Archive for Juni 4th, 2015

Leonding: Galerija kipi la Ceija Stojkatar sikal

Juni 4th, 2015  |  Published in Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

"Während des Gehens verloren wir unser Gesicht" Ausstellung mit Werken Ceija StojkasI Leondingeriskeri 44ti Galerija ande pro arto artschijipe la Romengera-kinstlerkijake Ceija Stojka pe vidminel. Telal o anav „maschkar o tra­di­pe amaro muj naschat­scham“ lakero verk, savo pe le geno­cidiha upro Roma taj Sinti andar o di­kipe jeka prik dschiv­da­tar donde bescha­rel, sikal. O artschi­jipe usar o 27to maj 2015 dschi uso 10to juli te dikel hi.

I Ceija Stojka 1933 ojs jek le schov tschavendar jeka Lovara fami­lija­tar ando Schtacko upro them ali. Telal o NS-reschim, na dur angle lakero deschto bersch, kada upro them ali, ando logeri Auschwitz ledschim li uli, akor ando loge­ri Ravensbrück taj palo­da Bergen-Belsen, kaj oj pra daja­ha taj pra phen­jaha retim uli. Ando masch­ka­ripe le 80te berschen­dar i Ceija Stojka khetan pre phra­leha ojs erschti dsche­ne andi Austrija, o na phu­kajipe pedar o tra­dipe le Romen­dar taj Sintijendar ando nacijo­nal­socija­lis­mus taj i diskri­mi­na­cija andi dujti repub­lika, phagle. Oj le ter­dschiv­de kojen­ge alava taj te feschti­ni­pes­kere ardschu­mi­pes­kere koji lakla. I kinstler­kija lakeri bibas­tali cajt, savi oj ter­dschiv­tscha, ande fesch­time kipi fabu­tscha­lintscha, save ham mindig meg o bibas­talo tra­dipe sikan.

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Leondinger Galerie zeigt Ceija Stojka

Juni 4th, 2015  |  Published in Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ceija Stojka (Foto: 44er Galerie) Die Leondinger 44er Galerie widmet der Roma-Künstlerin Ceija Stoijka ihre aktu­el­le Aus­stellung. Unter dem Titel „Während des Gehens verloren wir unser Gesicht“ wird ihr Werk, das als eines der weni­gen den Genozid an Roma und Sinti aus der Per­spek­tive einer Über­leben­den behan­delt, gezeigt. Die Schau ist von 27. Mai bis 10. Juli 2015 zu sehen.

Ceija Stojka wurde 1933 als eines von sechs Kindern einer Lovara-Roma-Fami­lie in der Steier­mark gebo­ren. Unter dem NS-Re­gime wurde sie kurz vor ihrem zehnten Geburts­tag nach Auschwitz depor­tiert, dann nach Ravensbrück und schließ­lich nach Bergen-Belsen, wo sie gemein­sam mit ihrer Mutter und Schwester befreit wur­de. Mitte der 80er-Jahre begann Ceija Stojka gemein­sam mit ihrem Bruder als Erste in Öster­reich, das Schwei­gen über die Ver­folgung der Roma und Sinti im National­sozialis­mus und die Dis­krimi­nie­rung in der Zwei­ten Republik zu brechen. Sie fand für das Erlebte Worte und bildne­ri­sche Aus­drucks­mittel. Die Künstlerin ver­arbei­tete ihre Ver­gangen­heit in farben­präch­tigen Dar­stel­lun­gen, die aber trotz­dem das Grauen zeigen.

Stojka vermittelte ihre Erlebnisse stets als warnen­de Erin­nerung: „Ich habe Angst, dass Europa seine Ver­gangen­heit vergisst und Auschwitz nur schläft. Anti­ziganis­tische Bedro­hun­gen, Strate­gien und Aktionen besorgen mich zu­tiefst und machen mich sehr traurig.“ Ihre Werke erreg­ten inter­natio­nal Auf­merk­sam­keit, ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen über­setzt. Read the rest of this entry »