Dezember 7th, 2021 |
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Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte
In Dortmund wurde das Mahnmal für die vom NS-Regime deportierten Sinti und Roma geschändet. Der Schriftzug „Den Lebenden zur Mahnung – Den ermordeten Sinti und Roma zum Gedenken“ wurde mit dem Wort „Zigeuner“ übersprüht. Die Tat ereignete sich vermutlich bereits am 22. November. Die Täter konnten bislang nicht ausgeforscht werden.
Das Mahnmal an der Ecke Weißenburgerstraße/Gronaustraße wurde auf Initiative des Landesvervbands Deutscher Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen im Dezember 1998 eingeweiht. Das Denkmal dient dem Gedenken an die über 150 Sinti, die 1943 vom Dortmunder Ost- bzw. Südbahnhof nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurden. Der Schriftzug hinter dem eigentlichen Gedenkstein war erst im August an einer 18 Meter breiten Wand angebracht worden. Read the rest of this entry »
Dezember 7th, 2021 |
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Einrichtungen, Radio, Podcast & TV
Aus dem Radio-Archiv (Mai 2019):
Kultur am Rande der Stadt. Das Innsbrucker Waldhüttl als res publica. Vortrag von Jussuf Windischer
Am 26. April 2019 fand in der Kulturscheune im Waldhüttl bei Innsbruck die erste von insgesamt drei Veranstaltungen statt mit dem Titel „Begegnungen – Kultur am Rande der Stadt“. An drei Tagen im April, Mai und Juni erwartet den Besucher dabei eine Verbindung von Literatur und Musik, Performance und Diskussion. Den Auftakt machte am 26. April das Konzert „Stojka meets Bach“: eine Kombination aus Musik des Harri Stojka Hot Trio und den Cellosuiten von J. S. Bach, gespielt von den Studierenden des Tiroler Landeskonservatoriums Isabella Haas & Pan Cheng.
Und als inhaltlicher Input zum Waldhüttl und seinen Bewohnern gab es einen Vortrag von Jussuf Windischer, der vor mittlerweile fast sieben Jahren das Waldhüttl mitbegründet und zusammen mit den späteren Bewohnern aufgebaut hat. Ein guter Anlass, um die Geschichte des Waldhüttls als „Herberge für die Seele“ und seiner Kulturscheune als „res publica“ den Besuchern der Veranstaltung näherzubringen.
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