Romani Ora (20.8., 21.8., 22.8. und 23.8.2024)

August 25th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 20.8.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“, dem zwei­sprachi­gen Mittags­ma­gazin der Roma-Re­daktion auf Radio MORA, hören Sie als Tages­beitrag eine Re­portage über den Burgen­län­disch-Un­ga­ri­schen Kulturverein (BUKV) mit Sitz in Oberwart. Und neben der bunten Roma-Mu­sik be­kommen Sie auch die Kate­gorie „Minden­fe­litiko“ zu hören.


Anhören: →Sendung vom 21.8.2024 (mp3)

Über die Burgenländischen Verkehrsbetriebe berich­tet heute Emil Jahns im Tages­thema der „Roma­ni Ora“. Und neben den zwei­spra­chigen Volks­gruppen­nach­richten erzählt Ihnen Adi Gussak in der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge“ mehr über den aktu­ellen US-Kino­film „Deadpool 3“. Durch die Sen­dung führt Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 22.8.2024 (mp3)

Die multikulturelle Band „Baba Yaga“ spielte in Heiligenkreuz bei ihrem Konzert u. a. auch Gipsy Swing, Jiddisch und Balkan-Beats. Radio MORA war bei einem be­rau­schen­den Konzert dabei. Und Alex Gussak ver­schlägt es in dieser Ausgabe von „Mri his­torija“ in die burgen­län­dische Ort­schaft Poppendorf im Bezirk Jennersdorf.


Anhören: →Sendung vom 23.8.2024 (mp3)

In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie die Ver­anstal­tungs­hin­weise/Mu­la­tin­tscha­ge, die Volks­gruppen­nachrichten und die Jugend­sendung zum Thema Klima­wandel. Dazu prä­sentiert Ihnen Tina Nardai die ab­wechs­lungs­reichste Roma-Musik.

Düsseldorf: Ausgrenzung und Faszination

August 22nd, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft

Buchcover "Ausgrenzung und Faszination"Bastian Fleermann: Ausgrenzung und Faszination. Sinti und Roma in Düsseldorf und im nördlichen Rheinland vom Spätmittelalter bis zum Ersten Weltkrieg, C. W. Leske Verlag: Düsseldorf 2024 (216 Seiten).

Faszination, Koexistenz und Ausgrenzung: Nicht immer, aber sehr oft trafen die Sinti und die Roma auf Argwohn und Ver­achtung. Erst­mals spürt eine Über­blicks­studie dieser Minderheit und dem Umgang mit ihr in einem um­grenzten Raum über mehrere Jahr­hun­derte hinweg nach – und kommt zu er­staun­lichen Er­geb­nissen.

Schon in der Mitte des 15. Jahrhunderts gewährte ein Schutzbrief einer Roma-Grup­pe in Düsseldorf und im Herzog­tum Berg freies Geleit. Seit dieser Zeit lebten Roma, Sinti und andere Völker, von der Mehr­heits­gesell­schaft zu­nächst als »Czygeiner« be­zeich­net, im nördli­chen Rheinland. Die hier erstmals zu­sam­men­getra­genen Quellen belegen neben An­fein­dun­gen und Aus­grenzun­gen auch Phasen friedlicher Ko­existenz und Zusammen­arbeit. Sie zeichnen das Bild einer viel­fältigen Minder­heit, die sehr ge­schickte Über­lebens- und An­passungs­strategien ent­wickelte, um staat­licher Re­pression zu ent­gehen und sich in der Region zu be­haup­ten. Und sie lassen eine Alltags­ebene sichtbar werden, die nur schein­bar mit den parallel ent­stande­nen populä­ren »Zigeu­ner«-Bil­dern kor­respon­diert: Der Kitsch in der Kunst oder auf der Bühne, auf Foto­postkarten oder in Schauer­geschich­ten hatte mit der Lebens­realität von Sinti oder Roma so gut wie nichts zu tun. Read the rest of this entry »

Romani Ora (13.8., 14.8., 16.8. und 19.8.2024)

August 21st, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 13.8.2024 (mp3)

In dieser „Romani Ora“, moderiert von Adi Gussak, wartet im Tages­thema ein Beitrag über die Rope-Skip­ping-Euro­pa­meis­terin Lena Ertler auf Sie. Und in der Rubrik „Minden­felitiko“ gibt es einen Filmtipp für alle Drama-Fans. Außer­dem natür­lich: die ab­wechs­lungs­reichste Musik.


Anhören: →Sendung vom 14.8.2024 (mp3)

In dieser Sendung berichtet Martin Horvath über die Wallfahrt der Roma nach Mariazell. Neben den Volks­grup­pen­nach­rich­ten gibt es in der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge“ einen Bei­trag über das „Picture On Festival“ in Bildein zu hören.


Anhören: →Sendung vom 16.8.2024 (mp3)

Für die Freitagsausgabe haben wir den Ver­anstal­tungs­kalender mit den besten Ausgeh­tipps vor­bereitet. Darüber hinaus sind in der Sen­dung auch die inter­nationalen Volks­grup­pen­nach­richten auf Deutsch und Burgen­land-Ro­mani zu hören. Und in der Jugend­rubrik „Young, wild and free – le ter­nenge“ gibt es einen Beitrag über den Schul­anfang.


Anhören: →Sendung vom 19.8.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Mu­sik­mon­tag auf Radio MORA wird mode­riert von Tina Nardai. Neben aus­ge­wählter Roma-Musik hören Sie auch die Volks­gruppen­nach­rich­ten in Deutsch und Bur­gen­land-Ro­mani sowie die Rubrik „Kultur am Montag – kultura het­vinate“.

Facts & Figures (525)

August 18th, 2024  |  Published in Facts & Figures, Jugend & Bildung, Romani

Derzeit wird an sieben Privat­schulen in der Slo­wa­kei Romani als ei­ge­nes Schul­fach un­ter­rich­tet.

(Quelle/pdf)

dROMa 74 („Nachbarn“ | „Nochbertscha“)

August 16th, 2024  |  Published in dROMa (Magazin)

dROMa 74Themenheft „Nachbarn“ | Temakeri heftlina „Nochbertscha“

Download (PDF) | Inhalt

In dieser Ausgabe blicken wir – in zwei Themenblöcken – über die Grenzen. Zwei­ein­halb Jahre ist es her, seit die ersten Flücht­lings­züge aus der Ukraine bei uns ein­trafen. Wir haben für Sie recher­chiert, wie sich die Lage in einigen Nach­bar­ländern ent­wickelt hat. In Ungarn finden sich viele unga­risch­spra­chige Roma aus der West­ukraine zwi­schen allen Stühlen wieder: Als Doppel­staats­bürger erhalten sie weder als Ungarn noch als Kriegs­ver­triebene die Hilfe, die sie be­nötigen. Den Rassismus, dem ge­flüch­tete Roma in Deutschland be­gegnen, skiz­ziert ein Beitrag der Melde- und In­for­ma­tions­stelle Anti­ziganis­mus (MIA), die kürzlich ihren Moni­toring­bericht vor­gestellt hat. Eine be­sorgnis­erre­gende Ent­wicklung in Tschechien greift Roman Urbaner auf: Dort drohten die Span­nun­gen zwischen ein­heimi­schen Roma und ge­flüch­teten Ukrainern zu es­kalieren. Ein Pulver­fass aus Frustration und Vor­urteilen, an dem sich pro-russi­sche Pro­voka­teure zu schaffen machen. Und im Schluss­teil wenden wir uns noch dem Thema Bildung zu: Die Slowakei be­kommt ihre erste Schule, in der Romani als Unter­richts­sprache vorgesehen ist. Auf den ersten Blick eine erfreu­liche Meldung, aber eine mit Schatten­seiten. Die Bildungs­ex­pertin Tina Gažovičová erklärt, warum.

Ande ada ardipe amen – ande duj tematschakere falati – pedar o granici dikas. Duj taj epasch bersch hi, sajt o erschti naschi­kerasch­tscha andar i Ukrajnija use amende ale. Amen tumenge rescha­schirin­tscham, sar pe i situacija ande poar noch­beris­kere vilagi ent­viklin­tscha. Ando Ungriko laken pumen but ungrike tschib­tscha­kere Roma andar i vestitiki Ukrajnija maschkar o padi papal: Ojs duj schto­tiskere pol­gartscha on ojs ungrike taj te ojs habu­riskere tradime, o pomo­schago, savo lenge pekamlo ovlahi, na uschtiden. Le rasis­musistar, savo naschi gele Roma andi Ger­manija esbe iste len, sikal jek pisinipe la orga­nisaci­jatar mejdi­ni­peskero- taj infor­maci­jakero than anti­ciganis­mus (MIA), savi na dur pal, lakero araki­pes­kerkero phukajipe angle terdschar­tscha. Jek brigaschno ent­viklinipe andi Tschechija, o Roman Urbaner upre astarel: Odoj fogo­sinde o situaciji maschkar o Roma taj o ukrajnitike naschi­kerasch­tscha, mindig briga­schneder te ol. Read the rest of this entry »

Romani Ora (7.8., 8.8., 9.8. und 12.8.2024)

August 15th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 7.8.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“, moderiert von Adi Gussak, stellt Ihnen Emil Jahns im Tages­thema die Hunde­pension Kemeten vor. Neben den inter­natio­na­len Volks­gruppen­nach­rich­ten, die zwe­isprachig prä­sentiert werden, gibt es eine Folge von „Young, wild and free – le ter­nenge“ zu hören, in der es um das „Jugendwort 2024“ geht.


Anhören: →Sendung vom 8.8.2024 (mp3)

Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ erwartet Sie ein Beitrag über das Jubiläums­musical „Anatevka“, das auf der Burg Güssing zu hören uns sehen ist. In der Rubrik „Mri his­torija“ erzählt Alexander Gussak über Dr. Ludwig Popper. Dazu gibt es, natür­lich, die beste Musik.


Anhören: →Sendung vom 9.8.2024 (mp3)

Im Veranstaltungskalender dieser „Romani Ora“ haben wir die besten Ausgeh­tipps für Sie vor­bereitet. Inter­natio­nale Volks­grup­pen-News gibt es auf Deutsch und Bur­gen­land-Ro­mani zu hören. In der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge“ wird über den „National Smiley Face Day“ be­richtet.


Anhören: →Sendung vom 12.8.2024 (mp3)

In der „Romani Ora“, moderiert von Adi Gussak, ist zum Anlass des Musik­montags viel Musik aus aller Welt zu hören. In der Rubrik „Kultura het­vinate“ wird über die große Roma-Mu­sike­rin Esma Redžepova zählt. Dazu die inter­natio­nalen Volks­gruppen­nach­rich­ten auf Deutsch und Roman (Bur­gen­land-Ro­mani).

Krone.at: Entscheid des Presserats

August 13th, 2024  |  Published in Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

Krone.at: Titelansicht des Artikels vom 7. März 2024 (Screenshot)Am 7. März 2024 erschien auf Krone.at ein Arti­kel von Mario Ruhmanseder: „Roma-Durchreiseplatz: Ag­gres­si­ve Volks­grup­pen mu­tie­ren zu Dauer­cam­pern“, be­bil­dert mit einer Drohnen­auf­nahme von eini­gen Wohn­wägen auf dem Durch­gangs­platz in Pichling (Linz). Wir haben den Öster­rei­chi­schen Presserat ein­ge­schal­tet (und waren offen­bar nicht die Ein­zigen, die an dieser ras­sis­ti­schen Stim­mungs­mache An­stoß nah­men). Nun hat sich das zu­stän­dige Gremium des Presse­rats mit dem Fall be­fasst und ist zu fol­gen­der Be­urtei­lung ge­langt – der Ent­scheid er­geht als Schrei­ben an die Chef­redak­tion von krone.at:

Der Senat 2 des Presserats befasste sich aufgrund mehrerer Mitteilungen mit dem Beitrag „Aggressive Volksgruppen mu­tieren zu Dauer­campern“, er­schienen am 07.03.2024 auf „krone.at“. [...] Mehrere Leserin­nen und Leser, darunter auch ein Ver­treter des Vereins Roma-Service, wandten sich wegen des Beitrags an den Presserat und kriti­sierten ihn als dis­kriminie­rend gegen­über Roma und Sinti. Der Artikel bediene mehre­re anti­ziganis­tische Stereo­type und ver­unglimpfe eine ganze Ethnie, etwa durch die Be­zeich­nung als „aggressive Volks­gruppen“ in der Über­schrift sowie den Zusatz „Roma-Durch­reise­platz“.

Der Senat hält es für angemessen, Ihnen die Kritik der Leserinnen und Leser auf diesem Weg zur Kenntnis zu bringen. Aus medien­ethischer Sicht sind sowohl Pauschal­ver­un­glimpfun­gen als auch Dis­krimi­nie­run­gen aus ethnischen Gründen generell un­zulässig (Punkte 7.1 und 7.2 des Ehren­kodex für die öster­reichische Presse). Nach Auf­fassung des Senats weist ins­beson­dere die Formu­lierung „aggres­sive Volks­gruppen“ ein pau­schalie­ren­des Element auf und ist geeignet, Ressen­ti­ments bzw. Vorurteile gegen­über Roma und Sinti zu schüren (vgl. u.a. die Ent­scheidun­gen 2014/023, 2016/209 und 2018/199). Aller­dings berück­sichtigt der Senat, dass der vor­lie­gende Beitrag im Nach­hinein ab­ge­ändert und der Begriff „aggressiv“ aus der Über­schrift ent­fernt wurde; mittler­weile ist bloß noch von „Volks­gruppen“ die Rede. Read the rest of this entry »

Romani Ora (1.8., 2.8., 5.8. und 6.8.2024)

August 8th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAHINWEIS: Die Roma­ni Ora wird live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 1.8.2024 (mp3)

Der Genussmarkt am Oberpullendorfer Hauptplatz, war Schau­platz der Roma-Kul­tur. Für musika­li­schen und schmack­haften Genuss sorg­ten die Band Romano Rath, und Martin Horvath ver­anstal­tete ein Show­kochen, Mehr darüber hören Sie im Tages­beitrag dieser Sendung. Und in „Mri his­torija“ verrät uns Alex Gussak mehr über den burgen­ländi­schen Ort Liebing (Bezirk Operpullendorf).


Anhören: →Sendung vom 2.8.2024 (mp3)

In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ bekom­men Sie den Ver­an­stal­tungs­kale­nder für die Region Oberwart zu hören. Neben den zwei­sprachigen Volks­gruppen­nach­rich­ten erwartet Sie auch die Jugend­sendung zum Thema Video­spiele. Durch die Sen­dung führt Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 5.8.2024 (mp3)

Am Musikmontag, moderiert von Adi Gussak, gibt es in der „Romani Ora“ die beste Roma- und Nicht-Roma-Musik zu hören. In der Rubrik „Kultura hetvinate/Kultur am Montag“ erzählt Tina Nardai über die polnische Roma-Dichterin Papusza (Bronisława Wajs). Die internationalen Volksgruppennachrichten gibt es zweisprachig. nämlich auf Deutsch und Burgenland-Romani.


Anhören: →Sendung vom 6.8.2024 (mp3)

In der „Romani Ora“, moderiert von Adi Gussak, gibt es als Tages­thema einen Beitrag über die Schüler­hilfe Oberwart zu hören, in dem einige interes­sante Informationen für Schü­lerin­nen und Schüler ver­packt sind. Neben Regina Fröhlichs Atem­pause zum Runter­kommen gibt es die ab­wechs­lungs­reichste Ro­ma-Musik.

Facts & Figures (524)

August 6th, 2024  |  Published in Facts & Figures, Romani

Anders als sechs andere an­er­kann­te Min­der­heiten in der Slo­wa­kei ver­fü­gen die Ro­ma bis­lang über kei­ne ei­ge­nen Schu­len mit mut­ter­sprach­li­chem Un­ter­richt.

(Quelle/pdf)

Romani Ora (26.7., 29.7., 30.7. & 31.7.2024)

August 5th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAHINWEIS: Die Roma­ni Ora wird live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 26.7.2024 (mp3)

Die Freitagsausgabe der Romani ORA, moderiert von Tina Nardai aus Ober­wart. Passend zum Wochen­ende gibt es die Ver­anstal­tungs­hinweise für die Region, Neuig­keiten aus aller Welt in den Volks­gruppen­nachrich­ten in Deutsch und Burgen­land-Ro­mani und die Jugend­sendung. Die wird im Sommer von den „Radio MORA“-Prak­ti­kant/in­nen ge­staltet. Heute hören Sie mehr über das „Groove Garden Festival“ in Rotenturm.


Anhören: →Sendung vom 29.7.2024 (mp3)

In diesem „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie eine Stunde lang die ab­wechs­lungs­reichste Roma-Musik. Unter anderem be­geistern in dieser Ausgabe: Bratsch, Gipsy Koro, Langa, Dusko Horvath u.v.m.


Anhören: →Sendung vom 30.7.2024 (mp3)

Im Tagesthema diseer „Romani Ora“ erfahren Sie, mit welchen hilf­reichen Tipps und Tricks Sie sich gegen akute Hitze ein wenig Ab­kühlung ver­schaffen können. Und neben der besten Roma-Musik be­kommen Sie auch einen aktu­ellen Kinotipp zu hören.


Anhören: →Sendung vom 31.7.2024 (mp3)

Die Mittwochsausgabe der „Romani Ora“ wird moderiert von Tina Nardai. Im Tages­thema erzählt uns die Leiterin der AK-Biblio­thek Oberwart von der neuen Ver­anstal­tungs­reihe „Book Talks“ im Stadt­garten. In „Young, wild and free – le ter­nenge“ ist Marcel Tauber unser Interview­partner. Er folgt Social-Me­dia-In­flu­en­cern online und auch im wahren Leben.

Städtebau, Verdrängung, Geschlecht (2024)

August 4th, 2024  |  Published in Frauenrechte, Hochschulschriften, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Universität WienIrina Radu (2024): Städtebau, räumliche Verdrängung und Geschlecht. Das Bei­spiel der Roma im post­sozia­lis­ti­schen Rumänien

Masterarbeit, Universität Wien (Fakultät für Sozial­wissen­schaften), 118 S.

→Zum Download der UB Wien (pdf)

Abstract: Die vorliegende Masterarbeit untersucht die mit dem Über­gang zum Kapitalismus in Ru­mänien ein­setzen­de Ver­drängung der Roma aus ihren Wohnungen und deren Folgen ins­beson­dere für Ge­schlech­ter­ver­hält­nisse. Im Gegen­satz zur staats­sozialis­ti­schen Periode Rumäniens vor 1989, deren Ideologie auf Ver­staat­lichung und Gleichheit abzielte, sich gegen Klassen- und Kultur­unter­schiede wandte und Elends­viertel ebenso wie Prunk­bauten ab­lehnte, führten die polit­ökono­mische und gesell­schaftli­che Trans­formation und ins­beson­dere die Priva­tisie­rung und Kom­mo­difi­zie­rung von Wohnraum und Land im Post­sozialis­mus zu er­heb­licher Un­gleich­heit von Lebens­bedin­gungen und zur Ver­drängung und räum­lichen Segregation vieler Be­dürftiger, vor allem Roma. Die räumliche Verdrän­gung hatte vieler­orts die Errichtung von infor­mellen Roma-Sied­lungen in räumlich und sozial margina­lisierten Gebieten zur Folge, die mit der Wieder­be­lebung traditio­neller Roma-Ge­mein­schaften einher­ging. Damit verband sich zugleich die – im öffentlichen wie im akade­mischen Diskurs bisher kaum reflek­tierte – Re­traditio­na­li­sie­rung von Ge­schlechter­ver­hältnis­sen in der Roma-Com­mu­nity, die für Roma-Frauen vor allem ver­stärkte patriarchale Rollen­zu­schrei­bungen, erhöhte soziale Kontrolle, zusätz­liche Care-Arbeit und räum­liche Isolation be­deutete.

Hochschulschrift (Masterarbeit); Betreuerin: Gabriele Michalitsch

u:theses ist das Hochschulschriften-Repositorium der Universität Wien.

UB Wien: utheses.univie.ac.at/detail/70120

Romani Ora (22.7., 23.7., 24.7. & 25.7.2024)

August 3rd, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAHINWEIS: Die Roma­ni Ora wird live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 22.7.2024 (mp3)

In diesem „Romani Ora“-Musikmontag haben wir unter ande­rem Musik für Sie mit dabei von: Sandu Cior­bă, der Kara­ván Familia, Los Reyes, Ricar­do Kwiek u.v.m. Moderiert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 23.7.2024 (mp3)

Der „Burgenländisch-Ungarische Kulturverein“ hat auch heuer wieder einen Theater­workshop ver­anstal­tet. Radio MORA war bei den Proben dabei. Außer­dem hören Sie in „Minden­felitiko“ einen aktuel­len Kino­tipp, und wie immer haben wir die ab­wechs­lungs­reich­ste Roma-Musik für Sie im Gepäck.


Anhören: →Sendung vom 24.7.2024 (mp3)

An heißen Tagen muss es einfach ein kaltes Eis sein. Wir haben in Oberwart nach­gefragt, wo man das beste Eis be­kommt und sind dabei beim Eis­salon Tropicale ge­landet. Und in der Jugend­sendung geht Alysea dem Thema Taschen­geld auf den Grund


Anhören: →Sendung vom 25.7.2024 (mp3)

Im Tagesthema stellen wir Ihnen Adolf Sarközi vor. Der pen­sio­nierte Burgen­land-Rom ist leiden­schaft­licher Hobby­fischer. Außer­dem er­wartet Sie in der „Romani Ora“ eine weitere Folge der Kate­gorie „Mri his­­torija“.

2. August wird nationaler Roma-Gedenktag

August 2nd, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik

Gedenktag 2. August (Bild: Roma Center e.V.)Die österreichische Bundesregierung erklärt den 2. Au­gust zum nationalen Gedenktag für die wäh­rend des Na­tio­nal­sozia­lis­mus er­mor­de­ten Roma und Sinti

In der Vergangenheit wurde den Roma unvorstell­bare Brutalität und Grau­sam­keit angetan, ins­beson­dere während des Holocausts. Um das An­denken an die Opfer zu bewahren führt die Bundes­regierung daher einen natio­nalen Gedenktag für Roma und Romnja sowie Sinti und Sintizze ein. Dieser Schritt zeigt die Ent­schlos­sen­heit, die Erinnerungs­arbeit weiter voran­zu­treiben. Der 2. August wird durch den heutigen Minis­ter­rats­be­schluss auf Basis eines Ent­schlie­ßungs­antrages des Na­tio­nalrates daher ein nationaler Gedenktag, der an die während des National­sozialis­mus er­mordeten Roma und Sinti erinnert. Das Euro­päische Parlament hatte den 2. August bereits 2015 zum Euro­päischen Ho­lo­caust-Ge­denk­tag für Roma und Sinti erklärt. Der 2. August ist von ent­schei­dender Be­deutung, um an die Opfer zu erinnern und eine Mahnung an zu­künftige Gene­ratio­nen zu senden.

„Die Republik Österreich übernimmt mit dem Beschluss der Bundes­regierung, den 2. August zum nationalen Gedenktag für den Völkermord an den Roma und Sinti zu er­klären, echte Ver­antwortung, dass das Leid, das An­gehö­rigen dieser Volksgruppen angetan wurde, öffent­lich und gemein­sam an­erkannt wird. Von 11.000 in Österreich leben­den Roma und Sinti überlebte ledig­lich ein Drittel den Holocaust. [Anm. der Red.: diese Zahl ist völlig ver­altet, tat­sächlich über­lebten den Genozid nur etwa 10%, nach ande­ren An­gaben 15%.] Ins­gesamt hat der Nazi-Terror 500.000 Roma und Romnja er­mordet. Auch nach der Befreiung vom Nazi-Regime wurde diese Opfer­gruppe nicht nur ver­gessen, sondern weiter­hin ignoriert, dis­krimi­niert und an den Rand der Gesell­schaft gedrängt. Damit muss Schluss sein. Mit dem heutigen Tag senden wir ein weiteres Signal: Leid kann nicht un­ge­schehen gemacht werden, aber wir wollen ver­hindern, dass dieses Leid ver­gessen wird“, so Vize­kanzler Werner Kogler.

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Facts & Figures (523)

Juli 29th, 2024  |  Published in Facts & Figures

Ab den 1950ern fuh­ren die ungarischen Behörden mit Spe­zi­al-LKWs in den Ro­ma-Sied­lun­gen vor, um deren Bewohner ge­walt­sam zu des­in­fi­zieren, oft mit ge­sund­heits­schäd­li­chem DDT.

(Quelle)

Harri Stojka: „Sagt doch einfach Roma!“

Juli 26th, 2024  |  Published in Interview, Musik, Radio, Podcast & TV

Bayern 2: Eins zu Eins, 18.7.2024
Norbert Joa im Gespräch mit Harri Stojka, Gitarrist und Kom­ponist

Harri Stojka ist Jahrgang 1957, wuchs in Wien auf und landete als Roma-Kind sofort in der Sonder­schule. Das ab­schätzi­ge Wort „Zigeuner“ be­gleitet ihn ein Leben lang. Dank seines Riesen­talents wird er mit 13 Jahren Berufs­musiker und ein Virtuose auf der Gitarre. Er spielt mit Größen wie Santana, van Morrison, McLaughlin und auch Herbert Grönemeyer. Gypsy Soul wird sein Marken­kern – und er trägt Ge­dichte mit sich, von seinem Vater, der das KZ über­lebt hat (Anm.: siehe dazu un­seren Beitrag in dROMa 73) – an­ders als 200 Ver­wandte der einst gro­ßen Stojka-Fa­milie.

Eins zu Eins. Der Talk: Erfahrungen und Einsichten, einschnei­den­de Er­leb­nisse und große Erfolge: Bio­­grafische Ge­spräche mit Men­schen, die eine span­nende Lebens­geschichte oder einen außer­ge­wöhn­lichen Beruf haben.

(Programminfo und Beitrag: Bayern 2/Eins zu Eins)

Romani Ora (16.7., 17.7., 18.7. & 19.7.2024)

Juli 25th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAHINWEIS: Die Roma­ni Ora wird live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 16.7.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ nehmen wir Sie mit auf den Wochen­markt in Oberwart. Er ist seit mehr als 180 Jahren ein nicht mehr weg­zu­den­ken­der Wirt­schafts­faktor in der Stadt der Vielfalt.


Anhören: →Sendung vom 17.7.2024 (mp3)

Die Mittwochsausgabe der „Romani Ora“ mit Tina Nardai: An den Rauchwarter Badesee ent­führt Sie heute Indira Spirk im Tages­thema. Und in der Jug­end­sen­dung werden die aller­orts be­liebten Emojis ge­feiert.


Anhören: →Sendung vom 18.7.2024 (mp3)

Die Ausstellung „Der Pelikan über Güssing – 500 Jahre Familie Batthyány auf der Burg“ ist das aktu­elle Tages­thema der „Romani Ora“. Außer­dem führt uns Alex Gussak in der Kategorie „Mri his­to­rija“ wieder mit auf Spuren­suche. Dazu gibt es natür­lich die ab­wechslungs­reichs­ten Roma-Songs. Mo­deriert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 19.7.2024 (mp3)

Der Veranstaltungskalender, die internatio­nalen Volks­gruppen und die Jugend­sendung – diesmal zum Thema „Sport in den Ferien“ – sind Inhalt dieser Aus­gabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA.

Facts & Figures (522)

Juli 21st, 2024  |  Published in Facts & Figures

Ab 1967 betrieb das kommu­nist. Un­garn die Zwangs­um­sied­lung von Roma aus Sied­lun­gen, die in Sicht­wei­te von gro­ßen Stra­ßen, Bahn­li­ni­en oder Tou­ris­mus­zent­ren lagen.

(Quelle)

WDR 5 Podcast: Antiziganismus

Juli 18th, 2024  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

WDR 5 | Neugier genügt – Das Feature, 4.6.2024

Viele Sinti und Roma in Deutschland erfahren starke grup­pen­be­zo­gene und indivi­duelle Dis­krimi­nie­rung – sobald sie sich outen. Um Be­nach­teili­gun­gen aus dem Weg zu gehen, ver­schwei­gen viele ihre Wurzeln, be­rich­tet Larissa Schmitz.

(Beitrag und Text: WDR 5)

Kulturverein: „Gleiche unter Gleichen“

Juli 17th, 2024  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher

Buchpräsentation des Kulturvereins am 16. Dezember 2023, v. li .nach re.: Vereinsobmann Christian Klippl, Intendant Wolfgang Böck, Historiker Gerhard Baumgartner, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (Foto: Kulturverein österreichischer Roma)Kulturverein österreichischer Roma (Hg.): GLEICHE UNTER GLEICHEN. Der Weg der po­liti­schen und sozialen An­er­ken­nung der ös­ter­rei­chi­schen Roma als Volks­grup­pe 1993, Wien 2023, 208 Sei­ten (Deutsch/Eng­lisch)

Am 16. Dezember 1993 wurden die Roma als sechste österrei­chische Volks­gruppe vom Haupt­aus­schuss des Natio­nal­rates ein­stim­mig an­er­kannt. 17 Jahre nach nach der Ver­laut­ba­rung des öster­rei­chi­schen Volks­grup­pen­ge­setzes von 1976 waren die öster­reichis­chen Roma nun endlich den anderen öster­reichi­schen Volks­gruppen gleich­gestellt. Ein histo­rischer Tag für die Roma.

Im Dezember 2023 feierte die Volksgruppe daher 30 Jahre Volks­gruppen­an­erken­nung. Aus diesem Anlass wurde vom Kulturverein öster­reichi­scher Roma eine Publi­kation (Deutsch/Englisch) erstellt, die die Hinter­gründe sowie die ein­zelnen Stadien jenes Pro­zesses zeichnet, der 1993 schließ­lich zur An­erkennung der Roma als sechste österrei­chische Volks­gruppe führte. Zur An­erkennung musste die Gruppe aber auch über ein ge­wisses Maß an Orga­nisation verfügen, denn ohne Ver­tretungs­organi­satio­nen hatte die Bundes­regierung keinen konkreten An­sprech­partner hin­sichtlich der An­ge­legen­heiten der Roma und Sinti. Mit der Gründung der Roma­vereine in Oberwart im Jahr 1989 und in Wien im Jahr 1991 wurde diese Hürde be­seitigt.

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dROMa: 20-berschengero jubilejum

Juli 16th, 2024  |  Published in Einrichtungen, Interview, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, dROMa (Magazin)

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
20.5.2024 |
(Palal te schunel)

dROMa: Josef Schmidt | Prikbeschaschi taj kordinatori (kipo: volksgruppen.ORF.at)

I Roma-redakcijona le ORF-istar Burgenland jek nevi serija kerel. „Romen­ge­re-pap­ru­schen­gere ne­vip­tscha andi Austri­ja“ butschol o anav le seri­ja­kere redostar, kaj o cile Ro­men­ge­re-pap­ru­schen­gere ne­vip­tscha, save an­­di Austri­ja del, angle ter­dschar­de on. Ersch­tivar, ama­ro re­por­teri Adi Gussak, o pap­ru­schen­gero nevipe dROMa le faraj­nistar Roma-Service eknaj feder aun pes­ke dikel.

O erschti Romengero-papuruschengero nevipe ando Burgenland angle valami 30 berscha dija: Romani Patrin o anav le papru­schen­gere nevi­pestar sina, savo le agune faraj­nistar Roma le beschi­peha andi Erba, ar dim ulo. O adiveses­kero schero le farajnistar Roma-Service, Emmerich Gärt­ner-Hor­vath, imar ande oja cajt uso keripe le medi­jumistar use sina. Le keripeha le farajnistar Roma-Service ando bersch 2004 te o papru­schen­gero nevipe dROMa kerdo ulo, savo ada bersch leskero 20-ber­schen­gero jubilejum mula­tinel. „Amaro pap­ru­schen­gero nevipe ande duj tschib­tscha ar dim ol – andi nimtschki taj ando Bur­gen­land-Romani. Ada use te ledschel, hot Roma ande lengeri tschib informaciji pedar lengeri flogoskeri grupn te uschtiden taj te o gadsche pumen temat­schen­ca andar i flogos­keri grupn donde schaj be­scharen“, afka o Emmerich Gärt­ner-Horvath.

O papruschengero nevipe dROMa saki triti masek ari al taj pedar i kultura, historija taj pedar ak­tujeli te­matscha la flogos­kera grupnatar le Romendar andi Austrija taj dur pedar o granici ari, phukal. Afka le genasch­tschen te o schajipe hi, buteder pedar i situacija le Romendar ande avre euro­pitike vilagi te schunel. O alav „drom“, „Weg“ bu­tschol taj „ROM“ upri flogos­keri grupn te sikal, savake o medijum terdschol. Taj o pap­ruschen­gero nevipe uso siklipe, upre­like­ripe taj uso ent­viklinipe la tschib­tschatar Burgen­land-Ro­mani use ledschel, phenel o Emmerich Gärt­ner-Horvath.

O dschene la redakcijonatar hi o scheroskero redakteri Roman Urbaner, o lay­outeri Franz-Josef Schimpl, o faraj­nis­kero schero Emme­rich Gärt­ner-Hor­vath taj o Josef Schmidt, savo o kordi­natori taj o prik­be­schaschi hi taj savo imar sajt o erschti ardipe le pap­ruschen­gere nevi­pestar ando bersch 2004 andi „dROMa“-re­dak­ci­jona butschalinel. Read the rest of this entry »