Jugend & Bildung

Artschijipe: Mro them

März 11th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Meine Welt„Mro them – Kipi andar o Romengero dschivipe“ Leipzigate

Kaj o dschivipe le Romendar ando macedonitiko scheroskero foro Skopje schaj sikado ol, 15 ischkolaschtscha andar i söbst favoltimi Romengeri sidlung Shutka (adaj i oficijeli homepage) pumaro sako diveseskero dschivipe telal o tema „Mro them“ na profesijoneli kamerajenca tel kiposinde. O kipi sikan jek dschivipe, savo na mindig andar feschtime rontschi, muschika taj mulatintschage hi. On sikan o sako diveseskero dschivipe le Romendar upri foroskeri rik andar Skopje, le cile schukar taj le cile na schukar riktschendar. O akan ando Leipzig pradimo artschijipe sikal 32 kipi terne Romendar ando phuripe maschkar 11 taj 14 berscha. O kipi hi andar i gemajnde Shuto Orizari, harne Shutka akardo, la lek bareder Romengera sidlungatar andi Europa (ande savi asaj glajchi ternengero projekto del).

O artschijipe dschi uso 27. merc 2009 ando foroskero birovtschago Leipzig (keden dschi paraschtuja usar 14.00 dschi 18.00 orenge) te dikel hi.

Ausstellung: Meine Welt / Miro Sumnal

März 10th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Meine Welt: Romaleben in Skopje„Meine Welt – Bilder aus dem Romaleben“ in Leipzig

Um das Leben der Roma in der mazedonischen Hauptstadt Skopje zu zeigen, fotografierten 15 Schüler aus der selbstverwalteten Romasiedlung Shutka (hier die offizielle Homepage) ihren Alltag unter dem Motto „Meine Welt“ mit einfachen Einwegkameras. Die Ergebnisse zeigen ein Leben, das nicht immer nur aus bunten Kleidern, Musik und Festen besteht. Sie präsentieren die Alltäglichkeit eines ganz gewöhnlichen Romalebens am Standtrand von Skopje, mit all seinen schönen und weniger schönen Seiten.

Die jetzt im Leipziger Stadtbüro eröffnete Ausstellung zeigt insgesamt 32 Fotografien junger Roma im Alter zwischen 11 und 14 Jahren. Sämtliche Bilder stammen aus der Gemeinde Shuto Orizari, kurz Shutka, der größten Romasiedlung Europas (in der übrigens ein ähnliches Jugendprojekt existiert). In einem Interview erläutert die Projektleiterin Petra Čagalj die Hintergründe der Ausstellung:

Wir wurden durch die Bilder der Touristen angeregt, die man im Internet finden kann. Die meisten Leute empfinden Shutka als sehr skurril und fotografieren es auch in diesem Sinn. Wir wollten wissen, ob die Bewohner Shutkas die gleichen Motive fotografieren, das gleiche Empfinden über diesen Ort haben oder ob sie vielleicht etwas ganz anderes zeigen wollen. Read the rest of this entry »

Radio: „Roma-Kinderwelten“

März 9th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV

Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
9.3.2009 20:40

Andreas Lehner: Kinderwelten #4 (Eisenstadt, 2008)Engagierter Künstler Andreas Lehner

Andreas Lehner ist gebürtiger Pinkafelder und freischaffender Künstler. Schon seit Jahren beschäftigt er sich mit der Volksgruppe der Roma. Sein Projekt „Roma-Kinderwelten“ untersucht die Lebenswirklichkeiten von Kindern (links ein Exponat einer früheren Ausstellung seiner „Kinderwelten“-Serie). Mit den „Roma-Kinderwelten“ sollen für ein Ausstellungsprojekt Kategorien gefunden werden, die Objekte und Erzählungen zu überprüfbaren Aussagen machen. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb der Gruppe der burgenländischen Roma, in unterschiedlichen Gruppen der Roma und Sinti, in der Gesamtbevölkerung, in unterschiedlichen Generationen sollen herausgefiltert und erkennbar und erlebbar gemacht werden.

Gipfel des Rassismus: Die jüngsten Vorfälle in Ungarn seien als Gipfel des Rassismus zu bezeichnen, meint der Vorsitzende des Volksgruppenbeirates der Roma Rudolf Sarközi, auch wenn die Gewalt an Roma in vielen europäischen Ländern eine ständige Realität ist. Read the rest of this entry »

Radio: Romengere-fatschuvtschengere thema

März 9th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV

Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
9.3.2009 20:40 orenge

Andreas Lehner

Butschalimo kinstleri Andreas Lehner

O Andreas Lehner Pinkafatar al taj naphandlo kinstleri hi. Imar but berscha ov la flogoskera grupnaha le Romendar pe ar bescharel. Leskero projekto „Romengere- fatschuvtschengere thema“ aun peske dikel o dschivipeskere tschatschiptscha le tschavendar taj kamla ada ando artschijiptscha te sikal. Akan nevo projekto ando plan hi. Le projektoha „Romengere-fatschuvtschengere thema“ jeke artschijipeskere projekoske kategoriji lakle te on, save objektscha taj phukajiptscha use ar pheniptscha kerde te on. O khetaniptscha taj o mindenfelitike koji andrutnon la grupnatar le burgenlanditike Romendar, ande mindenfelitike grupn le Romendar taj Sintijendar, telal o cilo nipo, ande mindenfelitike generaciji ar lim te on taj prindscharde taj dschivdon kerde le te on.

Utscho rasismus: Kekaj o maripe upro Roma ande but europitike vilagi mindig o pradipe butschalinavel, phenel o anglo beschto le flogoskere bajrotistar le Romendar Rudolf Sarközi, hot o terne angle periptscha ando Ungriko ojs utscho rasismus schaj diklo ol. Read the rest of this entry »

Fundstücke (Nr. 3): Chachipe

März 3rd, 2009  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Fundstücke, Jugend & Bildung, Kunst & Fotografie

Children of the hills (Zoltan Cristian Bereczki, Chibed/Rumänien)

Fotowettbewerb Chachipe 2007

Vor zwei Jahren veranstalteten das Open Society Institute (OSI) und OSA Archivum unter dem Titel „Chachipe” (Romani für: Wahrheit, Recht) erstmals einen Fotowettbewerb für Kinder und Jugendliche, die das Leben der Roma in jenen Ländern porträtieren sollten, die dem Netzwerk „Jahrzehnt der Roma-Integration“ („Decade of Roma Inclusion 2005-2015“) angehören. Eines der Siegerfotos (Kategorie: Familie), die eine international besetzte Fachjury aus den rund 2200 Einreichungen aus den damals neun mittel- und südosteuropäischen Teilnehmerstaaten auswählte, ist das Foto „Children of the hills“ des Rumänen Zoltan Cristian Bereczki. Dieses und die anderen Preisträgerfotos des Wettbewerbs 2007 haben wir nach langem Suchen auf der Homepage zu guter Letzt doch noch hier aufgestöbert. Dieser Tage tagen übrigens die Juroren, um die Preisträger des Nachfolgewettbewerbs „Chachipe 2008“ zu küren, die dann in wenigen Wochen bekannt gegeben werden.

Diskriminacija andi ischkola

Februar 23rd, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

Le ischkolaschengere pajtaschendar taj le meschterendar butvar diskriminirim

volksgruppen.orf.at: Maschkar 50 taj 70 procenti le Romane-fatschundar ando sudost Europa pal aun diptscha na schtotlichi organisacijendar jeka diskriminacijake ar bescharde hi. Usar o oficijeli thana – afka sar o sikadipeskero ministerijum – i diskriminacija 30 dschi 50 procentijenca eklik teleder aun di mol. Adala gende use jek talalnipe le internacijonali favolitinipeskere rotistar le imar sajt 2005 naschte „Jahrzehntistar la Romengera-integracijatar“ ando Belgrad ar vakerede ule. I Serbija sajt o maschkaripe le lejcti berschestar o angle beschipe le Romane-Jahrzehntistar kerel. Le Romen andi Serbija taj pedar oda ari andi regijona le sudost Europajistar nan nisaj ischkolakere kenvi, le ischkolaschengere pajtaschendar ham te le meschterendar butvar diskriminirim le on. O gendo ando sonder ischkoli igen utscho hi.

Universiteta Betschi: EU-projekto INSETRom

Februar 22nd, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Wissenschaft

Mikael Luciak, Universität WienUniversiteta Betschi (19.2.2009): Dschaniptscha Romane-ischkolaschendar, kekaj upri tschibtschakeri vaj krejativi rik, butvar le meschterendar na on dikle. O sikadipeskero visenschoftleri Mikael Luciak ande jek aktujeli EU-projekto (INSETRom) i situacija Romane-ischkolaschendar ando klastscha aun peske dikel.

O godscharipe le austritike khetanipestar pedar o use cidime Roma, pedar lengeri kultura taj tschibtschakeri situacija igen tschulo hi. „Romane-ischkolaschtscha, save andi Austrija ale, butvar buteder tschibtscha te vakerel dschanen. Ham o meschtertscha na diken upro tschibtschakero dschanipe le ischkolaschendar. Andi Austrija o avrethemeskere tschibtscha sar i serbitiki- vaj rumenitiki tschib ham te o tschuliptschengere tschibtscha sar Romanes butvar ojs na barikano aun dikle on“, phenel o Dr. Mikael Luciak andar o instituto la sikadipeskera visenschoftatar.

Roma-Kinder erleben Diskriminierung

Februar 20th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

Decade of Roma InclusionVon Mitschülern und Lehrern oft misshandelt

volksgruppen.orf.at: Zwischen 50 und 70 Prozent der Roma-Kinder in Südosteuropa sind nach Angaben nichtstaatlicher Organisationen einer Diskriminierung ausgesetzt. Von offiziellen Stellen – etwa Bildungsministerien – wird die Diskriminierungsstufe mit 30 bis 50 Prozent allerdings etwas niedriger angegeben. Diese Angaben wurden bei einem Treffen des internationalen Verwaltungsrates des seit 2005 laufenden „Jahrzehnts der Roma-Integration” in Belgrad mitgeteilt. Serbien führt seit Mitte des Vorjahres den Vorsitz des Roma-Jahrzehnts. Die Roma in Serbien und darüber hinaus in der Region Südosteuropas hätten keine Schulbücher, würden von Altersgenossen, aber auch dem Lehrpersonal häufig misshandelt. Ihr Anteil in Sonderschulen sei zu hoch. Read the rest of this entry »

INSETRom: Integration von Roma-SchülerInnen

Februar 19th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Wissenschaft

INSETRomUniversität Wien (19.2.2009): Begabungen von Roma-SchülerInnen, ob auf sprachlicher oder kreativer Ebene, bleiben von Seiten des Lehrpersonals oft unbeachtet. Der Bildungswissenschafter Mikael Luciak untersucht in einem aktuellen EU-Projekt (INSETRom) die Situation von Roma-SchülerInnen im Klassenzimmer.

Generell ist das Wissen der österreichischen Mehrheitsgesellschaft über zugewanderte Roma, über ihre Kultur und sprachliche Situation relativ gering. „Roma-SchülerInnen mit Migrationshintergrund sind oft vielsprachig. Doch die LehrerInnen sind sich meist nicht der sprachlichen Kompetenzen der SchülerInnen bewusst. Außerdem werden in Österreich Fremdsprachen wie Serbisch oder Rumänisch sowie auch Minderheitensprachen wie Romanes häufig als weniger wichtig angesehen“, erklärt Dr. Mikael Luciak vom Institut für Bildungswissenschaft. Read the rest of this entry »