Archive for Februar, 2025

Romani Ora (21.2., 24.2., 25.2. & 26.2.2025)

Februar 28th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 21.2.2025 (mp3)

Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ versorgt Sie mit der besten Musik in Rich­tung Wochen­ende. Aber auch der Ver­anstal­tungs­kalen­der und die Jugend­sendung sind wieder mit dabei. Und Adi Gussak hinter­fragt eine mögliche Winter­depression bei jungen Menschen.


Anhören: →Sendung vom 24.2.2025 (mp3)

Pünktlich zum Start in die neue Woche hören Sie hier auf Radio MORA den „Roma­ni Ora“-Mu­sik­mon­tag! Eine Stunde lang die aus­er­lesens­ten Roma-Hits aus aller Welt, prä­sentiert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 25.2.2025 (mp3)

Ein „Rechtsextremismus-Workshop“, der von der Initiative Minder­heiten in Oberwart für Leh­rerIn­nen und Er­wach­senen­bild­nerIn­nen abgehalten wurde, ist diesmal das Tages­thema. Adi Gussak hat mehr Infos über die Ver­anstal­tung.


Anhören: →Sendung vom 26.2.2025 (mp3)

Laut „Fallstaff“ kommen die beliebtesten Faschingskrapfen des Burgenlandes von der Kondi­torei Kaplan aus Bad Tatzmannsdorf. Radio MORA hat mit dem fünf­fachen „Fall­staff“-Ge­winner Christian Kaplan über das Erfolgs­ge­heimnis seiner Krapfen ge­sprochen. Die Sendung wird mo­deriert von Tina Nardai.

Deutschland: Sinti und Roma in der Schule

Februar 28th, 2025  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Sinti und Roma in der Schule – Diskriminierung überwinden
SWR Kultur/Das Wissen, 17.1.2025
Von Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster

Rund 63 Prozent aller Sinti und Roma in Deutschland berichten laut einer Studie von Dis­kriminierungs­er­fahrun­gen im Bildungs­bereich – Vor­urteile und Unwissen führen zum so­ge­nannten Anti­ziganis­mus. Deshalb gehen viele Kinder und Jugend­liche weniger gern zur Schule oder brechen sogar ab. Da­gegen hilft nur: mehr Wissen. Das kann eine dezi­dierte Unter­richts­ein­heit sein, wie sie die „Hilde­gard Lagrenne Stif­tung“ für fünfte und sechste Klassen ent­wickelt hat. Oder das Ham­burger Modell: Seit 15 Jahren gibt es dort die „Bildungs­berater“, die selbst aus der Minder­heit stammen. Sie fun­gieren als Brücken­bauer zwi­schen Schule, Kindern und Eltern.

(Text und Sendung: SWR Kultur)

Ausstellung „Wir sind Hanau“ in Heidelberg

Februar 27th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ausstellungstafel "Wir sind Hanau" (Foto: sbbz-luise.de) Zum fünf­ten Jahres­tag des Anschlags zeigt das Doku­men­ta­tions- und Kultur­zentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg bis 13. März die Aus­stel­lung „Wir sind Hanau“. Der Eintritt ist frei.

Es dauerte zwölf Minuten, dann waren neun Leben aus­ge­löscht. Am 19. Februar 2020 hat der Atten­täter von Hanau die jungen Men­schen aus rassis­tischen Motiven ermor­det: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. An­schlie­ßend tötete er seine Mutter und sich selbst.

Die Präsentation im Dokumentationszentrum in Heidelberg regt zu einer kritischen Aus­einander­setzung mit Themen wie Dis­krimi­nie­rung, Rechts­extremis­mus und struk­tu­rellem Rassismus an und erinnert an die Ermordeten rechts­extremer Attentate der ver­gange­nen 30 Jahre in Deutschland. Kon­zipiert von »Migrantifa« Stuttgart, wurde sie gemein­sam mit Migration Hub Heidelberg sowie dem Bündnis Erin­nern.Ver­än­dern speziell für Heidel­berg weiter­ent­wickelt. Darin wird offen­kundig, dass der rechts­extreme und rassis­tische Anschlag in Hanau alle Men­schen in Deutschland betrifft. Denn gerade danach ist das Ausmaß rechts­extre­men Terrors und der mangel­haften gesell­schaft­lichen Auf­ar­beitung beson­ders deutlich ge­worden. Während Politi­ker*in­nen und Behörden von Hanau als »Einzelfall« sprechen, ent­gegnen die migran­tischen jungen Men­schen Deutsch­lands, dass dies nicht die Realität wider­spiegelt.

Neben Texten und Gedichten zu den Anschlägen in Hanau werden in der Ausstel­lung auch Werke von BIPoC-Kunst­schaf­fen­den aus Heidelberg gezeigt. Zudem setzt sie sich unter anderem kritisch mit dem Begriff »Einzelfall«, dem an­wach­sen­den Rechts­extremismus sowie dem Thema Rassismus in Sicher­heits­behörden aus­einander. Read the rest of this entry »

Romani Ora (17.2., 18.2., 19.2. & 20.2.2025)

Februar 25th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 17.2.2025 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag besticht auch dieses Mal mit einer Auswahl an erlese­nen Roma-Songs. Ob Lieder aus dem Genre Pop, Folk­lore, R ’n’ B oder Jazz, es ist für jeden Ge­schmack das Richtige dabei.


Anhören: →Sendung vom 18.2.2025 (mp3)

Der 32. Roma-Ball in Unterwart war wieder Treffpunkt unter­schied­li­cher Kulturen, Menschen und Musik. Im Tages­beitrag hören Sie mehr darüber. Außer­dem sind auch in dieser Ausgabe der „Roma­ni Ora“ aktu­elle Kino­tipps mit dabei. Die Sen­dung mode­riert Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 19.2.2025 (mp3)

Die beiden Filme „Amen sam so amen sam“ (1993/1995) von Hans Panner und „Stefan Horvath – Zigeuner aus Oberwart“ (2004) von Peter Wagner wurden im Offenen Haus Oberwart ge­zeigt. Die „Romani Ora“ war für Sie vor Ort. Auch die zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nach­richten können Sie hören.


Anhören: →Sendung vom 20.2.2025 (mp3)

Kajtalen Romalen“ – unter diesem Namen wurde in der Wiener Brunnen­passage eine Aus­stellung von Simonida Selimović kuratiert. Im Tages­thema erfahren Sie mehr darüber. Durch die Sendung führt Tina Nardai.

Minderheitenschutz im deutschen Bildungssystem (2024)

Februar 23rd, 2025  |  Published in Hochschulschriften, Jugend & Bildung, Recht & Gericht, Wissenschaft

Karl-Franzens-Universität GrazLena Baalhorn (2024): Minderheitenschutz der Sinti und Roma in aus­ge­wähl­ten Be­rei­chen des deut­schen Bil­dungs­sys­tems: Die Um­setzung des Rahmen­über­ein­kom­mens zum Schutz na­tio­na­ler Min­der­hei­ten in Bezug auf ihre Ge­schich­te und Kultur

Diplomarbeit, Karl-Franzens-Uni­ver­­si­tät Graz (Rechtswissenschaftliche Fakultät), 116 S.

→Download der UB Graz (pdf)

Abstract (Link):

Der Schutz von Minderheiten hat nach dem Zweiten Weltkrieg eine hohe Relevanz erlangt und sich in dieser Zeit stetig fort­ent­wickelt. Einen Teil dieses Minder­heiten­schutzes stellt das Rahmen­über­ein­kommen des Europarats zum Schutz nationaler Minder­heiten aus dem Jahr 1995 dar, das in Deutschland im Jahr 1998 in Kraft ge­treten ist und seitdem Sinti und Roma als eine von vier natio­nalen Minder­heiten in Deutschland unter seinen Schutz stellt. Gegen­stand der vor­liegenden Arbeit ist der Schutz der Kultur und Geschichte von Sinti und Roma in einigen Bereichen des deutschen Bildungs­systems unter dem Schutz des Rahmen­über­ein­kommens. Im Fokus steht dabei der Art 12 FCNM, wobei die Um­setzung Art 3,4 und 6 FCNM maß­geblich für eine erfolg­reiche An­wendung des Rahmen­über­ein­kommens sind. Es stellt sich zudem die Frage, wie sich die Situation von Sinti und Roma im Verlauf der Mo­ni­to­ring-Zyk­len verbessert hat bzw. was sich geändert hat. Zu Beginn wird das Rahmen­über­ein­kommen in Hinblick auf ver­schiedene Aspekte erläutert. Im weiteren Verlauf werden die ge­nannten Artikel dogmatisch analy­siert und es wird auf die An­wendung durch den Bera­tenden Aus­schuss ein­ge­gangen. Im dritten Schritt wird auf die Um­setzung durch Deutsch­land in den ver­schiede­nen Mo­nitor­ing-Zyk­len ein­ge­gangen. Außerdem werden die Schwächen des Rahmen­über­ein­kommens bearbeitet und wie die Umsetzung eines völker­rechtli­chen Instru­ments in einem föderalen Staat erfolgt, in dem Bildung in den Hoheits­bereich der Länder fällt. Read the rest of this entry »

Hanau – Eine Nacht und ihre Folgen

Februar 22nd, 2025  |  Published in Film & Theater, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Vor fünf Jahren, am 19. Februar 2020, er­mordete ein At­ten­tä­ter in Hanau in Deutschland neun Men­schen aus rassis­ti­schem Hass. Drei der Opfer, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov und Vili-Viorel Păun, waren Roma.

Der Mörder kam aus der Nachbarschaft: Er erschoss neun junge Men­schen aus rassis­ti­schen Motiven. Über­leben­de und An­ge­hörige be­rich­ten, wie sie die Tat­nacht und die Monate da­nach erlebt haben und wie sie sich gegen die Logik des Täters wehren, der sie zu Fremden in ihrer eige­nen Heimat machen wollte. Seit jener Februar­nacht kämpfen sie um das An­denken der Opfer und um die Auf­klärung des Ge­sche­he­nen. Und sie stellen viele drän­gende Fragen zur Tatnacht und zum Täter, die ihnen bis­lang nie­mand be­ant­worten wollte.

(Film und Text: HR/ARD Mediathek)

Sport: „Längst vergessene Held*innen“

Februar 21st, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Sport, Veranstaltungen & Ausstellungen

Vergessene Held*innen: Ausstellung über Roma und Sinti im Sport in Deutschland  Zwischen Triumph und Gewalt im Sinti- und Roma-Sport: Aus­stel­lung in Nürnberg

Von Donnerstag, 20. Februar, bis Mittwoch,19. März 2025, präsen­tieren die Deutsche Aka­demie für Fuß­ball-Kul­tur und das Kultur­büro Muggen­hof im Amt für Kultur und Freizeit ge­mein­sam mit dem Verband Deutscher Sinti und Roma – Landes­ver­band Bayern e. V. die Aus­stellung „Längst ver­ges­sene Held*in­nen – Sinti*zze und Rom*n­ja-Sport­ler*in­nen“. Die Ausstel­lung rückt be­ein­drucken­de Per­sönlich­keiten des Sports in den Fokus.

Sportlerinnen und Sportler wie etwa der Boxer Oswald Marschall, die Fußballe­rin Angel Theiß und der Kickboxer Gerard Lindner haben heraus­ragende sportliche Leis­tungen erbracht. Sie haben sich auch dazu ent­schieden, ihre Her­kunft als Sinti, Sintizze, Roma oder Romnja öffent­lich zu machen. In ein­drucks­vollen Portraits erzählt die Aus­stellung Geschichten von Dis­krimi­nierung und Ressen­ti­ments, aber auch von Identität, Selbst­be­wusst­sein und dem Kampf gegen Vorurteile.

Pionierarbeit im Bereich Sportgeschichte

Die aufwändig recherchierten und persönlichen Geschichten der Athletin­nen und Athleten sen­sibili­sie­ren für die Ver­gangen­heit und die aktu­ellen Lebens­reali­täten dieser Be­völke­rungs­gruppe und tragen dazu bei, eigene Vor­urteile zu hinter­fragen. Dadurch ver­mittelt die Aus­stellung einer­seits die große Rolle des Sports für die Iden­titäts­bildung und -fes­ti­gung des Einzel­nen, anderer­seits jedoch auch seine An­fällig­keit für Rassismus, Anti­ziganis­mus und Chauvi­nismus.

Die Ausstellung von Andrzej Bojarski und Oswald Marschall schließt eine Lücke in der deutschen Sport­geschichte. Namen wie Johann „Rukeli“ Trollmann, der als Sinto und Boxer wäh­rend des National­sozialis­mus ermor­det wurde, sind ver­einzelt bekannt, während die Leistun­gen vieler anderer Sinti, Sintizze, Roma und Romnja im Sport weit­gehend un­erwähnt bleiben. Die Prä­senta­tion rückt dieses ver­nach­läs­sigte Kapitel der Sport­geschichte in den Vorder­grund und fördert die An­er­kennung und Bedeu­tung der por­trätier­ten Per­sönlich­keiten über ihre sportlichen Leis­tungen hinaus.

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Romano Mulantintschago 2025

Februar 20th, 2025  |  Published in Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 19.2.2025 | 9:11 min

32. Traditioneller Roma-Ball in Unterwart

Te ada bersch o Romano mulatintschago Tenu­erbate tel likerdo ulo. O keraschi farajn HANGO Roma andar o sudi­tiko Burgenland o pativ­jakero upre dipe hi, o tradi­cijo­neli Roma-Ball tel te likerel taj afka i kultura le Romen­dar le pradi­peske te presen­tirinel. Roma taj gadsche afk schaj pumen te prin­dscharel siklon taj pumen schaj arparun. I muschika use o Romano mula­tintscha­go 2025 le Erbakere muschi­kane bandi, i LEON BERGER BAND, ROMANO RATH sar andar o ungriko BELA & LACI, i POST MERIDIEM BAND taj i ungriki kheli­peskeri grupn Tenu­erbatar. Paloda te jek show del la neva bandatar ROMANTIC DEATH. Roma taj gadsche afk schaj pumen te prindscharel siklon taj pumen schaj arparun. Sar sako bersch hi i tradicija le upre beschari­pestar la koro­natar la Romani kiral­kijake taj le Romano kiral­kijeske 2025.

Der Verein HANGO Roma hat die ehrenvolle Aufgabe, den traditio­nellen Roma-Ball zu ver­ansta­lten und so die Kultur der Roma der Öffent­lich­keit zu prä­sentie­ren und sichtbar zu machen. Der Roma-Ball ist ein jähr­licher kultureller Fix­punkt, und dies seit nun 32 Jahren. Er ist gleich­zeitig Aus­druck der kultu­rellen Identität der Volks­gruppe der Roma. Musikalisch um­rahmt wurde der Roma-Ball 2025 von den Oberwarter Roma-Mu­sik­grup­pen, der LEON BERGER BAND und ROMANO RATH sowie von BELA & LACI aus Ungarn, der POST MERIDIEM BAND und der unga­rischen Tanz­gruppe aus Unterwart. Weiters gab es eine Show-Musik­ein­lage mit der neu­for­mierten Roma-Band ROMANTIC DEATH. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (546)

Februar 19th, 2025  |  Published in Facts & Figures, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte

Wenn italienische Zeitungen von nomadi (für Roma) spre­chen, er­folgt dies über­wie­gend (83%) im ne­ga­ti­ven Kon­text. Nur 17% ent­fal­len auf neutra­le/po­­si­ti­ve The­men.

(Quelle)

Vorurteile und Stereotype (2023)

Februar 18th, 2025  |  Published in Hochschulschriften, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Karl-Franzens-Universität GrazKlara Novak (2023): Vorurteile und Stereotype gegenüber der ethnischen Minderheit der Roma

Masterarbeit, Karl-Fran­zens-Uni­ver­­si­tät Graz (Um­welt-, Re­gio­nal- und Bil­dungs­wis­sen­schaft­li­che Fa­kultät), 190 S.

→Download der UB Graz (pdf)

Abstract (Link):

In dieser Arbeit werden Vorurteile und Stereotype der Mehrheits­gesell­schaf­ten süd­ost­euro­päi­scher Länder gege­nüber der Roma-Min­der­heit in den Mittel­punkt gestellt, wobei der Fokus vor allem auf den Vor­urteilen und Stereo­typen der kroatischen Mehr­heits­gesel­lschaft liegt. Zu diesem Zweck wurden auf Roma be­zogene Artikel analysiert, die in drei kroatischen Online­zeit­schriften ver­öffent­licht wurden, um zu ermitteln, in welchen Kon­texten über Roma berichtet wird. Das Haupt­augen­merk liegt jedoch auf den Leser­kommen­taren zu den analy­sierten Beiträgen, die Aufschluss über die Vorurteile und Ein­stellun­gen der Leser:in­nen gegen­über der Roma-Min­der­heit gaben. Es wurde fest­gestellt, dass viele Vorurteile und Stereotype gegen­über den Roma nach wie vor stark präsent sind. Read the rest of this entry »

Romani Ora (12.2., 13.2. & 14.2.2025)

Februar 17th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 12.2.2025 (mp3)

Die Ausstellungseröffnung „Man will uns ans Leben – Bomben gegen Minder­heiten“ wurde im Offenen Haus Oberwart er­öffnet. Im Tages­thema der „Romani Ora“ erfahren Sie mehr darüber. Außer­dem hören Sie in dieser Sendung die inter­natio­nalen Volks­gruppen­nach­rich­ten und die ab­wechs­lungs­reichste Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 13.2.2025 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie eine weitere Folge von „Mri historija“ und das aktu­elle Tages­thema. Darin dreht sich dies­mal alles um den bevor­stehen­den Tag der Liebe, den Valentinstag.


Anhören: →Sendung vom 14.2.2025 (mp3)

In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie den Ver­anstal­tungs­hinweise und die Volks­gruppen­nachrichten in Deutsch und Bur­gen­land-Ro­mani. In „Young, wild and free – le ter­nenge“, der Jugend­sendung mit Adi Gussak, er­fahren Sie mehr darüber, wie die jungen burgen­ländi­schen Schü­lerin­nen und Schüler die Semester­ferien ver­bracht haben.

Facts & Figures (545)

Februar 14th, 2025  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

In Österreich befürch­ten 62 % der Be­frag­ten, dass sich der Holo­caust wie­der­ho­len könn­te. Ähn­lich in Deutsch­land: 61 %.

(Quelle)

Romani Ora (7.2., 10.2. & 11.2.2025)

Februar 13th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 07.2.2025 (mp3)

Kurz vor dem Wochenende erhalten Sie in der „Romani Ora“ die Ver­anstal­tungs­hin­weise für die Region Oberwart sowie die inter­natio­nalen Volks­gruppen­nach­rich­ten und die Ju­gend­sendung. Darin er­zählt uns Adi Gussak mehr über den lang­er­:sehn­ten sechsten Teil von „Final Destination“. Mo­deriert wird die „Romani Ora“ von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 10.2.2025 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA ver­wöhnt Sie eine Stunde lang mit Roma-Liedern aus aller Welt. Von Gogol Bor­dello über Kalyi Jag bis hin zu unseren Lokal­mata­doren Romano Rath oder der Hans Samer Band ist alles dabei.


Anhören: →Sendung vom 11.2.2025 (mp3)

Anlässlich der Semesterferien im Burgenland hören Sie in dieser „Romani Ora“ einen Beitrag darüber, ob die Schü­lerin­nen und Schüler ihre Akkus beim Schi­fahren, Eislaufen oder Nur-Faulenzen auf­laden. Durch die Sen­dung führt Sie Tina Nardai.

Antiziganismus und Wohnungslosigkeit

Februar 12th, 2025  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Podcast Social Minds (Deutschland), Folge #1, 16.1.2025, 23:50 min

Antiziganismus durchzieht alle Ebenen unserer Gesell­schaft. Dennoch wird kaum eine andere Form der Dis­krimi­nierung so wenig be­achtet und thema­tisiert. In dieser Episode betrachtet Social Minds die Schnitt­stelle von Anti­ziganis­mus und Wohnungs­losig­keit anhand der Diskri­minie­rung auf dem Kölner Woh­nungs­markt sowie des institu­tio­nel­len Rassismus der kommu­nalen Verwaltung Hannovers und zeige auf, welche Be­deutung das Thema für die Soziale Arbeit hat. Dazu hört ihr ein Interview mit Carmen Frühling, einer Mit­arbeiter­in des Aus­zugs­manage­ments, einem Projekt der Stadt Köln, des DRK und des Kölner Flüch­tlings­rates.

Social Minds ist ein Podcast von Kim Ewald – ein Pro­jekt im Rahmen des Stu­diums der Sozialen Arbeit an der Hoch­schule Hannover. Musik und Ton: Jacques Tondar

Quellen zur Folge:

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Artschijipe/Ausstellung „Man will uns ans Leben“

Februar 11th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 10.2.2025 | 9:24 min

Artschijipe/Ausstellung im Offenen Haus Oberwart (OHO):- Man will uns ans Leben – Bomben gegen Minderheiten 1993–1996

Maschkar o berscha 1993 dschi 1996 uschtidine andi Austrija 25 dschene taj or­gani­saciji bom­bakere lila. Andi glajchi cajt ande Kärnten taj Burgenland trin bombi eksplo­di­rinde. Schtar dschene mule, schtar dschene sorale dukade taj enja dschene loke dukade ule. O teror gelo le tschuli­pen­gere dsche­nenge taj politisch humanistischi pomo­scha­goschen­gere niposke. O lek phareder mur­daripe sina Erbate, kaj o Josef Simon, Karl Horvath, Erwin Horvath taj o Peter Sarközi duach jek bomba mur­darde ule. On kamnahi i tablina kaj upre pisim sina „Roma zurück nach Indien“ beig te lel taj i bomba eksplo­di­rin­tscha.

Jek artschijipe la Initiative Minderheiten andi kopera­cija le Volks­kunde Mu­se­jumiha Betschi, le Kärnten Muse­jumiha taj le Prado Kher Erbaha. O artschi­jipe andar o 11.2 dschi 23.3.2025 te dikel hi: Keden dschi paruschtun 9:00 dschi 14:00 orenge.

Zwischen den Jahren 1993 und 1996 erhielten in ganz Österreich ins­ge­samt 25 Perso­nen und Organi­satio­nen explo­sive Post. Im gleichen Zeitraum deto­nierten in Kärnten und im Burgenland drei Spreng- bzw. Rohr­bomben. Die An­schläge hatten vier Tote, vier lebens­gefähr­lich Verletzte und neun Ver­letzte zur Folge. Der Terror adres­sierte aus­schließ­lich Minder­heiten­an­ge­hörige und ihre poli­tisch-hu­ma­nisti­schen Unter­stützer:in­nen. Der fol­gen­schwerste Anschlag fand im Febru­ar 1995 im burgen­län­dischen Oberwart statt, bei dem vier Roma-An­ge­hörige einer Spreng­falle zum Opfer fielen. Josef Simon, Karl Horvath, Erwin Horvath und Peter Sarközi starben durch eine Ex­plosion, als sie eine Tafel mit der In­schrift „Roma zurück nach Indien!“ ent­fernen wollten. Obwohl die Auswahl der Adres­sat:in­nen bald auf Urheber aus dem rechten Eck schlie­ßen ließ, ge­stalte­ten sich die Er­mitt­lungen sehr lang­wierig und nahmen erst im Herbst 1997 zufällig ein Ende. Read the rest of this entry »

Die Situation der Roma in Kroatien (2023)

Februar 9th, 2025  |  Published in Hochschulschriften, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

Karl-Franzens-Universität GrazMichaela Franjo (2023): Die Situation der Roma in Kroatien – Eine Analy­se der recht­li­chen Schutz­me­cha­nis­men und der fak­ti­schen Lebens­um­stände

Diplomarbeit, Karl-Fran­zens-Uni­ver­­si­tät Graz (Rechtswissenschaftliche Fakultät), 131 S.

→Download der UB Graz (pdf)

Abstract (Link):

Die vorliegende Arbeit untersucht die rechtlichen Schutz­mecha­nis­men und die fakti­schen Lebens­um­stände der Roma in Kroatien in den Be­reichen Wohnen, Bildung und Arbeit. Vielmehr besteht das Haupt­ziel darin, die aktuellen Heraus­for­derun­gen, mit denen Roma in diesen Bereichen kon­fron­tiert sind, zu iden­ti­fizieren und auf­zu­zeigen. Im all­gemeinen Teil wird deshalb zunächst als theo­reti­scher Einstieg der Begriff „juristische Min­der­heit“ er­läutert und eine Unter­schei­dung zwischen ethnischen, religiösen und sprach­li­chen Minder­heiten vor­ge­nommen. An­schlie­ßend wird der in dieser Arbeit ver­wendete Minder­heiten­begriff fest­gelegt und der in Kroatien ver­wendete Minder­heiten­begriff sowie der Begriff „Roma“ erläutert. Im beson­deren Teil der Arbeit werden die drei Berei­che – Wohnen, Bildung und Arbeit – unter­sucht. Es werden die rele­vanten recht­lichen Rahmen­be­din­gun­gen auf inter­nationaler, euro­päischer und natio­naler kroatischer Ebene erläutert und die tat­säch­li­che Lage der Roma auf­gezeigt. Read the rest of this entry »

Romani Ora (31.1., 3.2., 4.2., 5.2. & 6.2.2025)

Februar 8th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 31.1.2025 (mp3)

Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ beinhaltet den Ver­anstal­tungs­ka­lend­er für die Re­gion Oberwart und die besten Roma-Songs aus aller Welt. In der Jugend­sen­dung erfah­ren Sie, wie junge Men­schen mit dem Roma-Attentat von Oberwart um­gehen und was sie darüber wissen.


Anhören: →Sendung vom 3.2.2025 (mp3)

Im neuen „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA hören Sie neben den zwei­sprachi­gen Volks­grup­pen­nach­rich­ten die ab­wechs­lungs­reichste und viel­fäl­tigste Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 4.2.2025 (mp3)

Im Tagesthema nehmen wir sie mit auf die 33. „Baumesse Oberwart“, und Zeit zum Ent­spannen bieten wir Ihnen in „Reginas Atem­pause“. Durch die Sendung führt Sie wie ge­wohnt Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 5.2.2025 (mp3)

Die „Romani Ora“ mit Tina Nardai auf Radio MORA beinhaltet im aktuel­len Tages­thema die Prä­senta­tion der Er­geb­nisse der Bürger­beteili­gung „Oberwart 2035“ (mehr hier).


Anhören: →Sendung vom 6.2.2025 (mp3)

Die Gedenkeier anlässlich des 30. Todestages der Roma-At­ten­tats­opfer von Oberwart wurde dieses Jahr von der Roma­pastoral mit einem Gedenk­marsch und Festreden orga­nisiert. Mehr darüber hören Sie im Tages­thema dieser Aus­gabe der „Romani Ora“.

Amen sam Roma / Wir sind Roma

Februar 8th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 7.2.2025 | 3:58 min

30 Jahre Roma-Attentat in Oberwart: Wir ge­den­ken des Rohr­bom­ben­atten­tats vom 4.2.1995

Amen sam Roma, kale Roma,
            Wir sind Roma, schwarze Roma,
schukar Roma upra ada them,
            schöne Roma auf dieser Welt,
o kale atscha taj o kale bal,
            die schwarzen Augen und die schwazen Haare,
so amen Roma, Roma hi.
            die wir Roma, Roma haben.

Amen sam Roma, kale Roma,
            Wir sind Roma, schwarze Roma,
tschore Roma upra ada them,
            arme Roma auf dieser Welt,
amen o gadsche nikaj na kamnahi,
            die Nicht-Roma wollen uns nirgendwo,
taj amen sam nipo sar o avre.
            aber wir sind Menschen wie die anderen.
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Bombakero atentato amen gondolinas

Februar 7th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 6.2.2025 | 7:23 min

30 Jahre Roma-Attentat in Oberwart: Wir ge­den­ken des Rohr­bom­ben­atten­tats vom 4.2.1995

Ando scharto feberi deschenja enjavar desch taj pantschto bersch o lek bibasta­leder atentato andi dujti republik kerdo ulo. Schtar dschene la flogos­kera grupnatar le Romen­dar o Peter Sarközi, Josef Simon, Karl taj Erwin Horvath jeka bombatar mur­darde ule. Upri bomba jek tablina upre sina, le pisini­peha „Roma zurück nach Indien“. Uso proba­linipe aja tablina bejg te lel, i bomba eksplo­di­rin­tscha, savi jek falato jek rasis­tischi moti­virti serijatar le atente­te­ristar Franz Fuchs sina. Te ada bersch ando 4. feberi i Roma­pastoral uso gondo­lipes­kero mula­tin­tschago Erbate uso gon­dolipes­kero than akar­tscha le schtar Romenge, save odoj duach aja bibas­tali bomba pu­maro ileto iste mukle, te gon­dolinel.

Das tragische Attentat von Oberwart, bei dem vier Roma-Män­ner, Karl Horvath, Josef Simon, Peter Sarközi und Erwin Horvath, ihr Leben ver­loren, jährt sich in diesem Jahr zum 30. Mal. Aus diesem Anlass ludt die Roma­pastoral der Diö­zese Eisen­stadt er­neut zu einer Gedenk­feier ein, um der Opfer zu ge­denken und ein Zeichen des Respekts, der Erin­nerung und der Mah­nung zu setzen. Die Gedenk­feier begann in der Bildungs­anstalt für Elementar­päda­gogik (Dorn­burg­gasse 93), wo der erste Teil des Programms statt­fand. Nach der offi­ziellen Be­grüßung wurde eine Video­botschaft des Herrn Bundes­prä­sidenten ein­gespielt. Eine Prä­sentation von Schü­ler:innen sowie ein Impuls von Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Ursula Mindler-Steiner gab es an­schlie­ßend. Im Anschluss gab es einen gemein­samen Gedenk­marsch zur Gedenk­stätte „Am Anger“. Read the rest of this entry »

„Meine ermordete Familie“

Februar 6th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

Meine ermordete Familie – Sinti im Holocaust
DW Deutsch/Reporter, 2024 (12:37 min)

Sechs Millionen Juden fielen dem Hass [der Natio­nal­sozia­lis­ten] zum Opfer, aber auch An­ge­hörige anderer Gruppen, nicht zuletzt Sinti und Roma, die von den Nazis in ver­schie­de­nen euro­päi­schen Ländern gnaden­los verfolgt und meist ins KZ Auschwitz depor­tiert wurden. Schätzungs­weise 500.000 euro­päische Roma und Sinti über­lebten das NS-Regime nicht. So wie fast alle Ver­wandten von Carmen Spitta. Die Frankfurterin trägt schwer am Schick­sal ihrer Familie, doch gerade des­halb will sie deren Geschichte weiter­geben an die jün­gere Gene­ration.

Eine Reportage von Dáša Raimanová.

(Beitrag und Text: DW Deutsch)