Servus Szia Zdravo Del tuha (Aug. 2012)
August 12th, 2012 | Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Radio, Podcast & TV
ORF 2 Burgenland: Servus Szia Zdravo Del tuha
Sendetermin: So., 12. Aug. 2012, 13.05 (VPS 13.05)
On demand | ORF-TVthek
Im mehrsprachigen Fernsehmagazin des ORF Burgenland präsentiert sich das Burgenland viersprachig. Die Sendung „Servus Szia Zdravo Del tuha“ wird sechsmal im Jahr ausgestrahlt. Im Zentrum der aktuellen Sendung stehen folgende Themen: ein slowenischer Marktfahrer aus Maribor in Oberwart, Alpe-Adria-Spiele in Oberwart, Sinowatz-Preis für den Verein Roma-Service, Aufführung der „Symphonie der Hoffnung“ in Wien, die Situtation der Roma in Kroatien und Präsentation einer dreisprachigen Schulmappe in Kroatisch Minihof und Nebersdorf.
Weitere Termine: 14. Oktober, 9. Dezember
Sinowatz-Preis für den Verein Roma-Service
Im Jüdischen Museum in Eisenstadt wurden die Fred Sinowatz-Wissenschaftspreise für das Jahr 2011 vergeben. Zwei der drei Preisträger thematisieren in ihren zeitgeschichtlichen Publikationen das Schicksal der Juden und der Roma: zwei, im Burgenland ansässige Volksgruppen, die von den Nationalsozialisten fast vollständig vernichtet wurden.
„Symphonie der Hoffnung“ im Musikverein
„Symphonie der Hoffnung“ ist der Titel eines zeitgenössischen Musikwerks, das eine grausame Episode aus der Zeit des Nationalsozialismus zum Inhalt hat. Konkret geht es um das Schicksal von 123 Personen, die aus St. Johann im Pongau und Goldegg deportiert und ermordet wurden – ein Schicksal, das auch viele Roma und Sinti ereilte. Die Symphonie der Hoffnung wurde im Wiener Musikverein aufgeführt, vom Sinfonischen Blasorchester Pongau unter der Leitung von Johann Mösenbichler und Harri Stojka, der selbst einen Großteil seiner Familie in den Vernichtungsstätten der Nationalsozialisten verlor.
Studienbesuch bei den Roma in Kroatien
Eine Gruppe der Volkshochschule der Burgenländischen Roma war kürzlich in Zagreb, um die Situation der Roma in Kroatien zu erkunden. Dabei wurden auch die Möglichkeiten für gemeinsame EU-Projekte ausgelotet. Die Chancen stehen gut, dass es bald ein burgenländisch-kroatisches Lernprojekt gibt, das beiden Seiten neue Perspektiven eröffnet.