Facts & Figures (330)
Dezember 4th, 2020 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
Dezember 4th, 2020 | Published in Facts & Figures
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Dezember 3rd, 2020 | Published in Geschichte & Gedenken
Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sieht gute Grundlage für weitere Planung der S 21 in Berlin
In der aktuellen Großen Runde am 25. November 2020, zu der Bausenatorin Regine Günther Vertreter des Deutschen Bundestages, des Berliner Senats, der Bahn und des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma eingeladen hatte, stellte die Bahn eine neu berechnete Variante für die Trassenführung der geplanten S 21 vor.
„Der Schutz und die Bewahrung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas hatte für den Zentralrat stets oberste Priorität. Dieser Ort ist ein Ort des Gedenkens für die Angehörigen unserer Minderheit, aber er ist gleichzeitig auch ein Ort, an dem die Bundesrepublik Deutschland ihre Verantwortung für die Völkermordverbrechen der Nazis, für den Holocaust an den Sinti und Roma ausdrückt. Deshalb ist die neue Variante, die das Denkmal weitestgehend unberührt lässt, eine gute Grundlage für die weiteren Gespräche“, so Romani Rose in einem ersten Resümee. Der Zentralrat dankt ausdrücklich den vielen Menschen und Institutionen, die sich öffentlich und gegenüber Politik und Bahn für den Schutz des Denkmals eingesetzt haben. „Dies zeigt uns, dass das Denkmal als wichtiger Teil unserer gemeinsamen deutschen Geschichte wahrgenommen wird. Wir sind fester Teil unserer Gesellschaft. Wir müssen deshalb ebenso Verantwortung in unserer Gesellschaft übernehmen. Berlin braucht die S21 und ich bin sehr froh, dass die Deutsche Bahn mit der jetzt vorgelegten Variante 12h eine Perspektive aufgezeigt hat, die gleichermaßen den maximalen Schutz des Denkmals mit einer realisierbaren Trassenführung verbindet“, so Rose weiter.
Die neue Variante sieht vor, dass mit der gleichen Technik, mit der zuvor die Spree zwischen Hauptbahnhof und Reichstag unterquert wird, auch das Gelände des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas mit einem Tunnel unterquert wird. Read the rest of this entry »
Dezember 1st, 2020 | Published in Film & Theater
Dokumentarfilm, AT 2016, 88 min
Buch & Regie: Patric Chiha
In der 3sat-Mediathek verfügbar bis 10.12.2020
Abrufbar ab 22 Uhr: →www.3sat.de
Die Roma-Männer sind aus Bulgarien nach Wien gekommen, um dort die Freiheit zu suchen. Letztendlich aber verkaufen sie ihre Körper, weil sie ihr Geld nicht durch Betteln oder kaum rentable Jobs wie das Austragen von Zeitungen verdienen wollen. In der bulgarischen Heimat heiraten Männer wie sie schon mit 16 Jahren und werden Familienväter. Doch die Armut der Verwandtschaft treibt sie ins Ausland, wo sie ihre finanzielle Situation verbessern wollen. In Wien gehen sie zwischenzeitlichen der Prostitution nach, lassen sich von ihren Kunden für ihre Dienste bezahlen und trennen strickt das Berufliche vom Privaten.
Der Film zeigt, wie sich die jungen Männer dem fragilen Rollenspiel des Nachtlebens hingeben und in einem zärtlichen, eitlen, manchmal aggressiven Zusammenhalt arrangieren. „Der Film sollte eine Hommage an diese jungen Burschen sein. Ich wollte, dass sie Helden sind. Ich wollte einen Film, der glänzt. Read the rest of this entry »