April 5th, 2019 |
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Veranstaltungen & Ausstellungen
Plätze der Roma in Wien, ein Spaziergang durch die Zeit
Gastgeberin: Diana Sophia Maria Dworzack
Sa., 6. April 2019 von 14:00 bis 16:30
Anlässlich des Internationalen Tags der Roma und Sinti am 8. April findet auch heuer wieder ein Stadtspaziergang durch Wien statt. Dieser führt uns vom Romano Centro über den Stephansdom bis hin zum Ceija-Stojka-Platz. Es ist ein geführter interaktiver Spaziergang, deshalb ist es erwünscht, das Smartphone mit dabei zu haben!
Treffpunkt: Romano Centro um 13:45 Uhr
Hofmannsthalgasse 2, 1030 Wien
(Ankündigung)
April 5th, 2019 |
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Rassismus & Menschenrechte
Lynchmob attackiert Roma-Notunterkunft in Italien
Belltower.news: In Rom will ein rechter Mob ein Quartier von Roma „befreien“. Die Menschen versuchen, eine Wohnanlage zu stürmen und zünden Autos an. In Frankreich jagen bewaffnete Menschen Roma auf offener Straße (wir berichteten). Extrem rechte Parteien in Europa ernten nun die Früchte ihrer romafeindlichen Hetze.
(…) Im römischen Außenbezirk Torre Maura kam es in der Nacht auf Mittwoch, den 3. April, zu einem Angriff auf ein Aufnahmezentrum, in dem über 70 Roma und Romnija lebten (Anm. der dROMa-Red.: etwa die Häfte ist minderjährig). Angestachelt wurde dieser Aufstand laut italienischen Medienberichten durch die rechtsextremen Parteien „Casa Pound“ und „Forza Nuova“. Der Angriff dauerte mehrere Stunden, etwa 300 Personen beteiligten sich (Anm.: andere Medienberichte sprechen von über 200). Vordergründig protestierten sie gegen eine Übersiedlung der Roma und Romnija in ein Aufnahmezentrum vor Ort. Letztendlich entlud sich hier jedoch vor allem der Hass auf eben jene marginalisierte Minderheit, der schließlich auch in Vernichtungsphantasien mündete. Vor dem Tor des Aufnahmezentrums, rief ein Protestierender lautstark einem Rom zu: „Verschwinde, sonst bring ich dich um“, während ein anderer grölend hinzufügte: „Wir müssen sie lebendig verbrennen“. Neben römischen Grüßen aus dem Mob kam es auch zu faschistischen Chören, wie „Italien, Faschismus, Revolution“.
Nun hat Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi die Umsiedlung der Angehörige der Minderheit beschlossen. Und so wurden die Bewohner/innen unter Jubel-Rufen in Bussen abtransportiert. Den Umzug bezeichnete „Casa Pound“ sogleich auch als „großen Sieg“. Und auch Salvini äußert sich in einem Tweet: „Roma-Chaos in der Hauptstadt.“ (…)
Bitte lesen Sie den hier nur in Auszügen wiedergegebenen Artikel von Kira Ayyadi in voller Länge auf Belltower.news.