Einrichtungen

Radio: Spracherhalt & Zeitzeugen-Edition

Oktober 5th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV, Romani, Wissenschaft

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland
: 5.10.2009, 20:50 Uhr

Emmerich Gärtner-Horvath (Foto: KV-Roma.at)Muttersprache Roman & Edition „Mri Historija“


Ein wichtiger Schwerpunkt des Vereins Roma-Service ist der Erhalt der Muttersprache Roman (Burgenland-Romani). Im Einklang mit dem Volksgruppengesetz, dem Schulunterrichtsgesetz und in Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen plant Roma-Service den Bedarf an Roman-Unterricht zu erheben und, wo er besteht, zu decken. Emmerich Gärtner-Horvath erzählt heute im Interview mit Susanne Horvath in der Sendung „Roma sam“ über die Schwerpunkte des Vereins Roma-Service und über die derzeitige Situation betreffend den Roman-Unterricht und den Sprachgebrauch.

Lebensgeschichten von 15 Männern und Frauen in Film, Wort und Bild: Burgenländische Roma, die zwischen 1923 und 1955 geboren wurden, erzählen über einen fast vergessenen Teil österreichischer Geschichte. Die 15 Broschüren der Zeitzeugen-Edition „Mri Historija“, herausgegeben vom Verein Roma-Service, sind jeweils einer Person gewidmet. Sie umfassen neben einer Kurzbiografie ein ausführliches Interview, eine vom ORF-Burgenland produzierte DVD, historische und aktuelle Fotos.

„Mri Historija“ wird am 26. November 2009, 19.00 Uhr, ORF Funkhaus Eisenstadt, Buchgrabenweg 51, 7000 Eisenstadt, präsentiert.

(volksgruppen.orf.at)

Johann Baranyai: 20 berscha fagele

September 14th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV

Radijo Roma samRoma sam
Radijo Burgenland
: 14.9.2009, 20:50 orenge

Johann Baranyai (Foto: KV-Roma/Romano Kipo)Ande bescharipe le tschatschipenge le Romenge


O Johann Baranyai ando vakeripe la Susanne Horvathaha, phukal fi „Roma sam“ pedar o problemtscha, save angle 20 berscha dija taj pedar o Romengero micinipe taj le farajniskero keripestar le Farajn Romestar andi Erba. Akan imar 20 berscha fagele, kaj o erschti Roma Farajn kerdo ulo. Jek dscheno odolendar savo andar i erschti minuta use sina, taj le tschatschipenge la flogoskera grupnake le Romendar pe ande bescharel hi o dujto schero le Farajn Romestar o Johann Baranyai, ov ando mirno hi ando palgondolipe, so o tschatschikane koji sina vaschoda, taj soske, jek farajn le feder keripeske la situacijatar le Romendar kerdo ulo. (volksgruppen.orf.at)

Roma sam: Johann Baranyai vom Verein Roma

September 14th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland
: 14.9.2009, 20:50 Uhr

Verein Roma OberwartEinsatz für die Rechte der Roma


Mittlerweile sind schon 20 Jahre vergangen, seit mit dem „Verein Roma Oberwart“ der erste österreichische Roma-Verein gegründet wurde. Einer, der von der ersten Minute an mit dabei war und sich für die Rechte der Volksgruppe der Roma eingesetzt hat, ist Vorstandsmitglied Johann Baranyai. Im Interview mit Susanne Horvath erzählt er über die Probleme, mit denen die Volksgruppe früher zu kämpfen hatte, und warum es notwendig war, einen Verein zur Verbesserung der Situation der Roma zu gründen. (volksgruppen.orf.at)

Projekto Thara – ar taj nevo kesdipe

August 29th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
28.8.2009, 20:00 & 29.8.2009, 20:30 orenge

Projekt TharaO schero Erich Fenninger taj i projektiskeri butschaschkija Usnija Buligovic phukan pedar i barikani historija Tharatar. „Thara“ butschol ande Romani „Taha“ taj te la „Cukunftake“ lim lo ol. O butschakero foroskero politischi projekto „Thara Romnija/Roma in Transition“ ando ar le augustistar kisetim ol. Ando keripe la presejakera konferencatar pedar i projektiskeri buti phukado ol taj te o nevo projekto „Thara: berotinipe taj dijalog“ angle tertschardo ol, savo ando pradipe le europitike butschakere forostar 2011 jek pharipeskero punkto ando internacijonali khetan butschalinipe te bescharel, taj ando 1. septemberi 2009 te kesdinel. „Radijo Kaktus“ phukal pedar i presejakeri konferenca andi sendung ando 28.8.2009 taj le neve kesdipestar le projektistar andi sendung ando 4.9.2009 sar andi radijo sendung „Roma Sam“ ando 31.8.2009.   (volksgruppen.orf.at)

Thara: Abschluss und Neubeginn

August 29th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
28.8.2009, 20:00 & 29.8.2009, 20:30 Uhr

Projekt TharaDas arbeitsmarktpolitische Projekt „Thara Romnija/Roma in Transition“ wird mit Ende August 2009 beendet. Im Rahmen der Pressekonferenz im Wiener Amerlinghaus wurde über Projektergebnisse berichtet, gleichzeitig wurde das neue Projekt „Thara: Beratung und Dialog“ vorgestellt, das in Hinblick auf die Öffnung des europäischen Arbeitsmarktes 2011 einen Schwerpunkt in der internationalen Zusammenarbeit und Vernetzung setzt, und mit 1. September 2009 startet. Geschäftsführer Erich Fenninger und Projektmitarbeiterin Usnija Buligovic berichten über die Erfolgsgeschichte von Thara. „Thara“ heißt in Romani „Morgen“ und wird auch für „Zukunft“ verwendet. Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich gibt sich im Interview mit Gilda Horvath engagiert: „Ich betrachte es als Verantwortung aktiv etwas für die Volksgruppe der Roma zu tun.“

70 Jahre Mozes Heinschink

Am 22. August wurde der siebzigste Geburtstag von Mozes Heinschink in Franz Schuberts Geburtshaus mit Diskussionen, internationalen Gästen und Musik gefeiert. Gäste wie Ilija Jovanović , Peter Wagner, Mirjam Karoly, Ágnes Daróczi, Emmerich Gärtner-Horvath und Dieter Halwachs diskutierten, referierten und gratulierten. Read the rest of this entry »

Radio: Menschenrechts-Training des ERRC

Juli 17th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
17.7.2009, 20:00 und 18.7.2009, 20:30 Uhr

ERRCKampf für Menschenrechte in Ungarn

volksgruppen.orf.at:  „Wir geben weiter, was es braucht, um aktiv gegen Menschenrechtsverletzungen zu wirken. Dies sei nötig, denn oft seien Polizei und Staat Komplizen jener Übergriffe auf Roma in Europa“, kritisiert Larry Olomoofe, Menschenrechtsexperte im ERRC. Vom 20. bis 29. Juli dauert das Menschenrechts-Training in Budapest beim European Roma Rights Centre (ERRC). Larry Olomomoofe, Trainer des ERRC, betonte, dass diese Fortbildungen gerade in Ungarn symbolträchtig seien. Vor allem junge Roma aus ganz Europa wären angesprochen, die regelmäßigen Workshops des ERRC zu besuchen.

Thara: Abschluss des Erfolgsprojekts

100 Roma wurden im Projekt THARA betreut. Projektleiterin Claudia Schamanek spricht mit Gilda Horvath im Interview über die Probleme der Projektarbeit und über die Erfolge des Projekts. THARA sei mittlerweile ein Hort für Know-how geworden, der weit über die Roma hinaus von Vereinen, Institutionen und Aktivisten genutzt werde, so Schamanek.

Abschlussfest
THARA – Romnija/Roma in Transition
17. Juli, 17:00 Uhr
Amerlinghaus, 1070 Wien, Stiftgasse 8
Musik von Ruzsa Nikolić-Lakatos
Ausstellung der Jugendlichen aus dem Kurs

Roma sam: Kulturverein Österreichischer Roma

Juli 13th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV

Radijo Roma samRoma sam
Radijo Burgenland: 13.7.2009, 20:50 orenge/Uhr

Ruldolf Sarközi, Kulturverein (Foto: derstandard.at)Kulturverein Österreichischer Roma: Der Kulturverein Österreichischer Roma (Website) wurde am 20. Juni 1991 in Wien gegründet. Der Verein, dem seit seiner Gründung Rudolf Sarközi – auch nach seiner Pensionierung – zur Verfügung steht, erstreckt seine Tätigkeit über ganz Österreich. Das wichtigste Ziel, die Annerkennung der Roma als österreichische Volksgruppe, konnte nach unermüdlicher Arbeit erreicht werden. Andreas Sarközi, der schon vom Anfang an bei den Vereinstätigkeiten mitgearbeitet hat, führt seit der Pensionierung seines Vaters den Verein. Aufgewachsen ist er in Wien, dort hatte er in seiner Kindheit nie Probleme ein Rom zu sein; und Diskriminierung hat er nie erlebt, sagt er im Interview mit Susanne Horvath. (volksgruppen.orf.at)

Kulturakero farajn austritike Romendar: O Kulturakero farajn le austritike Romendar (Website) ando 20. juni 1991 Betschiste kerdo ulo. Ando farajn, kaj sajt pro keripe o profesori Rudolf Sarközi use hi, meg mindig ov te ande pri pensijona butschalinel. O farajn andi cili Austrija pri buti kerel. O lek barikaneder cil pal jek phari buti sina, kaj o Roma ojs austritiki flogoskeri grupn aun prindscharde ule. Te o Andreas Sarközi savo andar o kesdipe aun usi farajniskeri buti mit butschalinlahi, vodinel ov sajt i pensijona leskere dadestar o Farajn. Upre bartschino ov Betschiste, odoj le schoha ande leskeri fatschuvtschengeri cajt problemo sina Rom te ol, taj diskriminacija ov schoha ter dschivtscha, phukal ov ando vakeripe la Susanne Horvathake. (volksgruppen.orf.at)

Radijo: Feder cukunft le Roma-Fondsiha

Juli 6th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV

Radijo Roma samRoma sam
Radijo Burgenland: 6.7.2009, 20:50 orenge/Uhr

Rudolf Sarközi (Foto: C. Ott)

Feder cukunft le Roma-Fondsiha: O Roma-Fonds 1995 ando dschivipe akardo ulo. O angle beschto le Roma-Fondsistar, Rudolf Sarközi loschanel pe pedar o loj, save dschidokle dosta hi taj vaschoda Romenge pomoschim schaj ol, arsiklipe te kerel vaj bajder te siklol. Sajt o keripe le erschti Roma farajnistar Erbate bescharel pe o profesori Rudolf Sarközi pra flogoskera grupnake ande. Jek barikano aun paschlaripe hi leske, hot o terne Roma buteder usi kultura taj i romani tschib te terdschon. Ando vakeripe la Susanne Horvathaha phukal o Rudolf Sarközi o barikanipe le Roma-Fondsistar. Duach mindenfelitike sikadipeskere schajiptscha o Roma-Fonds le flogoskere dschenenge feder cukunft del.  (volksgruppen.orf.at)

Bessere Zukunft durch Roma-Fonds: Der Roma-Fonds wurde 1995 ins Leben gerufen. Der Vorsitzende des Roma-Fonds, Rudolf Sarközi, ist erfreut, dass die finanziellen Mittel derzeit ausreichend sind und somit Roma geholfen werden kann, sich fort- und weiterzubilden. Seit der Gründung des ersten Roma-Vereins in Oberwart engagiert sich Rudolf Sarközi für die Volksgruppe. Ein besonderes Anliegen ist ihm, dass die Jugendlichen sich mehr mit der eigenen Kultur und Sprache identifizieren. Im Gespräch mit Susanne Horvath erklärt er die Wichtigkeit des Roma-Fonds. Durch diverse Ausbildungen ermöglicht der Roma-Fonds Volksgruppenangehörigen eine bessere Zukunft.  (volksgruppen.orf.at)

Neue Gesichter im Volksgruppenbeirat

Juni 27th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Politik, Radio, Podcast & TV

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
26.6.2009, 20:00 und 27.6.2009, 20:30 Uhr

susanne-reichardRoma-Volksgruppenbeirat: „Ich möchte nach Oberwart fahren und mir ein Bild machen“, betont die Bezirksvorsteherin Susanne Reichard, neues Mitglied im Beirat. Sie wolle ihre Funktion nicht nur auf dem Papier ausführen. Mirijam Karoly vom Wiener Romano Centro und Susanne Reichard, Bezirksvorsteherin des 4. Wiener Gemeindebezirks Wieden (ÖVP), sind die neuen Gesichter im Volksgruppenbeirat. (Hier finden Sie die betreffende Meldung im dROMa-Blog.)

Gemäß § 1 Absatz 2 Volksgruppengesetz sind unter Volksgruppen „die in Teilen des Bundesgebietes wohnhaften und beheimateten Gruppen österreichischer Staatsbürger mit nichtdeutscher Muttersprache und eigenem Volkstum“ zu verstehen. Als österreichische Staatsbürger haben Volksgruppenangehörige dieselben Rechte wie jeder andere österreichische Staatsbürger. Darüber hinaus gibt es jedoch einige Rechtsvorschriften und Bestimmungen, die besondere Regelungen für „(autochthone) Volksgruppen“ und „sprachliche Minderheiten“ enthalten. Der § 7 der Verordnung über die Volksgruppenbeiräte (PDF) regelt die Zusammensetzung des Roma-Beirats: „Der Volksgruppenbeirat für die Volksgruppe der Roma besteht aus acht Mitgliedern. Hievon sind vier Mitglieder auf Grund von Vorschlägen der im § 4 Abs. 2 Z 2 des Volksgruppengesetzes genannten Vereinigungen zu bestellen.“

Workshops mit Ceija Stojka: Insgesamt 160 Schulklassen aus Österreich besuchten die Workshops mit Ceija Stojka im Amerlinghaus. Christa Stippinger, Leiterin des Vereins Exil, gibt sich zuversichtlich: „Das ist ein Projekt, dass der Jugend hilft, besser zu verstehen, was damals geschah.“ Gilda Horvath führte das Interview beim diesjährigen Abschlussfest der Workshops im Amerlinghaus.

Gilda Horvath, ORF Volksgruppenredaktion
(volksgruppen.orf.at / dROMa)

Roma-Volksgruppenbeirat | Romengero bejrot

Juni 25th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Politik

Mirjam KarolyRudi SarköziDuj neve muja ando Romengero bejrot: Mirijam Karoly andar o betschitiko Romano Centro taj i Susanne Reichard (ÖVP), becirkakeri angle terdschaschkija Betschi-Wieden, o neve muja andar o flogoskero grupnenger bejrot le Romendar hi. I arti sendung „Radijo Kaktus“ (26.6.2009, 20:00 orenge) anel vakeriptscha le neve mitgliderenca le Romengere grupnengere bejrotistar Mirijam Karoly, savi la Renata Erich – te oj andar o Romano Centro sina- tel phutertscha, imar angloda mitglid le flogoskere grupnengere bejrotistar le Romendar sina. O nevo konstitujirti flogoskero grupnenger bejrot le Romendar uso erschti beschipe ando 29.5.2009 le Rudolf Sarközi andar o Kulturakero farajn le Austritike Romendar, papal ojs bejrotiskero anglebeschto arodim ulo. Leskero fatreteri i Susanne Baranyai andar o Farajn Roma Erba hi. I funkcijonakeri perijoda le flogoskere grupnengere bejrotistar, savo berotinipeskero kremijum ando bundakero birovtschago (BKA) hi, dschal dschi ando bersch 2013.  (volksgruppen.orf.at)

Zwei neue Mitglieder im österreichischen Roma-Beirat:  Mirijam Karoly vom Wiener Romano Centro und Susanne Reichard (ÖVP), Bezirksvorsteherin Wien-Wieden, sind die neuen Gesichter im Volksgruppenbeirat der Roma. Die nächste Ausgabe der Sendung „Radio Kaktus“ (26.6.2009, 20:00 Uhr) bringt Interviews mit den neuen Mitgliedern des Roma-Volksgruppenbeirates. Mirijam Karoly, die Renata Erich – ebenfalls vom Romano Centro – abgelöst hat, war schon davor Mitglied des Volksgruppenbeirates der Roma. Der neu konstituierte Volksgruppenbeirat der Roma hatte bei der ersten Sitzung am 29.5.2009 Rudolf Sarközi, Kulturverein österreichischer Roma, erneut zum Beiratsvorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreterin ist Susanne Baranyai vom Verein Roma in Oberwart. Die Funktionsperiode des Volksgruppenbeirates, der ein Beratungsgremium im Bundeskanzleramt (BKA) ist, dauert bis zum Jahre 2013. (volksgruppen.orf.at) Read the rest of this entry »

Radijo: I kojnha le Romendar

Juni 15th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV

Radijo Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
15. juni 2009, 20:50 orenge

Ando keripe le roman kursistar le farajn Roma-Servicesistar andar o Burgenland ando feberi 2009 jek projekto uso tema „I kojnha le Romendar“ kesdintscha. Dschene andar o kurs tradicijoneli Romano habe keren. O Roman kurs le farajn Roma Serviceistar savo imar trin berscha sako kurko ando Deutsch Kaltenbrunn kerdo ol, kertscha akan jek projekto le temaha „I kojnha le Romendar“. Tradicijoneli taj imar pobisterdo habe khetan le dschenendar kerde, taj hade on. Ham o lek barikaneder adale projektistar hi, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath ando vakeripe la Susanne Horvathaha, kaj na tschak o receptscha tel pisinde on, ham kaj mero thajipe te andi romani tschib vakerdo ol.  (volksgruppen.orf.at)

„Spectrum“: Das Roma-Museum in Brünn

Juni 4th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Medien & Presse

Roma-Museum in BrünnDer Fotohistoriker und Publizist Anton Holzer (siehe dROMa-Blog) ist für die Feuilletonbeilage Spectrum der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ nach Tschechien gereist, um sich im Roma-Museum in Brünn (vgl. unsere Reportage in dROMa 11/2006 /pdf) umzusehen. Das Museum verfügt mit rund 30.000 Objekten über eine der weltweit umfangreichsten Dokumentationen zur Geschichte und Kultur der Roma.

„1991, zwei Jahre nach der samtenen Revolution, ist das Museum eingerichtet worden, zunächst getragen von einem rührigen privaten Verein. Lange Zeit war es in der Stadt mehr geduldet als wirklich gewollt und unterstützt. Erst vor drei Jahren, 2005, kam die Wende: Der Staat übernahm die Einrichtung, seither gibt es Geld und Unterstützung“, schreibt Holzer, und geht mit dem vielgelobten Museum anschließend recht hart ins Gericht:

Das Roma-Museum entstand ziemlich genau am Umschlagspunkt zwischen Repression und Anerkennung. Dieser Übergang schlägt sich auch im Inneren des Museums nieder. Der Verfolgungsgeschichte wird, architektonisch und gestalterisch fein säuberlich getrennt, die Geschichte der Faszination und der Folklore entgegensetzt. Eine merkwürdige Doppelung, die in auffallender Weise einen „Zigeuner“-Topos des 19. Jahrhunderts fortschreibt. Damals war das Kippbild der „Zigeuner“ entstanden: Sie galten einerseits als unterdrückte, letztlich elende Geschöpfe. Zugleich aber wurden sie auch als fremde, faszinierende, oft edle Gegenbilder des Bürgertums gefeiert. (…) Aber die Tradition der Exotisierung ist nicht gänzlich passé. Auch in Brünn sind die Roma als Boten einer fremden, faszinierenden Welt dargestellt, die Besucher treffen auf die Bilder der „schönen Zigeunerin“, sie staunen über die herrlichen Kleidungsstücke, bewundern fremde Sitten und Bräuche. Im Handumdrehen sind die Roma wieder zu modernen Repräsentanten des Exotischen geworden. (…)

Radijo: Artschijipe ando terno dschend

Juni 2nd, 2009  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV

Radijo Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
on demand

Verein Roma OberwartAndo 15. Juli 1989 o erschti farajn andi Austrija kerdo ulo, o Farajn Roma Erbate. Akan o 20 berschengero jubilejum anglo vudar terdschol. I Susanne Baranyai phukal pedar o aktivitetscha la Susanne Horvathake. I renovirungakeri buti ando Farajn Roma imar naschel. Lojengero pomoschago la falatojakera renovirungake uschtidija o Farajn la burgenlanditika thaneskera regirungatar taj andar o Roma-Fonds. Dschi akan imar but kerdo ulo – schukar hi kaj terne Roma taj gadsche diversa butjaha pomoschinen. Te le 20 berschengere mulatintschagoske le Faraj Romastar imar but butschalim ol – workshops imar te angli renovirung kerde ule. Ando terno dschend te jek artschijipe te del, te jek jubilejumakero papruschengero nevipe, so pe sa ande adala berscha kertscha planim hi.  (volksgruppen.orf.at)

Verein Roma – Jubiläumsausstellung im Herbst: Am 15. Juli 1989 wurde der erste Verein für Roma in Österreich gegründet, der Verein Roma in Oberwart. Für die bevorstehende 20-Jahrfeier des Vereins wird schon fleißig gearbeitet. Im Herbst soll es eine Ausstellung und eine Jubiläumszeitschrift geben, die die bewegte Geschichte des Vereins dokumentieren sollen. Susanne Baranyai über die Aktivitäten und Vorbereitungen im Gespräch mit Susanne Horvath.  (volksgruppen.orf.at)

I kojnha le Romendar | Die Küche der Roma

Mai 27th, 2009  |  Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen

kojnhaAndo keripe le roman kursistar le farajn Roma-Servicesistar ando feberi 2009 jek projekto uso tema „I kojnha le Romendar“ kesdintscha. Dschene andar o kurs tradicijoneli Romano habe keren, taj o arajipe le habestar taj o receptscha sikavas tumenge adaj upri homepage.

Im Rahmen der Roman-Kurse des Vereins Roma-Service ist kürzlich ein Projekt zum Thema „Die Küche der Roma“ angelaufen: TeilnehmerInnen des Kurses bereiten traditionelle Roma-Gerichte zu, die Ergebnisse des gemeinsamen Essens und die Rezepte präsentieren wir auf der Homepage.

Linsen mit Geselchtem | Lentschi schuko masiha [Rezept lesen]
Schweinsmagerlsuppe | Guschumengeri sumi [Rezept lesen]
Gebratene Schweinemägen | Peke balitschane guschuma [Rezept lesen]

kojnha1kojnha4kojnha2



Radijo Kaktus: Farajn „Im Ausland“

Mai 16th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV

Radio KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
16.5.2009, 20:30 orenge
/ on demand (mp3)

Farajn Im Ausland: Djurica Nikolić kertscha angle pantsch berscha khetan la socijalakera butschaschkijaha Elisabeth Ettmann o Farajn „Im Ausland“. O farajn pomoschinel Romenge ando socijali taj tschatschipengere phutschajiptscha. O diplomakero psychologe Djurica Nikolić Rom hi serbitike vurclinenca taj dikel pe ojs interkultureli multiplikatori. O farajn bitinel berotinipe taj pomoschago le cile manuschenge, save pumen „im Ausland” na hajode on. I Elisabeth Ettmann socijalakeri butschaschkija Betschistar hi. Oj phenel, hot o farajn odolen aun vakerel, save andar mindenfelitike sistemtscha duach tschoripe, tschulo siklipe, vaj vasch brigaschne situaciji ar tschapim hi. Djurica Nikolić hi jek dschivdo phurtakero dscheno uso Roma. Vasch leske but manuscha le serbitike Romendar Betschiste uso farajn ale.  Read the rest of this entry »

Radio Kaktus: Verein „Im Ausland“ in Wien

Mai 16th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
16.5.2009, 20:30 Uhr

Im Ausland: Djurica Nikolić gründete vor fünf Jahren gemeinsam mit der Sozialarbeiterin Elisabeth Ettmann den Verein „Im Ausland“. Der Wiener Verein unterstützt Roma in sozialen und rechtlichen Fragen. Der Diplompsychologe Djurica Nikolić ist Rom mit serbischen Wurzeln und sieht sich als interkulturellen Multiplikator. Der Verein biete Beratung und Unterstützung für jene Menschen, die sich „im Ausland“ unverstanden fühlen. Elisabeth Ettmann ist Sozialarbeiterin aus Wien. Sie betont, dass der Verein vor allem jene anspricht, die aus verschiedenen Systemen durch Armut, mangelnde Bildung oder Notfallsituationen ausgeschlossen sind. Djurica Nikolić sei eine lebendige Brückenperson zur Roma-Community. Durch ihn seien viele Menschen aus der serbischen Roma-Community in Wien zum Verein gekommen.  Read the rest of this entry »

Gondolipe ando Salzburg taj projekto Thara

April 26th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
24.4.2009: on demand (mp3)

Gedenkfeier in Salzburg (Archivfoto/kv-roma.at)„O pal gondolipe o khetanipeskero drom hi“


Telal o alav sensibilisrungakeri buti gejng o rasismus taj avrethemengereskero tel dschumipe terdschino ada bersch uso gondolipeskero mulatintschago anglo gondolipeskero than le Romenge taj Sintijenge ando Salzburg. Organisirt ulo o gondolipeskero mulatintschago le Kulturakere farajnistar le austritike Romendar, le Farajn Ketanistar Linz sar le Friedens-bürojistar Salzburg. O prolog le ischkolaschendar la bundesanstaltatar la tschavengera pedagogikake Salzburg jeka pischotakera muschikaha usi Romengeri hymne Gelem, gelem le nipo odoj igen vodschkane kertscha. Te tekstscha le Stefan Horvathistar gende ule, save Auschwitzatar, le dschivipestar le Romendar taj Sintijendar taj la deportacijatar phukan, phukal i Isabel Bairamijamel. Read the rest of this entry »

Radio: Gedenkfeier in Salzburg & Projekt Thara

April 25th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
24.4.2009, 20:00 & 25.4.2009, 20:30 Uhr

Gedenkfeier in Salzburg (Archivfoto/kv-roma.at)Gedenkfeier in Salzburg


Unter dem Motto „Sensibilisierungsarbeit gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ stand die diesjährige Gedenkveranstaltung vor dem Mahnmal für Roma und Sinti in Salzburg. Organisiert wurde die Gedenkfeier vom Kulturverein Österreichischer Roma, dem Verein Ketani Linz sowie dem Friedensbüro Salzburg. Rudolf Sarközi, Obmann des Kulturvereins, machte in seiner Rede darauf aufmerksam, dass in Europa kein Tag vergehe, an dem die Roma und Sinti nicht mit Übergriffen und Gewalt konfrontiert wären. Heinz Schaden, Bürgermeister der Stadt Salzburg, stellte in seiner Rede bedauernd fest, dass es Menschen gebe, die nach wie vor Verbrechen und Morde an Roma und Sinti begehen würden.

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Farajn Roma: Informaciji taj phukajipe

April 20th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
20.4.2009, 20:50 Uhr/orenge

Lernhilfe im Verein RomaAndo 15. juli 1989 o Farajn Roma andi Erba, ojs erschti Romengeri organisacija andi Austrija kerdi uli, kaj i na laschi dschivpeskeri situacija le Romendar andi Austrija feder kerdi te ol. I buti le Farajnistar hi, informaciji taj phukajipe pedar i flogoskera grupn te kerel. Adi bojd 20 berscha palo Farajniskero keripe but feder ulo – te ando pomoschago pali ischkola barikanipe upre te sikal hi. But le agune Romane ischkolaschendar utsche ischkoli kher rodine, taj positiv kisetinde, savo igen barikan hi – mint anglo 20 berscha upre asaj koja na pekavahi te gondolinl phenl o Johann Baranyai, dujto schero le Farajn Romastar ando vakeripe la Susanne Horvathaha. (volksgruppen.orf.at)

Information, Aufklärung, Hilfe

Am 15. Juli 1989 wurde der Verein Roma Oberwart (zur 20-Jahr-Feier siehe auch hier) als erste Roma-Organisation Österreichs gegründet, um die vielfach unbefriedigte Lebenssituation der Volksgruppe in Österreich zu verbessern. Read the rest of this entry »

Projekt Thara – Romnija/Roma in Transition

April 19th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung

Thara-TeamSeit rund vier Jahren fördert das Wiener Volkshilfe-Projekt „Thara“ („Thara“ bedeutet in der Vlach-Variante des Romani „Morgen“ oder „Zukunft“) Roma durch kostenlose Berufs-, Bildungs- und Sozialberatung. Zurzeit bietet das arbeitsmarktpolitische Projekt „THARA – Romnija/Roma in Transition“ seine Unterstützung an – als Beratungsstelle „Amarotrajo“ oder in Form von mehrwöchigen Vorbereitungskursen („Nevodrom“). Hier und hier finden Sie zwei ältere Medienberichte zu früheren Projektphasen, eine aktuelle Presseaussendung sowie Informationsmaterial (Flyer, Factsheet und Kursbroschüre) als PDF-Download. Letztens stellte auch die Tageszeitung Der Standard das Projekt vor:

Um das Miteinander von Roma und Nicht-Roma am Arbeitsmarkt zu verbessern, wurde das Projekt „Thara“ der Volkshilfe ins Leben gerufen. „Wir diskutieren Fragen, die die Jugendlichen beschäftigen, wie zum Beispiel: ,Schadet mir meine Herkunft, oder lege ich sie von Anfang an offen?’“, sagt Projektleiterin Claudia Schamanek. Unter den KlientInnen sind neben ImmigrantInnen auch solche, deren Familien seit Jahrhunderten in Österreich leben. Doch die Kurse richten sich nicht nur an Roma und Sinti. Ein Drittel der TeilnehmerInnen sind keine Roma, sondern etwa Personalverantwortliche oder AMS-BeraterInnen, die viel mit dieser Volksgruppe zu tun haben. Durch interkulturelles Coaching werden die TeilnehmerInnen geschult. Read the rest of this entry »