Archive for Februar 4th, 2010

„Noch immer traumatisiert“

Februar 4th, 2010  |  Published in Geschichte & Gedenken, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Religion

Auf der Sprengfalle befestigtes SchildGedenkfeier in Oberwart 15 Jahre nach Bombenattentat


Mit einer Gedenkfeier und einem Ökumenischen Gebet wird am Donnerstagabend in Oberwart der vier Todesopfer des Rohrbombenattentats auf die Romasiedlung Am Anger vom 4. Februar 1995 gedacht. An der Gedenkveranstaltung, die um 18 Uhr am Ort des damaligen Mordanschlags beginnt, werden gemeinsam mit zahlreichen Volksgruppenvertretern der Roma auch der Eisenstädter Diözesanbischof Paul Iby, der burgenländische Superintendent Manfred Koch und Verteidigungsminister Norbert Darabos teilnehmen. Prof. Rudolf Sarközi, Vorsitzender des Volksgruppenbeirats der Roma, wird eine Gedenkrede halten, Johann Baranyai eine Botschaft von Bundespräsident Heinz Fischer verlesen.

Der Anschlag des später gefassten Bombenattentäters Franz Fuchs auf die Romasiedlung erschütterte vor 15 Jahren ganz Österreich. Vier Roma – Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath – wollten ein auf dem Weg vor ihrer Siedlung angebrachtes Schild mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien“ entfernen. Dabei explodierte ein Sprengsatz, der die vier Männer tötete. Auch 15 Jahre nach dem Attentat seien die Roma „noch immer traumatisiert“, sagte der österreichische Romaseelsorger Fabian Mmagu am Dienstag in einem „Kathpress“-Interview. Die Ereignisse von damals wären den Menschen stets präsent. „Nach dem Anschlag haben viele politische Verantwortungsträger gut geredet, aber niemand hat sich wirklich um die Psyche der unmittelbar Betroffenen und der ganzen Volksgruppe gekümmert“, kritisierte der Priester und Psychotherapeut. „Manche Roma haben bis heute Angst“, so Mmagu

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. Auch stellten sich die Angehörigen der Volksgruppe die Frage: „Sind wir überhaupt gefragt, können wir die Gesellschaft mitgestalten?“ (…)

Lesen Sie bitte den hier nur in Auszügen wiedergegebenen Artikel auf katholisch.at, dem Online-Portal der katholischen Kirche in Österreich.

Die Toten von Oberwart

Februar 4th, 2010  |  Published in Geschichte & Gedenken, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte

OberwartIn der Printausgabe des „Standard“ erinnert Wolfgang Weisgram heute an das Attentat in Oberwart, das vier jungen Burgenland-Roma vor genau 15 Jahren das Leben kostete. Wir bringen im Folgenden einen Auszug:

(…) Heute vor 15 Jahren zerfetzte eine perfide Sprengfalle, die Franz Fuchs, der Briefbomber, in der Nähe der Oberwarter Romasiedlung deponiert hatte, den 40-jährigen Josef Simon, den 27-jährigen Peter Sarközi, den 22-jährigen Karl Horvath und den 18-jährigen Erwin Horvath. Peter Sarközi war der Sohn des Stefan Horvath, die drei anderen Nachbarn, Freunde. Der Peter hatte einen Hund, einen Dackel, der hieß Murli. Mit dem ging Stefan Horvath zum Tatort und, so schrieb er es einmal, „zum ersten Mal habe ich einen Hund gesehen, der neben einem Toten saß und weinte“. Er selbst, der Stefan Horvath, konnte das nicht. „Ich fuhr“, erzählte er einmal dem Standard, „mit einem Freund in ein Kaffeehaus nach Bad Tatzmansdorf, hab ihm nichts gesagt. Erst dann bin ich wieder zum Tatort zurück.“

Da aber war dort und in der Nähe schon, im Vollsinn der Redewendung, der Teufel los. Die Polizei ermittelte mit beinahe ungewohntem Eifer. Sie durchsuchte – die Häuser der Roma-Siedlung, also den Wohnort der Opfer. Und sie dokumentierte damit etwas, das weit in die Politik hinein auf offene Ohren stieß. Noch ein knappes halbes Jahr nach dem Attentat, im Juli 1995, erklärte Jörg Haider: „Wer sagt, dass es da nicht um einen Konflikt bei einem Waffengeschäft, einem Autoschieber-Deal oder um Drogen gegangen ist?“ Read the rest of this entry »