1945 – Ar taj kesdipe | Ende und Anfang

Mai 20th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 19.5.2025 | 8:01 min

Ein Zeitzeugen-Filmprojekt für den Unter­richt: zum Film und zur didak­ti­schen Auf­be­reitung

Jek cajtceugniskero projekto le sikadipeske: jek film uso didak­tischi upre­butscha­linipe – 2025 i Republik Austrija o 80 berschengero ar le dujti themes­kere habu­ristar gondo­linel, o pheripe le NS-re­schi­mistar taj o upre­bauni­nipe le demo­kra­tischi struk­turendar. 22 burgen­landi­tike dschene andar o cile thanes­kere falati le Burgen­landistar, sar le flogos­kere grupnendar le hor­vacken­dar taj ungri­kendar o kerip­tscha andar o bersch 1945 ando Burgenland upre sikade te on. Ande persen­lichi palgon­doliptscha o agune terne pumare terdschi­vip­tscha phukan. Sar o Südostwall­bau, habu­riskere dschene save astarde ule, ungrike dschi­dovtscha mujsini­peskere butjasch­tscha, murda­ripeskere phirip­tscha, haburiskere terdschi­viptscha, ande lipe la Roten armejatar, befrejer – bese­cinipe, virt­schoft­lichi struk­turtscha taj politischi papal upre bauni­nipe. Didakti­schi ciliskero bescha­ripe: Duach o digitali cajt­ceugn interviews siklon o isch­kolasch­tscha o kveliskero vert adale inter­view­jendar te pe urtajlinel. On jerinen ande dikipe, save pedar o fakten­gero dschanipe ari dschan. Afka aktivi, kritischi reflek­sivi siklipe ando histori­jakero sikadipe pomo­schipe dim ol taj i historija ande but minden­felitiko proceso upre lim te ol.

2025 gedenkt die Republik Österreich der 80-jährigen Wiederkehr des Endes des Zweiten Weltkrieges, dem Sturz des NS-Regimes und dem Wieder­aufbau von demo­kra­tischen Struktu­ren. Mittels einer thema­tisch sortier­ten Collage – ohne Text in Overvoice – von kurzen State­ments von 22 Burgen­länder:in­nen aus allen Landes­teilen und den Volks­gruppen der Kroat:in­nen und Ungar:in­nen sollen die Ereignisse des Jahres 1945 im Burgenland auf­gezeigt werden. In persön­lichen Erin­nerungen schildern die damals Jugend­lichen ihre indivi­duellen Erfahrun­gen in den Themen­berei­chen: Südostwallbau, Kriegs­gefangene, unga­risch-jü­dische Zwangs­arbeiter, Todes­märsche, Kriegs­erlebnisse, Ein­marsch der Roten Armee, Befreier – Besatzer, wirtschaft­liche Strukturen und politischer Wieder­aufbau. Read the rest of this entry »

dROMa 77 (Pedar o mulo / Über den Mulo)

Mai 18th, 2025  |  Published in Brauchtum & Tradition, Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)

dROMa 77Über den Mulo | Pedar o mulo

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Bei allen Romagruppen wird den Ver­storbe­nen größ­ter Respekt ent­gegen­ge­bracht. Damit Hand in Hand geht aber auch die Angst, dass diese zurück­kehren könnten: Mule, das sind die Toten­geister, die in der tra­ditio­nellen Vor­stellungs­welt der Roma einen beson­deren Stellen­wert ein­nehmen. Dazu prä­sentie­ren wir Ihnen zwei kenntnis­reiche Artikel, die vor fast 25 Jahren für die Roma-Kultur­daten­bank Rom­base ent­standen. Im ersten skiz­ziert Milena Hübsch­mannová den Mulo-Glauben und die daran ge­knüpften Bräuche. Wie präsent Mulo-Ge­schichten im Leben vieler Roma sind, illustrie­ren zwei moderne Erzählun­gen aus dem Burgenland, vorgetragen von Trude Horvath (verst. 2010) und Julius „Gyula“ Horvath (verst. 2008) aus Unterwart. Im zweiten Beitrag aus Rombase schildern Michael Teichmann und Mozes F. Heinschink die viel­fältigen Trauer­rituale diverser Roma-Gruppen. Der Roma-Verlag KHER in Prag wiederum hat den Mulo-Ge­schich­ten ein ganzes Buch gewid­met: Die Heraus­geberin Karolína Ryvolová sprach mit Alexandra Pavelkováund Ivan Kučera über die Antho­logie „O mulo!“ und das Schreiben der Roma. Eine Kost­probe, eine Kurzgeschichte von Ilona Ferková, finden Sie auf Seite 14. Und zu guter Letzt infor­mieren wir noch über eine ver­stö­rende Serie von Grab­schändungen in Wien.

Uso cile Romengere grupn le mulenge igen baro respekto del. Ada­leha ham te i dar del, hot odola papal pal schaj an: Mule, odola hi o mulen­gere gajster­tscha, save ando tradi­cijo­neli angle terdscha­ripe le Romen­dar jek barikano terdscho­ji­peskero than ande len. Use, duj barikane pisinip­tscha tumenge angle ter­dscharas, save angle bojd 25 berscha la Romen­gera-kul­tu­rakera ban­kake Rombase kerde ule. Ando erschti, pisinel i Milena Hübschmannová pedar o Mulo-pa­tscha­jipe taj pedar o aun gom­bosime tradiciji. Saj barikane o Mulo-his­toriji ando dschivipe but Romen­dar hi, sikan duj moderni phukajip­tscha andar o Burgenland, phukade la Trude Horvathatar (oj 2010 muli) taj le Julius „Gyula“ Horvathistar (ov 2008 mulo) andar i Tenu Erba. Ando dujto pisi­nipe andar Rombase phukan o Michael Teichmann taj o Mozes F. Heinschink pedar o minden­felitike briga­kere ritujal­tscha min­den­feli­tike Romen­ge­re-grup­nen­dar. O Romen­ge­ro-falog KHER ande Prag, hatek le Mulo-his­tori­jenge jek cili kenva vid­mintscha: I ardi­jasch­kija Karolína Ryvolová la Alexandra Pavelkováha taj le Ivan Kučerajiha pedar i anto­logija „O mulo!“ taj o pisini­pe le Romendar, vakertscha. Jek pro­balin­tschago, jek harni historija la Ilona Ferkovátar, laken tumen upri rik 14. Taj akor meg infor­macija pedar jek bibas­tali serija grobos­kere tscho­rip­tschen­dar Betschiste, uschtiden.

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Romani Ora (12.5., 13.5. und 14.5.2025)

Mai 16th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 12.5.2025 (mp3)

Der Start in die neue Woche beginnt auf Radio MORA mit dem un­ver­kenn­baren „Romani Ora“-Musik­mon­tag: 60 Minuten lang die schönsten und ab­wechs­lungs­reichs­ten Klänge und Rhythmen für einen ent­spann­ten Wochenbeginn.


Anhören: →Sendung vom 13.5.2025 (mp3)

Paul Kosiak ist der Sohn des ehemaligen Sergeant Alfred Kosiak, der am 5. Mai 1945 mit seinem US-Armee-Späh­trupp die Kon­zentra­tions­lager Mauthausen und Gusen be­freite. Im Inter­view mit Radio MORA erzählt uns Paul Kosiak vom Ver­mächt­nis seines Vaters, dem Befreier zig­tausen­der Menschen.


Anhören: →Sendung vom 14.5.2025 (mp3)

In der heutigen „Romani Ora“ berichten wir über die Gedenk­feier anläss­lich des 80. Befreiungs­tages des Neben­lagers Gusen. Und in den zwei­sprachigen Volks­gruppen­news erfahren Sie mehr über die Situation von Roma und Sinti auf inter­natio­naler Ebene. Durch die Sendung be­gleitet Sie Tina Nardai.

Antiziganismus: Empfehlung für Schulen

Mai 14th, 2025  |  Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte

v. l. Dotschy Reinhardt, Stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti & Roma und Simone Oldenburg, Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung in Mecklenburg-Vorpommern (Foto: Sekretariat der KMK)Deutschland: Gemeinsame Empfehlung zum Um­gang mit Anti­ziga­nis­mus in der Schule – Zentral­rat Deut­scher Sinti und Roma und Bil­dungs­minis­ter­kon­ferenz einig: un­ver­zicht­ba­rer Teil der Lehrpläne!

Die Bildungsministerkonferenz und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma haben im März 2025 erst­mals ge­mein­same Empfeh­lungen zur Prä­vention und ge­zielten Be­kämpfung von Anti­ziganis­mus in Schulen be­schlos­sen und vor­gestellt.

„Schulen müssen antiziganismuskritische und antiziga­nismus­freie Lernräume sein und dadurch auch Chancen­gleich­heit für alle Kinder und Jugend­lichen gewähren“, heißt es in den Empfeh­lungen. Kinder und Jugend­liche sollten ein Bewusst­sein ent­wickeln und dafür ein­treten, Sinti und Roma in der Gesell­schaft vor Dis­krimi­nie­rung zu schützen.

Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Ministerin Simone Oldenburg, betont: „Die Bekämpfung von Antizi­ganismus ist eine gesamt­gesell­schaft­liche Aufgabe, die im Eltern­haus beginnt und sich in unseren Schulen fort­setzt. Wir müssen fest­stellen: Antiziganismus kommt in allen Lebens­bereichen vor. Leider be­gegnet uns in Schulen gesell­schaftlich tradierter Anti­ziganis­mus bis heute in unter­schied­lichsten Formen. Unsere Schulen sollen hin­gegen Orte der Vielfalt und des Respekts sein, in denen jede und jeder Einzelne frei von Vorurteilen lernen und sich ent­wickeln kann. Read the rest of this entry »

Romani Ora (5.5., 6.5., 8.5. und 9.5.2025)

Mai 12th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 5.5.2025 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA verwöhnt seine Hörerin­nen und Hörer mit der ab­wechs­lungs­reichs­ten und er­lesens­ten Roma-Musik. Und in den zweisprachigen Volks­gruppen­nach­richten erfahren Sie mehr über die Situa­tion der Romnja und Roma in anderen euro­päi­schen Ländern.


Anhören: →Sendung vom 6.5.2025 (mp3)

Der Oberwarter Flohmarkt ist zurück! Auf dem Gebiet der Messe Oberwart kann wieder jeden ersten Sams­tag im Monat nach Herzens­lust ge­stöbert, gekauft und verkauft werden. Radio MORA hat sich unter die Trödler gemischt.


Anhören: →Sendung vom 8.5.2025 (mp3)

Der bevorstehende Muttertag / Dajakero di ist das Thema dieser „Romani Ora“. Und mit einer weite­ren Aus­gabe de Rubrik „Mri historija“ und der viel­fältigs­ten Roma-Musik im Mix mit indi­vidu­ellen Wunsch­nummern runden wir unser zwei­sprachi­ges Volks­gruppen­magazin ab.


Anhören: →Sendung vom 9.5.2025 (mp3)

Wie jeden Freitag hören Sie in der „Romani Ora“ die Jugend­sendung „Young, wild and free – le ternenge”. In dieser Aus­gabe widmet sich Adi Gussak dem euro­pä­ischen „Tag des Fernsehens“. Außer­dem erfahren Sie in unserem Ver­anstal­tungs­kalender die besten Ausgeh­tipps. Mode­riert von Tina Nardai.

Facts & Figures (555)

Mai 10th, 2025  |  Published in Facts & Figures, Romani

Shakespeare war möglicherweise mit Ro­ma­ni-Wör­tern ver­traut. So kommt der Name Caliban im Stück „Der Sturm“ laut ei­ni­gen Ex­per­ten von ka­li­ban (Schwär­ze, von kalo: schwarz).

(Quelle)

Deutschland: Broschüre zum Erhalt der Gräber

Mai 9th, 2025  |  Published in Dokumente & Berichte, Geschichte & Gedenken

Informationsbroschüre des Zentralrats: "Bund-Länder-Vereinbarung betreffend den Erhalt der Gräber der unter nationalsozialistischer Gewaltherrschaft verfolgten Sinti und Roma"Informationsbroschüre zur Bund-Länder-Ver­ein­ba­rung be­tref­fend den Er­halt der Gräber von NS-ver­folg­ten Sinti und Roma

Das ehrende Gedenken an die während des Holocaust ermor­deten und ver­folgten Sinti und Roma ist ein zentra­ler Be­stand­teil der kultu­rellen Identität unse­rer Minder­heit. Mit der Bund-Län­der-Ver­ein­ba­rung vom 5. Dezem­ber 2018 betref­fend den Erhalt der Gräber der unter der national­sozialis­ti­schen Gewalt­herrschaft ver­folgten Sinti und Roma (BLV) haben Bund und Länder gemein­sam beschlos­sen, dieses Gedenken zu würdigen und den dauer­haften sowie würde­vollen Erhalt dieser Grabstätten zu gewähr­leisten. Der Zentralrat Deut­scher Sinti und Roma, Initiator dieser Ver­einbarung, möchte mit der vor­liegenden Infor­mations­broschüre zur BLV sowohl der Minder­heit als auch der Öffent­lichkeit mehr Klarheit und Transparenz in Bezug auf die Umsetzung der Ver­ein­barung bieten. Die Broschüre richtet sich zudem an Friedhofs­ver­waltun­gen sowie an alle, die Ver­antwor­tung für den Erhalt dieser Grab­stätten tragen. Sie bietet einen um­fassenden Einblick in die Thematik, be­antwortet zentrale Fragen und plädiert für einen sensiblen und respekt­vollen Umgang – ins­beson­dere im Hinblick auf die Bedeutung dieser Gräber für die An­gehöri­gen der Ver­storbenen.

→Informationsbeschüre (PDF)

(Text: Zentralrat)

„Ausblenden des Leids“: Kritik an Gedenkrede

Mai 6th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik

Olaf Scholz in 2025Offener Brief: Romani Rose kritisiert Auslassung der Sinti und Roma in Gedenkrede

Zentralrat deutscher Sinti und Roma: In einem offenen Brief an Bundes­kanzler Olaf Scholz hat Romani Rose, Vor­sitzen­der des Zentral­rats, seine tiefe Em­pörung darüber zum Ausvdruck ge­bracht, dass in der Gedenk­an­sprache zum 80. Jahres­tag der Befrei­ung des Konvzentrations­lagers Neuen­gamme (mehr hier) zwar der sechs Millio­nen jüdischen Opfer der Shoah gedacht wurde, die 500.000 ermor­deten Sinti und Roma jedoch un­er­wähnt blieben. Der Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Scholz,

ich möchte Ihnen meine Empörung und Fassungs­losig­keit zum Aus­druck brin­gen, dass Sie, Herr Bundes­kanzler, zum 80. Jahres­tag der Befreiung des Kon­zentra­tions­lagers Neuen­gamme in Ihrer An­sprache zu Recht an die „sechs Millio­nen Frauen, Männer und Kinder jüdischen Glaubens“ er­innerten und ge­dachten, „die der Shoah zum Opfer fielen“, das Leid und die Ermor­dung der 500.000 Sinti und Roma, die im NS-be­setz­ten Europa ermor­det wurden, aber igno­rierten. Es gibt in Deutschland keine Familie unserer Minder­heit, die nicht von diesem schreck­lichen Ver­brechen betrof­fen war. Orte wie Auschwitz, Majdanek, Treblinka, Bergen-Belsen oder Neuen­gamme sind für unsere Minder­heit zu den größ­ten Fried­höfen ge­worden. Bundes­kanzler Helmut Schmidt hat 1982 dieses Ver­brechen an unserer Minder­heit völker­recht­lich an­erkannt.

Ich schäme mich vor den Nachkommen der Opfer des Holocausts unserer Minder­heit und den wenigen Über­leben­den, dass ich es trotz einer fast fünfzig­jäh­rigen politi­schen Arbeit in diesem Land nicht erreicht habe, dass auch dieser Völkermord an unse­rer Minder­heit zum Bestand­teil des natio­nalen Erinnerns und des Gedenkens wurde.

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Romani Ora (28.4., 29.4., 30.4. & 2.5.2025)

Mai 3rd, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 28.4.2025 (mp3)

Eine Stunde lang Roma-Musik aus allen Genres und Ecken der Welt. Der „Romani Ora“-Musik­montag bereitet Ihnen mit der ab­wechs­lungs­reichs­ten Roma-Musik eine ent­spann­ten und mu­sika­lischen Start in die neue Woche.


Anhören: →Sendung vom 29.4.2025 (mp3)

Die 33. Dialogplattform des Bundeskanzleramts beschäftigte sich mit dem Thema „Die Rolle der Medien“ und prä­sentierte dabei die „ORF Burgenland“-Volks­grup­pen­re­dak­tion und das Leit­medium der Roma „Radio MORA“. Genaue­res darüber hören Sie im aktu­ellen Tages­beitrag dieser „Romani Ora“.


Anhören: →Sendung vom 30.4.2025 (mp3)

„Miteinander Reden – vom Leben lernen“ ist ein neues Projekt des Vereins „Frauen für Frauen im Burgenland“ (Website) und richtet sich spe­ziell an Frauen, deren Erst­sprache nicht Deutsch ist. Radio MORA war bei einem Treffen in der Pannoni­schen Tafel Oberwart dabei.


Anhören: →Sendung vom 2.5.2025 (mp3)

Neben den Veranstaltungshinweisen und der meisten Roma-Musik erhalten wir auch einen Einblick in die aktu­ellen Matura­vor­bereitun­gen. Adi Gussak berich­tet darüber in der Ju­gend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge“ in der „Ro­mani Ora“.

ORF: Roma-Redaktion sucht Verstärkung

April 30th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV

ORF-Landesstudio in Eisenstadt (Foto: Deneb/Wikimedia, Public Domain)Amen soraljaripe redakcijonake rodas

La Romengera redak­cijo­nake la ORF flogos­kera grup­na­kera redak­cijo­natar, redak­cijo­neli soral­jaripe rodas. Tumen igen latsche nimtschke dscha­nip­tscha iste on, taj o dscha­nipe le Burgenland Ro­mani­jistar vaj jeka Ro­ma­nes-va­ri­jaci­jo­natar latscho ovlahi. Rodim on dsche­ne, saven voja upri repor­teren­geri buti ando radijo, andi televisa, ando inter­net taj ando soci­jali mediji hi. Tumen iste igen latsche nimtsch­ke dschaniptscha on, afka sar te interesi upri flogoskeri grupnakeri politik, upro dschi­vi­pes­kere koji taj upri kultura le Romen­dar taj Rom­njendar, Sinti taj Sin­tiz­zendar taj upro avre autoch­toni flogos­kere grupn andi Austrija. Tumaro bever­bi­nipe adaj orde schaj bitschan: roma@orf.at

Für die Roma-Redaktion der ORF-Volks­gruppen­redak­tion suchen wir redak­tionelle Ver­stärkung. Sehr gute Deutsch­kennt­nisse sind Voraus­setzung, die Kenntnis von Burgen­land­romani oder einer Romanes-Va­rian­te ist von Vorteil. Gesucht sind Interes­sen­ten, die Freude an der jour­nalis­ti­schen Arbeit in Radio, Fernsehen und Internet und in den sozialen Medien haben. Sehr gute Deutsch­kennt­nisse sind un­erläss­lich, ebenso wie das Interesse an der Volks­gruppen­politik, der Lebens­weise und der Kultur der Roma und Romnja, Sinti und Sintizze und der anderen autoch­thonen Volks­gruppen in Österreich. Ihre Be­wer­bung schicken Sie bitte an: roma@orf.at

(Text: volksgruppen.orf.at)

Facts & Figures (554)

April 29th, 2025  |  Published in Facts & Figures

1756 beschrieb Voltaire die Ro­ma als Nach­kom­men der Pries­ter und Pries­terin­nen des alt­ägyp­ti­schen Isis-Kul­tes, die sich einst wie Bet­tel­mön­che auf Wan­der­schaft be­ge­ben hät­ten.

(Quelle)

Romani Ora (22., 23., 24. & 25.4.2025)

April 26th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 22.4.2025 (mp3)

Der Verein „Rote Spuren“ besuchte im Zuge seiner Studien­tage auch ge­schichts­träch­tige Orte im Burgenland, die an die Ge­schichte und die Ver­folgung der Roma erinnern. In Oberwart war die Dele­gation zu Besuch im „Radio MORA“-Stu­dio. Mehr darüber können Sie im Tages­beitrag hören.


Anhören: →Sendung vom 23.4.2025 (mp3)

Auf die Räder, fertig, los! Auch auf Radio MORA wird passend zu den Tempera­turen die Fahrrad­saison ein­ge­läutet. Mehr Infos zur In­stand­haltung und Termine zum „An­radeln“ im Burgen­land erfahren Sie in dieser Ausgabe der „Romani Ora“ mit Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 24.4.2025 (mp3)

Das „Forum4Burgenland“ hat gemeinsam mit der Bildungs­direk­tion Burgenland und der Privaten Päda­go­gischen Hochschule ein „mehr­sprachi­ges Liederbuch für Volksschul­kinder im Religions­unterricht“ heraus­ge­geben. Die Lieder in Romanes wurden bei der Prä­sentation von den Kindern der außer­schuli­schen Lern­betreuung des Vereins Roma-Service vor­gestellt. Mehr darüber hören Sie im Tages­beitrag.


Anhören: →Sendung vom 25.4.2025 (mp3)

Wie jeden Freitag erwartet Sie auch diesmal eine neue Ausgabe unserer Jugend­sendung. Der Fußball­verein SV Gipsy Kings steht im Mittel­punkt unserer Sendung. Außer­dem gibt es in der „Romani Ora“ neben Roma-Musik natürlich auch die Ver­anstal­tungs­hin­weise/ Mula­tin­tschage.

Facts & Figures (553)

April 25th, 2025  |  Published in Facts & Figures, Religion

Obwohl die Ro­ma-Hei­li­ge Sara la Kali im süd­franz. Saintes-Ma­ries-de-la-Mer von der Kir­che nicht an­er­kannt ist, lei­tet der Erz­bi­schof von Aix seit 1964 die Wall­fahrts­pro­zes­si­on.

(Quelle)

Rosa Mettbach, die Kämpferin

April 23rd, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV

Arolsen Archives: Videopodcast „Verbrechen Vergessen“, 17.2.2025 (41.09 min)

Als die Sintezza Rosa Mettbach 20 Jahre alt ist, deportieren die Natio­nal­sozia­listen sie in das Kon­zentra­tions­lager Auschwitz. Rosa überlebt als einzige ihrer großen Familie, die Nazis er­morden ihre sieben Geschwister und ihre Mutter. Nach dem Krieg versucht Rosa, Ent­schädi­gung für ihr er­littenes Leid zu beantragen, doch ihr Antrag wird abgelehnt. Aus­ge­rechnet von genau den Nazis, die vor 1945 an der Depor­tation der Sinti und Roma beteiligt waren. In dieser Folge „Ver­brechen Ver­gessen“ sprechen Susi und Lilith über Rosa Mettbach, die ihr Leben lang für die An­erkennung und Ent­schädigung des Leids, welches Sinti und Roma durch die NS-Ver­folgung erlitten, kämpfte. Dafür hat Lilith mit einem Men­schen ge­sprochen, der Rosa beson­ders gut kannte – mit ihrem Enkel Johann Mettbach. Wir be­danken uns an dieser Stelle von Herzen, dass er Rosas Geschichte mit uns teilt!

Bei „Ver­brechen Vergessen – Was nach 1945 geschah“ sprechen wir über wahre Verbrechen, die zwar größten­teils nach dem Krieg statt­fanden, aber un­mittelbar mit den Verbrechen der Nazis zu­sam­men­hängen. Read the rest of this entry »

Schulische Segregation in der Slowakei

April 21st, 2025  |  Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

"Separate and unequal": Titelseite des Berichts von Amnesty International und European Roma Rights CentreIn einem Bericht verurteilen Amnesty International Slo­wakei und ERRC die „weit verbreitete und zunehmende rassistische Spaltung im Bildungswesen“ und fordern die slowakische Regierung auf, dringend Maßnahmen zu er­greifen, um die Segregation in ihren Schulen zu beenden.

Der Bericht mit dem Titel „Separate and Unequal: School Segregation Persists for Roma in Slovakia“ analysiert die gesetz­gebe­rischen und poli­tischen Reaktionen auf die Ver­weisung der Slowakei an den Europäi­schen Gerichts­hof (EuGH) im April 2023. Die Ergeb­nisse zeigen, dass be­schlos­sene Maß­nahmen nicht au­sreichen, um die tief ver­ankerten Prak­tiken der Segre­gation von Rom*nja wirksam zu be­kämpfen. Gesetzes­reformen – darunter Änderun­gen am Schul­gesetz – mangelt es an Klarheit und Durch­setz­bar­keit, um ver­festigte Un­gleich­heiten zu be­seitigen.

Zehn Jahre nach dem Beginn des EU-Verfahrens zeigt der neue Bericht, dass das slowa­kische Bildungs­system Rom*nja weiter­hin den Zugang zu integra­tiver, hoch­wertiger Bildung verweigert. Ursache dafür sind un­zu­reichende Kontrollen, struk­turelle und infra­struk­turelle Un­gleich­heiten sowie dis­krimini­erende Praktiken. Amnesty Inter­national und das ERRC fordern die Europäi­sche Kom­mission auf, die Umsetzung der Gleich­be­hand­lungs­richt­tlinie durch die Slowakei weiter­hin genau zu überwachen und ge­gebe­nen­falls weitere Maß­nahmen zu ergreifen.

„Unsere Untersuchung zeigt klar, dass es sich hier nicht um zufällige Un­gleich­heiten handelt. Was wir Jahr für Jahr be­obach­ten, ist der schlei­chende Versuch, ein Zwei-Klas­sen-Bil­dungs­system zu legiti­mieren – eines für Kinder mit un­ein­ge­schränk­tem Zugang zum Recht auf Bildung, und eines für jene, denen von Anfang an segre­gierte und minder­wertige Schul­bildung zu­gemutet wird“, so Rado Sloboda, Direktor von Amnesty In­ter­national Slowakei. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (552)

April 19th, 2025  |  Published in Facts & Figures

Eine Reihe von Texten britischer Autoren des 19. Jh. ver­knüpft ihre Dar­stel­lung von „Gypsies“ mo­ti­visch mit der Ma­don­na mit dem Kind.

(Quelle)

Romani Ora (14., 15., 16., 17. & 18.4.2025)

April 18th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 14.4.2025 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag mit der schönsten Roma-Musik für einen ge­lunge­nen Start in die Ferien-, Urlaubs- oder doch Arbeits­woche. Informativ ab­ge­rundet mit den aktu­ellen Volks­gruppen­nach­rich­ten.


Anhören: →Sendung vom 15.4.2025 (mp3)

Die Fritz-Mühle in Rudersdorf (Südburgenland) ist Schauplatz unseres neuen Tages­bei­trages. In einer Mach­bar­keits­studie wurden Szenarien er­arbeitet, wie man der alten Mühle neues Leben ein­hauchen kann. Unter den Gästen der Prä­sentation war auch Landes­haupt­mann-Stell­ver­trete­rin Anja Haider-Wallner.


Anhören: →Sendung vom 16.4.2025 (mp3)

Ein „politisches Nachtgebet“, organisiert von der Privaten Päda­gogi­schen Hoch­schule Burgenland, wurde in Lackenbach ab­ge­halten. Im Mittel­punkt stand die Familien­geschichte von Harri Stojka. Der re­nom­mierte Jazz-Musiker gab auch ein Freiluft­konzert. Mehr darüber im „Romani Ora“-Ta­ges­thema.


Anhören: →Sendung vom 17.4.2025 (mp3)

Der mittlerweile alljährlich stattfindende „Familienkreuzweg“ der Roma-Pas­toral wurde dieses Jahr wieder am Kal­varien­berg in Pinkafeld ab­ge­halten. Radio MORA war bei der Kreuzweg­wan­de­rung dabei.


Anhören: →Sendung vom 18.4.2025 (mp3)

Die „Romani Ora“ am Karfreitag liefert Ihnen einen umfas­senden Ver­anstaltungs­kalender, für ein ab­wechs­lungs­reiches Oster­wochen­ende. Und passend zum Thema ge­staltet auch Adi Gussak die Jugend­sendung. In „Young, wild and free – le ternenge“ be­schäftigt er sich mit dem Thema Ostern. Durch die Sendung führt Tina Nardai.

Aktuelle Interviews: Radoslav Ganev

April 16th, 2025  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte


Welttag der Sinti und Roma: Gespräch mit Radoslav Ganev
Bayern 2/Aktuelle Interviews, Sendung vom 8.4.2025 (8:12 min)

Zum internationalen Tag der Sinti und Roma: Verena Fiebiger spricht mit dem Poli­tik­wissen­tschaftler Radoslav Ganev, Gründer des Vereins RomAnity e.V. (Website), über Antiziganismus und Diskriminierung.

(Text und Sendung: Bayern 2/BR/Mediathek)

Siehe auch:
Podcast: Im Gespräch mit Radoslav Ganev, 25.3.2023
Sinti und Roma in München und Oberbayern, 15.9.2022
„Ich habe meine Herkunft verschwiegen“, 21.5.2021
Positive Bilder schaffen: RomAnity.de
, 5.8.2020

Romani Ora (9.4., 10.4. & 11.4.2025)

April 15th, 2025  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 9.4.2025 (mp3)

Radio MORA veranstaltete im Hauptstudio in Oberpullendorf einen „Tag der offenen Tür“. Zahl­reiche Be­su­cher:in­nen und auch viele Schü­ler:in­nen kamen vorbei, um zu sehen, wie Radio ge­macht wird. Im Tages­beitrag haben wir die besten Momente für Sie fest­ge­halten. Außer­dem hören Sie auch die zwei­sprachigen inter­nationalen Volks­grup­pen­nach­richten.


Anhören: →Sendung vom 10.4.2025 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ nehmen wir Sie im Tages­beitrag mit in unser Haupt­studio nach Oberpullendorf. Dort fand der all­jährliche „Tag der offenen Studio­tür“ statt. Eindrücke vom regen Kommen­ und Gehen hat Adi Gussak für Sie ge­sammelt. Außer­dem haben wir auch in dieser Ausgabe ein „Mri historija“ mit dabei.


Anhören: →Sendung vom 11.4.2025 (mp3)

Rechtzeitig zum Start in die Osterferien haben wir für Sie im „Romani Ora“-Ver­an­stal­tungs­kalender die besten Aus­gehtipps in der Region Oberwart zu­sammen­gefasst. Und in der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge” stimmt uns Adi Gussak jetzt schon auf die Fußball-WM 2026 ein. Durch die Sen­dung führt Sie Tina Nardai.

„Nevo tschibtschakero prikdipe“

April 12th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen

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Tschibtscha | 11.4.2025 | 11:06 min

„Innovative Sprachvermittlung“ des Forum4Burgenland: Jahres­tagung und Prä­sen­ta­tion eines Kinder­lieder­bu­ches in Eisen­stadt

Amen vodschikan use amaro berschen­gero talali­nipe „Nevo tschib­tschakero prik­dipe“ le Forum­4Bur­gen­landis­tar akaras tumen. O mulatin­tschago, tscheter­tekon, ando 10to april 2025, ando kultu­rakero kongresa­kero centrum Tikni Martona tel likerdo ol. Loschanen tumen upre jek minden­felitiko pro­gramo, savo neve koji uso prikdipe le flogos­kere grupnen­gere tschib­tschendar le Burgen­lan­distar ando masch­karutno punkto ter­dscharel taj tumenge jek dikipe ando tschib­tschakero siklipe la muschi­kaha, la naturaha taj le mici­nipeha del. Uso berschengero talalinipe jek but tschib­tschakeri dschi­lakeri kenva le flogoskere ischko­lakere tschavenge ando reli­gijo­nakero siklipe angle terdschardi ol. I anaven­geri patrin ando keripe jeke fesch­tini­peskere bever­bistar le tscha­vendar taj tschajendar kerdi uli. Tumen schaj tumenge o minden­felitiko le and bitschade kipendar uso mulatin­tschago aun diken, o jerinasch­tscha taj jerina­schkiji uso mulatin­tschago pati­jarde on. Jek but tschib­tschakero chor o programo dschi­lenca andar i dschi­lakeri kenva vodinla. O Forum4Burgenland jek sikadipeskero forum la Privati Pedago­gischi Utschi Ischko­latar Burgen­land, la sikadi­peskera direk­ci­jo­natar Burgenland taj le bur­genlan­ditike flogo­skere grupnen­gere bajro­tschendar hi. Ando bersch 2019 le ciliha kerdo, o flogoskere grup­nengere tschibtscha, o burgen­landitiko horvacko, o ungriko taj o Bur­gen­land-Romani ando pradi­peskero esbe lipe te sikal taj ando sikadi­peskero than te soraljarel.

Das Forum4Burgenland ist ein Bildungsforum der Privaten Päda­go­gischen Hochschule Burgenland, der Bildungs­direktion Burgen­land und der burgen­län­dischen Volks­gruppen­beiräte. Es wurde im Jahr 2019 mit dem Ziel geg­ründet, die Volks­gruppen­sprachen Burgen­land­kroatisch, Ungarisch und Burgen­land-Romani in der öffent­lichen Wahr­nehmung sichtbarer zu machen und sie im Bildungs­bereich zu stärken. Die Veranstaltung fand am Donnerstag, den 10. April 2025 im „Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt“ statt und bot ein viel­fältiges Pro­gramm, das inno­vative Ansätze zur Ver­mittlung der Volks­gruppen­sprachen des Burgen­landes in den Mittel­punkt rückt und Einblicke in das Sprachen­lernen mit Musik, Natur und Bewegung er­möglicht. Bei der Jahres­tagung wurde ein mehr­sprachiges Liederbuch für Volks­schulkinder im Religions­unterricht prä­sentiert. Read the rest of this entry »