„Desaströse und irreparable Schäden“

Juli 9th, 2021  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview

Mahnmal in BerlinTagesspiegel: Noa Karavan, Tochter des Bild­hau­ers Dani Karavan, fürch­tet um Ber­li­ner Mahn­mal für die Sin­ti und Roma

Tagesspiegel, 6.7.2021: Die Tochter des Bildhauers Dani Karavan sieht das Berliner Mahn­mal ihres Vaters für die Sinti und Roma durch den Bau einer neu­en S-Bahn-Li­nie in exis­ten­ziel­ler Gefahr. Anders­lautende Dar­stel­lun­gen der Deutschen Bahn und der politi­schen Ver­ant­wort­li­chen seien „einfach falsch“, sagte Noa Kara­van nach einem Besuch und Gesprä­chen in Berlin dem in Berlin er­schei­nen­den Tages­spiegel. „Mir wurde bei mei­nem Besuch immer wieder erklärt, dass die Eingriffe ins Denkmal ‚minimal‘ und ‚tem­porär‘ seien, um das Denk­mal ‚maxi­mal‘ zu schützen. Aber das ist leider un­möglich.“ Noa Kara­van-Cohen ar­beitete bis zum Tod ihres Vaters (wir berichteten) im Mai 20 Jahre lang eng mit ihm zu­sammen und be­treut auch weiter­hin sein Werk. „Je mehr ich ins Detail schaue, desto mehr zeigt sich, dass dies stark be­schö­ni­gende Um­schrei­bungen für desaströ­se und ir­repa­rable Schäden am Denkmal sind.“

Lesen Sie bitte den ungekürzten Artikel von Andrea Dernbach auf www.tagesspiegel.de.

(Text: Tagesspiegel via Pesseportal-OTS)

Siehe auch:
Lösung in Berlin: Denkmal wird untertunnelt, 3.12.2020
„… und es mit meinem Körper schützen“, 8.7.2020
Zentralrat führt Gespräche über Mahnmal, 2.7.2020
Denkmal: Zentralrat widerspricht Bahn, 15.7.2020
Kundgebung: Schützt das Denkmal, 13.6.2020
Neuerlicher Angriff auf Berliner Mahnmal, 15.7.2019
Fünf Jahre Denkmal in Berlin, 15.7.2019

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