Romani Ora (16.10., 17.10. und 18.10.2024)

Oktober 20th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 16.10.2024 (mp3)

Im Tagesbeitrag dieser Ausgabe der „Romani Ora“ erzählt uns Mag. Petra Bauer vom Psycho­sozialen Dienst Burgenland mehr über die mentale und psychische Ge­sundheit von Kindern und Jugend­lichen. Musi­kalisch er­wartet Sie ein Mix aus der ab­wechs­lungs­reich­sten Roma-Musik und Ihren Wunsch­nummern auf Radio MORA.


Anhören: →Sendung vom 17.10.2024 (mp3)

Im Tagesthema hören Sie ein Interview mit Frau Dr. Barbara Glück, Direk­torin der KZ-Ge­denk­stätte Mauthausen. Sie be­richtet über die konkre­ter wer­denden Pläne zur Neu­gestal­tung des ehe­maligen KZ Gusen. Außer­dem haben wir auch eine weitere Aus­gabe von „Mri historija“ mit dabei. Die Sen­dung wird mo­deriert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 18.10.2024 (mp3)

Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ beinhal­tet die Ver­anstal­tungs­hin­weise und die zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nach­ric­hten. Außer­dem hören Sie auch die Jugend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge“ mit Adi Gussak, der Ihnen mehr über den Lehr­betrieb „Jugend am Werk“ erzählt, der im Burgenland rund 70 Lehr­linge aus­bildet.

AKE DIKHEA? 2024: Demokratie im Fokus

Oktober 19th, 2024  |  Published in Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ake Dikhea? 20248. Internationales Roma-Filmfestival
Berlin, 21. bis 27. Oktober 2024

Im Jahr 2024 reagiert AKE DIKHEA? auf die aktu­ellen Ge­fahren für die Demo­kratie: den Wahl­erfolg von rechts­radikalen Parteien in fast allen euro­päi­schen Ländern, die gesell­schaft­liche Spaltung, die wach­sende Zu­stim­mung für men­schen­feind­liche Be­we­gungen. Wir nehmen die aktu­ellen gesell­schaft­lichen Ent­wick­lungen aus der Per­spektive der mar­gina­li­sie­rten Gruppen und vor allem ihre Beiträge zur freien und gerech­ten Gesell­schaft unter die Lupe. Denn es sind Gruppen wie Sinti* und Roma*, die durch anti­demo­krati­sche Ten­denzen am meisten betrof­fen sind – und die zugleich seit vielen Jahren und aus einer inter­sektio­nalen Per­spektive auf vorderster Front gegen Unter­drücken kämpfen, sei es gegen die weiße Vor­herr­schaft der Domi­nanz­gesell­schaft, gegen aus­beute­rische Mecha­nismen des Kapita­lismus oder gegen patriar­chale Denk­muster in eigenen Familien.

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Facts & Figures (532)

Oktober 17th, 2024  |  Published in Einrichtungen, Facts & Figures, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV

2001 ging in Budapest der ers­te Ro­ma-Ra­dio­sen­der Un­garns auf Sen­dung. Das le­gen­där ge­wor­de­ne „Radio C“ bestand zehn Jahre lang.

(Quelle/pdf)

Romani Ora (10.10., 11.10., 14.10. & 15.10.2024)

Oktober 16th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 10.10.2024 (mp3)

Das „Health mobile“ hat in Oberwart Station ge­macht und kosten­lose Lungen­funk­tions­tests an­ge­boten und durch­geführt. Radio MORA war vor Ort. Und wie jeden Donners­tag hören Sie auch dies­mal wieder eine Aus­gabe von „Mri his­torija“.


Anhören: →Sendung vom 11.10.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA hören Sie zu Beginn des Wochen­endes die Ver­an­staltungs­hin­weise / Mu­la­tin­tscha­ge und die Jugend­sendung. In dieser verrät uns Adi Gussak mehr über Nikotin­beutel, die so­ge­nannten „Snus“.


Anhören: →Sendung vom 14.10.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird präsen­tiert von Tina Nardai. Unter ande­rem mit dabei Musik von Gipsy Aaron, Langa, Roma­no Glauso, der Hans-Sa­mer-Band oder auch Romane Merikli und Gipsy Casual.


Anhören: →Sendung vom 15.10.2024 (mp3)

Auf die „BiBi“-Messe in Oberwart (Bildungs- und Berufs­infor­ma­tions­messe 2024) nimmt uns Adi Gussak in dieser Aus­gabe der „Romani Ora“ mit. Außer­dem hören Sie in dieser Stunde eine weit­ere Folge von „Minden­fe­li­tiko“. Mode­riert wird das zwei­sprachige Volks­grup­pen­magazin auf Radio MORA von Tina Nardai.

Hörbuch: Was weiße Menschen nicht …

Oktober 15th, 2024  |  Published in Frauenrechte, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen (aber wissen sollten)

Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befür­worten – und die fängt bei einem selbst an. „Darf ich mal deine Haare anfas­sen?“, „Kannst du Sonnen­brand be­kommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber den­noch: Sie sind rassis­tisch. Warum, das wollen weiße Men­schen oft nicht hören. Alice Hasters erklärt es trotz­dem. Ein­dring­lich und ge­duldig be­schreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesell­schaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu kon­fron­tieren, ist im ersten Moment schmerz­haft, aber der einzige Weg, ihn zu über­winden.

(Text: Verlagsinfo Hanser)

Facts & Figures (531)

Oktober 13th, 2024  |  Published in Facts & Figures

Der Aufstieg der französi­schen Sin­ti-Zir­kus­dy­nas­tie Bouglione be­gann 1925 mit Wild-West-Shows samt fal­schen „In­di­a­nern“ und kos­tü­mier­ten „Cow­boys“.

(Quelle)

Wie „Spiegel TV“ rassistische Vorurteile schürt

Oktober 11th, 2024  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, Wissenschaft

Screenshot: Spiegel TV (via uebermedien.de)Studie über „Clan“-Dokus: Wie „Spiegel TV“ rassisti­sche Vor­ur­tei­le schürt

Für den Band „Kritische Analysen zur sogenannten ‘Clankriminalität’“. Phäno­me­no­lo­gische Betrach­tun­gen und Konsti­tu­tion eines sozialen Problems“ hat Fabian Gold­mann alle Beiträge aus­ge­wertet, die zwi­­schen 2014 und 2023 bei „Spiegel TV“ liefen. Durch­schnittlich waren „Clans“ alle drei Monate Thema: 42 Beiträge han­delten aus­schließ­lich oder über­wie­gend von ihnen. In 29 Fällen ging es um um arabische Groß­familien. Roma-Familien standen in zwölf Beiträ­gen im Fokus.

→Der Autor schildert die Ergebnisse seiner Aus­wer­tung in einem Gast­artikel auf ueber­me­dien.de.

Eine längere Fassung des Beitrags ist im Sammelband „Kritische Analysen zur so­ge­nann­ten ‚Clan­krimi­na­lität‘“ er­schie­nen.

(Text: uebermedien.de)

Anm. der dROMa-Red.: Anders als in Deutschland ist „Clan­krimina­lität“ in Österreich kein Thema. Laut dem General­direktor für öffent­liche Sicher­heit Franz Ruf gibt es diese hier­zu­lande schlicht­weg nicht, auch nicht in Wien: „Diese Stufe haben wir nicht er­reicht.“ Auch bestehen der­zeit keine Anhalts­punkte für organi­sierte Krimi­nalität. (→Quelle)

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Romani Ora (4.10., 7.10., 8.10. & 9.10.2024)

Oktober 10th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 4.10.2024 (mp3)

In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie neben den Ver­anstal­tungs­hin­weisen/Mu­latin­tschage auch die Volks­­gruppen­nach­rich­ten/Flo­gos­kere nevip­tscha und natür­lich die meiste Roma-Musik. Und in der wöchent­li­chen Jugend­sen­dung „Young, wild and free – le ter­nenge” be­richtet uns Adi Gussak über das „SDG 11“-Pro­jekt des Business Campus Oberwart.


Anhören: →Sendung vom 7.10.2024 (mp3)

Im „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie ab­wechs­lungs­reiche und tem­pera­ment­volle Rhythmen von den Roma Boyz, Ruzsa Lakatos, Ternipe und u. a. auch die Tonko Band und Tony Wegas.


Anhören: →Sendung vom 8.10.2024 (mp3)

Radio MORA war bei der Ausstellungseröffnung „600 Jahre Romanes in Österreich“ im Bur­gen­län­di­schen Landhaus dabei. Mehr darüber hören Sie im aktu­ellen Tages­beitrag der „Romani Ora“. Die Sendung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 9.10.2024 (mp3)

Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ erwar­tet Sie ein Beitrag über die Lesung „Wie wir uns die Zukunft zurück­holen“ des ehe­maligen Gesund­heits­ministers Rudi Anschober, der in Jennersdorf zu Gast war. Und neben der abwechs­lungs­reichsten Roma-Musik aus aller Welt hören Sie auch die inter­nationalen Volks­gruppen­news.

Podcast: NS-Verbrecherin Eva Justin

Oktober 8th, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Eva Justin (Bundesarchiv, Bild 146-1986-044-08, CC))Zwischenfälle. Hörgeschichte auf Radio Z
→zur Sendung
(25:22 min) [April 2024]

Die selbsternannte Rasseforscherin Eva Justin wurde für ihren Bei­trag zum Völker­mord an Roma und Sinti durch so­ge­nann­te Rasse­gut­ach­ten nie­mals ver­ur­teilt.

An 20.000 Angehörigen der Sinti und Roma wurden während des National­sozialis­mus auf ver­breche­rische Weise so­ge­nannte Rasse­unter­suchun­gen durch­geführt. Maß­geblich beteiligt waren zwei Personen: Robert Ritter, Psychiater und – in der Sprache der Rassisten – „Zi­geuner­forscher“. Und einen großen Teil dieser Unter­suchungen über­nahm die „Rasse­forscherin“ Eva Justin. Sie trat unter ande­rem vehe­ment für Zwangs­sterilisie­rungen ein. Diese Unter­suchungen bildeten die Grund­lage für Zwangs­maß­nahmen gegen Roma und Sinti – bis hin zur Deportation in das so­ge­nannte „Zi­geuner­lager” Auschwitz-Bir­­kenau.

Für ihren Beitrag am Porajmos, dem Völkermord an Roma und Sinti, wurden Ritter und Justin nie­mals verurteilt. Nach dem Krieg wurden sie vom Stadt­gesund­heits­amt Frankfurt in leiten­der Funktion be­schäftigt, Ritter sogar als Ober­medizinal­rat. Read the rest of this entry »

Erneut EU-Kritik an Romaklassen in Tschechien

Oktober 5th, 2024  |  Published in Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

Romakinder in Tschechien (Foto: J. Dolezal/Amnesty International)Sonderklassen für Roma-Kinder an tsche­chi­schen Schu­len: Bil­dungs­mi­nis­ter will vor Ort in­ter­ve­nie­ren

Zum wiederholten Mal steht Tschechien bei der Europäi­schen Kom­mission in der Kritik wegen der Un­gleich­be­hand­lung von Kindern der Roma-Min­derheit in Schulen. Am Donners­tag hat Brüssel erneut dazu auf­gerufen, diese Praxis zu be­enden. Roma-Kinder sind in zahl­reichen tschechi­schen Schulen weiterhin in Klassen unter­gebracht, die sie von der Mehr­heit trennen. Und sie gehen auch un­ver­hältnis­mäßig häufig in Spezial­schulen für Kinder mit geistigen oder körper­lichen Be­hin­derun­gen. [...] Damit ver­stößt Tschechien gegen die EU-Richt­linie zur „An­wendung des Gleich­be­hand­lungs­grund­satzes ohne Unterschied der Rasse oder der ethnischen Herkunft“ aus dem Jahr 2000. Mehr­fach ist die Regierung in Prag seit Mitte der Nuller Jahre bereits von Brüssel des­wegen gerügt worden.

Das tschechische Bildungsministerium hat im März dieses Jahres eine Studie dazu er­stellen lassen. [...] Dem­nach sind Roma-Kinder mit 22 Pro­zent in Spezial­klassen gängiger Schulen ver­treten und mit 15 Prozent in Spezial­schulen. Dabei machen sie nur rund drei Pro­zent der Kinder hier­zu­lande aus. [...]

Lesen Sie den hier nur in kleinen Auszügen wieder­ge­ge­be­nen Ar­tikel in vol­ler Län­ge auf radio.cz.

(Text: Radio.cz, 4.10.2024)

Romani Ora (30.9., 1.10., 2.10. & 3.10.2024)

Oktober 4th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 30.9.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag mit der ab­wechs­lungs­reichsten Roma-Musik ver­spricht einen guten Start in die neue Woche. In dieser Sen­dung werden sie unter ande­rem von Jele­na Krstic, Pero, den Vlado Boys oder Kalyi Jag be­gleitet.


Anhören: →Sendung vom 1.10.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA hören Sie im Tages­thema einen Bericht über den Bürger­betei­li­gungs­prozess „Oberwart 2035 – ein Zukunfts­bild“. Dazu liefert Ihnen Tina Nardai die meiste Ro­ma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 2.10.2024 (mp3)

Der Gemeindetag und die Kommunalmesse 2024 fanden in Oberwart statt. Radio MORA war vor Ort und hat einen Beitrag darüber zu­sammen­gestellt. Und wie jeden ersten Dienstag im Monat ist auch diesmal wieder die „Atem­pause mit Regina“ dabei; diese ver­spricht Ent­span­nung pur.


Anhören: →Sendung vom 3.10.2024 (mp3)

Das informative und vielfältig erarbeitete Herbstprogramm der „Roma Volks­hoch­schule“ ist heutiges Tages­thema der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Außer­dem er­wartet Sie in dieser Sen­dung unsere Rubrik „Mri his­torija“.

Deutschland: Mehrere Sinti-Gräber verwüstet

September 30th, 2024  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Vandalismus auf dem Waldfriedhof in Darmstadt (Foto: Landesverband Hessen)Vandalismus auf dem Darmstädter Wald­friedhof. Anti­zi­ga­nis­ti­sches Tat­mo­tiv „sehr wahr­schein­lich“

Zwischen dem 22. und dem 23. September 2024 wurden Gräber, in denen Darm­städter Sinti und Reisende be­stattet sind, von Un­be­kannten zer­stört. Dem Verband Deut­scher Sinti und Roma – Landes­ver­band Hessen sind acht ver­wüstete Grab­stellen bekannt, darun­ter Gräber von Über­leben­den des Völkermords und deren Nach­fahren. Der Vandalis­mus war weit­rei­chend: Grab­lichter wurden zerstört, Blumen­schmuck wurde aus­einan­der­ge­ris­sen, es wurde auf Blumen herum­ge­tram­pelt, Grab­schmuck wie Engel oder Vasen wurden aus­einan­der­ge­brochen und in einem Fall ein Garten­schlauch zer­schnitten.

Merano Bamberger, ein Enkel von Bestatte­ten, die den Völker­mord überlebt haben, be­schreibt seine Reaktion und die Reaktio­nen weiterer An­ge­höriger: „Für uns An­gehörige sind diese Grab­schändungen nur schwer zu ertragen. Wir sind in großer Trauer über diese Schä­digun­gen der Gräber. Dieser Angriff auf die Totenruhe ist für uns sehr schwe­rwiegend. Da dieser Vorfall von Vandalismus nicht der erste Vorfall ist, fordern wir als An­ge­hörige und Nutzungs­berech­tig­ten eine Video­über­wachung der Grabstellen.“

Rinaldo Strauß, stellvertretender Geschäftsführer des hessischen Landes­verbandes Deutscher Sinti und Roma bilan­ziert: „Bislang ist nicht geklärt, ob dieser Vandalismus anti­ziganis­tisch be­gründet ist. Wir halten dies jedoch für sehr wahr­scheinlich, denn es wurden aus­schließ­lich Grabstellen von Sinti oder Reisenden, die teil­weise öffent­lich be­kannt sind, be­schädigt und ge­schändet. Die Ver­rohung unserer Gesell­schaft macht selbst vor der Totenruhe nicht halt.“

Nach weiterer Prüfung wird die Melde- und Infor­mations­stelle Anti­ziganis­mus Hessen (MIA Hessen), ein Projekt des hessischen Landes­ver­bandes Deutscher Sinti und Roma, diesen Vorfall als anti­ziganis­tischen Fall auf­nehmen. MIA Hessen ordnet Vandalismus von Gräbern, in denen Über­lebende des National­sozialis­mus be­stattet sind als NS-be­zoge­nen Antiziganismus ein. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (530)

September 29th, 2024  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

2001 verfassten Roma aus Ko­lum­bi­en, Ecua­dor, Chi­le, Ar­gen­ti­ni­en, Ka­na­da u. USA ei­ne De­cla­ra­tion of the Ro­ma People of the Ame­ri­cas (Ti­tel: The Other Son of Pa­cha Ma­ma – Mo­ther Earth).

(Quelle)

Kundgebung: „Rettet das Mahnmal!“

September 28th, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Rettet das MahnmalKundgebung am 28. Sept. 2024 um 18:00 Uhr, Pots­da­mer Platz in Berlin

Wir rufen Euch alle auf zum gemein­sa­men Pro­test für den voll­stän­di­gen Er­halt unse­res Denk­mals für die im Na­tio­nal­sozia­lis­mus er­mor­de­ten Sinti und Roma Eu­ropas!

Unser Denkmal ist durch den geplanten Bau einer S-Bahn­linie massiv be­droht. Dieses Denkmal hat für uns eine große Bedeu­tung: Es erinnert an den Völker­mord an Roma und Sinti in ganz Europa. Für viele von uns Nach­kommen der Ver­folgten ist es ein Ort der Trauer um unsere Toten ohne Gräber. Es ist ein Ort der An­er­ken­nung dieses Ver­brechens und hat eine zentrale Funktion in der Er­inne­rungs­kultur, beson­ders an­ge­sichts des wieder er­star­ken­den Rassismus in Deutschland.

Dank des unermüdlichen Engagements unserer Selbst­organi­satio­nen und solida­rischer Zivil­gesell­schaft wurde 2012 unser Denkmal endlich nach Jahr­zehnten der Leugnung des Völker­mords und Ver­wei­gerung des Gedenkens ein­geweiht. Nun bedrohen massive Eingriffe die Integrität des Denkmals und damit die Erinne­rung an den an Rom:nja und Sin­ti:zze be­gange­nen Völkermord. Die Be­einträch­ti­gung des Denkmals und der Umgang mit uns kommt einer Rück­nahme der hart er­kämpften politi­schen An­erken­nung unseres Leids gleich!

Die politisch Verantwortlichen auf Berliner und Bundesebene müssen ihrer er­inne­rungs­politi­schen Zusage und Ver­pflich­tung nach­kommen. Es ist nicht hin­nehmbar, dass nur zehn Jahre nach seiner Errichtung dieses lang er­kämpfte Denkmal nun ge­schädigt werden soll. Wir fordern sie nach­drücklich auf, eine der be­ste­henden alter­nativen Trassen­führungen zu wählen, um die Un­versehrt­heit des Mahnmals zu wahren. Read the rest of this entry »

Romani Ora (24.9., 25.9., 26.9. & 27.9.2024)

September 27th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 24.9.2024 (mp3)

Der erste „Oberwarter Schmankerltag“ ist Thema dieser „Roma­ni Ora“ auf Radio MORA. Und in unserer Allerlei­kate­gorie „Minden­felitiko“ prä­sentie­ren wir Ihnen ein Rezept aus der Roma-Küche. Durch die Sen­dung führt Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 25.9.2024 (mp3)

Im Beitrag zum Tagesthema berichten wir heute über „Heide’s Second Hand Shop“, der in Oberwart er­öffnet wurde. Und neben den zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nach­rich­ten in Deutsch und Bur­gen­land-Ro­mani ver­wöhnen wir Sie mit der schöns­ten Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 26.9.2024 (mp3)

Im heutigen Tagesthema berichtet uns Adi Gussak über die Neu­er­öff­nung des „Burger King“-Fast-Food-Res­tau­rants in Oberwart. Außer­dem hören Sie, wie jeden Donners­tag, eine Aus­gabe der Ge­schichts­rubrik „Mri his­torija“.


Anhören: →Sendung vom 27.9.2024 (mp3)

Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ mit den Ver­anstal­tungs­hin­weisen, den Volks­grup­pen­nach­richten und der Jugend­sendung; in der sich Adi Gussak mit der mentalen Gesund­heit von Jugend­lichen näher be­schäftigt.

Wie lässt sich Rassismus messen?

September 24th, 2024  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

detektor.fm/brand eins Podcast, 6.9.2024, 21:30 min

Ulrich Wagner ist Sozialpsychologe und beschäftigt sich mit Ein­stellun­gen gegen­über Minder­heiten und wie man sie messen kann. Das ist keine leichte Aufgabe, denn Ein­stel­lungen und Vorurteile, die zu­dem noch unter­schied­lich bewusst sind, lassen sich schwerer quanti­fizie­ren als simple Messwerte.

(Text und Beitrag: detektor.fm/Brand eins)

Romani Ora (19.9., 20.9. und 23.9.2024)

September 23rd, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 19.9.2024 (mp3)

Die „Romani Ora“ auf Radio MORA wird moderiert von Tina Nardai. Im Tages­thema berich­ten uns zwei Frauen aus der Roma-Com­mu­ni­ty, welchen Stellen­wert das Schwammerl­suchen für sie hat. Und in „Mri his­torija“ erzählt uns Alex Gussak mehr über persön­liche Lebens­ge­schichten bur­gen­ländi­scher Roma.


Anhören: →Sendung vom 20.9.2024 (mp3)

In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie neben den zwei­spra­chigen Volks­gruppen­news natür­lich auch den Ver­anstal­tungs­kalender. Und in „Young, wild and free – le ter­nenge”, der Jugend­sendung auf Radio MORA, erfah­ren Sie, wie sich Jugend­liche über die bevor­stehende National­rats­wahl in Österreich über soziale Medien oder Online­tools infor­mieren.


Anhören: →Sendung vom 23.9.2024 (mp3)

Im heutigen „Romano Ora“-Musikmontag, den Ihnen Tina Nardai auf Radio MORA prä­sen­tiert, hören Sie unter ande­rem Roma-Musik von Ján Ačo Slepčík, Dela­Dap, Móni­ka Lakatos, Loy­ko u.v.m.

In Ketten: Die Versklavung der Roma

September 22nd, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV



Podcast Alle Zeit der Welt, 19.9.2024

Heute möchten wir auf die jüngste Folge des Geschichts­podcasts „Alle Zeit der Welt“ hin­weisen – eine Folge, an deren Zu­stande­kommen wir wohl nicht ganz un­beteiligt sind:

Seit Jahrhunderten sehen sich die Roma in Europa Diskrimi­nie­rung, Unter­drückung und Leid aus­ge­setzt. Aber woher stammen Sinti und Roma? Heute richten wir unser Augen­merk auf Theorien über ihren Weg nach Europa und ein be­son­ders düsteres Kapitel nach ihrer An­­kunft: die Ver­sklavung der Roma-Ge­mein­schaf­ten in Teilen Ost­europas, eine Praxis, die bis weit ins 19. Jahr­hun­dert hinein an­dauerte.

(Text und Sendung: Alle Zeit der Welt)

Podcast: Bürgerrechtsaktivistin Ilona Lagrene

September 20th, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

Ilona Lagrene (Foto: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma)Zwischenfälle. Hörgeschichte auf Radio Z
→zur Sendung
(22:06 min) [2022]

Erst Jahrzehnte nach dem Völkermord an Sinti und Roma durch Nazi­deutsch­land er­kämpf­ten Ak­ti­vist*in­nen die of­fi­zielle An­er­ken­nung der Ver­brechen und Ent­schä­di­gung für die Opfer. Die­­sem Kampf wid­mete die Hei­del­ber­ge­rin Ilona Lagrene (1950–2023) ihr Le­ben.

Bis in die 80er Jahre hinein wurden sie diskriminierend „Zigeuner“ ge­nannt. Erst seit 1997 sind sie in Deutschland als natio­nale Minder­heit unter der Be­zeich­nung Roma und Sinti an­erkannt. Die Geschichte ihrer Dis­krimi­nierung ist 1000 Jahre alt. Der Anti­ziganismus folgte dem gleichen Muster und den gleichen Wellen wie der Anti­semitis­mus. Wie die Juden wurden auch die An­ge­hörigen der Sinti und Roma Opfer der national­sozialis­tischen Ver­nichtungs­politik. Eine der vielen ver­breche­ri­schen Kon­tinui­täten nach 1945 war: Die Verfolgten wurden nicht etwa ent­schädigt, sondern weiter krimi­nalisiert und be­nach­teiligt. In den 70er Jahren des vorigen Jahr­hun­derts begann ein jahr­zehnte­langer Kampf um An­erkennung. Einer der wichtigen Akti­vist*in­nen in diesem Kampf ist die Sin­tezza Ilona Lagrene.

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Romani Ora (16.9., 17.9. und 18.9.2024)

September 19th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 16.9.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA ver­spricht Ihnen wieder vielfä­ltige Roma-Songs aus aller Welt. Hören Sie Lieder aus allen Musik­rich­tungen in der Sprache der Roma. Dazu er­halten Sie auch die Volks­grup­pen­nach­richten in Deutsch und Bur­gen­land-Ro­mani.


Anhören: →Sendung vom 17.9.2024 (mp3)

Die Aktion „BookCrossing“ der Burgenländi­schen Volks­hoch­schulen anläss­lich des Welt­alpha­betisie­rungs­tages ist das Tages­thema dieser „Romani Ora“. Durch die Sen­dung be­gleitet Sie wie gewohnt Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 18.9.2024 (mp3)

Das Offene Haus Oberwart hat mit Nora Demattio eine neue Geschäfts­leitung er­halten. Radio MORA berich­tet darüber im aktue­llen Tages­beitrag der „Romani Ora“. Dazu hören Sie die inter­natio­nalen Volks­gruppen­nachrich­ten und die ab­wechs­lungs­reichste Roma-Musik.