„Wir bringen euch um!“

August 22nd, 2012  |  Published in Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte


In der taz berichtet Ralf Leonhard von einer neuerlichen Eskalation der Anti-Roma-Hetze in Ungarn. 400 Rechtsextreme fielen in den letzten Tagen in die Kleinstadt Cegléd, eine Autostunde südöstlich von Budapest, ein und schüchterten die dort lebenden Roma-Familien ein. Aus Angst vor Übegriffen verlassen viele Roma das Land

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. Die Fluchtwelle vor allem nach Kanada, wo in den vergangenen zehn Monaten an die 1.000 ungarische Roma um politisches Asyl ersucht haben, reißt nicht ab. Unter ihnen befindet sich u.a. die frühere EU-Abgeordnete Viktória Mohácsi. Einen detaillierten Bericht über die jüngsten Aufmärsche und Attacken finden Sie hier (Danke an Ferdinand Koller für den Hinweis).  Im Folgenden ein Auszug aus dem Artikel in der taz:

Rechte paramilitärische Gruppen marschieren in Ungarn wieder gegen Roma-Familien auf. Schauplatz ist die Stadt Cegléd (…) Mehr als vierhundert teils uniformierte Gardisten und deren Sympathisanten marschierten dort am Samstag durch die Roma-Siedlung am Rande der 40.000-Einwohner-Stadt.

Dabei sollen sie Slogans, wie „dreckige Zigeuner, wir bringen euch um!“ gerufen haben. Über rechtsradikale Internetportale (…) und einschlägige Radiosender riefen die Extremisten ihre Gesinnungsgenossen im ganzen Land auf, nach Cegléd zu kommen, um sich an den Einschüchterungsaktionen zu beteiligen. Anlass soll ein Diebstahl gewesen sein. (…) Von Peitschenknallen und Schüssen in die Luft ist die Rede. Mehrere Männer hätten an die Fassaden der Häuser uriniert, bevor die Polizei die Demonstranten zum Abzug nötigte. (…) Bürgermeister László Földi erklärte der ungarischen Nachrichtenagentur MTI, dass man in Cegléd friedlich mit den etwa 20 Roma-Familien zusammenlebe. Probleme gebe es manchmal mit neuangesiedelten Roma. (…)

Aggressionen gegen Roma haben in Ungarn eine lange Tradition. 2009 gab es eine Serie von Roma-Morden, hinter denen eine rechtsextreme Bande steckte, die aber von Sympathiekundgebungen der extremen Rechten begleitet wurden.

Anlass der jüngsten Welle von Hassaktionen gegen Roma ist der Sexualmord an der Polizeipsychologin Kata Bandy im vergangenen Juli. Noch bevor die Leiche gefunden war, wusste man auf rechtsextremen Websites, dass „ein Zigeuner oder ein Jude“ für das Verschwinden der jungen Frau verantwortlich sein müsse. Tatsächlich wurde wenig später ein Rom festgenommen. Sein Foto und Name wurden über die rechten Medien verbreitet. (…) Jobbik rief einmal mehr nach der Wiedereinführung der Todesstrafe. (…)

Lesen Sie bitte den hier nur in einigen Auszügen zitierten Artikel in voller Länge in der taz.

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