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dROMa 80 („Geschichte“/„Historija“)

Dezember 17th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, dROMa (Magazin)

dROMa 79Themenheft „Geschichte“ | Temakeri heftlina „Historija“

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In diesem Heft erwartet Sie wieder ein Bündel mit Geschich­ten aus der Geschichte. In der ersten widmet sich Daniela Gress einem Schlüssel­moment der frühen Bürger­rechts­bewe­gung der Sinti und Roma in Deutschland, dem Hunger­streik einiger Sinti im ehe­mali­gen KZ Dachau zu Ostern 1980. Anschlie­ßend befasst sich Oliver Lorenz mit Ulrich Friedrich Opfermanns Buch „Stets korrekt und human“. Die Studie unter­sucht den Umgang der west­deutschen Justiz mit dem NS-Völker­mord an den Roma und Sinti. Die Bilanz fällt beschä­mend aus. „Madame Buchela“, die berühm­teste Hellseherin der deut­schen Nach­kriegs­zeit, stellt Ihnen Roman Urbaner vor. Erst kürzlich wurde Monika Littaus biogra­fischer Roman über sie neu auf­gelegt. Der Foto­histo­riker Anton Holzer prä­sen­tiert ein neues For­schungs­projekt in Wien, das Roma-Dar­stellun­gen in der illustrier­ten Presse der Zwischen­kriegs­zeit analy­siert. Guido Gluschitsch erin­nert an Baron Rohonczy, der 121 Roma aus dem NS-„Zigeuner­lager“ Lackenbach rettete. Nun wurde der fast ver­gessene „Schindler von Ober­pullen­dorf“ mit einem Gedenk­stein geehrt. Und ab­schlie­ßend ma­chen wir noch auf ein Angebot des National­fonds aufmerksam: Seit kurzem wird der Erhalt von Gräbern ver­stor­bener NS-Verfolgter aus der Volks­gruppe finan­ziell unter­stützt.

Ande aja heftlina jek khetankedipe histori­jenca andar i histo­rija upre tumende uscharen. Andi erschti vid­minel pe i Daniela Gress le barikane momen­toske le agune polgar­tschen­gere tscha­tschipes­kere micini­pestar le Sinti­jendar taj Romendar andi Germanija, le boka­lengere protes­toske poar Sinti­jendar ando aguno logeri Dachau patrajon 1980. Paloda, o Oliver Lorenz la kenvaha „Mindig latscho taj manu­schano“ le Ulrich Friedrich Opfer­mannistar, donde pe bescharel. I schtudija o umdscha­jipe la vestitika nimtschka jus­ticatar le NS-flo­goskere murda­ripeha upro Roma taj Sinti aun peske dikel. Ari al jek ladscha­jipes­keri bilanca. La „rani Buchela“, i lek prindscha­reder dikasch­kija la nimtschka cajtatar palo haburi, o Roman Urbaner angle tumenge ter­dscharel. Na dur pal, i bijo­grafischi kenva pedar late, la Monika Littaujatar, nevi ar dim uli. O kiposi­naschis­kero histo­rikeri Anton Holzer jek nevo for­schini­pes­kero projekto Betschiste angle terdscharel, savo peske o Romen­ge­ro-sika­vipe ando kiposime papru­schen­gere nevip­tscha la masch­karutna habu­riskera cajtatar aun dikel. O Guido Gluschitsch upro baron Rohonczy, savo 121 Romen andar o NS-„Zigeu­­nerengero logeri“ Lackenbach retintscha, pal gon­dolinel. Read the rest of this entry »