Juni 18th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 10.6.2025 (mp3)
Das Roma-Projekt THARA feiert heuer sein 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lud THARA unter dem Motto „Good Practices in der Arbeit gegen Diskriminierung und für einen verbesserten Arbeitsmarktzugang von Rom*nja und Sinti*zze“ zu einem Vernetzungstreffen ein. Bei diesem konnten sich Expertinnen udn Experten über ihre Erfahrungen austauschen und ihre „Learnings” teilen.
Anhören: →Sendung vom 11.6.2025 (mp3)
Der traditionelle „Roma-Butschu“ ist Mittelpunkt dieser „Romani Ora“. Das sogenannte „Wiesenfest“ findet bereits seit 1991 statt und wurde heuer im Kulturhaus Unterwart abgehalten.
Anhören: →Sendung vom 12.6.2025 (mp3)
Neben den Volksgruppennachrichten hören Sie in dieser Ausgabe ein Interview mit den beiden Botschaftern Aleksander Geržina (Slowenien) und Daniel Glunčić (Kroatien), die anlässlich des Artikels 7 im Staatsvertag zu Besuch in Österreich waren. Sie haben sich auch ein Bild über die aktuelle Situation der Roma im Burgenland gemacht.
Anhören: →Sendung vom 13.6.2025 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hält wie immer den Veranstaltungskalender für Sie parat. Und über den E-Sports-Verein „Berzloy“, der von zwei Jugendlichen aus Stegersbach betrieben wird, berichtet uns Adi Gussak in der Jugendsendung.
Anhören: →Sendung vom 16.6.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag für einen vielfältigen und entspannten Start in die neue Woche. Abwechslungsreiche Roma-Musik und informative Volksgruppennachrichten in einer Stunde auf Radio MORA.
Juni 16th, 2025 |
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Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 16.6.2025 | 6:44 min
Die burgenländische Roma-Band „Romano Rath“ („Roma-Blut“)
Schov terne Roma andar i Tenuerba, Erba taj Tikni Boslinatar kerde angle poar berscha i banda „Romano Rath“ taj uso kulturakero entviklinipe le Romendar jek barikano falato use ledschine. O muschikaschtscha ar pumenge kerde Romani muschika te kerel. O erschti cidipe la bandatar „Romano Rath“ sina uso Roma-Butschu 1994 andi Tikni Boslina.
Sechs junge Roma aus Unterwart, Oberwart und Kleinbachselten gründeten vor über 30 Jahren Jahren die Band „Romano Rath“ („Roma-Blut“) und trugen in der Folge wesentlich zur Entwicklung einer eigenen Festkultur bei. Die Musiker entschieden sich, Roma-Musik zu machen. Der erste Auftritt der Band „Romano Rath“ fand beim Roma-Butschu 1994 in Kleinbachselten statt. Read the rest of this entry »
Juni 13th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft
Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma:
Das Zwangslager Ravensburg-Ummenwinkel
Podcast „Geschichte nach der Schule“ (Nr. 26), 11.1.2024, 54:53 min.
Dieter Grupp wendet sich in dieser Folge einem über lange Zeit marginalisierten Thema der NS-Geschichte zu: der Opfergruppe der Sinti und Roma. Weit über das Ende der NS-Diktatur hinaus wurden sie nicht als solche anerkannt und mussten für diese Anerkennung einen mühsamen und langen Weg gehen.
Um das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven anzugehen, sind heute zu Gast: Dr. Armin Koch, Fachberater Geschichte am ZSL (Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung) und Referendarsausbilder am Seminar Weingarten, und Philipp Reinhardt, sein ehemaliger Schüler und als Sinto Ko-Autor eines Unterrichtskonzepts zum Zwangslager Ummenwinkel. Darin wird die Geschichte der Sinti im Ravensburg (Oberschwaben) der 1930er und 1940er Jahre in einen größeren Kontext eingeordnet.
Im Podcast wird an vielen komplizierten Bereichen der Geschichtsforschung und -didaktik gerührt: Wie soll man solch ein monströses Thema im Unterricht angemessen behandeln? Was muss unbedingt beachtet werden, was sollte man vermeiden? Welche Perspektiven und welche Sprachregelungen sind zu beachten? Und natürlich – wie kann man heute antiziganistischen Haltungen begegnen? Read the rest of this entry »
Juni 12th, 2025 |
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Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte
Im deutschen „Verfassungsschutzbericht 2024“ kommt der Themenbereich „Antiziganismus“ kein einziges Mal vor.
(Quelle/pdf)
Juni 11th, 2025 |
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Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 10.5.2025 | 6:53 min
Roma-Butschu ando Kulturakero kher Tenuerbate
Suboton, 7. juni, 2025, o tradicijoneli Roma-Butschu tel likerdo ulo. Sar sako bersch i muschika i burgenlanditiki tradicija ando maschkarutno punkto terdschino. O Roma-Butschu hi jek mulatintschago le kulturendar le flogoskere grupnendar, kaj o Romane bandi, „Romano Rath“ i „Leon Berger Band“, sar Csörge, i horvacki tamburica „Vlahija“, „Post Meridiem Band“ taj i nevi khetan beschti banda „Romantic Death“ pumaro dschanipe sikade. I kultureli diversitata adaj upro programo terdschino, pe ar te parul taj khetan te mulatinel.
Der Roma-Butschu (Roma-Kirtag) ist ein Fest der Kulturen und Volksgruppen im Burgenland. Seit dem Jahr 1991 trifft man sich und feiert gemeinsam – Roma und Nicht-Roma. Es geht um kulturelle Diversität, um das Miteinander der verschiedenen Volksgruppen. Im Mittelpunkt steht dabei jedes Jahr die Musik. Neben den Oberwarter Roma-Bands „Romano Rath“ und „Leon Berger Band“ präsentierten heuer auch die neu gegründete Band „Romantic Death“ ihr Können. Read the rest of this entry »
Juni 10th, 2025 |
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Einrichtungen, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Die neue deutsche Bundesregierung will auf die Nachbesetzung der Stelle des Antiziganismus-Beauftragten verzichten. Die Abschaffung dieses erst 2022 geschaffenen Amtes bedeutet einen „Schlag ins Gesicht für die Sinti und Roma“. Im Folgenden geben wir, insbesondere für unsere Leserinnen und Leser in Deutschland, den Text einer Online-Petition wieder:
Petition: Antiziganismus bekämpfen – Beauftragtenstelle für Sinti und Roma wieder besetzen!
Gestartet von Gjulner Sejdi
→Zum Unterzeichnen
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,
sehr geehrte Frau Ministerin Prien,
wir sind Sinti und Roma*) – Bürgerinnen und Bürger dieses Landes. Deutschland hat uns unter dem NS-Regime verfolgt, deportiert, ermordet. Über 500.000 Menschen. Der Völkermord an unserer Minderheit ist noch immer nicht vollständig aufgearbeitet. Und auch heute erleben wir täglich Ausgrenzung, Hass, Diskriminierung – Antiziganismus. Und der nimmt zu. Umso unverständlicher ist es für uns, dass die Bundesregierung die Stelle des Beauftragten für die Belange von Sinti und Roma und gegen Antiziganismus einfach gestrichen hat – still und leise, ohne Begründung, ohne neue Perspektive.
Der bisherige Beauftragte Mehmet Daimagüler hat Mut bewiesen, klar gesprochen und gehandelt – im Namen der Bundesregierung. Drei Beispiele zeigen, wie wichtig seine Rolle war: Read the rest of this entry »
Juni 8th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 4.6.2025 (mp3)
Fußball verbindet, das zeigt auch der in Wien aktive Amateur-Verein „SV Gipsy Kings“. Der von Roma gegründete Sportverein steht diesmal im Fokus unserer „Romani Ora“. Dazu präsentieren wir Ihnen die Volksgruppennachrichten und die vielfältigste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 5.6.2025 (mp3)
Beim Autobedarf Franz in Siget in der Wart ging Ende Mai das 3. Benefiz-Oldtimer-Treffen für einen guten Zweck über die Bühne. Neben PS, Solidarität und Kulinarik gab es auch Musik und jede Menge gute Stimmung.
Anhören: →Sendung vom 6.6.2025 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA hat pünktlich zum Beginn des Wochenendes die Veranstaltungshinweise/ Mulatintschage mit dabei. Und in der Jugendsendung nimmt Sie Adi Gussak mit zu einem Konzert des Deutschrappers „Gzuz“.
Juni 6th, 2025 |
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Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen
Ausstellung im Kunsthaus Bregenz
Zu sehen bis 28.9.2025
Eröffnung: Freitag, 6. Juni, 19 Uhr
Małgorzata Mirga-Tas’ Kunst widmet sich den Lebenswelten der Rom*nja, in detailreichen, realistischen Darstellungen porträtiert sie alltägliche Szenen — das Rauchen einer Zigarette, das Spielen von Karten oder das Aufhängen von Wäsche. Im Kunsthaus Bregenz zeigt sie zudem Plastiken, die eigens für diese Räume geschaffen wurden. Sie greifen mythische Erzählungen auf und sind zugleich Sinnbilder der gegenwärtigen Conditio humana.
Internationale Bekanntheit erlangte Mirga-Tas 2022 auf der Biennale in Venedig, wo sie den Polnischen Pavillon mit großflächigen Textilarbeiten auskleidete. Drei Bildregister zitieren Monatsdarstellungen, die von einem berühmten Freskozyklus der italienischen Renaissance inspiriert sind: dem Kalender im Palazzo Schifanoia in Ferrara. Die Tierkreiszeichen in der Mitte des Werks werden von fast lebensgroßen Porträts flankiert. Der obere, farbenprächtige Fries berichtet von der Geschichte der Rom*nja und ihrem Auszug nach Europa. Es ist eine Erzählung über Migration und nomadisches Leben, die in der Darstellung historischer Kleidung, der Tiere und weitläufigen Landschaften lebendig wird. Das untere Register zeigt Alltagsszenen der Gegenwart — Gemeinschaft, Weiblichkeit, Freundschaft und Familie.
Indem die Rom*nja-Gemeinschaft ihre eigenen Erzählungen zurückerobert, bricht sie mit den von Teilen der Gesellschaft auf sie projizierten jahrhundertealten Fremdbildern. Die Technik der Stoffcollage knüpft an die Rom*nja-Handwerkskunst an. Doch Mirga-Tas’ textile Kunst ist weit mehr als eine Hommage an traditionelle Frauenarbeit. Sie erhebt das Nähen in den Rang einer politischen Praxis. In einem Bild findet sich ein Selbstporträt, das sie im Freien gemeinsam mit anderen Frauen beim Nähen zeigt. Diese Frauenfiguren sind nicht passive Akteur*innen, sondern Protagonist*innen ihres eigenen Lebens. Arbeit erscheint in ihrer Kunst nicht als Last, sondern als Quelle von Identität und Gemeinschaft. Read the rest of this entry »
Juni 5th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 28.5.2025 (mp3)
In der Mittwochsausgabe der „Romani Ora“ berichtet uns Adi Gussak vom Finalspiel der Oberwart Gunners, die sich zum vierten Mal den Meistertitel in der österreichischen Basketball-Liga sicherten. Mehr dazu hören Sie im Tagesthema.
Anhören: →Sendung vom 30.5.2025 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA mit dem Veranstaltungskalender und der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“. Darin hören erfahren Sie diesmal mehr über die „GROW-Jobbörse“, die im Einkaufszentrum „EO“ in Oberwart abgehalten wurde.
Anhören: →Sendung vom 2.6.2025 (mp3)
Das ist der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA, präsentiert von Tina Nardai. Neben den Volksgruppennachrichten hören Sie die ultimative Dosis an Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 3.6.2025 (mp3)
Die „Omas gegen Rechts Südburgenland“ machten mit ihrem Demokratiequiz im Oberwarter Stadtgarten auf sich aufmerksam. Die genaueren Infos dazu gibt es im aktuellen Tagesbeitrag der „Romani Ora“.
Juni 4th, 2025 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Rund 200 Roma und Romnja in Sofia sind nach der Zerstörung ihrer Häuser durch die lokalen Behörden obdachlos geworden. Die Polizei führte die Zwangsräumungen ohne ordnungsgemäßes Verfahren, ohne angemessene Vorankündigung und ohne Prüfung alternativer Lösungen durch. Das Vorgehen der Behörden ist eine direkte Verletzung eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 11. April. Dieser hatte die Regierung angewiesen, bis zur Klärung eines Rechtsstreits den Abriss der Häuser einzustellen. Die betroffenen Familien, darunter Kinder, ältere Menschen, Schwangere und Menschen mit Behinderungen, sind nun ohne Unterkunft, Wasser und Strom.
→URGENT ACTION: Setz dich ein! (Bis 9. Nov. 2025)
Die Lage der geräumten Rom*nja-Familien des Stadtteils Zaharna Fabrika in Sofia ist nach wie vor katastrophal. Seit dem 15. April hat die Bezirksverwaltung von Ilinden in Sofia Dutzende von Häusern in Zaharna Fabrika abreißen lassen, wodurch fast 200 Rom*nja – darunter Kinder, ältere Menschen und Schwangere – obdachlos wurden. Die meisten Familien sind ohne Unterkunft und haben keinen Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Wasser, Strom, Gesundheitsversorgung und Bildung. Seit dem Abriss haben die Behörden nur wenigen Familien eine alternative Unterkunft zur Verfügung gestellt. Die meisten von ihnen leben unter äußerst prekären Bedingungen, schlafen in Zelten oder sind auf Behelfsunterkünfte angewiesen.
Die Zerstörung der Häuser erfolgte ohne ein angemessenes Verfahren, ohne Vorankündigung und ohne echte Konsultation zur Auslotung von Alternativlösungen. Damit wurde ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 11. April missachtet, das die bulgarischen Behörden angewiesen hatte, die Räumungen so lange auszusetzen, bis alternative Unterkunftsmöglichkeiten vorliegen. Mit der Missachtung dieses Urteils haben die bulgarischen Behörden gegen ihre internationalen und regionalen Menschenrechtsverpflichtungen verstoßen, einschließlich der Gewährleistung des Rechts auf angemessenen Wohnraum. Danach sind Zwangsräumungen nur als letztes Mittel zulässig, und zwar nach einer echten Konsultation, bei der alle Alternativen zu einer Räumung geprüft werden, nach der Bereitstellung einer angemessenen Alternativunterkunft und nach der Umsetzung von Schutzmaßnahmen zum Schutz der Würde und der Rechte der Betroffenen. Amnesty International ist der Ansicht, dass die Räumungen angesichts des Fehlens von Verfahrensgarantien und der daraus resultierenden Obdachlosigkeit der meisten Betroffenen Zwangsräumungen gleichkommen – einer Praxis, die nach den internationalen und regionalen Menschenrechtsverpflichtungen Bulgariens verboten ist. Read the rest of this entry »
Juni 2nd, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 22.5.2025 (mp3)
„Fair vorgesorgt? Frauen, Pensionen & Gerechtigkeit“ – ein aufschlussreicher Vortrag von Dr.in Ingrid Mairhuber im Offenen Haus Oberwart ist Tagesthema dieser „Romani Ora“. Präsentiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 23.5.2025 (mp3)
Neben den Veranstaltungshinweisen/ Mulatintschage bereichert Adi Gussak unsere „Romani Ora“ mit seiner Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“. In dieser Ausgabe nimmt er die schriftliche Matura ein wenig genauer unter die Lupe.
Anhören: →Sendung vom 26.5.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag beschert Ihnen einen musikalischen, schwungvollen Start in die neue Woche. Mit den aktuellen News unserer Volksgruppennachrichten wird unsere vielfältige Musiksendung informativ abgerundet.
Anhören: →Sendung vom 27.5.2025 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ nehmen wir Sie mit auf einem Fahrradflohmarkt, der im Oberwarter Stadtgarten abgehalten wurde. Hier hatten Besucher:innen und Verkäufer:innen die Möglichkeit, ein gebrauchtes Rad günstig zu erwerben oder ein ausgedientes Rad zu verkaufen.
Mai 31st, 2025 |
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Einrichtungen, Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen
Sa./Sub., 7. Juni 2025
Beginn/kesdipe: 19:00 Uhr/orenge
Kulturhaus, Marienplatz 5 in Unterwart/Kulturakero kher, Mariakero than 5, Tenu Erba
Der Roma-Butschu (Roma-Kirtag) ist ein Fest der Kulturen und Volksgruppen im Burgenland. Seit 1991 feiern Roma und Nicht-Roma gemeinsam ein Fest der Vielfalt und Diversitäten. Im Mittelpunkt steht dabei jedes Jahr die Musik. Neben den Oberwarter Roma-Bands „Romano Rath“ und „Leon Berger Band“ präsentieren heuer auch die „Post Meridiem Band“ und „Romantic Death“ ihr Können. Weiters stehen musikalische Darbietungen der ungarischen „Volksmusikgruppe Csörge“ und der „Tamburica Vlahija“ auf dem Programm. Der Eintritt ist frei!
O Roma-Butschu jek mulatintschago le kulturendar taj flogoskere grupnendar ando Burgenland hi. Sajt o bersch 1991, o Roma taj o gadsche, khetan jek mulatintschago le mindenfelitikostar mulatinen. Ando maschkarutno punkto sako bersch i muschika terdschol. Pasche o erbakere Romengere-bandi „Romano Rath“ taj „Leon Berger banda“ sikan ada bersch te i „Post Meridiem banda“ taj „Romantic Death“ lengero dschanipe. Taj akor meg te muschikakere kheliptscha la ungrikakera flogoskera muschikakera grupnatar „Csörge“ taj la tamburicatar „Vlahija“ upro programo terdschon. O andedschajipe naphandlo hi!
Mai 31st, 2025 |
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Facts & Figures
Im österreichischen „Verfassungsschutzbericht 2024“ wird der Themenkomplex „Antiziganismus“ kein einziges Mal erwähnt.
(Quelle/pdf)
Mai 30th, 2025 |
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Einrichtungen, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Neue deutsche Bundesregierung verzichtet auf Antiziganismus-Beauftragten
Vor drei Jahren schuf die deutsche Bundesregierung das Amt des „Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland“. Die im Mai 2022 neu geschaffene Stelle wurde mit dem Rechtsanwalt und Publizisten Mehmet Daimagüler betraut. Zugeordnet war die Stelle dem Familienministerium. Die Bundesregierung konnte somit auf die Expertise eines Antisemitismus-, eines Antirassismus- und eines Antiziganismusbeauftragten zurückgreifen.
Nun soll die Stelle jedoch wieder abgeschafft werden. Daimagüler hatte erst kürzlich seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen bekannt gegeben. Wie am Mittwoch publik wurde, will die Bundesregierung die vakante Stelle nicht mehr nachbesetzen. „Eine Abschaffung des Amts wäre ein Schlag ins Gesicht für die Sinti und Roma in Deutschland“, zitiert die „taz“ den bisherigen Amtsinhaber.
Auch der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma reagiert brüskiert auf Presseberichte zur Abschaffung des Beauftragten: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bundesregierung einen solchen Schritt gehen würde, ohne dies mit dem Zentralrat abzusprechen. Und das ist nicht geschehen“, zitiert die Agentur KNA den Vorsitzenden des Zentralrats Romani Rose. Er habe die Bundesregierung in einem Schreiben aufgefordert, die Stelle des Beauftragten beizubehalten und für Klarheit zu sorgen. „Und nach den nun aufgetauchten Berichten über eine vermeintliche Streichung werde ich mich nochmals an die Bundesregierung wenden.“
„Unsichtbarmachung“
Kelly Laubinger, Leiterin der Sinti-Union Schleswig-Holstein, spricht von „Unsichtbarmachung“ und „politischem Skandal“: „Gemeinsam mit der Nicht-Erwähnung der historischen Verantwortung der Sinti und Roma und der Unsichtbarmachung der strukturellen Gewalt an Sinti und Roma im aktuellen Koalitionsvertrag reiht sich dieser politische Skandal in den politischen Offenbarungseid der aktuellen Bundesregierung ein: Sinti und Roma werden bewusst politisch marginalisiert. Read the rest of this entry »
Mai 29th, 2025 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Kommission zur Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz (ECRI): Segregation von Roma-Schülern gehört zu den wichtigsten Herausforderungen
In ihrem Jahresbericht 2024 nennt das Europaratsorgan für die Bekämpfung von Rassismus, die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI), vier zentrale politische Herausforderungen für die europäischen Staaten: die Bekämpfung des Einsatzes von rassistischer Profilerstellung durch die Strafverfolgungsbehörden, die Bekämpfung der Segregation von Roma-Kindern in der Schule, die Gewährleistung gleicher Rechte und Würde für Transgender-Personen und Intersexuelle und die Stärkung der nationalen Gleichbehandlungsstellen. Positive politische Entwicklungen werden in dem Bericht ebenfalls hervorgehoben. [...]
In mehreren Mitgliedstaaten des Europarats wurde weiterhin ein hohes Maß an schulischer Segregation von Roma-Kindern beobachtet, was zu einer geringeren Qualität der Bildung führt. ECRI stellt fest, dass die hohe Konzentration von Roma-Kindern in bestimmten Schulen offenbar das Ergebnis der Wohnsegregation ist, aber auch der anhaltenden Praxis der Schulbehörden, Roma-Kinder in getrennten Klassen oder Gebäuden zu unterrichten. Trotz der von vielen Mitgliedstaaten ergriffenen Maßnahmen – einschließlich der Anerkennung der schulischen Segregation als ernsthafte Form der Diskriminierung, ihres ausdrücklichen Verbots und der Unterstützung von Roma-Kindern durch spezielle Schulassistenten – wurden nur langsame Fortschritte bei der Aufhebung der faktischen Segregation erzielt. Read the rest of this entry »
Mai 27th, 2025 |
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Facts & Figures
Die früheste Verwendung des Begriffs Antiziganismus (antițigănism) in Rumänien findet sich in einem Dokument der Rumänischen Kommunistischen Partei von 1949.
(Quelle)
Mai 26th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Laura Soréna Tittel: Politische Theorie des Antiziganismus. Genese und Kritik eines modernen Herrschaftsverhältnisses (=Beiträge zur kritischen Antiziganismusforschung, Bd. 2), transcript Verlag: Bielefeld 2025 [Erscheinungsdatum: 20.12.2024], 258 Seiten.
→Open Access: Download (pdf)
Antiziganismus ist bis heute weit verbreitet und betrifft Sinti*ze und Rom*nja als Angehörige der größten Minderheit Europas in besonderem Maße. Dennoch wird das Thema in Wissenschaft und Gesellschaft gleichermaßen verdrängt. Im Anschluss an die kritische Gesellschaftstheorie verbindet Laura Soréna Tittel Überlegungen zur Funktion der »Zigeuner«-Figur in der politischen Theorie von Kant, Marx und Adorno mit umfangreichem Quellenmaterial, das von frühneuzeitlichen Gesetzestexten bis zu polizeilich eingesetzten Bildern reicht. Sie zeigt die Genese des modernen Antiziganismus in der Aufklärung, im Kapitalismus und in der Staatenbildung auf und ermöglicht so kritische Perspektiven auf ein gesellschaftliches Herrschaftsverhältnis.
(Text: transcript Verlag)
Mai 25th, 2025 |
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Politik
Roma-Wählerinnen und -Wähler waren mit entscheidend bei der rumänischen Präsidentschaftswahl 2025. Ein befürchteter Sieg des rechtsextremen Kandidaten George Simion wurde abgewendet – nicht zuletzt auch dank einer beispiellosen Mobilisierung in den Roma-Gemeinden.
Bei der Präsidentschaftwahl in Rumänien am 18. Mai 2025 konnte sich, nach einer turbulenten Vorgeschichte, der pro-europäische liberale Kandidat Nicușor Dan (parteilos), bisher Bürgermeister von Bukarest, durchsetzen. Der von vielen befürchtete Wahlsieg seines rechtsextremen, pro-russischen Konkurrenten George Simion (AUR) blieb aus. Dieser hatte die erste Runde am 4. Mai – bei niedriger Wahlbeteiligung – fulminant für sich entschieden; damit schien eine „Machtergreifung von Rechtsextremisten in greifbare Nähe“ (Deutsche Welle) gerückt. Für Rumänien und Europa wäre ein Wahlsieg Simions in der Stichwahl „ein tiefer Einschnitt und eine politische Katastrophe“ gewesen – „im wichtigsten EU- und NATO-Land Südosteuropas“. Noch nie sei eine Wahl „so entscheidend gewesen, mit so offensichtlichen geopolitischen Auswirkungen“, betonte etwa der rumänische Politologe Sergiu Miscoiu.
Dem parteilosen Kandidaten Dan gelang es, seinen Rückstand von 20 Prozentpunkten auf den Nationalisten Simion in nur zwei Wochen wettzumachen: Er siegte mit 54,6 Prozent, sein Konkurrent kam auf 46,4 Prozent. (Im ersten Wahlgang lag Simion noch mit 41 zu 21 Prozent voran.)
Historische Wahlbeteiligung
Zu verdanken ist dies insbesondere auch den Stimmen aus der Roma-Minderheit. Diese spielte, dank einer stark gestiegenen Wahlbeteiligung von Roma-Wählerinnen und -Wählern, eine entscheidende Rolle bei der Stichwahl. Dies ergab eine Analyse der Stiftung Roma for Democracy (RFD). Read the rest of this entry »
Mai 24th, 2025 |
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Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
In Rumänien erinnert ein einziges öffentliches Gedenkzeichen – eine Gedenktafel im Kloster Tismana – an die jahrhundertelange Versklavung der Roma.
(Quelle)
Mai 23rd, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 15.5.2025 (mp3)
In dieser „Romani Ora“ aus Oberwart hören Sie den Abschluss der Reihe unserer Beiträge anlässlich der 80. Jahrestags der Befreiung der Konzentrationslager Mauthausen und Gusen. Die Gedenk- und Befreiungsfeier in Mauthausen, an der rund 20.000 Menschen teilnahmen, ist diesmal unser Tagesthema.
Anhören: →Sendung vom 16.5.2025 (mp3)
„Brainrot“ – ein aktuelles Phänomen aus dem Internet, das überwiegend junge Menschen interessiert – wird von Adi Gussak in der Jugendrubrik „Young, wild and free – le ternenge” behandelt. Neben den Veranstaltungshinweisen/ Mulatinitschage hören Sie die unverkennbare „Romani Ora“-Playlist.
Anhören: →Sendung vom 19.5.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA: Gönnen Sie sich eine Pause vom Alltag, lassen Sie Ihre Gehörnerven verwöhnen und tauchen Sie ein in die Klangwelt von „Romani Ora“, Ohrwürmer garantiert – Mitschwingen ausdrücklich erlaubt!
Anhören: →Sendung vom 20.5.2025 (mp3)
Im Tagesbeitrag hören Sie ein Gespräch mit Angelika Bayer-Miertl. Sie hat ein Buch über ihren Großvater, Stefan Miertl, geschrieben. Eine persönliche Spurensuche in Zeiten des Krieges, der Flucht und der Heimkehr. „Liebster Herrgott, lass mein Fleh’n nicht vergeblich sein“ ist der 15. Band der „Burgenländischen Lebensgeschichten“.
Anhören: →Sendung vom 21.5.2025 (mp3)
Das Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsprojekt „O drom andi cukunft – der Weg in die Zukunft“ nahm an einem Workshop der Schuldenberatung des Land Burgenlands teil. Mehr dazu hören Sie im heutigen Tagesbeitrag. Außerdem erhalten Sie in dieser Ausgabe auch wieder die zweisprachigen Volksgruppennachrichten.