Februar 11th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 10.2.2025 | 9:24 min
Artschijipe/Ausstellung im Offenen Haus Oberwart (OHO):- Man will uns ans Leben – Bomben gegen Minderheiten 1993–1996
Maschkar o berscha 1993 dschi 1996 uschtidine andi Austrija 25 dschene taj organisaciji bombakere lila. Andi glajchi cajt ande Kärnten taj Burgenland trin bombi eksplodirinde. Schtar dschene mule, schtar dschene sorale dukade taj enja dschene loke dukade ule. O teror gelo le tschulipengere dschenenge taj politisch humanistischi pomoschagoschengere niposke. O lek phareder murdaripe sina Erbate, kaj o Josef Simon, Karl Horvath, Erwin Horvath taj o Peter Sarközi duach jek bomba murdarde ule. On kamnahi i tablina kaj upre pisim sina „Roma zurück nach Indien“ beig te lel taj i bomba eksplodirintscha.
Jek artschijipe la Initiative Minderheiten andi koperacija le Volkskunde Musejumiha Betschi, le Kärnten Musejumiha taj le Prado Kher Erbaha. O artschijipe andar o 11.2 dschi 23.3.2025 te dikel hi: Keden dschi paruschtun 9:00 dschi 14:00 orenge.
Zwischen den Jahren 1993 und 1996 erhielten in ganz Österreich insgesamt 25 Personen und Organisationen explosive Post. Im gleichen Zeitraum detonierten in Kärnten und im Burgenland drei Spreng- bzw. Rohrbomben. Die Anschläge hatten vier Tote, vier lebensgefährlich Verletzte und neun Verletzte zur Folge. Der Terror adressierte ausschließlich Minderheitenangehörige und ihre politisch-humanistischen Unterstützer:innen. Der folgenschwerste Anschlag fand im Februar 1995 im burgenländischen Oberwart statt, bei dem vier Roma-Angehörige einer Sprengfalle zum Opfer fielen. Josef Simon, Karl Horvath, Erwin Horvath und Peter Sarközi starben durch eine Explosion, als sie eine Tafel mit der Inschrift „Roma zurück nach Indien!“ entfernen wollten. Obwohl die Auswahl der Adressat:innen bald auf Urheber aus dem rechten Eck schließen ließ, gestalteten sich die Ermittlungen sehr langwierig und nahmen erst im Herbst 1997 zufällig ein Ende. Read the rest of this entry »
Februar 9th, 2025 |
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Hochschulschriften, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Michaela Franjo (2023): Die Situation der Roma in Kroatien – Eine Analyse der rechtlichen Schutzmechanismen und der faktischen Lebensumstände
Diplomarbeit, Karl-Franzens-Universität Graz (Rechtswissenschaftliche Fakultät), 131 S.
→Download der UB Graz (pdf)
Abstract (Link):
Die vorliegende Arbeit untersucht die rechtlichen Schutzmechanismen und die faktischen Lebensumstände der Roma in Kroatien in den Bereichen Wohnen, Bildung und Arbeit. Vielmehr besteht das Hauptziel darin, die aktuellen Herausforderungen, mit denen Roma in diesen Bereichen konfrontiert sind, zu identifizieren und aufzuzeigen. Im allgemeinen Teil wird deshalb zunächst als theoretischer Einstieg der Begriff „juristische Minderheit“ erläutert und eine Unterscheidung zwischen ethnischen, religiösen und sprachlichen Minderheiten vorgenommen. Anschließend wird der in dieser Arbeit verwendete Minderheitenbegriff festgelegt und der in Kroatien verwendete Minderheitenbegriff sowie der Begriff „Roma“ erläutert. Im besonderen Teil der Arbeit werden die drei Bereiche – Wohnen, Bildung und Arbeit – untersucht. Es werden die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen auf internationaler, europäischer und nationaler kroatischer Ebene erläutert und die tatsächliche Lage der Roma aufgezeigt. Read the rest of this entry »
Februar 8th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 31.1.2025 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ beinhaltet den Veranstaltungskalender für die Region Oberwart und die besten Roma-Songs aus aller Welt. In der Jugendsendung erfahren Sie, wie junge Menschen mit dem Roma-Attentat von Oberwart umgehen und was sie darüber wissen.
Anhören: →Sendung vom 3.2.2025 (mp3)
Im neuen „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA hören Sie neben den zweisprachigen Volksgruppennachrichten die abwechslungsreichste und vielfältigste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 4.2.2025 (mp3)
Im Tagesthema nehmen wir sie mit auf die 33. „Baumesse Oberwart“, und Zeit zum Entspannen bieten wir Ihnen in „Reginas Atempause“. Durch die Sendung führt Sie wie gewohnt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 5.2.2025 (mp3)
Die „Romani Ora“ mit Tina Nardai auf Radio MORA beinhaltet im aktuellen Tagesthema die Präsentation der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung „Oberwart 2035“ (mehr hier).
Anhören: →Sendung vom 6.2.2025 (mp3)
Die Gedenkeier anlässlich des 30. Todestages der Roma-Attentatsopfer von Oberwart wurde dieses Jahr von der Romapastoral mit einem Gedenkmarsch und Festreden organisiert. Mehr darüber hören Sie im Tagesthema dieser Ausgabe der „Romani Ora“.
Februar 8th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 7.2.2025 | 3:58 min
30 Jahre Roma-Attentat in Oberwart: Wir gedenken des Rohrbombenattentats vom 4.2.1995
Amen sam Roma, kale Roma,
Wir sind Roma, schwarze Roma,
schukar Roma upra ada them,
schöne Roma auf dieser Welt,
o kale atscha taj o kale bal,
die schwarzen Augen und die schwazen Haare,
so amen Roma, Roma hi.
die wir Roma, Roma haben.
Amen sam Roma, kale Roma,
Wir sind Roma, schwarze Roma,
tschore Roma upra ada them,
arme Roma auf dieser Welt,
amen o gadsche nikaj na kamnahi,
die Nicht-Roma wollen uns nirgendwo,
taj amen sam nipo sar o avre.
aber wir sind Menschen wie die anderen.
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Februar 7th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 6.2.2025 | 7:23 min
30 Jahre Roma-Attentat in Oberwart: Wir gedenken des Rohrbombenattentats vom 4.2.1995
Ando scharto feberi deschenja enjavar desch taj pantschto bersch o lek bibastaleder atentato andi dujti republik kerdo ulo. Schtar dschene la flogoskera grupnatar le Romendar o Peter Sarközi, Josef Simon, Karl taj Erwin Horvath jeka bombatar murdarde ule. Upri bomba jek tablina upre sina, le pisinipeha „Roma zurück nach Indien“. Uso probalinipe aja tablina bejg te lel, i bomba eksplodirintscha, savi jek falato jek rasistischi motivirti serijatar le atenteteristar Franz Fuchs sina. Te ada bersch ando 4. feberi i Romapastoral uso gondolipeskero mulatintschago Erbate uso gondolipeskero than akartscha le schtar Romenge, save odoj duach aja bibastali bomba pumaro ileto iste mukle, te gondolinel.
Das tragische Attentat von Oberwart, bei dem vier Roma-Männer, Karl Horvath, Josef Simon, Peter Sarközi und Erwin Horvath, ihr Leben verloren, jährt sich in diesem Jahr zum 30. Mal. Aus diesem Anlass ludt die Romapastoral der Diözese Eisenstadt erneut zu einer Gedenkfeier ein, um der Opfer zu gedenken und ein Zeichen des Respekts, der Erinnerung und der Mahnung zu setzen. Die Gedenkfeier begann in der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (Dornburggasse 93), wo der erste Teil des Programms stattfand. Nach der offiziellen Begrüßung wurde eine Videobotschaft des Herrn Bundespräsidenten eingespielt. Eine Präsentation von Schüler:innen sowie ein Impuls von Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Ursula Mindler-Steiner gab es anschließend. Im Anschluss gab es einen gemeinsamen Gedenkmarsch zur Gedenkstätte „Am Anger“. Read the rest of this entry »
Februar 6th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV
Meine ermordete Familie – Sinti im Holocaust
DW Deutsch/Reporter, 2024 (12:37 min)
Sechs Millionen Juden fielen dem Hass [der Nationalsozialisten] zum Opfer, aber auch Angehörige anderer Gruppen, nicht zuletzt Sinti und Roma, die von den Nazis in verschiedenen europäischen Ländern gnadenlos verfolgt und meist ins KZ Auschwitz deportiert wurden. Schätzungsweise 500.000 europäische Roma und Sinti überlebten das NS-Regime nicht. So wie fast alle Verwandten von Carmen Spitta. Die Frankfurterin trägt schwer am Schicksal ihrer Familie, doch gerade deshalb will sie deren Geschichte weitergeben an die jüngere Generation.
Eine Reportage von Dáša Raimanová.
(Beitrag und Text: DW Deutsch)
Februar 5th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, dROMa (Magazin)
Vor dreißig Jahren entschied sich das Schicksal der Roma
In der Nacht zum 5. Februar 1995 brach mit einem Mal der alte, mörderische Hass wieder über die Volksgruppe herein. Vier junge Männer starben in Oberwart durch ein rassistisches Bombenattentat. Die Schicksalsstunde der Roma wurde auch zur Bewährungsprobe für die Republik. Doch Gewaltakte gegen Roma gibt es noch immer – auch in Österreich.
Die vier Roma starben durch eine perfide Sprengfalle, die der Rechtsterrorist Franz Fuchs in der Nähe der Oberwarter Roma-Siedlung platziert hatte. Als sie ein Schild mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien!“ entfernen wollten, detonierte der Sprengsatz: Karl Horvath (22), Erwin Horvath (18), Peter Sarközi (27) und Josef Simon (40) waren sofort tot. Für ihre Familien brach eine Welt zusammen; für die Volksgruppe war es die schwerste Stunde seit dem Völkermord. Alles, was man sich gerade erst erkämpft hatte, stand plötzlich auf dem Spiel.
Was fast immer geschieht
Und tatsächlich geschah, was nach Gewalttaten gegen Roma fast immer geschieht: Man verdächtigte die Roma selbst. Von einem rechtsextremen Attentat wollten Polizei und Politik zwei Tage lang nichts wissen, stattdessen diffamierte man die Opfer. Sofort war die Rede von einer blutigen „Fehde“ unter Kriminellen. Polizisten durchsuchten die Wohnungen der Roma-Familien nach Sprengstoff und Waffen. Innenminister Löschnak befeuerte Spekulationen, die vier Todesopfer hätten die Explosion womöglich selbst verschuldet – zu einem Zeitpunkt, als den Ermittlern längst klar war, dass sie es mit einem rassistischen Terroranschlag zu tun hatten. Noch Monate später versuchte Jörg Haider, die Tat den Opfern selbst in die Schuhe zu schieben, indem er über kriminelle Machenschaften („Waffengeschäft“, „Autoschieber“, „Rauschgift“) schwadronierte.
Die „lange, peinliche Schrecksekunde des offiziellen Österreichs“ (Armin Thurnher) währte jedoch nicht ewig. Bundeskanzler und Staatsspitze stellten sich schließlich doch noch beherzt an die Seite der Opfer. Das Begräbnis in Oberwart geriet zum Staatsakt; der landesweite Schulterschluss gegen den Terror gelang und ermöglichte eine Welle der Solidarität. Read the rest of this entry »
Februar 1st, 2025 |
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Film & Theater, Musik
Gorki Theater in Berlin | Nach Georges Bizet und Henri Meilhac, Ludovic Halévy | Regie: Christian Weise | Musikalische Leitung und Arrangements: Jens Dohle | Mit Texten von Riah Knight, Lindy Larsson
Die britische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin Riah Knight, die das Gorki-Publikum seit ihrem Auftritt 2017 in Roma Armee immer wieder begeistert, schreibt über Carmen: „Die Roma-Gemeinschaft hat eine toxische Beziehung zu Carmen: Als eine unserer wenigen Ikonen, die die Jahrhunderte überdauert haben, erfüllt sie jedes Stereotyp, das jemals über uns Roma kursierte. Sie ist gewalttätig, rüpelhaft, ungezähmt, heißblütig, leidenschaftlich, diebisch, tanzt und singt sich als schwarzhaarige Femme fatale bar jeder Moral in die Betten der Männer. Und doch wird sie geliebt. Sie ist eine Widerstandsfigur, ein Symbol der Freiheit gegen die Konformität, eine Verweigerung der Opferrolle. Und letztlich das Porträt einer Frau, die ihrer Zeit voraus war.“
Am Gorki wird nun eine neue »Carmen« in einer einzigartigen Darbietung von Lindy Larsson zu sehen sein. Larsson begeisterte genau wie Knight bereits in Roma Armee. In der Inszenierung von Christian Weise wird Carmen zu einem queer-intersektionalen und burlesken Stück Musiktheater. Ein neues musikalisches Arrangement von Jens Dohle mit dem bedeutenden Akkordeonisten Dejan Jovanović re-appropriiert die durch Bizet annektierten Elemente der Roma-Kultur und führt diese auf ihre Entstehungskontexte zurück.
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Januar 31st, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 27.1.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA verwöhnt Sie mit der abwechslungsreichsten Roma-Musik aus aller Welt. In dieser Stunde unter anderem dabei: Songs aus Rumänien, Ungarn, Nordmazedonien, Frankreich und Österreich.
Anhören: →Sendung vom 28.1.2025 (mp3)
Die „Romani Ora“ war beim Crossover-Bandabend „Off the Rails“ im Offenen Haus Oberwart dabei. Adi Gussak hat die wichtigsten Infos der Veranstaltung für Sie zusammengestellt. Durch die Sendung führt Tina Nardai
Anhören: →Sendung vom 29.1.2025 (mp3)
Im Tagesthema hören Sie Eindrücke von der Pressekonferenz zur Veranstaltungsreihe „30 Jahre Roma-Attentat in Oberwart“. Dazu hören Sie in der „Romani Ora“ die vielfältigste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 30.1.2025 (mp3)
Die Ballsaison ist im vollem Gange. Anlässlich dessen haben wir mit Scheidermeisterin Martina Mohapp gesprochen. Sie berichtet uns von den Modetrends der Ballsaison 2025. Die Sendung wird moderiert von Tina Nardai.
Januar 29th, 2025 |
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Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte
2023 beauftragten Innen- und Justizministerium das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) in Wien mit der Erstellung eines jährlichen Rechtsextremismus-Berichts. Die Ergebnisse des ersten umfangreichen Berichts wurden nun präsentiert (→zum Download). Wir haben nachgeschaut, inwieweit darin auch auf Rassismus gegen Roma und Sinti (Antiziganismus, Antiromaismus, Romafeindlichkeit) Bezug genommen wird. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die betreffenden Passagen:
Auf S. 64/65 verweist der Bericht auf die Internet-Agitation der neonazistischen Gruppe Unwiderstehlich. Diese sei unter anderem von romafeindlicher Hetze durchzogen:
Die sich als Internetprojekt verstehende Neonazi-Gruppe Unwiderstehlich (UW) wurde 2015 als ein konspirativ agierendes Nachfolgeprojekt der 2011 zerschlagenen Alpen-Donau-Gruppe gegründet. In ähnlicher (täglicher) Frequenz wie diese […] kommentiert man auf Facebook (rund 1300 Follower) v. a. aktuelle Ereignisse und Meldungen. Der Agitation […] dient auch ein Blog, der im März 2021 neugestaltet wurde. Der gleichzeitig eröffnete Telegram-Kanal verzeichnet etwas über 600 Abonnent*innen (Stand Ende August 2024). […] Neben Antisemitismus ist die UW-Agitation von Hetze gegen Rom*nja und Sinti*zze durchzogen – von der systematischen Verwendung des Z-Wortes bis hin zur Ablehnung der Erinnerung an die NS-Vernichtungspolitik bzw. den Porajmos. So zeige die Zerstörung der Gedenkstätte in Salzburg-Leopoldskron im August 2022, dass diese Erinnerung „vielen Einheimischen ein Dorn im Auge“ sei und man lieber in „eine Zukunft ohne Schuld und Scham“ schauen wolle.
Auf S. 70 führt der Chronikteil die neuerliche Mahnmalschändung in Salzburg-Leopoldskron 2023 an (wir berichteten): Read the rest of this entry »
Januar 28th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 22.1.2025 (mp3)
Im Tagesthema der „Romani Ora“ hören Sie ein Interview mit den AktivistInnen der „Initiative Antifaschisitsches Gedenken“. Darüber hinaus erwartet Sie die vielfältigste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 23.1.2025 (mp3)
Am 27. Jänner jährt sich die Befreiung von Auschwitz-Birkenau – Anlass für den internationalen Holocaust-Geedenktag – zum 80. Mal. Im Tagesbeitrag hören Sie zu diesem Thema einen Beitrag inklusive Tonmaterial überlebender Roma. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 24.1.2025 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ stehen der Veranstaltungskalender, die News und die Jugendsendung auf dem Programm. In „Young, wild and free – le ternenge“ erfahren Sie mehr über die aktuellen Haartrends bei Jugendlichen.
Januar 27th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher

Gedicht von Ceija Stojka (1933–2013),
erschienen 2008 in der Edition Exil
Januar 27th, 2025 |
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Hochschulschriften, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Recht & Gericht, Wissenschaft
Corina Maria Kaufmann (2024): Minderheitenrechte in Österreich und die Rolle des öffentlich-rechtlichen Auftrags des ORF
Masterarbeit, Karl-Franzens-Universität Graz (Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät), 80 S.
→Download der UB Graz (pdf)
Abstract (Link):
Neben dem rechtlichen Schutz bieten Medien eine Plattform der Artikulation, Inklusion und Identitätsstärkung von Minderheiten. Medien können zur öffentlichen und politischen Meinungsbildung beitragen und haben eine zentrale Funktion in der Repräsentation der Interessen, Sprachen und Kulturen einer vielfältigen Gesellschaft. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Rolle des öffentlich-rechtlichen Auftrags des ORF bei der Darstellung, Wahrung und dem Schutz der sechs autochthonen Volksgruppen Österreichs (Burgenlandkroaten, Slowenen, Ungarn, Tschechen, Slowaken und Roma) zu untersuchen. Dazu wird folgende Forschungsfrage gestellt: Welche Rolle spielt der Österreichische Rundfunk für den Minderheitenschutz? Zur Beantwortung dieser Frage wird auf die Methode des Experteninterviews zurückgegriffen. Befragt werden der Landesdirektor des ORF-Landesstudios Burgenland sowie ein Vertreter der Volksgruppe der Roma [Anm. dROMa: Emmerich Gärtner-Horvath, Vorsitzender des Volksgruppenbeirats der Roma und Obmann des Vereins Roma-Service] und eine Vertreterin der Volksgruppe der steirischen Slowenen. In den Interviews, die anhand von Leitfragen geführt werden, wird einerseits auf Verbesserungsmöglichkeiten, Wünsche und Forderungen der Volksgruppenvertreter im Bereich der medialen Versorgung und der Bedeutung des ORF eingegangen und andererseits versucht, die Perspektive des ORF zu verstehen. Read the rest of this entry »
Januar 26th, 2025 |
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Facts & Figures, Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung
In Frankreich geben 46 % der 18- bis 29-Jährigen an, noch nie vom Holocaust gehört zu haben. In Österreich sind es 14 %.
(Quelle)
Januar 25th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 24.1.2025 | 4:56 min
Auschwitz-Lied/Auschvicate dschili la Leon Berger Bandatar
„Kada o vagontsch pumen prade, i SS maripeha taj diheschne dschukelenca amen empfaunginde – amen aunpejam. Akan amen na buter manuscha samahi. Amen tschak numertscha samahahi. Sa so amen sina amendar lim ulo. Le cilendar, le dschuvlenge taj tschavenge, o bal tschinde ule, le cilenge te mre duj tikne tschajenge, numertscha ande tetovirim ule.“ – Julius Hodosi
„Als sich endlich die Waggons öffneten, empfing uns die SS mit Schlägen und Bluthunden – wir waren am Ziel. In diesem Moment hörten wir auf, Menschen zu sein. Wir waren nur noch Nummern. Alles, was wir hatten, wurde uns abgenommen. Allen, auch den Frauen und Kindern, wurden die Haare geschoren, allen, auch meinen beiden kleinen Mädchen, wurden Nummern eintätowiert.“ – Julius Hodosi (mehr hier)
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Januar 23rd, 2025 |
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Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen
31.1.bis 25.4.2025 (verlängert bis 31.5.!)
Stiftung Kai Dikhas & Kunstraum Dikhas Dur
Kuratiert von Moritz Pankok und Miguel Angel Vargas Rubio. Mit Arbeiten von: Luna De Rosa, Manolo Gómez Romero, Dariya Kanti, Damian Le Bas, Brunn Morais, Girolamo Porro, Alfred Ullrich, Kálmán Várady
Eröffnung 30.1.2025, 19:00 Uhr
Die Ausstellung RʳOMA LEPANTO kehrt nach ihrem großen Erfolg in Venedig nach Hause zurück. Im Rahmen von „Personal Structures“ und in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Kulturzentrum ECC wurde die Ausstellung im Palazzo Bembo während der Kunstbiennale in Venedig von mehr als 135.000 Besuchern besucht und war damit die bisher meistbesuchte Ausstellung Kai Dikhas.
Vom 7. Oktober, dem Tag der Schlacht von Lepanto im Jahr 1571, bis zum 9. Oktober organisierte die Kai Dikhas Foundation ein internationales Symposium mit 15 Künstlern, Aktivisten und Kuratoren, um den Beitrag der Roma-Kultur zur europäischen Kultur, ihre Sichtbarkeit und eine Strategie für künftige Aktivitäten in Venedig und während der Kunstbiennale zu diskutieren.
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Januar 22nd, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 17.1.2025 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA liefert Ihnen den Veranstaltungskalender für die Region Oberwart, vielfältige Roma-Musik und die Jugendsendung. Darin erfahren Sie mehr über den Tag der offenen Tür am „Business Campus Oberwart“ (Website).
Anhören: →Sendung vom 20.1.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag verwöhnt sie eine Stunde lang mit den abwechslungsreichsten und schönsten Roma-Songs aus aller Welt. Die Sendung wird moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 21.1.2025 (mp3)
Die „Initiative Antifaschistisches Gedenken“ (Website) besuchte die Roma-Gedenkstätte in Oberwart. Dabei gaben sie uns Einblicke in ihre Arbeit. Mehr dazu hören Sie im „Romani Ora“-Tagesthema. Und in der Rubrik „Mindenfelitiko“ feiern wir den „internationalen Jogginghosentag“.
Januar 22nd, 2025 |
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Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen
Romano Mulantintschago
Am Samstag, 15. Februar 2025
im Kulturhaus Unterwart (Marienplatz 5)
Der traditionelle Roma-Ball ist ein jährlicher kultureller Fixpunkt, und dies seit nun 32 Jahren. Er ist gleichzeitig Ausdruck der kulturellen Identität der Volksgruppe der Roma.
Der Verein HANGO Roma hat die ehrenvolle Aufgabe, den traditionellen Roma-Ball zu veranstalten und so die Kultur der Roma der Öffentlichkeit zu präsentieren und sichtbar zu machen. Roma und Nicht-Roma haben die Gelegenheit, sich auszutauschen und mehr über die Volksgruppe der Roma zu erfahren. Musikalisch umrahmt wird der Roma-Ball 2025 von den Oberwarter Roma-Musikgruppen, der LEON BERGER BAND und ROMANO RATH, sowie vom BELA & LACI aus Ungarn, der POST MERIDIEM BAND und der UNGARISCHEN TANZGRUPPE aus Unterwart. Weiters gibt es eine Show-Musikeinlage mit der neuformierten Roma-Band ROMANTIC DEATH.
Ein besonderes Highlight und jahrelange Tradition ist die Krönung der Roma-Königin und des Roma-König 2025. Durch die Ballnacht führt Sie Moderator Adi Gussak jun.
Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr (ab 18:30 Uhr Salonmusik)
Der Vorverkauf der Eintrittskarten (Vorverkauf: € 10,00, Abendkasse: € 12,00) sowie die Tischreservierung können unter der Telefonnummer: 0676/930 66 94 oder per E-Mail unter: office@hango-roma.at getätigt werden. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Bundeskanzleramt Österreich. Patronanz: RADIO MORA/ROMANI ORA
(Text: Verein Hango Roma)
Januar 18th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Hochschulschriften, Jugend & Bildung, Wissenschaft
Lisa Schenkermayer (2024): Die Burgenlandrom*nja im Geschichteunterricht
Masterarbeit, Universität Wien (Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät), 146 S.
→Zum Download der UB Wien (pdf)
Abstract: Das Ziel dieser Masterarbeit ist es zu zeigen, wie sich eine Unterrichtsplanung für den Geschichteunterricht der Sekundarstufe II zum Thema „Geschichte der Burgenlandrom*nja“ gestaltet. Diese hat zum Ziel, jenes Wissen und jene Kompetenzen zu generieren, die es den Schüler*innen ermöglichen, mögliche Vorurteile gegenüber der Minderheit der Rom*nija abzubauen und dementsprechend in ihrem persönlichen Umfeld zu wirken. Um diese Fragestellung zu beantworten, wurde eine Literaturrecherche zur Geschichte der Rom*nja – mit dem Fokus auf das Gebiet des heutigen Burgenlandes – und eine Umfrage an burgenländischen Jugendlichen durchgeführt. Es zeigte sich, dass die Geschichte der Burgenlandrom*nja sehr umfangreich ist und die Jugendlichen beinahe nichts über diese Geschichte wissen. Diese Erkenntnisse wurden verwendet, um sechs Unterrichtsmodule für die Sekundarstufe II zu erstellen. Die Schüler*innen werden durch diese animiert, ihre eigenen und die Handlungen ihrer Mitmenschen in ihrem Alltag zu reflektieren und zu verändern. Studien haben gezeigt, dass die Bildung der Mehrheitsgesellschaft dazu beitragen kann, Vorurteile aufzubrechen, die interkulturelle Verständigung zu fördern und damit dem wachsenden Antiziganismus entgegenzuwirken.
Hochschulschrift (Masterarbeit); Betreuer: Johannes Brzobohaty
u:theses ist das Hochschulschriften-Repositorium der Universität Wien.
UB Wien: utheses.univie.ac.at/detail/73384
Januar 17th, 2025 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 13.1.2025 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag ist der ideale Start mit der vielfältigsten Roma-Musik in die neue Woche. Dazu hören Sie die Volksgruppennachrichten und unsere Kulturrubrik „Kultura hetvinate“.
Anhören: →Sendung vom 14.1.2025 (mp3)
Im Tagesthema ist Radio MORA im Gespräch mit Frau Brigitte Weber, der Landessprecherin der Initiative „mehr demokratie!“. Außerdem hören Sie ein abwechslungsreiches „Mindenfelitiko“ und die erlesenste Roma-Musik. Die Sendung wird moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 15.1.2025 (mp3)
Im Beisein von Soziallandesrat Leonhard Schneemann wurde die neue „Alles Clara“-App präsentiert. Sie soll die Kommunikation zwischen Pflegebedürftigen und Pflege- und Sozialarbeitern im Burgenland erleichtern.
Anhören: →Sendung vom 16.1.2025 (mp3)
Seit Juli 2024 kommt es auf Wiener Friedhöfen zu Grabschändungen. Betroffen davon sind auch viele Gräber von Sinti, Roma und Lovara. Im Interview hören Sie die Roma- und Sinti-Seelsorgerin Natalie Bordt. Sie unterstützt die Hinterbliebenen. Durch die Sendung führt Sie Tina Nardai.