August 31st, 2025 |
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Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)
Frischno dschumintschago: Aktujeli kenvi pedar Romengere-kipi ando mediji (2)
So o avre dschene patschan, pedar o Roma te dschanel, tschak tschulo upre ajgeni kontaktoskere terdschijiptscha pal dschal, hatek tschak famitlim hi – hamischno dschanipe andar o mediji, pherde negativi kipenca, save ojs tschatschiptscha ar dim on. O ande televisa taj ande komiktscha use ledschime Romengere-sikajiptscha akan duj kenvi andar i Germanija aun pumenge dikle.
Falato 2: Roma ande Graphic Novels
Marina Ortrud M. Hertrampf / Kirsten von Hagen (Hg.): Selbst- und Fremdbilder von Roma in Comic und Graphic Novel. Vom Holocaust bis zur Gegenwart (= Ästhetik(en) der Roma – Selbst- und Fremdrepräsentationen, Bd. 3), AVM.edition: München 2020, 277 riktscha.
Le sikajipeske le Romendar ando komiktscha, le forschinipe dschijakana nisaj interesi nana. Jek le tschule bare publikacijonendar hi jek kenvakero khetan kedipe, ar dim ando Romengero-redo la „AVM.edicijonatar“ ande München.
Sar o cile mediji, te o komiktscha imar „heterosterejotiptschenca“ pherde hi, hatek o durutne sikajiptscha le Romendar karikirinde, le barikanipeha, hot adaj butvar vasch positivi bescharde klischeji dschal. O Roma ande khetaniptschengere komiktscha butvar ojs schukar khelaschkiji, schunde muschikaschta vaj ojs sorale lubehartscha upre tretinen, muguli o gaunertscha butvar ande jek schukar udud te dikel hi.
Jek nevo dikipe, savo asaj usepisiniptscha palal phutschel, kesdintscha pe erscht usar o 1990te berscha te sikal. Sajt oja cajt butvar andi Francija, paloda te ando Ungriko vaj andi Tschechija, dokumentarischi historijakere- taj reportaschakere-komiktscha del, save o phure klischeji andar o hajo tschiden. On hatek le tschatschikane dschivipeskere situacijenge le Romendar use pumen irinen taj butvar use dokufikcijonali formtscha astaren. Te but ajgeni sikajiptscha le Romendar aja stategija len, kaj poar barikane verktscha (afka sar la Sofia Taikonakeri butvar prik beschardi dschivipeskeri historija „Sofia Z-4515“) andi koperacijona barikane ko-pisinaschtschenca kerde ule.
Ande desch pisiniptscha sikal o kenvakero khetan kedipe mindenfelitike koji taj tschibtschakere thana. Poar barikane verktscha le Romengere-komiktschendar o khetano trauma le NS-flogoskere murdaripestar tematisirinel. Read the rest of this entry »
August 29th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 22.8.2025 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA beinhaltet die Veranstaltungshinweise/ Mulatintschage und natürlich auch die Jugendsendung. Diese widmet sich heute ganz dem „Jugendwort 2025“.
Anhören: →Sendung vom 25.8.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag versorgt Sie mit der abwechslungsreichsten Roma-Musik, und das die gesamte Stunde lang. Mit Ausnahme der zweisprachigen Volksgruppennachrichten und „Kultura hetvinate“.
Anhören: →Sendung vom 26.8.2025 (mp3)
In der „Romani Ora“ berichtet heute Emilia Nemeth vom ersten „Ungarn-Tag“, der im Einkaufszentrum Oberwart (EO) veranstaltet wurde. Traditionelle Küche, Musik, Tanz und jede Menge Geselligkeit konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher bei diesem Event erwarten.
Anhören: →Sendung vom 27.8.2025 (mp3)
Im Gasthaus Farkas in Rotenturm gab „The Korrosive Spacesheep Band“ ihr musikalisches Können zum Besten. Adi Gussak war für Radio MORA live vor Ort und berichtet darüber im Tagesthema. Informativ versorgen wir Sie außerdem mit den Volksgruppennachrichten.
Anhören: →Sendung vom 28.8.2025 (mp3)
Die Eröffnung des neuen „Bildungscampus“ in Oberwart ist heutiges Tagesthema der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Die Volksschule, die Stadtkapelle, die zentrale Musikschule und ein umfangreiches Sportgelände stehen ab Schulbeginn in Oberwart zur Verfügung. Adi Gussak berichtet darüber. Durch die Sendung führt Sie Tina Nardai.
August 27th, 2025 |
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Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)
Aktuelle Bücher über Roma-Bilder in den Medien
Was die Mehrheitsgesellschaft über Roma zu wissen glaubt, basiert nur selten auf eigenen Kontakterfahrungen, sondern ist in der Regel vermittelt – vermeintliches Wissen aus den Medien, voller negativer Bilder, die als Wahrheiten ausgegeben werden. Die in TV und Comics kolportierten Roma-Darstellungen behandeln nun zwei Publikationen aus Deutschland.
Teil 2: Roma in Graphic Novels
Marina Ortrud M. Hertrampf / Kirsten von Hagen (Hg.): Selbst- und Fremdbilder von Roma in Comic und Graphic Novel. Vom Holocaust bis zur Gegenwart (= Ästhetik(en) der Roma – Selbst- und Fremdrepräsentationen, Bd. 3), AVM.edition: München 2020, 277 Seiten.
Für die Darstellung von Roma in Comics hat sich die Forschung bislang kaum interessiert. Eine der ganz wenigen größeren Publikationen ist ein Sammelband, erschienen in der Roma-Reihe der „AVM.edition“ in München.
Wie alle Medien sind auch Comics seit jeher durchzogen von „Heterostereotypen“, also verzerrten Fremdinszenierungen von Roma, allerdings mit der Besonderheit, dass es sich hier größtenteils um positiv besetzte Klischees handelt. Roma treten in mehrheitsgesellschaftlichen Comics vorwiegend als anmutige Tänzerinnen, sinnliche Musiker oder unwiderstehliche Verführer auf, selbst Gauner erscheinen meist in einem wohlwollenden Licht.
Eine neue Perspektive, die solche Zuschreibungen hinterfragt, begann sich erst ab den 1990er Jahren abzuzeichnen. Seither treten vor allem in Frankreich, später auch in Ungarn oder Tschechien dokumentarische Geschichts- und Reportage-Comics hervor, die die althergebrachten Klischees über Bord kippen. Sie wenden sich stattdessen den realen Lebensumständen von Roma zu und greifen dabei häufig zu dokufiktionalen Formen. Auch viele Selbstdarstellungen von Roma bedienen sich dieser Strategie, wobei einige wichtige Werke (etwa Sofia Taikons mehrfach übersetzte Lebensgeschichte „Sofia Z-4515“) in Kooperation mit etablierten Koautoren entstanden.
In zehn Beiträgen beleuchtet der Sammelband unterschiedliche Genres und Sprachräume. Einige Schlüsselwerke der Roma-Comics thematisieren das kollektive Trauma des NS-Völkermords. Read the rest of this entry »
August 26th, 2025 |
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Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte
Liuben, Spielfilm von Venci Kostov, 109 min, BG/ESP 2023
Drehbuch und Regie: Venci Kostov. Mit Bojidar Iankov Asenov und Dimitar Nikolov; Kamera: Fran García Vera; Schnitt: Marta Velasco; Musik: Sergio de la Puente; Produzenten: Antonio Hens; Miguel Torrente
In einem konservativen bulgarischen Bergdorf, in dem viele Vorurteile herrschen, entsteht eine intensive Sommerromanze zwischen zwei jungen Männern aus ganz unterschiedlichen Welten. Victor lebt eigentlich ein glückliches Leben in Madrid mit seinem Partner José. Zur Beerdigung seines Großvaters kehrt er allerdings in sein bulgarisches Heimatdorf zurück und beschließt, den Sommer dort zu verbringen. Während er sich mit seinem Vater und der dörflichen Lebensweise seiner Heimat nach und nach wieder anfreundet, findet er plötzlich eine unerwartete Liebe in Liuben, einem 18-jährigen Roma-Jungen. Trotz ihrer Unterschiede und den vielen Konflikten um sie herum finden Victor und Liuben Zuflucht und Geborgenheit miteinander. Doch hat diese Liebe eine Zukunft? LIUBEN ist der erste offizielle LGBTQ+-Film aus Bulgarien.
(PR-Text: Pro-Fun Media)
August 24th, 2025 |
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Film & Theater, Geschichte & Gedenken
→zum Streaming (Filmarchiv Austria) 19:50 min
Diese 1954 von der Staatlichen Filmstelle produzierte Dokumentation mit wissenschaftlichem Anspruch zeigt das Leben der Roma und Sinti im Burgenland. Auch nach dem Krieg zählen sie zu den marginalisierten Volksgruppen. Porträtiert wird eine Roma-Siedlung in Mörbisch sowie die fahrenden Sinti, die damals teilweise noch mit Pferde-Fuhrwerken von Ort zu Ort unterwegs sind. Dass die beiden Volksgruppen von den Nazis verfolgt wurden, mit dem Ziel diese auszulöschen, bleibt im Film unerwähnt.
Aus der Sammlung „Historische Filmdokumente“ des Filmarchiv Austria: Jede Woche werden neu restaurierte historische Filmdokumente aus über 120 Jahren Kultur- und Zeitgeschichte aus der Sammlung des Filmarchiv Austria präsentiert.
Originaltitel: Zigeuner in Österreich (Österreich 1954)
Kamera: Dr. Walter Dostal, Tonaufnahmen: Herbert Melichar, Produktionsfirma: S.H.B.-Film (Bundesstaatliche Hauptstelle für Lichtbild und Bildungsfilm, Wien), Quelle: 16-mm-Positiv, Sammlung Filmarchiv Austria, restaurierte Fassung, © Filmarchiv Austria, 2025
(Filmarchiv Austria)
Anmerkung der dROMa-Redaktion:
Joschi, der Bub im Film, verstarb Anfang Juni in Wien. Wir sprechen seiner Familie unser herzliches Beileid aus!
August 22nd, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 18.8.2025 (mp3)
Mit der meisten und vielfältigsten Roma Musik versüßt Ihnen Radio MORA im „Romani Ora“-Musikmontag den Start in die neue Woche. Die erlesenste Roma-Musik im Mix mit den Volksgruppennachrichten erhalten Sie von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 19.8.2025 (mp3)
Sie hören die Dienstagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA mit Tina Nardai. Im Tagesthema der Sendung berichten wir vom Sommerkino in der Arbeiterkammer Oberwart, gestaltet wurde der Beitrag von Emilia Nemeth.
Anhören: →Sendung vom 20.8.2025 (mp3)
Der 2. August ist der internationale Gedenktag für die Opfer unter den Roma und Sinti im Nationalsozialismus. In Lackenbach wurde anlässlich dieses Tages eine Gedenkveranstaltung vom Bundesministerium für Inneres veranstaltet. Mehr darüber hören Sie im Tagesbeitrag der „Romani Ora“ auf Radio MORA.
Anhören: →Sendung vom 21.8.2025 (mp3)
Bereits zum fünften Mal wird in Oberwart eine Sommerschule angeboten. Organisiert wird das Erfolgsmodell vom Land Burgenland. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) hat sich in Oberwart ein Bild davon gemacht. Radio MORA war bei der Schulbesichtigung dabei.
August 21st, 2025 |
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Hochschulschriften, Jugend & Bildung, Wissenschaft
Thorben Struck (2024): Zwischen Notwendigkeit und Widerstand: Eine erziehungswissenschaftlich-ethnographische Studie zum Leben und Helfen unter heteronomen Bedingungen
Dissertation, Universität Hamburg (Fakultät für Erziehungswissenschaft), S. 293.
→zur Downloadseite der SUB Hamburg
Abstract (Link):
Diese Dissertation untersucht die Lebensrealitäten und Bewältigungsstrategien junger männlicher Roma bulgarischer Herkunft und ihrer Familien im marginalisierten Stadtteil Gaarden-Ost in Kiel. Auf Basis einer einjährigen ethnographischen Forschung mit teilnehmender Beobachtung werden die strukturellen Herrschaftsverhältnisse analysiert, die ihre Lebenswelten prägen, sowie ihre alltäglichen Widerstandspraktiken. Im Rahmen eines kategorial-analytischen Auswertungsverfahrens der empirischen Daten nimmt die Arbeit eine machttheoretische Deutung vor und zeigt unter Bezug auf Konzepte des alltäglichen Widerstands deren empirische Relevanz auf.
Fünf zentrale Bewältigungskontexte werden identifiziert: „Orte, Räume und Zeiten“, „Antiziganismus“, „Repressionsapparate“, „Bürokratie und Institutionen“ sowie „Organisierte Kriminalität“. Die Ergebnisse verdeutlichen ein Spannungsfeld der Bewältigungshandlungen zwischen Anpassung und Widerstand. Die habituelle Verankerung widerständigen Handelns wird hierbei theoretisch fundiert und in seiner empirischen Relevanz als „Habitus zwischen Notwendigkeit und Widerstand“ beschrieben.
Die ethnographische Untersuchung beleuchtet zudem die Hilfestrukturen, die die jungen Männer nutzen, und differenziert diese in formale, non-formale und informelle Felder der Hilfe. Read the rest of this entry »
August 18th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 11.8.2025 (mp3)
In den nächsten 60 Minuten werden Sie auf Radio MORA mit „mehr“ an Roma-Musik verwöhnt. Der „Romani Ora“-Musikmontag versorgt Sie außerdem mit den Volksgruppennachrichten. Durch die Sendung begleitet Sie Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 12.8.2025 (mp3)
„Jesus Christ Superstar“ verzaubert aktuell die Besucherinnen und Besucher auf der Burg Güssing. Adi Gussak erzählt uns mehr über das Kult-Musical im neuen Tagesbeitrag.
Anhören: →Sendung vom 13.8.2025 (mp3)
Bereits zum 25. Mal fand heuer das „Picture On“-Festival in Bildein statt. Emilia Nemeth berichtet aus dem Dorf ohne Grenzen vom legendären Open-Air-Spektakel. Die Volksgruppennews versorgen Sie mit Wissen über die aktuelle Situation der Roma und Sinti im In- und Ausland. Es moderiert Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 14.8.2025 (mp3)
Im Tagesthema dieser Sendung nehmen wir Sie mit nach Mariazell. Dort fand heuer bereits die 29. Roma-Wallfahrt, organisiert von der Roma Pastoral, statt. Und wie jeden Donnerstag hören Sie heute auch wieder ein Stück Geschichte in „Mri historija“.
August 14th, 2025 |
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Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte
Die Zahl der gewaltorientierten Rechtsextremisten in Deutschland schätzt der Verfassungsschutz auf 15.300 Personen.
(Quelle/pdf)
August 13th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 5.8.2025 (mp3)
In der „Romani Ora“ vom 5. August, moderiert von Adi Gussak, gab es im Tagesthema etwas über die „BookTalks“ der Arbeiterkammer-Bibliothek in Oberwart zu hören. Und in der Rubrik „Mindenfelitiko“ wartet es ein interessanter Musiktipp auf Sie.
Anhören: →Sendung vom 6.8.2025 (mp3)
Im Tagesthema dieser Sendung stellen wir Ihnen den neuen Fotografen in Oberwart, Marvin Auerbäck, vor. Außerdem stehen die internationalen Volksgruppennews und die beste Roma- und Nicht-Roma-Musik auf dem Programm.
Anhören: →Sendung vom 7.8.2025 (mp3)
Im Tagesthema bringen wir einen Beitrag über das Sprachferienlager des Burgenländisch-Ungarischen Kulturvereins (BUKV). Und in der Rubrik „Mri Historija“ erzählt Alexander Gussak über die Romasiedlung in Rust vor und nach dem Zweiten Weltkrieg.
Anhören: →Sendung vom 8.8.2025 (mp3)
In der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ gibt es diesmal etwas über den Hype um das Plüschmonster „Labubus“ zu hören. Und im Veranstaltungskalender haben wir die besten Ausgehtipps fürs Wochenende für Sie zusammengesucht.
August 12th, 2025 |
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Film & Theater, Literatur & Bücher, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft, dROMa (Magazin)
Aktujeli kenvi pedar Romengere-kipi ando mediji
So o avre dschene patschan, pedar o Roma te dschanel, tschak tschulo upre ajgeni kontaktoskere terdschijiptscha pal dschal, hatek tschak famitlim hi – hamischno dschanipe andar o mediji, pherde negativi kipenca, save ojs tschatschiptscha ar dim on. O ande televisa taj ande komiktscha use ledschime Romengere-sikajiptscha akan duj kenvi andar i Germanija aun pumenge dikle.
Falato 1: Tatort taj Talkshows
Katharina Peters: Das deutsche Fernsehen und der Fall ,Rassismus‘. Mediale Inszenierungen von Sinti und Roma im Tatort und in politischen Talkshows (= Edition DISS, Bd. 46), falog Unrast: Münster 2021, 164 riktscha.
Sar adala medijali sikajiptscha le Romendar ande prindscharde formatscha la nimtschka televisatar naschen, jek sani kenva la „edicijonatar DISS“ aun peske dikel. I Katharina Peters, adaj mindenfelitike Polit-Talkshowenca taj ofto „Tatort“-serijenca donde pe bescharel: usar „Armer Nanosh“ (1989) taj „Kleine Diebe“ (2000) pedar o Betschi-krimi „Die schlafende Schöne“ (2005), „Brandmal“ (2008) „Mein Revier“ (2012) taj „Angezählt“ (2013) dschi otscha use „Mia san jetz da, woʼs weh tut“ (2016) taj „Klingelingeling“ (2016).
Taj oj mindig uso glajchi koja perel: O butvar sterejotipischi sikajipe rasistischi aun fitime kipi anel, save jek kontrasto le „ajgeni kojastar“ taj le „durutne kojastar“ soraljaren. Adaj te o tschule latsche probalintschage, ando krimiskero phukajipe te rasismus te tematisirinel, hatek nischta naschtig keren. Read the rest of this entry »
August 11th, 2025 |
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Film & Theater, Literatur & Bücher, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft, dROMa (Magazin)
Aktuelle Bücher über Roma-Bilder in den Medien
Was die Mehrheitsgesellschaft über Roma zu wissen glaubt, basiert nur selten auf eigenen Kontakterfahrungen, sondern ist in der Regel vermittelt – vermeintliches Wissen aus den Medien, voller negativer Bilder, die als Wahrheiten ausgegeben werden. Die in TV und Comics kolportierten Roma-Darstellungen behandeln nun zwei Publikationen aus Deutschland.
Teil 1: Tatort und Talkshows
Katharina Peters: Das deutsche Fernsehen und der Fall ,Rassismus‘. Mediale Inszenierungen von Sinti und Roma im Tatort und in politischen Talkshows (= Edition DISS, Bd. 46), Unrast Verlag: Münster 2021, 164 Seiten.
Wie diese medialen Inszenierungen von Roma in populären Formaten des deutschen Fernsehens funktionieren, untersucht ein schmaler Band der „Edition DISS“. Katharina Peters knüpft sich darin diverse Polit-Talkshows und acht „Tatort“-Folgen vor: von „Armer Nanosh“ (1989) und „Kleine Diebe“ (2000) über den Wien-Krimi „Die schlafende Schöne“ (2005), „Brandmal“ (2008) „Mein Revier“ (2012) und „Angezählt“ (2013) bis zu „Mia san jetz da, woʼs weh tut“ (2016) und „Klingelingeling“ (2016).
Und sie gelangt zum immer gleichen Fazit: Die vorwiegend stereotype Inszenierung transportiert rassistisch aufgeladene Bilder, die einen Gegensatz von „Eigenem“ und „Fremdem“ etablieren. Dagegen bleiben auch die wenigen vorsichtigen Versuche, innerhalb der Krimierzählung auch Rassismus zu thematisieren, letzten Endes machtlos.
Fiktionale und nicht-fiktionale Formate, „Tatort“ und Talkshows, spielen einander wechselseitig in die Hände, um ihre Roma-Bilder zu konstruieren. „Die fiktional produzierten Ressentiments [werden] im realen politischen Diskurs aufgegriffen und vice versa.“ (S. 12) Mit Bezug auf reale Ereignisse und tagespolitische Debatten skizziert Peters, wie sich so auch der Fokus der Roma-Darstellungen verschiebt: Read the rest of this entry »
August 8th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken
„Der 2. August ist internationaler Roma-Genozid-Gedenktag. Eine halbe Million Roma und Sinti wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Als (meines Wissens) einzige Stadt Österreichs gedenkt die Stadt Graz mit einer Beflaggung am Rathaus. In Wien immerhin ein paar Bezirksvertretungen“, schreibt der Grazer Stadtpolitiker Tristan Ammerer, unter anderem Sprecher für Erinnerungspolitik und Menschenrechte der Grünen im Gemeinderat, auf BlueSky.
Dazu postet er dieses Foto (hier größer), das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.
August 6th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 31.7.2025 (mp3)
In der „Romani Ora“ vom 31. Juli, moderiert von Adi Gussak, berichten wir im Tagesthema über die Buchpräsentation der Grafenfamilie Erdődy im Ungarischen Medien- und Informationszentrum (UMIZ). In der Rubrik „Mri Historija“ erzählt Alexander Gussak über die Roma-Siedlung in Liebing (Gemeinde Mannersdorf im Bezirk Oberpullendorf) vor und nach dem Zweiten Weltkrieg.
Anhören: →Sendung vom 1.8.2025 (mp3)
In dieser „Romani Ora“ steht für Sie die beste Roma-Musik, internationale Volksgruppennachrichten und den Veranstaltungskalender auf dem Programm. Außerdem gibt es natürlich eine Folge „Young, wild and free – le ternenge“ zu hören, in der sich unsere Praktikantin Emilia Nemeth umgehört hat, was die Jugend bis jetzt in den Ferien gemacht hat und was sie noch machen wird.
Anhören: →Sendung vom 4.8.2025 (mp3)
In der Sendung vom 4. August gibt es eine weitere Ausgabe unseres Musikmontags zu hören, die Adi Gussak moderiert. In der Rubrik „Kultura hetvinate“ erzählen wir vom legendären Manoush-Musiker Django Reinhardt.
August 4th, 2025 |
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Facts & Figures, Literatur & Bücher
„Zigeuner“ finden sich in Goethes literarisch-poetischem Werk 12-mal: in 6 Schauspielen, 4 Gedichten und 2 Romanen.
(Quelle)
August 3rd, 2025 |
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Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Religion
Katholische Aktion Österreich warnt vor Attacken auf die Menschenwürde: Aufruf zur christlichen Solidarität zum Roma- und Sinti-Gedenktag am 2. August
Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) warnt vor subtilen und offenen Attacken auf die Menschenwürde aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit und ruft zu christlicher Solidarität auf. Die Volksgruppen der Roma und Sinti wurden erst im Jahr 1988 offiziell als Opfergruppe der nationalsozialistischen Herrschaft anerkannt. Seit 2015 wird auf europäischer Ebene am 2. August an die Holocaust-Opfer dieser ethnischen Minderheiten gedacht. Im Jänner 2023 beschloss der österreichische Nationalrat, auch in Österreich jeweils am 2. August offiziell der unter dem NS-Regime verfolgten und ermordeten Roma und Romnja sowie Sinti und Sintizze zu gedenken.
„Die systematische Vernichtung von ethnischen Minderheiten kam nicht plötzlich über Nacht. Jahrzehntelange systematische Diskriminierung und Herabwürdigung, die Betroffene in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld spürten, waren Vorläufer des grausamen Vernichtungsprogramms der Nazis“, erinnert Katharina Renner, Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich und mahnt: „Derartige Attacken auf die Menschenwürde, egal in welcher Form und seien sie noch so subtil, dürfen nie wieder stattfinden.“
Dass es in unserer Gesellschaft noch immer Attacken auf Minderheiten und Volksgruppen gibt, zeigen auch die Grabschändungen der letzten Ruhestätte von Roma und Sinti, Romnja und Sintizze des letzten Sommers und heurigen Frühjahrs auf mehreren Wiener Friedhöfen. Und es gibt spürbare Diskriminierung von Angehörigen dieser Volksgruppen am Arbeitsplatz, in der Schule und durch Medienberichte, wie der Verein Romano Centro in seinen Berichten aufzeigt. Oft trauen Betroffene sich nicht, Vorfälle und Übergriffe zu melden, aus Angst, ihre Lage würde sich dadurch noch weiter verschlechtern. Read the rest of this entry »
August 2nd, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Politik
Der 2. August erinnert an die ermordeten Roma und Sinti im Nationalsozialismus. Bundesratspräsident Peter Samt und Zweiter Nationalratspräsident Peter Haubner legten im Gedenken Kränze nieder.
Rund 500.000 Roma und Sinti wurden Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurden im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau über 4.000 Angehörige der Volksgruppe ermordet. Seit 2015 gilt der 2. August in Europa als Gedenktag für Roma und Sinti – in Österreich seit vergangenem Jahr.
Kranzniederlegung im Gedenken an hunderttausende Opfer
Bundesratspräsident Peter Samt und Zweiter Nationalratspräsident Peter Haubner legten im Namen der Parlamentsspitze Kränze nieder. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Volksgruppenbeirats der Roma, Emmerich Gärtner-Horvath und dessen Stellvertreter Andreas Sarközi, gedachten sie der Opfer.
Es sei ihm wichtig, dass Volksgruppen in Österreich nicht gegeneinander, nicht nebeneinander, sondern miteinander leben und dass die kulturellen Wurzeln, die Verschiedenartigkeit und das Gemeinsame geschätzt werden, erklärt der Vorsitzende der Länderkammer Peter Samt. „Was einst mit Vorurteilen begann, endete in Lagern und Gräbern“, betont Zweiter Nationalratspräsident Peter Haubner. „Wer heute noch schweigt, wenn Roma und Sinti oder andere Minderheiten angefeindet werden, hat aus der Geschichte nichts gelernt. Am Gedenktag hören wir hin, erinnern uns und geloben, niemals zu schweigen.“
Im Rahmen der Veranstaltung wurde von dem Schauspieler Serge Falck ein Text aus dem Interviewprojekt „Mri Historija“ des Vereins Roma-Service vorgetragen. Geschildert wird dabei die Lebensgeschichte von Anton Müller, einem Überlebenden der Konzentrationslager Auschwitz und Mauthausen. Read the rest of this entry »
August 1st, 2025 |
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Interview, Radio, Podcast & TV
Antiziganismus in Österreich – Zeitzeugengespräch mit Stefan Horvath
Vienna REC/Orange 94.0, 15.7.2025 (1:26:50)
30 Jahre nach dem Rohrbombenattentat von Oberwart spricht Stefan Horvath über die Erinnerung an den Porajmos (nationalsozialistischer Völkermord an europäischen Sinti*zze und Rom*nja) und die anhaltende Diskriminierung von Rom*nja in Österreich. Stefan Horvath ist Zeitzeuge in mehr als nur einer Dimension: Seine Eltern überlebten Auschwitz, sein Sohn Peter Sárközi wurde Opfer des neonazistischen Attentats von Oberwart. Er teilt seine Erfahrungen in Büchern (u.a. Ich war nicht in Auschwitz und Katzenstreu) und durch seine Erinnerungsarbeit.
Stefan Horvath, Schriftsteller, Oberwart
Moderation: Lea Riener, Initiative Edut, Wien
Bearbeitet von: Katharina Reisner
Die Veranstaltung fand am 8. Mai 2025 im Depot statt. In Kooperation mit Edut – Initiative für Erzählen, Diskutieren und transgenerationelles Erinnern und HÖR – Hochschüler*innenschaft Österreichischer Roma und Romnja.
(Text & Sendung: Vienna REC via CBS)