Mai 3rd, 2019 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Romani
Muttersprache: PH Burgenland mit historischem Durchbruch
Erstmals in der Geschichte Österreichs könnte es bald einen Lehrgang für werdende Pflichtschullehrer/innen mit dem Sprachschwerpunkt Burgenland-Roman (Burgenland-Romani) geben. Zu diesem Schritt zeigt sich die Pädagogische Hochschule Burgenland in Eisenstadt nun bereit.
Sabine Weisz, Direktorin der Pädagogischen Hochschule Burgenland, freut sich, dass ihre Schule diesen Schritt zum Erhalt eines wesentlichen Faktors des burgenländischen Kulturguts nun setzten kann. Bei genügend Anmeldungen (mindestens fünf Personen) würde mit dem Wintersemester 2019/2020 dieser berufsbegleitende Lehrgang, dessen Unterricht in geblockten Lehrveranstaltungen (10 Wochenenden pro Semester: freitags 13:45 bis 20:30 Uhr, samstags 8:00 bis 18:45 Uhr) stattfindet, starten.
Ab dem 3. Semester würde der sprachliche Schwerpunkt „Roman“ gesetzt werden. Momentan wird Burgenland-Roman (Burgenland-Romani) trotz des auch für diese Sprache geltenden Minderheitenschulgesetzes im Burgenland an den Schulen nicht unterrichtet, was natürlich auch am Lehrkräftemangel für diese Sprache liege, bedauert die Pflichtschulinspektorin des Minderheitenschulwesens des Landesschulrats Burgenland, Karin Vukman-Artner.
Online-Anmeldung bis 15. Mai
Die Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren läuft noch bis 15. Mai (Nebenkorridor: 1. Juli bis 14. August 2019), danach finden weitere Aufnahme- und Eignungsverfahren statt.
Der Start eines Ausbildungslehrgangs für künftige Lehrer/innen mit Burgenland-Roman-Kompetenzen wäre ein Meilenstein für die Volksgruppe. Nun liegt es an den Interessenten/innen selbst, diesen persönlichen und historischen Schritt zu wagen, damit sich dieser wichtige Schwerpunkt an der Pädagogischen Hochschule manifestieren kann.
Näheres zum Studium: Lehramt Primarstufe, ab Oktober 2019 berufsbegleitend; Dauer: acht Semester
(Text: volksgruppen.orf.at)
Februar 27th, 2019 |
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Facts & Figures, Romani
Shelta (auch: Gammon, Cant) ist eine von Irish Travellers gesprochene Mischsprache irisch-gälischen und englischen Ursprungs, die auch Romani-Elemente aufweist.
(Quelle)
Dezember 29th, 2018 |
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Facts & Figures, Romani
Die Roma in Schweden wurden 1999 als eine von 5 „nationalen Minderheiten“ anerkannt, Romani ist seither als offizielle Minderheitensprache geschützt.
(Quelle/pdf)
Dezember 26th, 2018 |
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Facts & Figures, Romani
2007 veröffentlichte der „Schwedische Sprachen-Rat“ („Språkråde“) ein Schwedisch- und (Arli-)Romani-Wörterbuch mit 28.500 Einträgen.
(Quelle & Link zum Buch)
November 29th, 2018 |
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Facts & Figures, Romani
Die Sprache Roman (Burgenland-Romani) wurde im März 2011 als „immaterielles Kulturerbe“ in das österr. UNESCO-Verzeichnis aufgenommen.
(Quelle)
November 12th, 2018 |
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Politik, Romani
In Kemeten wurde die Republik Europa ausgerufen – auch auf Burgenland-Romani
„Wenn einmal in vielen Vorgärten die Europafahne weht, wird keiner mehr Angst haben müssen …“
Hundert Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs und achtzig Jahre nach der Reichspogromnacht, in der Synagogen und jüdische Geschäfte in Österreich und Deutschland zerstört wurden, rief man heuer europaweit die Republik Europa aus. Dieses Projekt war eine Idee der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot und des Schriftstellers Robert Menasse, der von seinem „Balkonprojekt“ vor drei Wochen auch im OHO Oberwart erzählte. Im Burgenland fand dieser Aufbruch in ein neues Europa nur an zwei Orten, in Oberpullendorf und in Kemeten statt. Ein kleine Gruppe leidenschaftlicher Europäer traf sich in der Rosengasse zur viersprachigen Verlesung des Manifests zur Gründung der Republik Europa. Die Veranstalter des Events leben einen dreisprachigen Alltag, deswegen war für sie die Mehrsprachigkeit der Veranstaltung selbstverständlich. Die Gastgeberin Timea Türk erklärte: „Heute leben fast acht Milliarden Menschen auf der Welt und mehr als die Hälfte verwendet zwei oder mehr Sprachen jeden Tag und jede Stunde. Nachdem das auch bei uns zuhause so ist, und das Burgenland in seiner ethnischen Vielfalt im Kleinen ist, was Europa im Großen ist, war es für uns selbstverständlich, mehrsprachig zu denken.“
Verlesen wurde das Manifest in den Minderheitensprachen des Burgenlands und auf Deutsch. Susanne Horvath ließ die Europäische Republik auf Roman, der Sprache der Burgenländischen Roma, Timea Türk auf Ungarisch, Sigi Hajszán auf Burgenlandkroatisch und Clemens Prinz auf Deutsch erstehen. Nach der Verlesung wurde noch zu den Klängen der Europahymne die Europafahne vom jüngsten Teilnehmer der Veranstaltung, Matthias Prinz, gehisst. Read the rest of this entry »
September 17th, 2018 |
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Fundstücke, Internet & Blogothek, Romani

Das Romani ist keine homogene Sprache, sondern wird in mehrere große Dialektgruppen unterteilt. Eine davon ist das Zentrale Romani. Auch bei diesem Dialektstrang unterscheidet die Sprachwissenschaft zwei Untergruppen: das Nördliche und das Südliche Zentrale Romani. Ein digitaler Sprachatlas der Karls-Universität Prag, der 2011 bis 2013 erarbeitet wurde, führt die vielfältigen Unterschiede der Varietäten des Zentral-Romani per Mausklick vor Augen. Diesem „Linguistic Atlas of Central Romani“ ist auch die hier gezeigte Grafik mit den Belegorten des Nördlichen (weiß) und des Südlichen Zentralen Romani (blau) entnommen. Zu Letzterem zählt auch das sog. Roman, der Dialekt der Burgenland-Roma.
(dROMa)
August 27th, 2018 |
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Romani, dROMa (Magazin)
Terno linaj/Linaj 2018
Romani tschib | Romani
>>Download (PDF) | Inhalt
„Romani tschib“, so nennen die Roma ihre Sprache, das Romani oder Romanes. Vielerorts ging diese Sprache durch Verbote, Verfolgung und Assimilierungsdruck verloren – und dennoch hat das Romani überlebt, heute hat es einige Millionen Sprecher. Zu Beginn unseres Themenhefts stellen wir Ihnen diese neuindoarische Sprache vor, die heute auch in der Literatur, in Medien und Unterricht genützt wird. Michael Teichmann hat mit dem Grazer Romani-Linguisten Jakob Wiedner über seine Arbeit gesprochen. Roman Urbaner berichtet von einem Archivfund, der beweist, dass diese lange nur mündlich tradierte Sprache schon vor einem halben Jahrtausend erstmals in Schriftform gegossen wurde – und zwar um 1515 in Wien. Der Politologe Thomas Schmidinger fragt, warum Romani im Gegensatz zu anderen, weniger verbreiteten Sprachen noch immer keine EU-Amtssprache ist. Und Clemens Prinz und László Takács-Tenigl erinnern – anlässlich des 10. Jahrestags – an die übersetzerische Großtat einer Romani-Bibeledition in Ungarn. Abgerundet wird das Heft von einigen Sprachbeispielen aus dem Roman, dem burgenländischen Romani-Dialekt, der 2011 sogar zum Unesco-Kulturerbe erklärt wurde.
„Romani tschib“, afka o Roma pumari tschib akaren, Romani vaj Romanes. Ande but vilagi aja tschib vasch o fabot, o tradipe taj o asimilacijonakero dschumipe naschadi geli – kekaj afka hi, Romani prik dschivtscha, adi poar milijoni vakeraschtscha hi la. Uso kesdipe adala temakera heftlinatar aja nevi indojarischi tschib angle tumenge terdscharas, savi adi te andi literatura, ando mediji taj ando sikajipe nucim ol. O Michael Teichmann le gereciskere Romani-lingujistoha Jakob Wiedner pedar leskeri buti vakertscha. O Roman Urbaner pedar o archiviskero lakipe phukal, savo sikal, hot aja dugi tschak mindig mujali tradirimi tschib imar angle epaschel berscha erschtivar andi pisinipeskeri forma tschordi uli – valami 1515 Betschiste. Read the rest of this entry »
April 12th, 2018 |
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Facts & Figures, Romani
15 der 25 Länder, die die Eur. Charta der Regional- od. Minderheitensprachen ratifizierten, haben Romanes als Minderheitensprache anerkannt.
(Quelle)
Dezember 24th, 2017 |
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Allgemeines, Musik, Romani
O farajn Roma-Service
latschi Boschitscha taj latscho Nevo Bersch 2018 kivaninel!
Der Verein Roma-Service wünscht Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2018!
1. Mirni rat, kedveschni rat!
Cile son, korkore atschon,
tschak o kamlo kedveschno poar.
Jaj bi schukar hi o tikno tschau,
ando mirno lo sol,
ando mirno lo sol.
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November 29th, 2017 |
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Interview, Literatur & Bücher, Religion, Romani
Anlässlich des Ad-limina-Besuchs der ungarischen Bischöfe bei Papst Franziskus sprach Kardinal Peter Erdö, Erzbischof von Ezstergom-Budapest, mit der katholischen Agentur CNA. Nicht nur das Kreuz des Internationalen Eucharistischen Kongresses, der 2020 in Budapest stattfinden wird, hat Papst Franziskus von den ungarischen Bischöfen erhalten, sondern auch ein Exemplar der Bibel auf Lovari-Romani, der laut Erdö von den Roma in der Region am meisten genutzten Sprache. Diese Übersetzung der Bibel geht einer Übersetzung liturgischer Texte ins Romani voraus.
Worüber haben Sie – die Bischöfe – beim Teffen gesprochen?
Über viele Dinge. Wir haben auch über die Roma gesprochen, die acht Prozent der Bevölkerung darstellen. Wir haben über ihre Kultur und ihre Sprache gesprochen und daraus ergab sich dann auch ein Gespräch über die Bedeutsamkeit der kleinen und großen Völker in Europa. Der Heilige Vater hat uns geantwortet, dass die Kulturen der Länder echte Werte sind. Europa ist, in christlicher Sicht, nicht ein graues oder gleichförmiges Europa, sondern ein Europa, das aus vielen Kulturen, Erfahrungen und Nationen zusammengesetzt ist, die untereinander versöhnt sind und gemeinsame Wurzeln haben – die zu einem sehr beträchtlichen Teil christliche Wurzeln sind.
Sie haben auch über die Möglichkeit einer Messe in der Sprache der Roma gesprochen?
Der Papst hat uns ermutigt, so eine Messe vorzubereiten. Die Roma in Ungarn sprechen verschiedene Sprachen. Obwohl die überwiegende Mehrheit Ungarisch versteht, haben doch viele mit unserer Sprache auch Schwierigkeiten. Im Allgemeinen ist die Sprache Lovari-Romani die in Zentraleuropa am meisten verbreitete Roma-Sprache. Sie hat viel mit Sanskrit zu tun. Wir haben die Herausforderung angenommen, die Übersetzung der gesamten Bibel in diese Sprache vorzubereiten – die katholische Kirche zusammen mit Intellektuellen der Roma. Diese Übersetzung wurde nach einer über zehnjährigen Arbeit fertiggestellt und dann von der Bischofskonferenz genehmigt. Ich habe diese Übersetzung der Bibel dem Heiligen Vater überreicht, der sie mit großer Freude entgegengenommen hat.
Die Erstellung eines Messbuchs ist also der nächste Schritt?
Da es nun ja schon eine Terminologie für die gesamte Bibel gibt, ist die Übersetzung des Messbuches kein Ding der Unmöglichkeit mehr. Wir haben eine Kommission eingerichtet und wir arbeiten daran. Wir sind dem Heiligen Vater dankbar für seine Ermutigung, diese Arbeit weiterzuführen.
(Quelle: CNA)
November 15th, 2017 |
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Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Romani
Radio RomaRespekt #20: Bildung von Romakindern und Ausbildung von Lehrer/innen für Romanes
Sendung vom 5.8.2017: Hristo Kyuchukov ist Wissenschaftler – Psycholinguist, Sprachwissenschaftler für Romanes und außerdem Erziehungswissenschaftler mit Spezialisierung auf die Erziehung von Romakindern. Kyuchukov hat in diesen Feldern mehrfach promoviert und er hat sich habilitiert. Er hat als Gastprofessor an verschiedenen Universitäten gewirkt. Anfang der 1990er Jahre hat er in Bulgarien Konzepte entwickelt für die universitäre Ausbildung von Lehrer/innen im Fach Romanes. Später hat er diese Forschung an der Universität von Veliko Tarnovo in entsprechende Ausbildungsprogramme umgesetzt. Es hat also Lehrer/innen ausgebildet, die Romanes und Geschichte der Roma unterrichten. Hristo Kyuchukov ist Kosmopolit und kennt die Situation von Roma und Romakindern in ganz Europa – einmal, weil er sie beforscht hat, und außerdem, weil er selbst aus Bulgarien stammt und zur dortigen Minderheit der türkisch sprechenden Roma gehört.
Die Musik für diese Sendung wurde von Martin Lubenov produziert. Er stammt wie Hristo Kyuchukov aus Bulgarien und ist Kosmopolit. Martin Lubenov lebt in Wien und ist als Musiker international tätig.
(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)
Siehe auch:
RomaRespekt #2: Wissenschaft gegen Antiromaismus, 1.9.2017
„Elternbrief“: Hristo Kyuchukov im Gespräch, 8.10.2014
November 5th, 2017 |
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Facts & Figures, Romani
Der 7. Weltkongress der Internat. Romani Union 2008 in Zagreb erklärte den 5. November zum International Romani Language Day.
(Quelle)
Oktober 5th, 2017 |
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Facts & Figures, Romani
Das älteste bekannte Romani-Dokument ist ein kürzlich in München aufgefundenes Glossar (Romani/Latein) von ca. 1515, vermutl. aufgezeichnet in Wien.
(Quelle)
September 26th, 2017 |
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Einrichtungen, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Romani
Roma sam
Radijo Burgenland: 11.9.2017 | (on demand)
Andi aktujeli sendung Roma sam vakerel o Emmerich Gärtner-Horvath andar o farajn Roma-Service pedar o medijakero projekto „Tschibtscha“. Ada peske o cil dija, multiplikatortscha ando medijakero koja te sikavel. Jek but tschibtschengero, pradimo radijo- taj TV-weblog o produkto adale projektistar hi, rejalisirim duach o farajn Karika ando khetan butschalinipe le farajn Roma-Servicejiha.
Andar o septemberi dschi decemberi 2017 ando kurs „Tschibtscha“ 8 dschene sikade on, kaj i flogoskeri grupnengeri tschib Roman (Romanes) medijal buteder nucim te ol. O Emmerich Gärtner-Horvath phukal ando vakeripe la Susanne Horvathaha pedar o tschinipeskero than taj o upre lipeskero schtudijo, ando kher le farajn Roma-Service taj Karika Erbate, sar te pedar o planime duj tschibtschengero radijo taj TV-blogs.
„Tschibtscha“ pomoschinel, kaj i presenc la Romani tschibtschatar buteder ando mediji te dikel taj te schunel te ol, phenel o schero le farajn Roma-Servicejistar Gärtner-Horvath. O programo na tschak usi flogoskeri grupn te dschal, ov te le avre dschenen aun te vakerel. Afka o projekto o pekamipe la dajakera tschibtschatar ando pradipe upre te sikal. Cil adale siklipestasr hi, jek fundirti cajtakero dschanipe te sikal taj kompentenctscha te trenirinel. O projektiskere dschene palo kisetinipe adale kursistar „multiplikatortscha ando medijakero koja“ schajipe upro butjakero foro te uschtiden taj pumaro dschanipe so siklile la flogoskera grupnake hasna te anel. Read the rest of this entry »
September 23rd, 2017 |
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Einrichtungen, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Romani
Roma sam
Radio Burgenland: 11.9.2017 | (on demand)
In der aktuellen Sendung Roma sam spricht Emmerich Gärtner-Horvath vom Verein Roma-Service über das Medienprojekt „Tschibtscha“. Dieses hat es sich zum Ziel gemacht, Multiplikatoren und Multiplikatorinnen im Medienbereich auszubilden. Ein mehrsprachiger, offener Radio-und-TV-Weblog ist das Produkt dieses Projektes, realisiert durch den Verein KARIKA in Kooperation mit dem Verein Roma-Service.
Von September bis Dezember 2017 werden während des Kurses „Tschibtscha“ acht Teilnehmer/innen geschult, um die Volksgruppensprache Roman (Romanes) medial produktiv zu nutzen. Emmerich Gärtner-Horvath erzählt im Gespräch mit Susanne Horvath über den Schnittplatz und das Aufnahmestudio, eingerichtet in den Vereinsräumlichkeiten des Roma-Service und KARIKA in Oberwart, sowie über die geplanten zweisprachigen Radio- und TV-Blogs.
„Tschibtscha“ gewährleiste die Präsenz des Roman in zweifacher Hinsicht, so der Geschäftsführer des Vereins Roma-Service, Gärtner-Horvath. Das Programm richte sich nicht nur direkt an die Volksgruppe, sondern auch an die Mehrheitsbevölkerung. Read the rest of this entry »
November 11th, 2016 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Romani
Interview mit Cristina Kruck und Stéphane Laederich über die Sprache der Roma
Radio SRF 4 News, Sendung vom 4.11.2016
Moderation: Marc Lehmann
>>Anhören (mp3)
In der Schweiz spricht man neben Romanisch auch Romani. Romani ist aber die Sprache der Roma, der «Zigeuner». Die 80-jährige Cristina Kruck spricht sie und ihr Sohn Stéphane Laederich (Anm.: ein Interview mit ihm finden Sie in dROMa 45/2015), der ein Buch darüber geschrieben hat. Beide sind Gast im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann.
Die Unesco hat extra einen «Tag des Romani» ins Leben gerufen. Er findet am 5.11. statt. Romani – oder Romanes, wie man im deutschsprachigen Raum auch sagt – wird noch von Millionen Menschen in Europa gesprochen. Nur weiss man das kaum. Über die Sprache ist wenig bekannt – wie überhaupt von der Lebensweise der Roma. (…) Der promovierte Mathematiker und Banker Stéphane Laederich ist Direktor der Rroma Foundation, einer von mehreren Schweizer Roma-Verbänden, und er hat ein Standardwerk über die Roma geschrieben. Seine Mutter Cristina Kruck war auf der ganzen Welt als IKRK-Delegierte tätig, spricht sieben Sprachen fliessend und ist auch mit 80 noch immer Aktivistin.
(Text: SRF.ch. Wir danken Marc Lehmann für die freundliche Erlaubnis.)
September 1st, 2016 |
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Facts & Figures, Romani
In den 1970er Jahren arbeiteten finnische Roma, Linguisten und Behörden gemeinsam an der Verschriftlichung des finn. Romani.
(Quelle)
August 17th, 2016 |
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Facts & Figures, Romani
Fast ein Viertel des allen Romani-Dialekten gemeinsamen Kernwortschatzes geht auf das byzantinische Griechisch zurück.
(Quelle)
August 11th, 2016 |
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Facts & Figures, Romani
Die Wortstellung im Romani deckt sich beinahe exakt mit jener des Griechischen.
(Quelle)