Januar 31st, 2024 |
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Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Verfolgt und verachtet – Rassismus gegen Sinti und Roma?
Respekt/ARD alpha 2023, 15 Min.
→Zum Streaming
Rund 70.000 Sinti und Roma sind deutsche Staatsbürger:innen. Die anerkannte nationale Minderheit erlebt immer noch Diskriminierung. In der RESPEKT-Reportage geht es um diesen Widerspruch. Wie leben Betroffene damit und wie kämpfen sie für Verbesserungen?
Viele Menschen verheimlichen, dass sie Sinti, Roma oder Jenische sind. Der Rapper RealTschawo singt davon, dass er stolz darauf ist, ein Sinto zu sein. Im Gespräch mit RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch erzählt der Mannheimer Musiker, wie Vorurteile und Diskriminierung seine Jugend bestimmt und seine Identität geprägt haben. Read the rest of this entry »
Januar 30th, 2024 |
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Facts & Figures, Romani
Das dzt. erstellte
Romani Etymological Dictionary (
pdf) soll mit rd. 1.000 etymol. Haupteinträgen den gesamten gemeinsamen Wortschatz des Romani abdecken.
(Quelle)
Januar 29th, 2024 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen
SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der ausgezeichneten Projekte befassen sich mit Roma. Wir stellen Ihnen einige dieser Initiativen vor:
Das Projekt „Museum of Personal Stories“ („Muzej osobnih priča“) in Osijek sammelt und präsentiert die persönlichen Geschichten der im Osten Kroatiens lebenden Minderheiten. Das Projekt war nominiert für die SozialMarie 2022.
Projektträger: Fantastično dobra institucija – FADE IN
Herausforderung: Während Armut und sozialer Ungleichheit zunehmen, sieht sich die kroatische Gesellschaft auch mit wachsendem Nationalismus und Diskriminierung von Migranten und Flüchtlingen konfrontiert. Diese Folgen haben die größten Auswirkungen auf die am stärksten Ausgegrenzten in der Gesellschaft – Minderheiten und benachteiligte Gemeinschaften.
Idee: Das „Museum der persönlichen Geschichten“ ist ein Ausstellungsraum, der die Geschichten der im Osten Kroatiens lebenden Minderheiten sammelt und aufbewahrt. Es wurde aus dem Bedürfnis heraus gegründet, tief verwurzelte Vorurteile gegenüber Minderheiten in unseren Gemeinschaften zu bekämpfen. In der Ausstellung werden anhand von Fotografien, Objekten und Dokumentarfilmen verschiedene Erzählungen aus der Gemeinschaft präsentiert.
Akteur*innen: Unser Schwerpunkt liegt auf ethnischen Minderheiten und marginalisierten Gemeinschaften. Das Projekt arbeitet eng mit Akteur*innen aus der Gemeinschaft zusammen, die an der Forschung und der Produktion beteiligt sind, und es hilft uns, Kontakte zu knüpfen und Vertrauen aufzubauen. Die Mitglieder der Gemeinschaft führen auch Aktivitäten des Museums durch und verbreiten die Grundwerte und Ziele des Museums.
Wirkung: Persönliche Geschichten ermöglichen es uns, die Welt um uns herum besser zu verstehen. Minderheiten haben selten die Möglichkeit, öffentlich über sich selbst zu sprechen. Durch das Erzählen von Geschichten erhalten sie nicht nur eine Stimme, sondern helfen der Öffentlichkeit auch, Stereotypen abzubauen, indem sie über universelle Themen sprechen. Read the rest of this entry »
Januar 27th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 15.1.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag, präsentiert von Tina Nardai. In einer Stunde hören Sie die abwechslungsreichste Roma-Musik aus aller Welt. Außerdem mit dabei: die internationalen Volksgruppennachrichten in Deutsch und in Burgenland-Romani.
Anhören: →Sendung vom 16.1.2024 (mp3)
Im Tagesthema der Sendung stellt Ihnen Marcel Horvath die aus Oberwart stammende Heavy-Metal-Band „Mrs. Lovely Ballz“ vor. Darüber hinaus steht auch die Rubrik „Mindenfelitiko“ auf dem Programm.
Anhören: →Sendung vom 17.1.2024 (mp3)
„Mi4Mi“ wird ab September 2024 ein neuer Bildungszweig im Gymnasium Oberpullendorf: Darin sollen die Sprachen der burgenländischen Volksgruppen, auch Romanes, den Schülerinnen und Schülern vermittelt werden. Und in der Jugendsendung thematisiert Adi Gussak den Film „Gipsy Queen“.
Anhören: →Sendung vom 18.1.2024 (mp3)
In der Donnerstagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie den Beitrag „Bomben gegen Minderheiten“. In einem Workshop am Zweisprachigen Bundesgymnasium Oberwart setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Briefbombenserie von 1993 bis 1996 auseinander. In „Mri Historija“ nimmt Sie Alex Gussak mit auf Spurensuche. Moderiert von Tina Nardai.
Januar 25th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 25.1.2024 | 7:29 min
Wie sich Erinnerung an NS-Verbrechen verändern lässt
Angle vakeraschi/Vortrag: Dr. Stefan Benedik, Historiker und Kurator, Haus der Geschichte Österreich | Moderacija/Moderation: Walter Reiss | Diskusijonaleri karika/Diskussionsrunde: Emmerich Gärtner-Horvath, Manuela Horvath, Andreas Lehner
Sar pe o palgondolipe le NS-murdaripestar te parul mukel: Dugi cajt sikatscha pe andi Austrija na jek latscho kipo: Upre odola agune thana, kaj agun o Roma dschivnahi taj tradim taj murdarde ule. Akan del gava, kaj gondolipeskere thana odole dschenenge kerde ule taj upro NS-akero murdaripe pal gondolinel.
Lange Zeit zeigte sich in Österreich ein widersprüchliches Bild: An jenen Orten, an denen keine Roma und Romnja sichtbar leben, standen teils schon lange Denkmäler, die an ihre Verfolgung in der NS-Herrschaft erinnerten. Gerade dort, wo aber Angehörige das Gedenken besonders eingefordert haben, stießen Gedenk-Initiativen auf erbitterten Widerstand. Read the rest of this entry »
Januar 24th, 2024 |
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Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen
31. traditioneller Roma-Ball
Samstag, 10. Februar 2024 im Kulturhaus Unterwart, Marienplatz 5
Der traditionelle Roma-Ball ist ein jährlicher kultureller Fixpunkt, und dies seit nun 31 Jahren. Er ist gleichzeitig Ausdruck der kulturellen Identität der Volksgruppe der Roma.
Der Verein HANGO Roma hat die ehrenvolle Aufgabe, den Roma-Ball zu veranstalten und so die Kultur der Roma der Öffentlichkeit zu präsentieren und sichtbar zu machen. Roma und Nicht-Roma haben die Gelegenheit, sich auszutauschen und mehr über die Volksgruppe der Roma zu erfahren.
Musikalisch umrahmt wird der Roma-Ball 2024 von den Oberwarter Roma-Musikgruppen ROMANO RATH und LEON BERGER BAND sowie vom BELA HORVATH ENSEMBLE aus Ungarn und dem bekannten Sänger FRENKIE MARTIN. Ein besonderes Highlight und jahrelange Tradition ist die Krönung der Roma-Königin und des Roma-Königs 2024.
Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 10,00 Euro; Abendkasse: 12,00 Euro
Der Vorverkauf der Eintrittskarten sowie die Tischreservierung können unter der Telefonnummer: 0676 930 66 94 oder per E-Mail: office@hango-roma.at getätigt werden.
Unterstützt wird die Veranstaltung vom Bundeskanzleramt.
(Text: Aussendung des Vereins Hango Roma)
Januar 22nd, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 10.1.2024 (mp3)
Die „Romani Ora“ am Mittwoch, präsentiert von Tina Nardai: Im Tagesthema hören Sie einen Beitrag über die aktuelle Ausstellung aller sechs Volksgruppen im Haus der Geschichte in Wien. In der Jugendsendung besucht Adi Gussak den „Circus Vegas“, der in Oberwart Station machte.
Anhören: →Sendung vom 11.1.2024 (mp3)
Im Tagesthema erfahren Sie mehr über die aus Ungarn stammende Romaband „Karaván Familia“ (Website), eine ganze Familie, die zusammen musiziert und dadurch versucht, die Roma-Kultur und -Tradition aufrechtzuerhalten. Außerdem hören Sie auch wieder die Rubrik „Mri Historija“ mit Alex Gussak.
Anhören: →Sendung vom 12.1.2024 (mp3)
In der Freitagausgabe der „Romani Ora“ erwarten Sie die Veranstaltungshinweise/Mulatintschage, die Volksgruppennachrichten und die Jugendsendung. Darin widmet sich Adi Gussak dem Thema Wintersport.
Januar 22nd, 2024 |
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Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
Bis 1994, als Romani als eine der 20 Sprachen auf Gedenktafeln inkludiert wurde, fand sich auf dem Areal in Auschwitz kein Gedenkzeichen für Roma.
(Quelle/pdf)
Januar 19th, 2024 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der ausgezeichneten Projekte befassen sich mit Roma. Wir stellen Ihnen einige dieser Initiativen vor:
Eines der Siegerprojekte der SozialMarie 2022 ist das ungarische integrative Bildungsprogramm „Inclusive Kindergartens“ („Befogadó óvodák“), das Roma- und Migrantenkinder im 8. Bezirk in Budapest unterstützt und der Segregation in den Kindergärten des Bezirks entgegenwirkt.
Projektträger: Rosa Parks Alapítvány (Rosa Parks Foundation)
Herausforderung: Die Diskriminierung der Roma-Gemeinschaft hat in Ungarn seit dem Amtsantritt der derzeitigen Regierung im Jahr 2010 zugenommen. Die Reformen der öffentlichen Bildungsgesetzgebung dieser Regierung haben die Marginalisierung und Segregation von Roma-Kindern in öffentlichen Schulen weiter verstärkt. Wir arbeiten mit öffentlichen Kindergärten zusammen, um integrative Bildungsprogramme zu entwickeln und Roma- und Migrantenkinder sowie deren Eltern zu unterstützen.
Idee: In Zusammenarbeit mit NGOs und der Stadtverwaltung entwickelt „Inclusive Kindergartens“ („Befogadó óvodák“) nachhaltige Integrationsmodelle und ein integratives Kindergartensystem im achten Bezirk von Budapest. Das Projekt bietet nicht nur Unterstützung für marginalisierte Gemeinschaften an, sondern organisiert und implementiert auch institutionelle Diversitäts- und Gleichstellungspläne in allen öffentlichen Kindergärten im 8. Bezirk.
Akteur*innen: „Inclusive Kindergartens“ arbeitet mit Kindern, die öffentliche Kindergärten besuchen, ihren Lehrern und Familien zusammen. Wir veranstalten regelmäßig Foren für Eltern. Die Rosa-Parks-Stiftung koordiniert das Programm auch mit der Bezirksverwaltung. Eine Roma-Sozialarbeiterin unterstützt die Kinder und bezieht die Eltern in das Programm ein.
Wirkung: Die Neueinteilung des 8. Bezirks hat sichergestellt, dass benachteiligter Kinder und Familien, die in diesem Viertel leben und öffentliche Schulen besuchen, gleichmäßig vertreten sind. Ein segregierter Kindergarten wird nach dem nächsten Schuljahr geschlossen. In allen Kindergärten des 8. Bezirks wurden Teams für integrative Entwicklung eingerichtet. Read the rest of this entry »
Januar 17th, 2024 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Podcast BBQ von COSMO, 14.12.2023
Eine gute ärztliche Versorgung ist wichtig. Doch leider kommt es auch in medizinischen Praxen zu Rassismus, also dort, wo Menschen sich sicher und geborgen fühlen müssen. Über dieses Thema sprechen Dominik Djialeu und Zuher Jazmati in dieser Ausgabe von „BBQ – der BlackBrownQueere Podcast“ von COSMO.
Gerade in Zeiten, in denen gute ärztliche Versorgung von unschätzbarem Wert ist, sei es bei Erkältungen, Grippe oder sogar Corona, erfahren viele Menschen, wie wichtig medizinische Unterstützung ist. Das gilt auch für chronische Erkrankungen oder akute Notfälle. Doch immer wieder berichten Rassismusbetroffene von negativen Erfahrungen: Sie erhalten keine Termine, ihre medizinischen Sorgen werden nicht ernstgenommen oder sie müssen sich rassistische Aussagen anhören. Dr. Cihan Sinanoğlu hat gemeinsam mit einem Team dazu geforscht. Read the rest of this entry »
Januar 17th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird neuerdings live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 8.1.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag, präsentiert von Tina Nardai. Die abwechslungsreichste Roma-Musik aus allen Ecken der Welt hören Sie täglich von 11:00 bis 12:00 Uhr auf Radio MORA.
Anhören: →Sendung vom 9.1.2024 (mp3)
In diesen Ausgabe der „Romani Ora“ hören wir die beliebtesten Neujahrsvorsätze für das Jahr 2024. Außerdem ist auch unsere Mix-Rubrik „Mindenfelitiko“ wieder für Sie mit dabei.
Januar 16th, 2024 |
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Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 15.1.2024 | 7:31 min
PPH Burgenland: Sprachpädagogisches Rahmenkonzept
I Privati Pedagogischi UItschi Ischkola Burgenland (PPH Burgenland) andi koperacija la universitetaha Klagenfurt taj le thaneha Burgenland jek inovativi tschibtschakero koncepto entviklintscha, savo upro but tschibtschengero vakeripe andi tschavengeri bar tel cilinel. Jek baro aunpaschlaripe hi o siklipe le burgenlandititike flogoskere tschibtschendar ando tschavengero phuranipe.
Die Private Pädagogische Hochschule Burgenland (PPH Burgenland) hat in enger Kooperation mit der Universität Klagenfurt und dem Land Burgenland ein innovatives sprachpädagogisches Rahmenkonzept entwickelt, das darauf abzielt, die Mehrsprachigkeit in den Kindergärten zu fördern und die Professionalität der Elementarpädagog*innen sowie des Personals in Kinderbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen durch Schulung und Begleitung zu verbessern. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Erwerb und der Pflege der burgenländischen Volksgruppensprachen bereits im Kindergartenalter. Landesrätin Daniela Winkler: „Es soll Erzieherinnen und Erzieher unterstützen, die mehrsprachige Bildung und Betreuung in ihre tägliche Arbeit zu integrieren, die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder erweitern und die kulturelle Identität stärken. Read the rest of this entry »
Januar 13th, 2024 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Jugend & Bildung
SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der ausgezeichneten Projekte befassen sich mit Roma. Wir stellen Ihnen einige dieser Initiativen vor:
Das Projekt „Detstvo deťom“ („Childhood to Children“) war 2023 für die SozialMarie nominiert. Das Projekt aus der Slowakei stellt die Frühbetreuung benachteiligter und von Armut betroffener Kinder in den Mittelpunkt. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Betreuung in den Familien gelegt. Frauen aus der Roma-Gemeinden werden ausgebildet, sie übernehmen die Förderung und frühkindliche Betreuung im häuslichen Umfeld.
Projektträger: Občianske združenie Detstvo deťom (Civic Association Childhood to Children), Košice
Herausforderung: Das Projekt „Childhood to Children“ („Detstvo deťom“) untersucht alle möglichen Optionen für eine qualitativ hochwertige Frühbetreuung für so viele Kinder wie möglich. Es konzentriert sich auf die Kinder, die aufgrund ihres Lernumfelds und vererbter Armut am stärksten von Entwicklungsproblemen bedroht sind.
Idee: Mit dem Projekt soll eine Verlagerung der frühkindlichen Betreuungsaktivitäten in das häusliche Umfeld initiiert werden. Außerdem bezieht „Childhood to Children“ erfahrene Frauen aktiv in die Arbeit mit Familien in Armut ein. Diese Mütter werden direkt aus der Gemeinde rekrutiert, verfügen über Kompetenzen im Bereich der Frühförderung durch die Teilnahme an Fortbildungen, die im Rahmen des Projekts angeboten werden, und sind so in der Lage, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten an junge Mütter weiterzugeben.
Akteur*innen: Die Zielgruppen sind: Kinder (bis zum Vorschulalter), die in Spielaktivitäten und Vorschulvorbereitung einbezogen werden; jüngere Schulkinder, die durch kreative Aktivitäten und Lesen auf die Schule vorbereitet werden; heranwachsende Mädchen und junge Mütter, die in verantwortungsvollem Umgang mit Mutterschaft geschult werden; erfahrene Mütter, die das Projekt vor Ort unterstützen; Familien in Generationenarmut, für die das Projekt sensibilisieren will.
Wirkung: Die Hauptwirkung des Projekts besteht darin, die positiven Veränderungen der frühkindlichen Betreuung in den Familien zu verstärken. Darüber hinaus soll es die Entwicklungsfortschritte der Kinder, die schulischen Leistungen, das Selbstwertgefühl der Frauen, die elterliche Kompetenz, die Zeit, die den Kindern gewidmet wird, sowie das Selbstvertrauen und den Stolz auf die Leistungen der Kinder verbessern. Read the rest of this entry »
Januar 10th, 2024 |
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Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
2006 wurde in Budapest ein Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des Roma-Holocausts errichtet.
(Quelle/pdf)
Januar 8th, 2024 |
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Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 8.1.2024 | 23:31 min
Ein Blick ins Archiv: Roma-Ball 2001 im Gasthaus Weninger in Pinkafeld
Ada bersch o Roma-Ball Pinkafate tel likerdo ulo. O keraschi farajn Roma andar i Erba o pativjakero upre dipe sina, o tradicijoneli Roma-Ball tel te likerel taj afka i kultura le Romendar le pradipeske te presentirinel. Roma taj gadsche afka schaj pumen te prindscharel siklon taj pumen schaj arparun. Ov ardschumipe jeka kulturela identitetatar la flogoskera grupnatar le Romendarhi. I muschika use o Roma-Ball 2001 i grupn ROMANO RATH taj i Romani banda andar i Slovenija LANGA kertscha. I khelipeskeri grupn SOMNAKUNE TSCHERHENI o pradipe le Roma-Ball-istar 2001 kertscha. Jek tradicijakero barikanipe sina o völinipe la Romana kiralkijatar.
Der traditionelle Roma-Ball fand 2001 in Pinkafeld statt. Der Veranstalter Verein Roma aus Oberwart hatte die ehrenvolle Aufgabe, den Ball abzuhalten und so die Kultur der Roma der Öffentlichkeit zu präsentieren. Roma und Nicht-Roma hatten somit die Gelegenheit, die Kultur der Roma kennenzulernen und sich auszutauschen. Musikalisch umrahmt wurde der Roma-Ball 2001 von der Roma-Band ROMANO RATH sowie von der Roma-Band LANGA aus Slowenien. Die Tanzgruppe SOMNAKUNE TSCHERHENI / GOLDENE STERNE eröffnete den Roma-Ball 2001. Read the rest of this entry »
Januar 8th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 4.1.2024 (mp3)
In der „Romani Ora“ vom Donnerstag, moderiert von Adi Gussak, widmet sich der Jahresrückblick dem Roma-Butschu 2023. In der Rubrik ,,Mri Historija” erzählt Redakteur Alexander Gussak über die Geschichte des burgenländischen Ortes Neusiedl bei Güssing. Nicht zu vergessen die beste und abwechslungsreichste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 05.01.2024 (mp3)
Im Jahresrückblick 2023 erwartet Sie diesmal ein Beitrag über Amelie Horvath, eine junge Tatookünstlerin aus dem Südburgenland. Und die Jugendsendung „Young, wild and free“ beschäftigt sich mit dem Thema: Welche Spiele spielt die Jugend? Dazu die Volksgruppen-News auf Deutsch und Romanes. Durch die Sendung führt Marcel Horvath.
Januar 5th, 2024 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
detektor.fm, Podcast Zurück zum Thema, 21.11.2023
Antiziganismus: Was tun gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma?
Angehörige der Sinti und Roma leben seit Jahrhunderten in vielen Ländern Europas. In ihren jeweiligen Heimatländern bilden sie historisch gewachsene Minderheiten und erfahren oft Diskriminierungen. Diese fallen unter den Begriff Antiziganismus. „Der Begriff Antiziganismus ist international und national sehr etabliert und über Jahrzehnte auch von Selbstorganisation etabliert worden. Er beinhaltet die Fremdbezeichnung, weshalb ich persönlich diesen Begriff auch nicht mehr nutze, sondern zum Beispiel ‚historisch spezifischer Rassismus gegenüber Sinti und Roma’“, sagt Kelly Laubinger.
detektor.fm-Moderator Gottfried Haufe fragt in dieser Folge von „Zurück zum Thema“, was gegen Antiziganismus getan werden muss. Welche Organisationen setzen sich für die Minderheit ein? Antworten darauf geben der MIA-Geschäftsführer Guillermo Ruiz Torres sowie die Co-Vorsitzende der Bundesvereinigung der Sinti und Roma Kelly Laubinger.
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Januar 4th, 2024 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation. Viele der ausgezeichneten Projekte befassen sich mit Roma. Wir stellen Ihnen einige dieser Initiativen vor:
Für die SozialMarie 2023 nominiert war auch das Projekt Invisible Study Hall (Láthatatlan Tanoda) aus Budapest, das außerschulische Bildungsangebote für marginalisierten Roma-Kinder im Alter von 5 bis 18 Jahren zur Verfügung stellt.
Projektträger: Rosa Parks Alapítvány (Rosa Parks Foundation)
Herausforderung: In Ungarn wächst die Bildungskluft zwischen Regelschulkindern und marginalisierten Kindern (vor allem Roma), die das derzeitige Schulsystem und die sozialen Unterstützungssysteme nicht auffangen können. Roma-Kinder sind nicht nur mit den Nachteilen der Armut konfrontiert, sondern auch mit rassistischen Vorurteilen, die zu schulischer Segregation führen.
Idee: Das Projekt „Invisible Study Hall“ bietet marginalisierten Roma-Kindern im Alter von 5 bis 18 Jahren außerschulische Bildungsangebote. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung individueller Fähigkeiten, Mentoring, Gruppenaktivitäten zur Entwicklung sozialer Fähigkeiten und Freizeitaktivitäten. Es wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der zahlreiche Freiwillige einbezieht, Partnerschaften mit Eltern entwickelt und Familien in Krisensituationen hilft.
Akteur*innen: Zwei Vollzeit- und zwei Teilzeit-Sozialarbeiter*innen koordinieren die Projektaktivitäten, halten den Kontakt zu den Eltern und unterstützen das Wohlergehen der Familien. Diese Mitarbeiter*innen leiten auch 41 Freiwillige (aus allen Lebensbereichen). Das Projekt umfasst derzeit 78 Kinder sowie Mitarbeiter, Freiwillige und Eltern, die alle eine Gemeinschaft bilden und partnerschaftlich zusammenarbeiten.
Wirkung: Die Kinder, die vor neun Jahren im Kindergarten in das Programm aufgenommen wurden, haben ihre Ausbildung bis zur weiterführenden Schule fortgesetzt. Das Projekt hat in ähnlicher Weise bei Wohnungs- und Einkommenskrisen geholfen und unterstützt jedes Jahr die Einschulung von 5 bis 8 Kindern in nicht segregierten Schulen. Read the rest of this entry »
Januar 3rd, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 29.12.2023 (mp3)
In der letzten „Romani Ora“ im alten Jahr widmet sich das Tagesthema dem Jahresrückblick 2023: Wir stellen Ihnen Helmut Horvath, einen leidenschaftlichen Fahrradfahrer aus Oberwart, vor. Und die Jugendrubrik „Young, wild & free“ beschäftigt sich mit dem Thema Neujahrsvorsätze.
Anhören: →Sendung vom 02.01.2024 (mp3)
In der Sendung vom Dienstag haben wir im Rahmen des Jahresrückblicks einen Beitrag über den Romani-Sprachlehrer Josef Schmidt (Verein Roma-Service) vorbereitet, präsentiert von Martin Horvath. In der Rubrik ,,Mindenfelitiko” gibt es ein Rezept eines leckeren traditionellen Roma-Gerichts: ,,Bajschlina Gombocenca“. Moderiert wird die Sendung von Adi Gussak.
Anhören: →Sendung vom 03.01.2024 (mp3)
Das Tagesthema der Sendung konzentriert sich wieder auf den Jahresrückblick 2023. Diesmal geht es um die Tagung zum Internationalen Tag der Roma. Und die Jugendsendung „Young, wild & free“ befasst sich mit den Auswirkungen von Süßgetränken.
Januar 2nd, 2024 |
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Einrichtungen, Politik
Oberwart: Beim Projekt „Haus der Volkgruppen Burgenland“ wurde Ende 2023 mit den ersten Baumaßnahmen begonnen. Landeshauptmann Doskozil: „Wir liegen mit dem Bau dieses Jahrhundertprojekts voll im Zeitplan.“
Aktuell finden im Gebäude umfassende Entkernungsarbeiten statt, und die für den Neu- und Umbau notwendigen statischen Untersuchungen und Bausubstanzprüfungen werden vorgenommen. Nach diesen Arbeiten, die im März 2024 abgeschlossen sein sollen, kann mit dem Neubau begonnen werden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass das Volksgruppenhaus 2025 fertiggestellt sein wird“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Und weiter: „Für das Burgenland und seine Volksgruppen ist dies ein Jahrhundertprojekt, das nach der Finalisierung einzigartig sein wird. Wir schaffen mit dem neuen Gebäude nicht nur ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung, es wird ein Raum des Miteinanders entstehen, der öffentlich zugängig ist. Damit wird ein neues Kapitel in der Volksgruppenpolitik aufgeschlagen.“ Bei den Planungen wurde Wert auf den Erhalt von bestehender Bausubstanz, auf nachhaltige Bauweise, die Verwendung von nachwachsenden Baustoffen wie Holz, wie auch geringe Bodenversiegelung gelegt. Zur Energiegewinnung werden auf allen Dachflächen Photovoltaik-Anlagen montiert.
Die Landesimmobilien Burgenland GmbH (LIB) hat das ehemalige Städtische Internat in der Schulgasse 31 von der Stadt Oberwart erworben. Insgesamt sollen mehr als 20 Millionen Euro in Sanierung und Umbau investiert werden. Das Land finanziert das Projekt über die LIB vor und stellt als Anschubfinanzierung zwei Millionen Euro der Jubiläumsgabe zu „100 Jahre Burgenland“ zur Verfügung. Außerdem wird das Land Burgenland nach Fertigstellung mit Zuschüssen zu den Mieten und Personal für die Administration unterstützen. Read the rest of this entry »