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Facts & Figures (370)

Mai 31st, 2021  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung

Der erste Roma-Kin­der­gar­ten Ru­mä­ni­ens wur­de im Ok­to­ber 1933 in Bu­ka­rest – als Re­sul­tat des dor­ti­gen Ro­ma­kon­gres­ses – of­fi­zi­ell er­öff­net.

(Quelle)

Israelischer Bildhauer Dani Karavan gestorben

Mai 31st, 2021  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Geschichte & Gedenken

Dani Karavan vor dem Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas (© Zentralrat Deutscher Sinti und Roma)Dani Karavan, der neben vie­len Kunst­wer­ken welt­weit auch das Denk­mal für die im Natio­nal­so­zia­lis­mus er­mor­de­ten Sinti und Roma Europas ge­schaf­fen hat, starb im Al­ter von 90 Jah­ren am 29. Mai in Tel Aviv. Dani Ka­ra­van hat sich noch bis vor we­ni­gen Wo­chen per­sön­lich für den Schutz des Denk­mals in Berlin en­ga­giert.

In den Gesprächen mit Dani Karavan wurde deutlich, dass für ihn, wie für den Zentral­rat Deutscher Sinti und Roma, das Denkmal, das neben dem Reichs­tags­gebäude in Berlin an den Holocaust erin­nert, höchs­ten morali­schen und politi­schen Stellen­wert hat. Das Denkmal ist für Sinti und Roma in Deutschland und in Eu­ro­pa ein zentra­ler Ort des Ge­denkens, und er ist gleich­zeitig ein Ort der Er­inne­rung an die Ver­bre­chen des Holo­caust, dem über 500.000 Sinti und Roma zum Opfer fielen.

„Der Schutz und die Bewahrung des Denkmals für die im Natio­nal­sozia­lis­mus ermor­deten Sinti und Roma Europas hat für uns oberste Prio­rität. Wir haben hier unsere Ver­bunden­heit aus unserer gemein­samen Geschichte, unser gemein­sames Schicksal von Juden, Sinti und Roma zu­sam­men­ge­bracht, als Künstler der eine, und als Bürger­recht­ler und Politiker der an­dere. Der Ort, an dem sich das Denkmal mit dem Schwar­zen Wasser­becken im Zentrum be­findet, darf nicht in Frage ge­stellt werden, er muss im Sinne des Geden­kens, der Würde des Ortes und in der histo­ri­schen Ver­ant­wortung ge­schützt werden.“, erklär­ten bereits im 10. Juli 2020 Dani Karavan und Romani Rose ge­mein­sam nach einem aus­führ­li­chen Gespräch.

Als Dani Karavan nach dem Beschluss der Bundesregierung 1992 vom Vor­sitzen­den des Zentral­rats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, ge­beten wurde, das Denkmal für die im National­sozialis­mus ermor­deten Sinti und Roma Euro­pas zu gestal­ten, entwarf er dafür ein in die Stadt­land­schaft ein­ge­bettetes Ge­samt­kunst­werk, mit dem schwar­zen Wasserbecken im Zentrum. Read the rest of this entry »