Juni 13th, 2023 |
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Einrichtungen, Frauenrechte, Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Podcast: Erklär mir die Welt, Folge #211, Mai 2022
Wie kann man sich gegen Diskriminierung zur Wehr setzen? Sandra Konstatzky erklärt an vielen echten Beispielen, wie man sich als Betroffene:r effektiv zur Wehr setzt. Sandra Konstatzky ist Leiterin der Gleichbehandlungsanwaltschaft.
→Gleichbehandlungs:App
→Vorfall melden
(Beitrag und Text: Andreas Sator/Erklär mir die Welt)
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Juni 12th, 2023 |
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Facts & Figures
Im Ersten Weltkrieg wurden 400 bis 500 Kriegsflüchtlinge in den „Zigeunerlagern“ Hainburg und Weyerburg (NÖ) interniert. Mind. 116 starben.
(Quelle)
Juni 12th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 12.6.2023 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag mit den Volksgruppennachrichten in Deutsch und Roman (Burgenland-Romani) und der Rubrik „Kultur am Montag/Kultura hetvinate“. Darin hören Sie heute wissenswerte Informationen zu Ceija Stojkas erstem Buch „Wir leben im Verborgenen“ von 1988. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Juni 10th, 2023 |
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Einrichtungen, Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte, Religion
Dokumentarfilm von Bert Walser
(AT 2023, 81 Min.)
Premiere beim Internationalen Filmfestival Innsbruck, 11. Juni 2023, 19 Uhr, Leokino
Armutsmigrant*innen aus der Slowakei und Rumänien pendeln jeden Monat für drei Wochen nach Innsbruck, um Geld für ihre Familien zu verdienen. Denn in ihren Herkunftsländern sind sie als Rom*nja oft mit Diskriminierung und Rassismus konfrontiert. Das Waldhüttl am Rand von Innsbruck ist ihr zweites Zuhause. Vor zehn Jahren war es noch ein beinahe verfallenes Wirtschaftsgebäude, doch durch viel Engagement der Vinzenzgemeinschaft und der Arbeitskraft der Bewohner*innen entstand ein florierendes Zentrum von sozialem Zusammenhalt, Ökologie, Spiritualität und kulturellem Austausch.
(Text: IFFI, 2023)
Siehe auch: Read the rest of this entry »
Juni 9th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 9.6.2023 (mp3)
Die „Romani Ora“ am Freitag mit dem Veranstaltungskalender/Mulatintschage, den zweisprachigen Volksgruppennachrichten und der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“. Darin beschäftigt sich Adi Gussak diesmal mit dem Thema: Wie vegan isst die Jugend? Durch die Sendung führt Sie wie gewohnt Moderatorin Tina Nardai.
Juni 8th, 2023 |
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Rassismus & Menschenrechte
Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma ist bestürzt über den Brand in der Flüchtlingsunterkunft im thüringischen Apolda am vergangenen Sonntag (mehr hier). Dabei war ein Kind ums Leben gekommen und mindestens elf weitere Personen wurden verletzt.
„Unser Mitgefühl gehört allen Opfern, jedoch insbesondere der Mutter des Kindes, die als Kriegsflüchtling aus ihrer Heimat nach Deutschland geflohen ist“, sagte der Zentralratsvorsitzende Romani Rose. Das Todesopfer kommt aus einer ukrainischen Roma-Familie, die vor Kurzem vor dem Krieg geflohen ist. Familienangehörige kämpfen als Teil der regulären ukrainischen Armee gegen die völkerrechtswidrige Invasion durch Russland.
Darüber hinaus erwartet der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma eine lückenlose Aufklärung. „Da ein Fremdverschulden derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, erwarten wir von Thüringens Innenminister Maier und den zuständigen Ermittlungsbehörden eine lückenlose Aufklärung der Brandursache. Es muss jeglicher Anschein des Fremdverschuldens ausgeschlossen werden. Sollte der Brand erneut durch technische Mängel ausgelöst worden sein, bitten wir den Innenminister, auf Bundesebene initiativ zu werden, um derartige Probleme, die bereits in der Vergangenheit zu Bränden und Todesopfern in Flüchtlingsunterkünften geführt haben, zukünftig auszuschließen.“, so Rose.
(Text: Pressemitteilung des Zentralrats, 7.6.2023)
Anm. der dROMa-Red.:
Das Gutachten des Brandsachverständigen des Landeskriminalamtes liegt noch nicht vor. Die Polizei geht allerdings inzwischen von einem technischen Defekt aus.
Bereits vor einigen Monaten kam es zu einem Brand nahe der Sammelunterkunft in Apolda. Die Hintergründe des Vorfalls blieben damals unaufgeklärt. Die Berliner „taz“ berichtete am 11.10.2022: „Am Montagnachmittag wurden in Apolda auf einer Industriebrache gegenüber einer Unterkunft für rund 150 Geflüchtete aus der Ukraine Holzpaletten entzündet. Auf dem Gelände befanden sich auch Gasflaschen, aus einer entströmte Gas.“
Juni 7th, 2023 |
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Rassismus & Menschenrechte
Rassistische Vorfälle gegen Fahrende in Tulln (NÖ). Vorsitzender des Volksgruppenbeirats der österreichischen Roma Emmerich Gärtner-Horvath fordert Maßnahmen
Die NÖN berichten heute über zwei Vorfälle von Gewaltdrohungen gegen eine Gruppe fahrender Sinti, die kürzlich ihre Wohnwagenlager am südlichen Messeparkplatz in Tulln aufgeschlagen hatte. Die Gruppe war etwas früher und an einem anderen Lagerplatz als ursprünglich vorgesehen eingetroffen. Über die aktuellen Drohungen und den kilometerweit hörbaren Knallkörper schreibt NÖN-Redakteur Thomas Peischl:
Wie schon seit Jahren stattet das fahrende Volk der Bezirkshauptstadt Tulln (NÖ) auch heuer einen Besuch ab. Und wie seit Jahren sorgt das für Aufregung: [...] Bislang unbekannte Täter [sollen] in den späten Abendstunden des 1. Juni Böller in Richtung der Wagenburg auf dem Messeparkplatz bei der Südumfahrung geworfen haben. Deren Detonationslärm war im westlichen Stadtgebiet deutlich zu hören. Kurze Zeit später wurde ein Mitarbeiter der Stadtgemeinde Zeuge eines weiteren Vorfalls. Ein Lenker eines Autos mit Tullner Kennzeichen drehte im Drift-Stil einige Runden. Dabei brüllte er aus dem geöffneten Autofenster Richtung Sinti/Roma: „Ihr sollt brennen!“ Danach flüchtete er mit überhöhter Geschwindigkeit Richtung Norden.
In einer ersten Stellungnahme der österreichischen Roma-Organisationen zeigt sich Emmerich Gärtner-Horvath, Vorsitzender des Roma-Volksgruppenbeirats im Bundeskanzleramt, entsetzt über diese Entwicklung und fordert umgehende Ermittungen:
Ich bin der Vorsitzende der Volksgruppe der Roma in Österreich und bin bestürzt, dass es zu solchen Vorkommnissen in Tulln kommt. Der oder die Täter müssen ausgeforscht werden, damit sie zur Rechenschaft gezogen werden. Die Politik und die Polizei sind hiermit aufgefordert, Maßnahmen zu treffen, dass solche Vorkommnisse nicht mehr geschehen.
FPÖ-Landtagsabgeordneter Andreas Bors (der 2014 durch Fotos mit Hitlergruß zu größerer Bekanntheit gelangte) gießt derweil weiter Öl ins Feuer und fordert ein hartes Vorgehen gegen die Sinti-Familien. Er will ein rigides Campingverbot nach Vorbild von Dornbirn.
Die jüngsten Vorfälle ereigneten sich vor dem Hintergrund fortdauernder medialer und politischer Angriffe gegen fahrende Angehörige der Minderheit der Sinti und Roma. In kampagnenartiger Regelmäßigkeit wurde in den letzten Jahren und Monaten in Ober- und Niederösterreich Stimmung gegen campierende Familien gemacht, sei es in Wels, Linz oder in Tulln. Read the rest of this entry »
Juni 7th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 6.6.2023 (mp3)
Im Tagesthema erwartet Sie heute ein Beitrag von der Roma-Gedenkfeier in Holzschlag (Unterkohlstätten, Bezirk Oberwart), wo am Pfingstwochenende ein Gedenkstein zur Erinnerung an die vom NS-Regime ermordeten Roma errichtet wurde. In der neuen Rubrik „Mindenfelitiko“, die nun jeden Dienstag mit dabei ist, gibt es einen Filmtipp auf Netflix: „The Mother“.
Anhören: →Sendung vom 7.6.2023 (mp3)
Die „Romani Ora“ mit einem Bericht zum anstehendem Vatertag. Und in der Jugendsendung widmet sich Adi Gussak dem „Pride Month“ Juni. Außerdem mit dabei: die abwechslungsreichste Roma-Musik und die Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani. Moderiert von Tina Nardai.
Juni 6th, 2023 |
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Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Leah Carola Czollek / Gudrun Perko: Antiromaismus und Antisintiismus. Diskriminierungsrealitäten und Handlungsempfehlungen – Expert*innen im Gespräch, Beltz Juventa: Weinheim 2023, 154 S.
Antiromaismus und Antisintiismus werden im Studium der Sozialen Arbeit zu wenig thematisiert. In dem Buch berichten Expert*innen, in welchen gesellschaftlichen Bereichen Rom*nja und Sinti*zze jahrhundertelang strukturelle Diskriminierung erlebten, aber auch heute noch erleben. Gleichzeitig erfahren Lesende von Empowermentstrategien und politischen Aktivitäten gegen diese Diskriminierungsformen. Für die Veränderung der Lebenswirklichkeiten von Rom*nja und Sinti*zze zugunsten gesellschaftlicher Teilhabe, Inklusion und Partizipation steht die Soziale Arbeit vor großen Herausforderungen. So benötigen Sozialarbeiter*innen ein umfangreiches Wissen, ein Können im Sinne sozialarbeiterischen Handelns sowie eine diskriminierungskritische Haltung in der Arbeit mit Rom*nja und Sinti*zze. Hierzu bietet das Buch einen Reflexionsraum.
(Text: Beltz, Verlangsinfo)
Juni 5th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 5.6.2023 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag mit Tina Nardai, den Volksgruppennachrichten und Kultur am Montag. In „Kultura hetvinate“ stellen wir Ihnen heute den Gedichtband „Unter meiner Haut – Tela muri mortji“ (erschienen bei Löcker) von Samuel Mago vor.
Juni 3rd, 2023 |
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Einrichtungen, Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen
Am Samstag, 17. Juni 2023 findet ab 19.00 Uhr der Roma-Butschu 2023 in der Aktiv-Arena, Gasthaus Knarr, in Mischendorf (Getreidegasse 40) statt. Der Kirtag ist ein Fest der Kulturen und Volksgruppen im Burgenland. Seit dem Jahr 1991 trifft man sich hier und feiert gemeinsam – Roma und Nicht-Roma. Es geht um kulturelle Diversität, um das Miteinander der verschiedenen Volksgruppen.
Im Mittelpunkt steht dabei jedes Jahr die Musik. Neben den Oberwarter Roma-Bands „Romano Rath“ und „Leon Berger Band“ präsentieren heuer die Gruppe „Karavan Familia“ aus Budapest, die ungarische „Volksmusikgruppe Csörge“ und die kroatische Tamburizza „Stalnost“ ihr Können.
Karavan Familia – mehr als Folklore …
Die Karavan Familia, eine einzigartige Familienband, die 2004 von Eltern und ihren Kindern gegründet wurde, hat hat in den letzten Jahren eine eigene Welt im Gefolge der Roma-Gesangstraditionen geschaffen. Mit deren Repertoire haben sie bewiesen, dass Roma-Musik intelligent und witzig, weise und integrativ ist.
Folkloregruppe Stalnost Čajta
Anstoß für die Gründung einer Tamburizzagruppe in Schachendorf war der „Tag der kroatischen Jugend“ im Jahre 1974, welcher damals erstmalig in Schachendorf stattfand. Bürgermeister Adalbert Resetar war der Initiator der örtlichen Tamburizzagruppe. Der Name Stalonst, übersetzt „Beständigkeit“, wurde von einem Männergesangsverein übernommen, der im Jahre 1930 bestand.
Leon Berger Band
Die vier Roma Leon Berger (Klarinette/Bandleader), Josef Schmidt (Schlagzeug/Gesang), Markus Sarközi (Keyboard/Gesang) und Martin Horvath (Bass/Gesang) gründeten im Jahr 2019 die „LEON BERGER BAND“. Read the rest of this entry »
Juni 2nd, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 1.6.2023 (mp3)
Es ist die Zeit des „Gartelns“. Auch in Oberwart stehen Hochbeete mit reichlicher Ernte voll im Trend. Wir haben uns umgehört, welche Gemüsesorten am liebsten gesät und gegessen werden. Und in der Rubrik „Mri historija“ nimmt Sie Alex Gussak mit nach Goberling (Bezirk Oberwart).
Anhören: →Sendung vom 2.6.2023 (mp3)
Rechtzeitig zum Wochenende gibt’s den „Romani Ora“-Veranstaltungskalender/Mulatintschage sowie die Nachvrichten in Deutsch und Burgenland-Romani. Und in der Jugendsendung berichten bereits einige SchülerInnen von ihren Zeugnissen und was sie sich für die Ferien vornehmen.
Juni 1st, 2023 |
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Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
Ein archäol. Skelettfund aus Norwich (10./11. Jh.) weist eine nur bei Roma vorkommende genetische Eigenheit auf − 500 Jahre vor der dokumentierten Ankunft von Roma in England.
(Quelle)
Mai 31st, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 30.5.2023 (mp3)
Zum bereits 15. Mal fand in Wien die Baranka-Park-Gedenkfeier statt, organisiert und umgesetzt vom Verein „Voice of Diversity“. Martin Horvath war für Radio MORA vor Ort. In „Mri historija“ hören Sie eine Archivaufnahme von Julius Horvath, der „über die Toten“ erzählt. Am Mikrofon begrüßt Sie wieder Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 31.5.2023 (mp3)
In Oberwart hat der erste „Dunkin’ Donuts“ eröffnet. Marcel Horvath hat einen Beitrag darüber zusammengestellt. In der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ erzählt Adi Gussak spannende Infos zum zehnten Teil des Actionfilms „Fast and Furious“.
Mai 31st, 2023 |
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Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 30.5.2023 | 5:53 min
Suboton 27. maj 2023, o gondolipeskero bar le Romemge, save le NS-reschimistar tradim taj murdarde ule, ando temetischi Holzschlag tel utschardo ulo.
Holzschlag, jek thaneskero falato la gemajndatatar Unterkohlstätten (becirk Erba) hi. Anglo dujto haburi, 600 dschene andi gemajnde dschivnahi, lendar buteder sar 300 Roma sina. Andi NS-cajt bojd o cile lendar ledschim taj murdarde ule. Trin bare Romengere sidlungtscha ande Holzschlag anglo haburi delahi. On avrutnon le gavestar upri rik mero vesch sina. O nevo gondolipeskero bar ando temetischi Holzschlag, akan upro Roma pal te gondonolinel.
Enthüllung und Einweihung des neuen Gedenksteins in Gedenken an die Roma und Romnija aus Holzschlag, die während des NS-Terrorregimes ermordet wurden
Holzschlag ist ein Ortsteil der Gemeinde Unterkohlstätten (Bezirk Oberwart). Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten in der 600-Einwohner-Gemeinde mehr als 300 Romnija und Roma. In der NS-Zeit wurden die meisten deportiert und ermordet. In Holzschlag gab es drei große Roma-Siedlungen. Sie alle lagen außerhalb des Ortes am Waldrand. Der neue Gedenkstein in Holzschlag soll nun die Roma erinnern.
(Beitrag: TV Erba)
Mai 29th, 2023 |
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Radio, Podcast & TV
Der Kampf gegen Antiziganismus ist auch ein solidarischer Kampf für demokratische Werte – ein Gespräch mit Dotschy Reinhardt
Solidarisch gegen Hass, Dez. 2021 ! →Abrufbar auch hier
Als Menschenrechtlerin, Autorin und Musikerin setzt sich Dotschy Reinhardt seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung von Sinti und Roma ein. Sie ist Vorsitzende des Landesrates Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg, Gründungs- und Vorstandsmitglied des Studierendenverbandes der Sinti und Roma und Referentin für Bildungs- und Jugendarbeit im Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg. In ihrer Musik singt sie auf Englisch und auf Romanes über die Geschichte und Kultur der Minderheit. Mit uns spricht sie über die Situation von Sinti und Roma damals und heute und über ihr Engagement und Ansätze gegen den in Deutschland und Europa noch allgegenwärtigen Antiziganismus.
Links zur Episode:
→Landesrat Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg
→Studierendenverband der Sinti und Roma
→Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg
→Bericht der Unabhängigen Kommission Antiziganismus „Perspektivwechsel. Nachholende Gerechtigkeit. Partizipation.“
Mai 26th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 25.5.2023 (mp3)
Martin Horvath berichtet für „Romani Ora“ von der Festveranstaltung anlässlich des internationalen Roma-Tages im Parlament in Wien, die das 30-Jahr-Jubiläum der Anerkennung der Roma als Volksgruppe in Österreich zum Gegenstand hatte. Und die Geschichtsrubrik „Mri Historija“ behandelt die ehemalige Roma-Siedlung in Draßburg (Bezirk Mattersburg). Am Mikrofon: Marcel Horvath.
Anhören: →Sendung vom 26.5.2023 (mp3)
Am Freitag erwarten Sie in unserem Magazin wie immer der Veranstaltungskalender und die Volksgruppennachrichten. Und in der Jugendsendung „Young wild and free – le ternenge“ berichtet Adi Gussak über den Hamburger Dokumentarfilm „Europa Passage“ von Andrei Schwartz (ein Interview mit dem Regisseur finden Sie in dROMa 68).
Mai 25th, 2023 |
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Jugend & Bildung, Literatur & Bücher
Jekh, Dui, Drin. 3 Freundinnen in Berlin
Tayo Awosusi-Onutor (Text)
Olufemi Stella Awosusi (Illustrationen)
50 Seiten, Hardcover, 2. Auflage, Omobooks 2023
→www.jokesiclub.de
Jovanka, Kemi und Sina sind die besten Freundinnen und zufälligerweise auch die Gründerinnen vom „JOKESI Club“. Der Club hat schon so einige knifflige Rätsel und Fälle gelöst. Außer ihrer Freundschaft haben die drei Freundinnen noch etwas gemeinsam. Jovanka und Kemis Familie sind Roma. Sinas Familie sind Sinti.
Die drei Freundinnen gehen in die 4. Klasse einer Grundschule in Berlin. Eigentlich läuft alles ganz normal, wie immer eben. Bis nach den Herbstferien Lukas neu in ihre Klasse kommt. Lukas scheint ganz nett zu sein und etwas schüchtern. Er trägt immer eine grüne Mütze. Wahrscheinlich ist die Mütze sein Glücksbringer. Eines Tages sehen die drei Freundinnen Lukas hinter der Turnhalle weinend auf dem Boden sitzen. Was ist da nur passiert? Wieso weint Lukas? Und wo ist seine grüne Mütze? Jovanka, Kemi und Sina wissen sofort: Das ist ein Fall für den „JOKESI Club“.
Mit „JOKESI Club“ ist das erste deutschsprachige Kinderbuch mit Roma- und Sinti-Charakteren als Heldinnen der Geschichte entstanden. „JOKESI Club“ soll eine Buchreihe werden. Es warten noch weitere Abenteuer und Rätsel auf die drei Heldinnen vom „JOKESI Club“.
„Omobooks Verlag“ möchte allen jungen Menschen Bücher anbieten, die verschiedene Lebensrealitäten sichtbar machen. Vor allem die, die oft nicht sichtbar sind. Hier wird nicht über Situationen oder Menschen geschrieben, sondern stehen hier die eigenen Stimmen im Mittelpunkt. Read the rest of this entry »
Mai 24th, 2023 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 23.5.2023 (mp3)
In dieser Sendung der „Romani Ora“ sprechen wir mit Helmut Horvath – einem leidenschaftlichen Fahrradfahrer. Und die historische Rubrik „Mri Historija“ befasst sich mit dem sogenannten Todesmarsch der Juden durchs Burgenland. Durch die Sendung führt Marcel Horvath.
Anhören: →Sendung vom 24.5.2023 (mp3)
In der heutigen Sendung behandelt Adi Gussak für Euch heute das Thema Finanzkompetenz in der Jugend. Was machen die Jugendlichen so und welche Ziele hat unser Nachwuchs? Diese Fragen werden in der Rubrik „Young, wild and free – le ternenge“ beantwortet.
Mai 23rd, 2023 |
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Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 23.5.2023 | 10:44 min
15. gondolipeskero mulatintschago ando Baranka-Park
O Roma, lengeri historija taj lengeri briga le politischi entviklungendar andi cili Europa pregim ulo buteder sar le avre flogendar. O flogoskero murdaripe le Romendar taj Sintijendar dugi cajt na diklo ulo taj meg adi na prindschardo hi, soske o Roma taj Sinti ojs „pobiserde opfertscha“ becajchnim on. O gondolipeskero mulatintschago ando Baranka-Park ando 20. maj 2023 o 15. var le farajnistar Voice of Diversity kerdo ulo. O cil hi, le pradipeske i Romengeri taj Sintijengeri historija, savi le NS-reschimistar ando bersch 1941 faphaglo ulo pal te gondolinel taj gejng o pobisteripe jek beschipe te kerel.
Da Sinti und Roma nach 1945 die Anerkennung als Opfer versagt wurde und sie alleine die Ermordung ihrer Familien betrauern mussten, wurde in Wien die Barankapark-Gedenkfeier vor 15 Jahren ins Leben gerufen. Mit der Feier wird einerseits der Opfer gedacht und andererseits auch das Leben und die Kultur der Roma und Sinti sowie die jüdische und Wiener Kultur gefeiert.
Die Barankapark-Gedenkfeier wurde am 20. Mai 2023 zum 15. Mal vom Verein Voice of Diversity organisiert und umgesetzt mit dem Ziel, die Öffentllichkeit an die Roma und Sinti, die vom NS-Regime im Jahr 1941 verschleppt worden sind, zu erinnern und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Lange Zeit war die Hellerwiese, heute Barankapark benannt, Lager- und Rastplatz der Sinti- und Roma-Familien, die ihre Teppiche, Stoffe und Pferde bis in das Grazer Becken gehandelt hatten. Dieser historische Ort wurde nach Harri Stojkas Ur-Großmutter Baranka benannt. Sie und ca. 200 weitere Familienmitglieder, die auf der Hellerwiese gelebt hatten, wurden 1941 vom NS-Regime verschleppt.
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