Februar 23rd, 2024 |
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Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 19.2.2024 | 4:54 min
Romani: Sikadipe ando kher le farajn Roma-Servicejistar
Kaj tena i Romani tschib armerel khetan butschalinuipe le farajniha Roma Erba taj le institutiha la tschibtschakera visenschoftiha upri universiteta Gereci 1993 jek projekto kodificirung taj didaktisirung la Romana tschibtschar kesdim ulo. Sajt septemberi 1999 o Romani-sikadipe UVÜ ando ischkoli tel likerdo ol. Le ischkolakere kesdipeha 2023/24 „UVÜ – Romani“ ando kher le farajn Roma-Servicejistar sikado ol. Uso sikadipe 16 tschave use hi.
Um den drohenden Sprachtod abzuwenden, wurde in Zusammenarbeit des „Vereins Roma Oberwart“ mit dem Institut für Sprachwissenschaft an der Universität Graz 1993 ein Projekt gestartet und mit der Kodifizierung (Beschreibung und Verschriftlichung) und der didaktischen Umsetzung (Vorbereitung von Unterrichtsmaterialien) des Romani begonnen. Seit September 1999 findet an der Volksschule Oberwart Roman-Sprachunterricht in Form von Unverbindlichen Übungen (UVÜ) statt. Mit dem Schuljahr 2023/24 findet die „Unverbindliche Übung Romani“ in den Räumlichkeiten des Vereins Roma-Service statt. 16 Kinder nehmen daran teil.
Roman ist als Sprache der burgenländischen Roma hauptsächlich im Burgenland verbreitet und ein wichtiger Bestandteil des Kultur- und Spracherbes der dortigen Roma. Read the rest of this entry »
Februar 18th, 2024 |
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Facts & Figures, Romani
Die Präsens-Endungen der e- und a-Konjugation des Romani gehen direkt auf das Sanskrit (altindoarisch) zurück.
(Quelle)
Januar 30th, 2024 |
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Facts & Figures, Romani
Das dzt. erstellte
Romani Etymological Dictionary (
pdf) soll mit rd. 1.000 etymol. Haupteinträgen den gesamten gemeinsamen Wortschatz des Romani abdecken.
(Quelle)
Dezember 24th, 2023 |
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Literatur & Bücher, Romani
Boschitscha o lek mirneder di ando bersch hi
(Weihnachten ist der stillste Tag im Jahr, 1901)
Rainer Maria Rilke (1875–1926)
Boschitscha o lek mirneder di ando bersch hi,
adaj schunes tu o cile vodschtscha te dschal taj te tschalal
sar ori, save kiratiskere ori phenen:
Boschitscha o lek mirneder di ando bersch hi,
adaj o cile tschavengere atscha bare on,
afka sar te o koji bartschonahi, save on diken,
taj dajale on o cile dschuvla
taj o cile tschavengere atscha bare on.
Adaj iste ari dschas ando dugo vilago
kameha tu la boschitscha te dikel, la schukar,
afka sar te tro gondo le forijendar schoha manglo,
afka iste ari dschas ando dugo vilago.
Odoj paschlon bare nebi pedar tute,
save upre durarde parne vescha nugodinen,
o droma bartschon telal tre botschkori
taj bare nebi paschlon pedar tute.
Taj ando bare nebi terschol jek tscherheni
cilon prado use jek tschulo baro ududanipe,
o duriptscha pasche an sar jek vela
taj ando bare nebi terdschol jek tscherheni.
La Clara Rilkejake, Boschitscha 1901
Ins Romani übersetzt von Josef Schmidt.
Andi Romani tschib o Josef Schmidt o prik bescharipe kertscha.
Dezember 11th, 2023 |
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Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen
Das österreichische ROMANES. 30 Jahre Anerkennung – 600 Jahre in Österreich
Ausstellung zum Volksgruppentag im Parlament
Eröffnung: 12.12.2023, 16:15 Uhr | Ort: Auditorium im Parlament, Wien | Ausstellungsdauer: 13.12. bis 20.12.2023
Ausstellung im Auftrag des Österreichischen Parlaments anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Anerkennung als Volksgruppe in Österreich am 16.12.1993. Eine Zusammenarbeit von [romani] PROJEKT, Akademie Graz, Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Romano Centro und Roma-Service
Mit der Volksgruppenanerkennung am 16.12.1993 bekennt sich die Republik Österreich zum Schutz und zur Pflege des Romanes als integraler Bestandteil der ethnokulturellen Vielfalt Österreichs. Damit ist eine europäisierte indische Sprache, die seit mindestens 600 Jahren im heutigen österreichischen Territorium gesprochen wird, offizielle Minderheitensprache bzw. Volksgruppensprache geworden. Zum 30-jährigen Jubiläum der Anerkennung der Volksgruppe der Rom*nija in Österreich stellt die Ausstellung die Sprache Romanes vor – mit ihrer Verankerung in Indien und Europa, mit ihrem besonderen sprachlichen Reichtum und mit dem literarischen Schaffen in Österreich.
Die Vielfalt des Romanes wird am Beispiel von sechs dokumentierten und in Österreich gesprochenen Varietäten des Romanes vorgestellt: Arli-Romanes, Burgenland-Romanes, Gurbet-Romanes, Kalderaš-Romanes, Lovara-Romanes und Servika bzw. ostslowakisches Romanes. Die Varietät des Sinti-Romanes bleibt auf Wunsch der Sinti*ce unberücksichtigt. Romani und Romanes sind die Allgemeinbezeichnungen für die Sprache der größten und vielfältigsten Minderheit Europas, den Rom*nija. Im deutschen Sprachraum wird meist die Bezeichnung Romanes verwendet. International ist die Bezeichnung Romani üblich.
Im Zentrum der Ausstellung steht ein Ausstellungsfilm (12 min) – mit einer animierten Wortreise über die Migration von Indien nach Europa, mit den frühesten Tondokumenten des Romanes, mit Statements zu und in Romanes von Vertreter*innen der Volksgruppe zum Thema „So si tuke šukar? / Was ist für Dich schön?“, die es auch ermöglichen, verschiedene Varietäten des Romanes zu hören, und mit einem Einblick in das neue digitale Forschungsarchiv www.romani-project.org.
Dazu geben Ausstellungsposter die Möglichkeit zur Vertiefung in die sprachliche Vielfalt des Romanes und seine Gefährdung. Sie zeigen den Wandel zur öffentlichen Verwendung von Romanes in Medien und Literatur. In der Schwerpunktausgabe des Literaturmagazins LICHTUNGEN wird das lyrische Schaffen in Romanes in Österreich exemplarisch vorgestellt. Eine Auswahl an zweisprachigen Magazinen und Büchern lädt zur weiteren Auseinandersetzung ein. Read the rest of this entry »
September 14th, 2023 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Romani
Romani (2019)
Podcast: BBC Radio 4/Word of Mouth (28:04 Min.)
Damian Le Bas talks to Michael Rosen about the Romani language and his experience with using it. Damian is the author of The Stopping Places: A Journey Through Gypsy Britain. Producer: Beth O’Dea. Word of Mouth is a series exploring the world of words and the ways in which we use them.
Heute, ganz ausnahmsweise, stellen wir Ihnen einen englischsprachigen Podcast vor: ein überaus sympathisches, hörenswertes Gespräch über Romani bzw. Angloromani aus der BBC-Interviewreihe „Word of Mouth“ des bekannten britisch-jüdischen Autors Michael Rosen (der, wie wir hier erfahren, selbst entfernte Roma-Verwandte in Rumänien hat). In dieser Folge aus dem Jahr 2019 spricht er mit Damian Le Bas, Lyriker, Buchautor und Publizist (und Sohn des Künstlerpaars Delaine und Damian Le Bas).
(Sendung: BBC Radio 4/Word of Mouth)
Juli 25th, 2023 |
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Romani, dROMa (Magazin)
O Caló – i tschib le Gitanojerendar
Avrijal sar ande but avre tschibtscha, save bejg taj ari ispidim ule, o Romani le Gitanojerendar na ulo putrim. Hatek andi Espanija ande jek nevi forma, ojs afka akardi keverimi tschib, prik dschivtscha.
Pal i thaneskeri tschib (espanitiki-, katalanischi-, baskischi tschib) andi Espanija afka jek baro khetan phandlipe le tschibtschendar dija: o espanitiko Caló, o Caló catalán andi Katalonija taj o Erromintxela ando Basken than. Andar i Espanija o Caló te ando Portugal (Calão), andi sud Francija taj andi Latajnamerika pelo, kaj ajgeni droma and tschalatscha.
Ada keripe, la visenschoft dschi adi fascinirinel; vaschoda, kaj ada ando glajchi koja, te ande avre riktschakere thana la Europatar – andi Bari Britanija vaj Skandinavija –, pe afka tel kheltscha. O akaripe la tschibtschakera visenschoftatar adalekse hi Pararomani. Adala tschibtscha hi, save pumari gramatikalischi strukturtscha upre den, lengere Romani-alava ham ande bare falati upre likeren: I gramatika taj o leksik (Romani-alava) andar mindenfelitike tschibtscha an.
Adi o aguno Caló, butvar tschak ande tschule falati meg angle al taj poar komentatortscha bojd naschado le diken. Ham ada te imar angle 200 berscha butscholahi, kada pumen o erschti – la romantikatar tradime – tschibtschakere forschertscha la barikana, afka phenda meripeskera tschibtschake le Gitanojerendar te interesirinel kesdinde. Read the rest of this entry »
Juli 20th, 2023 |
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Facts & Figures, Romani
1844 veröffentlichte Enrique Trujillo das erste in Spanien herausgegebene Romani-Wörterbuch (Spanisch–Romani/Caló). Es enthält zahlreiche erfundene Wörter.
(Quelle)
Juli 18th, 2023 |
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Romani, dROMa (Magazin)
Das Caló – die Sprache der Gitanos
Im Gegensatz zu vielen anderen Sprachen, die bedrängt und verdrängt wurden, hat sich das Romani der Gitanos nicht einfach aufgelöst. Stattdessen hat es in Spanien in neuer Form, als sogenannte Mischsprache, überdauert.
Je nach Umgebungssprache (Spanisch, Katalanisch, Baskisch) entstand so in Spanien ein ganzer Strauß an Sprachen: das spanische Caló, das Caló catalán in Katalonien und das Erromintxela im Baskenland. Von Spanien aus gelangte das Caló auch nach Portugal (Calão), nach Südfrankreich und Lateinamerika, wo es eigene Wege einschlug.
Dieser Vorgang fasziniert die Wissenschaft bis heute; nicht zuletzt, weil er sich in ähnlicher Weise auch in anderen Randgebieten Europas, in Großbritannien oder Skandinavien, vollzog. Der Begriff der Sprachwissenschaft hierfür ist Pararomani. Das sind Sprachen, die zwar ihre alte grammatikalische Struktur aufgegeben, ihren Romani-Wortschatz aber in großen Teilen beibehalten haben: Grammatik und Lexik (Wortschatz) stammen aus unterschiedlichen Sprachen.
Heute ist das einstige Caló meist nur noch in Resten vorhanden und manche Kommentatoren sehen es bald völlig verschwinden. Aber das hieß es bereits vor 200 Jahren, als sich die ersten – von der Romantik inspirierten – Sprachforscher für die geheimnisvolle, vermeintlich sterbende Sprache der Gitanos zu interessieren begannen. Read the rest of this entry »
September 29th, 2022 |
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Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 29.9.2022 | 6:38 min
Tschave uso tschibtschakero kurs andi Kuga
Ando bischuschofto. septemberi 2022 taj duj o europitiko di le tschibtschendar o 21. var telikerdo ol. Sajt dujeseri taj jek upre ada di o mindenfelitiko andi Europa taj pedar oda ari o mindenfelitike tschibtscha ando gondo vrischtschando ol. I Kuga ande Großwarasdorf/Veliki Borištof Kedenate jek tschibtschakero kurs le flogoskere ischkolaschenge tel likertscha. Le tschaven o schajipe sina, ande mindenfelitike tschibtscha ande te sungel. O tschibtschaero kurs ande schtar schtacijontscha upre ulado ulo. Ada bersch i horvacki, Romani, francitiki taj arabischi tschib angle tertschadi uli. O ar ando Romani kurs i dschili marov, marov kertscha.
Am 26. September 2022 wurde der Europäische Tag der Sprachen (ETS) zum 21. Mal begangen. Seit 2001 wird an diesem Tag die Vielfalt der in Europa und darüber hinaus nebeneinander existierenden Sprachen in unser Bewusstsein gerufen. Die Kuga in Großwarasdorf/Veliki Borištof veranstaltete am Dienstag, den 27.9.2022 einen Sprachenparcours für Volksschüler. Dabei haben die Kinder die Möglichkeit, in verschiedene europäische Sprachen hineinzuschnuppern. Der Sprachenparcours umfasst vier Stationen, in denen jeweils eine europäische Sprache vorgestellt wird. Heuer waren das Kroatisch, Roman (Burgenland-Romani), Französisch und Arabisch. Native Speaker gestalten 15-Minuten-Programm. Read the rest of this entry »
September 10th, 2022 |
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Radio, Podcast & TV, Romani
Erstmals sieben Sprachen in einer Sendung vereint – Eine Produktion des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit dem ORF Kärnten – Start Sonntag, 11. September 2022, 8:45 Uhr auf ORF III
Der ORF startet am Sonntag, dem 11. September 2022, ein neues, österreichweites TV-Magazin für die Volksgruppen. Die Sendung WIR | ČEŠI, HRVATI, MAGYAROK, ROMA, SLOVÁCI, SLOVENCI zeigt Beiträge in den Sprachen der sechs autochthonen Volksgruppen in Österreich und wird jeden zweiten Sonntag um 8.45 Uhr in ORF III ausgestrahlt. Die durchgehende deutsche Untertitelung sorgt dafür, dass alle Österreicherinnen und Österreicher der Sendung barrierefrei folgen können. Produziert wird die Sendung von der Volksgruppenredaktion des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit der slowenischen Redaktion von ORF Kärnten. Moderiert wird die Sendung abwechselnd von der Romni Katharina Graf-Janoska und der Burgenlandkroatin Julia Hamedinger.
Die neue Sendung wurde am Dienstag, dem 6. September 2022, im Landesstudio Burgenland im Rahmen eines Pressergesprächs von ORF-Landesdirektor Werner Herics vorgestellt. Read the rest of this entry »
Juli 20th, 2022 |
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Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Romani
Podcast „Romani Chaji“ (Mai 2021): Roma-Jugendliche in Deutschland reden über Romanes und über verschiedene Dialekte. Sprachwissenschaftlich ist ja vielleicht nicht jedes Detail ganz wasserdicht, aber es ist ein lohnendes Vergnügen, den Mädchen und ihrer Perspektive zuzuhören.
Im Projekt „Romani Chaji“ des „RomaniPhen Archivs“ finden Mädchen der Sinti- und Roma-Community einen Raum, in dem sie über ihre Diskriminierungserfahrungen sprechen und Strategien dagegen entwickeln können. Zudem werden individuelle Lernangebote geschaffen, um die Mädchen bei ihrer Ausbildung zu unterstützen. Zugleich werden kreative Kompetenzen gefördert: Es gibt Workshops und die Mädchen erstellen selbst Video-Blogs, Podcasts und animierte Filme. Mehr hier: www.romnja-power.de
Sämtliche Folgen des „Romani Chaji“-Podcasts (2021) finden Sie auf Spotify.
Dezember 30th, 2021 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Romani, dROMa (Magazin)
Romengere-biblijotektscha ande Malmö taj Bukarest
Ande Malmö jek nevi Romengeri-biblijoteka kerdi ol. Ando foro akor mindschart duj Romengere-biblijotektscha pasche terdschona. Taj te jek Romengeri-tschavengeri biblijoteka, savi sajt pantsch berscha ande Bukarest del, pro kesdipe andi Schvedija lija.
Schvedija jek pradimi Romengeri-biblijoteka uschtidel. I nevi biblijoteka ojs integrali falato la foroskera biblijotekatar andar Malmö, o triti bareder foro le thanestar, kerdi ol. Imar ando arto terno dschend i biblijoteka pradi te ol. „Ada jek vusko cajtakero plan hi“, phenel o foroskero biblijotekari Torbjörn Nilsson, mind pharo ovla, Romengeri-literatura te lakel. Kaj ada schofim te ol, iste amen dur pedar i thaneskeri granica ari dschas taj avre biblijotekenca taj Romenca ande but gava khetan iste butschalinas.“
Andi biblijoteka publikaciji ande mindenfelitike Romengere-dijalekti, pisimi literatura Romendar taj kenvi pedar i Romengeri-kultura dela. I literatura ando telvakeripe fatreterenca le Romengere-khetanipestar khetan terdschardi ol. Adaj o organisatortscha butvar le gaveskere Romengere-birovtschagoha (Romskt informations- och kunskapscenter, RIKC) khetan butschalinen, savo – sar i foroskeri biblijoteka – uso foroskero kulturakero favojtinipe use tschito hi.
Favurclim taj fanecim
Barikano vert upre fochiskere butschaschtscha paschlardo ol: „Barikano hi, i tschib taj o mindenfelitike dijalekti te prindscharel. O butschaschtscha iste dschene on, save i Romengeri-kultura prindscharen vaj save ande late favurclim hi. On iste le Romenca fanecim on“, phenel o Torbjörn Nilsson.
„Me patijardo som, hot amen o pradipe la erschti Romengera-biblijotekatar le thanestar planinas“, phenel i kulturakeri foroskeri rotkija andar Malmö, Frida Trollmyr. „Ada jek jekoschno koja hi, le tschatschiptschenge le Romendar te pomoschinel taj use jek feder dschanipe pedar i kultura taj i historija le Romendar use te ledschel.“
Hot vasch i erschti Romengeri-biblijoteka andi Schvedija pe handlinel, tschak eknaj tschatscho hi. Ande buteder fori imar schpecijeli biblijotekakere falati Romengera-literaturake del. Taj ande Malmö jeke Romengere-khetanipe, o Romska Kulturcentret (RKC), jek ajgeni, eknaj phuri falatoskeri biblijoteka hi. Read the rest of this entry »
Dezember 28th, 2021 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Romani, dROMa (Magazin)
Roma-Bibliotheken in Malmö und Bukarest
In Malmö entsteht eine neue Roma-Bibliothek. In der Stadt werden dann gleich zwei Roma-Büchereien nebeneinander bestehen. Und auch eine Roma-Kinderbibliothek, die seit fünf Jahren in Bukarest existiert, nahm ihren Anfang in Schweden.
Schweden bekommt eine öffentliche Roma-Bibliothek. Die neue Einrichtung entsteht als integraler Bestandteil der Stadtbibliothek von Malmö, der drittgrößten Stadt des Landes. Schon im kommenden Herbst soll die Bibliothek eröffnet werden. „Das ist ein enger Zeitplan“, sagt Stadtbibliothekar Torbjörn Nilsson, „denn es wird schwierig sein, Roma-Literatur zu finden. Um dies zu erreichen, müssen wir weit über die Landesgrenzen hinausgehen und mit anderen Bibliotheken und der Roma-Bevölkerung an vielen Orten zusammenarbeiten.“
Die Bücherei wird Publikationen in verschiedenen Roma-Dialekten, von Roma verfasste Literatur und Bücher über Roma-Kultur enthalten. Die Literatur wird in Absprache mit Vertretern der Roma-Gemeinschaft zusammengestellt. Dabei arbeiten die Organisatoren insbesondere mit dem örtlichen Roma-Büro (Romskt informations- och kunskapscenter, RIKC) zusammen, das – wie die Stadtbibliothek – der städtischen Kulturverwaltung angegliedert ist.
Verwurzelt und vernetzt
Besonderen Wert lege man auf fachkundige Mitarbeiter: „Es ist wichtig, die Sprache und die verschiedenen Dialekte zu kennen. Das Personal muss auch aus Personen bestehen, die die Roma-Kultur kennen oder in ihr verwurzelt sind. Sie müssen mit der Roma-Bevölkerung vernetzt sein“, erklärt Torbjörn Nilsson.
„Ich bin stolz darauf, dass wir die Eröffnung der ersten Roma-Bibliothek des Landes planen“, sagt Malmös Kulturstadträtin Frida Trollmyr. „Das ist eine einzigartige Gelegenheit, die Rechte der Roma zu fördern und zu einem besseren Wissen über Kultur und Geschichte der Roma beizutragen.“
Dass es sich um „Schwedens erste Roma-Bibliothek“ handle, stimmt allerdings nur bedingt. In mehreren Städten existieren bereits spezielle Bibliotheksabteilungen für Roma-Literatur. Und in Malmö selbst unterhält ein Roma-Verband, das Romska Kulturcentret (RKC), eine eigene, etwas veraltete Bestandsbibliothek. Read the rest of this entry »
September 24th, 2021 |
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Facts & Figures, Medien & Presse, Romani
Als erstes eigenständiges Roma-Medium gilt das 1910 in Edirne (heute: Türkei) in arab. Schrift herausgegebene Wochenblatt Laço (Türkisch/Romani).
(Quelle)
April 26th, 2021 |
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Facts & Figures, Romani
Frühling heißt auf Roman (Burgenland-Romani)
terno linaj – das bedeutet wörtlich:
junger Sommer.
März 30th, 2021 |
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Allgemeines, Romani
Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten Berlin bemüht sich, mit einer Aufklärungskampagne für die Coronaimpfungen auch die Communities von Geflüchteten und Migranten zu erreichen. Der Reinickendorfer Amtsarzt Patrick Larscheid informiert in dem Video über die Impfungen gegen Covid-19. Diese Informationen in 14 Sprachen „sind für Geflüchtete und alle anderen gedacht, die noch nicht so gut Deutsch sprechen“.
März 13th, 2021 |
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Facts & Figures, Romani
Das Online-Formular für die bevorstehende Volkszählung in Tschechien kann u.a. auch in einer Romanes-Fassung abgerufen werden.
(Quelle)
März 6th, 2021 |
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Ehrungen & Nachrufe, Romani
Auf Social Media erreicht uns die traurige Nachricht vom Tod des bedeutenden Romani-Sprachwissenschaftlers und Roma-Aktivisten Marcel Courthiade. Der 1953 geborene und lange in Frankreich lebende Forscher und Förderer der Sprache der Roma, der sich seit Jahrzehnten für die Standardisierung des Romani einsetzte, verstarb am 4. März.
Vor seiner akademischen Karriere als Romani-Linguist arbeitete er mehrere Jahre als politischer Analyst und Übersetzer für die französische Botschaft in Tirana. Anschließend lehrte er an der École pratique des hautes études (EPHE) in Paris. Seit 1997 wirkte Couthiade als ao. Professor am Institut national des langues et civilisations orientales (INALCO) an der an der Université Sorbonne Paris Cité. An diesem Institut, an der er selbst seinen PhD erworben hatte, baute er nun den Studiengang „Romani-Sprache und -Kultur“ auf und machte die Sorbonne so zu einer der ganz wenigen Universitäten weltweit, an der die Sprache studiert werden kann. Vor einigen Jahren konzipierte er in diesem Zusammenhang eine internetbasierte interaktive Studienplattform zum Erlernen von Romani: http://www.red-rrom.com/
Marcel Courthiade war insbesondere eine treibende Kraft hinter den Bemühungen, einen international anerkannten Romani-Standard zu etablieren. So präsentierte er 1990 auf dem IV. Kongress der IRU im polnischen Serock ein Modell für die orthografische Vereinheitlichung der in viele Dialekte zerfallenden Sprache. Dieses standardisierte Romani-Alphabet (in seiner Schreibung: Rromani), hat sich jedoch nicht als allgemein anerkannte Norm durchsetzen können und ist heute vor allem in Frankreich, Rumänien und im Kosovo im Gebrauch.
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März 1st, 2021 |
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Facts & Figures, Romani
Weniger bekannte Romani-Bezeichnungen für den Roma-Holocaust sind: Kali Traš („Schwarze Angst“) u. Berša Bibahtale („Unglückliche Jahre“).
(Quelle)