Romani

Romani wird Teil der Lehrerausbildung

Mai 3rd, 2019  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Romani

Direktorin Sabine Weisz, FH Burgenland (Foto: ORF.at)Muttersprache: PH Burgenland mit historischem Durchbruch

Erstmals in der Geschichte Österreichs könnte es bald einen Lehrgang für wer­dende Pflicht­schul­lehrer/in­nen mit dem Sprach­schwe­rpunkt Burgen­land-Ro­man (Bur­gen­land-Ro­mani) ge­ben. Zu die­sem Schritt zeigt sich die Päda­gogi­sche Hoch­schule Bur­gen­land in Eisenstadt nun be­reit.

Sabine Weisz, Di­rek­to­rin der Päda­go­gi­schen Hoch­schule Burgen­land, freut sich, dass ihre Schu­le diesen Schritt zum Erhalt eines we­sent­lichen Faktors des bur­genl­ändi­schen Kultur­guts nun setzten kann. Bei ge­nügend An­mel­dungen (min­des­tens fünf Per­sonen) würde mit dem Winter­semes­ter 2019/2020 dieser berufs­beglei­tende Lehr­gang, des­sen Unter­richt in ge­blockten Lehr­ver­anstal­tun­gen (10 Wochen­enden pro Se­mester: freitags 13:45 bis 20:30 Uhr, samstags 8:00 bis 18:45 Uhr) statt­findet, starten.

Ab dem 3. Semes­ter würde der sprach­liche Schwer­punkt „Roman“ ge­setzt wer­den. Momen­tan wird Burgen­­land-Ro­man (Burgen­land-Ro­mani) trotz des auch für diese Sprache gel­tenden Min­der­heiten­schul­geset­zes im Burgen­land an den Schulen nicht unter­richtet, was natür­lich auch am Lehr­kräfte­mangel für diese Sprache liege, be­dauert die Pflicht­schul­inspek­torin des Minder­heiten­schul­wesens des Landes­schul­rats Burgen­land, Karin Vukman-Artner.

Online-Anmeldung bis 15. Mai

Die Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren läuft noch bis 15. Mai (Neben­korri­dor: 1. Juli bis 14. August 2019), da­nach fin­den wei­tere Auf­nahme- und Eig­nungs­ver­fah­ren statt.

Der Start eines Ausbildungslehrgangs für künftige Lehrer/in­nen mit Burgen­land-Ro­man-Kom­pe­ten­zen wäre ein Meilen­stein für die Volks­gruppe. Nun liegt es an den In­teres­sen­ten/in­nen selbst, diesen per­sönli­chen und his­tori­schen Schritt zu wagen, damit sich dieser wich­tige Schwer­punkt an der Päda­gogi­schen Hoch­schule mani­fes­tie­ren kann.

Näheres zum Studium: Lehramt Primarstufe, ab Oktober 2019 berufs­be­glei­tend; Dauer: acht Se­mester

(Text: volksgruppen.orf.at)

Fact & Figures (216)

Februar 27th, 2019  |  Published in Facts & Figures, Romani

Shelta (auch: Gammon, Cant) ist eine von Irish Tra­vel­lers ge­spro­che­ne Misch­spra­che irisch-gä­li­schen und eng­li­schen Ur­sprungs, die auch Ro­ma­ni-Ele­men­te auf­weist.

(Quelle)

Fact & Figures (209)

Dezember 29th, 2018  |  Published in Facts & Figures, Romani

Die Roma in Schwe­den wur­den 1999 als eine von 5 „na­tio­na­len Min­der­hei­ten“ an­er­kannt, Ro­ma­ni ist seit­her als of­fi­zi­el­le Min­der­hei­ten­spra­che ge­schützt.

(Quelle/pdf)

Facts & Figures (208)

Dezember 26th, 2018  |  Published in Facts & Figures, Romani

2007 veröffentlich­te der „Schwe­di­sche Spra­chen-Rat“ („Språk­rå­de“) ein Schwe­disch- und (Arli-)Ro­­ma­ni-Wör­ter­buch mit 28.500 Ein­trä­gen.

(Quelle & Link zum Buch)

Facts & Figures (205)

November 29th, 2018  |  Published in Facts & Figures, Romani

Die Sprache Roman (Bur­gen­land-Ro­ma­ni) wur­de im März 2011 als „im­ma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be“ in das ös­terr. UNESCO-Ver­zeich­nis auf­ge­nom­men.

(Quelle)

„Hoch lebe die Republik Europa!“

November 12th, 2018  |  Published in Politik, Romani

Susanne Horvath verliest das Manifest auf Roman (Foto: Clemens Prinz) In Kemeten wurde die Republik Europa ausgerufen – auch auf Burgenland-Romani

„Wenn einmal in vielen Vorgärten die Euro­pa­fahne weht, wird kei­ner mehr Angst ha­ben müs­sen …“

Hundert Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs und acht­zig Jahre nach der Reichs­pogrom­nacht, in der Synago­gen und jüdische Ge­schäfte in Österreich und Deutsch­land zer­stört wur­den, rief man heuer euro­pa­weit die Republik Europa aus. Die­ses Pro­jekt war eine Idee der Politik­wis­sen­schaft­le­rin Ulrike Guérot und des Schrift­stel­lers Robert Menasse, der von seinem „Balkon­projekt“ vor drei Wo­chen auch im OHO Oberwart er­zählte. Im Burgenland fand dieser Auf­bruch in ein neues Europa nur an zwei Or­ten, in Ober­pullen­dorf und in Kemeten statt. Ein kleine Grup­pe leiden­schaft­li­cher Euro­päer traf sich in der Rosen­gasse zur vier­sprachi­gen Ver­lesung des Mani­fests zur Grün­dung der Republik Europa. Die Ver­anstal­ter des Events leben einen drei­sprachi­gen Alltag, des­wegen war für sie die Mehr­sprachig­keit der Ver­anstal­tung selbst­ver­ständ­lich. Die Gast­gebe­rin Timea Türk erklärte: „Heute leben fast acht Mil­liar­den Men­schen auf der Welt und mehr als die Hälfte ver­wendet zwei oder mehr Sprachen je­den Tag und jede Stunde. Nach­dem das auch bei uns zu­hause so ist, und das Burgen­land in seiner eth­ni­schen Viel­falt im Klei­nen ist, was Europa im Gro­ßen ist, war es für uns selbst­ver­ständ­lich, mehr­spra­chig zu denken.“

Verlesen wurde das Manifest in den Minderheitensprachen des Burgen­lands und auf Deutsch. Susanne Horvath ließ die Euro­päi­sche Republik auf Roman, der Sprache der Bur­genlän­di­schen Roma, Timea Türk auf Ungarisch, Sigi Hajszán auf Bur­gen­land­kroatisch und Clemens Prinz auf Deutsch er­stehen. Nach der Ver­lesung wurde noch zu den Klängen der Europa­hymne die Europa­fahne vom jüngsten Teil­neh­mer der Ver­anstal­tung, Matthias Prinz, ge­hisst. Read the rest of this entry »

Linguistic Atlas of Central Romani

September 17th, 2018  |  Published in Fundstücke, Internet & Blogothek, Romani

Gruppen des Zentral-Romani

Das Romani ist keine homogene Sprache, son­dern wird in meh­re­re gro­ße Dialekt­grup­pen unter­teilt. Eine davon ist das Zentra­le Ro­mani. Auch bei diesem Dialekt­strang unter­schei­det die Sprach­wis­sen­schaft zwei Unter­gruppen: das Nörd­liche und das Süd­liche Zentra­le Romani. Ein digita­ler Sprach­atlas der Karls-Uni­versi­tät Prag, der 2011 bis 2013 er­arbei­tet wur­de, führt die viel­fältigen Unter­schiede der Varie­tä­ten des Zentral-Ro­mani per Maus­klick vor Augen. Diesem „Lingu­is­tic Atlas of Central Ro­mani“ ist auch die hier ge­zeig­te Grafik mit den Beleg­orten des Nördli­chen (weiß) und des Süd­li­chen Zentra­len Roma­ni (blau) ent­nom­men. Zu Letz­te­rem zählt auch das sog. Roman, der Dia­lekt der Bur­gen­land-Roma.

(dROMa)

dROMa 52 (2018): „Romani tschib“

August 27th, 2018  |  Published in Romani, dROMa (Magazin)

dROMa 52Terno linaj/Linaj 2018
Romani tschib | Romani

>>Download (PDF) | Inhalt

„Romani tschib“, so nennen die Roma ihre Sprache, das Romani oder Romanes. Vieler­orts ging diese Sprache durch Verbote, Verfolgung und Assi­milie­rungs­druck ver­lo­ren – und den­noch hat das Romani über­lebt, heute hat es einige Millio­nen Sprecher. Zu Beginn unseres Themen­hefts stel­len wir Ihnen diese neu­indo­arische Sprache vor, die heute auch in der Literatur, in Medien und Unter­richt ge­nützt wird. Michael Teichmann hat mit dem Grazer Roma­ni-Lin­guis­ten Jakob Wiedner über seine Arbeit ge­spro­chen. Roman Urbaner be­rich­tet von einem Archiv­fund, der beweist, dass diese lange nur münd­lich tra­dierte Sprache schon vor einem hal­ben Jahr­tausend erst­mals in Schrift­form ge­gos­sen wurde – und zwar um 1515 in Wien. Der Poli­to­lo­ge Thomas Schmidinger fragt, warum Romani im Gegen­satz zu ande­ren, weni­ger ver­breite­ten Sprachen noch immer keine EU-Amts­sprache ist. Und Clemens Prinz und László Takács-Tenigl er­innern – anläss­lich des 10. Jahrestags – an die überset­ze­ri­sche Groß­tat einer Romani-Bibel­edition in Ungarn. Abgerun­det wird das Heft von einigen Sprach­bei­spie­len aus dem Roman, dem burgenländischen Romani-Dialekt, der 2011 sogar zum Unesco-Kulturerbe erklärt wurde.

„Romani tschib“, afka o Roma pumari tschib aka­ren, Romani vaj Romanes. Ande but vilagi aja tschib vasch o fabot, o tra­dipe taj o asimi­laci­jona­kero dschu­mipe naschadi geli – kekaj afka hi, Romani prik dschiv­tscha, adi poar milijoni vake­rasch­tscha hi la. Uso kes­dipe adala tema­kera heftli­natar aja nevi indo­jarischi tschib angle tumenge terdscharas, savi adi te andi litera­tura, ando mediji taj ando sika­jipe nucim ol. O Michael Teich­mann le gere­cis­kere Romani-lin­gu­jis­toha Jakob Wiedner pedar les­keri buti vakertscha. O Roman Urbaner pedar o archi­vis­kero lakipe phu­kal, savo sikal, hot aja dugi tschak mindig mujali tradi­rimi tschib imar angle epaschel berscha erschti­var andi pisini­pes­keri forma tschordi uli – valami 1515 Betschiste. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (187)

April 12th, 2018  |  Published in Facts & Figures, Romani

15 der 25 Län­der, die die Eur. Char­ta der Re­gio­nal- od. Min­der­heiten­spra­chen ra­ti­fi­zier­ten, haben Ro­ma­nes als Min­der­hei­ten­spra­che an­er­kannt.

(Quelle)

Mirni rat, kedveschni rat!

Dezember 24th, 2017  |  Published in Allgemeines, Musik, Romani

O farajn Roma-Service
latschi Boschitscha taj latscho Nevo Bersch 2018 kivaninel!

Der Verein Roma-Service wünscht Ihnen ein schö­nes Weihnachts­fest und ein gutes neues Jahr 2018!

1.  Mirni rat, kedveschni rat!
Cile son, korkore atschon,
tschak o kamlo kedveschno poar.
Jaj bi schukar hi o tikno tschau,
ando mirno lo sol,
ando mirno lo sol.

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Papst-Treffen: Bibel auf Romani überreicht

November 29th, 2017  |  Published in Interview, Literatur & Bücher, Religion, Romani

Kardinal Erdö überreicht Papst Franziskus eine Ausgabe der Heiligen Schrift in der Sprache Lovari-Romani. (Foto: CNA/Osservatore Romano)Anlässlich des Ad-limina-Besuchs der un­ga­ri­schen Bischöfe bei Papst Franziskus sprach Kardinal Peter Erdö, Erz­bischof von Ezstergom-Bu­dapest, mit der katho­li­schen Agen­tur CNA. Nicht nur das Kreuz des Inter­na­tio­na­len Eucha­ris­ti­schen Kon­gres­ses, der 2020 in Budapest statt­fin­den wird, hat Papst Fran­zis­kus von den un­gari­schen Bischö­fen er­hal­ten, son­dern auch ein Exemplar der Bibel auf Lovari-Romani, der laut Erdö von den Roma in der Region am meis­ten ge­nutz­ten Sprache. Diese Über­setzung der Bibel geht einer Über­set­zung litur­gi­scher Texte ins Ro­mani voraus.

Worüber haben Sie – die Bischöfe – beim Teffen gesprochen?
Über viele Dinge. Wir haben auch über die Roma gespro­chen, die acht Pro­zent der Bevöl­ke­rung dar­stellen. Wir haben über ihre Kultur und ihre Sprache ge­spro­chen und daraus ergab sich dann auch ein Gespräch über die Be­deut­sam­keit der klei­nen und gro­ßen Völker in Europa. Der Heilige Vater hat uns ge­ant­wor­tet, dass die Kulturen der Län­der echte Werte sind. Europa ist, in christ­li­cher Sicht, nicht ein graues oder gleich­för­mi­ges Europa, son­dern ein Europa, das aus vielen Kulturen, Er­fah­run­gen und Nati­onen zu­sam­men­gesetzt ist, die unter­einan­der ver­söhnt sind und ge­mein­same Wur­zeln haben – die zu einem sehr beträcht­li­chen Teil christ­liche Wurzeln sind.

Sie haben auch über die Möglichkeit einer Messe in der Sprache der Roma ge­spro­chen?
Der Papst hat uns ermutigt, so eine Messe vorzubereiten. Die Roma in Ungarn spre­chen ver­schie­dene Sprachen. Ob­wohl die über­wie­gende Mehr­heit Ungarisch ver­steht, haben doch viele mit unserer Sprache auch Schwie­rig­keiten. Im All­gemei­nen ist die Spra­che Lovari-Romani die in Zentral­europa am meis­ten ver­brei­tete Roma-Sprache. Sie hat viel mit Sanskrit zu tun. Wir haben die Heraus­for­de­rung an­ge­nom­men, die Über­setzung der gesamten Bibel in diese Sprache vor­zu­berei­ten – die katholi­sche Kirche zu­sammen mit Intel­lek­tuel­len der Roma. Diese Über­setzung wurde nach einer über zehn­jähri­gen Arbeit fertig­gestellt und dann von der Bischofs­kon­fe­renz ge­neh­migt. Ich habe diese Übersetzung der Bibel dem Heili­gen Vater über­reicht, der sie mit großer Freude ent­gegen­ge­nom­men hat.

Die Erstellung eines Messbuchs ist also der nächste Schritt?
Da es nun ja schon eine Terminologie für die gesamte Bibel gibt, ist die Über­setzung des Messbuches kein Ding der Un­mög­lich­keit mehr. Wir haben eine Kom­mis­sion ein­ge­rich­tet und wir arbeiten daran. Wir sind dem Heiligen Vater dank­bar für seine Er­mu­ti­gung, diese Arbeit wei­ter­zuführen.

(Quelle: CNA)

RomaRespekt #20: Hristo Kyuchukov

November 15th, 2017  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Romani

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #20: Bildung von Romakindern und Ausbildung von Lehrer/innen für Romanes

Sendung vom 5.8.2017: Hristo Kyuchukov ist Wissenschaftler – Psy­cho­lin­guist, Sprach­wis­sen­schaft­ler für Romanes und außer­dem Erzie­hungs­wis­sen­schaft­ler mit Spe­zia­li­sie­rung auf die Erziehung von Roma­kin­dern. Kyuchukov hat in diesen Fel­dern mehr­fach pro­mo­viert und er hat sich ha­bi­li­tiert. Er hat als Gast­pro­fes­sor an ver­schie­de­nen Uni­ver­si­tä­ten ge­wirkt. An­fang der 1990er Jahre hat er in Bulgarien Kon­zepte ent­wickelt für die uni­ver­si­täre Aus­bil­dung von Leh­rer/innen im Fach Romanes. Spä­ter hat er diese For­schung an der Uni­ver­si­tät von Veliko Tarnovo in ent­spre­chen­de Aus­bil­dungs­program­me um­ge­setzt. Es hat also Leh­rer/innen aus­ge­bil­det, die Roma­nes und Ge­schichte der Roma unter­rich­ten. Hristo Kyuchukov ist Kos­mo­po­lit und kennt die Situa­tion von Roma und Roma­kindern in ganz Europa – ein­mal, weil er sie be­forscht hat, und außer­dem, weil er selbst aus Bul­ga­rien stammt und zur dor­ti­gen Minder­heit der türkisch spre­chen­den Roma gehört.

Die Musik für diese Sendung wurde von Martin Lubenov produ­ziert. Er stammt wie Hristo Kyuchu­kov aus Bulgarien und ist Kos­mo­polit. Martin Lubenov lebt in Wien und ist als Musiker in­ter­na­tio­nal tätig.

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Siehe auch:
RomaRespekt #2: Wissenschaft gegen Antiromaismus, 1.9.2017
„Elternbrief“: Hristo Kyuchukov im Gespräch, 8.10.2014

Facts & Figures (176)

November 5th, 2017  |  Published in Facts & Figures, Romani

Der 7. Weltkongress der In­ter­na­t. Ro­ma­ni Union 2008 in Zag­reb er­klär­te den 5. No­vem­ber zum In­ter­na­tio­nal Ro­ma­ni Lan­gua­ge Day.

(Quelle)

Facts & Figures (174)

Oktober 5th, 2017  |  Published in Facts & Figures, Romani

Das älteste bekann­te Ro­ma­ni-Do­ku­ment ist ein kürz­lich in Mün­chen auf­ge­fun­de­nes Glos­sar (Ro­ma­ni/La­tein) von ca. 1515, ver­mutl. auf­ge­zeich­net in Wien.

(Quelle)

Erba: Medijakero projekto „Tschibtscha“

September 26th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Romani

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
11.9.2017 | (on demand)

Medientraining: Unser Projekt Tschibtscha im Burgenland (Emmerich Gärtner-Horvath/Roma-Service und Paul Horvath/Karika) (Foto: volksgruppen.orf.at)Andi aktujeli sendung Roma sam vakerel o Emmerich Gärtner-Horvath andar o farajn Roma-Service pedar o medijakero projekto „Tschibtscha“. Ada peske o cil dija, multiplikatortscha ando medijakero koja te sikavel. Jek but tschibtschengero, pradimo radijo- taj TV-weblog o produkto adale projektistar hi, rejalisirim duach o farajn Karika ando khetan butschalinipe le farajn Roma-Servicejiha.

Andar o septemberi dschi decemberi 2017 ando kurs „Tschibtscha“ 8 dschene sikade on, kaj i flo­gos­keri grup­nengeri tschib Roman (Romanes) medijal bute­der nucim te ol. O Emmerich Gärtner-Horvath phu­kal ando vake­ripe la Susanne Hor­vathaha pedar o tschi­ni­pes­kero than taj o upre lipes­kero schtu­dijo, ando kher le farajn Roma-Service taj Karika Erbate, sar te pe­dar o pla­nime duj tschib­tschen­gero radijo taj TV-blogs.

„Tschib­tscha“ pomo­schi­nel, kaj i presenc la Romani tschib­tschatar bu­teder ando mediji te dikel taj te schu­nel te ol, phe­nel o schero le farajn Roma-Ser­vicejistar Gärt­ner-Horvath. O pro­gramo na tschak usi flo­gos­keri grupn te dschal, ov te le avre dsche­nen aun te vakerel. Afka o pro­jekto o peka­mipe la daja­kera tschib­tschatar ando pra­dipe upre te sikal. Cil adale sik­li­pes­tasr hi, jek fun­dirti cajta­kero dscha­nipe te sikal taj kom­pentenc­tscha te tre­ni­ri­nel. O pro­jek­tis­kere dschene palo kise­tinipe adale kur­sistar „multi­pli­kator­tscha ando medi­ja­kero koja“ schajipe upro but­ja­kero foro te uschtiden taj pumaro dscha­nipe so siklile la flogos­kera grup­nake hasna te anel. Read the rest of this entry »

Medienprojekt „Tschibtscha“ in Oberwart

September 23rd, 2017  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Romani

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
11.9.2017 | (on demand)

Medientraining: Unser Projekt Tschibtscha im Burgenland (Emmerich Gärtner-Horvath/Roma-Service und Paul Horvath/Karika) (Foto: volksgruppen.orf.at)In der aktuellen Sendung Roma sam spricht Emmerich Gärtner-Horvath vom Verein Roma-Ser­vice über das Medien­pro­jekt „Tschibtscha“. Die­ses hat es sich zum Ziel ge­macht, Mul­tipli­ka­toren und Mul­tipli­ka­torin­nen im Medien­bereich aus­zu­bilden. Ein mehr­spra­chiger, offe­ner Ra­dio-und-TV-Web­log ist das Pro­dukt dieses Pro­jektes, reali­siert durch den Verein KARIKA in Ko­opera­tion mit dem Verein Ro­ma-Ser­vice.

Von September bis Dezember 2017 werden wäh­rend des Kurses „Tschib­tscha“ acht Teil­nehmer/innen ge­schult, um die Volks­gruppen­sprache Roman (Romanes) me­dial pro­duk­tiv zu nutzen. Em­merich Gärt­ner-Hor­vath er­zählt im Ge­spräch mit Susanne Horvath über den Schnitt­platz und das Auf­nahme­studio, ein­ge­rich­tet in den Vereins­räum­lich­kei­ten des Ro­ma-Service und KARIKA in Ober­wart, sowie über die ge­plan­ten zwei­spra­chi­gen Radio- und TV-Blogs.

„Tschibtscha“ gewährleiste die Präsenz des Roman in zwei­facher Hin­sicht, so der Ge­schäfts­führer des Vereins Ro­ma-Ser­vice, Gärt­ner-Hor­vath. Das Pro­gramm richte sich nicht nur direkt an die Volks­gruppe, son­dern auch an die Mehr­heits­be­völ­ke­rung. Read the rest of this entry »

SRF: Die Sprache der Roma

November 11th, 2016  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Romani

C. Kruck und St. Laederich (Foto: M. Lehmann/SRF)Interview mit Cristina Kruck und Stéphane Laederich über die Sprache der Roma

Radio SRF 4 News, Sendung vom 4.11.2016
Moderation: Marc Lehmann
>>Anhören (mp3)

In der Schweiz spricht man neben Romanisch auch Romani. Ro­ma­ni ist aber die Spra­che der Roma, der «Zi­geu­ner». Die 80-jäh­rige Cristina Kruck spricht sie und ihr Sohn Stéphane Laederich (Anm.: ein In­ter­view mit ihm fin­den Sie in dROMa 45/2015), der ein Buch darüber ge­schrie­ben hat. Beide sind Gast im «Tages­gespräch» bei Marc Leh­mann.

Die Unesco hat extra einen «Tag des Romani» ins Le­ben ge­ru­fen. Er findet am 5.11. statt. Roma­ni – oder Romanes, wie man im deutsch­spra­chi­gen Raum auch sagt – wird noch von Mil­lio­nen Men­schen in Europa ge­spro­chen. Nur weiss man das kaum. Über die Spra­che ist we­nig be­kannt – wie über­haupt von der Lebens­weise der Roma. (…) Der pro­mo­vierte Mathe­ma­tiker und Banker Stéphane Laederich ist Direk­tor der Rroma Foundation, einer von mehre­ren Schweizer Roma-Ver­bänden, und er hat ein Standard­werk über die Roma ge­schrie­ben. Seine Mutter Cristina Kruck war auf der ganzen Welt als IKRK-De­le­gierte tätig, spricht sie­ben Spra­chen fliessend und ist auch mit 80 noch im­mer Ak­ti­vistin.

(Text: SRF.ch. Wir danken Marc Lehmann für die freundliche Erlaubnis.)

Facts & Figures (140)

September 1st, 2016  |  Published in Facts & Figures, Romani

In den 1970er Jahren ar­bei­te­ten fin­ni­sche Ro­ma, Lin­gu­is­ten und Be­hör­den ge­mein­sam an der Ver­schrift­li­chung des finn. Ro­ma­ni.

(Quelle)

Facts & Figures (139)

August 17th, 2016  |  Published in Facts & Figures, Romani

Fast ein Viertel des al­len Ro­ma­ni-Di­a­lek­ten ge­mein­sa­men Kern­wort­schat­zes geht auf das by­zan­ti­ni­sche Grie­chisch zu­rück.

(Quelle)

Facts & Figures (138)

August 11th, 2016  |  Published in Facts & Figures, Romani

Die Wortstellung im Ro­ma­ni deckt sich bei­na­he exakt mit je­ner des Grie­chi­schen.

(Quelle)