Rombiz: Round Table in Oberwart
Januar 28th, 2021 | Published in Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen
Schulterschluss in der Corona-Krise beim Online-Treffen von Sozialpartnern, Vereinen und Unternehmen in Oberwart: BFI Burgenland veranstaltete „Online Round Table“ im Rahmen von Rombiz
meinbezirk.at: Einen interessanten Austausch mit dem Grundthema „Kleine Unternehmen und die Covid-Krise“ bot das vom BFI Burgenland organisierte virtuelle Treffen von Vertretern der Sozialpartnerschaft, Unternehmern und Roma-Vereinen am 22. Jänner 2020. Zum „Online Round Table“ wurde im Rahmen von Rombiz von Christoph Greiner, Leiter des BFI Oberwart, geladen – das BFI ist Leadpartner in diesem Interreg-Projekt.
Arbeiterkammer- bis Roma-Vertreter
Mit dabei waren Arbeiterkammerpräsident Gerhard Michalitsch, Regionalstellenleiterin der WK Oberwart Verena Schermann, ÖGB-Regionalsekretär Edmund Artner, Unternehmerin und Expertin in Gründungsfragen Anja Haider-Wallner, Geschäftsführer der Roma-VHS und Kulturschaffender Horst Horvath, Vorsitzender des Roma-Volksgruppenbeirats Emmerich Gärtner-Horvath sowie für das BFI-Geschäftsführer Jürgen Grandits und Bildungsmanagerin Beate Venus. Die Teilnehmenden berichteten von den Auswirkungen der Covid-Krise in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern und diskutierten mögliche Lösungsansätze für alle Betroffenen.
Rombiz als Unterstützung
Statements aus der Sicht der Roma kamen von zwei namhaften Vereinsvertretern der Volksgruppe, die das Projekt Rombiz, das vor allem kleine Unternehmen aus dieser Zielgruppe unterstützt, von Beginn an mittragen: Von einem großen Anstieg an sozialen Problemen erzählte Emmerich Gärtner-Horvath, die in seinem Verein Roma-Service stark merkbar seien. Es sei nun mehr Unterstützung in allen Bereichen gefragt, vor allem in der angebotenen Lernbetreuung. Auch er wünscht sich Möglichkeiten, das Selbstbewusstsein der Volksgruppe zu stärken und Personen, die sich als Vorbilder trauen, sich als Roma zu outen.
Horst Horvath berichtete von der Kultur- und Bildungsszene über eine Vielzahl an abgesagten Veranstaltungen. Dies sei nicht nur für alle Beteiligten problematisch, sondern im Besonderen für die Aufarbeitung der Geschichte der Volksgruppe, wo noch viel zu tun sei und die Voraussetzung dafür sei, dass sich Roma in Zukunft selbstbewusster präsentieren könnten. Dies sei auch wichtig, um die Bereitschaft der Roma zu erhöhen, in die Selbständigkeit zu gehen und sich dann als erfolgreiche Roma-Unternehmen zu deklarieren. Read the rest of this entry »