Facts & Figures (111)
März 7th, 2015 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
März 7th, 2015 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
März 6th, 2015 | Published in Romani
Romano Centro möchte ÜbersetzerInnen fördern und schreibt deshalb in der aktuellen Ausgabe seines Magazins (pdf) einen Übersetzungswettbewerb aus. Wenn Sie sich zutrauen, den Text auf S. 14 („Brüssel von innen“) und den Text auf Seite 22 („Dikhen amen – Seht uns!“) von Deutsch ins Romanes zu übertragen, dann sollten Sie Ihre Übersetzungen unbedingt einreichen. Insgesamt werden 600 Euro an Preisgeld vergeben.
Als ÜBERSETZUNGSTEXTE wurden bewusst aktuelle Artikel aus der Zeitung ausgewählt, die in journalistischem Stil mit modernem Vokabular abgefasst sind. Eine Einschränkung, in welchen Dialekt des Romanes übersetzt werden kann, besteht nicht. Die Variante (z.B. Kalderaš, Lovara, Sintitikes, Arli-Dialekte, Gurbet, Burgenland-Roman, Burgudži etc.) kann frei gewählt werden. Die JURY besteht aus österreichischen und ausländischen ExpertInnen, die in Deutsch und Romanes kompetent sind bzw. sich auch beruflich mit Sprachen und Romanes befassen.
Teilnahme am Wettbewerb:
Bitte senden Sie uns die Übersetzungen der beiden Wettbewerbstexte an ferdinand.koller(AT)romano-centro.org und geben Sie die Romanes-Variante an, in der sie die Texte verfasst haben. Die Texte werden gesammelt an die internationale Jury weitergeleitet. Die drei Preisträger werden schriftlich verständigt.
Einsendeschluss ist der 4. Mai 2015.
Bewertungskriterien:
März 5th, 2015 | Published in Film & Theater, Musik
Martin Lubenov ist einer der eigenwilligsten Akkordeonisten unserer Zeit: Virtuose, Komödiant und Geschichtenerzähler. Ausgehend von der Romamusik des südlichen Balkans und dem höchst anspruchsvollen Ethnojazz Bulgariens hat er auf seinem Instrument eine eigene musikalische Sprache geschaffen. (…), als Solist oder mit seinen drei aktuellen Ensembles, dem Martin Lubenov Orkestar, Jazzta Prasta und dem Martin Lubenov Trio (…). Martin Lubenov entstammt einer Romafamilie aus Sofia (sein Vater spielte bereits Akkordeon beim berühmten Ibro Lolov Orkestar). Er studierte Klassik, Jazz und traditionelle Musik an der Universität Sofia, Jazz am Berklee College of Music in Boston. Um die Jahrtausendwende fand er seinen Lebensmittelpunkt in Wien (…): Mit seiner CD „Dui Droma“ (Zwei Wege), herausgegeben vom holländischen Label Connecting Cultures (2005), ist ihm einer der künstlerisch interessantesten Beiträge zu internationaler Romakultur gelungen, es folgte das hochgelobte Ethnojazz-Album „Jazzta Prasta“.
Sein Doku-Porträt «Jazzta Prasta or Where are the Bulgarian Notes» (Regie: Andrey Slabakov, Camera Film Sofia, 2009) gewann im September 2013 den Preis als bester Film beim 16. Mediterraneo Video Festival von Agropoli.
(Text: martinlubenov.eu)
März 4th, 2015 | Published in Film & Theater, Radio, Podcast & TV
BR | InterKulturMagazin puzzle,
ARD-alpha: Sa., 7.3.2015, 22:00 bis 22:30 Uhr
Filmbeitrag von Fatema Mian
Livestream in Mediathek verfügbar
In Film und Fernsehen ist der Mazedonier hierzulande häufig in der Rolle des Bösewichts zu sehen. Vor allem aber macht Nedjo Osman in Köln eigenes Theater, eine Mischung aus Schauspiel, Tanz und Performance – klassisches Repertoire, aber auch Roma-Themen. Denn Nedjo Osman ist selbst Rom[a].
(…) Nach Deutschland kam Nedjo Osman nach Ausbruch des Balkankrieges, so wie seine kroatische Frau Nada Kokotovic, eine Regisseurin und Choreografin. Gemeinsam leiten sie in Köln das TKO Theater. „Engagiertes Theater“ nennen sie es, weil sie immer Themen und Stoffe des realen Lebens aufgreifen.
Wir arbeiten mit klassischen Themen und Schriftstellern, von Heiner Müller, Lorca, Strindberg, Camus, Shakespeare bis Roma-Thematiken. Die Themen sind all das, was mit unserer Realität zu tun hat. Weil das Theater von der Realität nimmt – wir übersetzen das, was im Leben ist. (…) Ich engagiere mich besonders für Roma, weil die Roma in einer besonderen, speziellen Rolle sind: sie sind unterhalb von den Unteren, die es in dieser Welt gibt.
Nedjo Osman
Nedjo Osman engagiert sich ganz konkret. Zweimal im Monat geht er in ein Kölner Wohnheim für Flüchtlinge, darunter auch Roma. Gemeinsam mit einer Sozialarbeiterin bietet er den Bewohnern eine Gesprächsrunde an. (…) Die Flüchtlinge vertrauen Nedjo Osman. Er weiß um ihre Probleme und hilft, wo er kann. Gerade für jugendliche Roma und Sinti ist der Schauspieler natürlich auch ein Vorbild und diese Rolle hat Nedjo Osman gerne übernommen. Auf seiner Theaterbühne präsentiert er weitere Vorbilder. In dem Theaterstück „Rukeli“, nach dem Text „Zigeuner-Boxer“ von Rike Reiniger, spielt Nedjo Osman den Profi-Boxer Johann „Rukeli“ Trollmann, ein Sinto, der von den Nazis ermordet wurde. (…) Read the rest of this entry »