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Alexander „Billy“ Nardai erzählt

November 6th, 2017  |  Published in Radijo Erba, Rassismus & Menschenrechte

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Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Katharina Karaman

Alexander „Billy“ Nardai phukal

Alexander „Billy“ Nardai wurde am 4. Oktober 1950 in Eisenstadt ge­bo­ren. „Billy“, so wie ihn seine Freun­de nen­nen, erzählt über seine Kindheit, seine Eltern und das Leben in der Roma-Siedlung. Ge­mein­sam mit seinen Eltern, der Romni Gisela Nardai und dem Nicht-Rom Heinrich Müller, so­wie mit seiner Schwes­ter Gisela wuchs der heute 67-jäh­rige Rom in der zwei­ten Oberwarter Roma-Sied­lung, wo ak­tuell das Kranken­haus steht, in ärm­lichen Ver­hält­nissen auf. Heftige Dis­kri­mi­nie­rung bekam „Billy“ in seiner Schulzeit zu spüren. Diese ne­ga­tiven Er­leb­nisse präg­ten ihn auch noch in seiner Jugend­zeit. Nach Be­endi­gung seiner Schul­zeit wollte Ale­xan­der Nardai Fleisch­hauer wer­den, je­doch gab es für ihn nie die Mög­lich­keit, eine Lehre zu be­gin­nen. So ging „Billy“, wie viele andere Roma auch, nach Wien und ar­bei­tete bis zu seiner Pen­sio­nie­rung bei der Fa. Teerag-As­dag (jetzt Fa. PORR) am Straßen­bau. Durch Fleiß und Ein­satz sowie durch Weiter­bildung schaff­te Alexan­der Nardai es in die Posi­tion eines Poliers. Stets war er be­müht, ein Vorbild für seine Mit­arbei­ter zu sein.

Alexander „Billy“ Nardai ando 4to okto­beri 1950 Tikni Martonate upro them alo. „Billy“, afka sar le les­kere paj­tasch­tscha akaren, pedar pro tscha­voripe, pedar pri daj taj pedar pro dad taj pedar o dschi­vipe andi Romen­geri sid­lung, phu­kal. Khe­tan pra da­jaha taj pre da­deha, la Rom­naha Gisela Nardai taj le ga­dscho­ha Heinrich Müller taj pra phen­jaha Gisela, o adi­veses­kero 67 berschen­gero Rom, andi 2ti Erbakeri Ro­men­ge­ri sid­lung, kaj akan i schpita ter­dschol, tscho­rikan upre bar­tschino. Read the rest of this entry »