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dROMa 57 (2019): „Orte der Roma 2“

Dezember 21st, 2019  |  Published in dROMa (Magazin)

dROMa 57Winter | Dschend 2019
Orte der Roma 2 | Thana le Romendar 2

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Vor rund fünf Jahren sorgte das Wiener „Romano Centro“ mit der Aus­­stel­lung über „Romane Thana“, über „Orte der Roma und Sinti“, für Furore. Als kleine Ver­­beu­gung vor unseren Kol­­le­­gin­nen und Kol­­le­gen möch­ten wir diese Idee hier ein wenig weiter­­spin­nen. Mit dem zweiten Teil unse­rer Reihe über „Orte der Roma“ wenden wir uns wieder einigen Orten zu, die für Roma eine be­son­dere Be­deu­tung haben. Den An­fang macht Clemens Prinz mit einem recht trost­losen Lage­bericht aus Ungarn – trost­los vor allem für die ver­armten Gegen­den und ihre Roma. Im Dorf Berettyóújfalu je­doch malt und zeichnet eine Kunstschule für Roma­kinder erfolg­reich ge­gen das Elend an. Momčilo Nikolić stellt einige Über­legun­gen zum The­ma Museali­sie­rung an und bietet einen Über­blick über die wich­tigs­ten Roma-Museen in Europa. In Frankfurt a. M. schlug im Okto­ber die große Stunde der Roma-Literatur: Mit gleich zwei viel be­achte­ten Ständen war die Minder­heit bei der größ­ten Buchmesse der Welt zu Gast. Tobias Neuburger skiz­ziert den langen Kampf um An­erken­nung des NS-Ge­nozids, den die Sinti und Roma in Deutschland aus­fech­ten muss­ten: Vor 40 Jahren fand in Bergen-Belsen die erste Gedenk­feier statt. Und Roman Urbaner be­fasst sich mit der Central European University, die sich zur Kader­schmiede für Roma-Aka­de­miker ge­mausert hat. Von der Re­gie­rung drang­saliert musste sie ge­ra­de ihren Standort von Budapest nach Wien ver­legen.

Angle valami pantsch berscha o betschiti­ko „Romano Centro“ pre artschi­ji­peha pedar o „Romane Thana“, pedar „Orte der Roma und Sinti“, bare diki­peske sor­gintscha. Ojs tikno patija­ripe ka­maha amen ada gondo eknaj ar te bul­­harel. Amare dujte fala­toha amare redos­tar pedar „thana le Romen­dar“ papal poar tha­nenge use amen irinas, saven le Romen­ge igen baro bari­ka­nipe hi. O kes­dipe kerel o Clemens Prinz jeke bri­gaschne phu­kaji­peha andar o Ungriko – bri­gasch­no but­var le tscho­rikane thanen­dar taj lengere Romen­dar. Ando gav Berettyóújfalu ham jek kunstakeri isch­kola le Romen­gere tscha­venge, jerim gejng o tscho­ripe feschti­nel. O Momčilo Nikolić poar gondi usi tema muse­ja­li­si­ri­nipe sikal taj jek dikipe pedar o lek barikaneder Romenge­re-mu­seum­tscha andi Europa del. Read the rest of this entry »