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Palikerav und Danke!

Februar 28th, 2016  |  Published in Religion

Wir wünschen unsere Kollegin, Wegbegleiterin und Freundin Monika Scheweck alles Gute (Foto: Andreas Lehner) Romapastoral: Monika Scheweck übergibt ihre Agenden an Manuela Horvath

Monika Scheweck, langjährige Referentin der Romapastoral der Diözese Eisenstadt („Refe­rat für An­ge­hö­rige eth­ni­scher Grup­pen – Roma und Sinti“), hat eine neue beruf­li­che Heraus­for­de­rung an­ge­nom­men. Zu ihren Haupt­auf­gaben ge­hö­rten die seel­sor­ger­li­che Beglei­tung und die För­de­rung der kul­tu­rel­len Iden­ti­tät der Roma eben­so wie die Ver­anstal­tung von Gedenk­feiern und die Or­ga­ni­sa­tion der all­jähr­li­chen Roma-Wall­fahrt nach Mariazell. Roma-Service be­dankt sich ganz herz­lich für die gute Zu­sam­men­arbeit über all die Jahre und, wie es un­se­re Kol­le­gen von der VHS Roma tref­fend for­mu­lier­ten, „vor al­lem für ihren Einsatz, der sicher – ganz sicher – viel zu einem bes­seren Ver­stän­dnis für­einan­der und zu einem bes­se­ren Zu­sam­men­leben bei­ge­tra­gen hat“. Ihre Aufgaben wird Manuela Horvath über­neh­men. Monika Scheweck hat sich mit fol­gen­den Worten ver­ab­schie­det:

Del tumenca,

da ich mit 29. Februar den Dienst in der Diözese be­ende, könnt Ihr mich unter dieser Adres­se nicht mehr er­rei­chen. Danke für all die Zusam­men­arbeit und Unter­stützung bei meiner Arbeit in den vie­len Jah­ren .

Ein kurzer Rückblick:
„Was bedeutet Dir die Arbeit mit Roma-Jugendlichen?“ – So lau­te­te die Frage, die mir 1996 von Em­merich Gärtner-Hor­vath gestellt wurde, um einen Bericht für den Falter des Verein Roma zu schrei­ben. Damals schrieb ich: „Es fällt mir leider schwer, all meine Gedanken auf­zu­schrei­ben“ … und es fällt mir heute nach 20 Jah­ren auch schwer. Ich schrieb damals, wie ich zu dieser Arbeit kam und was alles ent­stand, zi­tier­te Kard. Joseph Cardijn … Gemein­sam mit anderen Or­ga­ni­sa­tio­nen ent­stand die Idee, ein Pro­jekt zu star­ten, und so trafen wir uns im Mai 1995 zum ersten Mal mit der Platt­form „Kein Gegen­einander, son­dern ein Mit­einander“ – bes­se­res Kennen­lernen der Volks­gruppen im Burgenland. Im März 1996 or­ga­ni­sier­ten wir einen „Offe­nen Jugend­treff“. Wir unter­nah­men viel: regel­mäßige Treffen, Advent­basare, Zelt­lager, Aus­flüge etc.

In den 22 Jahren begegnete ich vielen Roma & Sinti etc., … erfuhr echte Freund­schaft und er­lebte viel Gas­tfreund­schaft – PALIKERAV und DANKE!

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