uns darin mehr über Atemwegserkrankungen und deren Auswirkungen auf unsere Stimme.
März 3rd, 2025 |
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Film & Theater, Geschichte & Gedenken
Rohonczy, Kautz, Niczky – drei Menschen aus dem Mittelburgenland
Theaterstück von Katharina Tiwald und Peter Wagner: Uraufführung im Offenen Haus Oberwart am 13. März 2025
Das Magazin Profil beschrieb 1995 den in Mitterpullendorf/ Középpulya ansässigen Baron György Gedeon Rohonczy als den „burgenländischen Oskar Schindler“. Er soll 121 Roma aus dem sog. „Zigeuner-Anhaltelager Lackenbach“, von dem Roma in Konzentrationslager, andere Sammellager oder Vernichtungslager deportiert wurden, dadurch gerettet haben, dass er sie als Erntearbeiter auf seinem Gutshof anstellte, und zwar nicht nur Männer, sondern ganze Familien, also auch Frauen und Kinder. Teilweise ermöglichte er ihnen die Flucht nach Ungarn. Seinem Beispiel folgten der Gutspächter Ernst Kautz aus Unterpullendorf/ Dolnja Pulja und Graf Ladislaus Niczky aus Nebersdorf/ Šuševo, die beide mit Rohonczy befreundet waren. Roma, die auf diese Weise überlebten, bezeugten nach dem Krieg die lebensrettende Tätigkeit der drei Männer. Einer von ihnen, Ernst Kautz, wurde selbst von betroffenen Roma gerettet, als die russischen Besatzer ihn exekutieren wollten.
Das Stück:
„DIE RETTER – Rohonczy, Kautz, Nitzky – Drei Menschen aus dem Mittelburgenland“ diskutiert im Stile eines Doku-Dramas die Frage, inwieweit diese drei Personen tatsächlich als Lebensretter, wenn nicht gar Helden im Sinne eines passiven Widerstandes gegen ein mörderisches Regime zu bewerten sind. Dabei treten durch Interviews, die mit Menschen unterschiedlichster beruflicher und geistiger Orientierung vor Kamera geführt wurden, differenzierende Einschätzungen und Bewertungen zutage, die auch unsere heute Beziehung zu zivilem Ungehorsam sowie identitätspolitische Fragen thematisieren.
Parallel dazu entspinnt sich der von Katharina Tiwald verfasste fiktive Dialog zwischen einem Ehepaar, das zur Geburtstagsfeier des 90-jährigen Anton (Toni), eines Lackenbach- und KZ-Überlebenden aus der Volksgruppe der Roma, eingeladen ist. Read the rest of this entry »