Archive for Oktober, 2022

Romani Ora (10. Oktober 2022)

Oktober 10th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 10.10.2022 (mp3)

Hören Sie in der heutigen Sendung der Romani Ora, mode­riert von Tina Nardai, einen Bericht über „Sensiro – Studie zur Evalu­ierung der natio­na­len Roma-Stra­te­gie“, in „Mri his­to­rija“ einen Aus­schnitt aus der Lebens­ge­schich­te der Burgen­land-Romni Walpurga Horvath; und in der Rubrik „Min­den­felitiko“ einen Kultur­tipp: Ferry Janoska in Raiding.

Romano Dikipe (oktoberi 2022)

Oktober 10th, 2022  |  Published in Radio, Podcast & TV

ORF Romano DikipeRomano Dikipe
Televisakero magacin le Romenge taj Sintijenge
ORF 2 Burgenland, 9.10.2022 | →on Demand

Martin Horvath (Foto: Romano Dikipe/Hango Roma)Ando aktujeli ardipe la sendun­gatar „Roma­ni Dikipe“ min­den­feli­tike te­matscha andar o dschivipe le Ro­men­dar taj Sinti­jen­dar sika­vas. Amen bari­ka­ne dsche­ne taj fa­rajn­tscha taj ba­rika­ne kul­ture­li mu­la­tin­tscha­ge taj te ama­ri nevi 7-tschib­tscha­keri flo­gos­keri grup­nen­geri sen­dung „WIR“ ang­le ter­dscha­ras.

Martin Horvath ando sikavipe — O lek buteder prindscha­ren le Bur­gen­land-Rom, Martin Horvath, ojs muschi­kaschi la Leon Berger bandatar vaj andar leskeri funk­ci­jona ojs pati­jardo bota­kero vodaschi le fa­rajnistar HANGO Roma. Mro kolega Adi Gussak le ak­tivisto ande les­kero kher ando sudi­tiko Burgenland kher rodija taj leha pedar les­kero nevo hobi, i barja­keri buti, va­kertscha.

O Romano Centro 30-berschengero jubilejum mula­ti­nel — Ando linaj o 30-ber­schen­gero jubi­lejum ando Roma­no Centro palal mu­latim ulo. Vasch i Corona pan­demija, o mula­tintscha­go ando lejcti bersch, naschtig tel likerdo ulo. O Roma­no Centro ojs jek le erschti Romen­gere faraj­nendar andi Austrija, kerdo ulo. Ando farajn, Roma andar minden­fe­litike grupn fatretim hi, pe khetan le feder keripeske le dschi­vi­peskere situaci­jenge le Romen­dar taj gejng lengeri dis­krimina­cija, and te bescharel.

Nevo flogoskero grupnengero magacin „WIR“ — O ORF jek bunda­kero bul­hardo TV-ma­gacin kertscha. I sen­dung le ana­veha „WIR“, falati andar o 6 flogos­kere grup­nen­gere redak­ci­jontscha ando jekosch­ne flogos­kere grupnen­gere tschib­tscha sikal taj sako dujto kurko, ratschaha ando ORF III te dikel hi. Ando kes­dipe le sep­tem­beristar i sen­dung ando thanes­kero schtu­dijo Burgenland, ang­le ter­dschardi uli.

Natalie Bordt – I jekoschni Sintijengeri-selsorgerkija andi Austrija — Ande amaro arto falato la je­kosch­na Sinti­jen­gera-sel­sorger­kija andi Austrija, angle tumen­ge terdscha­ras. Read the rest of this entry »

Nane Oda Lavutaris / Who Will Play for Me?

Oktober 8th, 2022  |  Published in Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

05_who-will-play-for-me_v2Die in der Slowakei geborene Künst­le­rin Emília Rigová be­schäf­tigt sich in ihrer Aus­stel­lung Nane Oda La­vu­ta­ris/ Who Will Play for Me? mit der Ge­schich­te so­wie den Gegen­warts­er­fah­run­gen der Roma.

MUMOK, Wien | 8. Okt. 2022 bis 5. März 2023

Emília Rigová befasst sich in ihrem medial breit aufgefächer­ten OEuvre vor ihrem eigenen bio­grafi­schen Hinter­grund mit aktuel­len Fragen zur Identität und gesell­schaft­lichen Rolle der Roma sowie mit deren geschicht­lichen Grund­lagen. Ihre Arbeiten, die auf um­fang­reichen Re­cherchen auf­bauen, richten sich gegen gesell­schaft­liche Polari­sierung und Aus­grenzung. Sie unter­suchen und akzen­tuieren die symbio­ti­schen Aspekte im Verhältnis von Roma und Nicht-Roma, ohne dabei historische und gegen­wärtige Konflikt­felder zu ver­drängen. Dies kommt auch darin zum Ausdruck, dass sich die Künstle­rin seit 2012 „Bári Raklóri“ nennt und damit ein Alter Ego an­nimmt, das unter­schied­liche Iden­titäten in sich vereint.

Die Ausstellung Nane Oda Lavutaris / Who Will Play for Me? verweist auf das musikalische Erbe der Roma als Aus­drucks­form einer gesell­schaftli­chen Identität, die integra­ler Teil europäi­scher Kultur und wider­ständigen Lebens zu­gleich ist. Emília Rigová hat Noten alter Roma-Lieder aus der ganzen Welt ge­sammelt, in den Nachbar­ländern ethno­musiko­lo­gi­sche Archive besucht und so ein eige­nes Archiv zu­sammen­getragen. Daraus ver­wendet sie drei Lieder, die zwar in unter­schied­lichen Gegenden der Slowakei ge­funden wurden, letztlich aber trans­nationaler Natur sind. Sie wurden meist von ver­schiede­nen ethnischen Unter­gruppen in unter­schiedli­chen Dialekten ge­sungen. Da sie sich auf be­stimmte Er­eignisse be­ziehen, wie zum Beispiel den Porrajmos, den Völkermord an den Roma und Sinti im National­sozialis­mus, schaffen sie in der Ausstellung einen nach wie vor bri­san­ten histori­schen Kontext.

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Romani Ora (7. Oktober 2022)

Oktober 8th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 7.10.2022 (mp3)

In der aktuellen Romani Ora stellen wir Ihnen Manuela Horvath, u.a. Ge­mein­de­rätin in Oberwart, vor. Dazu die Rubrik „Min­den­fe­litiko“ mit dem Ver­anstal­tungs­kalender. Und in „Mri his­to­rija“ geht es um die Roma-Vereine. In der Ju­gend­sen­dung „Young, wild and free“ haben wir einen Bericht über die un­gari­sche Sän­gerin Mary Nótár für Sie vor­be­reitet

Videoreihe zur Geschichte der Burgenland-Roma

Oktober 7th, 2022  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Veranstaltungen & Ausstellungen

Historische Aufnahme von Roma in Mattersburg (Foto: erinnern.at)Videoproduktionen – Geschichte der burgenländischen Roma
Vortrag von Walter Reiss und Gerhard Baumgartner

Veranstaltung der Roma Volkshochschule Burgenland
7.10.2022, 19:00 bis 21:30 in Oberwart
Zentralmusikschule/Ambrosig. 13
Anmeldung: 0664/35 81 489, office@vhs-roma.eu

Eine Serie von neun Video-Lectures für den Schul­unterricht, die Er­wach­senen­bildung und alle In­teres­sier­te wird erst­mals der Öffent­lich­keit präsentiert.

Die ersten Roma im Burgenland (16. bis 18. Jhdt.)/ Heimatrecht und Migra­tion (19. Jhdt.)/ Sprache und Kultur der Roma, Sinti und Lovara/ Roma in histo­ri­schen Film­quellen/ Roma als Objekte obrig­keits­staatlicher und polizei­licher Maß­nahmen/ Roma im Natio­nal­so­zialis­mus (1938 bis 1945)/ Die Über­leben­den der Kon­zentrations­lager (1945 bis 1965)/ Beginn der inter­natio­na­len und der öster­reichi­schen Roma­bewegung (1968 bis 1995)/ Österrei­chi­sche Roma heute.

(Ankündigung: erinnern.at)

Sensiro: Evaluierung der nationalen Strategie

Oktober 6th, 2022  |  Published in Dokumente & Berichte, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Wissenschaft

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 6.10.2022 | 8:04 min

Präsentation an der Uni Wien: „Studie zur Evaluie­rung der na­tio­na­len Stra­te­gie zur In­klu­sion der Rom:nja in Öster­reich“

Ando 4. oktoberi 2022 Betschiste upri universi­teta i schtu­dija pre­senti­rim uli. La schtu­dijake 400 schel andi Austrija dschivde Romnja taj Roma phutschle ule, pedar oda ari te organisacija taj dschene, save le prik­bescha­ri­peske buti kernahi, lenca vake­riptscha kerde ule. Sensiro hi jek projekto, savi i nacijo­nali stra­tegija uso utscheder keripe la socijala inklu­sijo­natar le Romendar savi ando bersch 2001 ardim uli, taj o bajder keripe arkerdo ulo, eva­lujirim te ol. Cil le evaluji­ri­ni­pestar hi, ari te lakel, sar taj kitschi le bun­dakere birov­tschostar definirti ciltscha, reste ule. La austri­jakera regi­rungatar bescharde ke­riptscha hi o palva­keripe andar o bersch 2011. la EU-akere be­scharde stra­tegischi kerip­tschendar le Romenge andi EU. O virkini­peskere ciltscha hi: Nisaj dis­kri­minacija le Romendar uso sikadipe, buti, sastipe taj ando khera kaj atschen. Sora­lipe le Romen­dar ando cile kheta­ni­peskere koji, Palmaripe le steri­jotipschendar taj le anti­ciganis­musistar, sen­siblisirinipe le pra­dipestar taj gadschendar le aun­paschlari­peske le Romenge taj buter aver koji meg.

SENSIRO ist ein Projekt, das die nationale Strategie zur Erhöhung der sozialen In­klusion der Rom*nja, die 2011 ver­ab­schiedet wurde und deren Fort­setzung vor kurzem beschlossen wurde, un­abhän­gig evaluiert. Ziel der Evaluierung ist es, herauszufinden, ob und in­wiefern die vom Bundes­kanzler­amt defi­nierten Wirkungs­ziele erreicht wur­den. Die von der österreichischen Regierung ge­setzten Maß­nahmen sind die Antwort auf den 2011 von der EU ge­setzten strate­gischen Rahmen für Rom*nja in der EU. Read the rest of this entry »

Romani Ora (5. Oktober 2022)

Oktober 5th, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 5.10.2022 (mp3)

Die Romani Ora am Mittwoch stellt Ihnen im Tages­thema den „Multi­kulti-Künst­ler” Harry le Mo vor. In der Rubrik „Mri his­to­ri­ja“ er­fahren Sie mehr über die Roma­siedlung Kleinbachselten im Süd­burgenland. In „Min­den­fe­litiko“ geht es ums Thema Lebens­mittel­ver­schwen­dung. Und im Jugend­format „Young, wild and free – le ter­nenge“ haben wir einen Bericht über den Kickbox­klub Neudau für Sie vor­be­reitet.

Bartoszewski: Ausstellung in Heidelberg

Oktober 5th, 2022  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ausstellungsplakat: Bartoszewski (Foto: Dokuzentrum)Widerstand – Erinnerung – Versöhnung: Drei Bereiche im Leben des Auschwitz-Über­leben­den und ehe­ma­ligen polni­schen Außen­minis­ters Władysław Bar­toszewski. Die Aus­stel­lung widmet sich seiner Bio­grafie, indem sie auf diese drei Aspekte auf­merk­sam macht, die für ihn selbst am wich­tigsten waren und den besten Ein­blick in seine fa­cetten­reiche Per­sön­lich­keit geben.

Vom 6.10. bis 14.11. macht die Ausstellung im Doku­men­ta­tions- und Kul­tur­zentrum Deut­scher Sinti und Roma in Hei­del­berg Sta­tion. Die Schau wird am 5. Ok­to­ber um 19 Uhr in der Bre­meneck­gas­se 2 er­öffnet.

Es ist nicht nur erstaunlich, sondern grenzt geradezu an ein Wunder. Denn aus­gerech­net die deutsch-pol­nische Ver­söhnung wurde für Władysław Bartoszewski (1922–2015) zum Lebens­thema. Obwohl er die Gräuel der National­sozialis­ten mit­er­lebte, in KZ Auschwitz ver­schleppt wurde und sich nach seiner Ent­lassung am Warschauer Aufstand be­tei­ligte. Nach dem Zwei­ten Weltkrieg wurde der Intel­lek­tuelle und Politiker dann erneut zum Opfer eines totalitä­ren Systems. Vor dem Hinter­grund dieser per­sönlichen Er­fahrun­gen hat er sich bis zu seinem Tode oben­drein dem Schutz der Men­schen­rechte und dem Kampf gegen Rassismus ver­schrieben. Dabei enga­gierte sich der ehe­malige polnische Außen­minister und lang­jährige politischer Berater auch nach­drück­lich für die Rechte der Sinti und Roma.

Gezeigt wird ein Überblick über das Leben und Wirken des international geachteten Brücken­bauers, der nicht der nicht dem tra­ditio­nellen chrono­lo­gischen Lebenslauf dar­stellt, sondern jene Themen in den Fokus rückt, die Bar­toszewski am wich­tigsten waren und die einen span­nenden Einblick in seine facetten­reichte Per­sönlich­keit geben. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (446)

Oktober 4th, 2022  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

1974 errichtete Vincenz Rose auf ei­ge­ne Kos­ten in Auschwitz das welt­weit ers­te Denk­mal, das an den Ge­no­zid an den Sinti und Ro­ma er­in­ner­te.

(Quelle)

Romani Ora (3. Oktober 2022)

Oktober 3rd, 2022  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 3.10.2022 (mp3)

Die heutige Romani Ora, moderiert von Tina Nardai, be­fasst sich in  einem Bei­trag mit dem Cari­tas-Pro­jekt Kambuke in Graz. In der Rubrik „Mri his­to­­ri­ja“ stellen wir Ihnen den Roma-Zeit­zeu­gen und Holo­caust-Über­le­benden Anton Müller aus Zahling vor. Und in „Minden­­fe­litiko“ wer­fen wir einen Blick ins neue Herbst­programm des Offenen Hauses Oberwart (OHO).

Deutschland: Förderung für Lernort RomnoKher

Oktober 1st, 2022  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung

Kellergewölbe im RomnoKher, Mannheikm (Foto: VDSR-BW)Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bun­des­­ta­ges hat einen Zu­schlag von 200.000 Euro für die För­de­rung für den Um­bau des Lern- und Be­geg­nungs­orts RomnoKher in Mannheim be­wil­ligt. Der Ver­band Deut­scher Sinti und Roma, Landes­ver­band Ba­den-Württem­berg (VDSR-BW) hatte dem Bun­des­tag ein um­fang­rei­ches Lern- und Raum­kon­zept vor­ge­legt.

Mitten in der Pandemie ist im Mannheimer Sitz des VDSR-BW ein bundes­weit einzig­artiges Lern­zentrum zur Ge­schichte und Gegen­wart der Sinti und Roma ent­standen – der außer­schulische Lern­ort RomnoKher. Dieser lässt die kreative Aus­einan­der­setzung mit neuen Sicht­weisen auf Geschichte und Gegen­wart von Sinti und Roma zum außer­schulischen Bildungs­erlebnis wer­den. Dabei wer­den junge Sinti und Roma so­wohl als Teilneh­mende wie auch als An­leitende maß­geblich ein­be­zogen. Die enge Ver­bindung von En­gagierten aus der Minder­heit und etab­lierten Institu­tio­nen ist ein ent­scheiden­des Merkmal dieses Lernorts.

Die innovativen pädagogischen Ansätze des VDSR-BW zum Lernen über Sinti und Roma wurden im Rahmen des Bundes­programms „Jugend er­innert“ seit 2020 ent­wickelt und in der Praxis er­probt. Um an­gesichts der großen Nachfrage von Schulen und ande­ren Bildungs­ein­richtungen nach diesen Bil­dungs­ange­boten gegen Antiziganismus dem wach­senden Raum­bedarf ge­recht zu werten, hat der VDSR-BW gemein­sam mit Profes­sor Jens Betha von der Hoch­schule für Technik in Stuttgart und seinen Stu­die­ren­den ein Konzept für eine kreative Lern­umgebung er­arbeitet. Die Um­setzung kann nun in Angriff ge­nommen werden.

Am 29. September wurden im Haushaltsausschuss des Bundes­tages die not­wen­digen Mittel entsperrt, um das 40 Millio­nen Euro schwere Förder­programm Kultur­Invest­Bau auf­zu­setzen. Im Rahmen dessen werden dem VDSR-BW 200.000 Euro für die Neugestaltung des rund 500 Quadrat­meter großen Keller­geschos­ses im Kultur­haus Romno­Kher zur Ver­fügung gestellt. Schülerin­nen und Schüler, Jugend­gruppen und Erwach­sene können dort lernen, Begeg­nungen erleben und kreativ mit­wirken. Auch eine neue Dauer­aus­stellung zur Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland wird mit inter­aktiven Ansätzen ent­stehen. Read the rest of this entry »