Geschichte & Gedenken

Ceija Stojka: 90. Geburtstag, 10. Todestag

März 21st, 2023  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 20.3.2023 | 6:41 min

Ceija Stojka: 90to bersch kada upro them ali taj 10to mulipeskero di

Ojs tschaj i Ceija Stojka ande jek familija upre bartschini, savi ojs grasten­geri biknasch­kija duach i Austrija roasin­lahi. Pal i depor­tacija lakere dadestar 1941 ande Dachau, o avre fami­li­ja­kere dschene, ledschim ule. I Ceija Stojka o logeri Auschwitz, Ravens­brück taj Ber­gen-Bel­sen prik dschiv­tscha, kaj oj putrim uli. Palo haburi i Stojka Betschiste tel pe mukla, kaj oj dschi use lakero mu­lipe dschivlahi.
O artschijipe (Weinwerk Neusiedl, dschi 16 to april 2023, hetv.–kurke 10:30–19:00 orenge) taj o genipe andar o kenvi, jek pati­jaripe le lek bari­kaneder verkistar la bari­kana kinstler­kijatar Ceija Stojka hi, savi pe dschi use lakero mulipe ando jeneri 2013, gejng o po­bisteri­pe le geno­cidistar upro Roma taj Sinti taj gejng dis­krimi­nacija, and be­scharlahi. Andar lakeri erschti kenva „Wir leben im Verborgenen“ – savi 1988 ari ali, genel i Martha Wedral. O mulatin­tschago la Roma VHS-atar Burgen­land andi khetani buti le Wein­werkiha Neusiedl, la muschi­kaha le Hojda Stojkatar, tschau la Ceija Stojkatar, taj paj­taschtschen­dar, vodim ol. Ov sajt leskeri tscha­vengeri cajt, gitara cidel taj usar o 1990te berscha kes­dintscha, o tra­dicijo­neli dschila le Lovarajen­dar te cidel.

Als Kind wuchs Ceija Stojka in einer Familie auf, die als Pferde­händler durch Österreich reiste. Nach der Depor­tation ihres Vaters nach Dachau 1941 wurde auch der Rest der Familie de­portiert. Ceija Stojka über­lebte Auschwitz, Ravens­brück und Ber­gen-Belsen, wo sie befreit wurde. Nach dem Krieg ließ sich Stojka in Wien nieder, wo sie bis zu ihrem Tod lebte.
Die Ausstellung (Weinwerk in Neusiedl, bis 16.4.2023, Mo. bis So. 10:30–19:00 Uhr) und die Lesung aus ihren Büchern am ver­gan­genen Freitag ist eine Wür­digung des be­deu­tenden Werkes der be­ein­drucken­den Künst­lerin Ceija Stojka, die sich bis zu ihrem Tod im Jänner 2013 gegen das Ver­gessen des Genozids an den Roma und Sinti und gegen Dis­krimi­nie­rung en­gagierte. Read the rest of this entry »

Rechtsterrorismus in Deutschland

März 16th, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Rechtsterrorismus in Deutschland – Von der Nachkriegszeit bis heute
SWR2 Wissen. Von Rainer Volk, 18.2.2023

Drei Jahre nach dem rechtsextremen Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 mit neun Opfern (Anm.: drei davon Roma) fragen viele, ob Staat und Gesell­schaft Nazi-Terror lange ver­harm­lost haben. Ein Blick in die Ge­schich­te Deutschlands zeigt: ja.

Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/rechtsterrorismus-deutschland

(Beitrag und Text: SWR2)

Rumänien: Roma fordern Entschuldigung von orthodoxer Kirche

März 5th, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Religion

Rumänisch-orthodoxer Patriarch Daniel (Foto: Razvan Socol/WP)DW.com: Die rumänisch-orthodoxe Kirche sollte sich für die jahr­hun­derte­lange Skla­ve­rei der Roma ent­schul­di­gen. Es wäre eine längst über­fäl­lige sym­bo­li­sche Geste, glau­ben Historiker, Sozio­logen und Ver­treter der Roma-Com­mu­nity.

→Zum Beitrag auf DW.com

Zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert waren Roma in mehreren Gebieten des heuti­gen Rumänien der Sklaverei unter­worfen – insbesondere, aber nicht nur durch kirchliche Ein­rich­tungen wie Klöster. Vor weni­gen Tagen stand nun die For­derung nach Auf­arbeitung und einem Schuld­ein­geständ­nis seitens der ortho­doxen Kirche auf der Tagesordnung einer großen Roma-Kon­fe­renz in Sibiu/Her­mannstadt. Sogar von einer mög­lichen Klage vor einem inter­nationa­len Gerichts­hof war die Rede. In einem Bei­trag für die Deutsche Welle be­rich­tet Sa­bi­na Fati von diesem Vor­stoß und von ersten Re­aktio­nen. Den Artikel fin­den Sie hier.

Siehe auch:
Kardinal fordert Schuldbekenntnis der Kirche, 17.2.2023
EKD: „Gemeinsam Antiziganismus bekämpfen“, 4.2.2023
Evangelische Kirche will Schuld aufarbeiten, 29.1.2023

Read the rest of this entry »

MEMO-Jugendstudie 2023 in Deutschland

Februar 25th, 2023  |  Published in Dokumente & Berichte, Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Wissenschaft

Auf die Frage nach den Verfolgten des Na­tio­nal­sozialis­mus kön­nen nur 30,9% der in Deutsch­land be­frag­ten Ju­gend­li­chen (16-25 Jah­re) Sinti und Roma als Opfer­gruppe an­führen.

Das ergab die soeben veröffentlichte MEMO-Jugend­studie 2023. Ziel der Er­hebung ist die empiri­sche Doku­men­tation der in Deutschland vor­herr­schen­den Er­innerungs­kultur. Es ist dies die um­fang­reichste Studie ihrer Art und er­weitert die bis­herigen fünf MEMO-Er­hebungen (2018–2022) um die Fokus­gruppe junge Er­wach­sene. Mehr hier: stif­tung-evz.de [Down­load (pdf): →MEMO-Jugendstudie 2023]

MEMO 2023 (Grafik S. 37)

The ‘White’ Mask and the ‘Gypsy’ Mask in Film

Februar 21st, 2023  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

White Mask (Buchcover)Radmila Mladenova: The ‘White’ Mask and the ‘Gypsy’ Mask in Film (=Anti­ziganis­mus­for­schung inter­dis­zipli­när – Schriften­reihe der For­schungs­stelle Anti­ziga­nis­mus, Band 3), Heidel­berg University Publishing, Heidel­berg 2022. [CC BY-SA 4.0]

Download (pdf)

Die Studie widmet sich einem in der Filmwissenschaft bis­lang ver­nach­lässig­ten Thema: dem ‚Zigeu­ner‘-Phan­tasma auf der Kino­leinwand. Sie ver­bindet die Re­konstruk­tion der Ge­schichte der ‚Zigeu­ner‘-Dar­stel­lun­gen im Film seit den An­fängen des Mediums mit einer sys­te­mati­schen film­theo­re­tischen Ver­ortung ihrer ästhe­tischen und gesell­schaft­li­chen Funktion. Auf der Grund­lage von über 150 Werken aus dem euro­päischen und US-ame­ri­kani­schen Kino wird auf­ge­zeigt, dass den ,Zigeuner‘-Spiel­film­produk­tio­nen un­ab­hängig von Ort und Zeit ihrer Ent­stehung das Grund­gerüst einer ,ethno-ras­si­schen‘ Mas­kerade ge­mein­sam ist. Read the rest of this entry »

Kardinal fordert Schuldbekenntnis der Kirche

Februar 17th, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Religion

Kardinal Reinhard Marx (Foto: Dermot Roantree/Wikimedia CC)Deutschland: Romani Rose und Kardinal Reinhard Marx trafen sich in Hei­del­berg im Doku­men­ta­tions- und Kul­tur­zentrum Deut­scher Sinti und Roma: Die his­to­ri­sche Ver­ant­wor­tung der katho­li­schen Kirche in Be­zug auf Sinti und Roma soll auf­ge­ar­bei­tet werden. Be­reits im Jän­ner hat­te der Rat der Evan­ge­li­schen Kirche in Deutsch­land eine Er­klä­rung ver­öf­fent­licht (mehr hier und hier).

Kardinal Marx besuchte auf Einladung von Romani Rose, Vorsitzen­der des Zentral­rats Deutscher Sinti und Roma, am 7. Februar 2023 das Doku­menta­tions-und Kultur­zentrum Deut­scher Sinti und Roma in Heidelberg. Nach einem Gang durch die stän­dige Aus­stellung des Zentrums über den Holocaust an 500.000 ermor­de­ten Sinti und Roma im NS-be­setzten Europa waren sich Kardinal Marx und Roma­ni Rose über die Dring­lich­keit der Auf­arbei­tung der Rolle der Kirche während der Zeit des Natio­nal­sozialis­mus einig.

Anlass des Besuchs von Kardinal Marx war die Frage einer Würdigung der Intervention von Oskar Wilhelm Rose am 5. April 1943, der unter Lebens­gefahr und fal­schem Namen bei Kardinal Faulhaber in des­sen Münchner Residenz vor­sprechen und die katholi­sche Kirche um Hilfe bitten wollte.

Am 16. Dezember 1942 hatte der Reichsführer SS Heinrich Himmler mit dem Auschwitz-Er­lass an­ge­ordnet, alle noch im Deutschen Reich leben­den Sinti und Roma in das Kon­zentrations-und Ver­nichtungs­lager Auschwitz zu depor­tieren. Kardinal Faul­haber war nicht bereit, Oskar Rose zu empfan­gen, hielt jedoch dessen Besuch im Erz­bischöf­lichen Palais in seinem jetzt zu­gäng­lichen Tagebuch fest: „Bei Sekretär ein Zigeuner, namens Adler, katholisch – Die 14.000 Zigeuner im Reichs­gebiet sollen in ein Lager ge­sammelt und sterilisiert werden, die Kirche soll ein­schreiten. Will durchaus zu mir. – Nein, kann keine Hilfe in Aus­sicht stellen.

Read the rest of this entry »

Facts & Figures (461)

Februar 15th, 2023  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken, Musik

1896 publizierte Miklós Mar­kó in Bu­da­pest ein „Al­bum der Zi­geu­ner­mu­si­ker“ („Ci­gá­ny­ze­né­szek al­bu­ma“), ein Nach­schla­ge­werk mit über 100 Mu­si­ker­bio­gra­fien.

(Quelle)

NS-Mahnmal in Salzburg geschändet

Februar 11th, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken

Umgestürztes Mahnmal in Salz­burg (Foto: ORF.at/R. Grah­ber)Wie ORF.at berichtet, wurde das Holocaust-Mahnmal in Salz­burg-Leo­polds­kron von Un­bekannten ge­schän­det. Die Skulptur wurde vom steiner­nen Sockel ge­stoßen und stark be­schädigt. Die polizei­lichen Er­mitt­lungen laufen. Es ist dies nicht die erste Schän­dung des Mahn­mals: Bereits im Februar 2020 war die Skulptur Ziel eines An­griffs.

Das Denkmal erinnert an die im Stadtteil Leopolds­kron-Moos im „Zigeuner­lager Maxglan vom NS-Regime inter­nierten Roma und Sinti. Das Sammel­lager diente als Aus­gangs­punkt für die Depor­tationen in die Vernichtungslager.

Das Denkmal wurde 2009 von der „Radiofabrik – das Freie Radio in Salzburg“ im Rahmen eines EU-Projekts zur Aufarbeitung des NS-Anhaltelagers für Roma und Sinti auf einem Grundstück der Stadt Salzburg in der Nähe der Kendlersiedlung errichtet. Das Mahnmal wurde als „Hörmahnmal“ konzipiert, die Metallskulptur wurde vom Salzburger Künstler Zoltan Pap gestaltet. In Kooperation mit erinnern.at haben auch mehrere Schulen und der Verein Ketani an der Erinnerungsarbeit mitgewirkt.

(Text: dROMa)

ORF: Verschwundene Roma-Siedlungen

Februar 11th, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

ORF Romano DikipeORF Burgenland: Neue Serie über ver­schwun­de­ne Roma-Sied­lun­gen im TV-Volks­grup­pen­ma­ga­zin „Ro­ma­no Di­ki­pe“ – „Auf den Spu­ren ver­schwun­de­ner Ro­ma-Sied­lun­gen“ ab 12. Febru­ar 2023 in ORF 2/B

Der ORF Burgenland startet am Sonntag, dem 12. Februar 2023, eine neue Serie im Rahmen der TV-Volks­grup­pen­sen­dung „Romano Dikipe“. „Auf den Spuren ver­schwun­dener Roma-Sied­lun­gen“ lautet der Titel der Reihe, in der der Frage nach­ge­gangen wird, wie die Situa­tion der Roma heute im Burgenland aus­sieht. In jeder Sen­dung wird eine ander­e Ortschaft be­sucht, um mit burgen­ländi­schen Roma und Romnja über ihr Leben, aber auch über die Ver­gangen­heit zu sprechen. Die Repor­tagen sind in Burgen­land­romani, der Sprache der Roma im Burgen­land, ge­staltet und durch­gehend mit deutschen Unter­titeln ver­sehen. Grund­lage der neuen Serie ist die um­fassende histori­sche Arbeit der beiden burgen­ländi­schen Historiker Herbert Brettl und Gerhard Baumgartner. Letz­terer ist auch Studio­gast in „Burgen­land heute“ am Sams­tag, dem 11. Februar 2023, 19.00 Uhr ORF 2/B.

ORF-Landesdirektor Werner Herics: „Vor 1938 gab es im Burgenland etwa 120 Roma-Siedlungen mit ins­gesamt 8.000 bis 9.000 Ein­woh­nerInnen. Der Großteil von ihnen wurde während des National­sozialis­mus depor­tiert und ermordet. Mit den Men­schen ver­schwan­den auch die Roma-Sied­lungen. Mit der Spuren­suche nach diesen ver­schwun­denen Roma-Sied­lungen im Burgen­land leistet die Roma-Re­dak­tion des ORF Burgen­land einen wich­tigen Beitrag zur Auf­arbei­tung der Ver­gangenheit.“

Dorottya Kelemen, Leiterin der Volksgruppenredaktion: „Eine große Roma-Siedlung gab es in Stegersbach im süd­lichen Burgen­land. In der ersten Folge der neuen Serie nimmt ORF-Re­dakteur Adi Gussak die Zu­schau­erin­nen und Zu­schauer auf einen Rundgang durch Schtega mit, wie Stegers­bach auf Bur­gen­land­romani heißt.“

Die Sendung „Romano Dikipe“ wird sechsmal im Jahr jeweils am zweiten Sonntag in den Mona­ten Februar, April, Juni, August, Okto­ber und De­zember um 13.05 in ORF 2/B aus­gestrahlt. Read the rest of this entry »

„Facetten des Vagabundierens in Wien“

Februar 9th, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Buch "Vagabondage" (Verlag Sonderzahl)Andreas Pavlic und Eva Schörkhuber (Hg.): Vagabondage. Histori­sche und zeit­genös­sische Fa­cet­ten des Va­ga­bun­die­rens in Wien, Sonder­zahl: Wien 2022.

[In­halts­ver­zeich­nis (PDF)]

Va · ga · bon · da · ge: Der – laut Duden – spezifisch österreichi­sche Ausdruck benennt die Lebens­form einer Gruppe sozial be­stimm­ter Figuren, oder kurz: Land­streicherei, Herum­treiberei. Im vor­liegen­den Band fokus­siert der Begriff vor allem die künst­lerischen und politischen Aspekte jener Bewe­gungen, die sich in den 1920er Jahren mit großem Selbst­bewusst­sein for­mierten und sogar »Vagabunden­kongresse« ab­hielten. Ein solcher war, nach einer ersten Ver­anstal­tung in Stuttgart 1929, für das Jahr 1930 auch in Wien ge­plant, wurde allerdings nicht reali­siert. Wien, als eines der Gra­vitations­zentren der Land­strei­chen­den, bildet den Aus­gangs­punkt und den Schauplatz einer ein­gehen­den Unter­suchung von Vaga­bund*in­nen­bewe­gungen. Dabei werden historische und kultur­wissen­schaft­liche Per­spektiven mit zeit­genössi­schen Analysen, Stellung­nahmen und Berichten ver­schränkt: Auf diese Weise werden Brüche und Kon­tinuitäten hin­sichtlich sozialer Mechanis­men, künst­lerischer Aus­drucks­formen und politi­scher Orga­ni­sations­formen ausgelotet und zur Sprache gebracht. Der Band stellt dabei sowohl einen Grund­lagen­beitrag als auch eine zur weite­ren Forschung an­regende Anthologie dar.

Wie facettenreich und vielschichtig jene Bevölkerungs­gruppen sind, die als Vaga­bund*in­nen, als ›Nicht-Sesshafte‹ und/oder Wandernde titu­liert werden bzw. sich selbst als solche be­zeichnen, zeigt sich in den historischen und kultur­wissen­schaft­lichen Aus­einander­setzungen ebenso wie in dem Kaleidoskop zeit­genös­sischer Initia­tiven, Be­wegungen, Forschungs- und Kunst­projekten, die sich mit Systemen sozialer Be­ziehun­gen be­fassen, die außer­halb einer etablierten gesell­schaft­lichen Ordnung an­ge­siedelt werden.

Mit Beiträgen von: Averklub Collective, Lisa Bolyos, Ljubomir Bratić, Natalie Deewan, Enesi M., Georg Fingerlos, Peter Haumer, Anna Leder, Alexander Machatschke, Elena Messner, Andreas Pavlic, Maren Rahmann, Georg Rosenitsch, Eva Schörkhuber und Christa Stippinger.

(Text: Verlagsinfo Sonderzahl)

28to berscheskero di le Romengere-atentatistar

Februar 6th, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 6.2.2023 | 7:59 min

Wir gedenken | Amen gondolinas: 28. Jahrestag des Roma-Attentats

Vasch o 28to berscheskero di le bombakere atentatistar ando 4to feberi 1995, kaj schtar flogos­kere grupnen­gere dschene le Romen­dar mur­darde ule, i Romen­geri pastoral, kurke, ando 5to feberi 2023, 14.30 orenge, Erbate uso gon­do­lipes­kero than „Am Anger“, uso sako ber­schen­gero gon­dolipe akartscha. Ando 4to feberi 1995, jek le lek bibasta­leder rasistischi fapha­geri­pestar andi dujti republika kerdo ulo: Schtar dschene le Romen­dar, o Peter Sarközi, o Josef Simon, o Karl taj o Erwin Horvath, Erbate duach jek bibastali bomba mur­darde ule. I bomba sina jek tablina le upre pisini­peha „Roma zurück nach Indien“. Uso pro­ba­lintscha­go oja tablina bejg te lel, i bomba eksplo­di­rintscha. Ada atentato jek falato la rasistischi taj gejng o flogo moti­virimi fapha­ge­ri­peskera serijatar le aten­teteristar Franz Fuchs sina. Le cile dsche­nendar, save uso gondo­lipeskero mula­tintschago ale, molim ulo, jek gro­boskeri momeli peha te lel. O momeltscha akor palo kise­tinipe le gondo­lipeskere mula­tin­tscha­gostar, khetan uso gon­do­lipes­kero than, tel terdscharde ule.

Anlässlich des 28. Jahrestages des Rohrbombenattentats am 4. Februar 1995, bei dem vier Volks­gruppen­an­ge­hörige der Roma er­mordet wurden, ludt die Roma­pastoral am Sonn­tag, 5. Februar 2023 um 14.30 Uhr in Oberwart bei der Gedenk­stätte „Am Anger“ zum jähr­lichen Gedenken. Am 4. Februar 1995 wurde eines der schlimms­ten rassisti­schen Verbrechen in der Zwei­ten Republik be­gangen: Vier An­gehörige der Roma, Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath, wurden in Oberwart durch eine Rohrbombe ge­tötet. Die Bombe war als Schild mit der Auf­schrift „Roma zurück nach Indien“ getarnt. Bei dem Versuch dieses Schild zu ent­fernen, ex­plodierte die Spreng­falle. Read the rest of this entry »

EKD: „Gemeinsam Antiziganismus bekämpfen“

Februar 4th, 2023  |  Published in Dokumente & Berichte, Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Religion

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)Erklärung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutsch­land (EKD) zur Zu­sam­men­ar­beit mit Sinti und Roma:

Anlässlich des 40. Jahrestages der Gründung des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma wollen wir als Evan­ge­lische Kirche in Deutschland die Arbeits­definition von Anti­ziganis­mus der Inter­natio­nal Holo­caust Re­mem­brance Alli­ance (IHRA) an­nehmen, um auch auf diese Weise unserer Zu­sam­men­gehörig­keit Aus­druck zu ver­leihen.

In der zentralen Passage der Definition heißt es: „Antiziganis­mus mani­festiert sich in indivi­duellen Äußerun­gen und Hand­lungen sowie institu­tio­nellen Politiken und Praktiken der Mar­ginali­sie­rung, Aus­gren­zung, physischen Gewalt, Herab­wür­digung von Kulturen und Lebens­weisen von Sinti und Roma sowie Hassreden, die gegen Sinti und Roma sowie andere Einzel­per­sonen oder Gruppen ge­richtet sind, die zur Zeit des National­sozialis­mus und noch heute als ‚Zigeuner‘ wahr­ge­nommen, stig­matisiert oder verfolgt wurden bzw. werden. Dies führt dazu, dass Sinti und Roma als eine Gruppe ver­meint­lich Fremder be­handelt werden und ihnen eine Reihe negati­ver Stereotypen und ver­zerrter Dar­stellun­gen zu­ge­ordnet wird, die eine be­stimmte Form des Rassismus dar­stellen.“

Gemeinsam mit Angehörigen der Minderheit von Sinti und Roma wollen wir der Dis­krimi­nie­rung im Alltag von Kirche und Gesell­schaft und gruppen­bezo­gener Men­schen­feind­lichkeit ins­gesamt ent­gegen­wirken. Dazu bedarf es der Aus­einan­der­setzung mit der bis in die Gegen­wart reichen­den Schuld­geschichte der Kirchen und der un­beding­ten kriti­schen Über­prüfung von theo­logischen und kirchlichen Denk­mustern und Prägungen. Read the rest of this entry »

Nationalrat einstimmig für Roma-Gedenktag

Februar 1st, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik

Nationalrat (Foto: parlament.gv.at)Nationalrat einstimmig für nationalen Gedenk­tag für Roma und Sinti. Par­la­ments­frakt­io­nen setzen Initia­tive mit Vier-Par­tei­en-Ent­schlie­ßungs­an­trag

Wien (PK) – Fraktionsübergreifend setzte gestern der Nationalrat mit einem in der Sitzung ein­gebrach­ten Antrag von ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS in der Ab­stim­mung ein­hellig eine Initiative zur Ein­führung eines nationa­len Gedenktags für Roma und Romnja sowie Sinti und Sintizze. Wie im ur­sprüng­li­chen Ent­schlie­ßungs­antrag der Ko­alitions­par­teien (wir be­rich­te­ten) wird vor­geschla­gen, je­weils am 2. August der unter dem NS-Regime ver­folgten und er­mor­deten Roma und Romnja sowie Sinti und Sintizze zu ge­denken. An diesem Tag werde bereits auf euro­päi­scher Ebene an die Holocaust-Opfer dieser eth­nischen Min­derheit gedacht. Ein­stimmig wurde auch eine weite­re Ent­schlie­ßung gefasst, und zwar für eine Evaluie­rung des Vollzugs der Min­der­heiten­schul­gesetze.

Vier-Parteien-Initiative für nationalen Gedenktag

Die Einführung des Gedenktages am 2. August begrüßten alle Redner:in­nen ein­hellig. Nikolaus Berlakovich (ÖVP) sagte, der Völker­mord an den Roma und Romnja sowie Sinti und Sintizze in der Ver­gangen­heit sei nie richtig auf­gearbeitet worden. Man habe in diesem Zu­sammen­hang sogar von einem „ver­gessenen Holocaust“ ge­sprochen. Die Kern­aufgabe der Gedenk­kultur sei aber, genau diese Fälle zu doku­men­tieren und sich ihrer zu erinnern, damit so etwas nie wieder pas­siere. Zugleich gehe es darum, auf die nach wie vor be­stehenden Dis­kriminierungen hin­zuweisen, um die aktuelle Situation der Betroffenen zu ver­bessern, so Ber­lakovich. Read the rest of this entry »

Evangelische Kirche will Schuld aufarbeiten

Januar 29th, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Religion

EKD: Präses Annette Kurschus (Foto Jörg Dieckmann, Evangelische Kirche von Westfalen:Deutschland: EKD-Rat ver­öffent­licht Er­klä­rung zur Zu­sam­men­ar­beit mit Sinti und Roma. Rats­vor­sit­zen­de An­net­te Kur­schus: Wir müs­sen uns mit die­ser Schuld­ge­schich­te der Kirchen aus­einan­der­setzen.

Anlässlich des 40. Jahrestages der Gründung des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma hat der Rat der Evangeli­schen Kirche in Deutsch­land (EKD) eine Erklä­rung zur Be­kämpfung von Anti­ziganis­mus und zur Zu­sammen­arbeit mit Sinti und Roma ver­öffent­licht. „Gemein­sam mit An­ge­hörigen der Minder­heit von Sinti und Roma wollen wir der Dis­krimi­nie­rung im Alltag von Kirche und Gesell­schaft und grup­pen­bezo­gener Men­schen­feind­lich­keit ins­gesamt ent­gegen­wirken“, so die EKD-Rats­vor­sitzende, Präses Annette Kurschus. In diesem Zu­sammen­hang nimmt der Rat der EKD auch die Arbeits­definition von Anti­ziganismus der Inter­natio­nalen Allianz zum Hol­ocaust-Ge­denken (IHRA) an.

Die Abwertung und Ausgrenzung von Angehörigen der Sinti und Roma habe eine Geschichte, die sehr lange zurück­reicht, so Kurschus. „Die Evangelische Kirche hat an vielen Stel­len in der Geschichte Schuld auf sich geladen. Sie war daran be­teiligt, Men­schen zu verraten und der Ver­folgung und Ver­nichtung aus­zu­liefern.“ Zudem seien auch in der Kirche anti­ziganis­tische Stereo­typen un­reflektiert weiter­getragen und Men­schen da­durch erneut und fort­während in ihrer Würde ver­letzt worden: „Es ist wichtig, dass wir uns mit dieser bis in die Gegen­wart reichen­den Schuld­geschichte der Kirchen aus­einander­setzen.“

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma betrachtet es als „historisch“, dass die Evange­lische Kirche in Deutsch­land an­lässlich des Inter­natio­nalen Holo­caust-Ge­denk­tages diese Erklärung zur Ächtung von Anti­ziganis­mus abgibt: „Die Evangeli­sche Kirche bekennt sich darin erst­malig in dieser offi­ziellen Form vor dem Hinter­grund der deutschen Geschichte zu ihrer Ver­ant­wortung auch für unsere Minder­heit. Read the rest of this entry »

Einstimmig: Roma-Gedenktag für Österreich

Januar 24th, 2023  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Politik

Parlament Wien (Foto: Manfred Werner/WikiCommons)Verfassungsausschuss: Ein­stim­mige Ent­schlie­ßung zur Ein­füh­rung eines natio­nalen Gedenk­tags für Roma und Sinti (2. Au­gust). Ab­ge­ord­nete auch für Eva­luie­rung des Voll­zugs der Min­der­hei­ten­schul­gesetze

Einstimmig hat sich der Verfassungsausschuss für einen Entschließungs­antrag der Koalitions­parteien aus­ge­sprochen, der darauf abzielt, einen nationa­len Gedenktag für Roma und Sinti ein­zu­führen. Konkret wird vor­ge­schlagen, jeweils am 2. August der unter dem NS-Regime ver­folgten und er­mordeten Roma und Romnja sowie Sinti und Sintizze zu gedenken. An diesem Tag werde bereits auf euro­päischer Ebene an die Holocaust-Opfer dieser ethni­schen Min­derheit gedacht.

Auch einen weiteren Entschließungsantrag der Koalitionsparteien, näm­lich eine Evaluierung des Vollzugs der Minder­heiten­schulgesetze und die Vorlage eines ent­sprechen­den Berichts an den Nationalrat, be­für­worteten die Ab­geord­neten einstimmig. Ebenso ein­hellig zur Kenntnis ge­nom­men wurden die Berichte über die Volks­gruppen­förderung des Bundes­kanzleramts für die Jahre 2018, 2019 und 2020. Ein Antrag der NEOS, die einen besseren Schutz der autochtho­nen Volks­gruppen fordern, wurde mit den Stim­men von ÖVP und Grünen vertagt.

Entschließung zur Einführung eines nationalen Gedenktags für Roma und Sinti

In der Begründung des Entschließungsantrags zur Einführung eines nationalen Gedenk­tags für Roma und Sinti (2723/A(E)) weisen ÖVP und Grüne darauf hin, dass die An­erken­nung und Ver­urteilung des Genozids für die Roma von großer symbo­lischer Bedeutung sei. Zudem sehen sie einen solchen Schritt als wichtigen Beitrag zur Bewusst­seins­bildung und zur Bekämpfung aller Formen von Dis­kriminie­rung, Roma-Feind­lichkeit und Anti­ziganismus. Read the rest of this entry »

Dina Gottliebová: Porträtistin der Opfer

Januar 23rd, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Kunst & Fotografie

"Mengeles Malerin": Annemarie Dina Babbitt (geb. Gottliebová), Foto: Wikimedia Commons via Radio Prag Int., Fair UseSie malte um ihr Leben: Ihre künst­leri­sche Be­ga­bung hat Dina Gott­lie­bová-Bab­bitt in Auschwitz vor dem Tod in der Gas­kammer ge­rettet. Mord­arzt Josef Mengele ließ sie im Ver­nich­tungs­lager Bilder von Roma und Sinti an­fer­tigen. Vor 100 Jahren wurde Dina Gott­liebová in Brno/Brünn ge­boren.

Radio Prag Int.: Die tschechisch-amerikanische Grafikerin wurde am 21. Januar 1923 in Brno/Brünn ge­boren. Während der deutschen Be­satzung schloss man Dina Gottliebová wegen ihrer jüdischen Her­kunft von der Kunst­hoch­schule aus. Anfang 1942 wurden sie und ihre Mutter zunächst ins Kon­zentra­tions­lager Tere­zín/The­resien­stadt de­portiert und von dort knapp zwei Jahre später ins Ver­nich­tungs­lager Auschwitz-Bir­kenau.

Doch ihr künstlerisches Talent rettete Dina Gottliebová vor dem Tod. [...] Der berüch­tigte SS-Arzt Josef Mengele wurde auf eine Zeichnung auf­merksam und ließ nach der Künstlerin suchen. Er machte die 21-jäh­rige Gott­liebová zur Por­trätistin der Opfer seiner Expe­rimente. Denn Mengele fand, dass auf den Foto­grafien von ge­fangenen Sinti und Roma deren Hautfarbe nicht ge­nügend stark zu­tage trete. Und so musste Dina Gott­liebová als Häftling 61016 farbige Aquarell­zeich­nungen der dem Tod ge­weihten Men­schen an­fertigen.

Read the rest of this entry »

Facts & Figures (456)

Januar 9th, 2023  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

1911 verweigerten die Hafen­be­hör­den in Ar­gen­tini­en 322 Per­so­nen die Ein­rei­se; 149 (46%) von ih­nen mit dem Ver­merk: „Gi­ta­nos“ („Zi­geu­ner“).

(Quelle)

80. Jahrestag des „Auschwitz-Erlasses“

Dezember 23rd, 2022  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen

Teilnehmer der Gedenkveranstaltung am 15.12.2022 (Foto: Zentralrat)Gedenkveranstaltung für die Opfer des NS-Völ­ker­mordes an den Sinti und Roma in der Ge­denk­stätte Sach­sen­hausen

Vor 80 Jahren, am 16. Dezember 1942, un­ter­zeich­nete Heinrich Himmler den so­genannten „Auschwitz-Er­lass“, der die Depor­tation von Sinti und Roma aus ganz Europa in das Ver­nich­tungs­lager Auschwitz-Bir­kenau an­ordnete. Darunter waren auch 10.000 deutsche Sinti und Roma aus dem dama­ligen Reichs­gebiet. Ins­gesamt wurden im be­setzten Europa meh­rere Hundert­tausend Sinti und Roma in Kon­zentra­tions­lagern oder durch Ein­satz­gruppen der SS ermordet. Im Kon­zentrations­lager Sachsenhausen waren mehr als 1.000 Sinti und Roma in­haftiert.

Anlässlich des 80. Jahrestages der Unterzeichnung des sogenann­ten Auschwitz-Er­lasses durch Heinrich Himmler ge­dachten in der Gedenk­stätte Sach­sen­hausen Kultur­staats­minis­terin Claudia Roth, der Vor­sitzende des Zentral­rats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, der bran­den­bur­gische Kultur- und Wissen­schafts­staats­sekretär Tobias Dünow und Stiftungs­direktor Axel Drecoll der Opfer des national­sozia­listi­schen Völker­mordes an den Sinti und Roma, dem mehrere Hundert­tausend An­gehörige der Minder­heit aus ganz Europa zum Opfer fielen.

An der Veranstaltung nahmen rund 80 Personen teil, unter ihnen Alma Klasing, Dieter Flack und Albert Wolf, die den natio­nal­sozialis­tischen Völkermord an den Sinti und Roma über­lebt haben, sowie Vor­stände der Landes- und Mit­glieds­verbände des Zentralrats. Staats­ministe­rin Claudia Roth, Romani Rose, Staats­sekretär Tobias Dünow, Landtags­vize­präsi­den­tin Barbara Richstein sowie zahl­reiche Ver­tre­terin­nen und Vertreter aus Politik und Gesell­schaft legten am zentralen Gedenkort „Station Z“ Kränze nieder.

In ihrer Ansprache sagte Kulturstaatsministerin Claudia Roth: „Wir brauchen mehr Mit­einander, mehr kultu­relle und politi­sche Bildung und mehr Sichtbarkeit des so großen kultu­rellen Reich­tums von Sinti und Roma. Vor allem aber brauchen wir An­erkennung und Gleich­be­rech­tigung. Read the rest of this entry »

Lety: Schweinefarm auf KZ-Gelände abgerissen

Dezember 21st, 2022  |  Published in Geschichte & Gedenken

Schweinefarm auf dem KZ-Gelände von Lety (Foto: Romea.cz)Radio.cz: Abriss von Schweinemast in Lety auf Ge­län­de von ehe­ma­li­gem Roma-KZ ab­ge­schlossen

Im südböhmischen Lety wurde am Dienstag der Abriss der ehe­mali­gen Schweine­mast ab­ge­schlos­sen, die sich auf dem Ge­lände eines ehe­mali­gen Kon­zentrationslagers für Roma be­funden hat. Der­zeit würden Teile der Anlage sicher­gestellt werden, die Teil der zu­künftigen Aus­stellung werden sollen, sagte die Spre­cherin des Museums der Roma-Kultur der Presse­agentur ČTK. Mit dem Abriss der Ställe war im Juli dieses Jahres begon­nen worden. Wäh­rend des Zweiten Welt­krieges befand sich am Standort der Schweine­mast ein Kon­zentra­tions­lager, in dem Roma inter­niert wurden. Das Gelände wurde 2018 vom tsche­chischen Staat auf­gekauft. Die ge­plante Gedenk­stätte soll in der zwe­iten Jahres­hälfte 2023 oder zu Beginn des Jahres 2024 er­öffnet werden.

(Text: Radio.cz, 20.12.2022)

Aus unserem Archiv:
Read the rest of this entry »

Facts & Figures (451)

November 28th, 2022  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

Bei einer Konferenz am 7.2.1940 in Berlin for­derte Reichs­ärzte­füh­rer Con­ti für die „Un­frucht­bar­ma­chung der Zi­geu­ner bezw. Zi­geu­ner­misch­lin­ge“.

(Quelle)