August 25th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 20.8.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“, dem zweisprachigen Mittagsmagazin der Roma-Redaktion auf Radio MORA, hören Sie als Tagesbeitrag eine Reportage über den Burgenländisch-Ungarischen Kulturverein (BUKV) mit Sitz in Oberwart. Und neben der bunten Roma-Musik bekommen Sie auch die Kategorie „Mindenfelitiko“ zu hören.
Anhören: →Sendung vom 21.8.2024 (mp3)
Über die Burgenländischen Verkehrsbetriebe berichtet heute Emil Jahns im Tagesthema der „Romani Ora“. Und neben den zweisprachigen Volksgruppennachrichten erzählt Ihnen Adi Gussak in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ mehr über den aktuellen US-Kinofilm „Deadpool 3“. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 22.8.2024 (mp3)
Die multikulturelle Band „Baba Yaga“ spielte in Heiligenkreuz bei ihrem Konzert u. a. auch Gipsy Swing, Jiddisch und Balkan-Beats. Radio MORA war bei einem berauschenden Konzert dabei. Und Alex Gussak verschlägt es in dieser Ausgabe von „Mri historija“ in die burgenländische Ortschaft Poppendorf im Bezirk Jennersdorf.
Anhören: →Sendung vom 23.8.2024 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie die Veranstaltungshinweise/Mulatintschage, die Volksgruppennachrichten und die Jugendsendung zum Thema Klimawandel. Dazu präsentiert Ihnen Tina Nardai die abwechslungsreichste Roma-Musik.
August 22nd, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft
Bastian Fleermann: Ausgrenzung und Faszination. Sinti und Roma in Düsseldorf und im nördlichen Rheinland vom Spätmittelalter bis zum Ersten Weltkrieg, C. W. Leske Verlag: Düsseldorf 2024 (216 Seiten).
Faszination, Koexistenz und Ausgrenzung: Nicht immer, aber sehr oft trafen die Sinti und die Roma auf Argwohn und Verachtung. Erstmals spürt eine Überblicksstudie dieser Minderheit und dem Umgang mit ihr in einem umgrenzten Raum über mehrere Jahrhunderte hinweg nach – und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.
Schon in der Mitte des 15. Jahrhunderts gewährte ein Schutzbrief einer Roma-Gruppe in Düsseldorf und im Herzogtum Berg freies Geleit. Seit dieser Zeit lebten Roma, Sinti und andere Völker, von der Mehrheitsgesellschaft zunächst als »Czygeiner« bezeichnet, im nördlichen Rheinland. Die hier erstmals zusammengetragenen Quellen belegen neben Anfeindungen und Ausgrenzungen auch Phasen friedlicher Koexistenz und Zusammenarbeit. Sie zeichnen das Bild einer vielfältigen Minderheit, die sehr geschickte Überlebens- und Anpassungsstrategien entwickelte, um staatlicher Repression zu entgehen und sich in der Region zu behaupten. Und sie lassen eine Alltagsebene sichtbar werden, die nur scheinbar mit den parallel entstandenen populären »Zigeuner«-Bildern korrespondiert: Der Kitsch in der Kunst oder auf der Bühne, auf Fotopostkarten oder in Schauergeschichten hatte mit der Lebensrealität von Sinti oder Roma so gut wie nichts zu tun. Read the rest of this entry »
August 21st, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 13.8.2024 (mp3)
In dieser „Romani Ora“, moderiert von Adi Gussak, wartet im Tagesthema ein Beitrag über die Rope-Skipping-Europameisterin Lena Ertler auf Sie. Und in der Rubrik „Mindenfelitiko“ gibt es einen Filmtipp für alle Drama-Fans. Außerdem natürlich: die abwechslungsreichste Musik.
Anhören: →Sendung vom 14.8.2024 (mp3)
In dieser Sendung berichtet Martin Horvath über die Wallfahrt der Roma nach Mariazell. Neben den Volksgruppennachrichten gibt es in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ einen Beitrag über das „Picture On Festival“ in Bildein zu hören.
Anhören: →Sendung vom 16.8.2024 (mp3)
Für die Freitagsausgabe haben wir den Veranstaltungskalender mit den besten Ausgehtipps vorbereitet. Darüber hinaus sind in der Sendung auch die internationalen Volksgruppennachrichten auf Deutsch und Burgenland-Romani zu hören. Und in der Jugendrubrik „Young, wild and free – le ternenge“ gibt es einen Beitrag über den Schulanfang.
Anhören: →Sendung vom 19.8.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird moderiert von Tina Nardai. Neben ausgewählter Roma-Musik hören Sie auch die Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani sowie die Rubrik „Kultur am Montag – kultura hetvinate“.
August 18th, 2024 |
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Facts & Figures, Jugend & Bildung, Romani
Derzeit wird an sieben Privatschulen in der Slowakei Romani als eigenes Schulfach unterrichtet.
(Quelle/pdf)
August 16th, 2024 |
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dROMa (Magazin)
Themenheft „Nachbarn“ | Temakeri heftlina „Nochbertscha“
→Download (PDF) | Inhalt
In dieser Ausgabe blicken wir – in zwei Themenblöcken – über die Grenzen. Zweieinhalb Jahre ist es her, seit die ersten Flüchtlingszüge aus der Ukraine bei uns eintrafen. Wir haben für Sie recherchiert, wie sich die Lage in einigen Nachbarländern entwickelt hat. In Ungarn finden sich viele ungarischsprachige Roma aus der Westukraine zwischen allen Stühlen wieder: Als Doppelstaatsbürger erhalten sie weder als Ungarn noch als Kriegsvertriebene die Hilfe, die sie benötigen. Den Rassismus, dem geflüchtete Roma in Deutschland begegnen, skizziert ein Beitrag der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA), die kürzlich ihren Monitoringbericht vorgestellt hat. Eine besorgniserregende Entwicklung in Tschechien greift Roman Urbaner auf: Dort drohten die Spannungen zwischen einheimischen Roma und geflüchteten Ukrainern zu eskalieren. Ein Pulverfass aus Frustration und Vorurteilen, an dem sich pro-russische Provokateure zu schaffen machen. Und im Schlussteil wenden wir uns noch dem Thema Bildung zu: Die Slowakei bekommt ihre erste Schule, in der Romani als Unterrichtssprache vorgesehen ist. Auf den ersten Blick eine erfreuliche Meldung, aber eine mit Schattenseiten. Die Bildungsexpertin Tina Gažovičová erklärt, warum.
Ande ada ardipe amen – ande duj tematschakere falati – pedar o granici dikas. Duj taj epasch bersch hi, sajt o erschti naschikeraschtscha andar i Ukrajnija use amende ale. Amen tumenge reschaschirintscham, sar pe i situacija ande poar nochberiskere vilagi entviklintscha. Ando Ungriko laken pumen but ungrike tschibtschakere Roma andar i vestitiki Ukrajnija maschkar o padi papal: Ojs duj schtotiskere polgartscha on ojs ungrike taj te ojs haburiskere tradime, o pomoschago, savo lenge pekamlo ovlahi, na uschtiden. Le rasismusistar, savo naschi gele Roma andi Germanija esbe iste len, sikal jek pisinipe la organisacijatar mejdinipeskero- taj informacijakero than anticiganismus (MIA), savi na dur pal, lakero arakipeskerkero phukajipe angle terdschartscha. Jek brigaschno entviklinipe andi Tschechija, o Roman Urbaner upre astarel: Odoj fogosinde o situaciji maschkar o Roma taj o ukrajnitike naschikeraschtscha, mindig brigaschneder te ol. Read the rest of this entry »
August 15th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 7.8.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“, moderiert von Adi Gussak, stellt Ihnen Emil Jahns im Tagesthema die Hundepension Kemeten vor. Neben den internationalen Volksgruppennachrichten, die zweisprachig präsentiert werden, gibt es eine Folge von „Young, wild and free – le ternenge“ zu hören, in der es um das „Jugendwort 2024“ geht.
Anhören: →Sendung vom 8.8.2024 (mp3)
Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ erwartet Sie ein Beitrag über das Jubiläumsmusical „Anatevka“, das auf der Burg Güssing zu hören uns sehen ist. In der Rubrik „Mri historija“ erzählt Alexander Gussak über Dr. Ludwig Popper. Dazu gibt es, natürlich, die beste Musik.
Anhören: →Sendung vom 9.8.2024 (mp3)
Im Veranstaltungskalender dieser „Romani Ora“ haben wir die besten Ausgehtipps für Sie vorbereitet. Internationale Volksgruppen-News gibt es auf Deutsch und Burgenland-Romani zu hören. In der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ wird über den „National Smiley Face Day“ berichtet.
Anhören: →Sendung vom 12.8.2024 (mp3)
In der „Romani Ora“, moderiert von Adi Gussak, ist zum Anlass des Musikmontags viel Musik aus aller Welt zu hören. In der Rubrik „Kultura hetvinate“ wird über die große Roma-Musikerin Esma Redžepova zählt. Dazu die internationalen Volksgruppennachrichten auf Deutsch und Roman (Burgenland-Romani).
August 13th, 2024 |
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Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Am 7. März 2024 erschien auf Krone.at ein Artikel von Mario Ruhmanseder: „Roma-Durchreiseplatz: Aggressive Volksgruppen mutieren zu Dauercampern“, bebildert mit einer Drohnenaufnahme von einigen Wohnwägen auf dem Durchgangsplatz in Pichling (Linz). Wir haben den Österreichischen Presserat eingeschaltet (und waren offenbar nicht die Einzigen, die an dieser rassistischen Stimmungsmache Anstoß nahmen). Nun hat sich das zuständige Gremium des Presserats mit dem Fall befasst und ist zu folgender Beurteilung gelangt – der Entscheid ergeht als Schreiben an die Chefredaktion von krone.at:
Der Senat 2 des Presserats befasste sich aufgrund mehrerer Mitteilungen mit dem Beitrag „Aggressive Volksgruppen mutieren zu Dauercampern“, erschienen am 07.03.2024 auf „krone.at“. [...] Mehrere Leserinnen und Leser, darunter auch ein Vertreter des Vereins Roma-Service, wandten sich wegen des Beitrags an den Presserat und kritisierten ihn als diskriminierend gegenüber Roma und Sinti. Der Artikel bediene mehrere antiziganistische Stereotype und verunglimpfe eine ganze Ethnie, etwa durch die Bezeichnung als „aggressive Volksgruppen“ in der Überschrift sowie den Zusatz „Roma-Durchreiseplatz“.
Der Senat hält es für angemessen, Ihnen die Kritik der Leserinnen und Leser auf diesem Weg zur Kenntnis zu bringen. Aus medienethischer Sicht sind sowohl Pauschalverunglimpfungen als auch Diskriminierungen aus ethnischen Gründen generell unzulässig (Punkte 7.1 und 7.2 des Ehrenkodex für die österreichische Presse). Nach Auffassung des Senats weist insbesondere die Formulierung „aggressive Volksgruppen“ ein pauschalierendes Element auf und ist geeignet, Ressentiments bzw. Vorurteile gegenüber Roma und Sinti zu schüren (vgl. u.a. die Entscheidungen 2014/023, 2016/209 und 2018/199). Allerdings berücksichtigt der Senat, dass der vorliegende Beitrag im Nachhinein abgeändert und der Begriff „aggressiv“ aus der Überschrift entfernt wurde; mittlerweile ist bloß noch von „Volksgruppen“ die Rede. Read the rest of this entry »
August 8th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 1.8.2024 (mp3)
Der Genussmarkt am Oberpullendorfer Hauptplatz, war Schauplatz der Roma-Kultur. Für musikalischen und schmackhaften Genuss sorgten die Band Romano Rath, und Martin Horvath veranstaltete ein Showkochen, Mehr darüber hören Sie im Tagesbeitrag dieser Sendung. Und in „Mri historija“ verrät uns Alex Gussak mehr über den burgenländischen Ort Liebing (Bezirk Operpullendorf).
Anhören: →Sendung vom 2.8.2024 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ bekommen Sie den Veranstaltungskalender für die Region Oberwart zu hören. Neben den zweisprachigen Volksgruppennachrichten erwartet Sie auch die Jugendsendung zum Thema Videospiele. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 5.8.2024 (mp3)
Am Musikmontag, moderiert von Adi Gussak, gibt es in der „Romani Ora“ die beste Roma- und Nicht-Roma-Musik zu hören. In der Rubrik „Kultura hetvinate/Kultur am Montag“ erzählt Tina Nardai über die polnische Roma-Dichterin Papusza (Bronisława Wajs). Die internationalen Volksgruppennachrichten gibt es zweisprachig. nämlich auf Deutsch und Burgenland-Romani.
Anhören: →Sendung vom 6.8.2024 (mp3)
In der „Romani Ora“, moderiert von Adi Gussak, gibt es als Tagesthema einen Beitrag über die Schülerhilfe Oberwart zu hören, in dem einige interessante Informationen für Schülerinnen und Schüler verpackt sind. Neben Regina Fröhlichs Atempause zum Runterkommen gibt es die abwechslungsreichste Roma-Musik.
August 6th, 2024 |
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Facts & Figures, Romani
Anders als sechs andere anerkannte Minderheiten in der Slowakei verfügen die Roma bislang über keine eigenen Schulen mit muttersprachlichem Unterricht.
(Quelle/pdf)
August 5th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 26.7.2024 (mp3)
Die Freitagsausgabe der Romani ORA, moderiert von Tina Nardai aus Oberwart. Passend zum Wochenende gibt es die Veranstaltungshinweise für die Region, Neuigkeiten aus aller Welt in den Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani und die Jugendsendung. Die wird im Sommer von den „Radio MORA“-Praktikant/innen gestaltet. Heute hören Sie mehr über das „Groove Garden Festival“ in Rotenturm.
Anhören: →Sendung vom 29.7.2024 (mp3)
In diesem „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie eine Stunde lang die abwechslungsreichste Roma-Musik. Unter anderem begeistern in dieser Ausgabe: Bratsch, Gipsy Koro, Langa, Dusko Horvath u.v.m.
Anhören: →Sendung vom 30.7.2024 (mp3)
Im Tagesthema diseer „Romani Ora“ erfahren Sie, mit welchen hilfreichen Tipps und Tricks Sie sich gegen akute Hitze ein wenig Abkühlung verschaffen können. Und neben der besten Roma-Musik bekommen Sie auch einen aktuellen Kinotipp zu hören.
Anhören: →Sendung vom 31.7.2024 (mp3)
Die Mittwochsausgabe der „Romani Ora“ wird moderiert von Tina Nardai. Im Tagesthema erzählt uns die Leiterin der AK-Bibliothek Oberwart von der neuen Veranstaltungsreihe „Book Talks“ im Stadtgarten. In „Young, wild and free – le ternenge“ ist Marcel Tauber unser Interviewpartner. Er folgt Social-Media-Influencern online und auch im wahren Leben.
August 4th, 2024 |
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Frauenrechte, Hochschulschriften, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Irina Radu (2024): Städtebau, räumliche Verdrängung und Geschlecht. Das Beispiel der Roma im postsozialistischen Rumänien
Masterarbeit, Universität Wien (Fakultät für Sozialwissenschaften), 118 S.
→Zum Download der UB Wien (pdf)
Abstract: Die vorliegende Masterarbeit untersucht die mit dem Übergang zum Kapitalismus in Rumänien einsetzende Verdrängung der Roma aus ihren Wohnungen und deren Folgen insbesondere für Geschlechterverhältnisse. Im Gegensatz zur staatssozialistischen Periode Rumäniens vor 1989, deren Ideologie auf Verstaatlichung und Gleichheit abzielte, sich gegen Klassen- und Kulturunterschiede wandte und Elendsviertel ebenso wie Prunkbauten ablehnte, führten die politökonomische und gesellschaftliche Transformation und insbesondere die Privatisierung und Kommodifizierung von Wohnraum und Land im Postsozialismus zu erheblicher Ungleichheit von Lebensbedingungen und zur Verdrängung und räumlichen Segregation vieler Bedürftiger, vor allem Roma. Die räumliche Verdrängung hatte vielerorts die Errichtung von informellen Roma-Siedlungen in räumlich und sozial marginalisierten Gebieten zur Folge, die mit der Wiederbelebung traditioneller Roma-Gemeinschaften einherging. Damit verband sich zugleich die – im öffentlichen wie im akademischen Diskurs bisher kaum reflektierte – Retraditionalisierung von Geschlechterverhältnissen in der Roma-Community, die für Roma-Frauen vor allem verstärkte patriarchale Rollenzuschreibungen, erhöhte soziale Kontrolle, zusätzliche Care-Arbeit und räumliche Isolation bedeutete.
Hochschulschrift (Masterarbeit); Betreuerin: Gabriele Michalitsch
u:theses ist das Hochschulschriften-Repositorium der Universität Wien.
UB Wien: utheses.univie.ac.at/detail/70120
August 3rd, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 22.7.2024 (mp3)
In diesem „Romani Ora“-Musikmontag haben wir unter anderem Musik für Sie mit dabei von: Sandu Ciorbă, der Karaván Familia, Los Reyes, Ricardo Kwiek u.v.m. Moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 23.7.2024 (mp3)
Der „Burgenländisch-Ungarische Kulturverein“ hat auch heuer wieder einen Theaterworkshop veranstaltet. Radio MORA war bei den Proben dabei. Außerdem hören Sie in „Mindenfelitiko“ einen aktuellen Kinotipp, und wie immer haben wir die abwechslungsreichste Roma-Musik für Sie im Gepäck.
Anhören: →Sendung vom 24.7.2024 (mp3)
An heißen Tagen muss es einfach ein kaltes Eis sein. Wir haben in Oberwart nachgefragt, wo man das beste Eis bekommt und sind dabei beim Eissalon Tropicale gelandet. Und in der Jugendsendung geht Alysea dem Thema Taschengeld auf den Grund
Anhören: →Sendung vom 25.7.2024 (mp3)
Im Tagesthema stellen wir Ihnen Adolf Sarközi vor. Der pensionierte Burgenland-Rom ist leidenschaftlicher Hobbyfischer. Außerdem erwartet Sie in der „Romani Ora“ eine weitere Folge der Kategorie „Mri historija“.
August 2nd, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Politik
Die österreichische Bundesregierung erklärt den 2. August zum nationalen Gedenktag für die während des Nationalsozialismus ermordeten Roma und Sinti
In der Vergangenheit wurde den Roma unvorstellbare Brutalität und Grausamkeit angetan, insbesondere während des Holocausts. Um das Andenken an die Opfer zu bewahren führt die Bundesregierung daher einen nationalen Gedenktag für Roma und Romnja sowie Sinti und Sintizze ein. Dieser Schritt zeigt die Entschlossenheit, die Erinnerungsarbeit weiter voranzutreiben. Der 2. August wird durch den heutigen Ministerratsbeschluss auf Basis eines Entschließungsantrages des Nationalrates daher ein nationaler Gedenktag, der an die während des Nationalsozialismus ermordeten Roma und Sinti erinnert. Das Europäische Parlament hatte den 2. August bereits 2015 zum Europäischen Holocaust-Gedenktag für Roma und Sinti erklärt. Der 2. August ist von entscheidender Bedeutung, um an die Opfer zu erinnern und eine Mahnung an zukünftige Generationen zu senden.
„Die Republik Österreich übernimmt mit dem Beschluss der Bundesregierung, den 2. August zum nationalen Gedenktag für den Völkermord an den Roma und Sinti zu erklären, echte Verantwortung, dass das Leid, das Angehörigen dieser Volksgruppen angetan wurde, öffentlich und gemeinsam anerkannt wird. Von 11.000 in Österreich lebenden Roma und Sinti überlebte lediglich ein Drittel den Holocaust. [Anm. der Red.: diese Zahl ist völlig veraltet, tatsächlich überlebten den Genozid nur etwa 10%, nach anderen Angaben 15%.] Insgesamt hat der Nazi-Terror 500.000 Roma und Romnja ermordet. Auch nach der Befreiung vom Nazi-Regime wurde diese Opfergruppe nicht nur vergessen, sondern weiterhin ignoriert, diskriminiert und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Damit muss Schluss sein. Mit dem heutigen Tag senden wir ein weiteres Signal: Leid kann nicht ungeschehen gemacht werden, aber wir wollen verhindern, dass dieses Leid vergessen wird“, so Vizekanzler Werner Kogler.
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Juli 29th, 2024 |
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Facts & Figures
Ab den 1950ern fuhren die ungarischen Behörden mit Spezial-LKWs in den Roma-Siedlungen vor, um deren Bewohner gewaltsam zu desinfizieren, oft mit gesundheitsschädlichem DDT.
(Quelle)
Juli 26th, 2024 |
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Interview, Musik, Radio, Podcast & TV
Bayern 2: Eins zu Eins, 18.7.2024
Norbert Joa im Gespräch mit Harri Stojka, Gitarrist und Komponist
Harri Stojka ist Jahrgang 1957, wuchs in Wien auf und landete als Roma-Kind sofort in der Sonderschule. Das abschätzige Wort „Zigeuner“ begleitet ihn ein Leben lang. Dank seines Riesentalents wird er mit 13 Jahren Berufsmusiker und ein Virtuose auf der Gitarre. Er spielt mit Größen wie Santana, van Morrison, McLaughlin und auch Herbert Grönemeyer. Gypsy Soul wird sein Markenkern – und er trägt Gedichte mit sich, von seinem Vater, der das KZ überlebt hat (Anm.: siehe dazu unseren Beitrag in dROMa 73) – anders als 200 Verwandte der einst großen Stojka-Familie.
Eins zu Eins. Der Talk: Erfahrungen und Einsichten, einschneidende Erlebnisse und große Erfolge: Biografische Gespräche mit Menschen, die eine spannende Lebensgeschichte oder einen außergewöhnlichen Beruf haben.
(Programminfo und Beitrag: Bayern 2/Eins zu Eins)
Juli 25th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 16.7.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ nehmen wir Sie mit auf den Wochenmarkt in Oberwart. Er ist seit mehr als 180 Jahren ein nicht mehr wegzudenkender Wirtschaftsfaktor in der Stadt der Vielfalt.
Anhören: →Sendung vom 17.7.2024 (mp3)
Die Mittwochsausgabe der „Romani Ora“ mit Tina Nardai: An den Rauchwarter Badesee entführt Sie heute Indira Spirk im Tagesthema. Und in der Jugendsendung werden die allerorts beliebten Emojis gefeiert.
Anhören: →Sendung vom 18.7.2024 (mp3)
Die Ausstellung „Der Pelikan über Güssing – 500 Jahre Familie Batthyány auf der Burg“ ist das aktuelle Tagesthema der „Romani Ora“. Außerdem führt uns Alex Gussak in der Kategorie „Mri historija“ wieder mit auf Spurensuche. Dazu gibt es natürlich die abwechslungsreichsten Roma-Songs. Moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 19.7.2024 (mp3)
Der Veranstaltungskalender, die internationalen Volksgruppen und die Jugendsendung – diesmal zum Thema „Sport in den Ferien“ – sind Inhalt dieser Ausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA.
Juli 21st, 2024 |
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Facts & Figures
Ab 1967 betrieb das kommunist. Ungarn die Zwangsumsiedlung von Roma aus Siedlungen, die in Sichtweite von großen Straßen, Bahnlinien oder Tourismuszentren lagen.
(Quelle)
Juli 18th, 2024 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
WDR 5 | Neugier genügt – Das Feature, 4.6.2024
Viele Sinti und Roma in Deutschland erfahren starke gruppenbezogene und individuelle Diskriminierung – sobald sie sich outen. Um Benachteiligungen aus dem Weg zu gehen, verschweigen viele ihre Wurzeln, berichtet Larissa Schmitz.
(Beitrag und Text: WDR 5)
Juli 17th, 2024 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher
Kulturverein österreichischer Roma (Hg.): GLEICHE UNTER GLEICHEN. Der Weg der politischen und sozialen Anerkennung der österreichischen Roma als Volksgruppe 1993, Wien 2023, 208 Seiten (Deutsch/Englisch)
Am 16. Dezember 1993 wurden die Roma als sechste österreichische Volksgruppe vom Hauptausschuss des Nationalrates einstimmig anerkannt. 17 Jahre nach nach der Verlautbarung des österreichischen Volksgruppengesetzes von 1976 waren die österreichischen Roma nun endlich den anderen österreichischen Volksgruppen gleichgestellt. Ein historischer Tag für die Roma.
Im Dezember 2023 feierte die Volksgruppe daher 30 Jahre Volksgruppenanerkennung. Aus diesem Anlass wurde vom Kulturverein österreichischer Roma eine Publikation (Deutsch/Englisch) erstellt, die die Hintergründe sowie die einzelnen Stadien jenes Prozesses zeichnet, der 1993 schließlich zur Anerkennung der Roma als sechste österreichische Volksgruppe führte. Zur Anerkennung musste die Gruppe aber auch über ein gewisses Maß an Organisation verfügen, denn ohne Vertretungsorganisationen hatte die Bundesregierung keinen konkreten Ansprechpartner hinsichtlich der Angelegenheiten der Roma und Sinti. Mit der Gründung der Romavereine in Oberwart im Jahr 1989 und in Wien im Jahr 1991 wurde diese Hürde beseitigt.
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Juli 16th, 2024 |
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Einrichtungen, Interview, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, dROMa (Magazin)
Roma sam
Radio Burgenland: 20.5.2024 | (Palal te schunel)

I Roma-redakcijona le ORF-istar Burgenland jek nevi serija kerel. „Romengere-papruschengere neviptscha andi Austrija“ butschol o anav le serijakere redostar, kaj o cile Romengere-papruschengere neviptscha, save andi Austrija del, angle terdscharde on. Erschtivar, amaro reporteri Adi Gussak, o papruschengero nevipe dROMa le farajnistar Roma-Service eknaj feder aun peske dikel.
O erschti Romengero-papuruschengero nevipe ando Burgenland angle valami 30 berscha dija: Romani Patrin o anav le papruschengere nevipestar sina, savo le agune farajnistar Roma le beschipeha andi Erba, ar dim ulo. O adiveseskero schero le farajnistar Roma-Service, Emmerich Gärtner-Horvath, imar ande oja cajt uso keripe le medijumistar use sina. Le keripeha le farajnistar Roma-Service ando bersch 2004 te o papruschengero nevipe dROMa kerdo ulo, savo ada bersch leskero 20-berschengero jubilejum mulatinel. „Amaro papruschengero nevipe ande duj tschibtscha ar dim ol – andi nimtschki taj ando Burgenland-Romani. Ada use te ledschel, hot Roma ande lengeri tschib informaciji pedar lengeri flogoskeri grupn te uschtiden taj te o gadsche pumen tematschenca andar i flogoskeri grupn donde schaj bescharen“, afka o Emmerich Gärtner-Horvath.
O papruschengero nevipe dROMa saki triti masek ari al taj pedar i kultura, historija taj pedar aktujeli tematscha la flogoskera grupnatar le Romendar andi Austrija taj dur pedar o granici ari, phukal. Afka le genaschtschen te o schajipe hi, buteder pedar i situacija le Romendar ande avre europitike vilagi te schunel. O alav „drom“, „Weg“ butschol taj „ROM“ upri flogoskeri grupn te sikal, savake o medijum terdschol. Taj o papruschengero nevipe uso siklipe, uprelikeripe taj uso entviklinipe la tschibtschatar Burgenland-Romani use ledschel, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath.
O dschene la redakcijonatar hi o scheroskero redakteri Roman Urbaner, o layouteri Franz-Josef Schimpl, o farajniskero schero Emmerich Gärtner-Horvath taj o Josef Schmidt, savo o kordinatori taj o prikbeschaschi hi taj savo imar sajt o erschti ardipe le papruschengere nevipestar ando bersch 2004 andi „dROMa“-redakcijona butschalinel. Read the rest of this entry »