Deutschland: Zentralrat zeigt Pro NRW an
Mai 31st, 2014 | Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Juristischer Ärger für Pro NRW: Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma hat Strafanzeige und -antrag gegen Verantwortliche der Partei wegen ihres Wahlwerbespots zur Europawahl erstattet. Der Vorwurf: Volksverhetzung und Beleidigung.
Publikative.org, 27.5.2014: Das Feindbild „Zigeuner“ spielte im deutschen Wahlkampf eine zentrale Rolle – nicht nur bei NPD und Pro NRW, sondern auch die AfD und Union setzten auf Ressentiments gegen „Osteuropäer“ oder auch „Bulgaren und Rumänen“, die neue Chiffren für Sinti und Roma. Kanzlerin Merkel betonte kurz vor der Wahl zudem noch davon, die EU sei keine „Sozialunion“.
Pro NRW versuchte es weniger subtil. Die Partei produzierte einen Werbespot, in dem nach Ansicht des Zentralrats der Sinti und Roma pauschal rassistische Hetze gegen Sinti und Roma betrieben worden sei
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. Diese sei nicht von der Meinungsfreiheit im Wahlkampf gedeckt. Weiter heißt es in der Anzeige, die Publikative.org vorliegt:
Zu Filmbildern von vermüllten Straßen und Wohnbereichen, aggressiven Personen und einem Mann auf der Straße mit einem großen Messer mit dazu eingeblendeten Parolen wie ,,Asylbetrüger schnell ermitteln” und ,,Wut im Bauch, lass es raus” wird ein Rap-Song unterlegt, bei dem der wiederholte Refrain ,,like a gypsy” („wie ein Zigeuner“) lauter hervorgehoben wird.
Dieser Spot in seiner Gesamtaussage beleidige nicht nur eine Minderheit als eine abgegrenzte Gruppe (§ 185 STGB), die Opfer des NS-Völkermordes wurde, sondern beinhalte ein so massives und emotional orientiertes Hasspotential, das geeignet sei, die Minderheit gesellschaftlich auszugrenzen und den öffentlichen Frieden zu gefährden (§ 130 STGB).
Der Zentralrat betont zudem, „ein Wahlkampf, der nicht auf eine scharfe oder überspitzte Meinungsäußerung abzielt, sondern blanken rechtsextremistischen Rassismus gegen die Minderheit betreibt, kann im Wahlkampf des demokratischen Rechtsstaats in Deutschland unter keinen Umständen hingenommen werden“.
Zudem verbreitet Pro NRW in dem Clip Parolen wie „Bürgermut stoppt Asylantenflut“ oder „Wut im Bauch – lass es raus!“. Dazu wurden offenkundig Menschen ohne deren Einwilligung für den Spot gefilmt, darunter sogar Kinder, die aus dem Fenster schauten. Angesichts dieses „Gesamtkunstwerks“ könnten die erwähnten Parolen durchaus wie ein indirekter Aufruf zu Aktionen gegen Sinti und Roma verstanden werden.
Auch die NPD hatte auf Hetze gegen Sinti und Roma gesetzt und eine angebliche Diskussionsveranstaltung mit Romani Rose, dem Vorsitzenden des Zentralrats, angekündigt. Weil Rose zu einer Kontaktaufnahme genötigt werden sollte, erstattete der Zentralrat auch hier Anzeige (mehr hier: Fantastie-Veranstaltung: NPD kassiert einstweilige Verfügung).
(Text: www.publikative.org, die Wiedergabe des Artikels erfolgt mit der dankenswerten Erlaubnis der Redaktion.)
Siehe auch:
Zentralrat dokumentiert Wahlkampfhetze
Diskriminierende Wahlwerbung verbieten!
Gießens Antwort auf NPD-Hetze
NPD setzt auf Hetze gegen Roma