April 6th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 2.4.2024 (mp3)
In dieser Sendung hören Sie einen Beitrag über die Jahresversammlung des „Forum4Burgenland“. Eine Veranstaltung, die die Volks.gruppensprachen im Burgenland thematisiert. Und wie immer hören Sie die meiste und abwechslungsreichste Roma-Musik. Moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 3.4.2024 (mp3)
Für diese Ausgabe haben wir einen Beitrag über das Symposium anlässlich des Gedenkens an die 180 ermordeten jüdischen Zwangsarbeiter in Rechnitz vorbereitet. Der Verein Refugius wählte den Titel „Nie wieder ist jetzt“ für die Veranstaltung und thematisierte auch den aktuellen Krieg in Israel. In „Young, wild and free – le ternenge“ nimmt uns Adi Gussak mit zum Osterfeuer in Oberwart und berichtet, in welchem Ausmaß die Jugend noch Ostertraditionen kennen und feiern.
Anhören: →Sendung vom 4.4.2024 (mp3)
Die Donnerstagsausgabe der „Romani Ora“ mit Tina Nardai auf Radio MORA. Im Tagesthema steht der „mehrsprachiger Vorlesetag in der BAfEP Oberwart“ auf dem Programm, an dem auch Landesrätin Daniela Winkler teilgenommen und den Kindern etwas vorgelesen har. Und in „Mri historija“ erzählt uns Alex Gussak spannende Facts über den Ort Krensdorf (Bez. Mattersburg).
April 4th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Religion, Wissenschaft
Franz Josef Schäfer: Arnold Fortuin. Die Verfolgung der Sinti und Roma im Saarland, Saarbrücken 2022 [→Blattlaus-Verlag]
Der Illinger Historiker Franz Josef Schäfer legt erstmalig die Geschichte der saarländischen Sinti und Roma vor, einer weitgehend vergessenen NS-Opfergruppe.
Pfarrer Arnold Fortuin war der erste Seelsorger der deutschen Sinti und Roma. Bereits seit den Zwanzigerjahren des 20. Jh. betreute der damalige Saarbrücker Kaplan an der Michaelskirche in Saarbrücken St. Johann die Außenseiter und erteilte ihnen Unterricht. In der NS-Zeit gab er ihnen Trost. Nach dem Krieg war er ihr Anwalt und Berater in Entschädigungsfragen. Seit 1955 findet alljährlich eine Wallfahrt von Sinti und Roma statt zur Illinger Bergkapelle.
Die Monografie würdigt ausgiebig zum ersten Mal den Menschen und Seelsorger Fortuin, der viele Jahre nach seinem Tod mit dem Bau des Fortuin-Hauses in Berlin sowie der Benennung einer Straße und einer Schule in Illingen eine späte Anerkennung gefunden hat. Neben einem historischen Abriss der Minderheit stellt der Autor ihren Verfolgungsweg auf quellenkundlicher Basis dar am Beispiel ausgewählter Familien. Wie die Bevölkerungsgruppe in belletristischen Werken saarländischer Autorinnen und Autoren gesehen wurde, ist ebenfalls vorzufinden.
(Text: Blattlaus-Verlag)
Das Buch von Franz Josef Schäfer, thematisiert in der ausführlichen Darstellung der Vita des katholischen Geistlichen den Widerspruch von individueller menschlicher Hilfe und politischer Ignoranz der Amtskirche. Schäfer betrachtet einerseits Fortuins Loyalität gegenüber dem Dienstherrn und schildert andererseits, akribisch recherchiert und mit großer Empathie, das persönliche Aufbegehren des Priesters, sein ungebrochenes Engagement für die Minderheit, sein Eintreten gegen die Unterlassungen und Ignoranz der Mehrheit. Der Autor bewahrt sich dennoch die notwendige Distanz. Der Zivilcourage Fortuins, die riskante Unterstützung der Roma und Sinti in der NS-Zeit und der kontinuierliche Einsatz für die Rechte der Roma und Sinti nach 1945, steht pointiert die Kritik an den Äußerungen des Kirchenmannes gegenüber, nämlich der Kolportage des üblichen Klischees, den verbrämten Generalisierungen, die seit Jahrhunderten Grundlage der Diskriminierung sind. Read the rest of this entry »
April 3rd, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 28.3.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA hören Sie einen Beitrag von Marcel Horvath zum Thema Zeitumstellung. Und in der Kategorie „Mri historija“ gibt Alex Gussak Einblick in die Vergangenheit und Erlebnisse des Herrn Karl Heinz Gober (Anm.: aus unserer Zeitzeugendokumentation Amari historija). Dazu spielt’s die abwechslungsreichste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 29.3.2024 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ beinhaltet den Veranstaltungskalender/Mulatintschage und die zweisprachigen internationalen Volksgruppennachrichten. Und in der Jugendsendung erfragt unser Redakteur Adi Gussak, ob die Jugend an österlichen Traditionen festhält und wie lange man an der Osterhasen geglaubt hat. Moderiert wird die Sendung von Tina Nardai.
April 2nd, 2024 |
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Musik, Radio, Podcast & TV
Konzert: Diknu Schneeberger/Christian Bakanic Quartett im November 2023 im Wiener RadioKulturhaus
→Anhören (91 Min.)
Ö1/Sendereihe On Stage | 18.3.2024
Gestaltung: Jörg Duit | Playlist auf orf.at
Vor einigen Jahren kreuzten sich die Wege des aus dem Südburgenland stammenden Akkordeon-Virtuosen Christian Bakanic und des Wiener Gitarristen Diknu Schneeberger, der mit seinem Trio seit Jahren dabei ist, das Sinti-Swing-Repertoire auf seine Weise zu erweitern. Ende November 2023 erschien das fulminante Debüt-Album „Avanti Avanti“ der nun als „Schneeberger & Bakanic Quartett“ auftretenden Band, die das Werk in ebenso blendender Spiellaune am 29. November im ausverkauften Großen Sendesaal des „Wiener RadioKulturhauses“ vorstellte.
Das Publikum kam an diesem von virtuoser Musikantik geprägten Abend voll auf seine Kosten: Verblüffende technische Rasanz in der Nachfolge Django Reinhardts war ebenso zu hören wie farbenreiche Bossa- und Walzer-Kompositionen. Christian Bakanic legte mehrmals das Akkordeon zur Seite, um zur Steirischen Harmonika zu greifen und in Kompositionen wie „Pannonia“ seine burgenländischen Wurzeln zu reflektieren. Auch Diknu Schneeberger brachte mit beschwingten Folk-Jazz-Stücken wie dem Flamenco-gefärbten „Abundancia“ andere Farben ins Programm ein, Read the rest of this entry »
April 1st, 2024 |
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Facts & Figures
Im Bulgarien der Zwischenkriegszeit spielten auch Roma (Nikola Tarzobaliyev, Shakir Pashov) eine wichtige Rolle in der kommunistischen Bewegung.
(Quelle)