September 15th, 2016 |
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Literatur & Bücher
„a guada tog oder a zprackta braucht kaan karakta“
Mundartgedichte und Zeichnungen von Harri Stojka und Walter Schmögner, Edition Keiper: Graz 2016, 112 Seiten. www.editionkeiper.at
Ando 15to septemberi 2016 presentirinen o Stojka taj o Schmögner pumari kenva use Morawa andi Wollzeile Betschiste. Taj ando 21to septemberi genel taj cidel o Stojka andi edicijona Keiper Gereciste.
Angle barikane iriniptscha taj barikane neve falati o Harri Stojka ande pri muschikaschengeri karijera na darano. Ham akan o giteraschi ande pro lek terneder projekto nevo koja probalinel: jek dschivdo rikakero urtschajipe upro than la literaturatar. Jek arodipe leskera mujakera poesijatar – alaveskere kheliptscha taj tschibtschakere siklipeskere butja ando vodschikano betschitiko dijalekto – ando septemberi ando Gereciskero Keiper-falog ari al.
Kerdo ulo ada erschti verk le schukar anaveha „a guada tog oder a zprackta braucht kaan karakta“ khetan le cajchneriha Walter Schmögner. Schpici poreha taj latsche pisoha pherel taj komentirinel o ilustratori o poesiji leskere pajtaschistar, save te ando tematischi dikipe, tschatschikan betschitiko upre jek use an. Sa jek karika pedar o vestinaschi, pedar o feleri vaj – hat – peder o mulipe kerel. Read the rest of this entry »
September 14th, 2016 |
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Literatur & Bücher
„a guada tog oder a zprackta braucht kaan karakta“
Mundartgedichte und Zeichnungen von Harri Stojka und Walter Schmögner, Edition Keiper: Graz 2016, 112 Seiten. www.editionkeiper.at
Am 15. September 2016 präsentieren Stojka und Schmögner um 19:30 Uhr ihr Buch bei Morawa in der Wollzeile in Wien. Und am 21. September liest und spielt Harri Stojka um 19 Uhr bei der Edtion Keiper in Graz (Eintritt: 10 Euro; Anmeldung erforderlich)
Vor überraschenden Wendungen und neuen Etappen ist Harri Stojka in seiner Musikerlaufbahn noch nie zurückgeschreckt. Etwas gänzlich Neues wagt der Gitarrist nun aber in seinem jüngsten Projekt: einen schwungvollen Seitensprung aufs Parkett der Literatur. Eine Auswahl seiner Mundartgedichte – Wortspiele und Zungenübungen im herzhaften Wiener Dialekt – erscheint im September im Grazer Keiper-Verlag.
Entstanden ist das Erstlingswerk mit dem klingenden Titel „a guada tog oder a zprackta braucht kaan karakta“ in Zusammenarbeit mit dem Zeichner Walter Schmögner. Mit spitzer Feder und feinem Stift ergänzt und kommentiert der Illustrator die Gedichte seines Freundes, die auch in thematischer Hinsicht recht wienerisch daherkommen. Alles kreist da um ewige Außenseiter und Verlierer, den Irrtum oder – natürlich – den Tod. Dabei suhlt sich Harri Stojka lust- und humorvoll im Reichtum des Wiener Idioms mit seiner Klangfülle und seinen Kapriolen: „maggilokn – krokodü / fetznschedl – grippegspü / oasch mit kropf – knedlkopf / gummiodla – heisltopf“, heißt es da beispielsweise einmal reichlich verspielt, nur um in einen Stoßseufzer zu münden: „jo i waas, des hot kaan sinn!“
(dROMa)
Juni 24th, 2016 |
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Ehrungen & Nachrufe, Literatur & Bücher
Theodor-Kramer-Preis für Schreiben im Widerstand und Exil geht an den Oberwarter Rom und Autor Stefan Horvath und den Historiker Gerhard Scheit
Preisbegründung
Februar 1995, einen Tag, nachdem sein Sohn Peter Sárközi und drei andere junge Roma beim Terroranschlag von Oberwart ermordet worden waren, begann Stefan Horvath zu schreiben. Er schrieb, weil er nicht mehr schlafen konnte, weil er sein ganzes Leben lang, wie er selbst sagte, still geblieben war, so wie auch schon sein Vater, der die Konzentrationslager Dachau, Buchenwald, Gusen und Mauthausen überlebt hatte und seine Mutter, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz und Ravensbrück. Seit 1995, seit seinem 46. Lebensjahr, schreibt Stefan Horvath, er schreibt über das Überleben der Roma in Oberwart während des Porajmos, über das Leben nach 1945, nach 1995. Er erzählt und sein Erzählen ist ein Ankämpfen gegen das eigene Stillschweigen und gegen das Totschweigen durch die Gesellschaft. Seit 2003 sind die Bücher „Ich war nicht in Auschwitz“, „Katzenstreu“, „Atsinganos. Die Oberwarter Roma und ihre Siedlungen“ erschienen, viele Gedichte und der Einakter „Begegnung zwischen einem Engel und einem Zigeuner“ entstanden. Es sind starke literarische Arbeiten über den alltäglichen Antiziganismus in Österreich, welche das Schweigen brechen, den Diskriminierungen, der erdrückenden Ungerechtigkeit, dem Hass ein Ende setzen wollen. Stefan Horvath schreibt ohne Verbitterung, ohne Illusion, jedoch mit viel Hoffnung und meisterhaftem erzählerischem Können.
Biographie von Stefan Horvath (Oberwart)
Stefan Horvath wurde am 12. November 1949 in Oberwart, Burgenland, geboren. Er wuchs in der zweiten, 1946 entstandenen Oberwarter Roma-Siedlung, weit vom Ortskern entfernt und zwischen Schießplatz und Deponie gelegen, auf. Die Siedlung bestand die ersten Jahre aus einer Baracke der Roten Armee, und als die Roma die erste Entschädigungszahlungen für die zu Unrecht erlittene Haft erhielten, ließen sie von diesen Zahlungen Häuser in Massivbauweise errichten. Lage und Ausstattung der Siedlung waren Symbol dafür, wie wenig willkommen die Roma, die die NS-Verfolgung überlebt hatten, in ihrer Heimat waren. Read the rest of this entry »
Mai 31st, 2016 |
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Literatur & Bücher
Erika Thurner, Elisabeth Hussl, Beate Eder-Jordan (Hrsg.): Roma und Travellers. Identitäten im Wandel. Mit einem Vorwort von Karl-Markus Gauß, iup: Innsbruck 2015. (384 S., ISBN 978-3-902936-95-0)
Buchpräsentation mit Lesung in Innsbruck: 31. Mai 2016, 19 Uhr, Studia, Innrain 52f
„… in den letzten Jahren hat die wissenschaftliche Beschäftigung mit so vielen Aspekten der Geschichte, Kultur, Sprache der Roma ein Niveau erreicht, das vor zwei, drei Jahrzehnten noch kaum vorstellbar war. (…) Den akademischen Elfenbeinturm hat es, was die Roma-Studien betrifft, nie gegeben, denn wer immer über Roma forscht, tut es auch, um auf seine Weise das fatale und gefährliche Bild, das sich die Öffentlichkeit von den Roma so lange gemacht hat, zu korrigieren und Wissen zu verbreiten, das in die Gesellschaft hinauswirkt.“
(Karl-Markus Gauß, Vorwort)
Die Herausgeberinnen bieten einen breiten Überblick über die gesellschaftliche Position von Roma, Jenischen und Travellers in Österreich und in einigen anderen europäischen Staaten. Lebensverhältnisse und Lebenszusammenhänge, Sprachen und kulturelle Produktionen sind ebenso Thema wie engagiertes Aufbegehren und organisiertes Sichtbarwerden dieser Minderheiten („Wenigerheiten“ mit den Worten von Ceija Stojka). Namhafte WissenschafterInnen aus unterschiedlichen Disziplinen und AktivistInnen haben sich zu diesem Zweck vernetzt, beteiligten sich an Workshops, Lehrveranstaltungen und Tagungen an der Universität Innsbruck und stellen ihre zum Teil jahrzehntelangen Erfahrungen und Forschungsergebnisse für diesen Sammelband zur Verfügung.
(Text: Univ. Innsbruck)
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Mai 14th, 2016 |
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Literatur & Bücher, Romani
Nur ein sehr kleiner Teil der in der Türkei lebenden Roma spricht heute noch Romani. In der südtürkischen Provinz Mersi versuchen Roma, dem weiteren Verschwinden ihrer Sprache entgegenzuwirken. Sie haben nun ein erstes Romani-Türkisch-Wörterbuch in Form einer Broschüre („Romanes-Türkçe Sözlük“) herausgebracht. Das Ziel sei, Kultur und Sprache zu bewahren, erklärt Ali Daylam, der Vorsitzende der Föderation der Roma-Vereine und zugleich einer der Herausgeber, gegenüber der Agentur Anadolu. „Es gibt rund 300 Roma-Vereine in der Türkei, aber sogar dort sind 95 Prozent ihrer Mitglieder der Sprache nicht mehr mächtig“, erklärt Daylam, der sich seit Jahren dafür einsetzt, das Romani in der Türkei wiederzubeleben. „Wir möchten uns alle Mühe geben, um die gegenwärtige Situation des Romani zu verbessern. Wir werden in Zukunft professioneller an die Sache herangehen“, so Daylam. Das neue Basiswörterbuch sei hierbei ein wichtiger Schritt: „Es ist ein Anfang. In Zukunft wollen wir ein umfassenderes und wissenschaftlicheres Wörterbuch vorbereiten.“
Erarbeitet wurde das Wörterverzeichnis von den beiden türkischen Roma-Aktivisten Ali Daylam und Halil İbrahim Nurbel in Zusammenarbeit mit dem international tätigen Roma-Experten Orhan Galjus. Die Broschüre ist als Datei kostenlos hier verfügbar: Download (pdf)
(dROMa)
Mai 8th, 2016 |
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Jugend & Bildung, Literatur & Bücher
Neues Kinderbuch auf Romani und Deutsch
In Deutschland ist kürzlich das Büchlein „Sunita und Mira feiern Herdelezi“ präsentiert worden, herausgegeben vom Göttinger Roma-Center, das sich vorwiegend um Flüchtlinge vom Balkan kümmert. Farbenfroh bebildert erzählt die 25-Seiten-Broschüre von Sunita, die ihre Kindergartenfreundin Mira einlädt, mit ihr das Roma-Fest „Herdelezi“ zu feiern. Der Georgstag, Herdelezi (oder Đurđevdan), ist für die Roma des südlichen Balkans und in der Türkei ein besonders wichtiges, ausgiebig begangenes Frühlingsfest – und wird von muslimischen und orthodoxen Roma gleichermaßen gefeiert. „Sunita und Mira feiern Herdelezi“ erzählt eine kleine, fröhliche Geschichte einer interkulturellen Begegnung, und das natürlich zweisprachig, auf Romani und Deutsch. Weniger fröhlich die Hintergründe: Denn eine der beiden Autorinnen ist die Kosovo-Romni Hatigje Osmani; nach 17 Jahren in Deutschland hätte sie plötzlich abgeschoben werden sollen – und war deshalb mit ihrer Familie untergetaucht. Ihr Platz auf dem Podium blieb bei der Buchpräsentation Ende Februar leer.
Sunita und Mira feiern Herdelezi, Eine Geschichte von Doreen Blume-Peiffer und Hatigje Osmani mit Bildern von Anke Bär, Göttingen 2016.
Bestellung unter: www.roma-center.de
(dROMa)
Mai 6th, 2016 |
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Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Romani
Nevi tschavengeri kenva andi Germanija
Andi Germanija akan i kenvori „Sunita taj Mira mulatinen Herdelezi“ presentirim uli, ar dim le Göttinger Romengere-Centeristar, savo pe butvar vasch o naschigejaschta andar o Balkan sorginel. I feschtimi kipengeri 25-riktschengeri-kenvori la Sunitatar phukal, savi pra tschavengera barengera pajtaschkija Mira akarel, laha o Romengero-mulatintschago „Herdelezi“, jek barikano terno linajiskero mulatintschago, te mulatinel. Jek tikni, loschandi historija jeke interkultureli talalinipestar, taj oda ande duj tschibtscha, andi romani taj nimtschki. Eknaj tschuleder loschande o palutniptscha: Mint jek le duj autorkijendar i Kosovo-Romni Hatigje Osmani hi – lacero than upro podijum usi kenvakeri presentacija ando kisetinipe le feberistar schutscho atschino. Pal 17 berscha andi Germanija akan tel ispidim li te ujahi – oj pra familijaha garutscha pe.
Sunita und Mira feiern Herdelezi, Eine Geschichte von Doreen Blume-Peiffer und Hatigje Osmani mit Bildern von Anke Bär, Göttingen 2016.
Kindi schaj i kenva ol telal: www.roma-center.de
(dROMa)
Februar 2nd, 2016 |
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Literatur & Bücher
Einladung zur Bewerbung für das H.C.-Artmann-Literaturstipendium 2016 der Stadt Salzburg und des Literaturhauses Salzburg
In Erinnerung an den Poeten und Sprachkünstler H. C. Artmann vergibt die Stadt Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Salzburg für den Zeitraum von 3.5. bis 26.6.2016 zum neunten Mal in Folge das H.C.-Artmann-Literaturstipendium.
Bewerben können sich Roma- oder Sinti-AutorInnen, die auf Deutsch schreiben bzw. von denen Texte auch auf Deutsch veröffentlicht sind, die sich in ihren Texten mit der Gegenwart auseinandersetzen und deren Arbeiten sich durch künstlerische Eigenständigkeit, Innovationsfähigkeit und Authentizität auszeichnen. Hierbei sind keine bestimmten literarischen Gattungen oder thematischen Begrenzungen vorgegeben. Besonderes Augenmerk legt die unabhängige Jury auf Arbeiten, die sich der räumlichen, sprachlichen und thematischen Grenzüberschreitung widmen und zur Auseinandersetzung mit der Gegenwart beitragen.
Dauer: 3. Mai – 26. Juni 2016
Unterkunft: komplett ausgestattete Wohnung in Altstadtnähe; Stipendium: Euro 2.000,– und Refundierung der Fahrtkosten (bis max. EUR 500).
Bedingungen:
* Roma- oder Sinti-AutorIn
* literarische Tätigkeit während des Aufenthalts in Salzburg
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Januar 14th, 2016 |
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Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
„Denn sie rauben sehr geschwind jedes böse Gassenkind …“
Tagung der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (GEW) und der Universität Bielefeld in Kooperation mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma sowie der Gesellschaft für Antiziganismusforschung.
3. und 4. März 2016 im Dokuz Sinti und Roma (Berlin)
Aufbau Haus, Prinzenstr. 84 (Aufgang 2, 3. OG), 10969 Berlin
Von Arpad bis Zigeunerfrieda: „Zigeuner“-Figuren und „Zigeuner“-Bilder bevölkern die Kinder- und Jugendliteratur seit ihren Anfängen und sind in all ihren Gattungen vertreten. Zum festen Personal gehören sie in Märchen, ebenso sind sie in kinderliterarischen Klassikern beheimatet: Man denke an Ottilie Wildermuths Das braune Lenchen (1872), Alex Weddings Ede und Unku (1931) oder Kurt Helds Die rote Zora (1941). Auch nach 1945 existieren „Zigeuner“-Kinder in vielen Werken. Sei es in Ursula Wölfels Mond, Mond, Mond (1962) oder in unterhaltungsliterarischen Romanen wie Enid Blytons Fünf Freunde-Reihe. „Zigeuner“-Bilder findet man auch in illustrierten Büchern und Comics, in aktuellen kinder- und jugendliterarischen Romanen, wie denen von Kevin Brooks, oder in autobiographischen Texten von Zeitzeugen, die Anja Tuckermann aufgezeichnet hat. – Die Tagung „Denn sie rauben sehr geschwind jedes böses Gassenkind“ greift mit ihrem Titel ein Zitat aus „Die Zigeunerfrieda“ von Georg Dennler (1910) aus diesem Textfundus auf.
Im Bereich der Literatur- und Gesellschaftswissenschaften erschien in den vergangenen Jahren eine Reihe wichtiger Veröffentlichungen, die der Geschichte dieser Konstruktionen und Stereotypenbildung, den Auswüchsen der Vorurteile und antiziganistischen Tendenzen nachgingen. Read the rest of this entry »
Januar 10th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Romani
Roma sam
Radijo Burgenland: 21.12.2015 | (on demand)
Keden, ando 15to decemberi 2015, andi siklipeskeri tschavengeri bar la BAKIP-atar Erba, o duj schtar tschibtschengere kenvi „Ko pomoschinel le mankuschiske?“ taj „Dschnes tu, kaj mro kheripe hi?“ angle terdscharde ule. O duj kenvi ando arto ischkolakero bersch le dajengere taj dadengere farajnistar ari dim ule taj akan andi BAKIP te uschtidel hi le. Khetan terdscharde ule o duj kenvi le ischkolschkijendar taj ischkolaschendar ando siklipe „Seminar Bildnerische Erziehung, Werkerziehung taj Textiles Gestalten“ telal i meschterkija, Gisela Kramer. Ando horvacko taj ungriko siklipe o prik bescharipe le nimtschke tekstistar la Iris Zsótéraha upre butschalim ulo. O butschaschtscha andar o Roma-Service, o Emmerich Gärtner-Horvath taj o Josef Schmidt, o kenvi ando Burgenland-Roman prik bescharde. O duj kenvi, ischkolaschkijendar andar o 5te klastscha taj jeke butschaschistar andar o Roma-Service, andi siklipeskeri tschavengeri bar la BAKIP-atar, presentirim ule. I kenva „Ko pomoschinel le mankuschiske?“ andi nimtschki taj ungriki taj andi nimtschki taj burgenlanditiki-romani tschib, le tschavenge angle gendi uli. Read the rest of this entry »
Januar 9th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Romani
Roma sam
Radio Burgenland: 21.12.2015 | (on demand)
An der BAKIP Oberwart wurden zwei neue Kinderbücher präsentiert. Für den Romani-Teil verantwortlich war unser Verein Roma-Service.
Im Dezember wurden im Übungskindergarten der BAKIP Oberwart die beiden viersprachigen Kinderbücher „Wer hilft dem Eichhörnchen?“ und „Weißt du, wo ich zuhause bin?“ vorgestellt. Diese beiden Bücher wurden im letzten Schuljahr durch den Elternverein herausgegeben und sind nun in der BAKIP erhältlich. Zusammengestellt wurden sie von Schülerinnen und Schülern im Unterrichtsgegenstand Seminar Bildnerische Erziehung, Werkerziehung und Textiles Gestalten unter der Leitung von Gisela Kramer. In den Unterrichtsgegenständen Kroatisch und Ungarisch wurde die Übersetzung des deutschen Textes mit Iris Zsótér erarbeitet. Die Mitarbeiter des Roma-Service, Emmerich Gärtner-Horvath und Josef Schmidt, übersetzten die Bücher ins Roman (Burgenland-Romani). Bei den Buchvorstellungen wurden die beiden Werke von Schülerinnen der 5. Klassen und einem Mitarbeiter des Roma-Service im Übungskindergarten der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik präsentiert. Das Buch „Wer hilft dem Eichhörnchen?“ wurde den Kindern in Deutsch und Ungarisch und in Deutsch und Burgenland-Romani dargeboten. Read the rest of this entry »
Oktober 2nd, 2015 |
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Literatur & Bücher, Veranstaltungen & Ausstellungen
Datum: 4.10.2015, 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Park vor dem Romano Centro,
Wildgansplatz / Hofmannsthalgasse 2, 1030 Wien
Roma-Orte: Wien bekommt Ilija-Jovanović-Park
Roma und Sinti sind seit langem Teil der Wiener Bevölkerung und der Geschichte der Stadt. Aber nur sehr wenige Wiener Straßen und Plätze sind auch nach Roma oder Sinti benannt: Der Baranka-Park (Favoriten, benannt 2003), der Ceija-Stojka-Platz (Neubau, benannt 2014), der Sinti- und der Lovaraweg sowie der Romaplatz (alle am Bruckhaufen in Floridsdorf, benannt 2001). Romano Centro hat der Bezirksvertretung vorgeschlagen, den Park vor seinem Vereinslokal am Wildgansplatz in Wien-Landstraße nach dem 2010 verstorbenen Dichter Ilija Jovanović benennen. Die Bezirksvertretung unterstützt diesen Wunsch mit der Zustimmung aller Fraktionen.
Ilija Jovanović (1950–2010)
Ilija Jovanović, wurde 1950 in einer Romasiedlung in Rumska (Serbien) geboren. Trotz der schwierigen Lebensbedingungen gelang es dem Vater, Ilija schon früh für Literatur zu begeistern. 1970 kam Ilija Jovanović nach Österreich, er fasste in Wien Fuß und begann neben seiner Arbeit im AKH zu schreiben, zunächst in Serbisch, später in Deutsch und in seiner Muttersprache Romanes, und er engagierte sich in mehreren zivilgesellschaftlichen Organisationen, vor allem im Romano Centro, das er 1991 gemeinsam mit anderen begründete und dessen Obmann er viele Jahre war. Die Lernhilfe für Roma, die der Verein seit 20 Jahren durchführt und die hunderten von Roma-Kindern zu schulischem Erfolg verholfen hat, geht auf seine Initiative zurück. Ilija Jovanović hat seine Gedichte in drei eigenen Lyrikbänden und zahlreichen Anthologien veröffentlicht. Read the rest of this entry »
September 15th, 2015 |
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Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
Lesereihe von „bil:kult“ in Wien:
Ein wissenschaftlicher Vergleich | Mag.a Katharina Janoska
Di., 15.9.2015, 19 Uhr
Bildungs- und Kulturinstitut
Wehlistraße 309 | 1020 Wien
„Schon früh wurden die Roma als ehrloses Volk angesehen, das keinerlei Rechte zu beanspruchen hatte. Und bis heute stellen sie eine Gruppe dar, auf die sich Vernichtungsfantasien richten. Die Literatur hat dabei über Jahrhunderte darin eingeübt, Gewalt gegen sie als legitim zu erachten.“ (Klaus-Michael Bogdal)
Katharina Janoska wissenschaftlicher Vergleich von Roma-Literatur und Literatur über Roma dient als Basis eines aktuellen Diskurses. Janoska, selbst Romni aus dem Burgenland, zeigt an diesem Abend anhand der literarischen Beispiele, welches katastrophale und menschenverachtende Bild sich über Jahrhunderte in der Literatur entwickelt hat und sich teilweise bis heute hartnäckig hält.
(Programmankündigung bil:kult)
August 3rd, 2015 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher
The Color of Smoke: An Epic Novel of the Roma
(Trailer edited by Miklos Solyom (Miklos Films); produced with the support of the Lantos Foundation for Human Rights & Justice)
„Füstös képek“, der bekannteste Roman des ungarischen Schriftstellers Menyhért Lakatos (1926–2007) und eines der bedeutendsten Werke der Roma-Literatur, erscheint in wenigen Tagen nun erstmals auch auf Englisch (New Europe Books). Der 1975 in Ungarn publizierte Roman, der auf Deutsch unter dem Titel „Bitterer Rauch“ bereits seit 1978 vorliegt (Verlag Volk und Welt, Ostberlin), spielt in einer ungarischen Romasiedlung während des Zweiten Weltkrieges bis zur deutschen Besatzung 1944. Aus der Sicht eines jugendlichen Protagonisten thematisiert Lakatos’ Roman – als eines der ersten Werke überhaupt – auch die Zeit des heraufdämmernden Roma-Holocausts in Ungarn.
FOR THE FIRST TIME IN ENGLISH (book pub date: Aug. 11, 2015): A timeless tribute to a marginalized people and the gripping tale of one boy’s journey to manhood—by an author who came of age in a Romani (Gypsy) settlement during World War II
.
Juli 8th, 2015 |
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Dokumente & Berichte, Literatur & Bücher, Wissenschaft
Deutsche Literaturnobelpreisträger und ihre „Zigeuner“
Manuskript des Vortrags von Prof. Dr. Wilhelm Solms
>>Download (pdf)
Der Germanist und Antiziganismusforscher Wilhelm Solms hat die Werke der 13 deutschsprachigen Literaturnobelpreisträger nach Passagen über Roma und Sinti durchsucht. Bei neun ist er fündig geworden. Die Ergebnisse stellte er am 26. November 2013 im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg vor. Nun hat das Zentrum den Vortragstext auf seiner Website publiziert. Romani Rose schreibt in seinem Vorwort:
(Der Vortragstext) zeigt ebenso anschaulich wie eindringlich auf, dass Feind- und Zerrbilder vom „Zigeuner“ auch in die sogenannte Hochkultur eingegangen sind: Deutsche Literaturnobelpreisträger haben „Zigeuner“-Stereotypen in ihren Werken aufgegriffen und damit zu ihrer Legitimierung und gesellschaftlichen Verankerung beigetragen. Doch Wilhelm Solms würdigt auch jene mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Autorinnen und Autoren, die „Zigeuner“-Klischees kritisch hinterfragen und ihrer sozialen Funktion auf den Grund gehen.
(dROMa)
Juli 4th, 2015 |
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Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Antiziganismus. Soziale und historische Dimensionen von „Zigeuner“-Stereotypen
Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma (Hg.), Redaktion: Thomas Baumann, Jacques Delfeld jr., Hans Scheid, Armin Ulm, Heidelberg 2015. ISBN 978-3-929446-31-9
„Antiziganismus“ wird verstanden als eine spezielle Form des Rassismus gegenüber als „Zigeuner“ identifizierten Individuen und Gruppen. Es ist eines der am weitesten verbreiteten und wirkungsmächtigsten Ressentiments unserer Zeit. Der vorliegende Tagungsband dokumentiert die Ergebnisse einer interdisziplinären wissenschaftlichen Tagung, die im Herbst 2012 im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma stattfand. Ziel der Tagung war es, Stärken und Schwächen des „Antiziganismus“- Begriffs neu zu diskutieren, das Phänomen in seinen vielfältigen Aspekten zu untersuchen und nicht zuletzt Handlungsoptionen aufzuzeigen. Die in diesem Band versammelten Aufsätze verstehen sich als wissenschaftliche Beiträge zur „Antiziganismusforschung“ und verdeutlichen die historische und soziale Dimension des aktuellen Diskurses.
Die Publikation kann in Buchform zu einem Preis von 14,80 € zzgl. Porto beim Sekretariat des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma (sekretariat@sintiundroma.de) bestellt oder hier heruntergeladen (pdf) werden.
Inhaltsverzeichnis:
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Juni 24th, 2015 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft
Martin Holler:
Der nationalsozialistische Völkermord an den Roma in der besetzten Sowjetunion (1941-1944)
Gutachten für das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma (2009)
>>Download (pdf) (6,7 Mb)
Während die Erforschung des NS-Völkermords an den Sinti und Roma im damaligen „Großdeutschen Reich“ große Fortschritte gemacht hat, steht die historische Aufarbeitung der gegen Sinti und Roma gerichteten Vernichtungspolitik in den deutsch besetzten oder mit Hitler-Deutschland verbündeten Staaten noch weitgehend am Anfang. Dies zeigt nicht zuletzt ein Vergleich mit der kaum überschaubaren Zahl an Einzelstudien über die Ermordung der europäischen Juden. So haben Historiker die Quellen sowjetischer Provenienz, die den Genozid an den Roma in der deutsch besetzten Sowjetunion dokumentieren, fast völlig außer Acht gelassen. Das vorliegende Gutachten hat sich zum Ziel gesetzt, diese Forschungslücke zumindest teilweise zu schließen.
(Text: sintiundroma.de)
Juni 22nd, 2015 |
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Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV
Radio Freirad, Innsbruck | >>Zum Download (27,40 MB)
Jovan Nikolić, einer der bekanntesten zeitgenössischen Roma-Autoren, ist der heurige Writer in Residence der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck. Gemeinsam mit Beate Eder-Jordan, verantwortlich für das Programm und die Einladung, kommt er zu Michael Haupt zum Kulturgespräch.
Nähere Informationen zu Jovan Nikolić
(Text: cba.fro.at)
April 30th, 2015 |
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Interview, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV
Radio Freirad | KulturTon, 20.4.2015
>> zum Beitrag (7:51 Min)
Im einem Beitrag von Michael Haupt geht es um Romani-Literatur, und zwar konkret um Jovan Nikolić, der im Mai auf Einladung der Uni Innsbruck als Writer in Residence nach Innsbruck kommt. Michael Haupt hat mit Beate Eder-Jordan von der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät gesprochen.
(Programminfo: Freirad)
April 30th, 2015 |
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Literatur & Bücher, Veranstaltungen & Ausstellungen
Writer in Residence an der Universität Innsbruck: Jovan Nikolić
Do. 7. Mai 2015, 18:00: Plenarsaal des Rathauses (Maria-Theresien-Straße 18, 6. Stock, Innsbruck):
Auftaktveranstaltung: Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck, Mag.a Christine Oppitz-Plörer und den Dekan der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Sebastian Donat.
Lesung: Jovan Nikolić liest auf Serbisch und Romanes, Eleonore Bürcher auf Deutsch.
Jovan Nikolić spricht zum Thema: „Das Engagement von Roma-AutorInnen, -KünstlerInnen und -Kulturschaffenden in Europa“.
Musik: Balkan Fratelli Band | Moderation: Beate Eder-Jordan
Zum Autor:
JOVAN NIKOLIĆ (geb. 1955 in Belgrad, Ex-Jugoslawien, Serbien), Schriftsteller (Lyrik, Drama, Kurzprosa), Journalist, Songtexter
Jovan Nikolić wurde 1955 in Belgrad geboren. Beide Eltern sind Musiker, der Vater Rom, die Mutter Serbin. Seine Kindheit verbrachte Nikolić auf Reisen mit den Eltern, dann in einem Roma-Viertel in der Kleinstadt Čačak (Serbien). Seine ersten Gedichte veröffentlichte er 1977 im Literaturmagazin Gradac in Čačak. Seit seiner Emigration im Jahr 1999 lebt er in Deutschland, zurzeit in Köln. Jovan Nikolić ist einer der bedeutendsten Vertreter zeitgenössischer Roma-Literatur. Als Lyriker, Dramatiker, Kolumnist, Kabarettist und Songtexter (unter anderem für Kusturicas Film „Schwarze Katze, weißer Kater“) kommt Jovan Nikolić zu literarischen Ehren und einer bemerkenswerten Popularität. Neben seinen Lyrik- und Prosa-Bänden veröffentlichte er auch Theaterstücke und satirische Texte. Read the rest of this entry »