Wissenschaft
Dezember 31st, 2009 |
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Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
Das Forum Tsiganologische Forschung der Universität Leipzig hat soeben auf seinem neuen Weblog „Netzwerken Romani/Gypsy Studies“ einen Aufruf zur Teilnahme an seinem 3. Workshop veröffentlicht, den wir hier gerne wiedergeben:

Das Forum Tsiganologische Forschung (FTF) lädt erneut (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen und Interessierte, die sich mit dem Thema „Zigeunerkulturen“ beschäftigen, zum „Netzwerken“ vom 23. bis 25. April 2010 nach Leipzig ein. Im Mittelpunkt des Treffens steht der interdisziplinäre Austausch und die Vernetzung von Forschenden, die sich regional- oder themenspezifisch mit „Zigeunerkulturen“ befassen. Dabei liegt das besondere Interesse an ethnologischen, regionalwissenschaftlichen, historischen, linguistischen, soziologischen u. ä. Beiträgen. Dazu möchten wir insbesondere Studierende und Absolventen, die ihre Abschlussarbeiten zu einem Thema der Tsiganologie schreiben bzw. schrieben, zur Teilnahme auffordern.
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Dezember 27th, 2009 |
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Wissenschaft
I turkitiki Romengeri-organisacija „Roman Kültürü Araştırma Geliştirme Yardımlaşma ve Dayanışma Derneği“ angle poar kurke le pomoschagoha le gouverneuristar andar Bursa jek forschinipeskero- taj informacijakero centrum kerde, ande savo but koji usi Romengeri-tema taj usi Romengeri-historija te lakel te del. O schero la organisacijatar Efkan Özçimen phenel, hot o centrum ando vest turkitiko Bursa le cilenge prado terdschola, save pumen le forschinipeha la Romengera kulturatar donde beschen: „Ando but deschberschengero eseri forschinipeskere butscha pedar Roma ando mindenfelitike universitetscha amare thanestar kerde ule; akan use sam, jek forschinipeskero- taj informacijonakero centrum te kerel, kaj i kultura le Romendar, EU-projekti adale keripeske pomoschinen, sikadi schaj ol.“
(Roma Daily News via cingeneyiz.org)
Dezember 26th, 2009 |
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Wissenschaft
Die türkische Roma-Organisation „Roman Kültürü Araştırma Geliştirme Yardımlaşma ve Dayanışma Derneği“ hat vor einigen Wochen mit der Unterstützung des Gouverneurs von Bursa mit der Errichtung eines Forschungs- und Informationszentrums begonnen, das umfangreiche Bestände zu Roma-spezifischen Themen und zur Roma-Geschichte umfassen soll. Der Leiter der Organisation Efkan Özçimen erklärte, dass das Zentrum im westtürkischen Bursa allen offen stehen werde, die sich mit der Erforschung der Kultur der Roma befassen: „Im Laufe der Jahrzehnte sind Tausende Forschungssarbeiten mit Roma-Bezug an den verschiedenen Universitäten unseres Landes durchgeführt worden; nun sind wir dabei, ein Forschungs- und Informationszentrum einzurichten, wo die Kultur der Roma nun dank der EU-Projekte vermittelt werden kann.“
(Roma Daily News via cingeneyiz.org)
Dezember 21st, 2009 |
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Interview, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Pester Lloyd: „Vaterlandslose Gesellen“ − Interview mit dem Antiziganismus-Forscher Markus End
Vorurteile und Hass gegen Roma bleiben besonders auch in Ungarn an der Tagesordnung. In einer Umfrage durch die EU aus dem Jahr 2008 halten 90% der ungarischen Roma ihre Diskriminierung in Ungarn für weit verbreitet und im europäischen Vergleich für am ausgeprägtesten. Die Roma-feindlichen Einstellungen sind jedoch kein ungarisches, sondern ein europäisches Problem, denn sie gehören zur gesamteuropäischen Geschichte und Gegenwart. Doch in Ungarn sind Stereotype und Chauvinismus besonders deutlich, sozusagen lehrbuchhaft, erkennbar. Einen einfachen Ausweg daraus gibt es nicht.
Um dieses so weitläufige Phänomen angemessen zu beschreiben, spricht die soziologische Forschung von „Antiziganismus“. Markus End, der sich derzeit als Doktorand am Zentrum für Antisemitismusforschung (TU Berlin) mit dem Thema beschäftigt und den Sammelband „Antiziganistische Zustände“ (dROMa-Blog) mitherausgegeben hat, erläutert im Gespräch mit Frederic Heine vom Pester Lloyd aktuelle Gründe und historische Hintergründe des Hasses auf Roma und wie sich die Mehrheitsgesellschaft „ihre Zigeuner“ selbst gebastelt hat. Er sieht die Wurzeln des Antiziganismus in den Grundstrukturen der europäischen Tradition selbst begründet: Nationalismus und Arbeitsethos. Weshalb sich das Problem hartnäckiger hält, als einem lieb sein kann …
Lesen Sie das ausführliche Interview im Pester Lloyd.
Dezember 7th, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft
Radijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
4.12.2009, 20:00 & 5.12., 20:30 & 7.12., 11:30 orenge
„Me mindig upro rodipe somahi pal mre phrala taj mri phen. Me kamahi te dschanel, so lenca kerdo ulo“, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath, schero le projektistar „Mri Historija – Meine Geschichte“, te le pal leskeri motivacija phutsches. „Me mindig manuschen phutschavahi, save maschkar i nacijonalsocijalistischi cajt dschivnahi, so ande oja cajt tschatschikan lenca kerdo ulo. Adaleha o na vakeripe phaglo sina, taj o phukajipe kesdintscha“, phukal o Gärtner-Horvath ande „Radijo Kaktus“. Le Gärtner-Horvathiskeri familija 1943 legedi uli. Leskere phrala taj leskeri phen imar uso ladipe Auschwitzate murdarde ule. Ov schoha na tromtscha le Josef (desch berscha terno), Karl (ofto berscha terno), taj la Berta (schov berscha terni) te prindscharel.
O farajn Roma-Service presentirintscha ando 26.11.2009 ando ORF-thaneskero schtudijo andi Tikni Martona o cajtceugeniskero projekto „Mri Historija – Meine Geschichte“. O aktujeli ardipe le Radijo Katusistar le projektiske „Mri Historija“ vidmim hi.
Dezember 5th, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
4.12.2009, 20:00 & 5.12., 20:30 & 7.12., 11:30 Uhr
„Nach den Interviews haben wir oft eine Stunde geschwiegen. Erst danach konnten wir langsam darüber sprechen, was wir gehört hatten“, sagte Emmerich Gärtner-Horvath sichtlich berührt bei der Präsentation der Roma-Zeitzeugen-Edition „Mri Historija − Meine Geschichte“. Erschreckend, berührend und manchmal auch überraschend ist das Ergebnis, das auch Projektleiter Emmerich Gärtner-Horvath nicht kalt lässt. „Nach den Interviews haben wir oft eine Stunde geschwiegen. Erst danach konnten wir langsam darüber sprechen, was wir gehört hatten. Die Interviews haben uns manchmal schlaflose Nächte bereitet“, so Gärtner-Horvath im Interview mit Gilda Horvath.
„Ich war immer auf der Suche nach meinen eigenen Geschwistern. Ich wollte wissen, was ihnen widerfahren ist“, sagt Emmerich Gärtner-Horvath, wenn man ihn nach seiner Motivation fragt. Gärtner-Horvaths Familie wurde 1943 deportiert. Seine Geschwister verstarben bereits beim Transport nach Auschwitz. Er lernte Josef (zehn Jahre alt ), Karl, (acht Jahre alt), und Berta (sechs Jahre alt) niemals kennen. „Ich fragte immer wieder Menschen, die während der nationalsozialistischen Zeit ebenfalls Betroffene waren, was damals eigentlich wirklich passiert ist. Damit war das Schweigen gebrochen, und das Reden begann“, erklärt er in „Radio Kaktus“.
Der Verein Roma-Service präsentierte am 26. November 2009 im ORF-Landesstudio in Eisenstadt seine Zeitzeugen-Edition „Mri Historija − Meine Geschichte“. Die aktuelle Ausgabe von Radio Kaktus ist dem Projekt gewidmet. Nähere Informationen und Bestellungen gibt es beim Verein Roma-Service (Kontakt: office@roma-service.at)
(volksguppen.orf.at / volksgruppen.orf.at)
November 29th, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
„Bojd jek ora palo vakeriptscha na vakertscham. Loke paloda kesdintscham te vakerel, so amen odoj schuntscham“, phentscha o Emmerich Gärtner-Horvath uso vodschikano vakeripe usi presentacija „Mri Historija – Meine Geschichte“. Darutnon, vodschikan taj te loschane o arajipe hi, so te le projektiskere schere le Emmerich Gärtner-Horvath na schudro mukel. „Bojd jek ora palo vakeriptscha na vakertscham. Loke paloda kesdintscham te vakerel, so odoj amen schuntscham. O vakeriptscha lenca te te sol amen na mukle“, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath ando vakeripe la Gilda Horvathaha.
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November 23rd, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft
Roma sam
Radijo Burgenland: 23.11.2009, 20:50 orenge/Uhr
„Mri Historija“ ando 26. novemberi 2009, 19.00 orenge, ando „ORF-Funkhaus“ Tikne Martonate, Buchgrabenweg 51, 7000 Tikni Martona, presentirim ol.
Die Präsentation der vom Verein Roma-Service als fünfzehnteilige Sonderreihe von dROMa herausgegebenen Roma-Zeitzeugen-Edition „Mri Historija“ findet am 26. November 2009, 19.00 Uhr, im ORF Funkhaus Eisenstadt statt. Aus diesem Anlass berichtet „Roma sam“ auf Radio Burgenland heute ausführlich über das Projekt.
November 19th, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft

Roma-Zeitzeugen-Edition „Mri Historija“: Präsentation am 26. November 2009, 19 Uhr, im ORF Funkhaus Eisenstadt, Buchgrabenweg 51
Burgenländische Roma, die zwischen 1923 und 1955 geboren wurden, erzählen über einen fast vergessenen Teil österreichischer Geschichte: Die zwischen 2006 und 2008 vom Verein „Roma-Service“ aufgezeichneten 15 Lebensgeschichten, die nun erstmals als Edition vorliegen, geben darüber Auskunft, was es bedeutet hat, einer ausgegrenzten und der Vernichtung preisgegebenen Minderheit anzugehören. Sie zeigen, welche Last auf den Schultern der nachfolgenden Generation liegt, und sie belegen, dass die Kultur der Roma selbst Verfolgung und Ausgrenzung überdauern konnte: Lebensgeschichten von 15 Männern und Frauen in Film, Wort und Bild.
Die 15 Broschüren der dROMa-Sonderreihe „Mri Historija“ sind jeweils einer Person gewidmet und umfassen neben einer Kurzbiografie ein ausführliches Interview, eine vom ORF-Burgenland produzierte DVD sowie historische und aktuelle Fotos.
November 18th, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
O maschkar 2006 taj 2008 le farajnistar „Roma-Service“ upre lime 15 dschivipeskere historiji, save akan o erschtivar ojs edicijona angle paschlon, pedar oda phukan, sar o ileto sina, jeka ar granicalima taj le murdajipeske otscha dime tschulipeske use te kerinel. On sikan, saj pharipe upro phiki la adiveskera generacijonatar paschlol, taj on sikan, hot i kultura le Romendar o tradipe taj ar granicalinipe schaj prik dschivtscha. Dschivipeskere historiji 15 murschendar taj dschuvlendar ando film, alav taj kipo: kaj burgenlanditike Roma, save maschkar 1923 dschi 1955 upro them ale, phukan pedar jek bojd pobisterdo falato austritika historijatar. O 15 kenvi mindig jeke dscheneske vidmim hi. Mer i harni bijografija jek dugeder vakeripe hi, jek le ORF-Burgenlandistar kerdi DVD, historischi taj aktujeli kipi.
„Mri Historija“ ando 26. novemberi 2009, 19.00 orenge, ando „ORF -Funkhaus“ Tikne Martonate, Buchgrabenweg 51, 7000 Tikni Martona, presentirim ol.
November 5th, 2009 |
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Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Jek kerdi schtudija le Anton Marcinčinistar taj la Ľubica Marcinčinovátar („The Cost of Non-Inclusion“: ZIP-File), savi i Open Society Foundation andi buti dija sikal, hot meg mindig jek ischkolakeri segregacijona le Romengere-fatschundar andi Slovakija del. Ischkolaschtscha andar Romengere-familiji meg mindig butvar ando sonderschulen vaj ande ajgeni Romengere-klastscha tel ispisdim on. Vaschoda o Romengere-fatschuvtscha butvar saki chance naschan, paloda upro butschakero foro jek than te lakel. Jek upre dipe la ischkolakera segregacijonatar duach i integracija le Romengere-ischkolaschendar ando reguleri klastscha – soralisarim duach o demografischi entviklinipe – pal geniptscha le schtudijakere autorendar o bruttoinlandsprodukt dschi 2030 dschi use 11 % ando bersch utscheder ovlahi. „Ada sikal, hot substancijeli pradime investicijoni andi reforma le sikadipeskere sistemistar taj ande Romengere-programtscha tschatschikan valaso anel. O koja, soske ada gendo asaj utsche ar perel, nan ando pal likeriptscha uso socijalakere ardiptscha te rodel, ov paschlol ando potencijeli upre uschtschajipe le butschaschengere gendendar.“ And kinipe, teldipeskero upre avajipe taj o cilo virtschoftlichi keripe utscheder ovnahi. Read the rest of this entry »
November 4th, 2009 |
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Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Studie: Schulische Ausgrenzung bremst slowakische Wirtschaft um bis zu 11 Prozent
Eine im Auftrag der Open Society Foundation erstellte Studie von Anton Marcinčin und Ľubica Marcinčinová („The Cost of Non-Inclusion“) konstatiert ein Fortbestehen der schulischen Segregation von Roma-Kindern in der Slowakei. Schüler aus Roma-Familien werden demnach sehr häufig zu Unrecht Sonderschulen oder eigenen Roma-Klassen zugewiesen. Als Folge dieser Praxis verlieren Roma-Kinder vielfach jede Chance, später auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen.
Der dadurch entstehende volkswirtschaftliche Schaden ist enorm: Ein Beendigung der Schulsegregation durch die Integration der Roma-Schüler in reguläre Klassen würde − verstärkt durch die demographische Entwicklung − nach Berechnungen der Studienautoren das Buttoinlandsprodukt bis 2030 um bis zu 11% pro Jahr anheben. „Dies rechtfertigt substanzielle öffentliche Investitionen in die Reform des Bildungssystems und in Roma-bezogene Programme. Der Hauptgrund, warum diese Zahl so hoch ausfällt, ist nicht in den möglichen Einsparungen bei den Sozialausgaben zu suchen, sondern liegt im potenziellen Anstieg der Beschäftigtenzahlen.“ Konsum, Steueraufkommen und Gesamtwirtschaftsleistung würden deutlich steigen. Derzeit sind nur 10% der laut Schätzungen 430.000 Roma (gegenüber 60% der Nicht-Roma) in den Arbeitsprozess integriert.
Ca. 10.200 Roma-Schüler (und nur 9.200 Nicht-Roma-Kinder) besuchen Sonderschulklassen; beinahe jedes achte Roma-Kind wurde als geistig behindert eingestuft. Read the rest of this entry »
Oktober 5th, 2009 |
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Einrichtungen, Radio, Podcast & TV, Romani, Wissenschaft
Roma sam
Radijo Burgenland: 5.10.2009, 20:50 orenge
Jek barikano punkto le farajn Roma-Servicistar hi o terlikeripe la dajakera tschibtschatar Roman. Ando jek hango le flogoskere grupnengere tschatschipestar, le ischkolakere sikadipeskere tschatschipestar taj ando khetan butschalinipe le pradime institutenca, planinel o Roma-Service o pekanschago le Romane sikajipestar ar te lakel, taj kaj lo pekamlo ol, te kerel. O Emmerich Gärtner-Horvath ando vakeripe la Susanne Horvathaha, phukal adi andi sendung „Roma sam“ pedar o pharipeskere punktscha le farajn Roma-Servicistar, taj te pedar i situacija le Romano sikajipestar taj pedar o vakeripe andi Romani tschib.
„Mri Historija“ − dschivipeskere historiji 15 murschendar taj dschuvlendar ando film, alav taj kipo: kaj burgenlanditike Roma, save maschkar 1923 dschi 1955 upro them ale, phukan pedar jek bojd pobisterdo falato austritika historijatar. O 15 kenvi mindig jeke dscheneske vidmim hi. Mer i harni bijografija jek dugeder vakeripe hi, jek le ORF-Burgenlandistar kerdi DVD, historischi taj aktujeli kipi.
„Mri Historija” ando 26. novemberi 2009, 19.00 orenge, ando „ORF-Funkhaus“ Tikne Martonate, Buchgrabenweg 51, 7000 Tikni Martona, presentirim ol.
(volksgruppen.orf.at)
Oktober 5th, 2009 |
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Einrichtungen, Radio, Podcast & TV, Romani, Wissenschaft
Roma sam
Radio Burgenland: 5.10.2009, 20:50 Uhr
Muttersprache Roman & Edition „Mri Historija“
Ein wichtiger Schwerpunkt des Vereins Roma-Service ist der Erhalt der Muttersprache Roman (Burgenland-Romani). Im Einklang mit dem Volksgruppengesetz, dem Schulunterrichtsgesetz und in Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen plant Roma-Service den Bedarf an Roman-Unterricht zu erheben und, wo er besteht, zu decken. Emmerich Gärtner-Horvath erzählt heute im Interview mit Susanne Horvath in der Sendung „Roma sam“ über die Schwerpunkte des Vereins Roma-Service und über die derzeitige Situation betreffend den Roman-Unterricht und den Sprachgebrauch.
Lebensgeschichten von 15 Männern und Frauen in Film, Wort und Bild: Burgenländische Roma, die zwischen 1923 und 1955 geboren wurden, erzählen über einen fast vergessenen Teil österreichischer Geschichte. Die 15 Broschüren der Zeitzeugen-Edition „Mri Historija“, herausgegeben vom Verein Roma-Service, sind jeweils einer Person gewidmet. Sie umfassen neben einer Kurzbiografie ein ausführliches Interview, eine vom ORF-Burgenland produzierte DVD, historische und aktuelle Fotos.
„Mri Historija“ wird am 26. November 2009, 19.00 Uhr, ORF Funkhaus Eisenstadt, Buchgrabenweg 51, 7000 Eisenstadt, präsentiert.
(volksgruppen.orf.at)
September 23rd, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek, Literatur & Bücher, Wissenschaft
Robert Schlickewitz: Sinti, Roma und Bayern
Kleine Chronik Bayerns und seiner „Zigeuner“
Der bayerische Landesverband Deutscher Sinti und Roma macht auf seiner Homepage auf die nun im Internet kostenlos verfügbare Veröffentlichung der Chronik „Sinti, Roma und Bayern“ von Robert Schlickewitz aufmerksam. Seit die Zusammenstellung 2007 im Eigenverlag erstmals präsentiert wurde, ist sie − von Auflage zu Auflage − auf das Doppelte ihres anfänglichen Umfangs angewachsen. „Wegen ihres engagierten Tones, der Entscheidung des Autors, seine Chronik bis in die Gegenwart laufen zu lassen, auch wenn dadurch die Versuchung zur Polemik wächst, und die Wahl der Gattung“ ist das Buch für den Rezensenten Gerhard Jochem weniger ein wissenschaftliches Werk „als kenntnisreiche, verlässliche und zu eigenem Nachdenken anregende politisch-historische Informationsquelle (…), komponiert in einer bewusst aufklärerisch-didaktischen Absicht“. Im Vorwort schreibt der Autor selbst:
Die Chronik vermittelt einen Überblick über 600 Jahre bayerisch-,zigeunerischen‘ Mit- bzw. Gegeneinanders. Sie zählt die wichtigsten anti- und pro-„zigeunerischen“ Maßnahmen bayerischer und deutscher Herrscher und Regierungen bzw. deren Gesetze und Verfügungen auf, beleuchtet die Haltung der Kirchen, nennt die Namen derer, die im Guten oder im Bösen in der Geschichte der „Zigeuner“ eine Rolle spielten, und sie nennt bayerische und deutsche Autoren, die sich in Belletristik oder Sachbuch der „Zigeuner“-Thematik angenommen haben. (…) Read the rest of this entry »
September 12th, 2009 |
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Radio, Podcast & TV, Wissenschaft
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
11.9.2009, 20:00 & 12.9.2009, 20:30 Uhr
Wechselseitiger Nutzen?
Am 22. August wurde im Rahmen der Wiener Festtagung anlässlich des 70. Geburtstags von Mozes F. Heinschink in hochkarätiger Besetzung diskutiert. In Franz Schuberts Geburtshaus debattierten Peter Wagner (Prag), Mirjam Karoly (Wien/Priština), Ágnes Daróczi (Budapest), Emmerich Gärtner-Horvath (Roma-Service, Burgenland), Dieter Halwachs (Romani-Projekt, Graz), Lars Lindgren (Stockhom) und Gusztáv Varga (Budapest) über das Thema „Roma und Wissenschaft – wechselseitiger Nutzen?“
Mirjam Karoly im Kosovo
Im zweiten Teil der Sendung erzählt Mirjam Karoly im Interview mit Gilda Horvath von ihrer Arbeit bei der OSZE im Kosovo (Priština) und über ihre Rolle im Volksgruppenbeirat.
(volksgruppen.orf.at)
August 27th, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft
Dieselben Augen, dieselbe Seele
Theresia Winterstein und die Verfolgung einer Würzburger Sinti-Familie im „Dritten Reich“
Von Roland Flade, Würzburg 2008
Im Frühjahr 1940 tritt die 18-jährige Sintezza Theresia Winterstein im Würzburger Stadttheater in der Oper „Carmen“ als Tänzerin und Sängerin auf. Ihr Bruder Kurt beginnt 1942 eine Schulung als Reserveoffiziersanwärter der Wehrmacht. Der nationalsozialistische Rassenwahn beendet solche Karrieren und zerstört das Leben unzähliger „Zigeuner“. 1943 stirbt eine Tochter Theresia Wintersteins wahrscheinlich als Folge medizinischer Experimente in der Universitäts-Kinderklinik; sie selbst wird zwangssterilisiert, ebenso wie ihr Bruder, den die Wehrmacht ausstößt. Mehrere Mitglieder der Familie Winterstein, darunter sechs Säuglinge und Kleinkinder, werden in das „Zigeunerlager“ in Auschwitz verschleppt, wo die meisten elend zugrunde gehen. Während die Täter ihre Laufbahnen nach 1945 oft fortsetzen können, dauert es Jahrzehnte, bis den Sinti Gerechtigkeit wiederfährt. (Klappentext)
2008 wurde − begleitend zur Buchpublikation − in Würzburg auch eine Ausstellung zu Theresia Wintersteins Biografie gezeigt. Eine Besprechung des Buches von Hans-Jürgen Döscher finden Sie in der FAZ – und hier auch noch ein kurzes Autorenporträt (Mainpost).
Roland Flade: Dieselben Augen, dieselbe Seele. Theresia Winterstein und die Verfolgung einer Würzburger Sinti-Familie im „Dritten Reich“ (= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg, Bd. 14), Ferdinand Schöningh Verlag: Würzburg 2008, kartoniert, 226 Seiten.
ISBN-10 3877177964, ISBN-13 9783877177969
August 22nd, 2009 |
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Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
Tagung und musikalisches Fest anlässlich des 70. Geburtstags von Mozes F. Heinschink
Der 70. Geburtstag des Sprachwissenschaftlers und Pioniers der österreichischen Roma-Forschung Mozes F. Heinschink ist Anlass für eine international besetzte Tagung mit anschließendem musikalischen Fest. (Hier finden Sie ein Interview, das dROMa mit dem Wissenschaftler und Sammler 2007 geführt hat.) Im Rahmen der Wiener Tagung wird die gesellschaftliche Relevanz der romabezogenen Forschung diskutiert, wobei kulturwissenschaftliche Fragestellungen im Kontext aktueller politischer und sozialer Gegebenheiten behandelt werden. Das Programm (PDF) der Gastvorträge und Podiumsdiskussionen umfasst die thematischen Abschnitte: Romistik – Warum und was wir bis heute tun, Aktuelle Aktivitäten – Politik und Gesellschaft, Aktuelle Aktivitäten – Kultur und Geschichte, Roma und Wissenschaft – wechselseitiger Nutzen?
Mit von der Partie ist übrigens auch unser Verein Roma-Service. Im Vortrag um 14 Uhr stellen Emmerich Gärtner-Horvath und Michael Teichmann das Zeitzeugenprojekt „Mri historija“ („Meine Geschichte“) vor: Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt „Mri historija – Lebensgeschichten burgenländischer Roma“ 2006-2009. Read the rest of this entry »
Juli 23rd, 2009 |
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Literatur & Bücher, Wissenschaft
Die „anderen Zigeuner“:
Zur Ethnizität der Rudari und Bajeschi in Südosteuropa
Neuerscheinung von Jens Bengelstorf (Mai 2009)
„Die rumänischsprachigen Rudari und Bajeschi leben in Rumänien, Serbien, Bulgarien, Ungarn, Griechenland, Bosnien, Kroatien und in der Slowakei. Bis heute dominiert bei vielen Menschen die Meinung, dass es sich im Falle dieser Minderheitengruppen um assimilierte Roma handelt, die ihre Sprache und Kultur verloren hätten. Damit deutet der Fall der Rudari und Bajeschi auf eine zentrale Fragestellung bei der Erforschung von Roma- und Zigeunergruppen weltweit hin: Sind alle Zigeuner gleichzeitig Roma? Eine Antwort auf diese Frage wird nur finden, wer marginalisierte Gruppen wie eben auch die Rudari und Bajeschi in ihrer Kultur, ihrer Binnenorganisation und ihren gesellschaftlichen Kontexten begreift. Ihre Geschichte bietet eine Möglichkeit, um die Entwicklungsprozesse von der Entstehung gesellschaftlicher Subsysteme bis hin zur Ethnisierung zu verstehen. Inzwischen ist der Diskurs auch auf der Ebene der Menschen selbst angekommen. Für viele unter den Rudari und Bajeschi stellt ihre unklare Herkunft eine große Verunsicherung dar, da sie weder von den Rumänen noch von den Roma als zu ihnen gehörig anerkannt werden. Einigen aber gelingt es, von dieser Situation zu profitieren, da sie sich je nach Bedarf dem einen oder dem anderen Lager zuordnen können.“ (Eudora-Verlag)
Soweit die Verlagsankündigung zu dieser ursprünglich 2007 als Magisterarbeit an der Universität Leipzig (Forum Tsioganologische Forschung) entstandenen Studie. Und hier finden Sie noch Vorwort (PDF) und Inhaltsverzeichnis (PDF) zur Neuerscheinung.
Jens Bengelstorf: Die „anderen Zigeuner“ – Zur Ethnizität der Rudari und Bajeschi in Südosteuropa, Eudora-Verlag: Leipzig 2009, 200 Seiten, brosch.
ISBN 978-3-938533-29-1
Juli 7th, 2009 |
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Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
O tschechitiko ministerijum le sikajipeske o lejcti kurko o resultatscha jeka neva schtudijatar usi etnitiki segregacija ando ischkolakero sistem sikatscha. Ada aun dikipe, savo le ministerijumistar andi buti dim ulo sikal, hot romengere fatschuvtscha deschutrijalvar buteder ande sonderschul klastscha ande tschitsche on sar fatschuvtscha andar gadschikane familiji. Andar o Gadsche tschak 2,17 procenti ande sonderschul klastscha dschan, andar o Roma 26,7 procenti – buteder sar sako schtarto fatschu. I buti le datengere materijalistar phutschajipeskere lilenca kerdi uli, savi o ministerijum ando cile ischkoli bitschade, kaj o fatschuvtscha 6 dschi 10 berscha phurane hi. Andar o 4200 ischkoli tschak 2713 o ischkolaschengero upre ulajipe le pradipeske sikade.