Archive for Juli, 2026

Leitfäden: Gemeinden & durchreisende Gruppen

Juli 31st, 2026  |  Published in Dokumente & Berichte

Bundeskanzleramt veröffentlicht „Leitfaden für Gemeinden in Kontakt mit durch­reisen­den Gruppen“ und „Infor­matio­nen und Em­pfeh­lun­gen für durch­rei­sende Grup­pie­run­gen“. Er­stellt von der Arbeits­gruppe zum Thema durch­rei­sende Grup­pen (Mai 2026).


→Download: Leitfaden  für Gemeinden (PDF)
→Download: Informationsblatt für durchreisende Gruppen (PDF)
→Download: Vorlage für eine Nutzungsvereinbarung für Auf­ent­halt (Word)

Aus dem Vorwort zum Leitfaden für Gemeinden:

Der vorliegende Leitfaden soll als Unterstützung und Hilfe­stellung für Gemein­den im Umgang mit durch­reisen­den Gruppen dienen. Viele durch­rei­sende Gruppen ge­hören der Minder­heit der Roma und Sinti an. Roma und Sinti stellen die größte Minder­heit Europas dar. Es wird ge­schätzt, dass in etwa 10–12 Millio­nen An­ge­hörige der Minder­heit in Europa leben. Es handelt sich um eine Minderheit mit sehr großer sprach­licher und kultu­reller Vielfalt, die sich auch in unter­schiedli­chen Lebens­weisen aus­drückt. Während viele Ange­hörige der Minderheit mittler­weile einen sesshaften Lebensstil pflegen, gibt es an­de­re Grup­pen, die einer fahren­den Lebens­welse nach­gehen.

Im Jahr 2025 wurde durch die Nationale Roma-Kontaktstelle im Bundeskanzleramt eine Arbeits­gruppe zur Erarbei­tung des vor­liegen­den Leitfadens ins Leben gerufen, welche aus Gemeinde­vertre­terin­nen und -ver­tretern und Ange­höri­gen der Volksgruppe bestand. Im Rahmen der Arbeits­gruppe wurden Heraus­forderun­gen zwi­schen Gemeinden und durch­reisenden Gruppen diskutiert und gemein­same Lösungs­vor­schläge erar­beitet: Der vor­liegende Leitfaden liefert einer­seits historische und kulturelle Fakten und Hinter­gründe zur Volks­gruppe und bietet anderer­seits mögliche Arbeits- und Prozess­abläufe für Gemeinden und private Grund­besitzer und Grund­besitzerin­nen an, welche poten­tiellen Span­nungen vor­beugen sollen. Auf diese Weise soll ein best­mögliches Mit­einander zwischen Gemein­den, der Gemeinde­bevölke­rung und durch­reisen­den Gruppen durch gegen­seitige Rücksicht­nahme er­möglicht sowie gegen­seitiger Respekt ge­fördert werden.

Informationen für durchreisende Gruppen:

Das Informationsblatt dient als Orientierungshilfe für durch­reisende Gruppen und bietet prakt­ische Hinweise und grund­legende Informa­tionen, um einen reibungs­losen Aufenthalt sowie ein respekt­volles Mit­einander mit den Grunds­tücks­eigen­tümerin­nen und -eigen­tümern zu gewähr­leisten. Das BKA stellt darüber hinaus eine un­ver­bindliche Mus­ter­­vorlage für eine Nutzungs­verein­barung eines Grundstücks für einen kurz­fristigen Aufenthalt durch­reisender Gruppen zur Ver­fügung (→Download).  Read the rest of this entry »

Europa: Chronik der Roma-Politik 2011–2026

Juli 30th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Politik, Recht & Gericht, dROMa (Magazin)

Timeline der europäischen Roma-Politik (Bild: Pixabay/Vilkasss)dROMa 82: Was war wann?

Europa – Historija la Ro­men­gera-poli­tikatar (3): caj­ta­keri dorik 2011–2026

→TEIL 1: Chronik 1969–2000
→TEIL 2: Chronik 2001–2010

Papiere, Beschlüsse, Programme: Seit gut drei­ßig Jahren er­arbe­iten OSZE, Europarat und EU politi­sche Stan­dards, um die Inklu­sion der Roma voran­zu­bringen. Ein (un­voll­stän­di­ger) Über­blick über die vielen Etap­pen auf dem Weg zu Euro­pas Ro­ma-Politik | Pap­rusch­tscha, phenip­tscha, pro­gram­tscha: Sajt latsche 30 berscha i OSZE, o euro­pakero rot taj i EU politi­schi schtan­dar­dis­kere koji, hatek i inklu­sijona le Rome­ndar angle te anel, ar butscha­linen. Jek (na kisetimo) dikipe pedar o but falati upro drom usi Ro­men­geri-politik la Euro­patar.


2011 Europäisches Parlament:

Die Initiative 2010/2276(INI) zur „EU-Strategie zur Integration der Roma“ fordert am 9.3.2011 eine um­fas­sende Roma-Stra­tegie. Direkter politi­scher Anstoß zur Rahmen­strategie der Kom­mission. | I inicija­tiva 2010/2276(INI) usi „EU-jakeri-stra­tegija usi inte­gracija le Romendar“ ando 9.3.2011 jek bulhi Romen­geri-stra­tegija mangel. Direkti politischi aun­definipe usi keri­peskeri strategija la komi­sijonatar.

2011 Europäische Kommission:

Der „EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020“ vom 5.4.2011 [COM(2011) 173] ist das zentrale Strategie­papier und fordert die Staaten zu nationalen Strategien auf. Die Rats­empfeh­lung 2013/C 378/01 vom 9.12.2013 stärkt den EU-Rahmen. Im Fokus stehen Bildung, Arbeit, Gesund­heit, Wohnen. | O „EU-jakero keripe le nacijo­nali strate­gijenge usi inte­gracija le Romen­dar dschi 2020“ andar o 5.4.2011 [COM(2011) 173] o centrali strate­gija­kero papruschi hi taj le schto­tschen­dar nacijo­nali strategiji mangel. O rotiskero angle­tscha­lajipe 2013/C 378/01 andar o 9.12.2013 o EU-jakero keripe soraljarel. Ando dikipe terdschon sika­dipe, buti, sastipe, atschipe.

2011 Europarat (CLRAE):

In Straßburg diskutiert der europäische Roma-Gipfel der Bürgermeister am 22.9.2011 kommunale Strategien. In der Folge ent­steht 2013 die Europäische Allianz der Städte und Regionen für die Roma-Inklusion. | Ande Straß­burg o euo­pitiko Romen­gero-bari­kano tala­linipe le birov­tschendar ando 22.9.2011 komunali stra­tegiji disku­tirinel. Paloda, 2013 i euro­pitiki alijanca le forijen­dar taj regijo­nendar la Romen­gera-inklu­sijo­nake kerdo ol.  Read the rest of this entry »

Europa: Chronik der Roma-Politik 2001–2010

Juli 30th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Politik, Recht & Gericht, dROMa (Magazin)

Timeline der europäischen Roma-Politik (Bild: Pixabay/Vilkasss)dROMa 82: Was war wann?

Europa – Historija la Ro­men­gera-poli­tikatar (2): caj­ta­keri dorik 2001–2010

→TEIL 1: Chronik 1969–2000
→TEIL 3: Chronik 2011–2026

Papiere, Beschlüsse, Programme: Seit gut drei­ßig Jahren er­arbe­iten OSZE, Europarat und EU politi­sche Stan­dards, um die Inklu­sion der Roma voran­zu­bringen. Ein (un­voll­stän­di­ger) Über­blick über die vielen Etap­pen auf dem Weg zu Euro­pas Ro­ma-Politik | Pap­rusch­tscha, phenip­tscha, pro­gram­tscha: Sajt latsche 30 berscha i OSZE, o euro­pakero rot taj i EU politi­schi schtan­dar­dis­kere koji, hatek i inklu­sijona le Rome­ndar angle te anel, ar butscha­linen. Jek (na kisetimo) dikipe pedar o but falati upro drom usi Ro­men­geri-politik la Euro­patar.


2002 Europarat (PACE):

Die Empfehlung 1557 vom 25.4.2002 über die „Rechtslage der Roma in Europa“ beschäf­tigt sich mit der Migration und dem pre­kären Rechts­status der Roma und ver­weist auf aus­blei­bende Erfolge. | O angle­tschalajipe 1557 andar o 25.4.2002 pedar i „tscha­tschipes­keri situacija le Romen­dar andi Europa“ la migra­cijo­naha taj le phare tscha­tschipes­kere schta­tusiha le Romen­dar donde pe bescha­rel taj upre ar atschime jeri­nip­tscha sikal.

2003 Europarat (PACE):

Empfehlung 1633 fordert am 25.11.2003, die Zwangsrückführung von Roma nach Ex-Jugoslawien aus­zu­setzen, solange keine sichere Rückkehr mög­lich ist. | O angle­tschalajipe 1633 mangel ando 25.11.2003, hot o mujsi­nipes­kero palvo­dinipe le Romen­dar andi Eks-Jugo­slavija ar be­schardo te ol, asaj dur, dschimeg latscho pal­dscha­jipe del.

2003 OSZE:

Am 27.11./2.12.2003 verabschiedet die OSZE einen „Aktionsplan zur Verbesserung der Lage der Roma und Sinti“ mit Empfeh­lungen zu Bildung, Arbeit, Wohnen, Gesundheit und politi­scher Teilhabe. Die Um­setzung über­wacht das OSZE-Men­schen­rechts­büro (ODIHR). | I OSZE ando 27.11./2.12.2003 jek „akcijona­kero plan uso feder keripe la situa­cijatar le Romen­dar taj Sinti­jendar“ ari del, angle­tschalajip­tschenca uso sikadipe, usi buti, uso atschipe, uso sastipe taj uso politi­schi useke­rinipe. Pedar o prik­bescha­ripe o OSZE-jakero-manu­schen­gero tschatschipeskero butjakero kher (ODIHR) obocht del. Read the rest of this entry »

Europa: Chronik der Roma-Politik 1969–2000

Juli 29th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Politik, Recht & Gericht, dROMa (Magazin)

Timeline der europäischen Roma-Politik (Bild: Pixabay/Vilkasss)dROMa 82: Was war wann?

Europa – Historija la Ro­men­gera-poli­tikatar (1): caj­ta­keri dorik 1969–2000

→TEIL 2: Chronik 2001–2010
→TEIL 3: Chronik 2011–2026

Papiere, Beschlüsse, Programme: Seit gut drei­ßig Jahren er­arbe­iten OSZE, Europarat und EU politi­sche Stan­dards, um die Inklu­sion der Roma voran­zu­bringen. Ein (un­voll­stän­di­ger) Über­blick über die vielen Etap­pen auf dem Weg zu Euro­pas Ro­ma-Politik | Pap­rusch­tscha, phenip­tscha, pro­gram­tscha: Sajt latsche 30 berscha i OSZE, o euro­pakero rot taj i EU politi­schi schtan­dar­dis­kere koji, hatek i inklu­sijona le Rome­ndar angle te anel, ar butscha­linen. Jek (na kise­timo) dikipe pedar o but falati upro drom usi Ro­men­geri-politik la Euro­patar.


1969 Europarat (PACE):

Die Empfehlung 563 der Parlamentarischen Versammlung (PACE) vom 30.9.1969 ist das erste inter­natio­nale Doku­ment, das sich mit der „Lage der Zigeuner und ande­rer Fah­ren­der“ be­fasst und diese als Min­der­heit mit Schutz­bedarf an­erkennt. | O angletschalajipe 563 le parla­men­tari­schi talalini­pestar (PACE) andar o 30.9.1969 o erschti inter­nacijo­nali doku­mento hi, savo pe la „situa­cijaha le Zigeu­neren­dar taj avre la­dasch­tschen­dar“ donde bescha­rel taj odolen ojs tschu­lipe araki­pes­kere peka­ntscha­goha aun prin­dscha­rel.

1975 Europarat (MK):

Die Resolution (75) 13 des Ministerkomitees (MK) vom 22.5.1975 gibt „Empfehlungen zur sozialen Lage der Nomaden in Europa“. | I resolucijona (75) 13 le minis­teren­gere komite­jistar (MK) andar o 22.5.1975 „angle­tschala­jip­tscha usi socijali situa­cija le no­madsch­tschen­dar andi Europa“ del.

1981 Europarat (CLRAE):

Die Konferenz der Gemeinden und Regionen (CLRAE) betont am 29.10.1981 in Resolution 125 die „Rolle und Verant­wor­tung der lokalen und regio­nalen Behörden hin­sicht­lich der […] Be­völ­kerungs­gruppen noma­discher Her­kunft“. | I kon­fe­renca le ge­majn­tschen­dar taj regijon­tschen­dar (CLRAE) ando 29.10.1981 andi resolu­cijona 125 o „than taj o ferant­voati­nipe le lokali taj regijo­nali birov­tscha­gendar vasch […] le dsche­nen­gere grup­nendar noma­dischi telschta­mini­peha“ angle asdija.

1983 Europarat (MK):

Das Ministerkomitee befasst sich in der Empfehlung R (83) 1 vom 22.2.1983 mit Maß­nahmen zugunsten „staatenloser Nomaden und Noma­den mit un­geklär­ter Staats­ange­hörig­keit“. | O ministe­ren­gero komitej ando angle­tschala­jipe R (83) 1 andar o 22.2.1983 kojenca le „naphandle schto­tschen­gere no­madsch­tschenca taj no­madsch­tschenca na putrime schto­tiskere use­kerini­peha“ donde pe be­scharel. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (592)

Juli 28th, 2026  |  Published in Facts & Figures

Das mol­dau­ische Ge­setz­buch sah im 19. Jh. wäh­rend der Ro­ma-Skla­verei vor, dass ein Skla­ven­hal­ter, der eine ver­sklav­te Frau ver­ge­wal­tig­te, nicht be­langt wer­den konn­te.

(Quelle/pdf)

Romani Ora (17., 20., 21., 22. und 23.7.2026)

Juli 25th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 17.7.2026 (mp3)

in dieser „Romani Ora“ hören Sie einen Beitrag über die Roma-Wallfahrt. Sie findet heuer bereits zum 30. Mal statt. Seit drei Jahr­zehnten kom­men Roma und Romnja aus Österreich und den Nach­bar­ländern nach Mariazell, um gemein­sam ihren Glauben zu leben, zu beten und Gemein­schaft zu er­leben. Am Mikro­phon: Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 20.7.2026 (mp3)

Wie jeden Woche steht der Montag bei „Romani Ora“ ganz im Zeichen der Musik. Mit einer Auswahl an wunder­schöner Roma-Musik, mit tra­ditio­nellen Klängen und mit­reißen­den Rhythmen. Auch die zwei­sprachigen Volks­gruppen­news stehen auf dem Pro­gramm. Wie immer sind die Nach­richten zuerst auf Deutsch und an­schlie­ßend auf Romanes zu hören.


Anhören: →Sendung vom 21.7.2026 (mp3)

Mit Beginn der Sommerferien startet im Burgenland wieder der beliebte Lesesommer. Ziel der landes­weiten Aktion ist es, Volks­schul­kinder auch in den Ferien für Bücher und das Lesen zu begeis­tern. Durch die Sen­dung führt Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 22.7.2026 (mp3)

Die Lebensmitte ist für viele Frauen eine Zeit des Wandels. Berufliche Ver­änderun­gen, familiäre Auf­gaben oder per­sönliche Neu­orientie­rung werfen oft neue Fragen auf. Mehr darüber erfahren Sie im Tages­thema dieser „Romani Ora“, mode­riert von Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 23.7.2026 (mp3)

In unserem Tagesthema hören Sie über einen Capoeira-Tag, den die Offene Jugenda­rbeit (OJA) Oberwart im Stadtgarten ver­anstal­tete. Capoeira ist eine brasilia­nische Kampf­kunst, die Kampf, Musik, Akro­batik und Kultur in einem spek­takulär­en Spiel vereint. Zwei Stunden dau­erte das Capoeira-Event.

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Prameň (Only Beautiful Things to Look At)

Juli 20th, 2026  |  Published in Film & Theater, Frauenrechte, Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte

Spielfilm von Ivan Ostrochovský (SK / CZ / HU 2026)
Buch: Marek Leščak, Ivan Ostrochovský, 88 Min.

Der Film feierte seine Weltpremiere am 5. Juli beim Karlovy Vary International Film Festival und wurde mit dem FIPRESCI-Preis für den bes­ten Film im Haupt­wett­bewerb aus­ge­zeichnet.

Der Film spielt Mitte der 1980er Jahre, als der Staat mithilfe seiner Gesetze konti­nuier­lich Einfluss auf die intims­ten Bereiche des Lebens seiner Bürger nahm. Ingrid (Aňa Geislerová) ist eine ehr­geizige Ärztin, deren Aufgabe es ist, Kinder zur Welt zu bringen, un­gewollte Schwan­ger­schaften ab­zu­brechen und an der Sterili­sation von Roma-Frauen mit­zu­wirken. Die melan­choli­sche Frau hat grö­ßere Be­denken hin­sichtlich ihrer privaten Situation als hin­sichtlich ihres Berufs­lebens – zumin­dest bis sie von einer neuen Freund­schaft mit einer charis­mati­schen Roma-Pflege­hel­ferin „über­rascht“ wird. Die spon­tane Agáta (Simona Boledovičová) zeigt Ingrid die mensch­lichen Züge einer ethni­schen Minder­heit, die von den Kommunis­ten auf ein demo­grafi­sches Problem re­duziert wurde. Ivan Ostro­chovskýs fesselndes Drama greift ein bis heute un­auf­ge­arbei­te­tes Thema der tschecho­slo­waki­schen Geschichte auf, als der der Staat über die Mög­lich­keit, Kinder zu be­kommen, be­stimmte.  (Karel Och / KVIFF 2026)

Aus dem Statement der JuryRead the rest of this entry »

Facts & Figures (591)

Juli 19th, 2026  |  Published in Facts & Figures

In 16 der 25 Staaten, die die „Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ des Europarats ratifi­ziert haben, genießt auch Romani den Schutz der Charta.

(Quelle/pdf)

Romani Ora (13.7., 14.7., 15.7. & 16.7.2026)

Juli 17th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 13.7.2026 (mp3)

Am Musikmontag hören Sie in unserer „Romani Ora“ wie gewohnt die Volks­gruppen­nach­rich­ten auf Deutsch und Romanes und natür­lich auch unsere schöne Roma­musik – mit tra­ditio­nellen Klängen, moder­nen Rhythmen und Liedern. Am Mikro­phon: Susanne Hor­vath.


Anhören: →Sendung vom 14.7.2026 (mp3)

In dieser „Romani Ora“ hören Sie im Tages­beitrag einen Vortrag über den „Mythos Reichs­autobahn“. Zwangsarbeit und Lei­dens­wege von Romnja und Roma aus dem Burgenland, den der Autor und Historiker Ludwig Laher gehalten hat. Durch die Sen­dung führt Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 15.7.2026 (mp3)

Der Tagesbeitrag dieser Ausgabe der „Romani Ora“ berichtet über einen Buswork­shop, den die Verkehrs­betriebe Burgenland in Großpetersdorf ab­ge­halten haben. Am Mikro­phon er­wartet Sie Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 16.7.2026 (mp3)

Mit der Initiative „Klimafitte Kulturbetriebe“ setzen Kultur­ein­richtun­gen ein Zeichen für mehr Nach­haltig­keit und ver­ant­wortungs­volles Handeln. Im Offenen Haus Oberwart (OHO) fand dazu eine In­forma­tions­ver­anstal­tung statt, bei der Mög­lichkeiten und Stra­tegien für einen nach­halti­geren Kultur­betrieb vor­gestellt und dis­kutiert wurden.

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Roma-Wallfahrt / Ladipe le Romendar Cejiste

Juli 15th, 2026  |  Published in Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Mariazell (Grafik: Blickwinkel.at)30. Roma-Wallfahrt nach Mariazell
30to Ladipe le Romendar Cejiste

Sonntag/Kurke, 9. August 2026

Im August 1996 wurde der Bittgang zur Magna Mater Austriae – nach dem Verbot durch die Natio­nal­sozia­lis­ten – von den öster­rei­chi­schen Roma-Verei­nen wieder ins Leben gerufen. Roma, Sinti, Lovara aus Öster­reich, Deutsch­land, Ungarn und ande­ren euro­päi­schen Ländern treffen sich seither all­jährlich in der Basilika Mariazell. Heuer findet die Roma-Wallfahrt zum 30. Mal statt. Weih­bischof Franz Scharl leitet die heilige Messe. Musi­kalisch wird die heilige Messe von Post Meridiem be­gleitet.

Ando august 1996 o molinipeskero dschajipe usi Dschelni Maria – palo fabot duach o na­cijo­nal­soci­ja­listscha – le aust­ritike Romen­ge­re-fa­rajn­tschen­dar papal upre lim ulo. Roma, Sinti, Lovara andar i Austrija, Ger­manija, Ungriko taj avre euro­pitike vila­gendar, akan sako bersch resen pumen andi bari khan­geri Cejiste. O „Ladipe le Ro­mendar“ ada­bersch, imar o 30to-var kerdo ol. O sente­limo baro raschaj Franz Scharl i dschelni mischa likerel. I muschika usi dschelni mis­cha kerel i banda Post Meridiem.

Programm/Programo:

10.00 Uhr/orenge: Beginn der heiligen Messe / Kesdipe la dschelna mi­schatar
ca. 15.00 Uhr/orenge: Abschlussgebet bei der Marienstatue an der Nord­seite der Ba­silika / Kisetinipeskero molinipe usi Mariakeri schtatuja upri nor­di­tiki rik la bara khan­ge­rijatar

Busabfahrt/Busiskero ladipe:

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Novelle des Volksgruppengesetzes beschlossen

Juli 14th, 2026  |  Published in Politik, Recht & Gericht

Parlament in Wien (Foto: Manfred Werner/WikiCommons, CC)Parlamentskorrespondenz vom 7.7.2026: Auf den Tag genau vor 50 Jahren, am 7. Juli 1976 wurde das Volks­gruppen­gesetz vom Nationalrat ver­ab­schiedet. Am Jubi­läums­tag werden nun alle sechs autoch­thonen Volks­gruppen in Österreich ver­fas­sungs­recht­lich ab­ge­sichert. Die Gesetzes­änderun­gen sollen außer­dem der Sicherung der zwei­sprachi­gen Gerichts­bar­keit in Kärnten dienen. Die Novelle des Volks­gruppen­gesetzes wurde als erster Punkt der Tages­ordnung der heuti­gen Plenar­sitzung mit den Stimmen der Regie­rungs­parteien sowie der Grünen und somit der not­wendi­gen Zwei­drittel­mehr­heit be­schlos­sen. Die FPÖ sieht die Reform als Privile­gie­rung der Volks­gruppen und nicht im Sinne der Mehr­heits­bevöl­ke­rung.

Verfassungsrechtliche Absicherung der sechs Volks­gruppen

Zur Stärkung der rechtlichen Stellung der sechs autoch­thonen Volks­gruppen in Österreich werden diese künftig explizit im Volks­gruppen­gesetz genannt, ab­gesi­chert durch eine Ver­fas­sungs­bestim­mung. Konkret sind das die kroatische Volks­gruppe, die slowenische Volks­gruppe, die ungarische Volks­gruppe, die tschechische Volks­gruppe, die slowakische Volks­gruppe und die Volks­gruppe der Roma. Außer­dem wird die Regierung dazu ver­pflichtet, dem National­rat jährlich einen um­fassen­den Bericht über die Lage der Volksgruppen vor­zu­legen, samt Stel­lung­nahme­recht der Volks­gruppen­beiräte. Mit einem Ab­änderungs­antrag wurden im Plenum noch redak­tio­nelle Versehen aus­ge­bessert.

Zur Sicherung der zweisprachigen Gerichts­bar­keit in Kärnten soll das Be­zirks­gericht Ferlach mit jenem in Klagenfurt und die Be­zirks­gerichte Bleiburg und Bad Eisen­kappel mit jenem in Völkermarkt zu­sam­men­gelegt werden. Hinter­grund dafür ist, dass für die kleinen Bezirks­gerichte keine slowenisch spre­chenden Rich­terin­nen bzw. Richter mehr ge­funden werden kön­nen. Statt­dessen sollen nun an den Gerichts­stand­orten Klagenfurt und Völkermarkt eigene Gerichts­abtei­lun­gen und zwei­sprachige Kom­petenz­zentren ein­gerich­tet werden. Read the rest of this entry »

Deutschland beschließt Aufarbeitungskommission

Juli 13th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Bundesbeauftragter Michael Brand  im Bundestag, 2019 (Foto: Olaf Kosinsky [kosinsky.eu], CC BY-SA 3.0-de)Unrecht gegen Sinti und Roma nach 1945: Deut­sches Bun­des­ka­bi­nett be­schließt Ein­rich­tung einer Auf­ar­bei­tungs­kom­mis­sion

Das deutsche „Bundeskabinett hat am 6. Juli 2026 die Ein­setzung einer Un­ab­hängi­gen Kom­mission zur Auf­arbei­tung des Un­rechts an Sinti und Roma in der Bundes­repub­lik Deutsch­land und in der Deut­schen Demo­krati­schen Re­publik (DDR) nach 1945 be­schlos­sen“, meldet das deut­sche Bundes­ministe­rium für Bildung, Familie, Senio­ren, Frauen und Jugend auf seiner Web­site. „Auf Grund­lage dieses Kabi­netts­beschlus­ses wird der Par­lamen­tari­sche Staats­sekre­tär und Be­auf­tragte der Bundes­regie­rung gegen Anti­ziganis­mus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutsch­land, Michael Brand, die Mitglieder der Kom­mission aus­wählen und er­nennen.“ Die Kommis­sion wird das histo­rische Unrecht nach 1945 wis­sen­schaft­lich erfassen und doku­mentie­ren. Dazu sollen unter Aus­wertung bisheriger Er­kennt­nisse auch eigene wissen­schaftli­che Studien, An­hörungen und Inter­views mit Be­trof­fenen und An­gehöri­gen durch­geführt werden. Die Arbeiten werden in einem Abschluss­bericht vor­gelegt werden, in dem auch Empfeh­lun­gen der Kommis­sion an Politik und Gesell­schaft aus­ge­spro­chen werden.

Eine Geschäftsstelle bei der Stiftung Erinne­rung, Ver­ant­wortung und Zukunft (EVZ) wird die neue Auf­arbei­tungs­kommis­sion unter­stützen; für die Mittel der Ge­schäfts­stelle kommt der Be­auf­tragte auf. Mit der Instal­lierung der Auf­arbeitungs­kommis­sion setzt die deutsche Bundes­regie­rung nun die Em­pfeh­lung einer fraktions­über­greifenen Ent­schlie­ßung des Deutschen Bundes­tages vom 13. Dezem­ber 2023 (Druck­sache 20/9779) um. Darin hatte der Bundestag die Empfeh­lung des um­fassen­den Ab­schluss­berichts der Un­abhän­gigen Kom­mission Anti­ziganis­mus um, die 2019 vom da­mali­gen Bun­des­innen­minis­ter Horst Seehofer ein­ge­setzt worden war.

Michael Brand sieht die Einsetzung der Kommission als einen „längst über­fälli­ger Schritt für Sinti und Roma und zu­gleich für unsere ge­samte Gesell­schaft“:  Read the rest of this entry »

Facts & Figures (590)

Juli 12th, 2026  |  Published in Facts & Figures

In der „Proklamation von Islaz“ von 1848 ver­kün­de­ten die ru­mä­­ni­schen Re­vo­lu­tio­nä­re das Ende der Skla­verei in der Wa­lachei und er­klär­ten die Roma zu frei­en Bür­gern.

(Quelle)

Film tel, le tschibtschengere herojenge!

Juli 11th, 2026  |  Published in Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 10.7.2026 | 7:52 min

KinderHochSchule – Superheld:innen der Wissenschaft

Sar andar but gondi jek barikani historija ol? Ada schaj tschave use i but tschib­tsche­geri tscha­ven­geri utschi ischkola Erbate ter­dschivde. Ande o workshop andi i burgen­lan­di­titki horvacki, ungriki taj bur­gen­landi­tiki Romani tschib ent­viklin­tscha pe jek khetano ter­dschivi­peskero projekto. On figu­rtscha cajcninde, kipi kerde taj lengero hango lenge dine. Jomi fi jomi jek but tschib­tschen­geri kipen­geri kenva taj videjo ari alo. O tschave med­ijakeri diha te sungel usch­tidine taj sar andar but jekoschne gondi jek digitali projekto ulo. Use schaj sina o cile tschave: tschave, save i tschib harnon sikline, sar te odola, save la latsche imar dschanen. Ando masch­karutno punkto ter­dschino, krejati­viteta taj o loscha­nipe use, i tschib khetan te lakel. Uso ar butschino: film tel, le tschib­tschen­gere hero­jenge!

Wie wird aus vielen Ideen eine spannende Geschichte? Das konnten Kinder bei der mehr­sprachi­gen Kinder­hoch­schule in Eisenstadt und Oberwart selbst ent­decken. In Workshops auf Bur­gen­land­kroatisch, Ungarisch und Bur­gen­land-Romani ent­wickel­ten sie gemein­sam ein Abenteuer. Sie zeichneten eigene Figuren, fotografierten ihre Bilder und verliehen ihnen mit ihren Stimmen Leben. Schritt für Schritt entstand so ein mehrsprachiges Bilderbuch-Video. Dabei schnup­perten die Kinder Medien­luft und er­lebten, wie aus vielen einzel­nen Ideen ein gemein­sames digitales Projekt wurde. Mit­machen konnten alle: Kinder, die eine der Sprachen gerade erst kennen­lernten, genau­so wie jene, die sie bereits flie­ßend sprachen. Im Mittel­punkt standen Neugier, Kreati­vität und die Freude daran, Sprache gemein­sam zu ent­decken. Am Ende hieß es: Film ab für die Spra­chen­heldin­nen und -helden!

(Beitrag: TV Erba)

Romani Ora (6.7., 7.7., 8.7., 9.7. & 10.7.2026)

Juli 10th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 6.7.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag wird Ihnen von Tina Nardai aus dem „Radio MORA“-Studio in Oberwart, wel­ches im neuen Volks­gruppen­haus Oberwart be­heima­tet ist, prä­sen­tiert.


Anhören: →Sendung vom 7.7.2026 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie Philip Pirsching. Der In­haber der Motor­rad-Firma „MotoHawk“ spricht über seine Passion und das be­vor­ste­hende „Rock the Hawk“-Fes­tival in Unterwart. Die Sen­dung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 8.7.2026 (mp3)

In dieser Sendung hören Sie in unserem Tages­thema, warum der Badesee Rauchwart ein belieb­ter Treff­punkt für viele Men­schen aus der Region ist. Am Mikro­phon erwar­tet Sie Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 9.7.2026 (mp3)

In dieser „Romani Ora“ hören Sie einen Beitrag über den Verein „Roma-Service“, der nach einem auf­wendigen Umzug seine Arbeit nun im Volks­gruppen­haus in Oberwart auf­ge­nommen hat. Wie der Test­betrieb läuft und wie die Mit­arbeit mit den anderen Insti­tu­tio­nen unter einem ge­mein­samen Dach funk­tioniert, be­richtet Emmerich Gärtner-Horvath. Durch die Sen­dung be­gleitet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 10.7.2026 (mp3)

Im Tagesthema dieser Ausgabe der „Romani Ora“ berichten wir, welche neuen gesetzlichen Bestimmungen gelten, wenn man mit dem E-Scooter unterwegs ist. Am Mikrophon: Susanne Horvath.

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dROMa 82 („Europa 2“)

Juli 9th, 2026  |  Published in Politik, dROMa (Magazin)

droma-81Themenheft | Temakeri heftlina „Europa 2“

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→dROMa 81: „Europa“ (Teil 1)

In dieser Ausgabe knüpfen wir wieder da an, wo wir in der letzten auf­ge­hört haben: bei Euro­pas Roma-Politik, ihren Insti­tu­tio­nen, Akteuren und Be­schlüs­sen und ihrem größ­ten Defizit, dem Mangel an Re­prä­senta­tion. Im EU-Par­la­ment ver­fügt Europas größ­te Min­der­heit näm­lich über keine Ver­treter mehr. Diesen Miss­stand prangert der Politik­bera­ter und Roma-Ak­tivist Martin Demirovski in einem ge­har­nisch­ten Gast­artikel an. Er sieht einen Ausweg in re­ser­vier­ten Min­der­hei­ten-Man­daten, die als „demo­krati­sche Kor­rektur“ wett­machen könn­ten, woran natio­nale Wahl­listen be­harr­lich schei­tern. Nicht weniger als die Glaub­würdig­keit des Pro­jekts Europa stehe auf dem Spiel: „Demo­kratie ohne die Roma ist keine Demo­kra­tie.“ An­schlie­ßend stellt Ihnen das Sekre­tariat der Euro­päi­schen Charta der Regio­nal- oder Min­der­heiten­sprachen dieses – auch von Österreich un­ter­zeich­nete – Ver­trags­werk des Euro­pa­rates vor. Die Charta ver­pflich­tet die Staaten, die oft­mals be­dräng­ten Sprachen ihrer Minder­heiten zu schützen. Welche Maß­nah­men und Ziele die Charta für Romani vorsieht, er­fahren Sie in dem Artikel. Und über die zweite Hälfte des Heftes er­streckt sich ein chro­no­logi­scher Überblick über die klei­neren und grö­ßeren Meilen­steine auf dem Weg zur heuti­gen Roma-Po­litik Europas.

Ande ada ardipe papal odoj aun gom­bo­sinas, kaj ando lejcti kise­tin­tscham: usi Romen­geri-po­litik la Euro­patar, use lakere insti­tu­ci­jon­tscha, uso dschene taj phenip­tscha – taj use lakero lek bare­der deficit, o fali­nipe la re­pre­senta­cijo­natar. Ando EU-par­la­mento le lek bare­der tschu­lipe la Euro­patar nisaj fatre­teri buter nan. Ada fali­nipe o politi­kakero bero­teri taj Ro­men­ge­ro-ak­tivis­to Martin Demi­rov­ski ande jek soralo pisi­nipe aun vaker­tscha. Ov jek drom ande pal pasch­larde tschu­lip­tschen­gere-man­datscha dikel. Odola ojs „demo­kra­tischi korek­tura“ oda schaj keren, so nacijo­nali völi­ni­pes­kere listscha na scho­finen. Na tschu­leder sar o pa­tscha­jipe le pro­jek­tostar Europa upro kheli­pe terdschol: „Demo­kra­cija nisaj Ro­menca nan jek demo­kra­cija.“ Paloda o sek­retari­jat la euro­pitika char­tatar le regijo­nali- vaj tschu­lip­tschen­gere tschib­tschen­dar ada – te la Austri­jatar telal pisimo – fatro­gis­kero verk le euro­pitike rotistar angle tu­menge ter­dscharel. I charta le schto­tschen­ge jek upre­dipe del, o butvar fogo­sime tschib­tscha lengere tschu­lip­tschen­dar te arakel. Saj koji taj cil­tscha i charta la tschib­tschake Romani angle dikel, genen tumen ande ada pisi­nipe. Taj pedar o dujto falato la heftli­natar bul­harel pe jek kro­no­lo­gischi dikipe pedar o tik­neder taj bareder iri­nip­tscha upro drom usi adi­veses­keri Romen­geri-politik la Euro­patar. Read the rest of this entry »

Romani Ora (30.6., 1.7., 2.7. und 3.7.2026)

Juli 4th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 30.6.2026 (mp3)

Das „Grätzelfest“ im Garten des Oberwarter Künstlers Kurt Pieber (Website), bei dem Literatur, Musik, Kultur und Kuli­narik zu ge­nießen war, ist Tages­thema dieser Ro­mani Ora auf Radio MORA. Durch die Sen­dung be­gleitet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 1.7.2026 (mp3)

Im Freibad in Oberwart können sich Besucherin­nen und Besucher auf Ab­küh­lung, Sport und Erho­lung freuen. Was es heuer Neues gibt und wie die Vor­berei­tun­gen ver­laufen sind und worauf sich Badegäste freuen dürfen – Tina Nardai hat sich dort um­gehört. Es mode­riert Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 2.7.2026 (mp3)

Die Urlaubszeit steht bevor und viele planen bereits ihre hochverdiente Auszeit. Im Tagesthema deieser „Romani Ora“ unterhalten wir uns mit einer Reiseexpertin, die über aktuelle Trends, Risiken und wichtige Informationen berichtet. Die Sendung wird aus dem Radio-MORA-Studio im Volksgruppenhaus Oberwart von Tina Nardai moderiert.


Anhören: →Sendung vom 3.7.2026 (mp3)

In unserem Tagesbeitrag stellen wir Ihnen diesmal das Pro­jekt „MixAge“ des ZBG Oberwart vor. Schü­lerin­nen und Schüler haben dabei eine Art ge­nera­tionen­über­grei­fende Lern- und Coaching-Situ­ation ge­staltet, das junge und ältere Men­schen zu­sammen­bringt. Am Mikro­phon: Susanne Horvath.

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Minderheitenschutz zwischen Recht und Politik

Juli 2nd, 2026  |  Published in Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 1.7.2026 | 6:20 min

Literatur am Ring: Starke Worte – Minderheitenschutz zwischen Recht und Politik

Literatura upro Ring: Sorale alava – tschulipengero arkaripe masch­kar o tscha­tschipe tak politik: Sorale alava – te andi slovenitiki tschib vaj andi tschechitiki – entschaj­dend hi le diki­peha upro ara­karipe le tschuli­pendar taj o upre likeripe lengere tscha­tschi­pendar. Vascho pantsch var desch beschen­gero arkeripe le flogos­kere grupnen­gere tscha­tschipes­tar disku­tirinen ekspert­kiji taj eksper­tscha sar fatre­terkiji taj fatretertscha la slove­nitika sar la tsche­chitika flogos­kera grupnatar pedar latschi kerdi tschu­lipen­geri politik, aktujeli prob­le­men­gere mesuji taj o histo­rischi ent­viklinipe le tschu­lipen­gere tscha­tschi­pendar.

Starke Worte – ob auf Slowenisch (Močne besede) oder auf Tschechisch (Silná slova) – sind mit Blick auf den Schutz von Minder­heiten und der Wahrung ihrer Rechte ent­schei­dend. An­läss­lich des vor 50 Jahren be­schlos­senen Volks­gruppen­gesetzes disku­tieren Exper­tin­nen und Experten sowie Ver­tre­terin­nen und Ver­treter der slowe­nischen sowie der tsche­chischen Volks­gruppe über gelun­gene Min­der­heiten­politik, aktuelle Problem­felder und die histo­rische Ent­wick­lung von Minder­heiten­rechten.

Programm:
Eröffnungsworte: Walter Rosenkranz, Präsident des Nationalrates
Impulsgespräch: Susanne Weitlaner, Vorsitzende im Volksgruppen­beirat für Slowenen in Kärnten und Steiermark
Karl Hanzl: Vorsitzender im Volksgruppenbeirat der Tschechen

Podiumsdiskussion und Lesung:
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