Minderheit zweiter Klasse
Juli 4th, 2011 | Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
In Schleswig-Holstein leben etwa 5.000 Sinti und Roma, erste Hinweise auf sie führen zurück ins 15. Jahrhundert. Nun ist in dem Bundesland auch der vierte Anlauf, die Sinti und Roma in die Landesverfassung aufzunehmen und ihnen – wie Friesen und Dänen – „Anspruch auf Schutz und Förderung“ zu gewähren, gescheitert: Die CDU legte sich quer – weil die (seit Jahrhunderten dort ansässige) Volksgruppe nicht „landesspezifisch“ genug sei; und die FDP enthielt sich – aus Koalitionsräson (mehr hier). In einer gemeinsamen Presseerklärung zeigen sich die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ und die „Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen“ (FUEV) enttäuscht über die Nichtanerkennung der Volksgruppe: „Damit wird leider in Schleswig-Holstein eine Zweiklassengesellschaft im Minderheitenschutz bestätigt. Die Sinti im Bundesland werden dadurch nachhaltig diskriminiert und schlechter gestellt als die beiden bereits in der Verfassung von Schleswig-Holstein erwähnten Minderheiten“, kritisiert der FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen. Die Nicht-Anerkennung sei eine Verletzung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen des Europarates vom 5. November 1992 und des Rahmenübereinkommens des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten vom 1. Februar 1998.
Pressemitteilung, 1. Juli 2011: (…) Als grobe Verletzung des europäischen Minderheitenrechtes und verwerfliche Missachtung einer NS-verfolgten deutschen Minderheit haben die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) und die Gesellschaft für bedrohte Völker-International (GfbV-Int.) die erneute Zurückweisung der schleswig-holsteinischen Sinti-Gemeinschaft durch den Landtag Schleswig-Holsteins bezeichnet. Mit knapper Mehrheit und nur dank der Stimmenthaltung von CDU und FDP scheiterte am 29. Juni erneut der Versuch, dieser autochthonen und alteingesessenen Minderheit Verfassungsrang zu geben und sie dadurch mit der friesischen und der dänischen Minderheit gleichzustellen.
„Der Kieler Landtag war leider nicht mutig genug, europäisches Minderheitenrecht für alle drei Volksgruppen gleichermaßen gelten zu lassen, scheinbar hat man dort aus der NS-Vergangenheit nicht gelernt“, kritisierte Tilman Zülch, Präsident der GfbV.-Int
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. Zwar habe die Bundesrepublik Deutschland die „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen“ des Europarates vom 5. November 1992 längst unterzeichnet, so die Präsidenten der beiden internationalen Institutionen Tilman Zülch und Hans Heinrich Hansen, doch habe sich dies offensichtlich noch immer nicht zu den Regierungsparteien CDU und FDP herumgesprochen. Immerhin habe die SPD sich den Grünen und dem Südschleswiger Wählerverband (SSW) angeschlossen und dieses Mal zugestimmt, den Sinti endlich auch Verfassungsrang zu geben.
„Es ist ein bodenloser Skandal, dass CDU-Abgeordnete ihr Votum mit der Nicht-Bodenständigkeit der Sinti begründeten“, sagte Zülch. „Sinti sind in Schleswig-Holstein seit mehreren Jahrhunderten ansässig.“ Read the rest of this entry »
Roma in der Dortmunder Nordstadt – Chronologie einer Kampagne
Wie 




Interview mit der ungarischen Roma-Diplomatin Erika Horváth
In den vergangenen Tagen haben in Rom über 1000 – vorwiegend rumänische – Roma durch Zwangsräumungen ihre Unterkunft verloren. 150 bis 200 nun von der Abschiebung bedrohte Roma haben daraufhin am Freitag die päpstliche Basilika San Paolo
Wie aus einem Bericht des Bürgermeisters von Rom, Gianni Alemanno, hervorgeht, wurden in den vergangenen Tagen über 1000 zumeist aus Rumänien stammende Roma aus ihren nicht genehmigten Barackensiedlungen
Am Rande eines Bürgerkrieges: Roma in Ungarn werden „evakuiert“
Amnesty-Bericht:
In der Schau „Wir sind Bettler“ im Grazer Stadtmuseum beziehen Künstler zum Bettelverbot in der Steiermark deutlich Stellung
Upri „politischi rik“ i EU ando lejcti bisch berscha na schofintscha le, le Romenge te Sintijenge valaso te kerel, phentscha o Valeriu Nicolae, direkteri le politischi centrumistar le Romenge taj tschulipenge ande Bukarest, ando vakeripe la Gilda Horvathaha la sendungake Radijo Kaktus. O Valeriu Nicolae but deficitscha andi europitiki Romengeri politik dikel: „Na del but Romengere ekspertscha andi EU taj o Roma söbst tschak igen marginali ando procestscha integririm hi. Kekaj afka hi, iste o vilagi save use hi, soraleder ando ferantvortinipe lim on, mint on iste o angle tschalajiptscha la EU-atar prik bescharen.“
„Politisch gescheitert“ sei die EU in den letzten zwanzig Jahren, was die Roma und Sinti betreffe, erklärte Valeriu Nicolae, Direktor des Politik-Zentrums für Roma und Minderheiten (
Integration statt Ausweisung: Nach dem Streit um die Roma-Politik drängt die EU-Kommission die 27 Staaten zur wirtschaftlichen und sozialen Integration dieser Minderheit. Die in der EU lebenden 10 bis 12 Millionen Roma sollen mehr Jobs und einen besseren Zugang zu Wohnungen, Schulen und Gesundheitsversorgung erhalten. Diese Ziele setzt die Roma-Strategie, die die EU-Kommission gestern in Straßburg verabschiedete. Im Juni sollen die Staats- und Regierungschefs dies auf ihrem Gipfel beschließen. Die 27 EU-Staaten sind aufgerufen, bis Jahresende eigene nationale Konzepte vorzulegen.