Mai 20th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 19.5.2025 | 8:01 min
Ein Zeitzeugen-Filmprojekt für den Unterricht: zum Film und zur didaktischen Aufbereitung
Jek cajtceugniskero projekto le sikadipeske: jek film uso didaktischi uprebutschalinipe – 2025 i Republik Austrija o 80 berschengero ar le dujti themeskere haburistar gondolinel, o pheripe le NS-reschimistar taj o uprebauninipe le demokratischi strukturendar. 22 burgenlanditike dschene andar o cile thaneskere falati le Burgenlandistar, sar le flogoskere grupnendar le horvackendar taj ungrikendar o keriptscha andar o bersch 1945 ando Burgenland upre sikade te on. Ande persenlichi palgondoliptscha o agune terne pumare terdschiviptscha phukan. Sar o Südostwallbau, haburiskere dschene save astarde ule, ungrike dschidovtscha mujsinipeskere butjaschtscha, murdaripeskere phiriptscha, haburiskere terdschiviptscha, ande lipe la Roten armejatar, befrejer – besecinipe, virtschoftlichi strukturtscha taj politischi papal upre bauninipe. Didaktischi ciliskero bescharipe: Duach o digitali cajtceugn interviews siklon o ischkolaschtscha o kveliskero vert adale interviewjendar te pe urtajlinel. On jerinen ande dikipe, save pedar o faktengero dschanipe ari dschan. Afka aktivi, kritischi refleksivi siklipe ando historijakero sikadipe pomoschipe dim ol taj i historija ande but mindenfelitiko proceso upre lim te ol.
2025 gedenkt die Republik Österreich der 80-jährigen Wiederkehr des Endes des Zweiten Weltkrieges, dem Sturz des NS-Regimes und dem Wiederaufbau von demokratischen Strukturen. Mittels einer thematisch sortierten Collage – ohne Text in Overvoice – von kurzen Statements von 22 Burgenländer:innen aus allen Landesteilen und den Volksgruppen der Kroat:innen und Ungar:innen sollen die Ereignisse des Jahres 1945 im Burgenland aufgezeigt werden. In persönlichen Erinnerungen schildern die damals Jugendlichen ihre individuellen Erfahrungen in den Themenbereichen: Südostwallbau, Kriegsgefangene, ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter, Todesmärsche, Kriegserlebnisse, Einmarsch der Roten Armee, Befreier – Besatzer, wirtschaftliche Strukturen und politischer Wiederaufbau. Read the rest of this entry »
Mai 18th, 2025 |
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Brauchtum & Tradition, Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)
Über den Mulo | Pedar o mulo
→Download (PDF)
Bei allen Romagruppen wird den Verstorbenen größter Respekt entgegengebracht. Damit Hand in Hand geht aber auch die Angst, dass diese zurückkehren könnten: Mule, das sind die Totengeister, die in der traditionellen Vorstellungswelt der Roma einen besonderen Stellenwert einnehmen. Dazu präsentieren wir Ihnen zwei kenntnisreiche Artikel, die vor fast 25 Jahren für die Roma-Kulturdatenbank Rombase entstanden. Im ersten skizziert Milena Hübschmannová den Mulo-Glauben und die daran geknüpften Bräuche. Wie präsent Mulo-Geschichten im Leben vieler Roma sind, illustrieren zwei moderne Erzählungen aus dem Burgenland, vorgetragen von Trude Horvath (verst. 2010) und Julius „Gyula“ Horvath (verst. 2008) aus Unterwart. Im zweiten Beitrag aus Rombase schildern Michael Teichmann und Mozes F. Heinschink die vielfältigen Trauerrituale diverser Roma-Gruppen. Der Roma-Verlag KHER in Prag wiederum hat den Mulo-Geschichten ein ganzes Buch gewidmet: Die Herausgeberin Karolína Ryvolová sprach mit Alexandra Pavelkováund Ivan Kučera über die Anthologie „O mulo!“ und das Schreiben der Roma. Eine Kostprobe, eine Kurzgeschichte von Ilona Ferková, finden Sie auf Seite 14. Und zu guter Letzt informieren wir noch über eine verstörende Serie von Grabschändungen in Wien.
Uso cile Romengere grupn le mulenge igen baro respekto del. Adaleha ham te i dar del, hot odola papal pal schaj an: Mule, odola hi o mulengere gajstertscha, save ando tradicijoneli angle terdscharipe le Romendar jek barikano terdschojipeskero than ande len. Use, duj barikane pisiniptscha tumenge angle terdscharas, save angle bojd 25 berscha la Romengera-kulturakera bankake Rombase kerde ule. Ando erschti, pisinel i Milena Hübschmannová pedar o Mulo-patschajipe taj pedar o aun gombosime tradiciji. Saj barikane o Mulo-historiji ando dschivipe but Romendar hi, sikan duj moderni phukajiptscha andar o Burgenland, phukade la Trude Horvathatar (oj 2010 muli) taj le Julius „Gyula“ Horvathistar (ov 2008 mulo) andar i Tenu Erba. Ando dujto pisinipe andar Rombase phukan o Michael Teichmann taj o Mozes F. Heinschink pedar o mindenfelitike brigakere ritujaltscha mindenfelitike Romengere-grupnendar. O Romengero-falog KHER ande Prag, hatek le Mulo-historijenge jek cili kenva vidmintscha: I ardijaschkija Karolína Ryvolová la Alexandra Pavelkováha taj le Ivan Kučerajiha pedar i antologija „O mulo!“ taj o pisinipe le Romendar, vakertscha. Jek probalintschago, jek harni historija la Ilona Ferkovátar, laken tumen upri rik 14. Taj akor meg informacija pedar jek bibastali serija groboskere tschoriptschendar Betschiste, uschtiden.
Anregende Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Team von dROMa
But voja uso genipe kivaninen tumenge
tumare dschene andar dROMa
(dROMa)
Mai 16th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 12.5.2025 (mp3)
Der Start in die neue Woche beginnt auf Radio MORA mit dem unverkennbaren „Romani Ora“-Musikmontag: 60 Minuten lang die schönsten und abwechslungsreichsten Klänge und Rhythmen für einen entspannten Wochenbeginn.
Anhören: →Sendung vom 13.5.2025 (mp3)
Paul Kosiak ist der Sohn des ehemaligen Sergeant Alfred Kosiak, der am 5. Mai 1945 mit seinem US-Armee-Spähtrupp die Konzentrationslager Mauthausen und Gusen befreite. Im Interview mit Radio MORA erzählt uns Paul Kosiak vom Vermächtnis seines Vaters, dem Befreier zigtausender Menschen.
Anhören: →Sendung vom 14.5.2025 (mp3)
In der heutigen „Romani Ora“ berichten wir über die Gedenkfeier anlässlich des 80. Befreiungstages des Nebenlagers Gusen. Und in den zweisprachigen Volksgruppennews erfahren Sie mehr über die Situation von Roma und Sinti auf internationaler Ebene. Durch die Sendung begleitet Sie Tina Nardai.
Mai 14th, 2025 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Deutschland: Gemeinsame Empfehlung zum Umgang mit Antiziganismus in der Schule – Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und Bildungsministerkonferenz einig: unverzichtbarer Teil der Lehrpläne!
Die Bildungsministerkonferenz und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma haben im März 2025 erstmals gemeinsame Empfehlungen zur Prävention und gezielten Bekämpfung von Antiziganismus in Schulen beschlossen und vorgestellt.
„Schulen müssen antiziganismuskritische und antiziganismusfreie Lernräume sein und dadurch auch Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen gewähren“, heißt es in den Empfehlungen. Kinder und Jugendliche sollten ein Bewusstsein entwickeln und dafür eintreten, Sinti und Roma in der Gesellschaft vor Diskriminierung zu schützen.
Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Ministerin Simone Oldenburg, betont: „Die Bekämpfung von Antiziganismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die im Elternhaus beginnt und sich in unseren Schulen fortsetzt. Wir müssen feststellen: Antiziganismus kommt in allen Lebensbereichen vor. Leider begegnet uns in Schulen gesellschaftlich tradierter Antiziganismus bis heute in unterschiedlichsten Formen. Unsere Schulen sollen hingegen Orte der Vielfalt und des Respekts sein, in denen jede und jeder Einzelne frei von Vorurteilen lernen und sich entwickeln kann. Read the rest of this entry »
Mai 12th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 5.5.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA verwöhnt seine Hörerinnen und Hörer mit der abwechslungsreichsten und erlesensten Roma-Musik. Und in den zweisprachigen Volksgruppennachrichten erfahren Sie mehr über die Situation der Romnja und Roma in anderen europäischen Ländern.
Anhören: →Sendung vom 6.5.2025 (mp3)
Der Oberwarter Flohmarkt ist zurück! Auf dem Gebiet der Messe Oberwart kann wieder jeden ersten Samstag im Monat nach Herzenslust gestöbert, gekauft und verkauft werden. Radio MORA hat sich unter die Trödler gemischt.
Anhören: →Sendung vom 8.5.2025 (mp3)
Der bevorstehende Muttertag / Dajakero di ist das Thema dieser „Romani Ora“. Und mit einer weiteren Ausgabe de Rubrik „Mri historija“ und der vielfältigsten Roma-Musik im Mix mit individuellen Wunschnummern runden wir unser zweisprachiges Volksgruppenmagazin ab.
Anhören: →Sendung vom 9.5.2025 (mp3)
Wie jeden Freitag hören Sie in der „Romani Ora“ die Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge”. In dieser Ausgabe widmet sich Adi Gussak dem europäischen „Tag des Fernsehens“. Außerdem erfahren Sie in unserem Veranstaltungskalender die besten Ausgehtipps. Moderiert von Tina Nardai.
Mai 10th, 2025 |
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Facts & Figures, Romani
Shakespeare war möglicherweise mit Romani-Wörtern vertraut. So kommt der Name Caliban im Stück „Der Sturm“ laut einigen Experten von kaliban (Schwärze, von kalo: schwarz).
(Quelle)
Mai 9th, 2025 |
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Dokumente & Berichte, Geschichte & Gedenken
Informationsbroschüre zur Bund-Länder-Vereinbarung betreffend den Erhalt der Gräber von NS-verfolgten Sinti und Roma
Das ehrende Gedenken an die während des Holocaust ermordeten und verfolgten Sinti und Roma ist ein zentraler Bestandteil der kulturellen Identität unserer Minderheit. Mit der Bund-Länder-Vereinbarung vom 5. Dezember 2018 betreffend den Erhalt der Gräber der unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgten Sinti und Roma (BLV) haben Bund und Länder gemeinsam beschlossen, dieses Gedenken zu würdigen und den dauerhaften sowie würdevollen Erhalt dieser Grabstätten zu gewährleisten. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, Initiator dieser Vereinbarung, möchte mit der vorliegenden Informationsbroschüre zur BLV sowohl der Minderheit als auch der Öffentlichkeit mehr Klarheit und Transparenz in Bezug auf die Umsetzung der Vereinbarung bieten. Die Broschüre richtet sich zudem an Friedhofsverwaltungen sowie an alle, die Verantwortung für den Erhalt dieser Grabstätten tragen. Sie bietet einen umfassenden Einblick in die Thematik, beantwortet zentrale Fragen und plädiert für einen sensiblen und respektvollen Umgang – insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung dieser Gräber für die Angehörigen der Verstorbenen.
→Informationsbeschüre (PDF)
(Text: Zentralrat)
Mai 6th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Politik
Offener Brief: Romani Rose kritisiert Auslassung der Sinti und Roma in Gedenkrede
Zentralrat deutscher Sinti und Roma: In einem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz hat Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats, seine tiefe Empörung darüber zum Ausvdruck gebracht, dass in der Gedenkansprache zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konvzentrationslagers Neuengamme (mehr hier) zwar der sechs Millionen jüdischen Opfer der Shoah gedacht wurde, die 500.000 ermordeten Sinti und Roma jedoch unerwähnt blieben. Der Brief im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Scholz,
ich möchte Ihnen meine Empörung und Fassungslosigkeit zum Ausdruck bringen, dass Sie, Herr Bundeskanzler, zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Neuengamme in Ihrer Ansprache zu Recht an die „sechs Millionen Frauen, Männer und Kinder jüdischen Glaubens“ erinnerten und gedachten, „die der Shoah zum Opfer fielen“, das Leid und die Ermordung der 500.000 Sinti und Roma, die im NS-besetzten Europa ermordet wurden, aber ignorierten. Es gibt in Deutschland keine Familie unserer Minderheit, die nicht von diesem schrecklichen Verbrechen betroffen war. Orte wie Auschwitz, Majdanek, Treblinka, Bergen-Belsen oder Neuengamme sind für unsere Minderheit zu den größten Friedhöfen geworden. Bundeskanzler Helmut Schmidt hat 1982 dieses Verbrechen an unserer Minderheit völkerrechtlich anerkannt.
Ich schäme mich vor den Nachkommen der Opfer des Holocausts unserer Minderheit und den wenigen Überlebenden, dass ich es trotz einer fast fünfzigjährigen politischen Arbeit in diesem Land nicht erreicht habe, dass auch dieser Völkermord an unserer Minderheit zum Bestandteil des nationalen Erinnerns und des Gedenkens wurde.
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Mai 3rd, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 28.4.2025 (mp3)
Eine Stunde lang Roma-Musik aus allen Genres und Ecken der Welt. Der „Romani Ora“-Musikmontag bereitet Ihnen mit der abwechslungsreichsten Roma-Musik eine entspannten und musikalischen Start in die neue Woche.
Anhören: →Sendung vom 29.4.2025 (mp3)
Die 33. Dialogplattform des Bundeskanzleramts beschäftigte sich mit dem Thema „Die Rolle der Medien“ und präsentierte dabei die „ORF Burgenland“-Volksgruppenredaktion und das Leitmedium der Roma „Radio MORA“. Genaueres darüber hören Sie im aktuellen Tagesbeitrag dieser „Romani Ora“.
Anhören: →Sendung vom 30.4.2025 (mp3)
„Miteinander Reden – vom Leben lernen“ ist ein neues Projekt des Vereins „Frauen für Frauen im Burgenland“ (Website) und richtet sich speziell an Frauen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist. Radio MORA war bei einem Treffen in der Pannonischen Tafel Oberwart dabei.
Anhören: →Sendung vom 2.5.2025 (mp3)
Neben den Veranstaltungshinweisen und der meisten Roma-Musik erhalten wir auch einen Einblick in die aktuellen Maturavorbereitungen. Adi Gussak berichtet darüber in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ in der „Romani Ora“.
April 30th, 2025 |
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Einrichtungen, Internet & Blogothek, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV
Amen soraljaripe redakcijonake rodas
La Romengera redakcijonake la ORF flogoskera grupnakera redakcijonatar, redakcijoneli soraljaripe rodas. Tumen igen latsche nimtschke dschaniptscha iste on, taj o dschanipe le Burgenland Romanijistar vaj jeka Romanes-varijacijonatar latscho ovlahi. Rodim on dschene, saven voja upri reporterengeri buti ando radijo, andi televisa, ando internet taj ando socijali mediji hi. Tumen iste igen latsche nimtschke dschaniptscha on, afka sar te interesi upri flogoskeri grupnakeri politik, upro dschivipeskere koji taj upri kultura le Romendar taj Romnjendar, Sinti taj Sintizzendar taj upro avre autochtoni flogoskere grupn andi Austrija. Tumaro beverbinipe adaj orde schaj bitschan: roma@orf.at
Für die Roma-Redaktion der ORF-Volksgruppenredaktion suchen wir redaktionelle Verstärkung. Sehr gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung, die Kenntnis von Burgenlandromani oder einer Romanes-Variante ist von Vorteil. Gesucht sind Interessenten, die Freude an der journalistischen Arbeit in Radio, Fernsehen und Internet und in den sozialen Medien haben. Sehr gute Deutschkenntnisse sind unerlässlich, ebenso wie das Interesse an der Volksgruppenpolitik, der Lebensweise und der Kultur der Roma und Romnja, Sinti und Sintizze und der anderen autochthonen Volksgruppen in Österreich. Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an: roma@orf.at
(Text: volksgruppen.orf.at)
April 29th, 2025 |
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Facts & Figures
1756 beschrieb Voltaire die Roma als Nachkommen der Priester und Priesterinnen des altägyptischen Isis-Kultes, die sich einst wie Bettelmönche auf Wanderschaft begeben hätten.
(Quelle)
April 26th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 22.4.2025 (mp3)
Der Verein „Rote Spuren“ besuchte im Zuge seiner Studientage auch geschichtsträchtige Orte im Burgenland, die an die Geschichte und die Verfolgung der Roma erinnern. In Oberwart war die Delegation zu Besuch im „Radio MORA“-Studio. Mehr darüber können Sie im Tagesbeitrag hören.
Anhören: →Sendung vom 23.4.2025 (mp3)
Auf die Räder, fertig, los! Auch auf Radio MORA wird passend zu den Temperaturen die Fahrradsaison eingeläutet. Mehr Infos zur Instandhaltung und Termine zum „Anradeln“ im Burgenland erfahren Sie in dieser Ausgabe der „Romani Ora“ mit Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 24.4.2025 (mp3)
Das „Forum4Burgenland“ hat gemeinsam mit der Bildungsdirektion Burgenland und der Privaten Pädagogischen Hochschule ein „mehrsprachiges Liederbuch für Volksschulkinder im Religionsunterricht“ herausgegeben. Die Lieder in Romanes wurden bei der Präsentation von den Kindern der außerschulischen Lernbetreuung des Vereins Roma-Service vorgestellt. Mehr darüber hören Sie im Tagesbeitrag.
Anhören: →Sendung vom 25.4.2025 (mp3)
Wie jeden Freitag erwartet Sie auch diesmal eine neue Ausgabe unserer Jugendsendung. Der Fußballverein SV Gipsy Kings steht im Mittelpunkt unserer Sendung. Außerdem gibt es in der „Romani Ora“ neben Roma-Musik natürlich auch die Veranstaltungshinweise/ Mulatintschage.
April 25th, 2025 |
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Facts & Figures, Religion
Obwohl die Roma-Heilige Sara la Kali im südfranz. Saintes-Maries-de-la-Mer von der Kirche nicht anerkannt ist, leitet der Erzbischof von Aix seit 1964 die Wallfahrtsprozession.
(Quelle)
April 23rd, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV
Arolsen Archives: Videopodcast „Verbrechen Vergessen“, 17.2.2025 (41.09 min)
Als die Sintezza Rosa Mettbach 20 Jahre alt ist, deportieren die Nationalsozialisten sie in das Konzentrationslager Auschwitz. Rosa überlebt als einzige ihrer großen Familie, die Nazis ermorden ihre sieben Geschwister und ihre Mutter. Nach dem Krieg versucht Rosa, Entschädigung für ihr erlittenes Leid zu beantragen, doch ihr Antrag wird abgelehnt. Ausgerechnet von genau den Nazis, die vor 1945 an der Deportation der Sinti und Roma beteiligt waren. In dieser Folge „Verbrechen Vergessen“ sprechen Susi und Lilith über Rosa Mettbach, die ihr Leben lang für die Anerkennung und Entschädigung des Leids, welches Sinti und Roma durch die NS-Verfolgung erlitten, kämpfte. Dafür hat Lilith mit einem Menschen gesprochen, der Rosa besonders gut kannte – mit ihrem Enkel Johann Mettbach. Wir bedanken uns an dieser Stelle von Herzen, dass er Rosas Geschichte mit uns teilt!
Bei „Verbrechen Vergessen – Was nach 1945 geschah“ sprechen wir über wahre Verbrechen, die zwar größtenteils nach dem Krieg stattfanden, aber unmittelbar mit den Verbrechen der Nazis zusammenhängen. Read the rest of this entry »
April 21st, 2025 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
In einem Bericht verurteilen Amnesty International Slowakei und ERRC die „weit verbreitete und zunehmende rassistische Spaltung im Bildungswesen“ und fordern die slowakische Regierung auf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Segregation in ihren Schulen zu beenden.
Der Bericht mit dem Titel „Separate and Unequal: School Segregation Persists for Roma in Slovakia“ analysiert die gesetzgeberischen und politischen Reaktionen auf die Verweisung der Slowakei an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) im April 2023. Die Ergebnisse zeigen, dass beschlossene Maßnahmen nicht ausreichen, um die tief verankerten Praktiken der Segregation von Rom*nja wirksam zu bekämpfen. Gesetzesreformen – darunter Änderungen am Schulgesetz – mangelt es an Klarheit und Durchsetzbarkeit, um verfestigte Ungleichheiten zu beseitigen.
Zehn Jahre nach dem Beginn des EU-Verfahrens zeigt der neue Bericht, dass das slowakische Bildungssystem Rom*nja weiterhin den Zugang zu integrativer, hochwertiger Bildung verweigert. Ursache dafür sind unzureichende Kontrollen, strukturelle und infrastrukturelle Ungleichheiten sowie diskriminierende Praktiken. Amnesty International und das ERRC fordern die Europäische Kommission auf, die Umsetzung der Gleichbehandlungsrichttlinie durch die Slowakei weiterhin genau zu überwachen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen.
„Unsere Untersuchung zeigt klar, dass es sich hier nicht um zufällige Ungleichheiten handelt. Was wir Jahr für Jahr beobachten, ist der schleichende Versuch, ein Zwei-Klassen-Bildungssystem zu legitimieren – eines für Kinder mit uneingeschränktem Zugang zum Recht auf Bildung, und eines für jene, denen von Anfang an segregierte und minderwertige Schulbildung zugemutet wird“, so Rado Sloboda, Direktor von Amnesty International Slowakei. Read the rest of this entry »
April 19th, 2025 |
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Facts & Figures
Eine Reihe von Texten britischer Autoren des 19. Jh. verknüpft ihre Darstellung von „Gypsies“ motivisch mit der Madonna mit dem Kind.
(Quelle)
April 18th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 14.4.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag mit der schönsten Roma-Musik für einen gelungenen Start in die Ferien-, Urlaubs- oder doch Arbeitswoche. Informativ abgerundet mit den aktuellen Volksgruppennachrichten.
Anhören: →Sendung vom 15.4.2025 (mp3)
Die Fritz-Mühle in Rudersdorf (Südburgenland) ist Schauplatz unseres neuen Tagesbeitrages. In einer Machbarkeitsstudie wurden Szenarien erarbeitet, wie man der alten Mühle neues Leben einhauchen kann. Unter den Gästen der Präsentation war auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner.
Anhören: →Sendung vom 16.4.2025 (mp3)
Ein „politisches Nachtgebet“, organisiert von der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland, wurde in Lackenbach abgehalten. Im Mittelpunkt stand die Familiengeschichte von Harri Stojka. Der renommierte Jazz-Musiker gab auch ein Freiluftkonzert. Mehr darüber im „Romani Ora“-Tagesthema.
Anhören: →Sendung vom 17.4.2025 (mp3)
Der mittlerweile alljährlich stattfindende „Familienkreuzweg“ der Roma-Pastoral wurde dieses Jahr wieder am Kalvarienberg in Pinkafeld abgehalten. Radio MORA war bei der Kreuzwegwanderung dabei.
Anhören: →Sendung vom 18.4.2025 (mp3)
Die „Romani Ora“ am Karfreitag liefert Ihnen einen umfassenden Veranstaltungskalender, für ein abwechslungsreiches Osterwochenende. Und passend zum Thema gestaltet auch Adi Gussak die Jugendsendung. In „Young, wild and free – le ternenge“ beschäftigt er sich mit dem Thema Ostern. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
April 16th, 2025 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Welttag der Sinti und Roma: Gespräch mit Radoslav Ganev
Bayern 2/Aktuelle Interviews, Sendung vom 8.4.2025 (8:12 min)
Zum internationalen Tag der Sinti und Roma: Verena Fiebiger spricht mit dem Politikwissentschaftler Radoslav Ganev, Gründer des Vereins RomAnity e.V. (Website), über Antiziganismus und Diskriminierung.
(Text und Sendung: Bayern 2/BR/Mediathek)
Siehe auch:
Podcast: Im Gespräch mit Radoslav Ganev, 25.3.2023
Sinti und Roma in München und Oberbayern, 15.9.2022
„Ich habe meine Herkunft verschwiegen“, 21.5.2021
Positive Bilder schaffen: RomAnity.de, 5.8.2020
April 15th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 9.4.2025 (mp3)
Radio MORA veranstaltete im Hauptstudio in Oberpullendorf einen „Tag der offenen Tür“. Zahlreiche Besucher:innen und auch viele Schüler:innen kamen vorbei, um zu sehen, wie Radio gemacht wird. Im Tagesbeitrag haben wir die besten Momente für Sie festgehalten. Außerdem hören Sie auch die zweisprachigen internationalen Volksgruppennachrichten.
Anhören: →Sendung vom 10.4.2025 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ nehmen wir Sie im Tagesbeitrag mit in unser Hauptstudio nach Oberpullendorf. Dort fand der alljährliche „Tag der offenen Studiotür“ statt. Eindrücke vom regen Kommen und Gehen hat Adi Gussak für Sie gesammelt. Außerdem haben wir auch in dieser Ausgabe ein „Mri historija“ mit dabei.
Anhören: →Sendung vom 11.4.2025 (mp3)
Rechtzeitig zum Start in die Osterferien haben wir für Sie im „Romani Ora“-Veranstaltungskalender die besten Ausgehtipps in der Region Oberwart zusammengefasst. Und in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge” stimmt uns Adi Gussak jetzt schon auf die Fußball-WM 2026 ein. Durch die Sendung führt Sie Tina Nardai.
April 12th, 2025 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 11.4.2025 | 11:06 min
„Innovative Sprachvermittlung“ des Forum4Burgenland: Jahrestagung und Präsentation eines Kinderliederbuches in Eisenstadt
Amen vodschikan use amaro berschengero talalinipe „Nevo tschibtschakero prikdipe“ le Forum4Burgenlandistar akaras tumen. O mulatintschago, tschetertekon, ando 10to april 2025, ando kulturakero kongresakero centrum Tikni Martona tel likerdo ol. Loschanen tumen upre jek mindenfelitiko programo, savo neve koji uso prikdipe le flogoskere grupnengere tschibtschendar le Burgenlandistar ando maschkarutno punkto terdscharel taj tumenge jek dikipe ando tschibtschakero siklipe la muschikaha, la naturaha taj le micinipeha del. Uso berschengero talalinipe jek but tschibtschakeri dschilakeri kenva le flogoskere ischkolakere tschavenge ando religijonakero siklipe angle terdschardi ol. I anavengeri patrin ando keripe jeke feschtinipeskere beverbistar le tschavendar taj tschajendar kerdi uli. Tumen schaj tumenge o mindenfelitiko le and bitschade kipendar uso mulatintschago aun diken, o jerinaschtscha taj jerinaschkiji uso mulatintschago patijarde on. Jek but tschibtschakero chor o programo dschilenca andar i dschilakeri kenva vodinla. O Forum4Burgenland jek sikadipeskero forum la Privati Pedagogischi Utschi Ischkolatar Burgenland, la sikadipeskera direkcijonatar Burgenland taj le burgenlanditike flogoskere grupnengere bajrotschendar hi. Ando bersch 2019 le ciliha kerdo, o flogoskere grupnengere tschibtscha, o burgenlanditiko horvacko, o ungriko taj o Burgenland-Romani ando pradipeskero esbe lipe te sikal taj ando sikadipeskero than te soraljarel.
Das Forum4Burgenland ist ein Bildungsforum der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland, der Bildungsdirektion Burgenland und der burgenländischen Volksgruppenbeiräte. Es wurde im Jahr 2019 mit dem Ziel gegründet, die Volksgruppensprachen Burgenlandkroatisch, Ungarisch und Burgenland-Romani in der öffentlichen Wahrnehmung sichtbarer zu machen und sie im Bildungsbereich zu stärken. Die Veranstaltung fand am Donnerstag, den 10. April 2025 im „Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt“ statt und bot ein vielfältiges Programm, das innovative Ansätze zur Vermittlung der Volksgruppensprachen des Burgenlandes in den Mittelpunkt rückt und Einblicke in das Sprachenlernen mit Musik, Natur und Bewegung ermöglicht. Bei der Jahrestagung wurde ein mehrsprachiges Liederbuch für Volksschulkinder im Religionsunterricht präsentiert. Read the rest of this entry »